Gerüchteküche: iPhone 8: Bestätigen geleakte Mails den Termin im September?

Im September 2016 präsentierte Apple der Welt das iPhone 7. In Cupertino werkelt man indes längst am iPhone 8, schließlich bleiben auch beim wertvollsten Konzern der Welt die Uhren nicht stehen. Eines dürfte sicher sein: 2017 hat man bei Apple Großes vor, da ist sich die Gerüchteküche überraschend einig. Das iPhone feiert im Sommer nämlich sein zehntes Jubiläum. Das will man wohl gebührend würdigen und ein komplett überarbeitetes iPhone präsentieren. Wohl auch deswegen könnte das nächste iPhone gar nicht iPhone 8 sondern iPhone X heißen – nach der römischen Ziffer für die Zahl 10. Wir fassen hier die neuesten Gerüchte für Sie zusammen.

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iPhone 8 oder iPhone X mit OLED-Display

Zumindest ein Detail darf wohl schon als sicher gelten: Das nächste iPhone kommt mit einem OLED-Bildschirm. Das verriet Tai Jeng-wu, seines Zeichens Chef des Display-Herstellers Sharp und Manager beim berüchtigten Apple-Zulieferer Foxconn, während einer Dankesrede für einen Ehrendoktortitel an der Tatung University in Taipeh, berichtet die Zeitung „Nikkei Asia Review“. Obwohl Jeng-wu nicht explizit das iPhone 8 nennt, darf man den Wechsel wohl schon für dieses Jahr erwarten.iOS Tricks Fotostrecke 8.34h

Galaxy S8 Gerüchte 20.15iPhone 8 oder iPhone X mit Stromspar-Display

Schon seit Ende 2015 geistert durch die Tech-Szene, Apple setze beim iPhone 8 auf OLED. Die Technologie ermöglicht besonders intensive Farben, starke Kontraste und extratiefes Schwarz. Das liegt daran, dass anders als etwa bei LEDs schwarze Bildpunkte gar nicht leuchten, sondern schlicht ausgeschaltet bleiben. Dadurch verbrauchen OLED-Displays auch weniger Energie. Wenn etwa nur in Weiß die Uhrzeit eingeblendet wird, belastet das kaum den Akku.

Auch in anderen Hinsichten würden sich Apple durch OLED neue Möglichkeiten bieten: Die Displays lassen sich nämlich auch gebogen bauen, wie es Samsung beim Galaxy S7 Edge oder dem wegen Akku-Explosionen zurückgezogenen Note 7 verbaut. Der koreanische Hersteller setzt in seinen Spitzenmodellen seit einigen Jahren auf OLED-Displays und war deswegen lange auch als Lieferant für die iPhone-OLEDs im Gespräch. Bisher spricht allerdings wenig dafür, dass echte Kurven verbaut werdenApple-Nachdreh_9.30

Kommt das iPhone 8 ohne Knöpfe?

Ob Apple das iPhone 8 auch kurvig gestaltet, weiß natürlich nur Jonathan Ive und sein Team. Gerüchteweise soll das Jubiläums-iPhone aber wieder eine Glasrückseite bekommen, die von einem Edelstahlrahmen gefasst wird. Das OLED-Display soll aber nur das Modell mit 5,8 Zoll bekommen. Bei zwei kleineren Modellen soll weiter ein herkömmliches Display eingesetzt werden, sie werden vermutlich iPhone 7s und iPhone 7s Plus heißen. Beim Design sollen sie sich ebenfalls nicht von den aktuellen Modellen unterscheiden.

Neben dem Wechsel auf OLED soll beim Display noch eine weitere Neuerung anstehen: Angeblich will Apple den Homebutton inklusive dem Fingerscanner Touch ID direkt ins Display verbauen. Dadurch soll der Bildschirm nahezu ohne Rand auskommen. Auch Lautstärkewippe und Powerbutton sollen gestrichen werden, stattdessen werden berührungsempfindliche Bereiche im Rahmen zum Einsatz kommen.

Unter der Haube dürften natürlich ein schnellerer Prozessor und eine schnellere Kamera zu erwarten sein. Zudem soll Foxconn fürs iPhone an einer Technik zum kabellosen Laden per Induktion tüfteln, das Samsung und Co. schon länger anbieten. Und vermutlich hat Apple auch noch einige Asse im Ärmel, von denen man bisher noch gar nichts gehört hat.Apple-Fakten 11.44

Smartphone-Fehler: Diese Frau lud ihr Smartphone falsch auf – und verlor deshalb 33.000 Fotos

Durch falsches Laden des Smartphone-Akkus kann man sich viel kaputtmachen. Mode-Journalistin Brianna Arps verlor durch ihr Ladeverhalten ganze 33.000 Fotos, erzählte sie in einem Artikel bei ihrem Arbeitgeber, dem Blog „Insider“. „Ich bin berüchtigt dafür, mein Smartphone nie zu laden und immer erst im letzten Moment an den Strom zu hängen“, erklärt Arps. Ein Fehler, der ihr sobald wohl nicht mehr passieren wird.

Denn genau dieses Verhalten sorgte dafür, dass alle ihre Bilder verloren gingen. Arps machte sich eines Abends zum Ausgehen bereit, hörte über ihr iPhone laut Musik und knipste Selfies. Weil der Akku nur bei wenigen Prozent lag, hängte sie das Gerät ans Kabel – und nahm es wieder ab, als die Ladung wieder ein paar Prozent höher lag, um weiter Selfies zu schießen. „Etwa fünf Mal ging das so“, erzählt sie. Dann ging das iPhone auf einmal aus.

Nur ein paar Selfies blieben

Erst nach knapp 25 Minuten am Kabel und einem kompletten Ausschalten, einem sogenannten Hard Reset, konnte sie das iPhone zum Starten kriegen. Statt des üblichen Ladeschirms erschien aber ein anderes Bild – eine Aufforderung, das iPhone mit iTunes zu verbinden und auf den Werkszustand zurückzusetzen. Sie war im Wiederherstellungsmodus gelandet. Weil sonst nichts passierte, folgte Arps den Anweisungen. Und bemerkte bald, das etwas nicht stimmte. 

Denn auch nach dem Zurückspielen ihres iCloud-Backups war fast alles weg. Kontakte, App-Daten – und ihre knapp 33.000 Fotos waren aber verschwunden. „Ich flippte aus.“ Die Journalistin hatte vergessen, ihre iCloud-Sicherung richtig einzurichten. Ihr ganzes Leben war weg, Bilder von der Uni-Abschlussfeier und alles andere auch. Nur ein paar Notizen waren übrig geblieben. Und die Selfies, die zum Abschalten geführt hatten.Mit diesen Fehlern machen Sie Ihren Akku kaputt 12.53

Was genau war passiert? Ein Apple-Spezialist sagte der Autorin, dass vermutlich entweder eine Überhitzung oder ein korrumpiertes Datei-System für den Fehler verantwortlich sei. Beides hängt mit Arps Ladeverhalten zusammen. Der Experte rät deshalb davon ab, kurz vor Ende der Akkulaufzeit Fotos zu knipsen oder Apps herunterzuladen. Diese Aktionen würden Schreibvorgänge auslösen, die durch das schnelle Abschalten unterbrochen würden – und dann zu kaputten Daten führten, zitiert ihn die Autorin.

So vermeidet man falsches Laden

Den Akku immer kurz vor Schluss zu laden, ist also alles andere als ideal. Auch das andere Extrem sollte man aber vermeiden: Wer sein Smartphone auch nach dem Laden auf 100 Prozent am Kabel lässt, kann ebenfalls dem Akku schaden. Das Smartphone hört zwar auf zu laden, wenn der Akku voll ist, fängt aber immer wieder an, wenn etwas Ladung verbraucht wurde. Das kann auf Dauer ebenfalls die Laufzeit beeinträchtigen. Idealerweise lädt man den Akku immer zwischendurch für kurze Zeit.

Welche allgemeinen Fehler man beim Laden des Akkus vermeiden sollte, erfahren Sie hier. Wenn die Laufzeit auf Dauer unzuverlässig wird, kann es zudem sinnvoll sein, den Akku neu zu kalibrieren. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Artikel.iOS Tricks Tipps Fotostrecke 13.45 h

Support wird eingestellt: Macbooks und ein iPhone: Diese Modelle repariert Apple ab 1. Juli nicht mehr

Weil sie in den Augen Apples inzwischen „obsolet“, also überflüssig sind, stellt der US-Konzern ab dem 30. Juni den technischen Support für zahlreiche ältere Geräte seiner Produktpalette ein. Darunter befinden sich mehrere beliebte Macbook-Modelle, Airport-Express-Hardware sowie das iPhone 3GS. Besitzer der betroffenen Geräte müssen sich bei Problemen ab dem 1. Juli an freie Werkstätten wenden und hoffen, dass diese ihnen helfen können.

Konkret nicht mehr unterstützt werden demnach folgende Macbooks:

  • Macbook Air (11 Zoll, Mitte 2011)
  • Macbook Air (13 Zoll, Mitte 2011)
  • Macbook Pro (15 Zoll, Ende 2011)
  • Macbook Pro (17 Zoll, Mitte 2009)
  • Macbook Pro (17 Zoll, Ende 2011)

Auch iPhone 3GS wird nicht mehr repariert

iOS Tricks Tipps Fotostrecke 13.45 hDaneben stehen Besitzer des 2009 erstmals verkauften und bis September 2012 vertriebenen iPhones 3GS künftig vor Schwierigkeiten, wenn das Smartphone einen Defekt hat. Sowohl die 16-GB- wie auch die 32-GB-Variante werden ebenfalls mit Julibeginn seitens Apple nicht mehr gewartet beziehungsweise repariert. Daneben fällt auch die erste Generation der Airport Express mit 802.11n aus dem Support. Die Hardware wurde erstmals im Jahr 2008 verkauft.

So ärgerlich das Vorgehen Apples für die Besitzer ist, so folgt es doch einem schon länger angewandten Rhythmus: Demnach verpasst das Technologie-Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Cupertino seiner Hardware in der Regel nach fünf bis sieben Jahren den „obsolet“-Status (hier eine Auflistung aller Geräte, denen der Support entzogen wird oder schon entzogen wurde). Mit diesem fällt nicht nur Apple selbst als potentieller Reparateur aus, sondern auch autorisierte Service-Partner. 

Überfälle Apple-Store San Francisco

Letzte Hoffnung: freie Werkstätten

Kunden bleibt damit nur noch der Gang zu freien Werkstätten. Ob einem dort jedoch geholfen werden kann, ist nicht immer sicher. Oft greifen derartige Anbieter bei Reparaturen auf Ersatzteile aus Altgeräten zurück, die über kurz oder lang ebenfalls schwer aufzutreiben sein dürften. ipad Gerüchte 12.53

Streaming: Diese Serien und Filme kommen im Juni zu Netflix und Amazon Prime

Im ewigen Wettbewerb um die Streaming-Kunden trumpfen Netflix und Amazon Prime Video jeden Monat auf: Mit neuen Serien und Filmen buhlen sie um die begrenzte Freizeit der Zuschauer – und natürlich um ihre Abo-Gebühren. Diesen Monat gibt es bei den Streaming-Riesen einige echte Highlights.Hacker erpresst Netflix 2017

Das sind die Juni-Neuheiten bei Amazon und Netflix

Mit „Orange Is The New Black“ schuf Netflix eine seiner erfolgreichsten Original-Serien. Die Geschichte um die brave Piper Chapmann, die sich plötzlich im harten Alltag eines Frauenknastes durchschlagen muss, geht am 9. Juni in die fünfte Staffel. Und es dürfte heiß hergehen. Am Ende der letzten Staffel stapelten sich die Cliffhanger geradezu, von noch mehr Inhaftierten im sowieso schon überfüllten Lichfield bis zum bewaffneten Gefangenenaufstand. Es wird also spannend. 

Bei Amazon geht „Preacher“ in die zweite Runde. In der Comic-Verfilmung muss ein ungewöhnlicher Pfarrer gemeinsam mit einer Killerin und einem saufenden Vampir gegen die Heerscharen der Hölle antreten. Wer es lieber realistischer mag, bekommt mit „I love Dick“ ein ungewöhnliches Pärchen-Drama mit Kevin Bacon geboten.GoT Trailer 10.38

Im Netflix-Film „Okja“ geht es um eine Art hochgezüchtetes Superschwein in der Größe eines Nilpferdes. Das enorm liebenswerte Biest soll die Lösung für die Nahrungsprobleme der Welt sein. Und nur ein Bauernmädchen will es gegen die bösen Fleisch-Konzerne verteidigen. Wer lieber klassische Action-Schinken sieht, kommt bei den vier „Indiana Jones“-Filmen (ab 1. Juni) oder mit „Top Gun“ (ab 7. Juni) auf seine Kosten. Bei Amazon sind nun die „Twilight“-Serie, alle „Iron Man“-Filme sowie der neueste „Star Trek“-Teil im Programm.

Alle Neuheiten im Überblick:

Serien bei Netflix:

  • Better Call Saul, Staffel 3 – jede Woche eine neue Folge
  • Designated Survivor, Staffel 1 – jede Woche eine neue Folge
  • El Chapo, Staffel 1 – ab 16. Juni 2017
  • Fargo, Staffel 3 – jede Woche eine neue Folge
  • Flaked, Staffel 2 – ab 2. Juni 2017
  • Gipsy, Staffel 1 – ab 30. Juni 2017
  • Glow, Staffel 1 – ab 23. Juni 2017
  • My Only Love Song, Staffel 1 – ab 9. Juni 2017
  • Orange Is The New Black, Staffel 5 – ab 9. Juni 2017
  • Reign, Staffel 3 – ab 7. Juni 2017
  • Shadowhunters, Staffel 2B – jede Woche eine neue Folge
  • The Ranch, Teil 3 – ab 16. Juni 2017
  • You Me Her, Staffel 2 – ab 15. Juni 2017 

Filme bei Netflix:

  • Barbershop 2 – ab 1. Juni 2017
  • Burlesque – ab 1. Juni 2017
  • Das Schwergewicht – ab 5. Juni 2017
  • Date Night: Gangster für eine Nacht – ab 15. Juni 2017
  • Der Glöckner von Notre Dame – ab 1. Juni 2017
  • Der König der Löwen – ab 1. Juni 2017
  • Der letzte König von Schottland – ab 1. Juni 2016
  • Die Eiskönigin – an 1. Juni 2017
  • Disturbing the Peace (Doku) – ab 7. Juni 2017
  • Gringo: The Dangerous Life of John McAfee (Doku) – ab 1. Juni 2017
  • Headshot – ab 3. Juni 2017
  • Indiana Jones, alle vier Teile – ab 1. Juni 2017
  • Jackass 3,5 Der Film – ab 28. Juni 2017
  • Old Dogs – ab 1. Juni 2017
  • Saving Banksy (Doku) – ab 2. Juni 2017
  • Searching for Sugar Man (Doku) – ab 1. Juni 2017
  • The Birdcage – ab 1. Juni 2017
  • The Last Samurai – ab 1. Juni 2017
  • The Prestige: Meister der Magie – ab 1. Juni 2017
  • Top Gun – ab 7. Juni 2017
  • What the Health (Doku) – ab 16. Juni 2017

Serien bei Amazon Prime:

  • 12 Monkeys,  Staffel 2 – ab 15. Juni 2017
  • A Long Strange Trip, Staffel 1 – ab 2. Juni 2017
  • Der gleiche Himmel, Staffel 1 – ab 29. Juni 2017
  • Fear the Walking Dead, Staffel 3, Teil 1 – Jede Woche eine neue Folge, ab 5. Juni 2017
  • Hap and Leonard, Staffel 2 – ab 5. Juni 2017
  • I Love Dick, Staffel 1 – ab 9. Juni 2017
  • Le Mans : Racing is Everything, Staffel 1 – ab 9. Juni 2017
  • Outcast, Staffel 1 – ab 6. Juni 2017
  • Preacher, Staffel 2 – Jede Woche eine neue Folge, ab 16. Juni 2017
  • The Strain, Staffel 2 – ab 1. Juni 2017 

Filme bei Amazon Prime:

  • Das kalte Herz – ab 20. Juni 2017
  • Don’t Knock Twice – ab 17. Juni 2017
  • Iron Man 1-3 – ab 5. Juni 2017
  • Kill the Messenger – ab 15. Juni 2017
  • Predestination – ab 23. Juni 2017
  • Star Trek Beyond – ab 1. Juni 2017
  • Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows – ab 8. Juni 2017
  • The Visit – ab 4. Juni 2017
  • Twilight,alle fünf Teile – ab 12. Juni 2017
  • Wiener Dog – ab 1. Juni 2017

 Netflix Tricks 13.55

Recycling-Problem: Warum Ihre alten Fotos plötzlich auf neuen USB-Sticks auftauchen können

Schaut man sich die Daten auf einem durchschnittlichen Smartphone an, hat man einen ziemlich tiefen Einblick in das Leben seines Besitzers, von privaten Fotos über Chat-Verläufe bis zum Online-Banking. Und genau solch persönliche Daten tauchen in letzter Zeit plötzlich bei Wildfremden auf, ohne dass die sie überhaupt haben wollen. Sie stecken nämlich auf manchen fabrikneuen USB-Sticks.

Das Problem ist das Recycling von Smartphones. Wenn die nach einigen Jahren ersetzt werden, ist die Technik im Inneren oft noch voll funktionsfähig. Statt sie vollständig einzuschmelzen, werden deshalb einzelne Teile abverkauft. Und genau das nutzen die Hersteller von USB-Sticks aus: Sie kaufen die Speicherchips von Smartphones und basteln daraus mit wenig Aufwand einen Wechselspeicher – der dann zum günstigen Preis angeboten werden kann. 

Keine Löschpflicht

Das berichten nach Angaben der „FAZ“ gleich mehrere Teilnehmer einer Forensiker-Tagung. Löschen müssen die Hersteller eventuell vorhandene Daten beim Recycling nicht – das würde einen Extra-Arbeitsschritt und höhere Kosten bedeuten. Die EU-Kommission dachte dem Bericht zufolge bereits über eine solche Löschpflicht nach, verwarf die Pläne aber wieder. Dabei ergeben sich längst konkrete Probleme aus der Praxis.iDime iPhone Speichererweiterung 15.22

Während die Vorstellung, ein Fremder könnte einfach an die Familien-Fotos gelangen, für einen Normal-Nutzer vor allem unangenehm ist, macht sie Polizei und Staatsanwaltschaft echte Probleme. Bisher konnten die Ermittlungsbehörden einen Speicher, der bei einem Verdächtigen gefunden wurde, relativ einfach als Beweismittel nutzen. Die Daten darauf stammten recht sicher vom Besitzer des Speichergerätes.

Durch das Recycling ist diese Annahme nicht ohne Weiteres zu halten. Schließlich könnten die belastenden Materialien auch aus wiederverwendeten Teilen stammen. Die Daten zuzuordnen ist mit forensischen Methoden zwar in der Regel möglich, macht die Ermittlungen aber deutlich aufwendiger, so die „FAZ“ unter Berufung auf Experten.

Wie kann man seine Daten schützen?

Will man verhindern, dass die eigenen Daten aus dem alten Smartphone auf dem Computer anderer Leute landen, geht das ganz einfach. Man muss lediglich sämtliche Daten löschen, bevor man das Gerät entsorgt. Dazu reicht ein Zurücksetzen auf den Werkszustand. Anders als bei Festplatten sind gelöschte Daten von Speicherchips auch mit Spezialwerkzeugen nicht nachträglich auslesbar. Die Speicherkarte sollte man natürlich ebenfalls herausnehmen. iPhone Speicher Trick_11.15

Rote Badehose statt nackter Hintern: Kasseler Herkules-Statue macht wegen Facebook auf Baywatch

Seit rund 300 Jahren blickt die imposante Herkules-Statue vom Oktogon auf Kassel hinunter. Dass sie dabei nackt ist, hat nie jemanden gestört. Unbekleidet zu sein, ist für griechische Halbgötter schließlich nicht ungewöhnlich. Nun musste Herkules im hohen Alter jedoch erstmals eine Badehose anziehen – weil Facebook den nackten Hintern des Denkmals beanstandet hatte. Zuerst hatten hessenschau.de und die „Hessische/Niedersächsische Allgemeine“ über die Aktion berichtet.

Die „GrimmHeimat NordHessen“ wollte eine Bildergalerie mit Fotomotiven in dem sozialen Netzwerk veröffentlichen, wie Tourismus-Leiterin Ute Schulte am Wochenende berichtete. Ein Bild sei aber Mitte Mai von Facebook gesperrt worden. Es zeigte das unbekleidete Wahrzeichen der Stadt Kassel von hinten – ein laut Facebook „anstößiger Inhalt“.

Um Streit zu vermeiden: Herkules trägt Hose

In ähnlichen Fällen habe Facebook den Unterschied zwischen Pornografie und einer Statue, die zum Weltkulturerbe gehört, zwar stets eingesehen, „aber wir haben gedacht, bevor wir uns jetzt lang hin und her streiten, ziehen wir ihm einfach eine Badehose an – da haben wir sogar noch mehr Aufmerksamkeit“.

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm wurden kurzerhand rote Shorts in das Bild montiert. Seit vergangener Woche ist die Bilderstrecke online.Selfies werden zum Verhängnis 14.10