
Bei einer Rede in Chicago beschreibt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg seine Ziele für die nächsten fünf Jahre: mehr Aktivität in Gruppen!
Foto: Nam Y. Huh / dpa
News aus der digitalen Welt

Bei einer Rede in Chicago beschreibt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg seine Ziele für die nächsten fünf Jahre: mehr Aktivität in Gruppen!
Foto: Nam Y. Huh / dpa
Egal bei welchem Staatschef US-Präsident Donald Trump zu Besuch ist oder wen er gerade im Weißen Haus begrüßt – das berüchtigt-peinliche Händeschütteln bleibt niemandem erspart. Außer Angela Merkel, die sich im Nachhinein glücklich schätzen darf, dieses komische, sich endlos hinziehende Schüttel-und-Ranzieh-Spielchen nicht mitgemacht zu haben. Allerdings lag das nicht an ihr. Als Merkel Trump vor den Kameras die Hand hinhielt, verzichtete er auf den Zugriff. Der nicht zustande gekommene Handschlag entfachte zahlreiche Diskussionen – und Merkels Gesichtsausdruck sprach in der Situation Bände.
Da Trumps Begrüßungen im Netz jedes Mal von neuem für Heiterkeit sorgen, gibt es jetzt eine Sammlung der aggressivsten und peinlichsten Handshakes der Trump-Amtszeit als Browser-Spiel. Man kann förmlich spüren, wie Trump sich in diesen Momenten fühlt: ziemlich großartig. Das Spiel ist im Retro-Stil des Klassikers „Mortal Kombat“ gehalten. Das Kampfspiel, bei dem sich zwei Gegner gegenüber stehen und mit verschiedenen Attacken gegeneinander kämpfen, erfreute sich in den neunziger Jahren großer Beliebtheit.
Im Startbildschirm von „American Hand Fighter 2“ sind die acht Gegner mit Landesflaggen präsentiert, die es mit besonderen Handschlag-Moves zu besiegen gilt. Los geht es mit Shinzo Abe, dem Premierminister von Japan. Der Spaß endet mit Kanadas Ministerpräsidenten Justin Trudeau. Je mehr geschüttelt, gezogen und geklopft wird, desto mehr Punkte gibt es. Zu den Besonderheiten gehören der Schulter-Schlag, der Handgelenks-Dreher oder der Power-Griff. Auch eine Melania-Bonus-Runde ist dabei.
Echte Duelle am Monitor kann man allerdings nicht austragen. Es sind lediglich Videos der jeweiligen Szene zu sehen, dafür mit lustigen Kommentaren und extra Videobeweisen versehen. Vielleicht kommt in Zukunft eine spielbare Version mit neuen Leveln. Jeder Staatsbesuch dürfte daher ab jetzt erst Recht mit Spannung verfolgt werden – vielleicht hat Trump neue Moves auf Lager, die er bislang niemanden hat spüren lassen.
Zahnstocher-Armbrüste gab es auch früher schon: Kaum handgroß, mit einem Bogen aus Plastik und einem Gummiband als Sehne wurden damit Zahnstocher verschossen. Als Kinderspielzeug waren die Mini-Armbrüste sicher auch damals schon ungeeignet. Aber nun hat chinesischer Erfindungsgeist die kleinen Armbrüste in gefährliche Mini-Waffen verwandelt.
Hier wird der Pfeil nicht mehr durch ein ausgeleiertes Gummiband beschleunigt, die China-Waffe arbeitet wie eine richtige Armbrust: Der Bogen besteht aus einer Metalllegierung und baut eine enorme Spannkraft auf. So ein Spielzeug kostet weniger als einen Dollar und breitet sich über den Online-Handel rasend schnell aus, berichtet „China Daily“. An vielen Stellen sei das Gadget bereits ausverkauft. Schon mit einem Zahnstocher bestückt, kann die Mini-Armbrust gefährliche Augenverletzungen hervorrufen.
Das Holz dringt in Fleisch einen Zentimeter ein. Richtig gefährlich wird das Gerät jedoch, wenn der Zahnstocher gegen einen Metallstift ausgetauscht wird. Der soll durchaus eine Scheibe durchschlagen können und über 20 Meter weit fliegen.
„Die Zahnstocher-Armbrust hat China überrannt und ist in nun in allen Schulen“, berichtet „China Daily„. Auf Youtube-Videos kann man sehen, wie die Armbrust Pappkarten und Luftballons durchstößt, selbst Getränkedosen bekommen Löcher.
Besorgte Eltern fordern ein landesweites Verbot. „Beeilt euch (und verbietet sie). Unsere Schüler verstehen die Gefahr nicht und beschießen sich gegenseitig aus Spaß. Früher oder später wird es Unfälle geben“, schrieb ein Vater auf dem Kurznachrichtenportal Weibo. Tatsächlich wurde in China schon über Augenverletzungen berichtet. „Das ist kein Spielzeug, sondern eine Waffe in Kleinformat“, beschwert sich die Mutter Yan Yan auf Weibo.
Die Staatsmacht reagierte schnell. In Chengdu wurde der Verkauf bereits gestoppt, in der Provinz Zhejiang schwärmten fast 4000 Beamte auf, um Geschäfte und Kioske zu überprüfen und die Armbrüste zu beschlagnahmen.
„Händler sollten überhaupt keine Dinge verkaufen, die Kinder körperlich oder seelisch schädigen können“, ließ die Verwaltung für Handel und Industrie in Chengdu verlautet. Und fügte drohend hinzu: „Wenn wir so etwas finden, werden wir das Produkt aus den Läden entfernen und das Geschäft wird bestraft.“ Die großen Shopping-Portale JD.com und taobao.com haben die Mini-Armbrust nach dem offiziellen Aufruf sofort entfernt.
Inzwischen wird die Armbrust auf Amazon in den USA angeboten – mit dem üblichen Preisaufschlag für China-Gadgets: anstatt einem Dollar werden 20 verlangt. Damit hat China das gefährliche Spielzeug verboten – in den USA ist es aber dennoch angekommen.
Wer an die Existenz von Fabelwesen glauben möchte, der wird im Internet schnell fündig. In den USA hat ein TV-Sender nun die Legende der Meerjungfrauen befeuert – und das Netz zieht mit.
Apple setzt bei seinen Geräten auf ein schlichtes und elegantes Design. Eine Linie, die sich auch durch die Gestaltung der Stores des Technik-Riesen zieht. Diese kommen meist schlicht und aufgeräumt daher, großflächige Fenster sorgen für genügend Licht und eine offene Atmosphäre. Das neuste Apple-Geschäft in Chicago kommt dann aber doch etwas auffälliger daher.
Der Entwurf für das Gebäude stammt von der Londoner Firma „Foster+Partners“. Die Architekten wählten zunächst einen sehr minimalistischen Stil: Mit den mehrere Meter hohen gläsernen Wänden und einem flachen Dach mit einer Aluminiumoberfläche, das an den Seiten leicht abgerundet ist, wirkt der Apple Store am Chicago River beinahe zurückhaltend.
Der Clou daran wurde erst am vergangenen Donnerstag offenbart: Arbeiter legten das weiße Apple-Logo auf das silberne Dach. Und plötzlich offenbarte sich ein sehr vertrautes Bild: In der Draufsicht erinnert das Gebäude eindeutig an ein MacBook Air, eines der erfolgreichsten Produkte des Unternehmens aus Cupertino.
Zunächst sorgte die Aktion jedoch für einige Irritationen in den umliegenden Bürogebäuden, da das Logo nicht sofort mittig platziert wurde. Nach etwas einer Stunde war es dann auch wieder ganz von dem Dach verschwunden, berichtet die Website „dnainfo“. Ob anstelle des Provisoriums bald ein Leuchtelement in die Dachfläche eingesetzt werden soll, wie es bei Apples MacBooks der Fall ist, ist nicht bekannt.
Wie aus einem Bericht des „Chicago Tribune“ hervorgeht, kostete das neue Gebäude Apple gut 27 Millionen US-Dollar (etwa 24 Millionen Euro). Ein offizieller Eröffnungstermin sei dagegen noch nicht bekannt, es wird aber vermutet, dass Apple-Kunden ab Oktober 2017 unter dem gigantischen MacBook einkaufen können. Apple-Fakten 11.44
Wir gucken ständig auf das Smartphone. In der U-Bahn, beim Warten auf den durchlaufenden Kaffee – auch, wenn die Kinder dabei sind. Das hat Folgen: Eine Studie der Illinois State University zeigt, dass Kinder unter dem ständigen Blick der Eltern aufs Display leiden. Die Kinder spüren demnach schnell, wenn die Aufmerksamkeit von ihnen aufs Display wechselt. Dieser Artikel erklärt das Problem im Detail. Betrachtet man das eigene Nutzungsverhalten und das von Bekannten im Alltag, fällt zudem ein weiterer Faktor auf: Die Kinder können nicht sehen, ob es gerade um etwas wirklich Wichtiges geht – oder sich Mama und Papa nur ablenken.
Natürlich ist es immer wieder reizvoll, einen kurzen Blick auf das Smartphone zu werfen. Geht ja schnell. Schließlich könnte etwas in der Welt passiert sein. Oder zumindest im eigenen Freundeskreis. Man spielt eine Runde, um Wartezeit zu überbrücken, schaut beim Kochen schnell mal nach dem Rezept, sucht eben Weihnachtsgeschenke, postet ein kurzes Status-Update. Und weil man gar nicht mehr darüber nachdenkt, tut man das alles auch, wenn die Kinder dabei sind.Tipps Smartphone 20.15
Früher saß Mama am Schreibtisch, wenn Rechnungen beglichen oder die Steuer gemacht wurde, Papa hatte gut sichtbar die Zeitung geöffnet. Ob das Fotoalbum, das Kreuzworträtsel oder ein Roman: Es war immer klar zu sehen, ob das gerade Freizeit war – oder eben wichtig. Heute steckt alles in diesem kleinen, magischen Kasten. Und dazu noch Instagram, Candy Crush, lustige Katzenbilder und jede Menge sinnlose Dinge mehr.
Selbst Gespräche mit Freunden haben sich vom Telefon in den Chat verlagert. Die Kinder sehen nur, dass Mama und Papa auf das Smartphone oder Tablet schauen. Schon wieder.Amazon Echo für jeden erhältlich – lohnt er sich? 10.45
Und die Eltern richten immer öfter selbst dann die Aufmerksamkeit aufs Handy, wenn sie eigentlich gerade Zeit mit dem Kind verbringen wollen. Beim Legobauen, auf dem Spielplatz, beim Abendessen. Wohl kaum jemand würde mitten während einer Partie Mensch-Ärger-Dich-Nicht die Zeitung aufschlagen, auf die eingehende Nachricht reagiert man aber selbstverständlich. Die Kinder sehen den Unterschied aber nicht. Sie bemerken nur, dass sie die Aufmerksamkeit mal wieder mit dem Smartphone teilen müssen. Oder sie ganz verlieren.
Die Unterscheidung zwischen Arbeits-Mail, Chat-Nachricht und kurzem Blick auf die Uhrzeit machen nur die Eltern. Und sie sind dabei nicht immer ehrlich. „Das war gerade wichtig, Schatz“ ist vermutlich ebenso häufig eine Ausrede, wie es stimmt. Selbst wenn es wahr ist: Die Verlockung ist groß, noch schnell mal Facebook, den Browser oder andere Apps zu öffnen, wenn man das Gerät schon in der Hand hat. Erhascht der Nachwuchs dann einen Blick auf das Display, ist die Glaubwürdigkeit vollends dahin.
Auch unsere Scheinheiligkeit beim Medienkonsum der Kleinen hilft nicht. Wenn die Kinder mal auf dem Handy spielen oder Fernsehen wollen, bekommen sie natürlich zu hören, dass sie nicht so viel auf Bildschirme schauen sollen. Was an sich ja völlig richtig ist – nur eben nicht das, was wir ihnen vorleben. Vielleicht sollten wir öfter auf uns selbst hören – und auch als Eltern eine definierte Medien-Zeit einhalten. Zumindest, bis die Kinder im Bett sind.26-Fotobuch in Sekunden: App für gestresste Mütter 22.10
Die Mugshots der amerikanischen Polizei haben bereits den ein oder anderen kleinen Star hervorgebracht. Diese Bilder werden bei der Festnahme von Verdächtigen geschossen. Und während manche von ihnen recht vorteilhaft ausfallen, zeigen andere nicht unbedingt die Schokoladenseiten der mutmaßlichen Kriminellen. So auch das Foto, das in den vergangenen Tagen im Netz die Runde macht.
Das Bild lässt viele Betrachter nicht einmal erkennen, ob die Person ein Mann oder eine Frau ist. Zu sehen ist ein schmales Gesicht mit feinen Zügen, braunen Rehaugen, einer weitreichenden Glatze und strubbeligen Haaren. „Ich hab noch nie jemanden gesehen, der so jung und gleichzeitig so alt, so feminin und so maskulin, so hübsch und so hässlich ist. Ich bin wahrlich verstört“, schrieb die Twitter-Userin Sonia zu einem Artikel des Nachrichtensenders ABC, der die Festnahme der rätselhaften Person meldete. Damit setzte sie eine ganze Lawine in Gang. Denn offenbar ist sie nicht die einzige, die das Bild verstörend findet.
Mehr als 160.000 Menschen haben den Tweet innerhalb von zwei Tagen geteilt. Über 400.000 haben ihn geliked. „Ich bin verwirrt. Es ist als ob ein alter Mann mit einem hübschen College-Mädchen zusammengewürfelt wurde“ kommentierte ein Twitter-Nutzer. „Es ist Brad Pitt in einem neuen Film“, scherzte einer Userin in Anspielung auf den Blockbuster „Der seltsame Fall des Benjamin Button.“ Eine weitere Nutzerin erkannte in dem Bild eine andere Berühmtheit: „Für einen Augenblick habe ich gedacht, dass es Kendall Jenner ist, die echt eine Menge durchgemacht haben muss.“
Tatsächlich ist die abgelichtete Person weder Brad Pitt noch Kendell Jenner. Die Auflösung des Rätsels: Es ist ein Mann. Sein Name ist Wilson K., er ist 33 Jahre alt und ihm wird Unsittlichkeit vorgeworfen. Er soll sich in einem Freibad in Wantagh im US-Bundesstaat New York entblößt haben. Laut der Polizei hatte er sich auf eine Bank gesetzt, sich ausgezogen und sich im Schritt gekrault.
Ob K. zu einem begehrten Model aufsteigt, wie sein Kollege Jeremy Meeks, bleibt abzuwarten. Meeks war ebenfalls durch einen Mugshot berühmt geworden und feiert seitdem große Erfolge auf dem Laufsteg.

Schon mit dem nächsten Update soll die Messenger-App beliebige Dateiformate zwischen Nutzern verschicken können.
Foto: Jens Kalaene / dpa

Für die rund 40 000 Kunden von „LuL“ könnte es jetzt eng werden. Ihnen droht ein Ermittlungsverfahren wegen Urheberrechtsverletzung.
Foto: Dirk Sukow

Die französische Suchmaschine Qwant ist jetzt auf Deutsch verfügbar. Qwant legt besonderen Wert auf den Schutz der Privatsphäre.
Foto: Qwant