WWDC am 5. Juni: Apple-Keynote: Zeigt Tim Cook am Pfingstmontag den Siri-Lautsprecher?

Bereits vor einigen Monaten hat Apple seine diesjährige Entwicklerkonferenz WWDC (Worldwide Developers Conference) angekündigt. Am Dienstag hat der Konzern nun mit Einladungen an Pressevertreter bestätigt, dass die Messe mit einer großen Keynote eröffnet wird: Am Pfingstmontag (5. Juni) um 10 Uhr Ortszeit (19 Uhr deutscher Zeit) wird das Team um Tim Cook einen ersten Blick auf die kommenden Betriebssysteme ermöglichen. Erwartet werden vier neue Versionen: Neben iOS 11 für iPhone und iPad dürfte watchOS 4 (Apple Watch), tvOS (Apple TV) und macOS 10.13 vorgestellt werden.

Siri-Lautsprecher auf der WWDC?

Aktuellen Gerüchten zufolge könnte Apple die große Bühne nutzen, um einen Siri-Lautsprecher im Stil von Amazons Echo vorzustellen – sofern das Gerät überhaupt schon fertig ist. Sprachlautsprecher sind einer der großen Trends der Technikwelt: Google hat bereits seinen Home-Lautsprecher, Amazon stellte diese Woche die zweite Echo-Version mit Bildschirm vor, Microsoft könnte im Rahmen der heutigen Build-Konferenz einen Cortana-Speaker vorstellen.

Amazon Echo ShowDas Timing wäre jedenfalls ideal: Zum einen könnte Apple mit einer frühen Vorstellung der Konkurrenz dazwischengrätschen, zum anderen ist das Unternehmen auf die Mitarbeit externer Entwickler angewiesen, wenn der Siri-Lautsprecher ein Erfolg werden soll. Denn mit Sprachlautsprechern kann man nicht nur Musikstreamingdienste nutzen, sondern sich etwa auch ein Taxi rufen, die Einkaufsliste verwalten oder Telefongespräche führen.

Auch andere mögliche neue Hardware steht im Raum: Das Macbook Pro könnte ein kleines Prozessorupgrade bekommen, ein neuer iMac wurde bereits für dieses Jahr in Aussicht gestellt – womöglich kommt der aber erst im Herbst.

San Jose statt San Francisco

Im Gegensatz zu den meisten Einladungen gibt es diesmal keine Anspielung im Text oder auf dem Bild der Einladung, die verraten könnte, was das Unternehmen zeigen könnte. Stattdessen heißt es einfach nur „Welcome to WWDC17“. Anders als in den vergangenen Jahren wird die Keynote nicht im Moscone Center in San Francisco stattfinden, sondern im McEnery Convention Center in San Jose.Apple Watch Test 15.50h

Neuvorstellung: Amazon Echo Show: Alexa hat jetzt einen Bildschirm

 Amazon spendiert einem neuen Modell des smarten Lautsprechers „Echo“ einen Bildschirm und will damit seinen Vorsprung in dem Zukunftsmarkt zementieren. Die neue Version „Echo Show“ hat einen Touchscreen mit einer Diagonale von 7 Zoll. Darauf kann die integrierte digitale Assistentin Alexa zusätzliche Informationen bei Antworten auf Fragen des Besitzers zum Beispiel nach Wetter oder Verkehr anzeigen. Außerdem können Nutzer über den neuen Dienst „Alexa Calling“ über das Gerät künftig auch Videotelefonate machen und sich Kurzmitteilungen schicken.

Äußerlich sieht „Echo Show“ ein wenig wie eine modernere Version eines Radioweckers aus, mit einem Lautsprecher-Gitter unterhalb des Displays. Das Gerät kann in den USA ab Dienstag vorbestellt werden und wird Ende Juni ausgeliefert. Mit 230 Dollar ist es rund 50 Dollar teurer als die ursprüngliche „Echo“-Version ohne Bildschirm. Über einen möglichen Zeitpunkt für eine Markteinführung außerhalb der USA wurde zunächst nicht bekannt.

Display bringt Extrafeatures

Der Bildschirm erweitert die Funktionen des Lautsprechers insbesondere in Verknüpfung mit Diensten anderer Anbieter massiv. So können auf dem Display zum Beispiel Bilder der Kamera an der Haustür oder des Babymonitors eingeblendet werden. Genauso können auch Kochrezepte oder Videos dargestellt werden.

Der erste „Echo“-Lautsprecher – ein Überraschungserfolg von Amazon, der den Trend zum Einsatz digitaler Assistenten im Haushalt erst so richtig befeuerte – kommuniziert mit den Nutzern nur per Sprache. Dass Alexa künftig auch verstärkt visuelle Informationen geben soll, wurde bereits im Februar klar. Damals erweiterte Amazon die Software auf seinen Fernseh-Boxen und -Sticks so, dass neben der gesprochenen Antwort auch zusätzliche Informationen auf dem TV-Bildschirm angezeigt werden. Das sind zum Beispiel die Prognose für die nächsten Tage beim Wetter oder das nächste Spiel des Teams bei Fragen nach einem Fußball-Ergebnis.

Alexa überall

Vor kurzem erweiterte der weltgrößte Online-Händler die „Echo“-Modellpalette auch um die Version „Look“ mit einer Kamera. Damit sollen Nutzer Fotos und Videos von ihrem Outfit aufnehmen können. Angesehen werden sie bisher über eine Begleit-App auf dem Smartphone. Die Software soll auch helfen, sich zwischen verschiedenen Kombinationen von Anziehsachen zu entscheiden.

In dem Konkurrenzkampf digitaler Assistenten um die Gunst der Nutzer arbeitet Amazon daran, Alexa in möglichst viele Geräte verschiedener Hersteller zu bringen. Google versucht das gleiche mit seinem Google Assistant und brachte mit „Home“ auch einen eigenen vernetzten Lautsprecher auf den Markt.

Wann kommt der Siri-Lautsprecher?

Microsoft brachte seine entsprechende Software Cortana in einem Lautsprecher des von Samsung übernommenen Hifi-Spezialisten Harman Kardon unter. Und Apple integriert seine Assistentin Siri in alle Geräte des Konzerns. Einen eigenen vernetzten Lautsprecher hat Apple bisher nicht im Angebot – auch wenn laut einem Bericht des Finanzdienstes Bloomberg daran gearbeitet wird. Marketing-Chef Phil Schiller sprach zudem jüngst in einem Interview über Vorzüge einer Verknüpfung von Lautsprecher und Display in einem Gerät. Das ließ Beobachter vermuten, dass Apple eine ähnliche Richtung wie Amazon mit dem „Echo Show“ einschlagen könnte.

Wurm-Gefahr: Schlimmste Windows-Lücke seit Jahren: Was Sie jetzt wissen müssen

Anders als Viren müssen Computer-Würmer keine Programme infizieren, sondern können sich selbstständig von einem Rechner zum anderen verbreiten – und so noch größeren Schaden anrichten. Jetzt ist Windows an einer Wurm-Katastrophe vorbeigeschrammt: Google-Experten haben eine der schlimmsten Sicherheitslücken aller Zeiten in Microsofts System entdeckt, ausgerechnet im Sicherheitssystem selbst. Jetzt wurde sie geschlossen.

Das erklärten die beiden bei Google angestellten Sicherheits-Experten Tavis Ormandy und Natalie Silvanovich bei Twitter. „Ich glaube, @natashenka und ich haben gerade die schlimmste fernsteuerbare Windows-Code-Lücke in jüngster Zeit entdeckt. Das ist irre schlimm“, schrieb Ormandy. Er muss es wissen: Der Google-Experte hat sich in den letzten Jahren als Entdecker zahlreicher kritischer Lücken einen Ruf erarbeitet, auch Silvanovich hat schon einige gefährliche Lücken gefunden.Microsoft Edge Fehler

Microsoft reagierte schnell

Was genau hinter der Lücke steckt, verrieten die bei Googles Sicherheits-Gruppe „Project Zero“ angestellten Experten zunächst nicht – um Hackern keine Hinweise zu geben. Schließlich brauchte Microsoft Zeit, um auf die Meldung reagieren zu können. Was sie zu verraten bereit waren, gab aber genug Grund zur Beunruhigung: „Der Angriff funktioniert auf Standard-Installationen, muss nicht aus demselben Netzwerk erfolgen und er ist als Wurm verwendbar“, erklärte Ormandy in einem Folgetweet. Ein Traum für Hacker.

Seit heute Nacht hat Microsoft die Lücke geschlossen – und die Experten lüfteten ihr Geheimnis: Der Angriff erfolgte ausgerechnet über eine Schutzfunktion. Mit dem Dienst „MsMpEng“ scannt Windows eigentlich ausführbare Programme, die etwa per E-Mail oder Messenger auf dem System landen, auf ihre Gefährlichkeit. Indem sie die Funktion austricksten, konnten Ormandy und Silvanovich schädliche Javascripte auf dem PC einschleusen und ihn so übernehmen. Ein Anklicken der Datei durch den Nutzer war nicht nötig. Nicht auszudenken, wenn weniger gutwillige Hacker den Fehler entdeckt hätten.

Was müssen Windows-Nutzer nun tun?

Auf nicht-aktualisierten Systemen lässt sich die Schwachstelle nach wie vor angreifen. Da nun auch die Details zum Angriff bekannt sind, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Hacker aus der Anleitung eigene Würmer basteln. Deshalb sollte man Windows sofort mit den aktuellen Patches versehen. In Windows 10 erfolgt das in der Regel automatisch – wenn man die Updates nicht mit einem komplizierten Prozedere unterdrückt hat. Nutzer von älteren Windows-Systemen wie Windows 7 oder 8 sollten aber auf Nummer sicher gehen und darauf achten, das alle aktuellen Updates eingespielt werden.27-Die Cyber-Krieger der Zukunft-5413197570001

Videospieltest Prey: Bei diesem Shooter bringt Müll sammeln mehr als schießen

Es gibt Action-Shooter bei denen man sich bis an die Zähne bewaffnet durch Heerscharen seiner Gegner ballert. Munition und Heilungs-Items liegen wohl platziert und reichleich auf dem Weg. Und dann gibt es „Prey“. Der neueste Titel aus den Arkane Studios hat all das nicht. Er verlangt nach Arbeit und nach Köpfchen. Wer sich blind in jeden Kampf stürzt, wird verlieren. Das Alter Ego ist leicht verwundbar, die Munition stets sehr knapp. Zudem hat es sowieso keinen Zweck: Die schemenhaften Gegner kommen immer wieder. Ein Shooter bei dem Schießen in der Regel wenig nützt. Wer gern schleicht, nach alternativen Wegen sucht, Sicherheitssysteme hackt und beim Erledigen der Gegner Kreativität vorzieht, der ist bei „Prey“ genau richtig.

Wenn Dich der Kaffeebecher attackiert

„Prey“ spielt im Jahr 2032 in einer fiktiven Zukunft. John F. Kennedy hat das Attentat überlebt und treibt mit großen Aufwand das Weltraumprogramm voran. Gemeinsam mit der UdSSR wird die Raumstation Talos 1 gebaut, um ein im All entdecktes Phänomen zu erforschen: die Thypon. Diese Schatten ähnliche außerirdische Lebensform kann Materie umwandeln und übernehmen –  vom Menschen bis zum Roboter. Einige Viecher tarnen sich gar als Alltagsgegenstände wie Bürostühle oder Kaffeebecher, um den vorbeigehenden Ahnungslosen plötzlich anzufallen.   

Natürlich kommt es wie es kommen muss: Die Wissenschaftler auf der Station wollen diese Wesen nicht nur verstehen, sondern sie kontrollieren und ihre Kräfte für den Menschen nutzbar machen. Durch die Fortschritte in der Hirnforschung gibt es seit langem „Neuromods“, Implantate zur Leistungssteigerung des Gehirns. Wie wäre es, wenn man die Fähigkeiten der Thypons in so einen Neuromod bekäme? Offenbar ging genau dieses Projekt einen Schritt zu weit. Die Aliens entkommen aus ihrem Gefängnis und richten auf der Raumstation ein Blutbad an. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Morgan Yu (wahlweise männlich oder weiblich), dessen pummeliger Bruder Forschungsleiter auf der Talos 1 ist.

Mehr System Shock als Half-Life

Nach einem sehr clever inszenierten Auftaktlevel steht der Spieler nun da, allein auf der Station, ohne rechten Schimmer über die Hintergründe und an jeder Ecke lauert der Tod. Den ersten Gegnern tritt man nur mit einer Rohrzange bewaffnet entgegen. Eine Anspielung auf den legendären Shooter „Half-Life“ von 1998. Doch die Wurzeln von „Prey“ liegen weiter zurück. „Prey“ ist eine einzige große Reminiszenz an das grandiose Actionspiel „System Shock“ von 1994. Aufmerksame Spieler sehen gleich zu Beginn von „Prey“ auf einem Monitor ein 3D-Programm mit dem Namen „Looking Glass Technologies“ – eben jenem Studio, das vor fast einem Vierteljahrhundert diese Gattung aus Shooter und Rollenspiel erfunden hat. Die Entwickler von „Prey“ verwoben „System Shock“-Elemente mit ihren vorherigen Titeln „BioShock“ und „Dishonored“.  Wer diesen Games verfallen war, für den ist „Prey“ fast schon ein Pflichttitel.

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Das Morgan Yu erhält durch E-Mails sowie Audio- und Video-Logs nach und nach eine Vorstellung davon, was auf der Raumstation geschehen ist. Zwei Menschen nehmen mit ihm Kontakt auf: sein Bruder Alex und eine geheimnisvolle January, die sich nicht zu erkennen gibt. Wem soll man vertrauen? Offenkundig ist Alex Yu nicht gerade zum Positiven in der Katastrophe verwickelt. Und ohne January wäre man zwar nicht mehr am Leben, doch sie verlangt einen ziemlich hohen Preis. Zudem blitzt hier und da durch, dass man selbst vielleicht nicht der ist, der man zu sein glaubt. Je nach dem wem der Spieler folgt und welche Entscheidungen er unterwegs trifft, nimmt die Story ein anderes Ende. Das Ziel ist ja klar: Nichts wie runter von der Horror-Station.

Ich habe eine Banane und ich werde sie benutzen! 

Mario Kart 8 Test_13.40Bis dahin heißt es überleben. Und das ist harte Arbeit. Verbrauchsgüter wie Munition und Neuromods finden sich nur sporadisch, sie lassen sich jedoch glücklicherweise aus den verschiedensten Rohmaterialien herstellen. Aus purer Not wird Morgan zum Recycling-Nerd. Mit größter Freude werden aus Mülleimern vergammelte Bananenschalen geklaubt, aus der Krankenstation abgelaufene Blutkonserven eingepackt und Aschenbecher entleert. Alles kann verarbeitet werden. Etwas unwürdig,  doch zumindest bleibt so zugleich der Star der Show schön sauber.

Talos 1 ist der eigentliche Protagonist des Spiels. Wie in die Citadel in „System Shock“ ist sie eine offene Welt, durch die sich der Spieler frei bewegen kann. Abgeschlossene Level gibt es nicht, auch keine von den Thypon gesäuberte. Die Gefahr lauert immer und überall. Der Co-Star der Raumstation ist die Gloo-Kanone. Sie verschießt Klebstoffklumpen, die innerhalb von Millisekunden aushärten. Mit ihr lassen sich nicht nur Gegner fixieren, sondern auch Feuer löschen, Barrikaden aufbauen oder Treppen modellieren.

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Fluch und Segen: Neuromods

Mit Hilfe der Neuromods rüstet sich der Spieler nach und nach auf. Die Möglichkeiten sind fast schon zu vielfältig. Im Spielverlauf kommen neben den üblichen Waffen noch Psi-Fähigkeiten hinzu: Fernkontrolle von Gegenständen, Doppelgänger erzeugen und Teleportation zum Beispiel. Jede Modifikation macht das Überleben etwas einfacher, sofern man seine Kräfte gut zu kombinieren weiß.

Infokasten PreyNicht ganz so viel Liebe haben die Entwickler in die Grafik investiert. Sie folgt zwar konsequent ihrem eignen Stil zwischen Retro-Science-Fiction und Art dèco, doch das Detail fehlt. Die gesamte Einrichtung der Talos hat kaum Gebrauchsspuren, nur wenig Oberflächendetails oder gar Patina. Da wäre mehr möglich gewesen. Doch wenn man im Halbdunkel geduckt unter einem Schreibtisch hockt und das Alter Ego seinen vor Panik schneller gehenden Atem anzuhalten versucht, sind solche Kleinigkeiten das Letzte, auf das man achtet. NintendoSwitch

TV, Kamera, Smartphone, Router: Gut und günstig: Das sind die besten Technik-Schnäppchen der Stiftung Warentest

Gut muss nicht teuer sein: Das beweist das Fachmagazin „Stiftung Warentest“ immer wieder, und das gilt auch für Technik. Wir haben die Preis-Leistungs-Sieger der vergangenen Monate herausgesucht – darunter Waschmaschinen, Toaster, Kopfhörer und Fernseher.

Gerüchteküche: Bekommt das iPhone 8 ein Feature der Apple Watch?

Im September 2016 präsentierte Apple der Welt das iPhone 7. In Cupertino werkelt man indes längst am iPhone 8, schließlich bleiben auch beim wertvollsten Konzern der Welt die Uhren nicht stehen. Eines dürfte sicher sein: 2017 hat man bei Apple Großes vor, da ist sich die Gerüchteküche überraschend einig. Das iPhone feiert im Sommer nämlich sein zehntes Jubiläum. Das will man wohl gebührend würdigen und ein komplett überarbeitetes iPhone präsentieren. Wohl auch deswegen könnte das nächste iPhone gar nicht iPhone 8 sondern iPhone X heißen – nach der römischen Ziffer für die Zahl 10. Wir fassen hier die neuesten Gerüchte für Sie zusammen.

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iPhone 8 oder iPhone X mit OLED-Display

Zumindest ein Detail darf wohl schon als sicher gelten: Das nächste iPhone kommt mit einem OLED-Bildschirm. Das verriet Tai Jeng-wu, seines Zeichens Chef des Display-Herstellers Sharp und Manager beim berüchtigten Apple-Zulieferer Foxconn, während einer Dankesrede für einen Ehrendoktortitel an der Tatung University in Taipeh, berichtet die Zeitung „Nikkei Asia Review“. Obwohl Jeng-wu nicht explizit das iPhone 8 nennt, darf man den Wechsel wohl schon für dieses Jahr erwarten.iOS Tricks Fotostrecke 8.34h

Galaxy S8 Gerüchte 20.15iPhone 8 oder iPhone X mit Stromspar-Display

Schon seit Ende 2015 geistert durch die Tech-Szene, Apple setze beim iPhone 8 auf OLED. Die Technologie ermöglicht besonders intensive Farben, starke Kontraste und extratiefes Schwarz. Das liegt daran, dass anders als etwa bei LEDs schwarze Bildpunkte gar nicht leuchten, sondern schlicht ausgeschaltet bleiben. Dadurch verbrauchen OLED-Displays auch weniger Energie. Wenn etwa nur in Weiß die Uhrzeit eingeblendet wird, belastet das kaum den Akku.

Auch in anderen Hinsichten würden sich Apple durch OLED neue Möglichkeiten bieten: Die Displays lassen sich nämlich auch gebogen bauen, wie es Samsung beim Galaxy S7 Edge oder dem wegen Akku-Explosionen zurückgezogenen Note 7 verbaut. Der koreanische Hersteller setzt in seinen Spitzenmodellen seit einigen Jahren auf OLED-Displays und war deswegen lange auch als Lieferant für die iPhone-OLEDs im Gespräch. Bisher spricht allerdings wenig dafür, dass echte Kurven verbaut werdenApple-Nachdreh_9.30

Kommt das iPhone 8 ohne Knöpfe?

Ob Apple das iPhone 8 auch kurvig gestaltet, weiß natürlich nur Jonathan Ive und sein Team. Gerüchteweise soll das Jubiläums-iPhone aber wieder eine Glasrückseite bekommen, die von einem Edelstahlrahmen gefasst wird. Das OLED-Display soll aber nur das Modell mit 5,8 Zoll bekommen. Bei zwei kleineren Modellen soll weiter ein herkömmliches Display eingesetzt werden, sie werden vermutlich iPhone 7s und iPhone 7s Plus heißen. Beim Design sollen sie sich ebenfalls nicht von den aktuellen Modellen unterscheiden.

Neben dem Wechsel auf OLED soll beim Display noch eine weitere Neuerung anstehen: Angeblich will Apple den Homebutton inklusive dem Fingerscanner Touch ID direkt ins Display verbauen. Dadurch soll der Bildschirm nahezu ohne Rand auskommen. Auch Lautstärkewippe und Powerbutton sollen gestrichen werden, stattdessen werden berührungsempfindliche Bereiche im Rahmen zum Einsatz kommen.

Unter der Haube dürften natürlich ein schnellerer Prozessor und eine schnellere Kamera zu erwarten sein. Zudem soll Foxconn fürs iPhone an einer Technik zum kabellosen Laden per Induktion tüfteln, das Samsung und Co. schon länger anbieten. Und vermutlich hat Apple auch noch einige Asse im Ärmel, von denen man bisher noch gar nichts gehört hat.Apple-Fakten 11.44

Windows 10: Irrer Fehler: Microsoft-Browser vertauscht beim Drucken Zahlen – und keiner weiß warum

Mit Windows 10 wurde der neue Browser Microsoft Edge eingeführt. Ein durchschlagender Erfolg ist er bislang nicht: Der Marktanteil liegt bei etwas mehr als fünf Prozent, im Schnitt nutzt also jeder 20. Internet-Nutzer den Browser zum Surfen (zum Vergleich: Chrome hat mehr als 50 Prozent Marktanteil). Dementsprechend sind vom neuesten Software-Bug nur wenige Nutzer betroffen, dieser ist aber äußerst kurios. Einem Bericht des Microsoft-Entwicklerportals zufolge stellt Edge in PDF-Dateien Zahlen und Text zwar korrekt dar. Druckt man das Dokument aber aus, befinden sich plötzlich ganz andere Zahlen auf dem Papier-Ausdruck.

Aus 0123456 wird 1144477

Zeigt das Original-Dokument etwa die Zahl „0123456“, ist auf dem Ausdruck die Zahlenreihe „1144477“ zu sehen. Besonders merkwürdig: Auch wenn die Zahlenreihe im Original-PDF als Grafik und nicht als Text eingebettet ist, werden die Ziffern verändert, berichtet „Der Standard“.

Die Online-Ausgabe der britischen Zeitung „The Register“ hat Microsoft mit dem Fehler konfrontiert. „Wir untersuchen das Problem derzeit und werden weitere Details öffentlich auf unserem Portal bereitstellen“, heißt es in dem Statement des Konzerns. Offenbar tritt das Problem nur in bestimmten Kombinationen (sowohl Drucker als auch Computer) auf.

Nimm doch einen Xerox-Scanner

Entdeckt wurde der Fehler von einem Entwickler namens Mathias I. – und der hat gleich noch einen nicht ganz ernst gemeinten Lösungsvorschlag parat. Demnach solle man den Ausdruck einfach nochmal mit einem Xerox-Kopierer einscannen, um wieder auf die korrekten Zahlen zu kommen. Damit spielt er auf einen Vorfall aus dem Jahr 2013 an, bei dem einige populäre Bürokopierer der Marke Xerox Zahlen beim Einscannen verfälschten.

Bis das Problem behoben ist, empfiehlt sich daher die Nutzung einer anderen Anwendung, die PDFs exportieren kann.Windows 10 S: Microsofts neues Betriebssystem 13.54