Vorstellung am Montag?: Apples Siri-Lautsprecher kommt – und hat einige Tricks im Gepäck

Es ist einer der größten Technik-Trends der jüngsten Zeit: Sprachgesteuerte Lautsprecher wie Amazon Echo haben Hochkonjunktur. Während Amazon lange Zeit alleine am Markt war, ziehen die Konkurrenten jetzt nach. Zuerst stellte Google seinen „Home“-Lautsprecher vor, am Montag soll Apple ein Gerät mit der eigenen Assistentin Siri vorstellen. Und das soll einiges besser machen.

Entsprechende Gerüchte gab es bereits seit längerem, jetzt will der gewöhnlich bestens informierte Journalist Mark Gurman aus seinen wie gewohnt nicht genannten Quellen erfahren haben, dass Apple tatsächlich bereits mit der Fertigung seines Sprachlautsprechers begonnen hat. Das schreibt er in einem Artikel bei „Bloomberg“. Wann Apple den Lautsprecher vorstellen will, weiß er zwar nicht, in den Handel soll er erst zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr kommen.

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Apple braucht den Siri-Lautsprecher

Eine Vorstellung am Montag ist trotzdem wahrscheinlich. Tim Cook eröffnet dann mit einer Keynote Apples jährliche Entwicklerkonferenz WWDC. Dort dreht sich alles um Software. Der perfekte Moment also, den Entwicklern die Möglichkeiten des Siri-Lautsprechers vorzuführen. Schließlich leben die Geräte auch von den angebotenen Apps.

Der grundsätzliche Reiz der Sprachlautsprecher ist schnell erklärt: Statt das Smartphone aus der Tasche zu ziehen oder den Laptop aufzuklappen, kann man einfache Anfragen schlicht in den Raum rufen. So kann man bequem nach dem Wetter fragen, ein Taxi bestellen oder etwas zur Einkaufsliste hinzufügen. Auch die Steuerung von smarten Haushaltsgegenständen ist über Sprache deutlich einfacher.iOS Tricks Tipps Fotostrecke 13.45 h

Alexa versteht sich nicht mit iTunes

Nur wer sich im Apple-Universum bewegte, stand bisher etwas dumm da. Apple ist bekannt dafür, seine Geräte und Dienste besonders nahtlos miteinander arbeiten zu lassen. Geräte anderer Hersteller lassen sich allerdings nicht in Ansätzen so gut in ein Apple-Netzwerk integrieren. 

Und auch Amazons Alexa und der Assistant lassen sich höchstens über Umwege mit Apples eigenen Apps und der Smarthome-Steuerung Homekit verbinden. Auch der Musikdienst Apple Music wird bisher von keinem Gerät unterstützt. Das soll der Siri-Lautsprecher ändern. 

Satter Raumklang 

Dem Bericht zufolge soll Apples Gerät zudem mit einem besonders guten Sound punkten. Der soll lauter und klarer sein als bei den Konkurrenten. Mit sogenanntem „Virtual Surround“ soll sich der Klang zudem an den Raum anpassen. Dazu muss der Raums ausgemessen werden, was Sonos aktuell etwa schon mit einer iPhone-App ermöglicht. Apple habe erwägt, die passenden Sensoren direkt im Gerät zu verbauen, will Gurman aus anonymen Quellen erfahren haben.

Für Apple ist der Lautsprecher nicht nur als neue Hardware wichtig. Das Unternehmen strebt danach, einen deutlich größeren Anteil seiner Gewinne mit der Service-Sparte einzufahren, um sich etwas weniger vom Erfolg des iPhones abhängig zu machen. Unter diese Sparte fällt etwa die iCloud, aber auch Apple Music und natürlich bei iTunes gekaufte Musik. Und wer weiß, welche Dienste noch über einen Siri-Lautsprecher möglich werden.

Siri muss smarter werden

Eine Barriere gibt es allerdings noch: Während Alexa und Googles Assistant den Nutzer in der Regel sehr gut verstehen, taugt Siri aktuell vor allem zu einfachen Aufgaben. Komplexere Zusammenhänge verwirren die Pionierin der Sprachsteuerung meist. Um den Siri-Lautsprecher sinnvoll nutzbar zu machen, müsste Apple eine deutlich smartere Version seiner Assistentin vorstellen. Am Montag wäre der perfekte Zeitpunkt dafür.Apple-Fakten 11.44

Praxis-Tipp: So einfach umgehen Sie Facebooks nervigen Messenger-Zwang

Es ist schon ein paar Jahre her, da lagerte Facebook seine Nachrichten in eine eigene App aus. Zuerst war sie nur ein Angebot, dann wurde sie zur Pflicht: Die Messenger-App ist aktuell die einzige Möglichkeit, auf dem Smartphone seine Facebook-Nachrichten abzurufen – offiziell zumindest. Wir verraten, wie es auch ohne klappt.

Denn egal ob in der offiziellen Facebook-App oder im Browser: Tippt man das Nachrichten-Symbol an, wechselt das Smartphone entweder in die Messenger-App oder fordert auf, sie zu installieren. Dabei gibt es gute Gründe, die App nicht auf seinem Smartphone haben zu wollen. Welche das genau sind, erklären wir in diesem Artikel. Was wohl die wenigsten Nutzer wissen: Die Sperre lässt sich ohne weiteres umgehen.

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Facebook-Nachrichten ohne Messenger

Dazu öffnen Sie einfach Facebook in einem Browser, etwa Google Chrome oder Safari, und fordern dann die Desktop-Version an. Schon gelangen sie einfach per Tippen auf das Messenger-Symbol auf der Seite an ihre Nachrichten. Lesen, antworten und Gruppenchats funktionieren ohne Einschränkungen.

Besonders praktisch: Die für Smartphones optimierte Mobilseite „mobil.facebook.com“ müssen Sie trotz des Desktop-Modus nicht verlassen, das Interface bleibt also auch auf dem Smartphone-Display gut bedienbar.

Und so schalten Sie den Desktop-Modus ein:

So geht es bei Google Chrome

In Chrome tippen Sie oben rechts auf das Menü-Symbol, das aus drei Punkten besteht. Scrollen Sie im aufklappenden Menü nach unten und wählen Sie „Desktop anzeigen“. Die Methode klappt sowohl in der Chrome-Version für Android als auch auf dem iPhone.

So klappt’s bei Apple Safari

Im iPhone-Browser Safari ist der Desktop-Modus etwas versteckter: Er befindet sich im Teilen-Menü. Tippen Sie auf das viereckige Symbol mit dem Pfeil nach oben in der Mitte des Menü-Bandes. Swipen Sie nun im unteren Band mit den grauen Symbolen von rechts nach links und wählen Sie „Desktop anfordern“.Whatsapp Tricks_8.10

Litauen: Hacker erpressen Patienten einer Schönheitsklinik mit geklauten Nacktfotos

Wer zum Schönheitschirurgen geht, legt sich häufig nicht nur unters Messer, sondern stellt sich auch vor die Kamera. Die zu operierenenden Körperstellen werden nicht selten auch fotografisch dokumentiert. Für Patienten ist dabei natürlich die Sicherheit solcher Daten oberstes Gebot.

In Litauen sind nun jedoch Hacker in die Server eines Betreibers von Schönheitskliniken eingedrungen. Wie die Polizei in Vilnius miteilte, erbeuteten sie dabei persönliche Patientendaten, darunter auch etwa 25.000 Fotos. Wie die Beamten laut „AP“ mitteilten, handelte es sich bei den Cyberkriminellen um eine Gruppierung namens „Tsar Team“.SEO Nachrichten Deutschland Ticker KW22 14.45 Sie nutzten das Material, um die Patienten und die Klinik für plastische Chirurgie zu erpressen. Unter den Betroffenen sind auch Deutsche. 

„Wir reden über ein ernstes Verbrechen“, sagte der Vize-Chef der litauischen Polizei Andzejus Raginskis. Er führte weiter aus, dass die Erpressungsopfer zur Zahlung von bis zu 2000 Euro aufgefordert worden seien. Die Klinik selbst sollte über 340.000 Euro zahlen. Andernfalls werde das Material, darunter Nacktfotos, Passkopien und Sozialversicherungsnummern veröffentlicht.

Wieviele Patienten betroffen sind, ist unklar

Nach den Drohungen wurden laut Polizei am Dienstag tatsächlich Hunderte von Bildern in einer Online-Datenbank veröffentlicht. Wieviele Patienten genau betroffen sind, sei noch unklar. Ein paar Dutzend meldeten sich bislang bei der Polizei.

Der Betreiber der betroffenen Klinikkette „Grozio Chirurgija“ wird von lokalen Medien mit den Worten zitiert: „Unsere Kunden stehen natürlich unter Schock“. Er bat um Entschuldigung für den Vorfall.27-Die Cyber-Krieger der Zukunft-5413197570001