Reddit-Sammlung: 7 Tipps für Menschen, die keine Tipps brauchen

Reddit ist dafür bekannt, dass sich dort User tummeln, die so kreativ wie irre sind – vom Super-Nerd bis zur Hausfrau. Und seit fünf Jahren existiert dort eine Gruppe, die sich gegenseitig zu den absurdesten Ratschlägen inspiriert, abonnierbar unter „Shitty Life Pro Tips“. Knapp 100.000 Menschen teilen inzwischen den sportlichen Ehrgeiz, Alltagsgegenstände einer neuen Bestimmung zuzuordnen – und so das Leben der anderen zu bereichern. In der Beschreibung der Gruppe heißt es: „Dies ist der Ort für die beschissensten, höhnischsten Profi-Tipps, die man sich ausdenken kann. Ob du uns wissen lassen willst, wie man Klebe aus den Haaren kriegt oder am schnellsten eine öffentliche Toilette verstopft, hier bist du richtig.“

1. Verwende eine Klobrille, um deinen Teller abzustellen, wenn du fernsiehst

2. Eingestaubte Festplatte? Verschwende kein Geld für eine Dose Druckluft, spül sie einfach mit deinem Geschirr!

3. Wie man unendlich viel Strom bekommt

4. Schneidet man Tennisbälle in zwei Hälften, schafft das Raum für zwei Bälle mehr pro Dose, das spart Platz

5. Life Pro Tip: Benutz den Metallverschluss deines Anschnallgurts, um während der Fahrt Bierflaschen zu öffnen!

6. Vergrößer deinen Bildschirm, indem du dein Handy in ein Glas Wasser stellst

7. Statt Socken zu stopfen, einfach den Zehennagel anmalen!

8. Der Mann im Mond, siehe oben.

Kaum hat man sich diese Ratschläge zu Gemüte geführt, beginnt der starke Wunsch danach, auch etwas zweckzuentfremden – um für KEINE Situation den richtigen Ratschlag parat zu haben. Wenn man aber nicht irre beziehungsweise kreativ genug ist und die brillante Idee ausbleibt, versorgt man die Menschheit eben mit echten Tipps. Und darin sind wir unschlagbar!

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Betrugsmasche: Gefälschte Facebook-Profile: Angriff der Klon-Freunde

Ein bisschen wundert man sich vielleicht: Eine Freundschaftsanfrage bei Facebook von dieser Person? Wir waren doch schon befreundet. Dann nimmt man die Anfrage wieder an. Wer weiß, warum sich der andere nun einen neuen Account angelegt hat. Dass man gerade in eine Falle getappt ist, bemerken wohl die wenigsten. Denn der vermeintliche Freund ist ein Betrüger – und hat schlicht das Profil geklont.

Aktuell machen wieder zahlreiche Warnungen vor den falschen Freunden bei Facebook die Runde. Fast alle Accounts seien gehackt oder geklont worden, heißt es in den weit verbreiteten Facebook-Posts. Dazu ein Hinweis, dass der Versender kein neues Profil angelegt habe und man keine erneuten Anfragen annehmen soll. Laut dem Verein Mimikama gehen die Meldungen teilweise im Minutentakt ein. Und auch wenn die Behauptung, sämtliche Accounts seien betroffen, übertrieben ist: Die Gefahr durch Klon-Accounts sollte man unbedingt ernst nehmen.

So funktioniert die Betrugsmasche auf Facebook

Irgendwann wird man von dem gefälschten Freund dann nämlich gefragt, ob man nicht eben noch mal die Telefonnummer durchgeben könnte, der Freund will das Handy verloren haben. Dann kommt eine eigentlich unschuldige Bitte: Der Facebook-Kontakt fragt nach einem Zahlen-Code, den man per SMS bekommt – und schon ist man in die Falle getappt.Facebook Akku problem 13.00

Mit dem Code wird dann ein Online-Einkauf über die Handy-Rechnung bestätigt. Das Perfide ist, dass die Fake-Profile kaum als solche zu erkennen sind. Die Betrüger kopieren sie einfach 1:1 von echten Accounts, inklusive der Bilder des Freundes. Teilweise haben sie auch dieselben Kontakte – die ebenfalls auf das falsche Profil hereingefallen sind. 

Sind Sie oder ein Freund betroffen?

Sind Sie betroffen, sollten Sie sofort sämtliche Kontakte anschreiben und sie vor dem falschen Profil warnen. Außerdem sollten Sie sich dringend an Facebook wenden. Dazu öffnen Sie das gefälschte Profil, tippen auf das Symbol mit den drei Punkten und wählen „Melden“. Dann folgen Sie den Anweisungen und geben an, dass es sich um ein gefälschtes Profil handelt. Sollte es bereits zum Betrug gekommen sein, sollten Sie ein Anzeige einreichen und sich an den Verbraucherschutz wenden.Darum lieben die Abzocker Whatsapp 13.15

Ist das Profil eines Freundes betroffen, informieren Sie die Person ebenfalls so schnell wie möglich darüber – außerhalb von Facebook. Auch diese Profile sollten Sie Facebook melden.

Schützen Sie sich und Ihre Freunde

Trotzdem kann man sich – und in gewissem Maße auch seine Freunde – vor den falschen Profilen schützen. Zunächst einmal gilt es, jede Anfrage wirklich zu prüfen: Bin ich mit der Person vielleicht schon bei Facebook verbunden? Steckt dahinter wirklich der vermeintliche Bekannte? Einige persönliche Fragen im Chat oder eine Nachfrage auf einem anderen Kontaktweg geben Sicherheit. Eine Anfrage über SMS-Pins sollte man selbstverständlich völlig ignorieren.

Damit das eigene Profil nicht kopiert werden kann, sollte man es zudem soweit wie möglich privat schalten. Mimikama hat dafür eine Liste mit den besten Einstellungen erarbeitet, Sie finden sie hier. Der einfachste Weg ist, die Freundesliste nicht öffentlich sichtbar zu machen. Dazu wählen Sie in der Browser-Ansicht den Reiter „Freunde“, wählen dann den Stift neben „Freunde finden“ und „Privatsphäre bearbeiten“. Wählen Sie hier die Einstellung „Nur ich“. Die Freundesliste gibt Informationen zu möglichen Opfern – und ohne sie ist ein geklontes Profil schlicht wertlos.161222_ZuckerbergJarvis 21.40

Durchgerutscht: Egal wie schlimm Ihr Tag ist, das ist schlimmer

Das Leben mit Haustieren birgt manchmal Überraschungen. Je exotischer das Tier, desto verrückter seine Einfälle, könnte man annehmen, wenn man sich den letzten Coup von Schlange Bart ansieht. Er brachte Frauchen Ashley ins Krankenhaus.

Ashley Glawe lebt in den USA, in Portland, Oregon, genauer gesagt. Sie besitzt eine Königspython mit dem Namen Bart und die scheint ähnlich viel Unsinn im Kopf zu haben wie ihr Namensvetter von den „Simpsons“. Ashley berichtet auf ihrem Facebook-Profil von einem Abenteuer, das sich in der vergangenen Woche zugetragen hat.

Emu 18.00„Ich hielt meine Schlange und dieser dumme Ar… sah ein Loch – das ausgerechnet mein (…) Ohrloch war – und hielt es für eine kluge Idee, einen Versuch hindurch zu wagen. All das geschah so schnell, dass es schon zu spät war, bevor ich es gemerkt habe. Und jetzt, glaubt es oder nicht, sitze ich in der Notaufnahme mit Bart, der in meinem Ohr steckt.“ Ashley hat die Wartezeit damit überbrückt, ein Beweis-Selfie zu machen und ihr Dilemma zu posten. Es wurde zigtausendfach geteilt.

Das wäre natürlich nie passiert, hätte Ashley nicht einen von diesen das Ohrläppchen dehnenden Tunneln getragen. 

Dschungel-Abenteuer in der Notaufnahme

Wenn Ärzte in der Notaufnahme auch täglich mit den kuriosesten Fällen und Patienten konfrontiert werden, dürfte es sich bei dem Problem „da steckt eine Schlange in meinem Ohrläppchen“ doch um einen seltenen Notfall handeln. Denn obwohl die Königspython ein nicht so riesiges Exemplar ist, war Bart doch zu groß, um einfach durch den Tunnel hindurchzugleiten. Und Ashley traute sich nicht zu, etwas nachzuhelfen, ohne sich oder das Reptil zu verletzen. Dass sie etwas besorgt war, sieht man ihr auf ihrem zweiten Bild auch an. 

Nachdem die Ärzte das Ohr betäubt hatten, führten sie einen Faden durch das Ohrloch, um es zu dehmen. Mithilfe einer Portion Vaseline konnten sie das gefangene Tier befreien. Kaum war das Schlimmste überstanden, folgte der richtige Moment, um sich über das absurde Ereignis lustig zu machen. 

 Die tödlichsten Tiere_15.20

Rekordzahlen: Apples Star ist nicht das iPhone 7

Superlative ist man aus Cupertino bereits gewöhnt. Doch die jüngsten Quartalszahlen, die Apple-Chef Tim Cook am Montag präsentierte, versetzten die sonst eher kritischen Börsenanleger geradezu in Ekstase. Im Weihnachtsgeschäft wurden satte 78,3 Millionen iPhones verkauft, so viele wie nie zuvor. Mit der neuen Bestmarke konnte sich Apple auch knapp den Spitzenplatz als größter Smartphone-Hersteller der Welt sichern, Samsung verkaufte wegen des Note-7-Desasters „nur“ 77,5 Millionen Geräte.

Auch abseits des iPhone konnte Cook starke Zahlen vorlegen: Nach der Vorstellung des runderneuerten Macbooks legte die Mac-Sparte um sieben Prozent zu, die Apple Watch sorgte nach eigenen Angaben für Rekordumsätze, auch wenn Cook wieder einmal konkrete Zahlen verschwieg. Die iPad-Verkäufe schmierten dagegen um fast 20 Prozent ab. Doch Cook zeigte sich vorsichtig optimistisch – Gerüchten zufolge werden in den nächsten Monaten drei neue iPad-Modelle vorgestellt.

Services sind die größte Hoffnung

Blickt man genauer in die Statistik, sieht man, dass Apple fast 70 Prozent seines Umsatzes mit dem iPhone generiert. Damit ist der Konzern von seinem wichtigsten Produkt abhängiger als je zuvor. Doch im Schatten des iPhone steigt ein neuer Shooting Star empor – und es ist weder der Apple TV noch die Uhr.

iPhone 8 Ticker (NICHT ÄNDERN) 12.05Im vergangenen Quartal spülte die „Services“-Sparte insgesamt 7,17 Milliarden US-Dollar in die Kasse. Das sind 18 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, so stark wächst kein anderes Segment. Zu den Services zählen die Einnahmen aus iTunes, Apple Music, dem App Store, dem Bezahldienst Apple Pay oder Abonnements der iCloud. Umsatztechnisch kommt der Bereich schon jetzt nah an die Mac-Sparte heran (7,17 vs. 7,24 Milliarden Dollar). Es ist somit nur eine Frage der Zeit, bis die Services zum zweitgrößten Geschäftsfeld werden.

Für Cook ist das Wachstum in diesem Geschäftsfeld von entscheidender Bedeutung, denn er will sich weniger abhängig vom Hardware-Geschäft machen. Die Ambitionen sind groß: „Unser Ziel ist es, die Größe unseres Services-Geschäfts in den nächsten vier Jahren zu verdoppeln“, erklärte Cook am Montagabend. „Wir erwarten, dass die Umsätze der Größe eines diesjährigen Fortune-100-Konzerns entsprechen.“ Schon jetzt erlösen die Services so viel wie Facebook oder Disney, es ist quasi ein eigenes Unternehmen im Unternehmen.

Apple Music wird wachsen

Cooks Pläne klingen ambitioniert, aber machbar. Denn im Gegensatz zum Hardware-Geschäft sind Umsätze mit Software stabiler. Abonnenten des Musikstreamingdiensts Apple Music oder der iCloud zahlen im Regelfall etwa jeden Monat eine Gebühr, ein neues iPhone legt man sich dagegen nur alle paar Jahre zu.

iOS Tricks Fotostrecke 8.34hUnd das Wachstum ist noch längst nicht ausgereizt: Apple Music gibt es erst anderthalb Jahre, der Dienst hat schon jetzt mehr als 20 Millionen zahlende Abonnenten. Mit eigenen Serien, mehr Exklusiv-Deals und neuen Features will Apple langfristig Spotify vom Thron stoßen.

Auch die immer größer werdende Nutzerbasis spielt Apple langfristig in die Karten. 2013 gab es weltweit noch weniger als 250 Millionen aktive iPhones, wie „Forbes“ berichtet. Heute sind es mehr als doppelt so viele, jedes Jahr werden knapp 200 Millionen weitere Geräte verkauft. Mit mehr Nutzern steigen zwangsläufig auch die Erlöse aus Diensten wie dem App Store, der iCloud und Apple Pay, die tief in das System integriert sind. Apple Pay dürfte in den nächsten Jahren in weiteren Ländern starten, ein Deutschland-Start wird seit Monaten erwartet.

Das Smartphone hat noch nicht ausgedient

Ob Apple die hochgesteckten Erwartungen an seine Services-Sparte erfüllen kann, wird sich zeigen. Entscheidend dafür wird sein, dass das Smartphone auch in vier, fünf Jahren noch eine ebenso große Rolle spielt wie heute. Doch ein Nachfolger ist nicht in Sicht, und Cook gibt sich zuversichtlich: „Das Smartphone befindet sich in der Frühphase des Spiels. Ich denke, es gibt noch viel zu tun … jedes Jahr wird es wichtiger im Leben der Menschen“, zitiert ihn das US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“.Apple-Fakten 11.44

Echtes Fluggefühl: Dieses Fitnessgerät verbindet Work-out mit Virtual Reality

Das Gefühl, fliegen zu wollen, ist so alt, wie die Menschheit selbst. Und nun wird er in der virtuellen Realität möglich, der Erkundungsflug. Das System der „Icaros“ funktioniert sowohl mit Smartphone-Headsets als auch mit den VR-Systemen von HTC und Oculus.