
Nach einem Bericht der BBC scheinen derzeit Hacker Tausende Daten aus dem sozialen Netzwerk anzubieten.
Foto: peshkova – stock.adobe.com
News aus der digitalen Welt

Nach einem Bericht der BBC scheinen derzeit Hacker Tausende Daten aus dem sozialen Netzwerk anzubieten.
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Jeden Tag begegnen uns hunderte Videos im Internet – viele davon sind manipuliert. Das Format „Fake or No Fake“ gibt einen Einblick in die Methoden der Fälscher. Dieses Mal: Eine junge Frau wird am Strand fast von einem Blitz getroffen.
Der Lautsprecher-Anbieter Sonos braucht länger als geplant, um neben Amazons Alexa auch den sprechenden Google-Assistenten auf seine Geräte zu bringen.
Die vor einem Jahr für 2018 angekündigte Integration des Google Assistant werde sich bis 2019 verzögern, erklärte Sonos in einem Blogeintrag. Man mache aber gemeinsam mit dem Internet-Konzern Fortschritte. Demnächst solle die Funktion zunächst in einigen hundert und dann in einigen tausend Haushalten in einer Beta-Phase getestet werden.
Sonos, ein Anbieter vernetzter Lautsprecher, will sich mit der Integration verschiedener Sprachassistenten von der Konkurrenz abheben. Alexa ist bereits seit vergangenem Jahr an Bord. Die Sonos-Aktie verlor nach der Ankündigung am Freitag zeitweise fast fünf Prozent.
Am 12. November löscht der Nachrichtendienst Whatsapp alte Fotos und Videos. Aber keine Panik: Wir erklären, was es damit auf sich hat – und wer davon betroffen ist.
Nach dem Aufstehen lässt Ori Bett und Schlafzimmer verschwinden, rollt zur Seite und macht Platz für einen großen Wohnbereich. Das Möbel vom Massachusetts Institute of Technology nutzt teuren Wohnraum perfekt aus.
Es sind starke Zahlen, die Tim Cook gestern Abend bei der Verkündung der Quartalsergebnisse verkündete: 62,9 Milliarden Dollar hat der Konzern in den letzten drei Monaten des aktuellen Finanzjahres eingenommen, der Gewinn stieg auf 14,1 Milliarden Dollar. Rekordwerte für ein viertes Quartal. Doch der Aktienkurs ging erstmal nach unten.
An den reinen Zahlen lag das nicht: Vor allem das wichtige iPhone-Geschäft konnte zulegen. Mit 46,9 Millionen Geräten verkaufte Apple wieder mehr als im Vorjahr. Zudem ging der Durchschnittspreis dank der teureren Modelle kräftig nach oben. Setzte man im Abschlussquartal letztes Jahr pro iPhone im Schnitt noch 618 Dollar um, waren es diesmal 793 Dollar. Die Marge steigt damit auf starke 38,3 Prozent.
Mann starrt auf sein Handy während eine Bar um ihn herum ausgeraubt wird_12.50Da lässt es sich verschmerzen, dass die Verkaufszahlen bei Macs und iPads etwas zurückgingen. Das lässt sich wohl schlicht damit erklären, dass die Geräte erst diese Woche aufgefrischt wurden – und viele Kunden entsprechend mit dem Kauf gewartet haben. In der immer wichtigeren Servicesparte konnte Apple mit Einnahmen von knapp 10 Milliarden Dollar genauso zulegen wie bei der Kategorie „Sonstiges“. Die beinhaltet auch die immer erfolgreichere Apple Watch und wuchs von 3,2 auf 4,2 Milliarden Dollar.
Dass der Aktienkurs trotzdem nach unten ging, lag an anderen Gründen: Apple erwartet im wichtigen Weihnachtsgeschäft trotz starker Neuheiten wie dem iPhone XR oder dem überarbeiteten iPad Pro (hier von uns schon ausprobiert) kaum Gewinnsteigerungen. Als Hindernisse nannte der Konzern die Währungsschwäche des Dollars sowie Wirtschaftsprobleme von nicht näher genannten Schwellenländern, die Einflüsse auf die Einnahmen hätten. So will Apple zwar immer noch zwischen 89 und 93 Milliarden Dollar einnehmen, Analysten hatten aber schon mit über 100 Milliarden gerechnet.iPhone XR 12h
Zusätzlich dürfte eine drastische Entscheidung Apples eine Rolle spielen: Ab dem nächsten Quartal will der Konzern aufhören, die Verkäufe von iPhone, iPad und Mac in Stückzahlen zu melden. Das kündigte Finanzchef Luca Maestri in einem Konferenz-Gespräch an. Stattdessen sollen nur noch die Umsätze der Kategorien genannt werden.
Es ist ein radikaler Bruch. Jahrelang galten die immer steigenden Verkaufszahlen des iPhones als Vorzeigewert für den Erfolg des Konzerns. Vermutlich liegt darin auch der Grund für den jetzigen Schritt: Nach dem gigantischen Erfolg des iPhone 6 hatte Apple in den letzten Jahren mit Rückgängen der Verkaufszahlen zu rechnen, konnte die Gewinne aber bald mit höheren Durchschnitts-Verkaufspreisen kompensieren. Da in diesem Jahr nur noch eines der drei angebotenen iPhone-Modell unter 1000 Euro zu bekommen ist, dürfte dieser Effekt noch zunehmen.iPad Pro USB-C 17.50
Mit der Entscheidung, die Stückzahlen im Detail darzulegen, war Apple in der Industrie ohnehin in der Minderheit. Konkurrenten wie Samsung oder Sony etwa schlüsseln die Verkaufszahlen ihrer Smartphones nicht im Detail auf. Auch Apple hat die Praxis, die noch aus der Zeit von Steve Jobs stammt, bereits aufgeweicht. Von der Apple Watch, dem ersten völlig neuen Produkt nach dem Tod des Apple-Gründers, hat der Konzern noch nie Verkaufszahlen verraten. Und das, obwohl sie wohl nicht nur die erfolgreichste Smartwatch, sondern die meistverkaufte Uhr überhaupt sein soll.
Apple begründete den Schritt in dem Konferenz-Gespräch damit, dass die Verkaufszahlen in einem Drei-Monats-Zeitraum nicht die wahre Stärke des Geschäfts repräsentieren würden. Sollte man das als relevante Information für die Analysten sehen, würde Apple aber weiterhin „qualitative“ Angaben zu den Verkaufszahlen machen. Damit dürften Einordungen gemeint sein, wie Apple sie mit dem Vergleich des Apple-Watch-Absatzes mit dem Schweizer Uhrenmarkt bereits mehrfach getätigt hat.
Die Analysten werden sich in Zukunft auch bei iPhone, iPad und Mac mit Schätzungen begnügen müssen. Entsprechend gering ist ihre Begeisterung für die gesunkene Transparenz. Am Ende werden sie damit aber wohl umzugehen lernen. Schließlich geht es auch ihnen am Ende um das Ergebnis. Apple Event in Bildern Macbook Air, iPad Pro Mac Mini 1925

Ein Windows-Tablet für 449 Euro? Microsoft verspricht mit dem Surface Go viel. Der BILD-Test zeigt Stärken und Schwächen des Geräts.
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Dieser Tage testet Twitter eine neue Funktion. Mit einem Klick soll dabei die Sortierung einseh- und änderbar werden.
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Nudeln und Saft gibt es beim Discounter billiger. Doch kommt man auch mit einer SIM-Karte von Lidl, Aldi & Co. günstiger davon?
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Russlands einziger Flugzeugträger, die „Admiral Kuznetsow“, wurde bei einem Unfall schwer beschädigt. Das schwimmende Trockendock, in dem der Träger repariert wurde, sank plötzlich. 71 Werftarbeiter wurden evakuiert, als Wasser in das Trockendock eindrang. Vier Arbeiter wurden verletzt, einer schwer, und ein fünfter wird vermisst.
Das PD-50 Trockendock in der Kolabucht bei Murmansk gehört weltweit zu den größten Anlagen dieser Art. Es kann Schiffe bis zu einer Wasserverdrängung von 80.000 Tonnen aufnehmen. Ein Stromausfall auf der PD-50 soll das Unglück ausgelöst haben. Dadurch sollen sich die Ballasttanks des Docks gefüllt haben. Beim Absinken des Docks war die „Kuznetsow“ gerade dabei, das Trockendock zu verlassen, wurde jedoch von der sinkenden Anlage nicht mitgerissen. Doch durch das ungleichmäßige Absinken von PD-50 löste sich ein 70 Tonnen schwerer Kran und fiel auf den Träger. Er hat ein etwa vier Meter breites Loch in den Rumpf und das Flugdeck des Schiffes gerissen.
18-Präsidiale Spritztour auf der Formel-1-Strecke-5850244744001Der Chef der Werft, Alexei Rakhmanow, sagte der Nachrichtenagentur „Tass“, dass kein lebenswichtiges System des Schiffes beschädigt wurde. Die weiteren Umbauten des Trägers seien durch den Untergang des Trockendocks nicht beeinträchtigt, so Rakhmanow. Die Arbeiten in dem Dock seien abgeschlossen gewesen.
Schwer dürfte der Verlust des Docks wiegen. Noch ist unklar, ob PD-50 wieder gehoben werden kann. Der Ausfall des Docks werde die geplante Modernisierung anderer russischer Marineschiffe beeinträchtigen, so Rakhmanow.
Admiral K 17.45Die Modernisierung der „Admiral Kuznetsow“ sowie die der Kirov-Schlachtkreuzer ist in Russland umstritten. Die Maßnahmen sind teuer und Kritiker bezweifeln, dass man die alten Schiffe aus Zeiten der UdSSR weitere 25 Jahre dienstfähig halten kann. Bei dem umfassenden Upgrade in der Werft sollten unter anderem vier der Kessel des Schiffes ausgetauscht werden. Auch für Flugdeck und Hangars war eine Modernisierung vorgesehen. Die komplette Elektronik und die Raketenbewaffnung des Schiffes sollten ebenfalls ausgetauscht werden.
Im Westen gilt die „Kuznetsow“ als notorisch unzuverlässig. Ihre Rauchfahne hat ihr den Namen „Old Smokey“ eingetragen. Vor Syrien verlor das Schiff 2016 zwei Jets in nur drei Wochen. Der russische Träger unterscheidet sich durch sein hochgebogenes Start- und Landedeck schon äußerlich von seinen amerikanischen Gegenstücken. Vor allem ist die „Admiral Kuznetsow“ wesentlich kleiner als die US-Träger der Nimitz-Klasse.
Tatsächlich handelt es sich bei dem Schiff nicht um einen Flugzeugträger, wie die USA ihn bauen, sondern um einen gewaltigen Schlachtkreuzer mit einem Flugdeck. Anders als die USA verzichten die Russen bei ihrem ersten und einzigen Träger auf einen Katapult-Start. Die Flugzeuge starten mithilfe einer Schanze. Diese Starts sind für die Piloten allerdings schwieriger zu meistern – insbesondere, wenn die Maschinen mit Kampfgewicht abheben. Die US-Träger sind reine Flugzeugträger, die „Kuznetsow“ verfügt nicht nur über Flugzeuge und Hubschrauber, sondern auch über eine umfassende Bewaffnung mit Raketen.Schlachtkreuzer 19.00