
Alarm bei Windows-Rechnern mit iTunes: Schwachstellen in der Apple-Software ermöglichen es Angreifern, auf den Computer zu gelangen.
Foto: lolloj – Fotolia
News aus der digitalen Welt

Alarm bei Windows-Rechnern mit iTunes: Schwachstellen in der Apple-Software ermöglichen es Angreifern, auf den Computer zu gelangen.
Foto: lolloj – Fotolia

Glaubt man aktuellen Gerüchten, wird eine neue Generation iPhone völlig anders aussehen als die aktuelle.
Foto: Future/Getty Images

Auch bei rund 310 000 deutschen Facebook-Accounts wurden die Daten angezapft. BILD erklärt, was Sie tun können.
Foto: picture alliance / Frank May

Gamermäuse sind teuer und kompliziert? Kein Stück. Sie sparen auch im Windows-Alltag Zeit und Mausklicks. BILD erklärt, warum.
Foto: Martin Eisenlauer

Weil Facebook nach dem Datenskandal den Zugriff von Dritt-Apps verschärft hat, können Tinder-Nutzer nicht flirten. Ein Fehler blockiert die App.
Foto: picture alliance / dpa

Auf der Bitcoin- und Blockchain-Konferenz in Berlin bespricht man bereits Details des Geld-Systems der Zukunft.
Foto: Akarat Phasura – Fotolia

Es ist oft 24 Stunden lang unser Begleiter. Im Betrieb erzeugen Smartphones elektromagnetische Wellen. BILD sagt, ob es gefährlich wird.
Foto: Imago

Apple-Watch-Träger können keine Instagram-Fotos mehr am Handgelenk anschauen. Das Bildernetzwerk zieht sich von der Uhr zurück.
Foto: JIM YOUNG / AFP
Abu Thahir verfügt angeblich über ein erstaunliches Talent. Der neunjährige Inder soll eine Glühbirne in seiner Hand zum Leuchten bringen können. Doch ob das wirklich mit rechten Dingen zugeht?
Ob Schuhe oder das neue Smartphone: Wer etwas im Laden oder Online-Shop kauft, erwartet selbstverständlich Neuware zu erhalten. Oder alternativ einen Hinweis, dass das Produkt gebraucht ist und einen entsprechenden Rabatt. Was den meisten Kunden nicht bewusst ist: Wann ein Produkt als „neu“ gilt, ist nicht genau definiert (hier erfahren Sie, was der Verbraucherschutz und ein Anwalt dazu sagen) – sondern wird von jedem Händler innerhalb eines bestimmten Rahmens selbst bestimmt. Wir haben bei Amazon, Ebay, Zalando, H&M und Mediamarkt/Saturn gefragt, was die Kunden in den jeweiligen Shops genau erwarten können, wenn sie „Neuware“ kaufen.
+++ Stinkende Kleidung oder zerkratzte Laptops: Haben Sie schon mal eindeutig gebrauchte Produkte als „Neuware“ erhalten? Schicken Sie uns Ihre Erfahrungen an achtungkunde@stern.de +++
Amazon erklärte auf Anfrage: „Kunden erhalten Neuware, wenn Sie bei Amazon.de von Amazon verkaufte und versendete Artikel bestellen. Darunter können sich auch Rückläufer befinden. Jedes retournierte Produkt wird entsprechend seiner Beschaffenheit einzeln anhand verschiedener Kriterien überprüft. Sollte die Ware bei unserem Prozess der Rückläuferüberprüfung unseren hohen Anforderungen für den Wiederverkauf als Neuware nicht gerecht werden, wird diese Ware über Amazon Warehouse angeboten.“
Bei Amazon kann man also auch Rückläufer erhalten, diese sollten allerdings nicht als solche erkennbar sein. Auf Nachfrage, nach welchen Kriterien zu stark gebrauchte Ware ausgesiebt wird, wollte man uns leider keine genauere Antwort geben. Immerhin bekamen wir noch die Auskunft, dass auch Drittanbieter, die Amazon nur als Plattform nutzen, genau informiert werden, wie sie neue von gebrauchter Ware abzugrenzen haben.Was heißt eigentlich neu?
Bei Ebay kann jeder Ware verkaufen. Was genau Neuware ist, hängt also von der Einschätzung des einzelnen Verkäufers ab. „Wir geben unseren Verkäufern jedoch zahlreiche Hilfestellungen an die Hand und stehen ihnen zum Beispiel mithilfe von Tutorials und Videos zur Seite“, erklärt das Portal. „Hier weist Ebay ganz konkret darauf hin, den Artikelzustand nur als ’neu‘ anzugeben, wenn folgende Kriterien für den Artikel zutreffen:
Weiterhin werden Verkäufer dazu aufgefordert, in der Artikelbeschreibung detailliert Auskunft über Besonderheiten und ggf. bestehende Mängel hinzuweisen.“
Dass Ebay so streng ist, hat einen nachvollziehbaren Grund: Anders als bei vielen anderen Händlern können Kunden gezielt nach Neu- und Gebrauchtware suchen – und erwarten dann eine entsprechend zuverlässige Abgrenzung. Ob die im Alltag dann auch eingehalten wird, steht auf einem anderen Blatt. Immerhin können sich geprellte Kunden bei falscher Beschreibung an Ebay wenden.
Kleiderfasten 1655Auch bei H&M stammt nicht alle Neuware direkt aus der Fabrik. „Sobald wir eine Retoure erhalten, wird diese von unseren Kollegen im Distributionszentrum geprüft, sofern der Artikel weiterhin die Qualitätsstandards von H&M erfüllt, wird er wieder in unser Warensystem aufgenommen und für weitere Online-Bestellungen zur Verfügung gestellt. Selbstverständlich wird hierbei darauf geachtet, dass angebrachte Etiketten oder Anhänger nicht entfernt werden und die Artikel nicht beschmutzt oder gewaschen sind. Ebenso verfahren wir mit Artikeln, die in unseren H&M-Geschäften erworben werden. Ware, die beschmutzt ist, Geruch aufweist oder beschädigt wurde, wird aussortiert. Nicht mehr verwendbare Ware wird dem Recycling zugeführt und Ware, die noch getragen werden kann, geht an Charity-Organisationen.“
Echte Gebrauchtware sollte man bei H&M also nicht bekommen. Bereits anprobierte Kleidung kann aber immer noch als „neu“ gelten – online wie im Laden.
Kampd um retouren Rücksendungen Online_16.00Auch bei Zalando sollen die Kunden die Ware anprobieren können. „Es ist unser Ziel, das Einkaufserlebnis für unsere Kunden so angenehm wie möglich zu gestalten, quasi die Umkleidekabine nach Hause zu holen. Damit verbunden ist auch, dass Kunden Ware unkompliziert zurücksenden können. Der Großteil unserer Kunden sendet Artikel in einwandfreiem Zustand zurück, so dass zurückgesendete Artikel nach Prüfung problemlos wieder online verkauft werden können. Artikel mit kleineren Mängeln wie einem fehlenden Knopf bieten wir zusammen mit Ware aus Vorsaisons rabattiert in den Zalando Outlets weiter an.“
Anders als H&M verkauft Zalando also auch die B-Ware, allerdings entsprechend gekennzeichnet und rabattiert. Die Produkte im Laden und im Shop können trotzdem schon mal an jemand anderem gehangen haben. Aber eben nur kurz.
Bei Mediamarkt/Saturn, dem Betreiber der beiden gleichnamigen Elektromärkte, herrschen nach eigenen Angaben strenge Qualitätsregeln. „In den Onlineshops von MediaMarkt und Saturn erhalten die Kunden ausschließlich Produkte der Kategorie ‚A-Ware‘. Hier führen wir ausschließlich originalverpackte und vollkommen unbeschädigte Retouren wieder direkt dem Verkauf zu, wobei auch die Garantie- und Gewährleistungsansprüche bestehen bleiben. Alle anderen Retouren werden geprüft und entweder wieder aufbereitet und über andere Kanäle als gekennzeichnete Gebrauchtware abverkauft oder der fachgerechten Entsorgung zugeführt.“
Wurde der Laptop nur mal aufgeklappt und dann zurückgeschickt, kann er also durchaus als Neuware gelten. Bereits eingerichtete und dann erst retournierte Geräte haut MediamarktSaturn aber lieber über andere Quellen als B-Ware raus. Bei Geräten mit Datenträgern würden diese immerhin vorher formatiert, erklärt das Unternehmen. Die Fotos des Vorbesitzers sollte man also auch dann nicht zu Gesicht bekommen.Böse Überraschung mit Amazon-Gratis-Teppich-Samples