Ein Start-up-Unternehmen aus Singapur bringt O-R3 auf die Straße. Dieser kleine Roboter auf vier Rädern, der mit einer Menge Hightech ausgestattet ist, soll selbstständig navigieren, Patrouille fahren und auf Verbrecherjagd gehen.
Autor: Daniel
Spam auf dem Smartphone: Wie gefährlich sind die WhatsApp-Kettenbriefe wirklich?
Jeder kennt sie, jeder hasst sie, nervige Kettenbriefe auf WhatsApp. Manchmal nur harmlose Dummheiten, manchmal aber auch echt gefährliche Fallen. Aber was kann man dagegen tun?
Oneplus 5: Was dieser China-Klon besser macht als das iPhone
Lange galten chinesische Smartphone-Hersteller als Kopiermeister. Das aktuelle Oneplus 5 sieht nun wieder dem iPhone 7 Plus zum Verwechseln ähnlich – und ist trotzdem keine billige Kopie. Wir haben es getestet.
Geklauter Look, aber die Verarbeitung stimmt
Optisch ist die Inspiration durch das iPhone 7 Plus nicht zu leugnen. Das Oneplus 5 hat dieselbe, markante Anordnung von Doppelkamera und Blitz, das Oneplus-Logo sitzt fast exakt an derselben Stelle wie der Apfel beim iPhone. Die Vorderseite ziert ein Homebutton samt Fingerabdruck-Scanner. Nimmt man es in die Hand, wirkt das Oneplus 5 allerdings kantiger als das iPhone, es fühlt sich dadurch etwas griffiger an. In einem Punkt ist das Oneplus 5 dem iPhone 7 beim Design klar überlegen: Es hat nach wie vor einen Klinkenanschluss.Oneplus 5 test
Die Verarbeitung stimmt ebenfalls, wenn sie auch nicht hundertprozentig an den Perfektionismus der Kalifornier heranreicht. Das bemerkt man aber nur an winzigen Details. Der Sim-Schlitten schließt etwa nicht eben ab, hat dadurch eine minimal spürbare Kante. Das ist aber Jammern auf sehr hohem Niveau. Wasserdicht ist das Oneplus 5 leider ebenfalls nicht.HTC U11 Test 13.51
OLED-Display und viel Speicher
Technisch kann sich das Oneplus 5 sehen lassen. Das 5,5 Zoll große AMOLED-Display ist hell und bietet gute Farben und tolle Kontraste. Die schmalen Display-Ränder wie beim Galaxy S8 hat es aber leider nicht. Drin steckt der rasante Snapdragon 835, der schnellste Chip für Android-Smartphones. Dazu gibt es je nach Modell satte 6 oder gar 8 GB Arbeitsspeicher. Das spürt man. Alles reagiert extrem schnell. Apps, die das Oneplus 5 an seine Grenzen bringen, haben wir nicht gefunden. Für Daten stehen 64 GB oder 128 GB zur Verfügung, erweiterbar ist der Speicher leider nicht.Oneplus 5 test (1)
Doppelknipse mit merkwürdiger Macke
Foto-Fans werden ihn wohl schnell füllen. Die Doppelknipse des Oneplus 5 macht viel Spaß, wenn sie auch nicht in einer Liga mit dem iPhone 7 Plus, dem Galaxy S8 oder dem neuen HTC U11 spielt.
Bei gutem Licht sind die Unterschiede kaum zu sehen. Die Kamera löst schnell aus, fängt die Motive scharf und mit guter Farbechte ein. Bei schlechtem Licht kann sie trotz einer lichtstarken f/1.7-Blende aber nicht bei den Spitzen-Knipsen mithalten. Dunkle Teile verrauschen schnell und verlieren Details. Während etwa das HTC U11 auch in Bildern mit hohen Kontrasten detailreich und farbecht bleibt, verlieren die Fotos des Oneplus 5 hier klar an Qualität.Xperia Xz Premium Test 13.44
Die eigene Kamera-App ist aufgeräumt und gut zu benutzen. Oneplus überfordert Normalnutzer nicht mit zu vielen Einstellungen. Wer mehr braucht, findet sie in einem separaten Profi-Modus. Dank der Doppelkamera hat das Oneplus 5 auch im Automatik-Modus einige Funktionen zu bieten, die etwa das Galaxy S8 oder das HTC U11 nicht an Bord haben. So beherrscht das Oneplus 5 wie das iPhone einen zweifachen Zoom, der tatsächlich gute Ergebnisse liefert.
Der ebenfalls vom iPhone übernommenen Porträt-Modus funktioniert leider nicht ganz so gut wie beim Original. Hier werden Personen oder Motive im Vordergrund scharf dargestellt, während der Hintergrund unscharf bleibt. Das klappt zwar immer wieder gut, in Details wie Haaren oder Kanten entstehen aber häufiger sichtbare Fehler. Zum Trost muss man aber sagen, dass auch Apple einige Monate brauchte, um den Modus auf den heutigen Stand zu bringen, vielleicht legt Oneplus ja noch nach.Oneplus
Fiese Videopanne
Das ist auch an anderer Stelle dringend nötig. Die Videoaufnahme plagt ein sehr irritierendes Phänomen: Nimmt man Videos im Querformat auf, wird der Stereo-Sound seitenverkehrt wiedergegeben. Sprechen also auf der linken Seite eines Videos Menschen, hört man sie von rechts. Das zerstört die Wirkung fast sämtlicher Clips. Hier muss man klar sagen: Das wäre Samsung und Apple sicher nicht passiert.
Ob die Nutzer auf ein rettendes Update hoffen können, muss sich zeigen. In der Vergangenheit hat sich Oneplus mit versprochenen Fehlerbehebungen oft lange Zeit gelassen, zum Teil erschienen sie nie. Ob man sich das bei so eklatanten Fehlern leisten kann, steht auf einem anderen Blatt. Oneplus 5 test (2)
Der Grund für den Soundfehler scheint zu sein, dass Oneplus das Display kopfüber verbaut, weil es sonst mit der Kamera und der Antenne an der Oberseite kollidieren würde. Das könnte auch einen weiteren, merkwürdigen Fehler erklären: Manche Nutzer berichten, dass beim Scrollen eine Art Wackelpudding-Effekt entsteht, bei dem die herumgeschobenen Inhalte nachwackeln. Im Test ließ sich der Effekt reproduzieren, wir empfanden ihn aber als nicht allzu störend.
Superschnelles Laden
Weniger zu meckern gibt es ganz klar beim Akku. Für Normalnutzer bietet er locker 1,5 Tage Laufzeit, selbst Poweruser werden über den Tag kommen. Beeindruckend ist die schnelle Ladung: Dank des sogenannten Dash Charge ist der Akku in knapp über einer halben Stunde bei 60 Prozent, für eine volle Ladung braucht man etwa eine Stunde und 15 Minuten. Hier darf sich Apple gerne eine ordentliche Scheibe abschneiden.
Die Leistung wird nur leicht von der Tatsache getrübt wird, dass diese Zahlen nur mit dem Original-Netzteil erreicht werden. Der Hauptvorteil des verbauten USB-C-Anschlusses – dass in Zukunft jedes beliebige Netzteil mit jedem Gerät kompatibel sein soll – fällt so leider weg.
Bei der Software setzt Oneplus wie die meisten Hersteller auf Android in der aktuellen Version 7.1.1, ein Update auf das für Herbst erwartete Android O ist angekündigt. Die Oberfläche ist leicht angepasst, wer Android kennt, findet sich aber sofort zurecht.Life Hacks Wasserschaden Handy 11.00
Fazit: Gut, aber nicht Champions League
Dafür, dass das Oneplus 5 erst das fünfte Smartphone eines relativ kleinen, chinesischen Herstellers ist, kann es sich durchaus sehen lassen. Das Design ist zwar klar am iPhone orientiert, macht aber trotzdem etwas her. Die gute Verarbeitung, die schnelle Bedienung, der rasant geladene Akku und die gute Kamera überzeugen.
An die Premium-Hersteller kommt man aber nicht heran. Leider gibt es mit der Video-Macke und dem wackeligen Scrollen Fehler, die bei Smartphones in dieser Preisliga nicht auftreten sollten. Immerhin kostet das Oneplus 5 in der Version mit 64 GB satte 500 Euro, für 128 GB Speicher werden gar 559 Euro fällig.
Das ist für das Gebotene schlicht zu teuer. Zu diesem Preis bekommt man fast schon das Galaxy S8 (aktuell 579 Euro). Das ist nicht nur genauso schnell, sondern hat auch noch einen schmaleren Displayrand, eine bei Dunkelheit bessere Kamera und ein wasserdichtes Gehäuse. Und der Videosound kommt von der richtigen Seite.
| Pro | Kontra |
| Gute Kamera… | … die bei schlechtem Licht aber an Qualität verliert |
| Schickes Design… | … das etwas zu stark an das iPhone erinnert |
| Extrem hohe Arbeits-Geschwindigkeit | Skurriler Video-Fehler |
| Gute Akkulaufzeit und sehr schnelles Laden | Zu hoher Preis |
| Hochwertige Verarbeitung | Nicht wasserdicht |
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Versuchspanzer in Syrien: Terminator-2: Dieser Russen-Panzer soll für Assad die Städte freikämpfen
Putin hat ein neues Geschenk für Assad nach Syrien geschickt: Bei dessen Besuch auf der Luftbasis Khmeimim erwartete den syrischen Machthaber ein neuartiger Panzer: der BMPT-72 mit dem markigen Beinamen Terminator-2. Von diesem Fahrzeug scheint in dieser Spezifikation nur ein einziges Exemplar zu existieren, das in Syrien getestet werden soll. Vorgestellt wurde der Teminator-2 bereits 2013 auf einer Rüstungsmesse – beim syrischen Modell soll es sich um eine verbesserte Version handeln.
Unterstützungspanzer ohne Kanone
BMPT bedeutet Panzerunterstützungsfahrzeug. Mit diesem Fahrzeugtyp zog Russland die Konsequenzen aus den Kriegen in Afghanistan und Tschetschenien. In diesen Kämpfen im unübersichtlichen Gelände, teils sogar in Städten, stießen die herkömmlichen Kampfpanzer schnell an ihre Grenzen. Sie waren für den großen Krieg NATO gegen Warschauer Pakt konzipiert. Hochbewegliche und schwer bewaffnete Panzergruppen sollten im offenen Gelände eine schnelle Entscheidung in gewaltigen Schlachten erzwingen. Als Begleitfahrzeug für die Infanterie im bebauten Gelände waren diese Schlachtenpanzer nicht zu gebrauchen. Terminator-2 02
Auf nahe Distanz waren sie extrem verwundbar. Der Gegner musste nicht ihre stark gepanzerte Front attackieren, sondern konnte sich auf die verletzlichen Stellen an Seiten und Heck konzentrieren. Der Turm mit der langen Bordkanone ist zudem so lang, dass er nur auf Hauptverkehrsstraßen und Kreuzungen frei gedreht werden kann. Überall muss die Besatzung damit rechnen, mit dem Rohr an Hindernissen hängen zu bleiben. Die meisten Kampfpanzer besitzen nicht einmal ein geschütztes, drehbares Maschinengewehr. In einer Gasse ist auch ein Panzer wie der Leopard II von hinten praktisch wehrlos.Strategie Islamischer Staat dbate_12.30
Kleiner Turm mit extremer Feuerkraft
Als Antwort auf diese Herausforderungen entwickelte Russland den BMPT, er hat einen kleineren Turm mit ganz anderer Bewaffnung als ein Kampfpanzer. Der Terminator-2 ist eine kostengünstige Exportvariante, die nun in wesentlichen Teilen verbessert wurde. Hauptunterschied ist, dass der Terminator-2 das alte Fahrgestell des T72 Panzers benutzt. Das soll ihm einen deutlichen Kostenvorteil geben. Diese Fahrgestelle sind weltweit in großer Zahl vorhanden und müssten nur gründlich aufgearbeitet werden.
Anstelle der gewaltigen 125-Millimeter-Kanone ist der neue Turm mit einem Mix verschiedener Waffen bestückt. Neben einem schweren Maschinengewehr, bilden zwei 30-Millimeter-Maschinenkanonen vom Typ 2A42 die Hautptwaffe des Terminator-2. Befestigte Stellungen, Infanterie und leicht gepanzerte Fahrzeuge können mit diesen Waffen ausgeschaltet werden. Für jede Kanone werden 850 Schuss Munition mitgeführt.
Sondermodell für Syrien
Aber auch gegenüber Kampfpanzern ist der Terminator-2 nicht wehrlos. Am Turm führt er vier lasergeführte ATAKA Anti-Tank-Raketen mit sich. Der BMPT-1 führt 600 Granaten mit sich, die mit dem automatischen Granatwerfer AG-17 verschossen werden. Eine einfache und simple Waffe, die auf kurze und mittlere Entfernung eine gewaltige Feuerkraft entwickelt. Beim BMPT-2 wurden die Granatwerfer eigentlich gestrichen. Bei dem Modell in Syrien soll es sich aber um eine Sonderanfertigung handeln, bei der die zwei AG-17 wieder eingebaut wurden.25-Syrien: Zivilisten bei Luftangriffen Israels getötet-5482655556001
Kein Äquivalent in Deutschland
Das deutsche Heer besitzt kein vergleichbares Fahrzeug. Eine Zeitlang wurde überlegt, den Leopard 2 speziell für urbane Operationen umzurüsten – der Leopard 2 UrbOp kam jedoch nie über den Status eines Versuchsträgers hinaus. Die deutschen Schützenpanzer sind wesentlich leichter als die BMPT-Fahrzeuge, zudem sollen sie eine Gruppe von Schützen transportieren.
Im Vergleich zum Terminator-2 ist der deutsche Puma von der Bewaffnung her dann auch ein Leichtgewicht. Er verfügt über eine 30-Millimeter-Maschinenkanone mit 400 Schuss – der Terminator-2 führt 1700 mit sich. Dann gibt es noch ein leichtes MG und eine sogenannte Sprengkörperwurfanlage zur Abwehr von Infanterieangriffen in höchster Not. Er hat keine Panzerabwehrraketen und erst recht kein Äquivalent zu den automatischen Granatwerfern. Terminator-2 3
Bau in großen Stückzahlen
Obwohl der Terminator-2 nur für den Export vorgesehen war, nimmt der russische Miltärexperte Dmitry Litovkin an, dass nach den Erfahrungen in Syrien die russische Armee den Begleitpanzer in großen Zahlen in Dienst stellen wird. Zu verlockend ist die Möglichkeit, für einen günstigen Preis ein Kampffahrzeug für den Städtekrieg anzuschaffen, das über eine so hohe Feuerkraft verfügt.
Smartphone: Sony Xperia XZ Premium im Test: Aus Alt mach Neu
Premium. Allein der Namenszusatz an Sonys neuestem Smartphone verrät, dass die Japaner in diesem Jahr wieder ganz oben mitmischen wollen. Dafür sind sie auch bereit, ungewöhnliche Wege zu gehen. Etwa beim Gehäuse: Statt mattem Aluminium kommt eine stark spiegelnde Rückseite zum Einsatz. Die ist definitiv ein Hingucker, zumindest solange man das Gerät nicht in die Hand nimmt. Das Xperia XZ Premium zeigt vorne wie hinten jeden einzelnen Fingerabdruck. Wirklich jeden! Ständig hat man das Verlangen, mit dem Putztuch darüber zu wischen.
Beim restlichen Gehäuse-Design geht Sony dagegen auf Nummer sicher: Das Xperia XZ Premium ist toll verarbeitet, sieht aber dem Dutzend Vorgängern zum Verwechseln ähnlich. Ein großer Pluspunkt: Das Gehäuse ist gegen eindringendes Wasser geschützt und kann ohne Sorgen im Regen verwendet werden. Der Fingerabdrucksensor ist am Seitenrand in den An/Aus-Schalter eingelassen und funktioniert zuverlässig.
Doch während die Konkurrenz zunehmend auf dünne Geräte mit schmalen Rändern setzt, wirkt das Xperia mit einer Breite von 77 Millimetern und einem Gewicht von 191 Gramm ziemlich wuchtig. Vor allem durch die breiten Ränder ober- und unterhalb des Bildschirms ist eine Einhandbedienung schwierig, wenn man nicht gerade Klitschko-Pranken hat.xperia-xz-1
Toller Bildschirm mit kleinem Haken
Apropros Bildschirm: Nach dem Z5 Premium verbaut Sony zum zweiten Mal einen 4K-Screen mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten. Farben und Kontraste können sich sehen lassen, der Bildschirm ist sehr blickwinkelstabil – Inhalte sind also auch von der Seite gut erkennbar, wenn auch etwas dunkler. Weil solche hochauflösenden Displays aber noch selten sind, unterstützen derzeit nur wenige Apps die 4K-Auflösung (etwa Youtube oder Sonys Video-Player). Games werden meist auf Full-HD herunterskaliert.
Ähnlich sieht es bei HDR (High Dynamic Range) aus. Die Technik kennt man von modernen Spitzen-Fernsehern, sie ermöglicht besonders satte Farben und Kontraste. Doch auch hier sind passende Apps Mangelware: Amazon Prime Video hat bereits HDR-Inhalte, Netflix aber noch nicht (läuft derzeit nur auf dem LG G6). Derzeit haben Käufer trotz des tollen Displays also kaum nennenswerte Vorteile gegenüber anderen Smartphones.
Technisch hat Sony in das Xperia XZ Premium beinahe alles gesteckt, was gut und teuer ist: Der eingebaute Prozessor vom Typ Snapdragon 835 ist einer der schnellsten überhaupt und steckt auch im Galaxy S8. Der Chip liefert genug Rechenpower für alle Anwendungen, Apps starten blitzschnell. Auch Bluetooth 5 und LTE Cat.16 sind an Bord – mehr geht derzeit nicht.xperia-xz-4
Kamera mit 960 Bildern pro Sekunde
Das wichtigste Feature für viele Kunden ist die Kamera. Sony setzt diesmal auf eine 19-Megapixel-Knipse mit f/2.0-Blende. Bei vorherigen Generationen kam eine 23-Megapixel-Kamera zum Einsatz. Bei gleicher Sensorgröße ergeben sich durch die reduzierte Auflösung größere Pixel, die mehr Licht aufnehmen können. Auf eine Dualkamera wie beim iPhone 7 Plus wird verzichtet.
Bei Tageslicht schießt das Xperia XZ Premium gute Fotos mit realitätsgetreuen Farben, die nicht so bonbonbunt sind wie beim Galaxy S8. Der automatische Weißabgleich gelingt dem Smartphone in den meisten Fällen gut, der Autofokus arbeitet auch bei schlechten Lichtbedingungen sauber und schnell. Gelegentlich kommt die Kamera ins Straucheln, wenn auf dem Motiv große Helligkeitsunterschiede sind (gleißende Sonne und große Schatten), dann wird das Bild generell abgedunkelt und die hellen Stellen wirken überzeichnet.
In puncto Detaildichte kommt Sony aber nicht an das Galaxy S8 heran, das allerdings auch eine lichtstärkere Blende verwendet. Zoomt man in die Bilder hinein, wirken Details verschwommen wie bei einem Aquarell. Das ist nicht mehr ganz so störend wie bei vorherigen Generationen, Sony ist also auf dem richtigen Weg. Fotografiert man nicht mit der voreingestellten „Intelligenten Automatik“, sondern im manuellen Modus, gelingen bessere Fotos. Das dürfte für viele aber zu umständlich sein. Für die absolute Kamera-Spitzenklasse reicht es deshalb noch nicht.
Die Kamera-App bietet viele Funktionen und ist übersichtlich aufgebaut, einzig die 4K-Videoaufnahme ist etwas zu tief in den Einstellungen versteckt. Wie bei Sony-Smartphones üblich gibt es einen dedizierten Kameraknopf.foto
Eine Besonderheit ist die Slow-Motion-Kamera: Sie nimmt kurze Clips mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde auf – bei normalen Videos sind es 30 oder 60 Bilder pro Sekunde. Die Auflösung wird allerdings auf HD beschränkt. Der Modus ist eine nette Spielerei, mehr aber auch nicht. Zum einen ist das Timing schwierig, weil der Zeitlupenmodus nur einen kurzen Moment aufnimmt. Zudem ist man auf sehr gute Lichtverhältnisse angewiesen. In Innenräumen sind die Aufnahmen oft zu dunkel und verrauscht.
Die Frontkamera knipst mit 13 Megapixeln, für Selfies und Videotelefonie ist das auf jeden Fall ausreichend. Wer bessere Bilder will, kann dank der spiegelnden Rückseite mit etwas Übung auch die Rückkamera für Selbstporträts nutzen.
Mittelmäßige Akkulaufzeit
Die Akkulaufzeit im Xperia XZ Premium ist mittelmäßig. Die eingebaute Batterie (Kapazität: 3230 Milliamperestunden) ist für das große 4K-Display beinahe unterdimensioniert. Konkurrenten wie Huawei verbauen bei ähnlicher Größe weit mächtigere Akkus. Bei durchschnittlicher Nutzung ist ein Tag locker drin, wer nur selten zum Smartphone greift dürfte auch länger ohne Steckdose auskommen. Heavy-User sollten unterwegs aber besser eine Powerbank einstecken.
Das Xperia XZ Premium unterstützt die aktuelle Schnellladetechnik (QuickCharge 3), damit ist das Handy schnell aufgeladen.xperia-xz-3
Fazit: Guter Allrounder, aber zu teuer
Das Xperia XZ Premium hat einen tollen Bildschirm, der sein volles Potenzial noch gar nicht ausreizen kann. Die technische Ausstattung – Prozessor, LTE, Bluetooth 5 – ist absolute Oberklasse. Das Design ist mit seiner Spiegelrückseite elegant, wirkt durch die breiten Rahmen aber etwas altbacken. Eine optische Frischzellenkur ist dringend nötig. Und auch bei der Akkulaufzeit sollte Sony nachbessern.
Das Sony Xperia XZ Premium kostet 699 Euro. Angesichts der Marktsituation dürfte der Preis nicht lange zu halten sein: Samsungs Galaxy S8 bekommt man bereits für rund 500 Euro, das Huawei P10 Plus gibt es ab 600 Euro. Ein angemessener Preis für das Xperia XZ Premium dürfte daher bei 500 bis 550 Euro liegen.
Update 13. Juli 2017: In der ersten Version des Artikels hieß es, ein Quickcharge-Netzteil sei nicht im Lieferumfang enthalten. Die entsprechende Passage wurde korrigiert.
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Vorteile |
Nachteile |
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toller Bildschirm … |
… der seine Stärken noch nicht voll ausspielen kann |
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schneller Prozessor |
Automatik-Modus der Kamera mit Schwächen |
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ungewöhnliche Gehäusefarbe |
breiter Rahmen um das Display |
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aktuelle Android-Version 7.1 |
mittelmäßige Akkulaufzeit |
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Bluetooth 5 und LTE Cat.16 |
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Weitere Tests:
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"Schick diese Nachricht an alle Freunde": Ein historischer Juli? Das steckt wirklich hinter diesem Whatsapp-Kettenbrief
Kettenbriefe auf Whatsapp verbreiten sich rasend schnell: Ein User schickt die Nachrichten, die oft pseudophilosophische Sinnsprüche, paranoide Warnungen oder einfach nur meist ziemlich unlustigen Quatsch beinhalten, an einen oder mehrere Freunde aus seiner Kontaktliste weiter. Nach diesem Schneeballprinzip erreichen die Botschaften viele Menschen innerhalb kurzer Zeit. Manchmal sind sie nur nervig, manchmal beinhalten sie aber auch gefährliche Abzockfallen.
Zumindest das Letztere trifft auf den aktuell herumgehenden Kettenbrief zumindest nicht zu. Unsinn ist er trotzdem – auch wenn viele Menschen gerade darauf hereinfallen.
Kettenbrief auf Whatsapp: Ein historischer Juli?
Darin geht es um ein kalendarisches Phänomen. „Der Monat Juli dieses Jahres hat 5 Samstage, 5 Sonntage und 5 Montage“, heißt es darin. Dies komme nur alle 823 Jahre vor. In China soll das angeblich Glück bringen. Und wer die Nachricht weiterleitet, soll ebenfalls davon profitieren: „Schick diese Nachricht an alle deine Freunde und innerhalb von vier Tagen wird das Geld dich überraschen.“
Whatsapp-kettenbrief (1)Was das Geld betrifft, so dürften dort die meisten wohl skeptisch sein – dass der Monat Juli im Jahr 2017 aber eine quasi historische Dimension hat, an der wir alle teilhaben dürfen, ist doch zumindest ein interessanter Fakt. Allein: Es stimmt nicht.
Geld gibt’s leider auch nicht
Dass in einem Monat fünf Samstage, fünf Sonntage und fünf Montage vorkommen, passiert nämlich keineswegs nur alle paar hundert Jahre. Die Webseite mimikama, deren Autoren sich der „Aufklärung über Internetmissbrauch“ verschrieben haben, hat nachgerechnet: Zuletzt trat dieses Phänomen im Oktober 2016 auf. Und davor im Oktober 2011.
Tatsächlich tritt diese Häufung von Tagen innerhalb eines Monats alle fünf bzw. sechs Jahre auf, je nach Schaltjahr. Und keineswegs, wie in dem Kettenbrief behauptet, nur einmal im Leben. Das nächste Mal ist es im Oktober 2022 so weit. Der Kettenbrief wird sich bis dahin aber wohl munter weiter verbreiten.
Ach ja, das mit dem Geld stimmt übrigens auch nicht. Aber das wussten Sie wahrscheinlich schon.
Technik, Trends & Themen 2017 – Von Giga-Glotzen und Web-Waschmaschinen

Bereits Monate vor der Messe geben die Hersteller einen Ausblick auf ihre kommenden Produkte. BILD stellt die Trends und Themen 2017 vor.
Foto: Martin Eisenlauer
Mehr im Netz als beim Job – Deutsche sind 43 Stunden pro Woche online

Laut einer neuen Studie der Postbank verbringt der Bundesbürger pro Woche 43 Stunden im Internet.
Foto: Getty Images/Westend61
Neues aus Südkorea – Zeigt Samsung das Galaxy Note 8 am 23. August?

Neue Gerüchte zum nächsten Flaggschiff-Smartphone von Samsung – das Galaxy Note 8 soll angeblich am 23. August präsentiert werden.
Foto: Concept Creator/Youtube
Erstes Bild aufgetaucht – Sieht so das nächste Smartphone von Google aus?
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Der Blog „Android Police“ hat einen Designentwurf veröffentlicht, der das kommende Handy „Pixel 2 XL“ von Google zeigen soll.
Foto: Android Police