
Zwei kurze Clips sollen das vermeintliche Galaxy S8 und Galaxy S8 Plus, noch vor der offiziellen Präsentation seitens Samsung, zeigen.
Foto: Slashleaks
News aus der digitalen Welt

Zwei kurze Clips sollen das vermeintliche Galaxy S8 und Galaxy S8 Plus, noch vor der offiziellen Präsentation seitens Samsung, zeigen.
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Eine regionale Störung im Web-Service AWS S3 von Amazon hat stundenlang diverse Websites und Online-Dienste lahmgelegt. Kurz vor Mitternacht teilte der Online-Händler dann schließlich mit, die Systeme liefen wieder normal. Ein Grund für die Störung wurde zunächst nicht genannt. Die Zeitung „USA Today“ berichtet von einem vierstündigen Ausfall, der hunderttausenden Webseiten in den USA „Kopfschmerzen“ bereitet hätte. Auch die Amazon-Statusseite sei lange nicht erreichbar gewesen, da auch sie auf den betroffenen Servern gehostet werde.
Probleme hatten unter anderem die Foto-App Snapchat, die Reise-Website Expedia, Medien-Websites wie „Buzzfeed“ oder „Medium“. Auch das Technik-Portal „The Verge„, das aktuell über die Störung berichte, nutzt Amazon-Dienste und meldete eigene technische Probleme. Darüber hinaus soll nach Berichten auch Amazons eigener Sprachassistent „Alexa“ von den Ausfällen betroffen gewesen sein. Viele Start-ups und auch etablierte Unternehmen holen sich Rechenleistung bei Amazons Cloud-Sparte AWS. Deswegen sind Ausfälle oft breit spürbar.Faktenstück Amazon 10.40
Windräder stehen dort, wo Wind weht. Das bedeutet oft, dass Bauteile auf einen Berg transportiert werden müssen. In China gibt es nun besonders ausgeklügelt LKW, die 50 Meter lange Rotorblätter auch die kurvigste Bergstraße hinaufzubringen.
April hatte eine gute Nacht und ist so kugelrund wie zuvor“, heißt es auf der Facebook-Seite des Animal Adventure Park in den Hügeln von Harpursville im Bundesstaat New York. Der interaktive Lehrzoo hat zurzeit geschlossen und öffnet seine Pforten erst Mitte Mai wieder. Doch die Geburt eines zukünftigen Mitbewohners muss deshalb niemand verpassen: Wenn Giraffe April kalbt, kann die ganze Welt live dabei sein. Über ihrem Gehege befindet sich eine Kamera, die das trächtige Tier im Auge behält – und ermöglicht, dass jeder zusehen kann.
Für die 15-jährige Giraffendame ist es bereits das vierte Kalb und bei ihren ersten drei Schwangerschaften lief alles glatt. Oliver hingegen, der zukünftige Papa, ist erst fünf Jahre alt. Er wird mit der Geburt des Kalbs zum ersten Mal Vater, darf daran allerdings nicht teilnehmen. Bulle bleibt Bulle, es wäre für Mutter und Kind zu gefährlich.
Bei Giraffen dauert die Trächtigkeit 15 Monate lang, ein halbes Jahr länger als beim Menschen. Bei der Geburt wird das Kalb bereits gut 1,80 Meter groß sein und etwa 75 Kilogramm auf die Waage bringen. Ist das Kleine erstmal auf der Welt, wird es einen Wettbewerb geben, um die schönsten Namen für das neue Zookind zu finden. April wird es selbstständig großziehen und säugen, was normalerweise zwischen sechs und zehn Monaten dauert – je nachdem, wie schnell sie „abstillt“.
Der Lehrpark ermöglicht seinen Besuchern einen ganz engen Kontakt zu all seinen Tieren. Sie dürfen Hunderte von ihnen mit der Hand füttern, den Giraffen ein Küsschen geben oder dem Kamelkind das Fläschchen. Durch das Berühren und Versorgen der Zoobewohner entwickeln Kinder wie Erwachsene ein besseres Gespür für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gattungen und bauen ein eigenes Verhältnis zu ihnen auf. Daher kommen nicht nur die Familien aus dem näheren Umkreis in den Animal Adventure Park, sondern auch ganze Schulklassen von nah und fern. Die Erfahrungen, die sie durch einen Tag in diesem Zoo machen, begleiten sie ein Leben lang.
Tierischer Nachwuchs in Magdeb… Giraffengeburt steht kurz bevo… (1787246)
Die Iris-Authentifizierung wird nach Meinung der US-amerikanischen Firma Eyelock bereits in zwei Jahren zum üblichen Sicherheitsstandard gehören. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona wird der Irisscanner zwischen dem 27. Februar und dem 2. März vorgestellt.
Die Werbetrommel wird schon kräftig gerührt, die großen Sender riefen zu bundesweiten Aktionstagen auf und so mancher Nutzer bekam bereits erste Warnmeldungen. Warum? Im kommenden Monat könnten Fernsehzuschauer, die ihr TV-Signal über Antenne empfangen, vor einem schwarzen Bildschirm sitzen. In der Nacht zum 29. März 2017 wird das Signal von DVB-T auf den neuen Standard DVB-T2 HD umgestellt. Antworten auf die wichtigsten Fragen zu dieser Änderung finden Sie hier.
Wer ist von der Umstellung betroffen?
Bundesweit empfangen rund vier Millionen Haushalte ihr Fernsehprogramm per Antenne. Diese Zuschauer müssen sich auf den Wechsel zu DVB-T2 HD vorbereiten. Die Übertragungswege über Kabel oder Satellit sind von der Umstellung nicht betroffen.
Welche technischen Maßnahmen sollten Verbraucher ergreifen?
Um die Signale auch in Zukunft empfangen zu können, ist ein bisheriger DVB-T-Receiver nicht ausreichend. Abhilfe schafft eine externe Set-Top-Box oder ein neuer Fernseher mit integriertem DVB-T2-Empfangsteil.
So lange vor Fernseher_9.30Warum erfolgt der Systemwechsel?
Der Wechsel von DVB-T zu DVB-T2 macht die Kompression von Bildinformationen möglich. Aufgrund der Veränderung der technischen Standards können mehr Programme in besserer Qualität über ein begrenztes Frequenzspektrum ausgestrahlt werden. Nach Branchenangaben ist die Umstellung zum einen eine Reaktion auf eine Frequenzreduzierung durch den Staat, zum anderen entspricht sie den Zuschauerwünschen nach Übertragungen in höherer HD-Qualität.
Wie steht es künftig um die Programmauswahl?
Der große Unterschied im Vergleich zu DVB-T: Verbraucher stehen vor der Entscheidung, ob sie nur das öffentlich-rechtliche Programm oder auch private Sender empfangen wollen. Für ProSieben, RTL und Co. müssen sie dann jedoch extra zahlen.
Welche Zusatzkosten enstehen durch die Umstellung?
Für den Empfang von privaten Fernsehprogrammen ist ein zusätzliches Freischaltmodul notwendig. Dieses kostet rund 80 Euro. Im Preis ist ein Nutzungsgutschein für drei Monate ab Aktivierung enthalten, anschließend wird bei dem von den privaten Sendern beauftragten Dienstleister Freenet TV die Jahresgebühr von 69 Euro für den weiteren Empfang fällig. Soll das gleichzeitige Schauen von privaten Sendern auf mehreren Geräten im Haushalt möglich sein, muss die Entschlüsslungstechnik für jeden Fernseher gezahlt werden. Fernseher-Trends 2017 12.28
Tatsächlich hat sich die bevorstehende Einstellung von DVB-T hierzulande offenbar noch nicht wirklich rumgesprochen. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift „TV-Spielfilm“ wussten 60 Prozent der Fernsehzuschauer noch im August 2016 nichts von der Umstellung. In vielen Haushalten dürften Antennen-Fernseher auch als Zweit- oder Drittgerät genutzt werden. „Was wir vermeiden wollen, ist, dass es in den Elektronik-Shops zu Engpässen und Gedränge kommt“, sagt Stefan Schinzel vom Serviceprovider Media Broadcast, der den Umstieg für die TV-Sender organisiert.
Vodafone 14.55Das Unternehmen Vodafone war mit seinem Werbeschreiben zur Umstellung jedoch deutlich übers Ziel hinausgeschossen, wie die Bundesnetzagentur zum Jahresbeginn festgestellt hatte. Weil man Briefe und Postkarten mit amtlich anmutendem Eindruck an (potenzielle) Kunden verschickt und die Empfänger darin unter Fristsetzung zu einer telefonischen Kontaktaufnahme aufgefordert hatte, warf die Aufsichtsbehörde der Firma Verbrauchertäuschung und „dubiose“ Werbemethoden vor. Möglicherweise auch aufgrund der angedrohten Strafzahlung von 20.000 Euro stellte Vodafone die Zustellung der Schreiben daraufhin ein. Durch Stil und Aufmachung hätten die Unterlagen „Kunden offensichtlich eher verwirrt, anstatt sie transparent über unsere Leistungen aufzuklären“, räumte ein Sprecher ein.
DVB-T2 Empfang 6.50hMit der Umstellung wird es erstmals möglich sein, Fernsehen über Antenne in HD-Qualität zu empfangen. Und das, obwohl die für terrestrisches Fernsehen verfügbaren Frequenzen knapper werden. Denn ein Teil wurde über die sogenannte Digitale Dividende für mobiles Breitband-Internet umgewidmet. „Das alte Frequenzband ist bereits an Mobilfunkunternehmen versteigert worden“, sagte Schinzel. Mit dem neuen Standard werden die Frequenzen nun deutlich effizienter genutzt. Ergebnis: Bis zu 40 Programme können in verbesserter Qualität ausgestrahlt werden.
In ersten Ballungsgebieten sind sechs Programme in DVB-T2 HD bereits seit vergangenem Mai im Testbetrieb verfügbar. Wer das Signal empfangen will, benötigt eine entsprechende Settop-Box, die auch die neue, datensparsamere Videocodierung HEVC unterstützt. Insgesamt bieten derzeit 24 Hersteller solche Geräte an, die auch das alte Signal noch empfangen. Manche neuen Fernseher-Modelle können DVB-T2 auch direkt ohne Zusatzbox empfangen. Ein grünes Logo der Industrie mit dem Schriftzug DVB-T2 HD soll alle kompatibelen Geräte auszeichnen. Nach Angaben der gfu (Gesellschaft für Unterhaltungselektronik) unterstützen bereits 900 Geräte wie Fernseher, Settop-Boxen und Antennen den neuen Standard.Life Hack iPad Halterung 18.15
Warentest Fernseher 18.15Die Umstellung auf DVB-T2 könnte für viele Zuschauer Anlass sein, über einen Wechsel der Empfangsart nachzudenken, schätzen etwa die Anbieter des Streaming-Dienstes TV Spielfilm. Die Kosten für den Empfang privater Sender belaufen sich in Zukunft auf 5,75 Euro im Monat. So mancher Streaming-Anbieter reibt sich deshalb bereits die Hände.
„Wir erwarten einen signifikanten Anteil von Leuten, denen der Kauf einer neuen Box und dazu noch eines Rubbelloses zu viel Aufwand ist“, sagt Jörg Meyer vom Streaming-Anbieter Zattoo. Allein in Berlin würden 21 Prozent der Haushalte als DVB-T-Haushalte gelten. „Ein nicht unerheblicher Teil der Zuschauer wird zum TV-Streaming wechseln“, ist sich Meyer sicher.
Streaming Dienste Warentest 8.12Die technische Erreichbarkeit für Streaming-Anbieter steige deutlich an mit neuen internetfähigen Fernsehern sowie mit Geräten wie Amazons Fire TV oder Apple TV. Die großen Trends des zeitversetzten und geräteunabhängigen Fernsehens könnten von klassischen Verbreitungswegen ohnehin nicht erfüllt werden, sagte Meyer.
Zuletzt ermittelte auch der Digitalverband Bitkom, dass Streaming dem klassischen Fernsehen langsam zwar, aber stetig die Bedeutung entzieht. Vor allem bei den jüngeren Nutzern steht demnach das lineare Fernsehen immer weniger hoch im Kurs. Und wer Streaming einmal ausprobiert hat, könne eher auf das klassische Fernsehen verzichten. In einer Umfrage gaben 35 Prozent der Streamer an, das lineare Fernsehen komplett gegen Video-Streaming eingetauscht zu haben.
Auch Anbieter wie MagineTV, Waipu.tv, TV-Spielfilm oder Elgatos EyeTV dürften sich einiges von der möglichen Verunsicherung der Verbraucher versprechen. Durch die Umstellung auf DVB-T2 werde die ohnehin gesteigerte Nachfrage 2017 weiter befeuert, schätzt Michael Decker, Geschäftsführer von Geniatech Europe. Die Tochter des chinesischen Konzerns aus Shenzhen hatte den EyeTV-Hersteller Elgato Anfang des Jahres übernommen. Die Streaming-Anbieter setzen zudem auf den Vorteil, dass über die IP-Leitung das Fernsehsignal auch auf mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet verfügbar ist.
SmartTV in DeutschlandAb Ende März will Freenet TV jedoch mit „Freenet TV Connect“ jedoch ebenfalls auf das Internet setzen. Das Angebot soll die über DVB-T2 verfügbaren Kanäle mit weiteren Programmen über das Internet ergänzen. „Wer heute Dienste wie Netflix nutzt, nutzt auch überproportional Antennenfernsehen“, sagte Schinzel. Das DVB-T2-Angebot verstehe sich als Ergänzung für Nutzer, die heute schon interaktive und zeitversetzte Dienste nutzen.
Der Eurofighter gilt als der Stolz der europäischen Rüstungsindustrie. Es handelt sich zwar um keinen Steahlt-Jet wie die amerikanische F-22, aber konventionellen Kampffliegern soll der Eurofighter gewachsen sein. Österreich hat auch einige Maschinen abgenommen und ist nicht zufrieden. Das fängt schon mit der Beschaffung an. Als „Lobbymaßnahmen“ getarnte Schmiergelder in Höhe von 183 Millionen sollen den Kauf erst möglich gemacht haben, berichtet eine Task Force im Verteidungsministerium. Das Ministerium hat die Airbus Defence and Space GmbH und die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH angezeigt. Österreich will rund 14 Jahre nach dem Kauf von zuletzt 15 Kampfjets rund 1,1 Milliarden Euro zurück. Die Alpenrepublik fühlt sich hinsichtlich verschiedener Zusagen getäuscht. In dem Berichte ist die Rede von „arglistigen und betrügerischen Täuschungshandlungen“. Airbus hat die Vorwürfe zurückgewiesen.Saab-jet
PÖ-Heeresminister Hans Peter Doskozil lässt derzeit prüfen, ob es nicht bessere Alternativen zu dem teuren und störanfälligen Fighter gibt. Geringe Einsatzbereitschaft und hohe Betriebskosten machen den Jet unrentabel. Besonders ärgert Doskozil, dass alle Triebwerke der 18 Maschinen nach weniger als zehn Jahren ausgetauscht werden müssen. Eine Untersuchungskommission soll die Kostenexplosion untersuchen. Die österreichische Presse fasste das Ergebnis markant zusammen: „Studie: Eurofighter fliegender Schrott.“ Eine vorzeitige Außerdienststellung soll geprüft werden. Im Klartext: Besser man wirft den Eurofighter auf den Müll, als die unersättliche Eurofighter-Gesellschaft weiter zu füttern.
Nun wurden der „Kronen Zeitung“ Akten des Heeres zugesteckt, die beweisen, wie die deutsche Firma Österreich als dummen „Goldesel“ benutzt („Wie frech die Firma Eurofighter abkassierte!“). Mit den Ermittlungen haben diese Enthüllungen nichts zu tun, sie geben nur einen Einblick in das Geschäftsgebaren der Eurofighter-Gesellschaft. Der Informant sagte der „Kronen Zeitung“: „Die weit überhöhten Abrechnungen von Dichtungen oder Beilagsscheiben sind nicht Bestandteil der Strafanzeige. Aber diese Beispiele zeigen sehr gut, wessen Geistes Kind die Eurofighter-Manager sind.“
Und die angeführten Beispiele haben es in sich: Für eine neun Zentimeter breite Gummidichtung stellte die Eurofighter GmbH 14.554 Euro in Rechnung. Erst nachdem die Revision sich einschaltete, verbilligte sich der Ring auf immer noch gesalzene 127 Euro. Da passt es ins Bild, dass eine einfache Wellendichtung 82.000 Euro kostete. Nach massivem Einspruch wurden nur noch 800 Euro für das Teil verlangt. Für 110 Belagsscheiben von 4 Zentimetern wollten die „Deutschen“ 123.757 Euro haben. Nach Protest rückten sie die Scheiben für realistische 49,28 Euro aus. Eine simple Schraubenmutter von 1,5cm kostet 29.091 Euro – das Stück. Die Österreicher fühlen sich ausgeplündert, die Eurofighter GmbH spricht laut „Kronen Zeitung“ von Irrtümern. Da ist vermutlich der Cursor auf der Rechnung um ein paar Stellen „mausgerutscht“.
Das Vertrauen zwischen der deutschen Rüstungsfirma und dem österreichischen Heer ist jedenfalls ruiniert. Sollte Wien ernsthaft eine Alternative zum alten Eurofighter suchen, gibt es ein breites Angebot. Die umstrittene F-35 der Amerikaner ist zwar nicht ganz ausgereift und gilt derzeit als überteuert. Die Trump-Regierung stellt jedoch massive Kostensenkungen in Aussicht, der Weg dazu könnten gelockerte Exportbedingungen sein, damit hohe Stückzahlen die Einzelpreise drücken. Aus Putins Arsenal werden sich die Österreicher aus politischen Gründen kaum eindecken wollen, doch die neue Saab Gripen E aus Schweden würde sich ideal für ihre Zwecke eignen. Die Gripen wurde ausdrücklich auf geringe Betriebskosten hin konzipiert. Ein Dichtungsring für 14.000 Euro ist da nicht zu erwarten.
Es sieht aus wie eine Waffe aus der Zukunft: An Chinas Himmel schwebt eine feuerspeiende Drohne. Doch das Gerät erfüllt einen sehr friedlichen Zweck. Und erhöht gar die Arbeitssicherheit.
Manchmal haben es Online-Journalisten tatsächlich besser. Wenn sie einen Leserbrief erhalten, kommt er per E-Mail – und die braucht keinen Umschlag. Dem Beantworten steht also höchstens Zeitmangel im Weg. ZDF-Moderator Claus Kleber bekommt als Fernsehjournalist jedoch auch „echte“ Briefe: handgeschrieben mit Schnörkeln und Herzchen. Exakt so einen sandte ihm „Alfi“, ein junger Mann, von dem Kleber sagt, dass er eine Beeinträchtigung habe. Er habe sich selbst als „behindert“ bezeichnet. Schaut man sich den Brief an, bestätigt sich das, denn offensichtlich hat Alfi darin nur eine Zeile selbst geschrieben: „Vielen ♥lichen Dank“. Der restliche Text wurde in sauberer Schreibschrift von einem „Ghostwriter“ verfasst.
Claus Kleber möchte seinem treuen Fan antworten, doch nur der Umschlag und nicht der Brief selbst enthielt die Adresse des Absenders, schreibt der Nachrichtenmann bei Twitter. Und das Kuvert ging leider verschütt.
Kleber versucht nun, die Macht der Masse zu nutzen und verfasste deswegen bei Twitter einen Aufruf, um Alfi zu finden. Follower Power hat Kleber reichlich, seinem Account folgt eine satte Viertelmillion Menschen. In der Hoffnung, über ausreichend Retweets auch einen Hashtag in Umlauf zu bringen, installierte er #BitteFindetAlfi.
„Bin so cool, wie ich twittere… ZDF-Moderator Claus Kleber (2125287)So ehrenwert die Absicht des Adressaten auch ist, den Verfasser des Leserbriefs zu finden – der Erfolg bleibt bislang aus. Auch die erhoffte Masse an Retweets, summa summarum sind erst knapp 600 zusammengekommen. Das ist bei einer so großen Anhängerschaft extrem schwach. Ist Klebers Aufruf in „Tagen wie diesen“ vielleicht nicht relevant genug, um das Netz zu mobilisieren? Oder wird der Anchorman bei Twitter immer noch nicht so richtig ernst genommen? Dass er das Netzwerk etwas anders bedient als andere Journalisten, ist hinlänglich bekannt, auch der stern hat darüber schon einmal berichtet. Nichts für ungut.
Den Wunsch, eine Fanpost zu beantworten, finden wir jedoch so ehrenwert, dass wir gern bei der Suche helfen. Viel Erfolg, Claus Kleber!

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Foto: Sony