
Laut einem Medienbericht überlegt Amazon, bis zum Jahr 2021 bis zu 3000 seiner „Amazon-Go“-Läden ohne Kassierer zu eröffnen.
Foto: Sven Stein
News aus der digitalen Welt

Laut einem Medienbericht überlegt Amazon, bis zum Jahr 2021 bis zu 3000 seiner „Amazon-Go“-Läden ohne Kassierer zu eröffnen.
Foto: Sven Stein

Neues Design, neue Sensoren – die Apple Watch Series 4 ist die umfassendste Überarbeitung der Computeruhr. BILD hat sie getestet.
So dreist muss man erst einmal sein: Um Waren aus einem Automaten zu klauen, hat ein Vater sein Kind in das Gerät gesteckt. Bislang ist der dreiste Vater mit der Beute davongekommen – aber die Polizei ist ihm auf der Spur.
Amazon setzt mit neuen Geräten und Diensten für seine Assistenzsoftware Alexa zur Dominanz im vernetzten Zuhause an.
So wird der Online-Händler Herstellern von Hausgeräten künftig günstige Einbau-Module anbieten, mit denen sie Alexa in ihre Technik integrieren können. Eine neue Schnittstelle soll die heute oft umständliche Einrichtung diverser Smarthome-Technik vereinfachen. Außerdem will Amazon Alexa verstärkt in Autos und Fernseher bringen.
Die Vision zeigt vor allem, wie verschiedenste Geräte mit Alexa an Bord für neue Funktionen vernetzt werden können. So wird es in den USA unter anderem die Alarmanlage Guard geben, die zum Beispiel anspringt, wenn sie hört, dass ein Fenster eingeschlagen wurde. Dafür kann sie auf die Mikrofone von Echo-Lautsprechern in verschiedenen Räumen zurückgreifen.
Außerdem soll Alexa sich automatisch Gedanken über die Sicherheit des Haushalts machen. Sagt man ihr zum Beispiel «gute Nacht», könnte sie von sich aus darauf hinweisen, dass etwa das Licht auf der Terrasse noch brennt oder die Hintertür nicht abgeschlossen ist.
Als neue Hardware stellte Amazon am Donnerstag in Seattle unter anderem eine aufgefrischte Version mehrerer Echo-Modelle vor sowie ein neues Gerät mit dem Namen Echo Input, das Alexa in Lautsprecher anderer Anbieter bringen wird. Ein weiteres neues Produkt ist ein Subwoofer von Amazon, der den für ihren Klang oft kritisierten Echo-Lautsprechern einen satteren Bass verpassen soll. Für andere Lautsprecher-Hersteller richtete Amazon zudem neue Schnittstellen ein, mit deren Hilfe sie ihre Geräte in verschiedenen Räumen zusammenschalten können.
Neben einer vernetzten Steckdose gibt es direkt von Amazon zunächst in den USA eine sprechende Mikrowelle und eine vernetzte Wanduhr, die mehrere Timer anzeigen kann. Die Mikrowelle kann nicht nur Sprachbefehle zur Zubereitung von Produkten entgegennehmen (etwa: «Alexa, koche eine Kartoffel») sondern auch Popcorn bei Amazon nachbestellen.
Neben einer kleinen Alexa-Box fürs Autos bringt Amazon in den USA auch einen vernetzten Festplatten-Recorder heraus, der direkt Fernsehprogramme aufzeichnen und in verschiedenen Räumen verfügbar machen kann. Fernseher-Hersteller bekommen dafür neue Schnittstellen angeboten, als ein erster Partner wurde Sony bekanntgegeben.
Zugleich entwickelt Amazon Alexa weiter. Sie solle mehr Persönlichkeit bekommen und werde künftig unter anderem stärker mit eigenen Ansichten versehen, kündigte der Chef des Gerätegeschäfts, Dave Limp, an. So sei ihr Lieblingsbier in den USA Pilsner – und in Deutschland Weißbier. Außerdem werde Alexa zum Beispiel in Amazons Echo-Lautsprechern zurückflüstern, wenn man sie flüsternd anspricht.
Um die Nutzung von Alexa natürlicher zu machen, wird die Software künftig eigenständig Informationen aus verbundenen Anwendungen anderer Firmen herausfischen. Fragt man zum Beispiel, wie man einen Fleck aus dem Hemd herauskriegt, könne Alexa entsprechende Informationen aus der App eines Waschmittel-Herstellers vorlesen, erläuterte Limp.
Amazon hatte mit den Echo-Geräten und Alexa die Kategorie smarter Lautsprecher mit digitalen Assistenten an Bord etabliert. Inzwischen ist es ein hart umkämpfter Markt. So versucht Google, seinen Assistant in eigenen und fremden Lautsprechern in den Markt zu bringen. Und Apple brachte vor einigen Monaten den Lautsprecher HomePod mit seiner Assistentin Siri auf den Markt.
Die EU-Kommission erhöht den Druck auf das Online-Netzwerk Facebook wegen der mangelhaften Anwendung von europäischen Verbraucherschutzregeln.
«Ich will nicht verbergen, dass ich ziemlich ungeduldig werde», sagte EU-Verbraucherschutzkommissarin Vera Jourova in Brüssel. Die Beratungen liefen bereits seit gut zwei Jahren. Facebook habe nun bis Ende des Jahres Zeit, um alle Bedenken auszuräumen. Andernfalls könnten die nationalen Behörden Strafen verhängen. «Ich will jetzt Resultate sehen.»
Die EU-Kommission und die europäischen Verbraucherschutzbehörden stoßen sich vor allem daran, dass Facebook seinen Nutzern im Kleingedruckten verschweige, dass ihre Daten auch für kommerzielle Zwecke genutzt werden. Nur wenige Leute wüssten, dass Facebook ihre Daten Drittfirmen zur Verfügung stelle und dass es die Rechte an allen Daten und Fotos halte, die die Nutzer hochladen, sagte Jourova weiter. «Selbst nachdem man seinen Account gelöscht hat.»
Facebook reagierte in einer ersten Stellungnahme überrascht über die Vorwürfe. Facebook habe seine Nutzungsbedingungen im April entsprechend aktualisiert und einen Großteil der von der EU-Kommission und dem Netzwerk für Verbraucherschutz vorgeschlagenen Änderungen bereits durchgeführt, betonte eine Facebook-Sprecherin. Für Nutzer sei es nun deutlich klarer, welche Optionen sie haben und was auf dem Netzwerk erlaubt sei und was nicht. Facebook werde seine «enge Zusammenarbeit fortsetzen, um weitere Bedenken zu verstehen und entsprechende Updates vorzunehmen».
Nach dem Skandal um die britische Analysefirma Cambridge Analytica und dem illegalen massenhaften Abfluss von Nutzerdaten hatte sich Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wiederholt reumütig gezeigt und auch Verbesserungen im Datenschutz versprochen. In offiziellen Anhörungen etwa vor dem US-Kongress und dem EU-Parlament zeigte er sich demütig und lobte etwa auch die europäische Datenschutzgrundverordnung.
Inzwischen können App-Anbieter über das Soziale Netzwerk nicht mehr ohne weiteres auf Daten der Nutzer zugreifen. Auch die Maßnahmen gegen Fake-Profile, die dem Netzwerk im Zusammenhang mit den letzten US-Wahlen 2016 heftige Kritik einbrachte, wurden deutlich verstärkt. So sucht das Netzwerk inzwischen auch aktiv nach Netzen von gefälschten Accounts. Doch der EU-Kommission reicht das nicht, sie will vor allem beim Verbraucherschutz Taten sehen. Die Datenschutzeinstellungen wurden übersichtlicher gestaltet – doch das geht vielen Datenschützern nicht weit genug.
Das soziale Netzwerk hat in Europa der EU-Kommission zufolge rund 380 Millionen Nutzer. «Wir wollen, dass Facebook absolut transparent ist, wie ihre Dienste funktionieren und wie sie Geld verdienen», sagte Jourova. «Die nationalen Behörden werden im neuen Jahr Sanktionen prüfen, wenn sie nicht genug Fortschritte feststellen.» Die EU-Kommission hatte im April zudem vorgeschlagen, die Verbraucherschutzbehörden zu stärken. Sie sollen zum Beispiel bei einer großen Anzahl von Betroffenen auch koordinierte Strafen verhängen können, um eine abschreckende Wirkung zu entfalten.
Ihren eigenen Facebook-Account habe sie vor einiger Zeit entfernt, da es ein «Drecks-Kanal» («channel of dirt») gewesen sei, sagte Jourova. «Ich habe beschlossen, den Account zu löschen, da es so weniger Hass in Europa geben wird.» Sie bekomme auch viele kritische Mails und antworte auf all die, die nicht voll von Beschimpfungen und vulgärer Sprache seien, meinte die tschechische Politikerin.
GoPro steht seit Jahren vor einem Dilemma: Obwohl man mit den gleichnamigen Action-Kameras praktisch im Alleingang einen Markt geschaffen hat, sind die Verkaufszahlen längst nicht mehr so gut, wie sie sein müssten. Einer der Gründe: Bis auf eine höhere Auflösung boten die neuen Modelle kaum Neuerungen. Mit der gerade vorgestellten Hero 7 Black soll sich das drastisch ändern. Und obwohl die Kamera ihrem Vorgänger optisch wie ein Ei dem anderen gleicht, strotzt sie geradezu vor lange ersehnten Features der Fans. Wir haben sie ausprobiert.
Das wohl wichtigste neue Feature: Die Hero 7 Black hat eine interne Bildstabilisierung und gleicht Ruckler und Wackler schon beim Filmen automatisch aus. „Das war eines der am meisten gewünschten Features“, erklärte CEO Nick Woodman gegenüber dem stern. Tatsächlich funktioniert die von GoPro „Hypersmooth“ getaufte Funktion erstaunlich gut. Unser Videoteam war beim Schnitt regelrecht begeistert. Kleine bis mittlere Ruckler wurden selbst bei Bewegungs-intensiven Aktivitäten wie Radfahren oder in der Halfpipe praktisch vollständig entfernt. Nur besonders heftige Rucks konnte die Kamera nicht selbstständig ausgleichen.
Im Format 16:9 funktioniert die Stabilisierung bis zu einer Auflösung von 4K mit 60 Bildern die Sekunde bei gewohnt hoher Bildqualität – eine starke Leistung. Nicht perfekt, aber immer noch gut sind stabilisierte Aufnahmen bei schlechtem Licht. Das hat technische Gründe: Je weniger Licht auf die Linse fällt, desto mehr konzentriert sich die Kamera auf die Bildqualität, statt Wackler auszugleichen. Immerhin: Auch bei schlechtem Licht sehen die Aufnahmen noch ziemlich gut aus. Auch den Wechsel zwischen dunklen Stellen und plötzlich einfallendem Licht sowie Gegenlichtaufnahmen meistert die Hero 7 Black gut.
Für GoPro ist Hypersmooth ein wichtiger Schritt. Die Nutzer können so auf zusätzliche Gimbals zum Bildausgleich verzichten – und erhalten völlig neue Möglichkeiten. Während Gimbals unter Wasser oder bei starkem Wind wie Fahrtwind nicht funktionieren, kann die 7 Black auch unter diesen Bedingungen stabile Bilder liefern. Und: Mit dem „Hyperlapse“ getauften Features gelingen nun stabilisierte Zeitraffer-Aufnahmen direkt auf dem Gerät. Die Kamera schießt dazu regelmäßig Einzelbilder, die dann zu einem Timelapse zusammengeschnitten werden. Eine Viertelstunde wird so auf etwa zwei Minuten gestaucht. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Auch bei hektischem Hin und Her entstehen gut stabilisierte Aufnahmen, ohne den bisher notwendigen Zusatzaufwand.GoPro 19.40
Auch für Fans von Facebook Live und Instagram hat GoPro gute Nachrichten: Die Kamera kann nun live direkt in verschiedene soziale Webseiten streamen. Dazu übernimmt sie schlicht die Internet-Verbindung des gekoppelten Smartphones oder eine vorhandene WLAN-Verbindung. Der Stream ist schnell eingerichtet und erfolgt wahlweise in 480p oder 720p, eine höher aufgelöste Variante kann auf Wunsch auf der Karte gespeichert werden. Im Test war die Qualität des Streams gut. Die Verzögerung lag bei etwa zehn Sekunden, was bei einer mobilen Verbindung in Ordnung ist. Gut: Direkt beim Erstellen des Streams können auch die Privatsphäre-Einstellungen festgelegt werden, etwa ob nur für Freunde oder öffentlich gestreamt werden soll.
In Umfragen bei den Nutzern fand man heraus, dass viele die Kamera auch für Fotos nutzen. Um dem gerecht zu werden, wurde auch der Foto-Modus aufgebohrt. Die Black 7 kann nun mit intelligentem HDR an Motiv und Lichtsituation angepasst knipsen und soll so noch bessere Bilder schießen. Im Test gefielen die Bilder gut, eine vollwertige Foto-Kamera kann man so aber nicht ersetzen. Das Niveau liegt eher auf dem guter Smartphone-Kameras. Als reine Foto-Knipse sollte man die 7 Black nicht kaufen.Gopro
Neu ist auch die überarbeitete Bedienoberfläche der Kamera. Sie beruht nun auf wenigen Wischgesten und ist nach einigem Herumprobieren recht intuitiv benutzbar. Einige Funktionen, etwa der Wechsel zwischen Weitwinkel- und linearer Aufnahme, sind aber etwas umständlicher als wünschenswert wäre. Wie bei den Vorgängern lässt sich auch die 7 Black per Zuruf aktivieren. Bei „GoPro – Aufnahme starten“ – passiert dann genau das.
Das Betriebssystem ist allerdings aktuell noch eine echte Schwäche der Kamera: Die im Test benutzte Vorabsoftware stürzte immer wieder ab, die Kamera fror ein. Ärgerlich, wenn man schnell einen Moment einfangen will. Genauso ärgerlich waren spontane Aufnahmen, die mehrfach im Rucksack oder auch auf dem Schreibtisch liegend gestartet wurden. Sie müllten nicht nur den Speicher zu, sondern saugten auch den Akku leer. Und als die Kamera dann loslegen sollte, war sie nicht einsatzbereit. Immerhin: Es handelt sich in erster Linie um Software-Probleme. Bis zum Verkaufsstart am 27. September sollte GoPro also noch Zeit in Feinschliff stecken.Tatsächlich zeigte sich das Unternehmen sehr interessiert an Fehlerberichten und Feedback, legte ständig Software-Updates nach.
Mit der Hero Black 7 ist GoPro mal wieder ein richtiger Schlag gelungen. Die integrierte Bildstabilisierung funktioniert beeindruckend gut und hebt das Filmen mit einer Action-Cam auf ein neues Niveau. Mit stabilisierten Zeitraffern direkt auf der Kamera und neuen Einsatzmöglichkeiten wie stabilisiertes Filmen unter Wasser kann sich die Black 7 mal wieder richtig abheben. Hinzu kommt die immer wichtigere Unterstützung von Live-Streams, die ebenfalls sehr gut funktioniert. Einzig die Software kann aktuell noch nicht voll überzeugen – sie fühlt sich immer noch unfertig an. Eventuell sollten Kaufwillige also nach dem Verkaufsstart am 21. September noch einen Moment warten, bevor sie zuschlagen. Am Preis dürfte es aber nicht scheitern: Mit 429 Euro kostet die Hero 7 Black genauso viel wie ihr Vorgänger.Apple Watch 4 Test_12.00
Beim Schutz von Daten und digitaler Infrastruktur sieht der Computerviren-Experte Eugene Kaspersky noch Nachholbedarf bei den Unternehmen.
«Viele verstehen immer noch nicht, was sie nun tun müssen», sagte er auf der Cyber-Security-Messe Command Control in München. Zwar wüssten Unternehmen inzwischen über Risiken und Gefahren Bescheid. Es gehe nun aber darum, Pläne zu entwickeln und diese auch umzusetzen. Kaspersky ist Gründer und Chef des gleichnamigen Software-Unternehmens für Sicherheitssysteme und Antivirenprogramme.
Auf der Messe diskutieren Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft drei Tage lang über Herausforderungen und Lösungsansätze beim Thema Cyber-Sicherheit.
Die EU-Abgeordnete Angelika Niebler (CSU) bewarb auf der Veranstaltung die Pläne der Europäischen Union zum Thema Cyber-Security. Dazu gehöre die Stärkung der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit (Enisa), die derzeit über lediglich 80 Mitarbeiter verfüge. «Wir brauchen eine Verdopplung der Kapazitäten – finanziell und personell», forderte sie. «Da müssen wir uns europäisch stärker aufstellen.»
Niebler erinnerte mit Blick auf die Gefahren an das sogenannte WannaCry-Virus. Das Schadprogramm hatte im Mai vergangenen Jahres für Aufsehen gesorgt, als es Hunderttausende Windows-Computer in mehr als 150 Ländern lahmlegte. Betroffen waren Krankenhäuser, die Deutsche Bahn und Telekommunikationsunternehmen.
Wer in Deutschland zum Smartphone greift, hat vielerorts inzwischen eine etwas schnellere Datenübertragung als früher.
So stieg die LTE-Netzabdeckung der drei großen Betreiber von Mobilfunkstationen hierzulande – der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefónica – in den vergangenen Monaten an, wie aus Zahlen der Konzerne hervorgeht.
Vodafone nahm nach eigenen Angaben im Juli und August rund 400 neue, schnelle LTE-Stationen in Betrieb und kommt damit inzwischen auf rund 17.000 LTE-Anlagen sowie eine Abdeckung von rund 93 Prozent der Bevölkerung. Das waren 3700 solcher Standorte mehr als im März 2016 und sieben Prozentpunkte mehr in der Abdeckung.
LTE wird auch 4G genannt, es ist also die vierte Mobilfunkgeneration und der aktuell schnellste kommerziell eingesetzte Übertragungsstandard. In Vorbereitung ist mit 5G eine noch schnellere Technik – entsprechende Frequenzen sollen Anfang 2019 versteigert werden, 5G-Mobilfunkverträge kommen dann wohl 2020 auf den Markt.
Die Deutsche Telekom meldete für Juni und Juli rund 200 neue LTE-Masten oder Gebäudestandorte, damit kommt der frühere Staatsmonopolist inzwischen auf eine Abdeckung von 97,5 Prozent bei der schnellen Übertragung. Beim 4G-Netzausbau ist der Bonner Konzern fast schon im Ziel: Die Netzbetreiber haben sich bei der Auktion von Mobilfunk-Frequenzen 2015 verpflichtet, bis spätestens Ende 2019 bei einer LTE-Abdeckung von mindestens 98 Prozent zu liegen. Maßgeblich ist hier die Bevölkerung und nicht die Gesamtfläche – Funklöcher fernab der Städte sind also auch künftig möglich.
Der Dritte im Bunde der Netzbetreiber, Telefónica mit O2, hat hingegen noch einen weiten Weg vor sich: Dessen LTE-Abdeckung liegt in Deutschland nach Firmenangaben nur bei knapp 85 Prozent. Auch Telefónica verstärkt seine Anstrengungen, für Juli und August vermeldete die Firma ein Plus von 1000 Stationen mit dem schnellen Internet. Allerdings sind hier nicht nur neue Standorte inbegriffen, wie es bei den Angaben von Vodafone und der Telekom der Fall ist, sondern auch bereits vorhandene LTE-Standorte, deren Kapazität erweitert wurde. Präzisere Angaben machte Telefónica nicht.

Jetzt soll auch noch eine Mikrowelle mit Sprachsteuerung rauskommen. Aber wer tut dann das Popcorn die Gerät? Eben!
Foto: E+/Getty Images

Das berühmte Online-Spiel Fortnite ist angeblich ein Grund für zahlreiche Scheidungen in Großbritannien.
Foto: eaSports