Betreff: "Konto abgelaufen": Diese Whatsapp-Mail stiehlt Ihre Kredikartendaten

Auf deutschen Smartphones hat Whatsapp längst die SMS abgelöst. Von Schülern bis zu ihren Großeltern nutzt beinahe jeder den Messenger. Kein Wunder, dass auch Kriminelle ihn längst im Visier haben. Eine aktuelle E-Mail fordert etwa auf, das Abo zu verlängern – und könnte Hereingefallene teuer zu stehen kommen.

Denn natürlich stammt die Nachricht mit dem Betreff „Ihr Konto ist abgelaufen“ gar nicht von Whatsapp, trotz des vermeintlichen Absenders „info@whatsapp.de“. Das berichtet der Verein „Mimikama“. Auf den Spam-Filter kann man sich aber leider nicht verlassen: Die Nachricht ist als Text in ein Bild eingebaut und kann deswegen nicht auf ihren Inhalt analysiert werden. So schmuggelt sie sich ins Postfach der arglosen Nutzer.

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Whatsapp-Abo läuft nie aus

Alleine an zwei Details kann man die Nachricht aber schnell als Fälschung erkennen: Zum einen benötigt der Messenger bislang gar nicht die Mail-Adressen seiner Kunden und kontaktierte sie nicht auf diesem Weg. Erst seit kurzem kann man Whatsapp für die Authentifizierung in zwei Schritten seine Mail-Adresse mitteilen. Zum anderen kann das Whatsapp-Abo gar nicht ablaufen – weil der Messenger seit über einem Jahr überhaupt keine Gebühren mehr verlangt. Seitdem sind alle Accounts auf Lebenszeit gültig.

Klickt man trotzdem auf den Link in der vor Rechtschreibfehlern nur so strotzenden E-Mail, landet man auf einer tatsächlich halbwegs authentisch aussehenden Webseite. Dort kann man dann das Jahres-Abo für Whatsapp für 89 Cent buchen, für drei und fünf Jahre gibt es großzügigerweise gleich Rabatte.160901_WhatsApp_alternativen

Es geht um die Kreditkarte

Dann kommt aber das wichtigste Feld: Die Opfer sollen brav ihre Kreditkartendaten angeben. Was mit denen dann passiert, kann sich jeder vorstellen. Egal, ob sie nun in Börsen im Darknet verschachert oder von den Betrügern gleich selbst genutzt werden; teuer wird es wohl allemal. Seine Daten sollte man deshalb natürlich nicht eintragen.

Auch wenn die Masche per Mail sicher ihre Opfer findet, waren in letzter Zeit bei den Kriminellen Kettenbriefe direkt bei Whatsapp deutlich beliebter. Warum das so ist und wieso man die Gefahr nicht unterschätzen sollte, erklären wir in diesem Artikel.Whatsapp Tricks_11.40

Kino-Feeling im Wohnzimmer: Sound-Revolution Dolby Atmos: Alles Gute kommt von oben

Der Fluchtwagen brettert von links nach rechts, Schüsse schlagen hinter dem Sofa ein, der Bass wummert bis zum Nachbarn – so klingt bis jetzt die typische Soundkulisse eines Hollywoodstreifens. Doch fehlt da nicht etwas? Allerdings. Denn während es vor und hinter einem kracht und scheppert, herrscht von oben: Stille. Doch genau das wird sich demnächst ändern. Mit dem 3D-Format Dolby Atmos wird der Sound nicht nur in der Breite und Tiefe des Raums abgebildet, sondern auch in dessen Höhe. Mit der richtigen Anlage scheint der Helikopter im Film dann förmlich über einem zu schweben. In ausgewählten Kinos gibt es die Technik schon seit Jahren, doch allmählich erobert sie auch die Wohnzimmer. Erschwingliche Lösungen gibt es bereits für 900 Euro.

So funktioniert Dolby Atmos

Damit Regen von oben herabprasselt oder die Baumwipfel über dem eigenen Kopf rascheln, mussten sich Toningenieure einiges einfallen lassen. Bislang arbeiteten sie mit einzelnen Kanälen (2.0, 5.1 etc.). Ein Effekt, etwa eine Explosion, wird dann auf einem bestimmten Lautsprecher wiedergegeben, komplexe Richtungswechsel lassen sich so aber kaum abbilden.

Das Ende der Curved-TVs_17.10Atmos dagegen funktioniert objektbasiert. Dabei speichern die Toningenieure die Geräusche in einer Art Koordinatensystem – sowohl in der Tiefe als auch in der Höhe. Der große Vorteil: Klangobjekte können flexibel durch den Raum bewegt werden, ohne dass sie an einen bestimmten Kanal gekoppelt sind. Schon die erste Generation von Atmos-Prozessoren unterstützt bis zu 128 Tonspuren.

Das bietet dem Toningenieur enorme Freiheiten, stellt ihn aber auch vor neue Probleme. Denn er muss sicherstellen, dass sich die Klangelemente in dem dreidimensionalen Koordinatensystem nicht gegenseitig in die Quere kommen, ansonsten überlagern sich die Effekte – und es klingt matschig.

Die Krux mit der Decke

Im klassischen Atmos-System befinden sich neben den fünf beziehungsweise sieben Rundum-Boxen und dem Subwoofer zusätzlich noch vier Lautsprecher an der Decke, zwei vor und zwei hinter dem Zuschauer. So sitzt er quasi in einer Klangglocke. Wer nur zwei Decken-Lautsprecher unterbekommt, sollte diese vor dem Zuschauer anbringen, das menschliche Gehör kann Geräusche von vorne besser verarbeiten. Weil die oberen Lautsprecher in der Regel eher zur Atmosphäre beitragen und weder Musik noch Stimmen übertragen, reichen hier kleine Exemplare völlig aus.

Doch sind wir ehrlich: Nur echte Heimkino-Enthusiasten stellen sich rund ums Sofa ein halbes Dutzend Boxen auf und verlegen Strippen quer durchs Wohnzimmer. Und spätestens wenn man anfängt, Lautsprecher an die Decke zu montieren, dürfte der Haussegen in vielen Familien völlig schief hängen. Das weiß auch die Industrie, weshalb sie nun zunehmend auf Atmos-Soundbars setzt. Der große Vorteil: Die Riegel können direkt vor den Fernseher gestellt werden und sind deutlich platzsparender. Und die lästigen Kabel entfallen auch weitgehend.atmos-prinzip

Samsung setzt auf Atmos-Soundbar

Eine der aktuellsten Atmos-Soundbars ist die HW-K950 von Samsung. Der stern hat das 1100 Euro teure Exemplar getestet. Im Lieferumfang sind neben der knapp ein Meter langen Soundbar (eignet sich am besten für Geräte ab 55 Zoll) ein Subwoofer und zwei etwa Milchpackungs-große Rücklautsprecher enthalten. Der Clou: Sowohl die Bassbox als auch die Rücklautsprecher verbinden sich kabellos mit der Soundbar, sie benötigen lediglich eine Steckdose.

Wir haben weiter oben geschrieben, dass Atmos-Soundbars am besten vor und nicht unter dem Fernseher platziert werden. Das hat einen Grund: Neben den neun Frontlautsprechern sind in dem Soundriegel noch zwei weitere Membranen verbaut, die den Ton schräg nach oben abstrahlen und über die Decke reflektieren. Der Zuschauer nimmt die Geräusche anschließend so wahr, als kämen sie tatsächlich von oben. In den beiden Rück-Boxen gibt es jeweils einen weiteren Deckenlautsprecher.

Samsung heuerte Harman-Experten an

Für die Ingenieure war die Entwicklung der Soundbar enorm kompliziert. „Die größte Herausforderung war es, Schallenergie zur Zimmerdecke zu senden, ohne den Klang zu beeinträchtigen, der den Hörer direkt erreicht“, sagt Allen Devantier, Leiter von Samsungs Audio-Forschungslabor in Kalifornien. Er ist seit drei Jahrzehnten im Audio-Business, verbrachte 22 Jahre beim Hifi-Spezialisten Harman.

Noise-Cancelling-Kopfhörer 14.09Die größte Schwierigkeit war es, dass sich die Töne, die eigentlich von oben kommen sollen, nicht mit dem frontalen Sound vermischen. Das schade der Illusion von Höhe und verzerre den Direktschall, so Devantier. Samsung hat deshalb viel experimentiert: „Unsere nach oben gerichteten Lautsprecher fokussieren den Klang nach oben und dämpfen die Töne, die direkt auf den Hörer gerichtet sind, stufenweise ab.“ Insgesamt habe die Entwicklung der Soundbar ein Jahr gedauert.

Das Ergebnis ist beeindruckend. Bei der HW-K950 schaut man unweigerlich nach oben, wenn das Flugzeug über dem eigenen Kopf hinwegzischt. Und sie kann richtig laut sein, weit mehr als in einem normalen Mietshaus zuzumuten wäre. Zwar macht die Soundbar auch bei „normalen“ Tonspuren eine gute Figur, richtig die Muskeln spielen lassen kann sie aber nur bei Atmos-Clips. Diese findet man bislang aber meist nur auf UHD-Blu-rays, man benötigt deshalb auch ein passendes Abspielgerät. Perspektivisch setzen aber auch Netflix, Amazon, Maxdome und Co. mehr auf Atmos. Atmos-Vote

Die Technik ist beeindruckend, aber nicht perfekt

Wer noch warten kann, sollte das tun. Zum einen sinken die Preise für UHD-Blu-ray-Player (derzeit etwa 250 Euro) und die passenden Filme (etwa 25 Euro pro Stück) beständig. Zum anderen ist die Technik noch nicht frei von Kinderkrankheiten: So bequem wie die kabellose Verknüpfung der Komponenten mit der Soundbar auch ist, sitzt man direkt neben den Rücklautsprechern, vernimmt man ein deutlich zu hörendes Rauschen. Laut Samsung betrifft dieses Problem aber nur die erste Generation der Soundbar, neue Geräte sollen das Rauschen nicht mehr aufweisen. Betroffene können die Rücklautsprecher kostenlos bei Samsung umtauschen.

Zudem kommt es stark auf das eigene Wohnzimmer an, wie gut der Sound wirklich ist: Hat man sehr hohe Decken, keinen symmetrischen Aufbau oder schwere Stoffvorhänge, kann die Soundbar den Klang nicht perfekt entfalten. Das Problem haben aber alle Hersteller. Lösen lässt es sich nur, indem man wieder einzelne Lautsprecher aufstellt, ausrichtet – und Strippen legt.

Das Nonplusultra der All-in-One-Lösungen scheint derzeit Yamahas Soundprojektor YSP-5600 zu sein. Der beherrscht nicht nur Dolby Atmos, sondern auch DTS:X, insgesamt feuert er aus 46(!) Lautsprechern, sechs davon sind für die Decke vorgesehen. Mit knapp 1700 Euro ist das Set aber noch einmal deutlich teurer. Doch fest steht: In diesem Jahr dürfte das Angebot an bezahlbaren Atmos-Soundbars weiter wachsen. Erste Hersteller haben die magische 1000-Euro-Marke bereits unterschritten. 150910_Whatsapp_V01 8.45h

Gerüchteküche: iPhone 8: Ein Killer-Feature gilt schon als sicher

Im September 2016 präsentierte Apple der Welt das iPhone 7. In Cupertino werkelt man indes längst am iPhone 8, schließlich bleiben auch beim wertvollsten Konzern der Welt die Uhren nicht stehen. Eines dürfte sicher sein: 2017 hat man bei Apple Großes vor, da ist sich die Gerüchteküche überraschend einig. Das iPhone feiert im Sommer nämlich sein zehntes Jubiläum. Das will man wohl gebührend würdigen und ein komplett überarbeitetes iPhone präsentieren. Wohl auch deswegen könnte das nächste iPhone gar nicht iPhone 8 sondern iPhone X heißen – nach der römischen Ziffer für die Zahl 10. Wir fassen hier die neuesten Gerüchte für Sie zusammen.

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iPhone 8 oder iPhone X mit OLED-Display

Zumindest ein Detail darf wohl schon als sicher gelten: Das nächste iPhone kommt mit einem OLED-Bildschirm. Das verriet Tai Jeng-wu, seines Zeichens Chef des Display-Herstellers Sharp und Manager beim berüchtigten Apple-Zulieferer Foxconn, während einer Dankesrede für einen Ehrendoktortitel an der Tatung University in Taipeh, berichtet die Zeitung „Nikkei Asia Review“. Obwohl Jeng-wu nicht explizit das iPhone 8 nennt, darf man den Wechsel wohl schon für dieses Jahr erwarten.iOS Tricks Fotostrecke 8.34h

Galaxy S8 Gerüchte 20.15iPhone 8 oder iPhone X mit Stromspar-Display

Schon seit Ende 2015 geistert durch die Tech-Szene, Apple setze beim iPhone 8 auf OLED. Die Technologie ermöglicht besonders intensive Farben, starke Kontraste und extratiefes Schwarz. Das liegt daran, dass anders als etwa bei LEDs schwarze Bildpunkte gar nicht leuchten, sondern schlicht ausgeschaltet bleiben. Dadurch verbrauchen OLED-Displays auch weniger Energie. Wenn etwa nur in Weiß die Uhrzeit eingeblendet wird, belastet das kaum den Akku.

Auch in anderen Hinsichten würden sich Apple durch OLED neue Möglichkeiten bieten: Die Displays lassen sich nämlich auch gebogen bauen, wie es Samsung beim Galaxy S7 Edge oder dem wegen Akku-Explosionen zurückgezogenen Note 7 verbaut. Der koreanische Hersteller setzt in seinen Spitzenmodellen seit einigen Jahren auf OLED-Displays und war deswegen lange auch als Lieferant für die iPhone-OLEDs im Gespräch. Bisher spricht allerdings wenig dafür, dass echte Kurven verbaut werdenApple-Nachdreh_9.30

Kommt das iPhone 8 ohne Knöpfe?

Ob Apple das iPhone 8 auch kurvig gestaltet, weiß natürlich nur Jonathan Ive und sein Team. Gerüchteweise soll das Jubiläums-iPhone aber wieder eine Glasrückseite bekommen, die von einem Edelstahlrahmen gefasst wird. Das OLED-Display soll aber nur das Modell mit 5,8 Zoll bekommen. Bei zwei kleineren Modellen soll weiter ein herkömmliches Display eingesetzt werden, sie werden vermutlich iPhone 7s und iPhone 7s Plus heißen. Beim Design sollen sie sich ebenfalls nicht von den aktuellen Modellen unterscheiden.

Neben dem Wechsel auf OLED soll beim Display noch eine weitere Neuerung anstehen: Angeblich will Apple den Homebutton inklusive dem Fingerscanner Touch ID direkt ins Display verbauen. Dadurch soll der Bildschirm nahezu ohne Rand auskommen. Auch Lautstärkewippe und Powerbutton sollen gestrichen werden, stattdessen werden berührungsempfindliche Bereiche im Rahmen zum Einsatz kommen.

Unter der Haube dürften natürlich ein schnellerer Prozessor und eine schnellere Kamera zu erwarten sein. Zudem soll Foxconn fürs iPhone an einer Technik zum kabellosen Laden per Induktion tüfteln, das Samsung und Co. schon länger anbieten. Und vermutlich hat Apple auch noch einige Asse im Ärmel, von denen man bisher noch gar nichts gehört hat.Apple-Fakten 11.44

Smartphone-Gerüchte: Galaxy S8: So imposant ist das Riesendisplay

Alle Hoffnung liegt bei Samsung aktuell auf dem Galaxy S8. Das Galaxy Note 7 sollte Samsungs Smartphone-Highlight des letzten Jahres werden, mittlerweile hat sich dieser Traum wortwörtlich in Rauch aufgelöst. Zum Glück haben die Koreaner 2017 wohl ein echtes Ass im Ärmel. Wir fassen für Sie zusammen, warum das Galaxy S8 Hit-Potenzial hat.

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Galaxy S8: Mut beim Design

Nach dem tollen Galaxy S6 und seiner schicken Edge-Variante war Samsung letztes Jahr auf Nummer sicher gegangen: Sowohl das Galaxy S7 (hier bei uns im Test), als auch das Note 7 waren in erster Linie aufgebohrte Varianten der sehr guten Vorgänger. Beim S8 wird Samsung wohl wieder etwas mutiger.

Das fängt schon bei der Optik an. Dem Bericht einer südkoreanischen Zeitung zufolge wird das S8 deutlich anders aussehen als seine Vorgänger – zumindest auf der Vorderseite. Das Display soll demnach bis zum unteren Rand des Gerätes reichen, der Fingerabdruck-Sensor direkt im Display verbaut werden. So soll mehr Platz für Bilder und Videos entstehen. Zudem soll wie beim iPhone 7 der Klinkenstecker vesrchwinden.

Galaxy S8: 4K und Edge für alle

Damit die noch besser aussehen, könnte Samsung auf ein 4K-Display zu setzen. Die extrem hohe Auflösung mag auf den ersten Blick überdimensioniert wirken, für Virtual Reality bietet es aber einen echten Mehrwert. Mit der Gear VR hat Samsung eine eigene Brille im Angebot, in die nur das Smartphone eingeschoben wird. Aktuelle Gerüchte deuten trotzdem auf ein 2K-Display hin.

Ein eigenes Edge-Modell soll es beim S8 nicht mehr geben: Die markante, abgerundete Display-Kante wird zum Standard, gestrichen wird das Modell mit klassisch flachen Display. Zwei Varianten will Samsung zwar weiter anbieten, die sollen sich aber nur in der Bildschirm-Diagonale unterscheiden.

Zum übrigen Design ist bisher wenig bekannt. Samsung könnte weiter auf die Kombination aus Metallrahmen und Glasrückseite setzen, vielleicht werden aber auch andere Materialien verbaut. Im letzten Jahr hatte Samsung sich ein klappbares Smartphone-Display patentieren lassen, das dürfte aber wohl eher nicht zum Einsatz kommen. Samsung wird nicht bei seinem wichtigsten Zugpferd auf solch abgefahrene Experimente setzen.Fotostrecke-iphone7Galaxy_10.40

Galaxy S8: Mächtig Power und doppelte Knipse

Unter der Haube soll Samsung wieder auf zwei unterschiedliche Prozessoren setzen, einen selbstentwickelten Exynos-Chip und den noch nicht vorgestellten Snapdragon 835 von Qualcomm. In Benchmarks sind zuletzt extrem schnelle, nicht identifizierte Smartphones aufgetaucht. Gut möglich, dass es sich bei einem schon um das S8 handelt.

Und Samsung könnte endlich mit der Konkurrenz gleichziehen – und eine Doppelkamera verbauen. Erste Teile dafür soll der Konzern schon geordert haben. Was die doppelte Knipse genau kann, weiß man aber noch nicht. Bisher brachten Dual-Kameras höchst unterschiedliche Features: LG hatte auf Weitwinkel-Bilder gesetzt, Huawei beim P9 auf eine zusätzliche Schwarz-Weiß-Kamera. Erst Apple holte mit dem optischen Zoom beim iPhone 7 Plus aber wirklich etwas aus dem Potenzial der Doppel-Linsen. Einziges weiteres gemunkeltes Detail zur Kamera: Samsung soll auf einen geradezu riesigen Bild-Sensor setzen, das S8 könnte also besonders gute Fotos bei schlechtem Licht schießen.

Weitere Features

Wie das Note 7 soll nun auch das Galaxy S8 auf den aktuellen USB-C-Standard wechseln. Ob auch die Schnelllade-Funktion Quick-Charge an Bord ist, wird spannend. Ebenfalls aus dem Note 7 soll der Iris-Scanner den Sprung aufs S8 schaffen. Mit ihm kann man das Smartphone einfach mit dem Auge freischalten.

Kunst der Tarnung: In diesem Gestrüpp stecken zwölf Soldaten – erkennen Sie einen einzigen?

Über dieses Bild staunt das Internet, kaum jemand kann auch nur einen Soldaten im Gestrüpp erkennen. Im Dschungel von Brunei haben die Soldaten der britischen „Household Cavalry“ Aufklärungsmissionen geübt. Dazu gehört auch die Kunst der Tarnung. Auf den Paraden in London sind die Soldaten der Traditionseinheit kaum zu übersehen. Sie tragen rot-weiße Uniformen, silberne Helme mit riesigem Schweif, glitzernde Brustpanzer und blitzende Degen.

In Brunei beweisen sie, dass die „Household Cavalry“ alles andere als eine Showtruppe für Touristen ist. Nur ein kleiner Teil der Soldaten schützt die Queen, der größere ist im Einsatz.

Überleben in der Wildnis

In Brunei haben sie typische Kommandoeinsätze geprobt. Statt des Lebens in der Kaserne mussten die Soldaten auf sich allein gestellt im Dschungel nicht nur überleben, sondern auch militärische Aufgaben übernehmen. Ein Hauptproblem des Dschungelkrieges liegt in der dichten Vegetation begründet. Durch sie schrumpft der sichtbare Bereich auf wenige Meter. Eine ideale Umgebung für Hinterhalte. Das Foto zeigt, dass eine dichtgepackte Gruppe von zwölf Soldaten auch auf etwa fünf Meter Entfernung nicht mehr zu erkennen ist.

Pic Household cav (1) 

Der Dschungel von Brunei bietet wegen des unwegsamen Geländes und der Feuchtigkeit ein wirkliches extremes Übungsgelände, dennoch üben die Soldaten hier nicht nur den Einsatz in tropischen Gefilden. In naturbelassenen Wäldern der Nordhalbkugel sind die Bedingungen im Waldkrieg ganz ähnlich. Wie etwa die deutschen Truppen im Zweiten Weltkrieg in den Wäldern des Kaukasus feststellen mussten.

Schwimmen mit Krokodilen

Schlange_11.50Zum Training gehörten auch schwimmende Flussüberquerungen mit voller Kampfausrüstung im Fluss Tutong, in dem es von Krokodilen wimmelt. Major Roly Spiller, befehligt einen Zug. Er ist begeistert: „Das ist ein einzigartiges Trainingsgelände. Als Garde der Königin verbessern wir immer unsere Fähigkeiten, und hier im Dschungel können wird unsere eigenen Fähigkeiten und die unseres Temas unter den schwierigsten Bedingungen erproben. Hier werden alle Fähigkeiten des Soldaten auf das Äußerste gefordert. Wenn wir zurückkehren, sind wird als Person und als Einheit bessere Soldaten geworden, daran gibt es keinen Zweifel.“

An der Übung nahmen nur Soldaten von Traditionseinheiten statt. Neben der Household Cavalry gingen auch Scots Guards (sie kämpften schon bei Waterloo) und Mitglieder der legendären Royal Gurkha Rifles in den Dschungel. Die tödlichsten Tiere_15.20

Gerüchte: Das nächste iPhone streicht alle Knöpfe – und kostet weit über 1000 Euro

Beim iPhone 8 – auch unter dem Namen iPhone X gehandelt – hat Apple Großes vor. Im Sommer jährt sich zum zehnten Mal der Marktstart des allerersten iPhone, das Jubiläums-Modell soll spektakulär ausfallen. Mit einem vollkommen neuen Design, revolutionärer Technik – und wohl auch einem entsprechend hohen Preis.

Der dürfte weit jenseits der 1000-Euro-Marke liegen, berichtet der gut informierte Tech-Blog „Fast Company“ unter Berufung auf Insiderquellen. Selbst das günstigste Modell des iPhone 8 kostet demnach über 1000 US-Dollar – und damit mehr als das teuerste iPhone 7 Plus mit 256 GB Speicher. Das gibt es in den USA für 969 Dollar. Für deutsche Kunden dürfte das iPhone 8 noch einmal dramatisch teurer werden: Für das Plus-Modell mit dem größten Speicher werden hierzulande schon jetzt satte 1119 Euro fällig.

+++ Alle Gerüchte zum iPhone 8 finden Sie hier +++Apple-Fakten 11.44

Mehr Features als je zuvor

Dafür will Apple aber das Feature-reichste iPhone aller Zeiten bieten, behauptet „Fast Company“. Einige Neuerungen wie ein OLED-Display, das die ganze Front bedeckt, hat man schon aus zahlreichen anderen Quellen gehört, eine Übersicht über aktuelle Gerüchte finden Sie in diesem Artikel. Für die neue Glasfront soll Apple sogar den ikonischen Homebutton opfern, er soll unter der Scheibe verschwinden.

Dass beim iPhone 8 völlig auf Knöpfe verzichtet werden soll, ist allerdings neu. Um die Lautstärke zu regeln oder das Gerät einzuschalten, sind bislang noch physische Tasten an der Seite nötig. Die sollen einem minimalistischen Design zuliebe durch berührungsempfindliche Bereiche im neuen Edelstahlrahmen ersetzt werden, der die aus Glas gefertigten Vorder- und Rückseiten umfasst. Das iPhone 8 soll dadurch wie ein flacher, schwarzer Monolith wirken. Ob es auch andere Farben geben wird, verrät der Bericht nicht.

Wie die Kunden die Änderung aufnehmen, dürfte spannend werden. Viele regeln gerne die Lautstärke in der Hosentasche, was ohne die Lautstärkewippe schwieriger ausfällt. Zudem könnten die Touch-Elemente anfälliger für versehentliche Eingaben sein, wenn man mit dem Finger am Gerät entlang streift oder es in der Hosentasche herumträgt. Das wird aber von der konkreten Umsetzung abhängen.iOS Tricks Fotostrecke 8.34h

Erkennt das iPhone 8 seinen Besitzer?

Eine weitere Neuerung gibt es bei der Kamera: Apple arbeitet für das neue iPhone wohl mit Lumentumb zusammen, einem Spezialisten für 3D-Scans. Durch dessen Technologie könnte etwa ein Entsperren per Gesichtserkennung möglich gemacht werden, mutmaßten die Insider gegenüber „Fast Company“. Auch eine Verbesserung der Fotoqualität oder eine Form von Augmented Reality wäre demnach denkbar. Dabei werden computergenerierte Inhalte live über echte Aufnahmen gelegt. Eine Technologie, die Apple-Chef Tim Cook bereits als spannend bezeichnete.

Ein anderes Gerücht wollen die Insider allerdings beerdigt wissen: In den letzten Tagen machten Berichte die Runde, dass Apple in diesem Jahr früher mit der Produktion beginnen wolle als sonst. Beruhend darauf gab es Mutmaßungen, dass das kommende iPhone bereits im Sommer anstehen könnte – passend zum Jahrestag am 29. Juni. Dafür gebe es keinerlei Anzeichen, berichtet „Fast Company“. Das neue iPhone soll wie gewöhnlich erst zum Herbstanfang in den Läden stehen.Apple TV 4 probleme

Apple wirbt Fire-TV-Chef ab: Das Apple TV war ein Hoffnungsträger – und wird nun zur Baustelle

Eine Personalie sorgt derzeit für Schlagzeilen im Silicon Valley: Wie „Bloomberg“ berichtet, hat Apple Timothy Twerdahl angeheuert. In der Branche ist Twerdahl als bunter Hund bekannt: Er arbeitete im Marketing bei Time, war Senior Director bei Motorola und Netflix, schließlich stieg er bei Roku ein. Zuletzt war er fast vier Jahre bei Amazon tätig, wo er das Fire TV vorantrieb und es zur derzeit wohl erfolgreichsten Streamingbox der Welt machte. Mit seinem Know-How soll er sich nun um die Weiterentwicklung des Apple TV kümmern – und das ist dringend nötig.

Erst Pionier, dann den Anschluss verloren

Das Apple TV nahm bei Apple immer schon eine Sonderrolle ein. Die erste Generation kam bereits 2007 auf den Markt, damals noch als iTunes-Player für den Fernseher. Eigentlich war der Konzern seiner Zeit damit weit voraus, doch mit dem iPhone und später dem iPad konzentrierte sich Apple zunächst auf attraktivere Sparten. Für Steve Jobs war das Gerät immer nur ein „Hobby“, wie er in Interviews sagte.

Apple TV 4 Test 14.55Jahrelang fristete das Apple TV ein Schattendasein, andere Konkurrenten wie Amazon zogen vorbei und eroberten die Wohnzimmer. Im September 2015 bekam die kleine Box dann die ganz große Bühne: Zwischen dem ersten iPad Pro und dem iPhone 6s enthüllte Tim Cook das runderneuerte Apple TV der vierten Generation, das nicht weniger als „die Zukunft des Fernsehens“ sei, versprach der Apple-Chef. Die Ambitionen waren groß, doch knapp 16 Monate später muss man festhalten: Das Ruder konnte Apple bislang nicht herumreißen.

Die Verkaufszahlen des Apple TV sind rückläufig, wie Apples Finanzchef Luca Maestri bei der Verkündung der letzten Quartalszahlen zugab. Auch diverse Marktforscher sehen die Medien-Box aus Cupertino abgeschlagen hinter Konkurrenten wie Google Chromecast, Roku und dem Fire TV. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen.

1. Günstigere Konkurrenz

Als der erste Apple TV 2007 auf den Markt kam, stand noch in fast jedem Wohnzimmer ein DVD-Player – Apple war ein absoluter Trendsetter. Im November 2015 war die Situation dagegen eine völlig andere. Die Konkurrenz hatte aufgeholt, Amazon gelang mit dem Fire TV und dem extrem günstigen Fire TV Stick ein Jahr zuvor ein echter Paukenschlag. Immer mehr Menschen nutzten Streamingdienste wie Netflix und Amazon Prime Video, doch viele ältere Fernseher unterstützten die Apps nicht. Mit der Media-Box konnte man für unter 90 Euro quasi alle Features nachrüsten.

Auch die Boxen von Roku oder Googles Chromecast steckten in Millionen Fernsehern. Das Apple TV 4 hatte zwar eine bessere Ausstattung und eine innovative Fernbedienung, war mit 179 Euro aber auch doppelt so teuer – das dürfte einige Interessenten vom Kauf abgehalten haben.

2. Fehlende Partner

Ein großer Erfolgsfaktor des iPhone sind die zahlreichen Apps, die häufig mehr Features bieten oder stabiler laufen als ihre Android-Pendants. Aufgrund der großen Verbreitung gibt es eigentlich jeden Dienst für das Apple-Smartphone. Eine ähnliche Entwicklung erwartete man für das Apple TV 4, doch bis heute fehlen namhafte Dienste – unter anderem Amazon Prime Video, Maxdome und Spotify. Hier muss Apple dringend nachbessern.amazon prime Apple TV 20.30h

3. Zu wenig Exklusivinhalte

Bei seinem Musikstreamingdienst verfolgt Apple eine klare Strategie: Neben kuratierten Playlists sollen vor allem Exklusiv-Deals die Nutzer überzeugen. Pop-Queen Taylor Swift oder Herbert Grönemeyer gibt es etwa exklusiv auf Apple Music. Beim Apple TV sucht man im Film- und Serienbereiche solche Angebote jedoch vergebens. Apple hat diese Baustelle erkannt, in diesem Jahr sollen exklusive Serien über Apple Music bereitstehen.

4. Fehlender Fokus

Das Apple TV 4 wurde als Tausendsassa beworben, als ein Mix aus Streamingbox und Mini-Playstation. Doch bald zeigte sich: Die Box sitzt zwischen den Stühlen. Als Mediaplayer schneiden einige Konkurrenzmodelle besser ab (etwa der zweite Fire TV oder Nvidias Shield), weil diese die ultrahohe 4K-Auflösung und moderne Bildstandards wie HDR unterstützen. Beim Apple TV 4 ist dagegen bei Full-HD (1080p) Schluss.

Als Spielkonsole für Gelegenheits-Daddler konnte sich das Apple TV jedoch auch nicht behaupten. Viele Spiele sind nur Adaptionen der iPhone- und iPad-Varianten, namhafte Kooperationen mit Videospielgrößen wie Nintendo oder Sega fehlen. Hier ist noch Luft nach oben, denn abseits der klassischen Konsolen gibt es kaum ein Angebot für Gelegenheits-Daddler. Die kaufen vielleicht kein primäres Spielgerät, einzelne Games für die Streaming-Box wären aber sicher drin.

Apple setzt zur Aufholjagd an

Einige Baustellen ist Apple bereits angegangen: Um mehr App-Entwickler für das Apple TV zu begeistern, hat Apple die Größen-Begrenzung für Apps von 200 Megabyte auf vier Gigabyte erhöht. Entwickler können damit deutlich aufwendigere Spiele programmieren. Zudem hat man mit dem jüngsten Update auf tvOS 10.0.1 die Box in Bezug auf Zubehör wie Controller flexibler gemacht.

Apple Watch Test 15.50hMit der Verpflichtung des erfahrenen Managers Timothy Twerdahl zeigt Apple, dass der Konzern zur Aufholjagd ansetzt. Dringend nötig wäre eine 4K-Variante des Apple TV, denn die aktuellen iPhone-Generationen filmen längst in UHD-Auflösung. Im gleichen Atemzug müsste Apple den iTunes-Katalog auf 4K-Auflösung umstellen.

Zudem muss Apple mehr Exklusiv-Deals bieten. Mit ein paar selbst produzierten Serien ist es dabei nicht getan. Viel attraktiver wäre es, regelmäßig aktuelle Filme und Serien deutlich vergünstigt bei iTunes anzubieten – vielleicht auch exklusiv für den Apple TV. Denn über den Preis ließe sich viel machen: Amazon bietet mit seinem „Film-Freitag“ jetzt schon zeitlich begrenzte Sonderangebote mit recht aktuellen Filmen ab 99 Cent. Apples Aktionen sind bislang meist deutlich unattraktiver. Diese Woche gibt es beispielsweise „Ein Mann namens Ove“ als einziges Wochenangebot für 99 Cent. Kein tolles Angebot: Bei Amazon Prime kann man den Film kostenlos abrufen.

Das Wichtigste für einen langfristigen Erfolg ist aber, dass Apple alle großen Anbieter mit ins Boot holt. Und das bedeutet: Amazon Prime Video muss unbedingt auf die Apfel-Box. Allein hierzulande gibt es 17 Millionen Prime-Kunden. Die Entscheidung darüber liegt aber natürlich nicht nur bei Apple.Apple-Fakten 11.44