Datenleck: Nacktfotos aus Online-Sex-Club wochenlang offen im Netz

Über Wochen sind auf einem Online-Club für lesbische und bisexuelle Frauen Tausende persönliche Bilder von Mitgliedern offen einsehbar gewesen. Das berichtet das Online-Magazin „Vice“. Der „Skirt Club“ sei grob fahrlässig mit den Daten seiner Nutzerinnen umgegangen, berichtet das Magazin. Darunter seien zum Teil Nacktfotos gewesen, die auch die Namen der Frauen verrieten.

Laut Recherchen von VICE und Motherboard hat die Webseite die Daten ihrer rund 5000 Mitglieder nicht geschützt. Der Slogan der Seite: „Keine Konsequenzen. Keine Fragen“; in den Sicherheitsrichtlinien das Versprechen: „Eure Informationen werden privat und anonym bleiben. Wir sind bemüht, alle angemessenen Schritte zu unternehmen, um eure Daten zu schützen.“ Nutzerinnen können sich via Privatnachrichten kennenlernen, Nachrichten und Fotos schicken. Die seien jedoch im gesamten Netz sichtbar gewesen.

Nach einem Hinweis des Magazins hätten die Betreiber drei Wochen gebraucht, um das Datenleck halbwegs zu schließen. „Vice“ habe die Betreiber schon Mitte Dezember über das Problem informiert. Noch immer sei es nicht vollständig behoben.

Der Fall erinnert an Ashley Madison

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Der Fall des Datenlecks bei „Skirt Club“ erinnert an den Skandal bei der Datingplattform Ashley Madison. Im Jahr 2015 waren die Daten von mehr als 30 Millionen Mitgliedern geleakt worden. Fremdgeher wurden bloßgestellt; Nutzernamen, Kreditkartendaten und sogar E-Mail-Adressen samt Passwörter kamen ans Licht. Auch Ashley Madison warb damit, „100 Prozent diskret“ zu sein.

Samsung neues Top-Smartphone: Alle Details durchgesickert: Das ist das Galaxy S8

Diese Mal wollte Samsung besonders gut dicht halten: Noch im Dezember schwor der Chef der Mobilfunksparte, Koh Dong-jin, alle auf Geheimhaltung ein. Jetzt ist damit Schluss: Zwei Leaks bringen nahezu alles zum Samsung Galaxy S8 ins Netz, von Fotos bis zum vollständigen Datenblatt. 

Samsung Galaxy S8 mit Riesendisplay

Das hat einige Überraschungen parat. So war zwar durchaus bekannt, dass Samsung durch einen extrem schmalen Rand Platz für das Display schaffen will, als Name ist wohl „Infinity Display“ angedacht. Ein Modell mit 5,8 Zoll war schon durchgesickert, mit einem zweiten S8 mit satten 6,2 Zoll Displaydiagonale hatte aber wohl keiner gerechnet. Der bekannte Leaker Evan Blass brachte die Maße gemeinsam mit einem ersten Foto des Gerätes ins Spiel.

+++ Hier finden Sie alle  Galaxy S8 Gerüchte +++ iPhone 8 Ticker (NICHT ÄNDERN) 12.05

Trotz des Riesendisplays soll sich die Größe des Gehäuses nicht merkbar vom Vorgänger unterscheiden. Ob das Bildschirm-Monster durch die gestrichenen Knöpfe auf der Vorderseite wirklich handlich bleibt, kann man wohl erst in einem Test einschätzen. 

Samsung Galaxy S8: Die Klinke bleibt

Auffällig auf den Fotos: Zwei wichtige Gerüchte zum Galaxy S8 bestätigen sich nicht. Zum einen hat das Galaxy S8 auf den Fotos klar sichtbar keine Doppelkamera. Viele waren davon ausgegangen, das Samsung mit dem iPhone 7 Plus gleichziehen würde. Auch an anderer Stelle grenzen sich die Koreaner von Apple ab: Die Klinkenbuchse bleibt. Das dürfte bei vielen Fans für erleichtertes Aufatmen sorgen.Galaxy S8 Gerüchte (NICHT ÄNDERN)

Was im Inneren steckt, wusste der britische „Guardian“ zu berichten. Die Kamera soll etwas besser ausfallen als die des S7, vor allem bei schlechtem Licht und bei der Aufnahmegeschwindigkeit. Die reinen Daten der Rückkamera sind nach Blass mit 12 Megapixeln und einer Blende von f1,7 identisch. Bei der Selfiekamera erhöht sich die Auflösung von 5 auf 8 Megapixel. Die Frontkamera soll zudem den Iris-Scanner des Note 7 erhalten.Fotostrecke-iphone7Galaxy_10.40

Als Prozessor setzt Samsung auf zwei Modelle, es soll entweder ein Snapdragon 835 oder ein selbstentwickelter Exynos-Prozessor zum Einsatz kommen. Auch beim S7 bot Samsung zwei Varianten an. Der Speicher fällt mit 64 GB üppig aus, er soll per microSD-Karte erweiterbar sein. Natürlich kommt wie beim Note 7 ein USB-C-Anschluss zum Einsatz. Die Berichte entsprechen hier eigentlich allen bisherigen Gerüchten.

Galaxy S8 mit hohem Preis

Eine schlechte Nachricht gibt es aber zum Ende: In Europa sollen die neuen Galaxys satte 100 Euro teurer werden. Als Preis nennt Blass 799 Euro für das kleinere und 899 Euro für das große Modell. Der Verkaufsstart ist am 21. April.

Eine Reaktion hat Blass mittlerweile auch gepostet: Ein von ihm anonymisierter Twitter-Nutzer schrieb ihn an und gratulierte zu den guten Quellen. Alle Informationen wären korrekt – inklusive der Preise.Samsung Fakten_11Uhr

Smartphone-Gerüchte: Das Galaxy S8 kommt am 29. März – und so viel wird es kosten

Alle Hoffnung liegt bei Samsung aktuell auf dem Galaxy S8. Das Galaxy Note 7 sollte Samsungs Smartphone-Highlight des Jahres werden, mittlerweile hat sich dieser Traum wortwörtlich in Rauch aufgelöst. Zum Glück haben die Koreaner für das nächste Jahr wohl ein echtes Ass im Ärmel. Wir fassen für Sie zusammen, warum das Galaxy S8 Hit-Potenzial hat.

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Galaxy S8: Mut beim Design

Nach dem tollen Galaxy S6 und seiner schicken Edge-Variante war Samsung dieses Jahr auf Nummer sicher gegangen: Sowohl das Galaxy S7 (hier bei uns im Test), als auch das Note 7 waren in erster Linie aufgebohrte Varianten der sehr guten Vorgänger. Beim S8 wird Samsung wohl wieder etwas mutiger.

Das fängt schon bei der Optik an. Dem Bericht einer südkoreanischen Zeitung zufolge wird das S8 deutlich anders aussehen als seine Vorgänger – zumindest auf der Vorderseite. Das Display soll demnach bis zum unteren Rand des Gerätes reichen, der Fingerabdruck-Sensor direkt im Display verbaut werden. So soll mehr Platz für Bilder und Videos entstehen. Zudem soll wie beim iPhone 7 der Klinkenstecker vesrchwinden.

Galaxy S8: 4K und Edge für alle

Damit die noch besser aussehen, könnte Samsung auf ein 4K-Display zu setzen. Die extrem hohe Auflösung mag auf den ersten Blick überdimensioniert wirken, für Virtual Reality bietet es aber einen echten Mehrwert. Mit der Gear VR hat Samsung eine eigene Brille im Angebot, in die nur das Smartphone eingeschoben wird. Aktuelle Gerüchte deuten trotzdem auf ein 2K-Display hin.

Ein eigenes Edge-Modell soll es beim S8 nicht mehr geben: Die markante, abgerundete Display-Kante wird zum Standard, gestrichen wird das Modell mit klassisch flachen Display. Zwei Varianten will Samsung zwar weiter anbieten, die sollen sich aber nur in der Bildschirm-Diagonale unterscheiden.

Zum übrigen Design ist bisher wenig bekannt. Samsung könnte weiter auf die Kombination aus Metallrahmen und Glasrückseite setzen, vielleicht werden aber auch andere Materialien verbaut. Im letzten Jahr hatte Samsung sich ein klappbares Smartphone-Display patentieren lassen, das dürfte aber wohl eher nicht zum Einsatz kommen. Samsung wird nicht bei seinem wichtigsten Zugpferd auf solch abgefahrene Experimente setzen.Fotostrecke-iphone7Galaxy_10.40

Galaxy S8: Mächtig Power und doppelte Knipse

Unter der Haube soll Samsung wieder auf zwei unterschiedliche Prozessoren setzen, einen selbstentwickelten Exynos-Chip und den noch nicht vorgestellten Snapdragon 835 von Qualcomm. In Benchmarks sind zuletzt extrem schnelle, nicht identifizierte Smartphones aufgetaucht. Gut möglich, dass es sich bei einem schon um das S8 handelt.

Und Samsung könnte endlich mit der Konkurrenz gleichziehen – und eine Doppelkamera verbauen. Erste Teile dafür soll der Konzern schon geordert haben. Was die doppelte Knipse genau kann, weiß man aber noch nicht. Bisher brachten Dual-Kameras höchst unterschiedliche Features: LG hatte auf Weitwinkel-Bilder gesetzt, Huawei beim P9 auf eine zusätzliche Schwarz-Weiß-Kamera. Erst Apple holte mit dem optischen Zoom beim iPhone 7 Plus aber wirklich etwas aus dem Potenzial der Doppel-Linsen. Einziges weiteres gemunkeltes Detail zur Kamera: Samsung soll auf einen geradezu riesigen Bild-Sensor setzen, das S8 könnte also besonders gute Fotos bei schlechtem Licht schießen.

Weitere Features

Wie das Note 7 soll nun auch das Galaxy S8 auf den aktuellen USB-C-Standard wechseln. Ob auch die Schnelllade-Funktion Quick-Charge an Bord ist, wird spannend. Ebenfalls aus dem Note 7 soll der Iris-Scanner den Sprung aufs S8 schaffen. Mit ihm kann man das Smartphone einfach mit dem Auge freischalten.

Milliarden mit Internetwerbung: Google kann sich auf sein Kerngeschäft verlassen

Google-Mutter Alphabet hat das vergangene Jahr mit einem Milliardengewinn beendet. Die Kalifornier konnten sich 2016 wieder einmal vor allem auf ihr traditionelles Kerngeschäft verlassen: Besonders Internetsuchen über Smartphones und der Videodienst Youtube trugen dazu bei, dass der Internetriese im letzten Quartal 2016 seinen Nettogewinn um acht Prozent auf 5,3 Milliarden Dollar (4,9 Milliarden Euro) steigerte – und trotzdem hinter den Erwartungen zurück blieb. Den Gesamtgewinn drückte ein erneuter Verlust der Innovationssparte.

In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres machte Alphabet einen Umsatz von 26 Milliarden Dollar, das waren 22 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Die Suchmaschine Google bleibt dabei der Kern des Unternehmens und Werbung die Haupteinnahmequelle des Konzerns. Alphabet-Finanzchefin Ruth Porat nannte das Quartalsergebnis „außergewöhnlich“.

2017 eigenproduzierte Serien auf Youtube Red

Microsoft Comeback_15UhrDie Anleger reagierten dennoch enttäuscht, da Alphabet trotz der Gewinnsteigerung um acht Prozent hinter ihren Erwartungen zurückblieb. Im nachbörslichen Handel verlor die Alphabet-Aktie zwei Prozent an Wert.

Der mit der Suchmaschine Google groß gewordene Konzern setzt inzwischen auf eine Vielzahl von Geschäftsbereichen: Mit seinem Smartphone Pixel will Alphabet etwa den Marktriesen Apple und Samsung Konkurrenz machen, den kostenpflichtigen Abodienst YouTube Red will der Konzern zu einem Gegenangebot zu den Streamingdiensten Netflix und Amazon Prime aufbauen. Alphabet strebt an, in diesem Jahr 15 bis 20 eigenproduzierte Serien oder Filme über YouTube Red anzubieten.

Googles „Wetten“ drücken den Gewinn

Den Gewinn drückte im letzten Quartal abermals Alphabets Innovationssparte „Other Bets“ („andere Wetten“), in der das Unternehmen risikoreichere Investitionen führt. Der Unternehmensteil verdoppelte zwar seinen Umsatz auf 262 Millionen Dollar, verursachte aber dennoch einen Verlust von fast 1,1 Milliarden Dollar. Zur „Wetten“-Sparte gehört unter anderem die Entwicklung von selbstfahrenden Autos oder Nest, ein Hersteller von smarten Thermostaten.Apple-Fakten 11.44

Wertvoll wie in den Neunzigern: Plötzlich cool: Das späte Comeback von Microsoft

Cool war Microsoft nie. Dennoch prägte der Konzern mehrere Jahrzehnte das Bild von Computern wie kein Unternehmen vor oder nach ihm. Denn ohne Windows lief lange nichts, kein Spiel und kein Büro. Im September 1998 war Microsoft endgültig auf dem Gipfel angelangt: Das Redmonder Unternehmen wurde zum größten der Welt.

Doch in der zweiten Hälfte unter der Ägide von Ex-Chef Steve Ballmer, der von 2000 bis 2014 das Zepter führte, kam der Absturz. Als Steve Jobs im Januar 2007 das iPhone vorstellte, machte sich Ballmer noch über das tastenlose Telefon lustig. Danach blieb ihm das Lachen im Hals stecken: Unter seiner Führung verpasste Microsoft den Smartphone-Trend, verbrannte Milliarden mit dem Zukauf von Nokia und entwickelte mit Windows 8 eines der unbeliebtesten Betriebssysteme aller Zeiten. Der Konzern wirkte planlos und hechelte der Konkurrenz hinterher.

Nadella gelingt der Kurswechsel

Das änderte sich im Februar 2014, als Firmenveteran Satya Nadella als neuer Microsoft-Chef vorgestellt wurde. Kontrastreicher konnte der Wechsel an der Spitze kaum sein: War Ballmer für seine lauten, zuweilen krawalligen Auftritte bekannt, ist Nadella eher ein Mann der leisen und überlegten Töne, der auch viel von der Technik hinter dem Business versteht. Er ist ein Bastler, kein klassischer Manager wie Ballmer.

Wie die jüngsten Quartalszahlen zeigen, trägt der von Nadella eingeleitete Kurswechsel Früchte: Der Gewinn kletterte im Zeitraum von Oktober bis Ende Dezember um 3,6 Prozent auf insgesamt 5,2 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz stieg um 2,2 Prozent auf 26 Milliarden Dollar. Microsoft knackte an der Wall Street erstmals seit 1999 wieder die 500-Milliarden-Grenze. Das übertraf sämtliche Erwartungen.

Die Cloud verdient das Geld

Ein genauer Blick auf die Zahlen zeigt: Nadellas „Cloud First“-Taktik geht komplett auf. Während die Erlöse aus der Windows-Sparte trotz Weihnachtsgeschäft um fünf und die Spiele-Sparte Xbox um drei Prozent leicht nachgaben, legte die Office-Sparte deutlich zu. Der größte Wachstumstreiber ist die Cloud-Sparte: Hier wachsen die Umsätze um acht Prozent.

Win10 neue optik_15.15Nadella konzentrierte sich in den vergangenen Jahren auf Lösungen für den fortschreitenden Bedarf zur Digitalisierung der Weltwirtschaft. Mit Erfolg: Die Azure-Plattform, mit der Unternehmen ihre Websites, Apps und Daten verwalten, legte um herausragende 94 Prozent zu. Damit wird Microsoft zum schärfsten Gegner von Amazons Web Services (AWS) und hängt Konkurrenten wie IBM oder Oracle weiter ab.

Innovative Hard- und Software

Microsoft kann optimistisch in die Zukunft blicken. Ein Ende des Cloud-Booms ist nicht in Sicht, und einige heiße Eisen sind noch im Feuer. Große Erwartungen setzt Nadella etwa in die Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz, die sowohl Office 365 als auch den Sprachassistenten Cortana voranbringen sollen. Zudem wird die Technik in naher Zukunft Echtzeit-Übersetzungen für den Videotelefonie-Dienst Skype ermöglichen, die Tests dafür laufen bereits. Auch umfangreiche Big-Data-Analysen durch Künstliche Intelligenz werden gefragter, was die Auslastung der eigenen Rechenzentren weiter erhöht.

Bei der Hardware kann Microsoft ebenso mit Innovationen punkten und gilt plötzlich als Trendsetter. Das vor wenigen Monaten vorgestellte Surface Studio, das mehr drauf hat als Apples iMac, kommt weltweit besser an, als erwartet. Dennoch dürften die verkauften Stückzahlen bislang überschaubar sein. Mit dem Surface Book bewies der Konzern, dass die Ingenieure keine Hemmungen haben, völlig neue Wege zu gehen. Und das Continuum-Feature, mit dem das Smartphone in wenigen Handgriffen zum vollwertigen PC wird, war eigentlich eine gute Idee, die im Massenmarkt leider nie Anklang fand. Samsung kopiert das Feature nun im kommenden Galaxy S8 und wird dafür womöglich die Lorbeeren einstreichen.27-‚Microsoft Surface Studio‘: Der etwas andere iMac-5187444516001

Kampf um neue Geschäftsfelder

Das ist derzeit Microsofts größtes Manko: Viele Ideen sind gut, bisweilen ist die Technik aber nicht immer reif für den Massenmarkt. Das erste Surface Book etwa konnte in unserem Test die hohen Erwartungen nicht erfüllen, weil die Akkulaufzeit im Tablet-Modus mickrig ausfiel. Bei der zweiten Generation hat man nachgebessert, doch bei vielen Kunden bleibt der erste Eindruck hängen. Und das Surface Studio ist mit Preisen um 4000 Euro so teuer, dass sich nur wenige Menschen den PC leisten können. Schade eigentlich, denn er ist ein echter Hingucker.

Satya Nadella führt den Konzern nun knapp drei Jahre und hat in der kurzen Zeit nicht nur umsatzseitig viel erreicht. Er hat den angestaubten Konzern auch wieder cool gemacht. Nun wird es spannend zu sehen sein, ob der Konzern nach der verpassten Smartphone-Ära sich in den neuen Geschäftsfeldern langfristig etablieren kann. Denn der Konkurrenzdruck ist groß: Amazon dominiert nicht nur das Cloud-Geschäft, der smarte Assistent Alexa entwickelt sich allmählich zur Plattform für das Internet der Dinge. Cortana spielt dagegen wie Apples Siri kaum eine Rolle.Smartphones 2017 neu erfinden 19.00

Niedlicher Twitter-Zoff: Welcher Zoo hat die süßesten Tierbabys?

Angefangen hat alles mit einer Robbe. Einer süßen, weißen Baby-Robbe, geboren im Smithsonian National Zoo. Der nördlich von Washington D. C. gelegene Zoo ist einer der ältesten der USA, er wurde 1889 gegründet. Auf Twitter verkündete der National Zoo stolz die Geburt der kleinen Robbe zusammen mit einem süßen Foto.

Sarah Hill, eine Radiomoderatorin aus Virginia sah das Foto und war überzeugt, dass die Tiere im Aquarium ihres Heimatstaats mindestens genauso süß sind. Per Twitter forderte sie das Virginia Aquarium auf, sich dem Wettkampf zu stellen. Die ließen sich nicht lange bitten und eröffneten den Kampf mit einem Zusammenspiel aus Otter und Fischadler. Doch die Kollegen aus Washington hatten noch mehr zu bieten als die Baby-Robbe.

Der „Zoff“ blieb nicht lange unbemerkt. Diverse Twitter-User schrieben ihre Zoos an und fragten, ob sie denn Tiere hätten, die noch süßer seien als die aus Washington und Virginia.

Was sollen wir sagen, sie konnten mithalten. Und so entwickelte sich auf Twitter in den vergangenen zwei Tagen ein „Cute Animal Tweet Off“ – das flauschigste und niedlichste Battle, dass das Internet jemals gesehen hat. 

Wer gewonnen hat? Wirklich schwer zu sagen. Vielleicht das Aquarium Pacific mit seinem süßen Otter? Oder doch die küssenden Bergziegen aus Kanada?

28-Zuckersüß: Dieses Wombat-Baby ist der Liebling des Zoos-5226662514001

Indus-Schriften: Mysterium um 4000 Jahre alte Sprache: Knacken Forscher endlich das Rätsel?

Es war eine der ältesten Zivilisationen der Welt: In der Zeit von 2800 bis 1800 vor Christus erbaute auf dem Gebiet der heutigen Staaten Pakistan, Indien und Afghanistan die nach dem Fluss benannte Indus-Kultur zahlreiche Städte. Außer der beeindruckenden Architektur ist über sie fast nichts bekannt – trotz tausender Artefakte mit einer mysteriösen Sprache, deren Geheimnis bis heute nicht gelöst ist. Können moderne Computer es endlich knacken?

Seit der Entdeckung der ersten Fundstücke 1872 knobeln Experten auf der ganzen Welt an der Frage, was hinter der Indus-Schrift steckt. Ihre Geschichte ist selbst schon ein Rätsel: Sie tauchte plötzlich auf zahlreichen Gegenständen auf, mit dem rapiden Ende der Indus-Kultur verschwanden Kultur und Schrift wieder – ohne einen echten Nachfolger. Erst 1500 Jahre später tauchte mit der Brahmi-Schrift auf dem indischen Subkontinent eine neue Schriftform auf. Davor: Schweigen.Megalodon ausgestorben kleine Baartenwale 10.12

Ist es wirklich Schrift?

Selbst, dass es sich bei den Zeichen wirklich um eine Schrift handelt, ist umstritten. Die Texte fallen extrem kurz aus, der längste bekannte hat gerade mal 27 Zeichen. Meist sind es nur vier oder fünf, oft ist sogar nur ein einzelnes Zeichen. Das macht die Übersetzung schwierig.

Vor allem Siegel-Steine schmückte die Schrift. Daneben wurden aufwendige Abbildungen von Tieren dargestellt, mal ein Elefant, mal ein Tiger oder Krokodil. Am häufigsten zeigten sie aber – Einhörner. Dabei soll es sich Vermutungen zufolge allerdings nicht um Fabelwesen, sondern um stilisierte Rinder handeln. Obwohl es auch Bilder von Tieren mit zwei Hörnern gibt. Wegen der Nutzung auf Siegeln nehmen Skeptiker an, dass es sich bei der vermeintlichen Schrift um eine Art von Wappen-Symbolen handeln könnte, statt um echte Worte.Dinosaurier Skelett Fund Bernstein_15Uhr

Kein Rosetta-Stein in Sicht

Die bisherigen Übersetzungs-Versuche liefen alle ins Leere. Das größte Hindernis sind die kurzen Texte, ein weiteres wiegt fast genauso schwer: „Wir wissen nicht, welche Sprache mit den Zeichen geschrieben wurde. Nicht mal die Sprachfamilie ist bekannt“, sagte der indische Forscher Rajesh Rao gegenüber „The Verge“. Ein Artefakt mit mehreren Sprachen, wie der zur Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen genutzte Rosetta-Stein, fehlt bislang.

Mit über 100 Versuchen gilt die Sprache als meistentzifferte der Welt – nur ein befriedigendes Ergebnis fehlt weiterhin. Dabei wurde schon alles mögliche versucht: „Die verrückteste Methode war sicher ein tantrischer Guru, der durch Meditation mit kosmischen Sphären in Kontakt gekommen sein will – die ihm den Inhalt der Schrift verrieten“, erklärte Forscher Bryan Wells „The Verge“.Nasa: Die schönsten Bilder des Jahres 20.21

Können Computer das Rätsel knacken?

Jetzt sollen Computer bei der Entschlüsselung helfen. Mit ihrer Hilfe versuchen Rao und seine Kollegen, Muster in den gefundenen Texten zu entdecken. Etwa welche der Zeichen häufig aufeinander folgen, welche öfter einen Satz beginnen oder abschließen. Eine spannende Erkenntnis: Je nach Fundort sind die Zeichen oft anders angeordnet. Das spricht dafür, dass mit den Zeichen experimentiert wurde – und sie vielleicht sogar für unterschiedliche Sprachen genutzt wurden.

Auch die Erkennung neuer Artefakte soll mit Computern deutlich beschleunigt werden. „Unser Ziel ist es, aus einem Foto sofort die passenden Zeichen auslesen zu lassen“, erklärte Satish Palaniappan „The Verge“. Der Physiker und ein Kollege arbeiten an einer App, mit der Forscher die Fundstücke einfach abscannen können. So stehen sie viel schneller für die Entzifferung bereit.

Die Sprache als Politikum

Die politische Situation in der Region ist bei der Entschlüsselung alles andere als hilfreich. Weil die Indus-Kultur als erste die Region besiedelte, versuchen verschiedene Gruppen, die Nachfolge für sich zu beanspruchen. Schließlich ließe sich daraus ein Erbanspruch auf indischen Subkontinent ableiten. „Ich kenne Leute, die Morddrohungen erhielten, weil sie sagten, es sei nicht Sanskrit oder es sei nicht Dravidisch“, sagt Wells.

Für die Forschung hat das ganz konkrete Folgen: Die Bilder der Artefakte sind auf zwei Sammlungen verteilt: eine für Artefakte aus Indien und eine für die aus Pakistan. Wells und seine Kollegen arbeiten daran, alles in einer Datenbank zu sammeln und dann auszuwerten. Die Ergebnisse wollen sie im März erstmals präsentieren.

Kult um Japan-Toiletten: Diese Kloschüssel kostet 11.000 Euro und ist jeden Cent wert

In Asien und insbesondere Japan rümpft man über unsere Toiletten die Nase. Die eigenen Hightech-Modelle sind von unseren Geräten so weit entfernt, wie die Wasserspülung vom Donnerbalken. Flaggschiff unter den Technik-Schüsseln sind Modelle wie NeoRest750 von Toto. Der Deckel schließt und öffnet sich natürlich automatisch. Nicht mit einem lauten Knall, sondern mit einem eleganten Swing öffnet sich das Behältnis, gleichzeitig wird die Wandung von einem feinem Wassernebel angefeuchtet. Dieser Film setzt die Reibung herab, so dass das große Geschäft nicht kleben bleibt und hässliche Spuren hinterlässt. Die Brille wird für eine angenehme und entspannende Sitzung temperiert.

Die Dusche ist der Clou

Danach kommt der Clou, für den diese Toiletten berühmt sind: Ein Arm fährt aus und führt eine Waschung zarter Zonen durch. Nach der Dusche von unten setzt trocknende Warmluft ein. Mit der Fernbedienung lassen sich mehrere Programme auswählen. Damit das WC immer ein schöner Ort sind, messen Sensoren die Luft der Umgebung und versetzen sie mit frischen Düften.

Selbstverständlich soll so eine edle Toilette nicht mit einer groben Bürste traktiert werden. In den Ruhephasen reinigt intensives UV-Licht die Oberfläche von Schmutzpartikel.

Ebenfalls anders als bei uns legt man in Japan auch bei öffentlichen Toiletten wert auf eine perfekte Ausstattung. Selbst in Sportstadien und Großrestaurants  warten Super-Toiletten wie die Toto auf den Gast.Gesundheitscheck auf dem still… Japanische High-Tech-Toilette (1599370)

Vorbereitung für die Olympiade

In Japan sorgt man sich inzwischen, dass Fremde mit diesen Hightech-Klos überfordert sein könnten. Sie stehen hilflos der Menge an Bedien-Optionen gegenüber. Also hat die Vereinigung der Sanitärhersteller beschlossen, einheitliche Piktogramme für die Unkundigen zu entwickeln, um eine Toiletten-Krise während der Olympischen Sommerspiele 2020 abzuwenden. Denn die japanischen Schriftzeichen sagen dem Ausländer meist nichts.2 Toto

In Asien sind diese Toilette sehr beliebt, im Westen setzen sie sich nur langsam durch. Hauptgrund dürfte der Preis sein. Die NeoRest750 kostet in den USA immerhin 10.000 Dollar – spart dafür aber auch das Toilettenpapier ein. Aber wer sie einmal kennengelernt hat, will den Komfort nicht mehr missen. Selbst die „New York Times“ hat den Kult um die Toiletten von Toto schon vorgestellt. 

Der Besitzer eines Geschäfts für Luxus-Sanitärbedarf in Manhattan ist sich sicher, dass seine Asien-Toiletten das ganze Leben zum Besseren wenden können. Der geheizte Sitz mache den Reiz aus: „Dein Leben ist fantastisch, wenn du einen beheizten Toiletten-Sitz hast!“Klopapier auf die Brille 11.28

Es gibt zwar billigere Modelle als das Flaggschiff von Toto – 2500 Dollar muss der Interessent für das Privileg aber mindestens einplanen. Der New Yorker Robert Aboulache bestätigt der Zeitung, die lebensverbessernde Wirkung der Wunder-Toilette. Er habe von der Entwicklung keine Ahnung gehabt, bis er nach Japan kam. Zurück in den Staaten dauerte es drei Tage, bis er eine Toto kaufte. „Wir sind begeistert. Das ist unsere Lieblings-Toilette.“ Unablässig versucht er Freunde von den deren Vorzügen zu überzeugen: „Ich fühle mich wie ein Apostel, der das Wort Gottes verbreitet.“

Auch in Deutschland verbreitet sich diese frohe Kunde. Hier kostet das Spitzenmodell Toto Neorest AC Washlet stolze 11.000 Euro. Dafür gibt es dann auch Features wie Wasserstrahl Komfortdusche „hinten“, „hinten soft“ oder Wasserstrahl „Ladydusche“. Und weil es so schön ist, auch noch das Programm „Wasserstahl Massage“. 

Stille Orte 9.20

Youtube-Prank: Wenn das Mädchen aus "The Ring" wirklich aus dem Fernseher steigt

Samara hat in „The Ring“ für ordentlich Grusel gesorgt. Die Horrorfigur steht auch im Mittelpunkt eines Pranks, der gerade die Runde macht. Dabei werden Kunden eines US-Elektroladens geschockt und nebenbei wird für eine Fortsetzung von „The Ring“ geworben.