Social Media: Eurpoaweite Probleme bei Facebook

Wer in der Kaffeepause noch schnell einen Blick auf Facebook werfen wollte, hat am Mittwochvormittag womöglich nicht viel zu sehen bekommen. Bei dem sozialen Netzwerk treten seit 10 Uhr in Europa vermehrt Störungen auf, berichtet die Website „allestörungen.de“.

Keine Erklärung des soziales Netzwerks 

User haben demnach Probleme beim Laden der Seite oder der App, auch der Login ist nicht für alle Facebook-Nutzer möglich. Auf Twitter finden sich Beschwerden über die Einschränkungen. So bittet eine Userin um Hilfe, da sich ihr News Feed nicht aktualisieren lässt. Andere Betroffene nehmen die Störungen mit Humor.

Eine Live-Störungskarte zeigt deutlich, dass die Fehler geballt in Europa auftreten. Die Ursache der Störungen ist noch nicht bekannt. Auch eine offizielle Stellungnahme von Facebook blieb bisher aus. Seit der Mittagszeit ist die Zahl der gemeldeten Störungen wieder zurückgegangen. TechnikHack_Facebookloeschen 13.46

Sprachgesteuertes Fernsehen: Amazon integriert Alexa in seinen Fire TV Stick

Amazon will seine Sprachassistentin Alexa verstärkt auf den Fernsehbildschirm bringen. Bei der am Dienstag vorgestellten neuen Version des kleinen Streaming-Geräts Fire TV Stick ist die Fernbedienung mit Mikrofon im Gegensatz zu früher gleich im Lieferumfang enthalten. Bei einigen Fragen an Alexa werden künftig neben der gesprochenen Antwort auch zusätzliche Informationen auf dem Fernseher angezeigt. Das sind zum Beispiel die Prognose für die nächsten Tage beim Wetter oder das nächste Spiel des Teams bei Fragen nach einem Fußball-Ergebnis.

Amazon Fire TV Stick ab sofort vorbestellbar

Bisher sind die zusätzlichen visuellen Informationen nur auf Antworten beschränkt, die direkt von Amazon geliefert werden, sagte Produktmanager Jason Wong. Sie werden aber auch für Partner offenstehen. Amazon gewährt anderen Diensten vom Taxi-Vermittler bis zum Blumen-Versand über sogenannte „Skills“ Zugriff auf die Alexa-Funktionalität. So wäre es technisch ohne weiteres machbar, dass man sich zum Beispiel per Sprachbefehl eine Pizza bestellt und die Informationen zur Lieferzeit kurz vor der Ankunft in einem kleinen Fenster auf dem TV-Display eingeblendet werden.

Das Gerät kann laut Amazon ab sofort zum Preis von 39,99 Euro vorbestellt werden. Die Auslieferung an die Kunden soll ab dem 20. April erfolgen.

Mobiles Bezahlsystem: Steht Apple Pay kurz vor dem Deutschland-Start?

Kontaktloses Bezahlen mit dem iPhone ist bereits seit mehr als zwei Jahren möglich: 2014 brachte Apple sein Bezahlsystem Apple Pay in den USA auf den Markt. Seither sind zwölf weitere Länder hinzugekommen. Jetzt sind neue Hinweise aufgetaucht, die für einen baldigen Start von Apple Pay in Deutschland sprechen.

Wie mehrere Technikportale berichten, ist das Support-Dokument für Apple Pay seit neustem auch auf deutsch verfügbar. Auf der Informationsseite beantwortet das Unternehmen häufig auftretende Fragen, etwa zur Einrichtung und Verwendung von Apple Pay. Vielleicht möchte Apple seine Kunden also schon einmal auf das Bezahlsystem einstimmen.

Apples Bezahlsystem schlägt PayPal

Veranschaulicht werden die Erklärungen durch Grafiken. Eine davon zeigt eine getätigte Transaktion. Aber nicht etwa in London oder New York: Frankfurt steht auf dem Display des iPhones. Theorien darüber, wann die Ausweitung von Apple Pay verkündet werden könnte, gibt es auch schon. „Maclife“ vermutet, dass Apple seine Keynote im März nutzen wird, um den Deutschland-Start bekannt zu geben. Auch in Italien könnte das Bezahlsystem bald nutzbar sein. Die Support-Dokumente wurden ebenfalls ins Italienische übersetzt.Neuer Inhalt

Sollte Apple Pay nach Deutschland kommen, so können Besitzer eines iPhones, Macs, iPads oder einer Apple Watch ihre Einkäufe kontaktlos bezahlen. Der Erfolg spricht für den mobilen Bezahldienst: Wie aus einer Untersuchung von „Boston Retail Partners“ hervorgeht, akzeptieren 36 Prozent der Einzelhändler in den USA Zahlungen mit Apple Pay. Damit konnte das Produkt des Technik-Riesen sogar PayPal überholen. 

Apple-Fakten 11.44

Spielzeug-Klassiker: Wenn Barbie plötzlich mehr über Ihr Kind weiß als Sie

Seit fast 60 Jahren lässt die berühmte Barbie-Puppe Kinderherzen in aller Welt höher schlagen – und die Kasse von US-Hersteller Mattel entsprechend klingeln. Verständlich, dass das Unternehmen seit 1959 ständig nachlegt, um die junge Kundschaft bei Laune zu halten. Auch von der jüngst auf der Spielwarenmesse „Toy Fair“ in New York vorgestellten Barbie-Version erhofft sich Mattel einen Verkaufshit und wagt sich dafür auf ungewohntes Terrain: Erstmals wird die Puppe nicht zum Anfassen sein. Stattdessen soll Barbie als eine Art Hologramm mit Sprachassistent in die Kinderzimmer kommen, wie unter anderem das US-Technikmagazin „Wired“ berichtet.

Wie Amazons Alexa wird auch das als „Hello Barbie Hologram“ präsentierte Produkt mittels Sprachbefehl aktiviert und gesteuert. Sagt der Nutzer – in dem Fall wohl das Kind – „Hello Barbie“, erscheint die digitale Puppe von Trittgeräuschen begleitet in einer typisch pink und rosa gestalteten Umgebung. Anschließend kann Barbie zu den unterschiedlichsten Themen befragt und in ein Gespräch verwickelt werden, beispielsweise über das Wetter. Danach gefragt, geht Barbie in ihrem „Raum“ ans Fenster, schaut hinaus und liefert dann aktuelle Daten für die angefragte Stadt oder Region. Generell können Kinder die Puppe demnach so ziemlich alles fragen, was sie interessiert. Für so manche Eltern vermutlich nicht die angenehmste Vorstellung. Auch kann sie – und hier lässt sich der Nutzen für Kinder zumindest hinterfragen – Kalendereinträge oder Erinnerungen anlegen. 

Andere Features kommen der Original-Barbie da schon näher. So lässt sich auch in der Digitalversion das Aussehen (Outfit, Frisur sowie Haut- und Haarfarbe) beliebig verändern, wie dieses Präsentationsvideo zeigt.

Mattel verspricht sichere DatenübermittlungEltern sollen Kinderpuppe „Cayla“ zerstören_15.10

Dass die digitale Assistentin so dynamisch agiert, macht laut „Wired“ die Verwendung einer 2D- oder 3D-Animation möglich. Tatsächlich ist der in New York vorgestellte Prototyp eher eine Projektion als ein Hologramm. So kann Barbie von hinten zum Beispiel nicht betrachtet werden. Ob sich daran bis zum vermutlichen Marktstart in den USA im Herbst noch etwas ändert, scheint mehreren Technikportalen zufolge eher unwahrscheinlich. Dafür soll der Verkaufspreis von weniger als 300 US-Dollar relativ gesichert sein.

Eltern, die sich um den Datenschutz sorgen, können offenbar beruhigt sein. Demnach will Mattel eigenen Angaben zufolge keine Kopien der Sprachbefehle und Dialoge auf seinen Servern speichern. Auch sollen die Daten verschlüsselt übermittelt werden. Damit entspräche die Digital-Puppe Bestimmungen der US-Handelskommission FTC (Federal Trade Commission) für smartes Kinderspielzeug.

Smartes Spielzeug als potenzielles Spionage-Tool

Tchibo_Nachhaltiges SpielzeugÄhnliche Negativschlagzeilen wie Ende 2015 darf sich der US-Spielzeughersteller wohl auch nicht erlauben. Damals hatte eine Analyse gravierende Sicherheitslücken bei der sprechende, allerdings physischen Hello-Barbie-Puppe mit Wlan festgestellt. 

In Deutschland sorgte jüngst die sprechende und ebenfalls mit dem Internet verbundene Puppe „My Friend Cayla“ für Aufsehen gesorgt. Weil das Spielzeug von der Bundesnetzagentur als potenzielles Spionagegerät eingestuft worden war, empfahl die Behörde Eltern, die Puppe aus dem Kinderzimmer zu verbannen und zu zerstören.

30-Kinderträume in 3D: App druckt Spielzeug-5229304416001