"Red Dead Redemption 2": Sehen Sie hier den ersten Trailer zum "GTA" im Wilden Westen

Darauf haben Gamer jahrelang gewartet: Das Entwicklerstudio Rockstar Games hat offiziell die Videospiel-Fortsetzung „Red Dead Redemption 2“ bestätigt. Der erste Teil aus dem Jahr 2010 gilt mit seiner hollywoodreifen Inszenierung, der dichten Atmosphäre, der frei erkundbaren Spielwelt und nicht zuletzt dem bombastischen Soundtrack als Meilenstein der Videospiel-Geschichte. Hier finden Sie unseren Test von damals.

Start im Herbst 2017

Viel ist bislang nicht zu „Red Dead Redemption 2“ bekannt, nur, dass das Spiel im Herbst 2017 erscheint. Allerdings exklusiv für die Konsolen Playstation 4 und Xbox One. Eine PC-Version ist nicht angekündigt, was vielen Fans sauer aufstoßen dürfte. Allerdings erschien das Open-World-Gangster-Epos „GTA V“ ebenfalls zunächst nur für Konsolen, zwei Jahre später wurde nach Protesten der Fans eine angepasste PC-Version auf den Markt gebracht.

Womöglich erscheint „Red Dead Redemption 2“ auch für Nintendos kommende Konsole Nintendo Switch, im ersten Trailer verloren aber weder Nintendo noch Rockstar ein Wort dazu.

„Wir hoffen, Spielern ein episches Erlebnis bieten zu können, das auf allem aufbaut, was wir bei der Entwicklung unserer Spiele gelernt haben“, erklärt „Rockstar Games“-Gründer Sam Houser in der Pressemitteilung.

Trailer zeigt beeindruckende Grafik

Ein erster Trailer von „Red Dead Redemption 2“ erschien am Donnerstag. Gezeigt werden vor allem Landschaftsaufnahmen, die spektakulär inszeniert sind. Viele Details zur Handlung gibt es dagegen nicht. Im ersten Teil spielte man den sarkastischen John Marston, ein Videospiel-gewordener Clint-Eastwood-Verschnitt im Stil von Kult-Western wie „Für eine Handvoll Dollar“.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Rockstar Games auch einen überarbeiteten Online-Multiplayer-Modus im Stil von „GTA Online“ bieten. Darauf deutet auch die Domain „www.reddeadonline.com“ hin, die sich Take2 – die Firma hinter Rockstar Games – gesichert hat.

Nintendo Switch: Mit dieser revolutionären Konsole will Nintendo das Comeback schaffen

Super Mario, Donkey Kong, The Legend of Zelda: Die Firma Nintendo war mit ihren Kult-Videospielen jahrzehntelang fester Bestandteil in Millionen Kinderzimmern. Doch mehr als 125 Jahre nach der Gründung rutschte das Unternehmen in seine größte Krise: Die Wii U war ein Flop und sah keinen Stich gegen die Playstation 4 (Sony) und Xbox One (Microsoft). Mobile Daddelkonsolen wie der Nintendo 3DS werden allmählich von Smartphones und Tablets abgehängt.

Neue Konsole namens Nintendo Switch

Um das Ruder noch einmal herumzureißen, wie es Nintendo mit der Wii und ihrer revolutionären Bewegungssteuerung gelang, wagt sich Nintendo nun ein Stück weit aus der Deckung: Demnächst feiert Super Mario seine Premiere auf Apples iPhone. Und mit einer nagelneuen Konsole – sie heißt Nintendo Switch – greifen die Japaner nun wieder an.

Das Konzept ist in gewisser Weise revolutionär: Die Nintendo Switch ist halb Wii, halb Gameboy. Sie kann wie eine normale Konsole an den Fernseher angeschlossen werden, dann sitzt man mit dem Controller einfach bequem auf der Couch und zockt. Um unterwegs zu daddeln, muss man den Joy-Con-Controller einfach an den Bildschirm der Basisstation stecken, schon hat man ein Mini-Tablet mit Bedientasten. Wie das genau funktioniert, erklärt das oben eingebaute, knapp dreiminütige Werbevideo am besten.NintendoSwitch-FS

Nintendo Switch mit Nvidia-Chip

In dem Spot der Nintendo Switch sind mehrere Spiele zu sehen, etwa Mario Kart, ein Super Mario in einer 3D-Welt und das neue „The Legend of Zelda“. Zudem ist es möglich, mehrere Konsolen lokal miteinander zu koppeln, sodass man gegeneinander spielen kann – Nintendo legte schon immer Wert darauf, dass man mit Freunden gemeinsam an einem Ort spielen kann. Wie gut das funktioniert, wird sich zum Release zeigen.

Genaue Details zur Rechenpower und den technischen Daten hat das Unternehmen bislang nicht bekanntgegeben. Allerdings hat Nvidia bereits verraten, dass ein Grafikchip des Unternehmens verbaut ist. Und die Spiele befinden sich nicht auf einer Blu-ray, sondern auf einer Art Speicherkarte/Cartridge. Unklar ist derzeit noch, ob die Switch die ultrahohe Fernseher-Auflösung 4K unterstützt, Nintendo spricht nur von einem „HD-Bildschirm“. Auch zum Preis gibt es bislang keine Angaben. Nur zum Release gibt Nintendo bekannt, dass die Switch im März 2017 auf den Markt kommt.

Mario und Link sind mit dabei

In der Branche scheint die Nintendo-Konsole gut anzukommen. So sagte Ubisoft-Chef Yves Guillemot per Pressemitteilung: „Mit den einzigartigen Kapazitäten und dem Design der Nintendo Switch könnte Nintendo die Art, wie wir Spiele spielen, revolutionieren. Die Nintendo Switch ist leicht zugänglich und nutzt außerdem die wachsenden Trends des Teilens eigener Erfahrungen sowie das Spielen an jedem beliebigen Ort zu jeder beliebigen Zeit.“ Welche Spiele Ubisoft zum Start-Lineup beisteuern wird,dazu hüllt sich der Konzern in Schweigen. Einzige Ausnahme ist der Tanztitel „Just Dance 2017“.

Folgende Spiele sind in dem offiziellen Nintendo-Clip zu sehen, bis zum Start werden sicherlich noch weitere dazukommen:

  • Legend of Zelda: Breath of the Wild
  • The Elder Scrolls V: Skyrim Special Edition
  • NBA 2K17
  • Mario Kart 8
  • Splatoon
  • Ein bislang nicht angekündigtes „Super Mario“-Spiel

Schockierende Untersuchung: 9 von 10 "originalen" Apple-Ladegeräten bei Amazon sind gefälscht

Ladekabel kann man bekanntlich nie genug haben. Doch leider befindet sich im Lieferumfang der meisten Smartphones lediglich eine Ladestrippe. Will man das Telefon aber auch am Arbeitsplatz oder im Auto ans Netzteil hängen, muss man weiteres Zubehör kaufen. Apple lässt sich das Standardkabel von USB auf Lightning mit 25 Euro fürstlich bezahlen.

Viele Kunden greifen deshalb zu günstigeren Modellen, bei Amazon bekommt man sie bereits für 6,69 Euro – und das mit dem Segen aus Cupertino. „Apple MFi zertifiziert“ oder „zertifiziert von Apple“ heißt es in den Beschreibungen. Doch einer Untersuchung zufolge sind fast 90 Prozent der angebotenen Produkte Fälschungen, meldet „Patently Apple“. Der iPhone-Hersteller soll nun Klage gegen die Firma Mobile Star LLC eingereicht haben, die Ladegeräte verkaufte.

Fakes sind für Apple ein Problem

In der Klageschrift heißt es, Apple habe im Rahmen der Markenschutzbemühungen über neun Monate hinweg mehr als 100 „iPhone-Geräte, Apple-Ladeprodukte und Lightning-Kabel“ erworben. Die Produkte wurden als echt beworben und durch Amazons Logistik ausgeliefert. Das überraschende Ergebnis: „Apples interne Untersuchungen ergaben, dass fast 90 Prozent der Produkte Fälschungen sind.“ Die Untersuchung bezog sich auf amazon.com, ob die Situation hierzulande ähnlich brisant ist, ist noch unklar. Apple fordert in seiner Klage ein Verbot dieser Verkäufe und eine Schadenersatzsumme in Höhe von zwei Millionen Dollar je Produkttyp.

iOS Tricks FotostreckeApple stellt das gleich vor zwei Probleme. Zum einen fürchtet der Konzern, dass die Kunden betrogen werden, denn sie kaufen das Zubehör unter der Annahme, echte Apple-Produkte zu erwerben. Zum anderen seien viele Fälschungen schlecht verarbeitet oder würden Mängel aufweisen und nicht so funktionieren wie Originalprodukte.

Die nachgemachten Kabel und Adapter könnten beispielsweise „überhitzen, Feuer fangen und tödliche Stromschläge verursachen“, warnt der Konzern. Gefälschtes Zubehör ist immer wieder eine Ursache für durchgeschmorte Smartphone-Akkus. Wie minderwertig die Bauteile in einigen Fakes sind, zeigt etwa dieses Bild. Links befindet sich ein nachgemachtes Bauteil für das Macbook-Netzteil, rechts das Original.

Kuriose Aktion: Warum ist dieser Kampfjet pink?

Militärfahrzeuge sind vollgestopft mit moderner Technik, doch selten wirklich schön anzuschauen. Die Form ist funktional, die Farben meistens zurückhaltend –  es dominieren Silber, Schwarz, Grau oder Tarnfarbenmuster. Es geht eben um Effizienz. Umso bemerkenswerter ist deshalb die Aktion des USS Lexington Museums in Corpus Christi aus dem US-Bundesstaat Texas. Dort thront seit Kurzem auf dem „The Blue Ghost“, einem ausgemusterten Flugzeugträger aus dem Zweiten Weltkrieg, ein pinker Kampfjet. Es handelt sich dabei um ein ausgemustertes Modell des Typs F9F8 Cougar. Doch warum wurde das Flugzeug überhaupt angemalt?

Rosa Farben im Kampf gegen Brustkrebs

Das Museum möchte mit der Aktion auf den Kampf gegen Brustkrebs aufmerksam machen. Im Oktober färben zahlreiche Hersteller weltweit ihre Produkte rosa und pink (die Palette reicht von Joghurt über Fertigessen bis hin zu Waschmittel), denn die pinke Schleife ist ein internationales Symbol, mit dem auf Brustkrebs hingewiesen wird. pinkjet-2

Die Kampagne ist jedoch umstritten: Zwar erhöht sie die Aufmerksamkeit für wichtige Themen wie Brustkrebs-Vorsorge, gleichzeitig werfen Kritiker der Industrie vor, das mit dem „Pinkwashing“ lediglich die Umsätze angekurbelt werden sollen.

Kritik am pinken Kampfjet

Auch die Umfärbung des Militärjets kommt nicht bei allen gut an. So sagt Karuna Jagger, Vorsitzende einer Brustkrebsorganisation aus San Francisco, dem US-Portal „Mashable“: Wir schauen auf ein Gerät, das Gewalt und Tod bringt.“ Die ganze Aktion sei ironisch und lenke von der eigentlichen Sache ab. Zugleich wies Jagger darauf hin, dass Abgase – auch von Flugzeugen – das Risiko erhöhen, an Brustkrebs zu erkranken. „Ich denke jedes Jahr, dass wir den Gipfel der Absurdität erreicht haben.“

Der Kampfjet wird übrigens nicht bis zum Ende seiner Tage pink sein, sondern nur vorübergehend. Wenn die Kampagne vorbei ist, wird die Farbe einfach entfernt – und der Jet erscheint wieder in tristem Grau.pinkjet-3

ING Kampfjet 22.00