
Es ist eine kleine Sensation: Der Facebook Messenger meldet 1,2 Milliarden monatlich aktive Nutzer, er zieht mit Marktführer WhatsApp gleich.
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News aus der digitalen Welt

Es ist eine kleine Sensation: Der Facebook Messenger meldet 1,2 Milliarden monatlich aktive Nutzer, er zieht mit Marktführer WhatsApp gleich.
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Wegen millionenfacher Angriffsversuche sollten Microsoft-Nutzer möglichst schnell die bereitgestellten Sicherheitsupdates installieren.
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Der Online-Händler startet eine neue Web-Plattform, die Eltern helfen soll, mit ihren Kindern über digitale Inhalte zu sprechen.
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„Probier doch mal den Leierkasten.“ Wer als Neuling in München die App „Jodel“ nutzt, um sich in der bayerischen Metropole zu orientieren, bekommt seit einigen Wochen auf die Frage nach einem guten Restaurant diese Antwort. Die üblichen Empfehlungen wie „Ich kann den Leierkasten nur empfehlen. Nettes Ambiente, freundlicher Service und ausgezeichnete Weine“ fehlen ebenfalls nicht. Alles wunderbar, so scheint es. Doch wer schließlich ahnungslos vor dem Leierkasten steht, der braucht entweder ein dickes Fell oder ein ganz viel Humor. Denn der Leierkasten in Wahrheit ein Bordell.
Den Humor verloren hat allerdings längst der Geschäftsführer des Kult-Puffs im Stadtteil Schwabing-Freimann. „Seit drei Wochen geht das schon so“, klagt Velica A. in einem Bericht der Münchner „tz“. „Es kommen Touristen, die ganz erstaunt sind, wenn sie uns besuchen.“ Sogar Familien finden sich im Leierkasten ein. „Erst kürzlich kam ein junges Ehepaar aus Pfaffenhofen, das mit seinen Kindern eigentlich nur ein Theater besuchen wollte“, berichtet A. genervt.
Grund manches ungewollten Besuchs sind nicht nur die Spaß-Empfehlungen in der App, sondern auch die irreführenden Bewertungen bei Google. „Selten so gut gegessen in München“, steht da beispielsweise zu lesen. „Wir können die Bewertungen nicht löschen“, ärgert sich A., „das müsste Google selbst machen. Aber die unternehmen nichts.“ Immerhin: Ein Wikipedia-Eintrag mit der Bezeichnung „Leierkasten (Gourmettempel)“ existiert bis auf das Stichwort nicht mehr. Dafür haben Witzbolde aber unter dem Adresse www.leierkasten.tk sogar eine Homepage ins Netz gestellt. Dort werden die angeblichen kulinarischen Spezialitäten gefeiert. Zusammen mit den falschen Bewertungen hat es vor allem der „Lavakuchen“ zu einiger Berühmtheit gebracht.
Velica A. kann darüber nicht (mehr) lachen. Wieso gerade sein Etablissement zur Zielscheibe der studentischen Digital-Kampagne wurde, ist unklar. Sein Geschäftsmodell ändern will der Geschäftsführer jedenfalls nicht: „Wir sind ein Bordell und wollen deshalb als solches deklariert werden“, sagt er der „tz“. Das gelte auch für das Internet.
Burger King reicht die normale Werbezeit wohl nicht mehr aus. Die Fast-Food-Kette nutzt nämlich in einem 15-sekündigen Spot den Google Sprachassistenten aus. Der springt bei den Menschen zu Hause auf ein Stichwort hin an und vervollständigt die Werbung.
Lange hatten Fans darauf gewartet, am 3. März war es so weit: Die Nintendo Switch stand in den Regalen der Händler. Und sie war offenbar vom Start weg ein Erfolg: Das Marktforschungsunternehmen Superdata hatte errechnet, dass allein in der ersten Woche 1,5 Millionen Konsolen verkauft wurden.
Allerdings sorgte die Switch auch mit einer Pannenserie für Schlagzeilen: Bereits kurz nach Verkaufsstart beschwerten sich einige Nutzer, dass der linke JoyCon (so heißen die ansteckbaren Controller) häufig kurzfristig den Kontakt zur Konsole verlieren. Ein anderer Switch-Besitzer beschwerte sich, dass sich das Gehäuse der Konsole sichtbar verzog – vermutlich wurde sie zu heiß.
Etwas, das vielen Switch-Besitzern sauer aufstößt, ist das derzeit noch überschaubare Spiele-Lineup. Bis auf „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ gibt es derzeit keinen Must-have-Titel im Portfolio. Das soll sich bald ändern: In der Nacht zum Donnerstag hat Nintendo weitere Details zu kommenden Titeln für die Switch und den Nintendo 3DS bekanntgegeben.
Große Erwartungen liegen auf „Mario Kart 8 Deluxe“, der am 28. April für die Switch erscheint. Dabei handelt es sich um eine aufgemotzte Version des Fun-Racers für die Wii U. Neu angekündigt wurde die Switch-Version des Brettspielklassikers Monopoly, die den Vibrationssensor des JoyCons nutzt, um ein realistischeres Gefühl fürs Würfeln zu vermitteln. Ob das die Verkaufszahlen der Konsole spürbar ankurbeln wird, darf allerdings bezweifelt werden.
Deutlich spannender ist dagegen „Splatoon 2“, der Nachfolger des beliebten Wii-U-Titels. Der Multiplayer-Titel erscheint am 21. Juli 2017. Am 16. Juni kommt das Box-Spiel „Arms“ auf den Markt, parallel dazu werden die JoyCons in der Farbe Neon-Gelb angeboten. Diese kann man einzeln (40 Euro) oder im Doppelpack (80 Euro) kaufen. Für Minecraft wird es ein spezielles „Super Mario Mash-Up Pack“ geben, das zahlreiche Elemente aus dem Mario-Universum in die Klötzchenwelt bringen wird. Das etwas betagte Spiel „PayDay 2“ kommt ebenfalls für die Nintendo Switch.
Kurz vor Weihnachten kommt „Super Mario Odyssey“, hier äußerte sich Nintendo allerdings nicht. Vermutlich werden hier erst im Rahmen der Videospielmesse E3 weitere Details bekanntgegeben.
Auch für Besitzer des Handhelds 3DS gibt es Neuigkeiten. Am 28. Juli erscheint mit „Hey! Pikmin“ ein Ableger der Strategie-Reihe für die mobile Konsole, am selben Tag kommt außerdem „Dr. Kawashimas diabolisches Gehirn-Jogging“. Im Sommer 2017 wird außerdem ein neues Kirby-Spiel erscheinen.Mario Kart themed Bar
Das iPhone hat Apple reich gemacht. In jedem Quartal verdient der Konzern Milliarden mit seinem smarten Telefon. Doch in seinen Geheimlaboren tüfteln die Ingenieure längst an neuen Ideen, mit denen Apple in völlig neue Märkte vorstoßen will. Einem Bericht des US-Senders CNBC zufolge arbeitet der Tech-Konzern in einem stillen Kämmerlein in Palo Alto, Meilen entfernt vom Hauptquartier in Cupertino, an hochmodernen Sensoren zur Behandlung von Diabetes. Der Konzern hat sich zu den Berichten wie gewohnt nicht geäußert.
Ein Team bestehend aus 30 biomedizinischen Technikern arbeitet mit Hochdruck an einem nicht-invasiven Sensor, der nicht wie üblich die Haut durchstechen muss, sondern mittels Licht kontinuierlich den Blutzuckerspiegel überwachen soll. Solche Sensoren könnten beispielsweise an einem Armband oder der Apple Watch angebracht werden.
Dem CNBC-Bericht zufolge beschäftigt sich Apple bereits seit fünf Jahren mit der Technik, das Biomedizin-Team hat die Arbeit vor einem Jahr aufgenommen. Apple-Gründer Steve Jobs soll noch vor seinem Tod den Anstoß zu den Plänen gegeben haben.
Sollte Apple das gelingen, wäre es ein Durchbruch in der Medizintechnik, an dem zuvor viele Pharma-Unternehmen gescheitert sind. Die Entwicklung würde „mehrere hundert Millionen oder sogar eine Milliarde Dollar“ kosten, erzählte der Experte Terrance Gregg der Nachrichtenagentur Reuters. Mit Barreserven von mehr als 200 Milliarden Dollar spielt Geld bei Apple keine Rolle.
Apple Watch Test 15.50hUnd die Entwicklung würde sich im Erfolgsfall refinanzieren: Die Uhr wäre ein Must-have für Diabetiker. Der Weltgesundheitsorganisation zufolge gibt es weltweit mehr als 400 Millionen Zuckerkranke. Auch andere Unternehmen forschen an einer ähnlichen Technik, Google setzt etwa auf eine Kontaktlinse mit eingebauten Sensoren.
Dass Apple große Pläne im Gesundheitsbereich hegt, ist nicht neu. In einem Gespräch mit „Fastcompany“ erklärte der Apple-Chef im vergangenen August: „Unsere Strategie ist es, dir in jedem Abschnitt deines Lebens zu helfen, egal ob du im Wohnzimmer sitzt und besser mit deinem Desktop-Rechner arbeiten möchtest, du dein Smartphone nutzt oder du im Auto sitzt.“ Die Kampfansage ist deutlich: „Wir haben uns in die Gesundheitsarena begeben. Wir haben uns den Wellness-Bereich näher angeschaut, was uns dazu führte, uns näher mit der Forschung zu beschäftigen, was uns dann wiederum zur Patientenversorgung und anderen Dingen führte“, erklärte Cook.
Und der Apple-Chef stellt klar, dass es sich nicht nur um ein Hobby handelt: Derzeit würden die meisten Lösungen, egal ob es sich um Geräte oder Produkte der Pharmaindustrie handelt, nur angeboten, um Rückerstattungen der Krankenkassen zu bekommen – „und nicht, weil es dem Patienten hilft“, klagt Cook. „Wenn man die Rückerstattung durch die Krankenkassen außer Acht lässt, und wir haben dieses Privileg, könnten wir etwas schaffen, das selbst den Smartphone-Markt winzig aussehen lassen würde.“applehealth-Vote
Apple forscht nicht nur an Medizingeräten der Zukunft, sondern kauft sich auch viel Know-how ein. Ende August übernahm der iPhone-Hersteller den Medizin-Cloudanbieter Gliimpse. Damit können Patienten ihre Daten sammeln und bei Bedarf an ihre Ärzte weiterreichen, damit diese sich ein genaueres Bild über Erkrankungen und Vordiagnosen machen können. Ziel der Plattform ist es, unterschiedliche Datenformate und Quellen zusammenzuführen.
Bislang bietet Apple für Privatpersonen die Health-App an, die Gesundheitsdaten darstellt und mit vielen Geräten von Fremdherstellern funktioniert – etwa den Wlan-Waagen von Withings. In den USA nutzen einige Krankenhäuser die Health-App zur Fernüberwachung ihrer Patienten. Mit „ResearchKit“ bietet der Konzern außerdem ein Tool, mit dem Wissenschaftler Daten für Studien sammeln können, etwa für die Alzheimer-, Diabetes- oder Asthma-Forschung. Mit „CareKit“ gibt es wiederum eine Art Baukasten für Medizin-Apps.Apple-Fakten 11.44
Kaum unterwegs ist auch schon der Akku des Handys fast leer. Machen Sie beim Aufladen vielleicht etwas falsch? Diese Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden.
Wer kennt es nicht? Anstatt Musik zu hören, muss man erstmal die Kopfhörer entknoten. Doch mit diesem simplen Trick gehört das der Vergangenheit an.
Angebliche Viagra-Tabletten, gefälschte Sonnenbrillen, vermeintliche Job-Angebote und jede Menge einsame Frauen, die zufällig in derselben Gegend wohnen: Jeden Tag rauschen mehr als 100 Millionen unerwünschte E-Mails (sogenannter Spam) in deutsche E-Mail-Postfächer. Aufs Jahr gerechnet sind das fast 40 Milliarden Nachrichten, ein Plus von 10 Prozent allein zum Vorjahr. Viele dieser Spam-Mitteilungen führen auf verseuchte Webseiten oder haben den Trojaner direkt im Anhang.
Verschickt wird der Großteil der Spam-Nachrichten von wenigen Cyberkriminellen, die Hunderttausende Rechner kontrollieren – oft ohne, dass die PC-Besitzer etwas davon ahnen. Dem FBI ist nun ein Schlag gegen einen der größten Spammer der Welt gelungen. Am Montag wurde bekanntgegeben, dass der russische Hacker Peter Yuryevich Levashov, auch bekannt als Peter Severa oder „Peter des Nordens“, gefasst wurde. Das berichtet das US-Technikportal „Wired“.
Levashov gilt als Strippenzieher hinter dem Kelihos-Botnetz, einem ausgeklügelten, globalen Netzwerk infizierter Computer, die E-Mail-Fächer weltweit mit Spam fluten, Kreditkartendaten stehlen und Schadsoftware verbreiten. Insgesamt sollen 100.000 Rechner unter Kontrolle sein, etwa fünf bis zehn Prozent davon in den USA. Sein Geld verdiente Levashow, in dem er das Botnetz an andere Kriminelle vermietete. „Wired“ zufolge kosteten eine Million verschickte Spam-Mails anfangs 200, später 300 Dollar. Phishing-Attacken, mit denen private Nutzerdaten gestohlen werden, schlugen mit 500 Dollar pro Million Nachrichten zu Buche.
Es ist ein weiterer Schlag von US-Behörden gegen organisiertes Cyberverbrechen. Erst vor wenigen Wochen wurden zwei russische Kriminelle angeklagt, am Yahoo-Hack beteiligt gewesen zu sein. Es ist aber auch das Ende eines der gefährlichsten Botnetze der Welt.
Meistgesuchter Hacker 14.10„Botnetze wie Kelihos können schnell gewaltigen Schaden anrichten und sind eine Bedrohung für alle Amerikaner“, sagt Kenneth Blanco, Mitarbeiter des Justizministeriums. Levashov werden – wie anderen hochrangigen Hackern – Verbindungen zu russischen Geheimdiensten nachgesagt, das konnte bislang aber nicht zweifelsfrei belegt werden.
Eine Schlüsselrolle bei der Jagd auf Levashov spielte Elliott Peterson, Special Agent beim FBI. Er legte gemeinsam mit zwei Experten im Jahr 2014 bereits das gefürchtete Zeus-Netzwerk lahm, das von Jewgeni Bogatschew gebaut wurde. Er ist derzeit der meistgesuchte Hacker der Welt, auf ihn sind drei Millionen US-Dollar Kopfgeld ausgesetzt.
Gefasst wurde Levashov, der eigentlich in St. Petersburg lebt, im Familienurlaub in Spanien. Die ersten Planungen zur Operation liefen bereits im Frühjahr an, denn Spanien ist ein starker Verbündeter der US-Amerikaner im Kampf gegen Cyberkriminalität. Levashov ist seit Jahren im Visier der Fahnder, auf der SpamHaus-Liste der größten Spammer liegt er derzeit auf Platz sechs.
Auf die Schliche kamen ihm die Ermittler schließlich, weil sie akribisch IPs und Login-Daten von Seiten wie FourSquare, Apple und Google abglichen. Kurioserweise nutzte Levashov dieselben Login-Daten für seine kriminellen Geschäfte wie für iTunes. Am Ende wurde ihm diese Nachsichtigkeit zum Verhängnis.
Ob und wann der Spam-Zar an die USA ausgeliefert wird, ist noch unklar.Gaycken-Interview_12.30