
Facebooks Sicherheits-Chef Alex Stamos räumte ein, dass sein Unternehmen Datenbanken mit geklauten Passwörtern von Hackern kauft.
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Facebooks Sicherheits-Chef Alex Stamos räumte ein, dass sein Unternehmen Datenbanken mit geklauten Passwörtern von Hackern kauft.
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Sie sind die neueste Gattung bei Bluetooth-Kopfhörern und sie sind nur noch einzelne Knöpfe im Ohr. BILD sagt, wie gut die Audio-Knöpfe sind.
Foto: Sven Schirmer
Kennen Sie noch Studivz? Oder Lokalisten? In diesen beliebten sozialen Netzwerken hat man seine Zeit vertrödelt – bis Facebook kam und alle überholte.
Ein Video von Arabella Kushner, der Enkelin von Donald Trump, wurde über Nacht zu einem viralen Hit. Die Fünfjährige sagt ein chinesisches Gedicht auf und erobert damit die Herzen der Chinesen.
Es gibt Alltagssituationen, bei denen würde man am liebsten laut loslachen, obwohl das Ganze ziemlich ärgerlich ist, und meist auch noch unschöne Konsequenzen hat. Löffel, die in die Suppenschüssel rutschen, zum Beispiel. Oder ein Brot, das einem vom Teller fällt – natürlich mit der Butterseite auf den Boden. Vor kurzem gab’s dazu ein witziges Gif. Das Internet ist der perfekte Platz, um solche Geschichten zu teilen. Aktuell werden wir wieder Zeugen einer solchen , Entschuldigung, beschi**enen Situation.
Eine Frau hat ihr Dilemma gepostet. Und ihr Foto teilt sich tausendfach im Netz. Da ist ein Stapel Porzellanteller. Da ist ein Schrank mit Glasfenstern. Und die Teller sind so komisch verrutscht, dass nur die Glastür sie noch hält. Mit anderen Worten: Wer die Glastür öffnet, dürfte auch das ganze Porzellan schrotten.
Nun ist also das Netz gefragt: „Wie kann ich diesen Schrank öffnen, ohne dass die Teller zu Bruch gehen?“, will die Frau aus Taiwan wissen. Ein Freund veröffentlicht das Bild auf einer taiwanesischen Facebook-Community. Und schon läuft die Rätselmaschine Internet auf Hochtouren.
Vorschläge hören sich zum Beispiel so an: „Kippe den Schrank nach hinten und öffne ihn dann“, riet etwa ein Nutzer. „Legen sie ein paar Decken auf den Boden, bevor sie die Tür öffnen. Oder bitten sie jemanden, eine Decke unter die fallenden Teller zu halten“, schlug ein anderer vor.
Andere Lösungsansätze waren hingegen nicht ganz so ernst gemeint. „Nenne das Werk ‚Frozen in Time‘ und verkaufe es an ein Museum“, riet einer. „Vermache es deiner Tochter als Mitgift“, scherzte ein anderer. Der nächste schrieb: „Flute das Haus, dann kannst du den Schrank ohne Risiko aufmachen!“.
Die Besitzerin des Porzellans hat mittlerweile schon eine Lösung gefunden. Wie Freund Tseng gegenüber der britischen Zeitung“ Daily Mail“ verriet, war sie vermeintlich simpel. „Mit einer Hand öffnete sie ganz langsam die Schranktür, während die die Teller mit der anderen von unten festhielt.“ Das Ende der Geschichte: Alle Teller sollen gerettet worden sein.Bling Bling Kissen 15.20
Google verspricht mal wieder ein wahres Wunder mit der App „Photoscan“. Diesmal geht es um die vernünftige Sortierung alter, vielleicht längst auf dem Dachboden verstaubter Erinnerungen.
Hacker in Filmen stecken einfach einen Kasten an den Rechner, lassen kurz ein Programm laufen – und sind drin. Ganz so einfach funktionierte es in der echten Welt bislang glücklicherweise nicht. Zumindest nicht, ohne viel Fachwissen und teure Zusatzhardware. Doch nun kann sich jeder wie ein Hollywood-Hacker fühlen: Ein Sicherheitsexperte hat eine Box gebaut, mit der er jeden Rechner im Handumdrehen übernehmen kann. Sie kostet gerade einmal knapp 20 Euro.
Denn alles, was Samy Kamkar für seinen Hack braucht ist ein Raspberry Pi. Mini-Computer für Bastler gibt es für kleines Geld im Netz, der Raspberry Pi Zero kostet etwa knapp 20 Euro. Dann installiert Kamkar seine Software „Poison Tap“ – und fertig ist die Hacker-Box.Hack Adult Friend Finder 13.58
Die schließt man nun nur noch wahlweise an einen USB- oder Apples Thunderbolt-Anschluss an. Poison Tap übernimmt dann die ganze Arbeit. Sobald das Programm abgeschlossen, ist, kann man die Box einfach abziehen. Sobald sich der Nutzer das nächste Mal anmeldet, ist der Rechner unter der Kontrolle des Hackers. Doch wie funktioniert der Hack?
Kamkar nutzt eine Lücke im Browser aus. Der Rasperry Pi gibt sich dank Poison Tap als Netzwerk-Kabel aus. Schließt man ihn an, denkt der Rechner, er sei nun über ihn mit dem Netz verbunden und beginnt, Daten zu senden. Über gesammelte Cookies und den Browser-Cache spielt dann Poison Tap seinen Schadcode ein und übernimmt die Netzwerk-Schnittstelle. Ab dann ist der Rechner unter der Kontrolle des Angreifers – trotz Virenschutz und anderen Sicherheitsmaßnahmen.Packstation-lücke 18.30
Weil Kamkar an einer Lösung des Problems interessiert ist, hat er den gesamten Programmcode seines Angriffstools im Internet zur Verfügung gestellt. So will er eine schnelle Sicherung der Lücke erreichen. Die Freigabe bedeutet aber auch: Jeder Hobby-Hacker kann sich mit wenig Geld und ohne Programmieraufwand eine Hacker-Box bauen.
Zum Glück kann man sich gegen den Angriff schützen. Denn Poison Tap kann nur dann angreifen, wenn der Rechner auch Netzwerk-Zugriffe zulässt. Das ist auch dann der Fall, wenn der Bildschirmschoner läuft, aber nicht im Ruhezustand oder bei ausgeschaltetem Rechner. Auch der Browser muss geöffnet sein. Wer also immer seinen Browser schließt, wenn er seinen PC verlässt, ist nicht für Angriffe anfällig. Einen radikalen, wenn auch wohl nicht ganz ernst gemeinten Ansatz hat Kamkar zusätzlich noch parat: „Zement in die USB-Anschlüsse zu schmieren kann effektiv sein“, lautet sein erster Tipp zur Sicherung des Rechners.Nicky-Wlan-Klo_14.40
Es ist eine gruselige Vorstellung: Alle 72 Stunden sendet eine Software auf dem Smartphone gesammelte Nutzersdaten an einen chinesischen Server. Darunter auch persönlichste Informationen wie Standorte, Kontaktlisten, SMS-Nachrichten, Anruflisten. Genau das passiert aber wohl mit einer Unmenge Android-Smartphones.
Sicherheitsforscher des Unternehmens Kryptowire haben die Lücke entdeckt, berichtet die „New York Times“. Sie steckt in einer Software des chinesischen Entwickler Shanghai Adups Technology Company, die auf mehr als 700 Millionen Android-Geräten läuft. Eigentlich soll Adups es den Herstellern erlauben, die Firmware des Smartphones einfacher auf dem neuesten Stand zu halten.Android Trojaner 8.05
Bei der Hintertür handelt es sich nicht um einen Fehler. Sie wurde von Adups gezielt gesetzt, um chinesischen Unternehmen eine bessere Auswertung des Nutzerverhaltens zu ermöglichen. Das geht aus einem Statement hervor, in dem Adups das Problem gegenüber einem betroffenen US-Hersteller erläutert. Die Software sei demnach nicht für amerikanische Smartphones gedacht gewesen und sollte eigentlich nur bei der Sperrung von Spam-SMS und Werbeanrufen helfen. Ob nur chinesische Nutzer ausgespäht werden sollten oder auch etwa europäische im Visier standen, geht aus dem Statement nicht hervor.
Nicht bekannt ist auch, ob die Daten für Werbung oder Spam genutzt werden – oder ein staatlicher Akteur wie Geheimdienste hinter der Spionage stecken. US-Behörden konnten diese Frage gegenüber der „New York Times“ nicht beantworten. Ein Anwalt von Adups sagte der Times, seine Klienten seien ein privates Unternehmen, die schlicht einen Fehler begangen hätte.Android-lücke 15.00
Eine weitere große Unbekannte ist die Frage, wie viele Geräte tatsächlich ausgespäht wurden. Denn nur weil die Lücke in 700 Millionen Smartphones, Tablets und Co. existiert, heißt das nicht, dass sie auch überall aktiv ausgenutzt wurde. Sicher ist wohl, dass sämtliche Smartphones des Billig-Herstellers Blu betroffen seien. 120.000 Geräte hätten nun ein entsprechendes Update zur Lösung des Problems bekommen, meldete der Hersteller.160901_WhatsApp_alternativen
Der Ärger über den Service bei O2 reißt nicht ab. Wegen ewiger Wartezeiten bei der Hotline hatte die Konzernmutter Telefónica vergangenen Monat Ärger mit der Bundesnetzagentur bekommen, ein Mitarbeiter berichtete gegenüber dem stern von massivem Personalmangel. Nun scheint O2 Probleme mit der Übertragung von Telefonnummern gehabt zu haben. Viele Kunden waren oder sind schlicht nicht erreichbar.
Wie der Branchendienst „Heise“ berichtet, waren die Ausfälle technischer Natur. Der Unternehmenssprecher Alexander Geckeler sagte demnach gegenüber Heise am Dienstag: „Aktuell kommt es zu technischen Beeinträchtigungen im Rufnummernportierungsprozess – betroffen sind der Port-in und Port-out aller Kundengruppen gleichermaßen.“ Schuld soll die genutzte Software sein.o2 Insider_14.40
Das genutzte Programm portiert normalerweise eine hohe fünfstellige Anzahl von Rufnummern – jeden Tag. Warum das für manche Kunden nicht klappt, ist nicht bekannt. O2 versprach gegenüber Heise und auch im Kundenforum aber, an einer Lösung zu arbeiten.
Betroffen waren vor allem Kunden mit einem Portierungsdatum 11. und vom 14. November, die meisten Kunden seien aber problemlos mit ihrer Nummer übertragen worden, so Heise. Die, bei denen es nicht klappte, standen allerdings vor echten Problemen – sie waren überhaupt nicht erreichbar. Im Forum von O2 machten sie ihrem Ärger Luft. Das ist durchaus nachvollziehbar: Die Betroffenen bekamen zum Teil die Auskunft, dass noch bis zu 20.000 Anträge vor ihrem verarbeitet werden mussten – ohne eine Angabe, wie lange die Bearbeitung dauern würde. Wie viele Kunden genau betroffen waren oder es gar noch sind, ist nicht bekannt.
Der Anbieter versprach indes, sämtliche aufgestockten Portierungen im Laufe des gestrigen Tages abgearbeitet zu haben. Tatsächlich sind seitdem keine neuen Meldungen mehr im Forum eingegangen.o2 Hotline 16.34
Als Apple im September das iPhone 7 enthüllte, stand plötzlich auch Mario-Erfinder Shigeru Miyamoto auf der Bühne – und zog den wohl größten Hasen des Abends aus der Tasche: Mit „Super Mario Run“ bringt Nintendo sein erstes echtes Smartphone-Spiel heraus – und verpflichtet dafür sogar seine berühmteste Spielfigur. Nur ein Erscheinungsdatum wurde noch nicht verraten. Jetzt ist es raus.
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Am 15. Dezember hüpft Mario das erste Mal über iPhone- und iPad-Bildschirme auf der ganzen Welt. Das hat Nintendo auf einer eigens kreierten Webseite angekündigt. Auch den Preis hat Nintendo verraten: „Super Mario Run“ lässt sich kostenlos spielen, ist dann aber auf einige wenige Levels begrenzt. Wer mehr will, muss per In-App-Einkauf 9,99 Euro bezahlen. Nintendo verspricht allerdings, dass es sich dabei um den einzigen Zusatzkauf handeln wird. Kostenpflichtige Extras soll es nicht geben.NintendoSwitch_16.30
Für enttäuschte Android-Nutzer gibt es ebenfalls gute Nachrichten: „Super Mario Run“ erscheint zwar zunächst exklusiv für Apple-Geräte. Das soll aber nicht für immer so bleiben: Eine Version für Android erscheine noch 2017, verspricht Nintendo. Wann genau, ist aber noch offen.
Bei „Super Mario Run“ handelt es sich um einen sogenannten Endlos-Runner. Mario lässt sich nicht wie bei den klassischen Nintendo-Spielen frei steuern, sondern läuft automatisch immer weiter. Der Spieler übernimmt Sprünge und andere Aktionen. Der Hintergrund für diese Beschränkung ist schnell erklärt: Das Spiel soll man auch mit einer Hand in der Ubahn spielen können – während man sich mit der anderen festhält, erklärte Shigeru Miyamoto bei der Vorstellung.„Super Mario“ fürs iPhone: Kurs von Nintendo hebt ab
Seit Jahren kämpfte Nintendo gegen die Übermacht von iPhone und Co. Während bei Kindern früher der Game Boy gleichbedeutend mit Videospielen war, zocken die Kleinen heute längst auf dem Smartphone oder Tablet. Der Pokémon-Go-Hype bewies allerdings: Nintendo-Spiele taugen bestens als Smartphone-Hit. Und so einen will Nintendo nun wiederholen – mit Mario als Zugpferd.NintendoSwitch