Sprachassistent und neue Oberfläche: Lohnt sich der neue FireTV-Stick für 40 Euro?

Ein Taxi bestellen, Musik auf Zuruf spielen oder kurz nach dem Wetter fragen: Amazon Echo erleichtert den Alltag in allerlei Hinsicht. Viele Deutsche schrecken trotzdem davor zurück, sich die Box mit Amazons Sprachassistentin Alexa ins Wohnzimmer zu stellen. Jetzt bekommen auch FireTV-Stick und Co. die Sprachsteuerung spendiert, ohne Dauerlauschen. Wir haben den FireTV Stick getestet und erklären, warum Alexa auf dem Fernseher einfach nicht dasselbe ist.

Die wichtigste Neuerung des aktualisierten FireTV Stick ist nicht die Hardware. Die hat sich im Vergleich zum Vorgänger nur leicht verändert. Der neue Stick ist 30 Prozent schneller, das merkt man im Alltag auch tatsächlich. Verzögerungen bei der Eingabe sind seltener, die Ladezeiten fallen kürzer aus. Optisch ist der neue vom alten FireTV Stick nicht zu unterscheiden, nur die beigelegte Sprachfernbedienung ist neu. Und mit ihr der Zugang zur wirklichen Neuerung: die überarbeitete Oberfläche inklusive Alexa.Amazon Echo für jeden erhältlich – lohnt er sich? 10.45

Alexa mit Einschränkung

Mit der Assistentin wird der Fernseher ein gutes Stück smarter, beantwortet Fragen, kennt das Wetter und sucht Rezepte für den Geburtstagskuchen heraus. Dabei eignet er sich auch für Menschen, denen das Mikrofon im Wohnzimmer gruselig ist: Alexa hört auf dem FireTV Stick nur zu, wenn man den passenden Button auf der Fernbedienung drückt – und der Fernseher eingeschaltet ist.

Das ist leider eine ganz gehörige Einschränkung: Amazon Echo reagiert immer auf Zuruf, ganz unabhängig davon, was man gerade tut. Der FireTV Stick kann das nicht. Damit geht die Selbstverständlichkeit in der Nutzung verloren. Nur um sich ein Taxi zu bestellen, macht man schließlich nicht den Fernseher an. Während der TV läuft, ist die Zusatzfunktion aber sehr nett, die Spracherkennung funktioniert mittlerweile sehr gut. Viele der Skills getauften Apps von Drittanbietern – von Chefkoch.de bis zu BMW – stehen zur Verfügung. Eine kleine, aber für viele wichtige Einschränkung: Der FireTV Stick kann aktuell, anders als Amazon Echo, keine Musik von Spotify wiedergeben. Das kann Amazon aber jederzeit nachrüsten.

Die meisten Menschen werden den Alexa-Button ohnehin vor allem für die Steuerung des Sticks benutzen. Das funktioniert wirklich sehr gut. Einfach den Knopf drücken, nach einer Serie oder einem Film fragen, schon erscheinen die passenden Suchergebnisse. Und die sind dank des überarbeiteten Menüs nun deutlich besser als vorher.Neues bei Amazon und Netflix_10.15

Die neue Oberfläche ist der Star

Für alle, die nicht nur bei Amazon schauen, ist die neue Oberfläche eine echte Verbesserung: Bisher dominierten dort die eigenen Inhalte aus dem Streaming-Angebot Amazon Prime Video das Bild, jetzt macht man mehr Platz für Netflix und Co. In einem eigenen Vorschau-Band werden nun auch Fremdinhalte wie die Netflix-Highlights direkt in der Hauptübersicht gezeigt.

Auch bei der Suche zeigt das FireTV nun nicht mehr nur die Amazon-Inhalte, sondern auch die der Konkurrenten. Wählt man dort etwa eine Serie, startet sich dann gleich die passende App. Amazon verspricht, dass immer das kostenlose Ergebnis ganz vorne gezeigt wird, was in der Regel auch funktionierte. Leider aber nicht immer. Während zum Beispiel bei der Netflix-Serie „House of Cards“ und vielen anderen brav die kostenlose Version vor der kostenpflichtigen bei Amazon angezeigt wurde, fehlte sie bei der Kinder-Serie „Pokémon XYZ“ ganz – obwohl die Serie bei Netflix im Programm ist. Stattdessen erschien nur das Angebot bei Amazon. Für 2,99 Euro pro Folge.

Wirklich schlimm ist das zwar nicht, trotzdem sollte man sich natürlich auf die Suche verlassen können und nicht in allen Streaming-Angeboten und Mediatheken einzeln schauen müssen, ob das Gesuchte nicht doch woanders umsonst zu bekommen ist. Ob der Fehler auch noch bei anderen Serien und Filmen auftaucht und wann Amazon ihn behebt, können wir aktuell nicht sagen.

Fazit: Tolle Neuauflage – aber kein Kaufgrund

Mit der schnelleren Hardware, der Sprachfernbedienung inklusive Alexa und vor allem der überarbeiteten Oberfläche wird der FireTV-Stick gewaltig aufgewertet. Obwohl Alexa auf dem Fernseher deutlich weniger nützlich ist als im Amazon Echo. Ein echter Kaufgrund für den FireTV-Stick sind die neue Oberfläche und Alexa übrigens nicht: Beides kommt ab sofort per Update auch auf alte FireTVs und FireTV-Sticks. Wer beim FireTV-Stick die Sprachsteuerung nutzen möchte, muss sich allerdings die passende Fernbedienung für 25 Euro dazukaufen. Oder man zahlt gleich die 39 Euro für den neuen FireTV-Stick – und bekommt dann auch noch die schnellere Hardware.Beste internationale TV-Serien

Ärger wegen Nebenjob: Dieser harte Navy Seal hat noch eine zweite Karriere – als Pornostar

Die Navy Seal gelten als eine der härtesten Elite-Einheiten der Welt. Seal Team Six jagte und erschoss Terror-Fürst Osama bin Laden – und Präsident Obama sah live zu. Einem anderen Seal-Mitglied haben ebenfalls schon viele bei seiner Arbeit zugesehen. Denn der dekorierte Offizier Joseph John S. ist unter dem Alias Jay Voon in mindestens 29 Porno-Filmen aufgetreten. Jetzt bringt ihm sein Nebenjob Ärger ein.

Eigentlich ist die Geschichte hinter seiner Pornokarriere eher tragisch: S., der heute den Rang eines Chief Special Warfare Officers bekleidet, heiratete vor 15 Jahren das Porno-Starlet Jewels Jade. Kurz darauf beendete sie ihre Karriere, wollte lieber Hausfrau und Mutter sein. Doch nachdem die beiden sich als Immobilien-Haie versuchten, stand das Paar plötzlich vor einem riesigen Schuldenberg: 1,8 Millionen Dollar war das Paar 2005 in der Kreide, berichtet die „San Diego Union Tribute“.Schwulenpornos

Pornostar wider Willen

Um wieder an Geld zu kommen, fing Jade an zu strippen. Und kehrte irgendwann widerwillig ins Pornogeschäft zurück. „Es half uns, eine Menge unserer finanziellen Probleme auszugleichen“, sagte sie der Zeitung. „Ich konnte mich um unser Kind kümmern. Ich konnte unsere Schulden zurückzahlen.“

Als S. 2009 versetzt wurde, wollte seine Frau aus der Branche aussteigen – und lernte dann die Schattenseiten ihrer Karriere kennen. „Wenn du dir einmal einen Namen gemacht hast und deine Fans dich auf der Straße erkennen, findest du einfach keinen normalen Job mehr.“ Bei einer Bewerbung in einem Luxushotel erkannte sie einer der Angestellten. Noch vor Ende des Vorstellungsgesprächs wusste der ganze Laden Bescheid – und die Stelle war futsch.

Also ging sie als Pornodarstellerin aufs Ganze. Sie setzte eine eigene Internetseite auf und veröffentlichte dort einige selbst gedrehte Filme. Eine Art Werbeauftritt, der ihr aber kaum Geld, sondern nur Kosten einbrachte, wie sie der Zeitung sagte. Um die Gagen für die Darsteller zu drücken, trat auch ihr Mann in den Clips auf, mal mit ihr, mal mit anderen Frauen. S. soll mit seinen Auftritten also kein Geld verdient haben.Verdienst Porno_13.15

Die Navy mag Pornos nicht

Ob diese Darstellung stimmt, prüft aktuell die Navy. Viele Kollegen wussten zwar schon länger von der zweiten Karriere, aber erst jetzt gibt es Ärger. Das Problem: Die Seals dürfen zwar Geld nebenbei verdienen, müssen sich das aber genehmigen lassen. Eine der Bedingungen: Sie dürfen durch ihren Zweitjob die Navy nicht schlecht in schlechtem Licht erscheinen lassen. Leider hat S. den Papierkram vergessen. Dass er und seine Frau die Porno-Karriere nie mit seiner militärischen verbanden, könnte ihm immerhin angerechnet werden.

In anderen Fällen griff die Navy allerdings hart durch: Viele Soldaten und Soldatinnen, die in der Vergangenheit im Playboy oder ähnlichen Publikationen auftauchten, wurden entlassen, berichtet der „San Diego Union Tribute“. Andere wurden degradiert. Beides keine schöne Aussicht für S., der in gerade mal acht Monaten sowieso aus dem Dienst ausgeschieden wäre. Was nach der Soldatenlaufbahn kommt, ist noch völlig offen. Seine Frau schätzt seine Chancen als Pornostar nicht besonders rosig ein: Mit seinen 42 Jahren sei er für eine Vollzeitkarriere in diesem Geschäft schlicht zu alt. Orgasmus Sex Fakten