Neue Nutzerzahlen: Netflix wächst rasant – und knackt die 100-Millionen-Marke

Der US-Streamingdienst Netflix hat im zweiten Quartal des Jahres deutlich mehr Nutzer hinzugewonnen als erwartet. In den drei Monaten von April bis Ende Juni seien weltweit 5,2 Millionen Abonnenten hinzugekommen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Gesamtzahl der Nutzer liegt damit nun bei knapp 104 Millionen. Die Netflix-Aktie stieg im nachbörslichen Handel um mehr als acht Prozent auf knapp 176 Dollar.

Die meisten Neukunden stammen demnach nicht aus dem Heimatmarkt USA, sondern aus dem Rest der Welt. Netflix hatte zuletzt stark in sein globales Geschäft investierte. Der Gewinn des Unternehmens stieg trotzdem von 41 auf 66 Millionen Dollar (57,5 Millionen Euro) im Jahresvergleich. Der Umsatz stieg um 32 Prozent auf knapp 2,8 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahresquartal.To The Bones Netflix

Netflix wächst schneller als gehofft

Der Streamingdienst selbst hatte für das zweite Quartal lediglich mit 3,2 Millionen neuen Kunden gerechnet. „Wir haben die Beliebtheit unseres starken Angebots unterschätzt, das zu höheren Zugewinnen als erwartet in allen wichtigen Bereichen geführt hat“, teilte das Unternehmen mit.Netflix tipps und tricks

Neue Version: Mit dem neuen Whatsapp-Update bestimmen Sie, wer wichtig ist

Kein Messenger ist in Deutschland so beliebt wie Whatsapp. Perfekt ist die App deswegen natürlich noch lange nicht, deshalb legen die Entwickler immer wieder neue, kleine Features nach. Diesmal ist das iPhone dran: Whatsapp für iOS bekommt neue Funktionen – die Android-Nutzer schon kennen.

Mehr Ordnung in der Chat-Übersicht

Die praktischste sorgt dafür, dass die Chat-Übersicht ein bisschen weniger chaotisch wird. Die Sortierung nach den neuesten Nachrichten ist zwar praktisch, springt man viel zwischen Chats, wird es aber schnell unübersichtlich. Mit dem Update können nun auch iPhone-Nutzer die wichtigsten Chats oben anpinnen. Am Anfang ist das ungewohnt, nach kurzer Zeit sind der Partner oder die besten Freunde aber immer schnell gefunden.

Um einen Chat anzupinnen, wischen Sie in der Chat-Übersicht von links nach rechts über den entsprechenden Chat-Reiter. Achten Sie darauf, nicht zu weit zu wischen, sonst wird nur der Chat als ungelesen markiert. Tippen Sie nun einfach auf „Fixieren“, schon erscheint der Chat immer ganz oben. Wollen Sie wieder die alte Ansicht, gehen Sie genauso vor, wählen aber „Lösen“.WhatsApp_Block_9.40

Alben teilen und Dokumentenversand

Eine weitere Funktion macht das Teilen von Fotoalben leichter. Die gibt es seit einigen Monaten: Verschickt oder empfängt man mehr als vier Fotos in einem Rutsch, werden sie im Chat als gemeinsame Kachel angezeigt. Wollte man die Bilder weiterleiten, musste man das bisher aber noch einzeln tun. Mit dem Update kann man nun das ganze Album auf einmal weiterleiten. Dazu muss man es nur kurz gedrückt halten und „Alle weiterleiten“ wählen. Im aufklappenden Menü gibt es außerdem die Möglichkeit, das gesamte Album auf einmal aus dem Chat zu löschen.

Ebenfalls neu: Wie bei der Android-Version kann man nun Dokumente ohne Beschränkungen beim Dateityp teilen. Dazu wählt man das Plus-Symbol und dann „Dokument“. Da das iPhone anders als bei Android kein Zugriff auf das Dateisystem erlaubt, muss man dann eine App wählen, aus der man die Dokumente laden möchte. Das funktioniert etwa mit dem iCloud Drive oder Dropbox. Zu guter Letzt muss man nun nur noch das gewünschte Dokument auswählen und den Versand bestätigen.Whatsapp Tricks_ 10.52

"Lügen im Netz": Fake News – "gerade unseriöse Berichte sind beeindruckend erfolgreich"

Noch nie wurde die Presse öffentlich so viel kritisiert. In den sozialen Netzwerken führt die Stimmung in der letzten Zeit dazu, dass unzählige Nachrichten angezweifelt und deren Autoren als Lügner hingestellt werden. Das Misstrauen der Leser gegenüber den klassischen Medien hat so stark zugenommen, dass ein Großteil der Meldungen als Fake News bezeichnet werden. Der Dichter Christian Morgenstern hat das Phänomen, dass „nicht sein kann, was nicht sein darf“ schon vor mehr als hundert Jahren beim „Palmström“ die „Unmögliche Tatsache“ genannt. Ganz ähnlich geht der „besorgte Bürger“ mit Wahrheiten um, die ihm nicht passen.

InfoboxIngrid Brodnig erklärt in „Lügen im Netz“, ihrem dritten Buch über Hetze, Hass und Anonymität im Internet, wie diese Irrtümer entstehen. Sie hat zum Beispiel eine ehemals die CSU wählende Bayerin interviewt, die nun der AfD nahesteht. Diese hatte sich über die Nachricht echauffiert, dass Angela Merkel zwölf Millionen Flüchtlinge nach Deutschland holen will. Eine Falschmeldung. Doch dass sie auf die Nachricht hereingefallen ist, ärgerte die Userin nicht. Denn „es kann ja passieren“. Was noch nicht ist, kann ja noch werden, also regt man sich besser schon mal auf. Die positiven Aspekte des Internets, Beschleunigung von Recherchen, direkter Zugang zu Quellen, Aufklärung und Information werden derzeit durch die aktuelle Meinungsmache in den sozialen Medien überlagert.

Überfordert mit der Rezeption?

Täglich überflutet von News, machen sich viele Nutzer weder die Mühe, deren Richtigkeit zu hinterfragen, noch lesen sie die zur Überschrift gehörenden Texte. Ihnen reicht ein entsprechendes Stichwort – und dem Reiz zu reagieren wird sofort nachgegeben. Emotionalisierende Formulierungen tragen dazu bei, dass die Wellen in den Kommentaren immer höher schlagen.

Gerade vor Wahlen wird es jedoch immer wichtiger, den Manipulationen auf den Grund zu gehen. Weil die „alternativen Medien“ behaupten, als einzige wahrheitsgemäß zu berichten und gleichzeitig mit ihrer Propaganda den „Altparteien“ den Kampf ansagen, steigt die Gefahr, dass immer mehr Menschen darauf hereinfallen. Und das sind oft auch gebildete, ehemals konservative Wähler. Dass sie etwa in der AfD noch konservativere und fremdenfeindlichere Haltungen finden als bei der CDU/CSU, scheint ihnen Beweis genug, deren Behauptungen zu vertrauen.

Da hilft nur Innehalten und die Quellen checken

Brodnig zeigt zahlreiche Motive für gezielte Falschmeldungen auf, verrät jedoch auch simple Tricks, diese zu entlarven. Drei von ihnen lauten:

  • Wenn ein Beitrag großes Staunen oder Entsetzen auslöst, sollten wir die Quelle überprüfen, denn starke Emotionalisierung ist ein erster Indikator für Manipulation.
  • Quantität statt Qualität: Wenn etwa aufwendig erstellte Infografiken scheinbar Transparenz liefern, sollte man immer herausfinden, wer sie erstellt hat.
  • Die Quelle googeln, wenn man sie nicht kennt. Handelt es sich um eine tendenziöse Seite, findet man online schnell Hinweise darauf.

Für jemanden, der sich eine Meinung bilden will, ist das ein Minimalaufwand, doch zu dem muss man auch bereit sein. Gängige Praxis scheint derzeit vielmehr die umgekehrte Herangehensweise zu sein: Sieht der Leser seine Meinung bestätigt, glaubt er dem Autor allzu gern. Aber Demokratie bedeutet Verantwortung, die jeder Wähler übernehmen muss. Für sich, nachfolgende Generationen sowie für Klima und Nationen, die mit größeren Problemen zu kämpfen haben als die zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer.

12-Social Media: So geht Facebook mit Hassrede um-5504086382001

Schnäppchen bei Sky: Nur zwei Euro: So schauen Sie die neue Staffel von "Game of Thrones" supergünstig

Wer in Deutschland legal „Game of Thrones“ schauen möchte, hat nur wenig Auswahl: ein Sky-Abo, das Leihen einzelner Folgen bei iTunes und Co. oder Warten auf die Free-TV-Ausstrahlung. Die ersten beiden Varianten gehen auf Dauer ganz schön ins Geld, bei letzterer ist Geduld angesagt – und man muss mit Spoilern rechnen. Die neue Staffel 7 kann man nun aber für nur zwei Euro schauen – für alle Folgen. Trotzdem gibt es kleinere Haken.

Sky versucht mit dem Angebot, seinen Online-Streamingdienst Sky Ticket zu bewerben. Wer dort ein Abo mit dem „Entertainment“-Paket abschließt, muss für den restlichen Juli und den August jeweils nur einen Euro zahlen. Der Juli wird sogar nur anteilig berechnet, der Preis für die beiden Monate liegt also sogar unter zwei Euro. Enthalten ist nicht nur „Game of Thrones“ sondern auch andere aktuelle Serien wie die fünfte Staffel von „House of Cards“. 

Ab September kostet das Abo dann wieder den regulären Preis von 9,99 Euro. Wer die Zusatzkosten vermeiden will, sollte bis zum 25. August in den Einstellungen das Abo beenden.

Auf welchem Gerät man sich den Serienhit anschaut, ist egal: Sky Ticket lässt sich im Browser oder über Apps für Smartphones und Tablets mit iOS oder Android, auf Smart-TVs oder den Konsolen Playstation 4 und Xbox One nutzen. 

Game of Thrones: Alle Folgen für zwei Euro

Game of Thrones Staffelstart Season 7 13.12So ganz ohne Wermutstropfen bleibt das Angebot leider nicht. „Game of Thrones“ ist bei Sky Ticket zwar auf Deutsch und Englisch verfügbar, Untertitel für Fans des Originaltons gibt es aber nicht. Die Bedienung von Skys Online-Dienst ist zudem weit entfernt von der intuitiven Nutzung von Netflix oder Amazon Prime Video. Im Netz klagen viele Nutzer über abstürzende Apps. Zudem ist die Videoqualität mit 720p zwar in Ordnung, bei den Konkurrenten ist das Bild aber längst viel schärfer.

Der Zwei-Monats-Deal funktioniert vor allem deshalb, weil die aktuelle Staffel von „Game of Thrones“ kürzer ausfällt als sonst: Sie hat nur sieben Folgen statt der üblichen zehn. Wöchentlich gibt es eine neue Folge, die letzte läuft beim US-Sender HBO am 27. August. Bei Sky ist sie am Morgen des 28. August abrufbar – im Schnäppchenpreis sind also sämtliche Folgen enthalten.

Game of Thrones: 13-15

Sicherheit: Darum raten Experten davon ab, regelmäßig das Passwort zu wechseln

Hundertdreiundzwanzigtausendvierhundertsechsundfünfzig. Oder als Ziffer geschrieben: „123456“. Diese sechs Zahlen landen jedes Jahr auf Platz eins der unsichersten Passwörter. Platz zwei ist mit „123456789“ nur unwesentlich kreativer. Bei den Wörtern landet ein simples „hallo“ auf dem Spitzenplatz. Das Ranking der hierzulande beliebtesten Passwörter offenbart unmissverständlich: Die Deutschen haben in puncto Internetsicherheit noch viel Nachholbedarf.

Doch wie sieht das perfekte Kennwort aus? Das National Institute of Standards and Technology (NIST) – eine US-amerikanische Behörde, die sich mit Technologiestandards beschäftigt -, hat Ende Juni aktualisierte Vorgaben für sichere Passwörter herausgegeben. Die Vorgaben richten sich vor allem an öffentliche Einrichtungen, gelten aber genauso für Privatpersonen. In ihrem Bericht räumen die Experten mit einigen Mythen auf.

Mythos 1: Viele S0nderz3ichen!

Statt simpler Wörter sollte man lieber auf Sonderzeichen setzen – das raten Experten immer wieder. Dem NIST zufolge ist das aber ein Trugschluss. Für Menschen mag die Kombination aus Raute, Frage- und Ausrufezeichen komplex und dadurch vermeintlich sicher wirken. Für Hacker mit ihren Brute-Force-Methoden – dabei probieren Programme in kurzer Zeit alle möglichen Passwörter durch – macht das aber nahezu keinen Unterschied.Interview mit einem Hacker

Zuerst testen die Hacker-Tools die häufigsten Passwörter wie „123456“, anschließend werden Begriffe aus Wörterbüchern durchprobiert. Dann sind beliebte Kennwörter wie „Passwort“ in verschiedenen Varianten an der Reihe, bei denen einzelne Buchstaben durch Sonderzeichen ersetzt werden – etwa „Pa$$wort“ oder „P4ssw0rt“. Das NIST rät Webseitenbetreibern deshalb, auf starre Vorgaben („mindestens ein Großbuchstabe und ein Sonderzeichen“) zu verzichten. Im Gegenzug sollten die Nutzer nicht nur Variationen der immer selben Passwörter nutzen.

Mythos 2: Die Länge ist nicht so wichtig

Das NIST rät: Statt komplizierter sollten Nutzer lieber möglichst lange Passwörter wählen. Nicht umsonst sind automatisch vergebene Passwörter häufig 12 bis 20 Zeichen lang. Um ein solch langes Kennwort zu knacken, benötigt ein handelsüblicher Rechner mehrere Jahre. Allgemein gilt: Je wichtiger der Dienst oder sensibler die Informationen (etwa bei Finanzangelegenheiten), desto länger sollte das Passwort sein. 12 bis 16 Zeichen sind ein guter Richtwert.

Mythos 3: Ein Passwort reicht für alle Dienste

Mittlerweile benötigen wir für fast jeden Online-Dienst eigene Zugangsdaten. Trotzdem sollte man für jeden einzelnen Service ein eigenes Passwort vergeben. Denn gelingt es Hackern, einen Dienst zu knacken und die Kennwörter zu erbeuten, können sich Kriminelle mit den Zugangsdaten auch auf vielen anderen Portalen einloggen oder ganze Online-Identitäten übernehmen.iPad Pro 11.20

Anfang Juli gab das Bundeskriminalamt bekannt, dass es einen riesigen Datensatz von 500 Millionen E-Mails samt der dazugehörigen Passwörter im Netz entdeckt hat. Der Großteil der Zugangsdaten wurde vermutlich bei verschiedenen Hackerangriffen erbeutet und über einen längeren Zeitraum zusammengetragen. Um herauszufinden, ob auch Ihre Daten erbeutet wurden, tragen Sie einfach die jeweilige E-Mail-Adresse in dieses Tool ein.

Mythos 4: Häufiges Passwort-Wechseln erhöht Sicherheit

In vielen Unternehmen müssen die Nutzer regelmäßig ihre Kennwörter ändern. Das sei häufig kontraproduktiv, erklärt das NIST. Wenn regelmäßig das Kennwort geändert wird, neigen die Nutzer dazu, simple Passwörter zu vergeben, die sich leicht merken lassen. Die wiederum sind für Programme schneller zu knacken. Müssen komplexe Passwörter vergeben werden, könne man dagegen häufig beobachten, dass Nutzer ihre Kennwörter auf Zetteln aufschreiben – auch das ist kontraproduktiv.

Einzige Ausnahme: Wurde der Nutzer oder das Unternehmen Opfer einer Cyberattacke, muss das Kennwort unverzüglich geändert werden. Wer viele komplexe Passwörter verwalten muss, sollte einen Blick auf Passwort-Manager werfen. Die meisten gibt es auch als App fürs Smartphone.Life Hacks Handy schneller laden 19.15

Geheim-Codes in den sozialen Netzwerken: Blitz und Herz: Mit dieser Kombination geben Sie bei Snapchat eine illegale Bestellung auf

Millionen von Jugendlichen sind täglich in sozialen Netzwerken wie Snapchat und Instagram unterwegs. Und was sie da treiben, ist nicht immer legal. Achten Sie auf diese Symbole.