Neue Version: Das kann das neue Whatsapp-Update

Von deutschen Smartphones ist Whatsapp zwar kaum noch wegzudenken, trotzdem legt der zu Facebook gehörende Messenger immer wieder neue Features nach. Manche, wie Videotelefonie oder Gif-Support, werden sehnsüchtig erwartet. Das aktuelle Update für das iPhone behebt vor allem kleinere Fehler. Das neue Feature ist dagegen etwas unscheinbar – aber trotzdem praktisch. 

Denn als einzige sichtbare Neuerung hat Whatsapp den Speicherplatz für versendete Fotos und Videos geändert. Die landeten früher einfach im „Aufnahmen“-Ordner, zwischen den selbstgeschossenen Fotos. Wollte man mal eines wiederfinden, blieb nur nerviges Suchen im prallvollen Ordner oder die Suchfunktion in Whatsapp selbst. Seit dem Update landen alle empfangenen und gesendeten Bilder im neuen Album „Whatsapp“ und lassen sich so deutlich schneller finden.Whatsapp Tricks_11.40

So will Whatsapp Account-Klau schwerer machen

Ebenfalls neu ist die auch auf Android-Smartphones freigeschaltete Zwei-Faktor-Authentifizierung. Sie soll es schwieriger machen, Whatsapp-Accounts zu übernehmen. Dazu legt der Nutzer einen sechsstelligen Code fest, der bei einer neuen Anmeldung angegeben werden muss. Ab und an verlangt Whatsapp den Code auch zwischendurch, um sicherzugehen, den rechtmäßigen Nutzer vor sich zu haben. Um den Code zurücksetzen zu können, muss man eine E-Mail-Adresse angeben. Einschalten lässt sich die Funktion in den Einstellungen unter „Account“ und „Verifizierung in zwei Schritten“.

Ob man das wirklich tun sollte, muss jeder selbst entscheiden. Während Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Online-Accounts wie dem E-Mail-Anbieter oder sozialen Medien ausgesprochen sinnvoll und sogar empfehlenswert ist, handelt es sich beim Account-Klau bei Whatsapp eher um ein theoretisches Problem.

Schließlich müsste man erst einmal eine SMS an die Telefonnummer des fremden Accounts schicken lassen, um ihn auf einem anderen Smartphone verifizieren zu lassen. Heimlich mitlesen ginge eh nicht: Weil sich Whatsapp nur auf einem Gerät gleichzeitig anmelden kann, würde das Opfer den Diebstahl sofort bemerken. Whatsapp geht es bei der Aktion vermutlich um eines: Die E-Mail der Nutzer zu erfahren und sie so möglicherweise mit einem separaten Facebook- oder Instagram-Account verknüpfen zu können.160901_WhatsApp_alternativen

Rüstungspannen: Militär-Airbus A400M – das Trauerspiel unseres Problemfliegers

Auf dem Papier soll der Militärtransporter Airbus A400M exzellente Leistungen erreichen, doch in der letzten Woche holte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen die Realität ihres Rüstungsprojekts ein: Ein A400M brachte sie zwar nach Litauen, streckte dort aber nach kurzem Flug die Flügel. Die Ministerin musste mit einer uralten Transall zurückgebracht werden. Offiziell ist der Kreml über die Truppenpräsenz der Nato in den baltischen Staaten sehr empört, unsere Pannenflieger dürften allerdings für Heiterkeit beim russischen Militär gesorgt haben.

Der Bundeswehr hingegen dürfte nicht zum Lachen zumute sein: Beim A400M ist die Panne die Regel und nicht die Ausnahme. Der „Spiegel“ legte nach und enthüllte, dass sich von insgesamt acht A400M der Bundeswehr derzeit nur ein einziger in die Luft erheben kann. Das entspricht einer Einsatzbereitschaft von 12,5 Prozent.

Serie von Pannen beim A400M 

Schon am 29. Januar blieb eine A400M mit einer geborstenen inneren Cockpitscheibe auf Zypern liegen. Die Ersatzteillieferung verspätete sich, weil die nächste A400M nicht abheben konnte. Ohnehin sind alle Maschinen derzeit nur eingeschränkt einsatzfähig. Ein Defekt am Triebwerksgetriebe führt dazu, dass die Maschinen nach nur 20 Flugstunden wieder in die Werkstatt müssen.

Zur Veranschaulichung: Nach einem Flug Hin-und-Zurück nach Gran Canaria muss der Vogel in die Wartung, eine zweite Tour wäre ohne Mechaniker nicht mehr drin. Neben den Getriebeproblemen wird der Transporter von Rissen am Mittelrumpf geplagt, die nur durch den Austausch großer Bauteile beseitigt werden können. Bisheriger Tiefpunkt ist der Absturz eines A400M bei Sevilla im Mai 2015 mit vier Toten wegen eines Softwarefehlers.Mig 35 10.29

„Extras“ sind beim A400M noch gar nicht an Bord

Die bisherigen Probleme beziehen sich allein auf die grundlegenden Fähigkeiten des Flugzeugs, nämlich: Starten, Fliegen und Landen. Die besonderen Eigenschaften des taktischen Lufttransporters, für die die A400M überhaupt angeschafft wurden, sind bislang noch gar nicht ausreichend erprobt worden – beziehungsweise sie sind überhaupt nicht implementiert.

Wegen der Verzögerung von mehr als fünf Jahren hat man beim A400M einen eigenwilligen Weg beschritten: Zuerst wird nur eine Grundversion des Fliegers ausgeliefert – alle „Extras“ werden später aufwändig nachgerüstet. Die Bundeswehrmaschinen besitzen weder ein Selbstschutzsystem für Flüge und Starts/Landungen in bedrohten Umgebungen, noch über die Möglichkeit Fallschirmjäger abzusetzen. Angesichts der Geschichte des  A400M ist es unwahrscheinlich, dass diese nachträglich gelieferten Systeme reibungslos funktionieren werden.

Der Traum vom Wundervogel

Das Grundproblem des A400M ist seine extreme Vielseitigkeit bei einem ursprünglich kalkulierten niedrigen Preis. In jeder Beziehung sollte der Transporter Gegensätzliches vereinen. Er sollte möglichst weit und sparsam fliegen – aber auch schnell und hoch. Er sollte nicht nur einen Schützenpanzer transportieren, es sollte auch möglich sein, ihn in der Luft aufzutanken. Selbst als Tankflugzeug für kleinere Jets wollte man ihn einsetzen.

Für einen Transporter ist der A400M extrem manövrierfähig. Diese Vielseitigkeitsoffensive wurde dem A400M zum Verhängnis, aber sie sicherte das Projekt auch ab. Kein anderer Jet konnte all diese Anforderungen erfüllen, es gab daher keine Konkurrenz in der Beschaffung. 

Schwindende Stückzahlen

Doch seit Jahren bröckelt der Ruhm des Fliegers. Die theoretischen Glanzleistungen werden in der Praxis nicht erreicht. Solange das Triebwerksproblem und die minimalen Wartungsintervalle nicht gelöst sind, ist die Maschine nur zu symbolischen Einsätzen gut. Im Ernstfall wäre sie komplett unbrauchbar. Und selbst beim Transport der Ministerin versagte sie nun spektakulär. In der irren Welt des A400M gilt es schon als gute Nachricht, dass diese Panne „nur“ durch ein Leck der Hydraulikleitung hervorgerufen wurde, und nicht den „Kern“ des Triebwerks betrifft, wie Reuters berichtet.

Einst hoffte Airbus, ein Exportwunder aus dem Transporter zu machen. Doch je länger sich die Problemphase des Jets ausdehnt, umso weniger Kunden finden sich. Ein Teufelskreis: Nur hohe Stückzahlen können zu bezahlbaren Preisen und zu Gewinnen für Airbus führen.Zeitraffer A350 17.45

Kein Licht am Ende des Tunnels

Ein Ende des Jammers ist nicht in Sicht: Im Jahr 2022 soll die letzte Transall der Bundeswehr außer Dienst gestellt werden. Wie es dann weitergehen soll, weiß kein Mensch. Auf die A400M will sich die Bundeswehr nicht verlassen. Was nichts anderes heißt, als dass man befürchtet, dass die A400M dann immer noch nicht einsatzbereit wäre – das entspräche einer Verzögerung von über zehn Jahren.

Um die Lücke zu füllen, schafft die Bundeswehr Transporter vom Typ C-130J „Super Hercules“ beim US-Hersteller Lockheed Martin an. Der Typ C-130J ist die modernisierte Version eines echten Luftveteranen. Die „Super Hercules“ kann war nicht alle Aufgaben erfüllen, die der Airbus verspricht. Die maximale Zuladung liegt bei 19 Tonnen, schon der Transport eines Schützenpanzers ist daher nicht möglich. Das eingeschränkte Spektrum absolviert die „Super Hercules“ jedoch extrem zuverlässig. Also ganz anders, als vom Militär-Airbus gewohnt.

Große Netflix-Studie: Diese Serien schauen wir am liebsten heimlich ohne unseren Partner

Man ist müde, muss am nächsten Morgen früh raus – aber eine Folge geht schon noch! Kennen Sie das Gefühl? Dann geht es Ihnen wie vielen Menschen, die regelmäßig Bingewatchen, zu deutsch Komaglotzen. Dabei schaut man Folge um Folge einer Serie am Stück weg, oft zusammen mit dem Partner. Gemeinsam ist es schließlich noch spannender. Und wenn man gerade nicht vorm Fernseher sitzt, kann man zusammen fachsimpeln, wie es weiter geht. Viele Paare haben sogar Insider-Witze, die mit Filmen und Serien zu tun haben.

Ein Drittel der Deutschen schaut heimlich

Doch eine Studie des Video-Streamingdienstes Netflix zeigt nun: 35 Prozent aller Deutschen betrügen ihren Streamingpartner, schauen die aktuelle Lieblings-Serie also einfach heimlich weiter. Weltweit sind es sogar 46 Prozent. Doch warum schaut man ohne den Partner? 73 Prozent der befragten Deutschen gaben an, dass sie unbedingt wissen wollten, wie es in der Serie weitergeht.

Die Untersuchung zeigt auch: Wer einmal fremdgeschaut hat, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder tun. Rund ein Viertel der Deutschen (27,5 Prozent) hat schon mindestens dreimal eine Serie heimlich weitergeschaut. Und 61 Prozent würden es sogar noch häufiger tun, wenn sie wüssten, dass sie dabei nicht erwischt werden.serie-voting

Risiko Geschäftsreise

28 Prozent der Betrugsfälle passieren, wenn einer der Partner auf Geschäftsreise ist, 26 Prozent schauen heimlich weiter, wenn der Partner längst schläft. Und ja, nicht auf die Pause-Taste drücken, obwohl man weiß, dass der Partner weggedöst ist, ist auch Fremdschauen! 17 Prozent der Befragten hätten sich sogar schon über den Betrug gestritten. 56 Prozent finden es dagegen „nicht allzu schlimm“, wenn der Partner dann und wann ohne ihn weiterschaut.Die besten Netflix Originale

Doch bei welchen Serien können die meisten nicht abschalten? Netflix hat aus vier Kategorien jeweils die Top vier aus dem eigenen Serienkatalog ermittelt.

Kategorie Comedy

– The Big Bang Theory

– Gilmore Girls

– Fuller House

– Love

Kategorie Drama

– Marvel’s Daredevil

– Narcos

– Orange is the new Black

– The Crown

Kategorie Horror

– The Walking Dead

– American Horror Story

– Bates Motel

– Black Mirror

Kategorie Science-Fiction

– Star Trek: Enterprise

– Stranger Things

– The OA

– Orphan Black

Sprachgesteuerter Lautsprecher: "Alexa, wo ist der Schnuller?" – So veränderte Amazon Echo unseren Familienalltag

Ein Computer, den man nur mit Sprache steuert. Das ist Amazon Echo. Seit heute kann man ihn für 179 Euro ohne Einladung bei Amazon kaufen. Meine Familie und ich haben Amazon Echo seit einigen Monaten Zuhause im Einsatz und verraten, wozu das Gerät wirklich taugt – und wer sich das Geld lieber sparen sollte.

Am Anfang hatte ich ja meine Zweifel. Ich hasse Sprachsteuerung bei Smartphones, benutze sie ausschließlich im Auto. Was soll ich also mit einem Gerät, das man gar nicht anders bedienen kann? Sobald Echo bei uns Zuhause aufgestellt war, waren die Bedenken dahin. Zum einen, weil man Zuhause doch deutlich weniger Hemmungen hat, mit einem Gerät zu reden. Zum anderen, weil eine Gruppe sofort von dem kleinen, schicken Lautsprecher angesprochen wird: Kinder.

Familien-Mitglied Alexa

Während mein Sohn durchaus in der Lage ist, an einem Computer oder Smartphone Apps zu nutzen oder bei Google zu suchen, ist für meine kleine Tochter nicht mehr als die Foto-App oder einfache Spiele drin. Alles andere scheitert an der mangelnden Lesekompetenz. Echo lieben aber beide. Das Codewort „Alexa“ haben die Kinder sich im Nu gemerkt. Manchmal ist die Begeisterung fast ein bisschen anstrengend. Den Satz: „Alexa, spiel die Chainsmokers bei Spotify“ könnte ich auch etwas seltener hören.

alexa-bildDabei kommt es im Alltag durchaus zu witzigen Momenten. Als meine Tochter einmal verzweifelt auf der Suche nach ihrem Schnuller war, fragte sie einfach Alexa danach – und prompt hatten wir einen Schnuller auf der Einkaufsliste. Allerdings bringen vor allem kleine Kinder die Spracherkennung an ihre Grenzen. Nach mehreren undeutlich genuschelten Versuchen gab unsere Kleine einmal frustriert mit den Worten auf: „Mama, die Frau versteht mich nicht.“

Amazon Echo spielt Musik auf Zuruf

Zu viel sollte man sich von Echo übrigens nicht versprechen. Gerade Bekannte mit Echo und ohne Kinder beklagten sich bereits öfter darüber, dass sie das Gerät seltener nutzten, als erwartet. Bei uns Zuhause ist Echo in erster Linie ein Unterhaltungsgerät. Ob Musik auf Wunsch, Hörspiele oder auch Radio-Sender: Echo startet alles auf Zuruf. Obwohl beide Kinder in ihrem Zimmer einen kleinen CD-Player haben: Echo macht einfach mehr Spaß. Eines kann man allerdings nicht empfehlen: Bei Hörspielen von „Bibi und Tina“ ist Echo absolut unbrauchbar – weil der Name der Figur „Alex“ das Gerät verwirrt. Zum Glück kann man das Codewort auch ändern.

Der Klang beim Musikhören ist ordentlich, differenziert zwischen Höhen und dem für die Größe überraschend satten Bass. Hifi-Fans sollten aber nicht zuviel erwarten. Die kleine Röhre bietet einfach nicht denselben Sound wie gute Boxen. Sie ist eher mit Bluetooth-Lautsprechern vergleichbar. Uns reicht das aber im Alltag, als smarter Ersatz für das Küchenradio taugt es allemal.Echo Google Apple Amazon lauschen Daten (1) 

Hifi-Fans werden noch enttäuscht

Für Besitzer dicker Sound-Anlagen hat Amazon einen eigenen Echo im Repertoire: Der kleine Echo Dot ist mit 59 Euro deutlich günstiger und hat nur einen einfachen Lautsprecher für die Sprachausgabe. Zum Radiohören in der Küche reicht es vielleicht auch noch, für echten Musik-Genuss kann man ihn per Klinkenstecker mit der Anlage verbinden. Das Problem: Der Sound ist etwa bei Sonos-Boxen deutlich schlechter als bei nativer Ausgabe direkt aus der Cloud. Immerhin: Bald sollen Sonos-Boxen per Update direkt über Echo steuerbar sein, dann fällt auch der Umweg über Klinke weg.

Etwas nervig: Ist die Musik zu laut, bekommt Echo oft nicht mit, wenn man etwas anderes von ihm möchte. Etwa die Laustärke zu reduzieren. Dann muss man schnell durch den Raum brüllen. Immerhin kann man die Lautstärke auch am Gerät selbst von Hand regulieren. Ob Amazon dieses Problem mit Software in den Griff bekommen kann, muss sich zeigen.Alexa kauft Puppenhäuser 19.30

Mehr als Musik

Auch abseits von Musik hat Echo einiges zu bieten. Alexa beantwortet einfache Fragen, kann rechnen oder Termine notieren. Das funktioniert im Alltag recht gut. Alexa kann auf Wunsch sogar den Google-Kalender befüllen. Mit der Erinnerungs-App des iPhones ist sie zu meinem persönlichen Leid aber nicht kompatibel. Mit den sogenannten Skills hat Amazon dem Echo ein Äquivalent zu Apps spendiert. So kann man über Mytaxi ein Taxi rufen, Chefkoch.de nach Rezepten durchstöbern oder sich die Nachrichten vorlesen lassen. Klasse: Mit der „Tagesschau in 100 Sekunden“ werden sie von einem professionellen Nachrichtensprecher vorgetragen. Wie bei allen anderen App-Stores gibt es viel zu finden – aber auch jede Menge Schrott.

Eine merkwürdige Entscheidung seitens Amazon ist, dass man seinen FireTV oder FireTV Stick nicht mit Echo steuern kann – obwohl beide über eine spezielle Fernbedienung mit Alexa kompatibel sind. 

Eher theoretisch praktisch ist aktuell noch die Heimsteuerung. Die Temperatur per Sprache heben und senken zu können, ist natürlich cool. Dafür muss man aber erstmal alle Thermostate umbauen – was in Mietwohnungen kaum einer tun wird. Auch Lampen kann Echo steuern. Dann nervt aber schnell die leichte Latenz bei der Bearbeitung. Schließlich will man nicht erst drei Sekunden warten, bis man etwas sieht. Schalter sind einfach schneller.Amazon Echo Google Apple Datensammler_10.30

Was ist mit der Privatsphäre?

Wenn man Gästen Amazon Echo vorführt, gibt es nur zwei Reaktionen: Begeisterung – oder Entsetzen. Die einen finden sofort Gefallen am Computer, der nur über Sprache gesteuert wird. Die anderen sehen in dem mit sieben Mikrofonen ausgestatteten Echo einen Privatsphäre-Albtraum.

Dabei macht Echo nichts anders als etwa Apples Siri: Amazon versichert, dass die sieben Mikrofone zwar die ganze Zeit lauschen, aber erst nach Erkennung des Code-Wortes „Alexa“ anfangen, Daten zu senden. Die Kollegen von „Computerbild“ haben das im Labor überprüft und keine Anzeichen für anderweitige Übertragungen gefunden. Wer in privaten Momenten auf Nummer sicher gehen will, schaltet per Knopfdruck das Mikro ab.

Fazit: Toll für Familien, (noch) nichts für Hifi-Fans

Gerade in Familien wird Alexa im Nu zum Familienmitglied. Die Kleinen lernen blitzschnell, wie Alexa tickt, der Klang reicht für Kinderlieder, Hörspiele und Co. locker aus. Wer nicht super-anspruchsvoll ist, kann auch eine Party mit Echo beschallen.

Für Hifi-Fans lohnt sich die Anschaffung als Lautsprecher dagegen nur bedingt. Bis beliebte Systeme wie Sonos nicht mit dem Echo steuerbar sind, bietet die Box einfach nicht genug Mehrwert. Außer man wollte sich schon immer wie bei „Star Trek“ mit seiner Wohnung unterhalten. Der Hauptzweck ist – zumindest bei uns Zuhause – ganz klar die Musik.Nicky-Wlan-Klo_14.40

Sprachlautsprecher: Amazon Echo: Ab sofort für jeden in Deutschland verfügbar

Amazons Sprachassistent Alexa war der Star der diesjährigen CES in Las Vegas. Kaum ein Gerät, in dem der Siri-Konkurrent nicht steckte – die Palette reichte vom Kühlschrank bis zum Auto. Am populärsten ist aber nach wie vor der Bluetooth-Lautsprecher Amazon Echo und der kleine Bruder Echo Dot. Die Besonderheit: Echo kann wie bei Star Trek nur mit Sprachbefehlen gesteuert gesteuert werden (etwa „Alexa, spiele Musik von Ed Sheeran“).

Amazon Echo gibt’s jetzt für alle

Bislang gab es den Lautsprecher nur auf Einladung, für einen Kauf musste man sich bei Amazon bewerben. Seit diesem Montag, den 13. Februar, sind Echo und Echo Dot für alle Kunden in Deutschland verfügbar. Die große Echo-Variante kostet 179,99 Euro, der kleine Dot nur 59,99 Euro.

Die Software ist auf beiden Geräten identisch, der Unterschied liegt in der Wiedergabequalität. Der kleine Dot klingt eher wie ein besserer Handy-Speaker, der große Echo ist ein klassischer Bluetooth-Lautsprecher. Beide Modelle sind jeweils in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich.

Amazons Sprachassistent eignet sich nicht nur zum Musikhören, sondern ist als Einstieg ins Smart Home gedacht. So kann man etwa nach dem Wetter fragen, sich einen Timer oder den Wecker stellen. Für Antworten auf Fragen („Wer ist Donald Trump“) hat Alexa eine Direktanbindung an Datenbanken wie Wikipedia. Alexa ist kompatibel mit Hardware von zahlreichen Anbietern, etwa mit den smarten Lampen Hue von Philips oder Thermostaten von Tado.

Diskussion um Privatsphäre

Amazon Echo gibt es in den USA schon mehr als zwei Jahre. Dort löste der Alltagsassistent eine große Diskussion wegen der Privatsphäre aus: Denn um den Lautsprecher zu aktivieren, muss man nur den Namen „Alexa“ rufen. Das bedeutet, dass der Echo zwangsläufig immer mithört.

Amazon hat die Sorgen der Kunden ernst genommen und beteuert, dass die Privatsphäre geschützt werde. So hat Echo einen Stummschaltknopf, der die Aufnahme ausschaltet, wenn man wirklich gar nicht aufgenommen werden will. Zudem signalisiert ein blau-leuchtender Ring am oberen Rand des Lautsprechers, wenn Echo mithört. In der Alexa-App kann man sich außerdem sämtliche Sprachaufnahmen anhören.150910_Whatsapp_V01 8.45h

Shinder: Bei dieser Dating-App haben Frauen nur einen einzigen Mann zur Auswahl

Shed Simove ist Unternehmer, Motivationstrainer, Buchautor – und Single. Weil der Brite bei den herkömmlichen Datingapps keinen Erfolg hatte, ist er selbst kreativ geworden. das Problem beim Online-Dating hatte er schließlich schnell erkannt: Bei Tinder gibt es eben einfach viel zu viel Konkurrenz. Also hat er seine eigene App programmiert: Shinder. Der Name ist die kreativ-naheliegende Kombination aus Tinder und seinem Namen Shed.

Bei Shinder möchte Shed nun ein Date für den anstehenden Valentinstag finden. Das hat der Entwickler unter anderem bei einer Fragestunde auf Reddit verraten. Wer Tinder kennt, hat schon verstanden – doch es gibt einen Unterschied: Es können sich unendlich viele Frauen anmelden, Shed bleibt aber deren einzige männliche Option. Daher auch sein Claim „Qualität statt Quantität“. Er wollte eben nicht mehr einer von vielen sein, sondern der einzige, sagt Shed – und so stehen seine Chancen freilich ungleich besser.

Schon mehr als 100 Matches bei Shinder

Wer sich auf www.shinder.me einloggt, findet sofort die einzige Option vor: Shed („Nummer 1 von 1“, wie er dem stern sagt); sein Foto – lächelnd im Anzug – und seine Hobbys. Streicht die Frau daraufhin interessiert nach rechts, muss sie nur warten, ob sie Shed ebenfalls gefällt. Wenn ja, wird die Chatfunktion freigeschaltet und Shed gratuliert der Dame gleich persönlich zum guten Geschmack. Streicht sie jedoch in die falsche Richtung, erhält sie als Nachricht: „Nochmal davongekommen!“ Er sei nämlich sehr pflegebedürftig, steht dann da.

Trotzdem hat Shed in den zwei Wochen, in denen die App inzwischen aktiv ist, schon mehr als 100 Matches gesammelt – einige der Damen wohnen aber doch zu weit weg für ein Valentins-Date, wie er auf Reddit erzählt. Denn seine App funktioniert weltweit.

Sollte sich doch mal ein anderer Mann auf die App verirren, hat der leider gar keinen Zugang zu den Profilen der Damen, sondern ebenfalls nur auf das von Shed. Wischt er nach rechts, erhält der Herr automatisch die Nachricht: „Shed ist aktuell leider heterosexuell. Aber wir bleiben in Kontakt.“

Noch nicht einmal die Frauen können die Profile von einander sehen, wie Shed dem stern verriet – Shed hat also sogar dafür gesorgt, dass sein Paradies aus vielen Frauen nicht von homo- oder bisexuellen Damen zweckentfremdet wird.

Shinder App

Barcroft Sugarbaby 20.53