Noch gar nicht offiziell: Telekom und O2 bieten bereits das neue iPhone an

In wenigen Wochen wird Apple das neue iPhone vorstellen. Die Keynote wird vermutlich wie immer Mitte September stattfinden, Ende des Monats dürfte das neue Telefon dann im Handel stehen. Offiziell äußert sich Apple wie immer nicht zu dem Thema. Doch die deutschen Mobilfunkanbieter heizen die Gerüchteküche schon einmal an: Sowohl die Telekom als auch O2 haben – wie in den Vorjahren – einen Vorbestell-Service gestartet, mit dem Interessierte sich bereits jetzt für das neue iPhone vormerken lassen können.

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Neues iPhone bei der Telekom kaufen 

Die Telekom bietet ein „Ticket für das neueste Smartphone“ an. Offiziell wird das 2018er-iPhone – wie auch immer es heißen wird – mit keiner Silbe erwähnt. Doch die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt: Die Telekom will sich bereits Kunden für den Start des nächsten Apple-Smartphones sichern. 

Um sich für das neue iPhone vormerken zu lassen, muss man einfach seine Daten in einem Formular hinterlegen, nach der offiziellen Vorstellung bekommt man in der Regel via SMS oder E-Mail eine Benachrichtigung und kann anschließend die Bestellung abschließen. Dann profitiere man von einer „bevorzugten Lieferung“, schreibt das Bonner Unternehmen.

Es gibt allerdings auch einen Haken: Man muss entweder einen bereits bestehenden Vertrag verlängern oder einen neuen abschließen. Ohne Mobilfunkvertrag kann man das Smartphone nicht kaufen.

Die neuen iPhones bei O2 

Auch O2 hat bereits seit einigen Tagen eine spezielle Reservierungs-Webseite. Dort spricht man von „Handy-Neuheiten im September“, daneben wird ein Telefon ohne Home-Button auf der Vorderseite gezeigt – eindeutiger geht es kaum. Darunter heißt es: „Du möchtest beim Start dabei sein, wenn im September ein neues iPhone, ein Samsung Flaggschiff oder andere Top-Smartphones kommen?“ Auch bei O2 muss man seine Daten in einem Formular hinterlegen, sobald es offizielle Informationen gibt, wird man benachrichtigt.iPhone Leaks erste Fotos, 18.30 Uhr

2018 kommen drei neue iPhones

In diesem Jahr soll es drei neue iPhones geben. Wie diese heißen werden, ist bislang noch unklar. In der Gerüchteküche stehen derzeit iPhone XS (quasi der Nachfolger des aktuellen iPhone X), iPhone XS Plus (eine größere Variante mit einem mehr als sechs Zoll messenden Display) und iPhone 9 (eine günstigere Version des iPhone X) hoch im Kurs. Was die neue Telefone bieten, ist derzeit noch nicht bekannt.

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Motorola P30: Ist das ein iPhone? Motorola zeigt die frechste Smartphone-Kopie seit Jahren

Lange Zeit war die chinesische Industrie vor allem für ihre Kopierfreude berüchtigt, der „China-Klon“ wurde zum geflügelten Wort. In den letzten Jahren haben sich immer mehr chinesische Unternehmen mit innovativen Ideen und neuen Designs von diesem Vorsatz lösen können. Vor allem im Smartphone-Bereich gab es mit Huawei und anderen Konzernen viele positive Beispiele. Jetzt hat das mittlerweile zum chinesischen Konzern Lenovo gehörende Motorola sein neues P30 vorgestellt – und damit die dreisteste Smartphone-Kopie seit Jahren.

iPhone X trifft Huawei

Man muss schon sehr genau hinschauen, um das Gerät von einem iPhone X zu unterscheiden. Motorola kopiert den schlanken Displayrahmen von Apples Spitzenmodell inklusive der markanten abgerundeten Kanten. Auch die Notch genannte Aussparung im oberen Rand wird nahezu 1:1 übernommen – obwohl Motorola dort deutlich weniger Technik unterbringen muss als Apple mit den Face-ID-Sensoren. Lediglich den unteren Rand mit Motorola-Schriftzug hat Apple sich dann doch lieber gespart. Besonders frech: Selbst das typische bunte Hintergrund-Bild des iPhone X hat Motorola kurzerhand nachgebaut.Huawei Zahlen_17.05

Auf der Rückseite gehen die „Ähnlichkeiten“ weiter. Die Doppelkamera des P30 ist genauso geformt wie die des iPhones, statt einem Apple- prangt ein Motorola-Logo an exakt derselben Position. Einen Unterschied hat sich Motorola bei Huawei abgeschaut: Die Rückseite gibt es auch mit einem schicken Farb-Verlauf von Lila in ein Türkis-Blau – genauso wie es Huawei beim P20 Pro in der Farbe „Twilight“ erstmals angeboten hat. Auch der Name erinnert vermutlich nicht zufällig an das Konkurrenz-Produkt.

Mittelklasse für den Heimatmarkt

Technisch kann das P30 nicht mal annähernd mit den edlen Konkurrenten mithalten, statt Highend bietet es nur Mittelklasse-Technik. Dafür ist es aber deutlich billiger: Gerade mal knappe 300 Euro verlangt Motorola für das Gerät. Das iPhone X kratzt selbst gute zehn Monate nach Erscheinen noch an der Tausender-Marke. Allerdings plant Motorola wohl ohnehin keinen Europa-Start: Das P30 wurde bislang nur für den chinesischen Markt angekündigt.Trump ZTE 13.12 

Und genau hier dürfte auch der Grund für die extreme Nähe zum iPhone liegen. Das ist in China – wie im Rest der Welt – enorm beliebt, im Vergleich zu den einheimischen Smartphones aber teuer. Und so kann Motorola wohl trotz der hierzulande als peinlich wahrgenommenen Kopierfreude vermutlich auf gute Verkäufe hoffen.

Nötig hätte der Konzern das eigentlich nicht. Seit Vorbesitzer Google das Unternehmen 2014 an Lenovo verkaufte, hatte der Konzern immer weiter eine eigene, sehr markante Design-Sprache entwickelt. Zudem hatte man kreative, eigene Ansätzen wie auf der Rückseite aufsteckbare Aufsätze, die das Smartphone mit mehr Akkuleistung, verbessertem Sound oder gar einer Hasselblad-Kamera aufrüsteten. Das P30 passt also eigentlich gar nicht zu den anderen Geräten.Huawei ärgert Samsung_14.55

Interesse an Flatrate-Modellen: Bitkom: Zahlungsbereitschaft unter Gamern wächst

Gamer sind immer häufiger bereit, für digitale Spiele Geld auszugeben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Digitalverbands Bitkom. Im Jahr 2015 waren noch 50 Prozent der Befragten in Deutschland dazu bereit. In diesem Jahr sind es bereits 57 Prozent.

Demnach gibt jeweils knapp ein Viertel der Befragten bereits Geld für den Download von Spielen, für Käufe innerhalb von Games (In-Game-Käufe) und für Abo-Gebühren bei Online-Spieleplattformen aus.

Mehr als ein Drittel (36 Prozent) sprach sich in der repräsentativen Umfrage zudem für Flatrate-Bezahlmodelle ähnlich wie bei Abos für Filme, Serien oder Musik aus. Unter den 14- bis 29-Jährigen äußerten daran sogar 43 Prozent Interesse. «Da sich die Spielebranche immer mehr zum Massenmarkt entwickelt bietet sich eine Abonnentenstruktur an», sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Martin Börner. Laut Branchenverband game haben bereits mehr als 4,2 Millionen Menschen in Deutschland entsprechende Abo-Dienste genutzt, entsprechende Angebot seien aber noch nicht weit verbreitet.

Die Zahl der Gamer in der Bevölkerung hält sich laut Studie weiter auf hohem Niveau. 42 Prozent der Befragten spielt zumindest gelegentlich auf dem Smartphone, dem Tablet, der Konsole oder am PC. Am populärsten sind dabei sogenannte Gelegenheitsspiele (68 Prozent der Befragten), gefolgt von Strategie- und Aufbauspielen (56 Prozent) und Action-Games (55 Prozent).

Insgesamt daddeln in Deutschland vier von zehn Bundesbürgern, das entspricht knapp 30 Millionen Menschen. Der Game-Verband kam zuletzt auf 34,3 Millionen Spieler.