iPhone-Konkurrent: Ups! Zeigt Samsung in diesen Videos schon das Galaxy S8?

Das Samsung Galaxy S8 verspricht, eines der spannendsten Smartphones des Jahres zu werden. Die Koreaner wollen das Note-Desaster vergessen machen und legen daher viel Wert auf Geheimhaltung. Jetzt scheint das S8 doch in die Öffentlichkeit gelangt zu sein – in gleich drei offiziellen Samsung-Werbeclips. Nur geht es in denen eigentlich um etwas ganz anderes.

Zwei Werbevideos wurden bereits vor mehr als einer Woche auf dem offiziellen Youtube-Kanal von Samsungs Displaysparte hochgeladen, ein weiterer folgte vor wenigen Stunden. Die in koreanischer Sprache gehaltenen Clips sollen die Vorteile der AMOLED-Displays bewerben, preisen die hohe Auflösung, den höheren Farbraum und die plastischen Bilder. Am Anfang ist immer nur das reine Display zu sehen. Am Ende steckt es in einem Smartphone – und das sieht keinem von Samsung angebotenen Gerät ähnlich.

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Samsung Galaxy S8: Clip passt zu Gerüchten

Stattdessen passt es zu so ziemlich jedem Gerücht zum kommenden Galaxy S8. Das soll mit einem nahezu randlosen Display daherkommen, die von Samsung-Smartphones gewohnten Knöpfe am unteren Rand fehlen, inklusive dem Homebutton. Genau so, wie es in den Videos zu sehen ist.

Statt auf physische Knöpfe soll Samsung bei seinem nächsten Top-Gerät auf ein druckempfindliches Display setzen, der Fingerabdruck-Sensor soll ebenfalls direkt in den Touchscreen verbaut werden. Der dritte Clip widerspricht einigen Gerüchten: Das gezeigte Smartphone hat klar erkennbar eine Klinkenbuchse. Einige Gerüchte sagten voraus, sie sollte wie beim iPhone 7 eingespart werden. Eine Übersicht der S8-Gerüchte finden Sie hier.

Handelt es sich bei dem Smartphone in den Videos aber tatsächlich um das Galaxy S8, wirft das jede Menge Fragen auf. Denn der Nachfolger des Galaxy S7 sollte frühestens auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona vorgestellt werden, einige Gerüchte gehen sogar erst von einem Termin im April aus. Weil das S8 für Samsung das wichtigste Gerät des Jahres sein dürfte, hatte der Chef der Mobilfunksparte, Koh Dong-jin, im Dezember seine Angestellten zu noch strengerer Geheimhaltung aufgerufen. Vielleicht handelte es sich aber tatsächlich einfach um ein Versehen – und Samsung löscht die Clips nur nicht, weil man damit die Gerüchteküche noch weiter anfachen würde.Samsung Fakten

Nest Labs: Google zieht in deutsche Wohnzimmer

Das US-Unternehmen Nest ist ein Pionier im Smart-Home-Bereich – nun kommen die Geräte auch nach Deutschland. Zunächst sollen der vernetzte Rauchmelder und die Sicherheitskameras verfügbar sein, der lernende Thermostat, mit dem die Firma 2011 in den USA bekannt wurde, soll später folgen. Nest habe vor einem Deutschland-Start erst die technische Basis ausbauen wollen, sagte Mitgründer Matt Rogers am Rande der Internet-Konferenz DLD in München.

Nest gehört seit rund drei Jahren zur Google-Mutter Alphabet, der Kaufpreis lag damals bei aufsehenerregenden 3,2 Milliarden Dollar. Im vergangenen Jahr geriet Nest in Negativschlagzeilen. Der zweite Mitgründer und Chef, Tony Fadell, verließ die Firma, nachdem sein Führungsstil ins Gerede kam. Der Gründer des von Nest übernommenen Sicherheitskamera-Anbieters Dropcam, Gred Duffy, warf Fadell vor, Fortschritte zu bremsen und schrieb, er bereue, sein Unternehmen verkauft zu haben. Zugleich versucht Alphabet, die Kosten in seinen neuen Produktbereichen zu drücken.

Rogers betonte, Nest habe nicht weniger, sondern mehr Geld als früher zur Verfügung. Die Firma investiere in neue Produkte und die internationale Expansion. „2017 wird ein sehr großes Jahr für uns.“ Neben Deutschland startet Nest auch in Österreich, Italien und Spanien.

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Nest Labs verspricht bessere Bedienbarkeit

Von der Konkurrenz, die inzwischen in Europa eigene vernetzte Thermostate, Kameras und Rauchmelder auf den Markt gebracht hat, will sich Nest mit einer besseren Bedienung und einer ausgebauten technischen Infrastruktur im Hintergrund abheben: „Keiner hat das bisher in Millionen Haushalten umgesetzt.“ 

Für die Sprachsteuerung können Nest-Geräte mit Amazons Assistenzsoftware Alexa im Lautsprecher „Echo“ sowie Googles Konkurrenz-Modell „Home“ verknüpft werden. Apples Siri wird nicht unterstützt. Daten mit Google würden nur im Rahmen der Verknüpfung zur Sprachsteuerung auf Kundenwunsch geteilt, betonte Rogers. Beim Thermostat braucht Nest noch mehr Zeit, um ihn an in Deutschland gängige Heizsysteme anzupassen.iPhone 8 Ticker (NICHT ÄNDERN) 11.45

Online-Inserat: Achtjährige bot sich angeblich selbst zum Verkauf an

Die Geschichte klingt bekannt: In Deutschland soll es erneut eine Verkaufsanzeige für ein Kind gegeben haben. Das betroffene achtjährige Mädchen aus Löhne in der Nähe von Bielefeld sagte bei der Polizei allerdings aus, sie habe die Anzeige bei der Webseite „shpock.com“ selbst online eingestellt. Die Beamten gehen davon aus, dass das Kind das Versteigerungsportal mit einem sozialen Netzwerk verwechselt hat, wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Kreisen der Ermittler erfuhr. Zuvor hatte das „Westfalen-Blatt“ berichtet.

In der vergangenen Woche hatte ein Mann das Foto des Mädchens auf der Plattform entdeckt und die Polizei eingeschaltet, wie ein Sprecher der Behörde bestätigte. Nach dem Bericht des „Westfalen-Blatts“ soll das Gebot zuletzt bei 45.448 US-Dollar (knapp 42.700 Euro) gestanden haben. Unklar ist, ob es ein Fremder oder das Mädchen selbst abgegeben hat.

Löhnes Bürgermeister empört über fehlende Kontrolle

Ebay-Baby: Polizei holt Mädchen aus Flüchtlingsfamilie 16.02Von Seiten Bernd Poggemöllers, Löhnes Bürgermeister, gab es schwere Kritik, es sei „völlig unverständlich“, dass sich solche Angebote überhaupt auf Verkaufsplattformen einstellen ließen. „Ich hätte erwartet, dass es eine Kontrolle gibt, die das verhindert“, sagte er der Zeitung. Das Portal „shpock.com“ will den Fall prüfen, kündigte ein Sprecher an.

Polizisten hatten die Wohnung der Familie durchsucht. Das Mädchen und seine beiden Geschwister kamen zeitweise in Obhut des Jugendamtes, wohnen inzwischen aber wieder bei ihren Eltern. „Das Jugendamt wird jetzt besonders auf die Familie achten und untersuchen, wie und warum es zu der Annonce kam“, sagte eine Sprecherin der Stadt Löhne.

Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen

Auch für die Polizei ist der Fall noch nicht abgeschlossen. „Wir ermitteln aber weiter“, sagte ein Polizeisprecher. Unter Verweis auf Persönlichkeitsrechte wollte er keine weiteren Details nennen.

Erst im Oktober hatte eine Internetannonce aus Duisburg Aufsehen erregt. Ein Vater aus Duisburg bot seine damals gerade einmal 40 Tage alte Tochter auf der Plattform Ebay-Kleinanzeigen zum Verkauf an. Er versicherte jedoch, dass diese Anzeige nur ein Scherz gewesen sei. Ein Gerichtsverfahren gegen den Vater wurde eingestellt.

Metropolen auf Instagram: In diesen Städten blüht der Narzissmus

In New York über die Fifth Avenue schlendern? Oder doch lieber ein Selfie am Piccadilly Circus in London? Wer bei Instagram angemeldet ist, kennt die unzähligen Reise-Selfies, Schnappschüsse von Sehenswürdigkeiten und verewigt sich auch selbst gern mit den Zehen im Sandstrand. Was dabei nicht fehlen darf: die Hashtags. Anhand derer lässt sich gut ablesen, welche Städte am beliebtesten sind, sei es bei den Reisenden, aber auch die Einwohner selbst tun ihr übriges.

20170109_lily_atkinsonSpitzenreiter im Hashtag-Ranking ist der Big Apple – 68 Millionen Bilder mit #NYC in der Bildunterschrift kursierten 2016 in dem sozialen Netzwerk. Den zweiten Platz sichert sich mit 64,5 Millionen Hashtags die britische Hauptstadt London, wie die Grafik von Statista zeigt. Paris, die Stadt der Liebe, kommt auf 55,2 Millionen und liegt auf Platz drei. Eine deutsche Stadt schaffte es nicht in die Top 10 – #Berlin liegt mit 18,2 Millionen Hashtags erst auf Rang 14.

Marktführer bei Bluetooth-Kopfhörern: Für Apple hat sich der Wegfall der Klinke gelohnt

Bei der Vorstellung des iPhone 7 im September wurden die News über die neue Doppelkamera und das wasserdichte Gehäuse schnell von einer anderen Tatsache in den Hintergrund gedrängt: Erstmals verzichtete Apple bei seinen Smartphones auf den 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss. Kopfhörer können seitdem nur noch über einen Adapter, die Lightning-Buchse oder kabellos via Bluetooth angeschlossen werden.

AirPods 16.19Apples Begründung: Man brauche „Mut“, um alte Zöpfe abzuschneiden und die kabellose Technik voranzubringen. Zugleich stellte man die ersten eigenen Bluetooth-Kopfhörer für 179 Euro vor, die AirPods (hier unser Test). Dieser radikale Schritt sorgte für viel Frust in den sozialen Netzwerken.

AirPods machen Apple zum Marktführer

Ein Vierteljahr später kann man sagen: Zumindest finanziell hat sich der Wegfall der Klinkenbuchse für Apple gelohnt. Das zeigt eine Untersuchung der Marktanalysten von Slice Intelligence, die sich den Markt der verkauften Bluetooth-Kopfhörer in den USA näher angeschaut haben. Der Bluetooth-Markt wird immer wichtiger, schon jetzt sind 75 Prozent der verkauften Kopfhörer ohne Kabel ausgestattet. airpods-slice

Demnach konnte sich Apple trotz des späten Verkaufsstarts der AirPods im Weihnachtsgeschäft den Löwenanteil von 26 Prozent im Kopfhörermarkt sichern. Der ehemalige Platzhirsch Beats (der ebenfalls zu Apple gehört) sank von 24,1 auf 15,4 Prozent. Rechnet man beide Anteile zusammen, dominiert Apple den Markt mit satten 41,4 Prozent. Vier von zehn kabellosen Kopfhörern stammen quasi aus Cupertino.

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Dabei fängt Apples Marketingmaschinerie erst an: Vor wenigen Tagen wurden die ersten Werbeclips für die AirPods ausgestrahlt, die vor allem die simple Kopplung mit dem iPhone in den Mittelpunkt stellen.

Bose und Sony trotzen Boom

Federn ließen vor allem Jaybird (von 7,5 auf 2,5 Prozent), Plantronics (7,8 auf 2,2 Prozent), LG (4,6 auf 1,4 Prozent) und Sennheiser (2,6 auf 1,8 Prozent). Auch Samsung halbierte seinen ohnehin mickrigen Marktanteil von 1 auf 0,5 Prozent.

Nur zwei Unternehmen konnten dem AirPods-Boom trotzen: Bose und Sony. Bose legte von 10,5 auf 16,1 Prozent deutlich zu, Sony wuchs von 3,6 auf 4,2 Prozent. Beide Hersteller dürften vor allem vom Boom der Noise-Cancelling-Kopfhörer profitieren, die Lärm (Zuggeräusche, Flugzeugtriebwerke) minimieren.Noise-Cancelling-Kopfhörer 14.09

Smartphone-Gerüchte: Zeigen offizielle Samsung-Videos das Galaxy S8?

Alle Hoffnung liegt bei Samsung aktuell auf dem Galaxy S8. Das Galaxy Note 7 sollte Samsungs Smartphone-Highlight des Jahres werden, mittlerweile hat sich dieser Traum wortwörtlich in Rauch aufgelöst. Zum Glück haben die Koreaner für das nächste Jahr wohl ein echtes Ass im Ärmel. Wir fassen für Sie zusammen, warum das Galaxy S8 Hit-Potenzial hat.

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Galaxy S8: Mut beim Design

Nach dem tollen Galaxy S6 und seiner schicken Edge-Variante war Samsung dieses Jahr auf Nummer sicher gegangen: Sowohl das Galaxy S7 (hier bei uns im Test), als auch das Note 7 waren in erster Linie aufgebohrte Varianten der sehr guten Vorgänger. Beim S8 wird Samsung wohl wieder etwas mutiger.

Das fängt schon bei der Optik an. Dem Bericht einer südkoreanischen Zeitung zufolge wird das S8 deutlich anders aussehen als seine Vorgänger – zumindest auf der Vorderseite. Das Display soll demnach bis zum unteren Rand des Gerätes reichen, der Fingerabdruck-Sensor direkt im Display verbaut werden. So soll mehr Platz für Bilder und Videos entstehen. Zudem soll wie beim iPhone 7 der Klinkenstecker vesrchwinden.

Galaxy S8: 4K und Edge für alle

Damit die noch besser aussehen, könnte Samsung auf ein 4K-Display zu setzen. Die extrem hohe Auflösung mag auf den ersten Blick überdimensioniert wirken, für Virtual Reality bietet es aber einen echten Mehrwert. Mit der Gear VR hat Samsung eine eigene Brille im Angebot, in die nur das Smartphone eingeschoben wird. Aktuelle Gerüchte deuten trotzdem auf ein 2K-Display hin.

Ein eigenes Edge-Modell soll es beim S8 nicht mehr geben: Die markante, abgerundete Display-Kante wird zum Standard, gestrichen wird das Modell mit klassisch flachen Display. Zwei Varianten will Samsung zwar weiter anbieten, die sollen sich aber nur in der Bildschirm-Diagonale unterscheiden.

Zum übrigen Design ist bisher wenig bekannt. Samsung könnte weiter auf die Kombination aus Metallrahmen und Glasrückseite setzen, vielleicht werden aber auch andere Materialien verbaut. Im letzten Jahr hatte Samsung sich ein klappbares Smartphone-Display patentieren lassen, das dürfte aber wohl eher nicht zum Einsatz kommen. Samsung wird nicht bei seinem wichtigsten Zugpferd auf solch abgefahrene Experimente setzen.Fotostrecke-iphone7Galaxy_10.40

Galaxy S8: Mächtig Power und doppelte Knipse

Unter der Haube soll Samsung wieder auf zwei unterschiedliche Prozessoren setzen, einen selbstentwickelten Exynos-Chip und den noch nicht vorgestellten Snapdragon 835 von Qualcomm. In Benchmarks sind zuletzt extrem schnelle, nicht identifizierte Smartphones aufgetaucht. Gut möglich, dass es sich bei einem schon um das S8 handelt.

Und Samsung könnte endlich mit der Konkurrenz gleichziehen – und eine Doppelkamera verbauen. Erste Teile dafür soll der Konzern schon geordert haben. Was die doppelte Knipse genau kann, weiß man aber noch nicht. Bisher brachten Dual-Kameras höchst unterschiedliche Features: LG hatte auf Weitwinkel-Bilder gesetzt, Huawei beim P9 auf eine zusätzliche Schwarz-Weiß-Kamera. Erst Apple holte mit dem optischen Zoom beim iPhone 7 Plus aber wirklich etwas aus dem Potenzial der Doppel-Linsen. Einziges weiteres gemunkeltes Detail zur Kamera: Samsung soll auf einen geradezu riesigen Bild-Sensor setzen, das S8 könnte also besonders gute Fotos bei schlechtem Licht schießen.

Weitere Features

Wie das Note 7 soll nun auch das Galaxy S8 auf den aktuellen USB-C-Standard wechseln. Ob auch die Schnelllade-Funktion Quick-Charge an Bord ist, wird spannend. Ebenfalls aus dem Note 7 soll der Iris-Scanner den Sprung aufs S8 schaffen. Mit ihm kann man das Smartphone einfach mit dem Auge freischalten.

Gerüchteküche: Das iPhone 8 soll tiefer tauchen

Im September 2016 präsentierte Apple der Welt das iPhone 7. In Cupertino werkelt man indes längst am iPhone 8, schließlich bleiben auch beim wertvollsten Konzern der Welt die Uhren nicht stehen. Eines dürfte sicher sein: Für nächstes Jahr hat man bei Apple Großes vor, da ist sich die Gerüchteküche überraschend einig. Das iPhone feiert im Sommer nämlich sein zehntes Jubiläum. Das will man wohl gebührend würdigen – und ein komplett überarbeitetes iPhone präsentieren. Wir fassen hier die neuesten Gerüchte für Sie zusammen.

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iPhone 8 mit OLED-Display

Zumindest ein Detail darf wohl schon als sicher gelten: Das nächste iPhone kommt mit einem OLED-Bildschirm.Das verriet Tai Jeng-wu, seines Zeichens Chef des Display-Herstellers Sharp und Manager beim berüchtigten Apple-Zulieferer Foxconn, während einer Dankesrede für einen Ehrendoktortitel an der Tatung University in Taipeh. Das berichtet die Zeitung „Nikkei Asia Review“. Obwohl Jeng-wu nicht explizit das iPhone 8 nennt, darf man den Wechsel wohl schon für das nächste Jahr erwarten.iOS Tricks Fotostrecke 8.34h

Galaxy S8 Gerüchte 20.15iPhone 8 mit Stromspar-Display

Schon seit Ende 2015 geistert durch die Tech-Szene geistert, Apple setze beim iPhone 8 auf OLED. Die Technologie ermöglicht besonders intensive Farben, starke Kontraste und extratiefes Schwarz. Das liegt daran, dass anders als etwa bei LEDs schwarze Bildpunkte gar nicht leuchten, sondern schlicht ausgeschaltet bleiben. Dadurch verbrauchen OLED-Displays auch weniger Energie. Wenn etwa nur in Weiß die Uhrzeit eingeblendet wird, belastet das kaum den Akku.

Auch in anderen Hinsichten hätte sie Apple durch OLED neue Möglichkeiten bieten: Die Displays lassen sich nämlich auch gebogen bauen, wie es Samsung beim Galaxy S7 Edge oder dem wegen Akku-Explosionen zurückgezogenen Note 7 verbaut. Der koreanische Hersteller setzt in seinen Spitzenmodellen seit einigen Jahren auf OLED-Displays und war deswegen lange auch als Lieferant für die iPhone-OLEDs im Gespräch.Apple-Nachdreh_9.30

Kommt das iPhone 8 ohne Homebutton?

Ob Apple das iPhone 8 auch kurvig gestaltet, weiß natürlich nur Jonathan Ive und sein Team. Gerüchteweise soll das Jubiläums-iPhone aber wieder eine Glasrückseite bekommen, die von einem Metallrahmen gefasst wird. Das OLED-Display soll aber nur das Plus-Modell bekommen. Bei zwei kleineren Modellen soll weiter ein herkömmliches Display eingesetzt werden. Beim Design sollen sie sich aber nicht unterscheiden.

Neben dem Wechsel auf OLED soll beim Display noch eine weitere Neuerung anstehen: Angeblich will Apple den Homebutton inklusive dem Fingerscanner Touch ID direkt ins Display verbauen. Dadurch soll der Bildschirm nahezu ohne Rand auskommen.

Unter der Haube dürften natürlich ein schnellerer Prozessor und eine schnellere Kamera zu erwarten sein. Zudem soll Foxconn fürs iPhone an einer Technik zum kabellosen Laden per Induktion tüfteln, das Samsung und Co. schon länger anbieten. Und vermutlich hat Apple auch noch einige Asse im Ärmel, von denen man bisher noch gar nichts gehört hat.Apple-Fakten 11.44