Smartphones im Vergleich: Fünf Dinge, die das iPhone 7 besser kann als das Galaxy S8

Ein Wahnsinns-Bildschirm, eine tolle Kamera und ein leider gar nicht so smarter Assistent: Das ist das Fazit unseres Galaxy S8 Tests. Ende April steht das Spitzen-Smartphone im Handel, bislang gibt es bereits mehr als eine Million Vorbestellungen. Doch wie schlägt es sich gegen das iPhone 7 Plus? In einigen Punkten hat das Samsung-Handy definitiv die Nase vorn (Design inklusive Riesendisplay, Kopfhörerbuchse, erweiterbarer Speicher), doch in mancher Hinsicht sticht Cupertino die Konkurrenz aus Seoul aus. Fünf Dinge, die das iPhone 7 Plus besser kann.Galaxy S8 Test_17.10

1. Intuitiveres Betriebssystem

Dieser Punkt dürfte am umstrittensten sein. Aber zur Wahrheit gehört auch: Eingefleischte iPhone-Nutzer dürften immer zu einem Apple-Smartphone greifen, egal wie gut die Android-Konkurrenz ist. Der Grund dafür ist die Software. Denn Apples iOS-Betriebssystem bietet zwar nicht so viele Freiheiten und Einstellmöglichkeiten wie Android, ist aber vor allem für unerfahrene Anwender runder und intuitiver zu bedienen. Vor allem Apps werden häufig zuerst auf iOS optimiert, Tablet-Nutzer können ein Lied davon singen. Android hat zwar in den letzten Jahren aufgeholt, doch Apple ist immer noch eine Armlänge voraus.

2. Mehr Leistung

Bei modernen Smartphones spielt die Leistung für die meisten Nutzer kaum noch eine Rolle. Hauptsache, nichts ruckelt oder hängt. Doch aufwendige 3D-Anwendungen und Videoschnittprogramme treiben die Prozessoren bis an die Grenzen. Und hier macht das iPhone 7 Plus die bessere Figur: Obwohl sich die technische Ausstattung des Galaxy 8 auf dem Papier besser liest, punktet das iPhone 7 Plus im Real-World-Test. So braucht das Galaxy S8 fast doppelt so lange, um ein vierminütiges 4K-Video zu exportieren. Das zeigt, wie sehr sich Apples enge Verschränkung von Hard- und Software auszahlt.Samsung Galaxy S8

3. Continuity

It just works – das ist Apples Maxime. Langjährige iPhone- und Mac-Nutzer wissen, dass das nicht immer der Fall ist. Wie bei jeder Software hakt es auch im Appleversum mitunter gehörig, iTunes etwa müsste dringend überarbeitet werden. Dennoch werden die unterschiedlichen Geräte immer weiter miteinander verschränkt, was den Nutzern viel Zeit spart. So kann man etwa mit der Apple Watch den Mac entsperren, Telefonate vom iPhone auf dem iPad annehmen oder auf dem Tablet eine Präsentation anfangen und auf dem Computer zuende schreiben. Apple nennt dieses Prinzip Continuity. Samsung dagegen setzt auf unterschiedliche Betriebssysteme (Tizen auf der Uhr, Android auf dem Smartphone, Windows auf einigen Tablets) – eine so enge Verschränkung erscheint deshalb beinahe unmöglich.

4. Regelmäßige Updates

Alljährlich veröffentlichen sowohl Apple als auch Google eine neue Version ihres Betriebssystems. Der große Unterschied: Während Apples aktuelle Version (iOS 10) auf vier von fünf iOS-Geräten installiert ist (Stand Februar 2017), hat Android Nougat einen mickrigen Marktanteil von knapp fünf Prozent. Viele ältere Android-Geräte werden das Update vermutlich nie bekommen, während selbst das viereinhalb Jahre alte iPhone 5 noch das aktuelle Update bekommt (auch wenn es vermutlich das letzte Mal ist).

5. Dual-Kamera

Unser Test zeigte: Die Kamera im Galaxy S8 macht exzellente Bilder. Vor allem bei schummrigem Licht ist beeindruckend, wie viele Details auf den Fotos zu sehen sind. Doch coole neue Features bietet die Kamera des S8 nicht. Die Konkurrenz dagegen experimentiert längst mit neuen Technologien wie hochauflösenden Schwarz-Weiß-Sensoren und Lichtmalerei (Huawei) oder Weitwinkelaufnahmen (LG). Seit vergangenem Jahr setzt auch Apple beim Spitzenmodell auf eine Dual-Kamera. Die ermöglicht einerseits eine Vergrößerung, die einem zweifach optischen Zoom nahekommt. Zum anderen sind tolle Porträts mit Hintergrundunschärfe möglich. Um hier mithalten zu können, fehlt dem Samsung-Handy einfach die zweite Linse. iphone 7 vs galaxy s8

Mord-Videos statt virtueller Mätzchen: Warum Facebooks irre Zukunftsvisionen an der Realität zerschellen

Es war eine gigantische Vision: Menschen aus der ganzen Welt sollen sich dank Facebooks VR-Brille Oculus Rift demnächst an virtuellen Strandpromenaden treffen, dabei auf in der Luft schwebenden Chatfenstern mit den Freunden quatschen können, die keine der teuren Brillen besitzen. So stellte sich Mark Zuckerberg auf der hauseigenen Messe F8 in San Jose die Zukunft von Facebook vor. Spötter mag die Vision einer virtuellen Traumwelt an das gescheiterte Pseudospiel Second Life erinnern. Für Zuckerberg und sein Team ist sie wohl auch Flucht vor den livegestreamten Morden der traurigen Facebook-Realität.Facebook Spaces

Die sieht nämlich längst nicht so rosig aus wie die Comic-Avatare in der neuen „Spaces“-App für Oculus Rift. Anfang des Jahres beherrschte noch Facebooks Rolle in der Fakenews-Debatte das Bild des Netzwerkes. Mittlerweile ist das – nach wie vor nicht befriedigend gelöste – Thema einem viel drastischeren gewichen. Denn bei Facebook soll nach Zuckerbergs Willen immer mehr live passieren. Leider streamen aber nicht nur Hobby-Köche und Modebloggerinnen ihren Alltag – sondern auch immer mehr Mörder und Vergewaltiger. Und Facebook kann wie seine Nutzer nur machtlos zusehen.Facebook kündigt nach Mord Konsequenzen an_11.20

Mord und Vergewaltigung bei Facebook

Auf der F8 war das Kapitel eine kleine Fußnote: Zuckerberg erwähnte zwar gleich zu Beginn den jüngsten Mord an Rentner Robert Godwin Sr., dessen Mörder ein Video der Tat bei Facebook hochgeladen hatte, und drückte seine Anteilnahme aus. Nach einem Versprechen, in Zukunft mehr gegen solche Fälle zu unternehmen, ging man aber zur Tagesordnung über. Es blieb ihm aber wohl auch wenig mehr übrig.

Die Wahrheit ist schlicht und einfach: Facebook kann die Flut an Inhalten eigentlich nicht mehr kontrollieren. Von Menschenhand ist das durch die schiere Masse an Inhalten ohnehin nicht mehr möglich. Computer-Programme und künstliche Intelligenz sind aber längst nicht soweit, dass sie grausame oder anderweitig verstörende Inhalte ausreichend schnell als solche erkennen. Was bei Nacktbilder noch gut funktionierte, ist im Zeitalter von Videoclips längst nicht mehr ohne weiteres möglich – von Livestreams ganz zu schweigen.Vergewaltigung live auf facebook_17.30

KI als entfernter Hoffnungsschimmer

Die einzige Hoffnung ist, dass sich künstliche Intelligenz so schnell weiterentwickelt, dass sie auch Livestreams auf problematische Inhalte untersuchen kann. Ob das je der Fall sein wird, steht auf einem anderen Blatt. Während nackte Körper auch für Programme relativ leicht zu erkennen sind, ist das etwa bei Gewalt längst nicht so einfach möglich. Doch selbst wenn Facebook eine entsprechende KI entwickeln kann, dürfte es noch eine ganze Weile dauern – während die Menge der zu prüfenden Video- und Liveinhalte immer weiter anwächst.

Bis dahin bleibt Facebook wenig anderes übrig, als sich auf Meldungen der Nutzer zu verlassen, was in der Vergangenheit nicht gerade berauschend funktionierte. Von Hand bearbeitete Meldungen zu einem Livestream werden nur in absoluten Ausnahmefällen rechtzeitig bearbeitet werden. Zudem muss sich auch ein Nutzer finden, der sich zu einem Vorfall an Facebook wendet: Wie viele bei Facebook gestreamte Verbrechen nie gemeldet wurden und dadurch unentdeckt blieben, weiß wohl niemand.

In Facebooks Vsision des virtuellen Netzwerkes wäre für solche Grausamkeiten alleine schon wegen der stilisierten Optik kein Platz. Ob sie sich aber durchsetzt, darf man bezweifeln. Die wilden Visionen der letzten Jahre sind jedenfalls längst sang- und klanglos verschwunden. Das wird mit Facebooks Live-Problem wohl leider nicht so gehen.Vor Facebook_12.30

Gerüchte: Streicht Apple beim iPhone 8 eines der beliebtesten Features?

Zehn Jahre ist es im Sommer her, dass Apple mit dem iPhone den Handy-Markt für immer veränderte und das Smartphone, wie wir es heute kennen, in den Handel brachte. Zum Jubiläum will Apple dieses Jahr mit dem iPhone 8 – auch als iPhone Edition oder iPhone Pro gehandelt – noch einmal einen echten Meilenstein vorstellen. Doch ausgerechnet mit einem der wichtigsten Features gibt es nun Probleme: Das iPhone 8 könnte ohne TouchID kommen – dafür aber auf eine revolutionäre Lösung setzen.

+++ Hier finden Sie alle iPhone 8 Gerüchte +++

In einem Punkt sind sich alle Gerüchte zum iPhone 8 einig: Wie das Galaxy S8 soll auch das neue iPhone ein im Verhältnis zum Gehäuse schlicht gigantisches Display bekommen. 5,8 Zoll Diagonale gelten in der Gerüchteküche als gesetzt. Dank schmaler Ränder soll das Gehäuse des iPhone 8 trotzdem kleiner ausfallen als das des aktuellen iPhone 7 Plus. Das Manko: Platz für den ikonischen Homebutton bleibt so nicht. Er wird deshalb wohl gestrichen. Bloß: Was passiert dann mit TouchID?Apple Watch Diabetes 13.09

iPhone 8: Wird TouchID gestrichen?

Der Fingerabdrucksensor solle direkt im Display verbaut werden, hieß es zunächst aus verschiedenen Quellen. Apple habe dafür eigens eine optische Lösung entwickelt. In den letzten Wochen kamen erste Gerüchte auf, dass Apple Probleme bei der Umsetzung der Technik habe. Apple würde den üblichen Verkaufsstart im September nicht halten können. Oder sich für eine andere Lösung entscheiden müssen.

Und die könnte radikaler ausfallen, als vielen Nutzern lieb ist: Anders als Samsung, das sich beim Galaxy S8 aus ähnlichen Gründen für einen Scanner auf der Rückseite entschied, könnte Apple TouchID sogar ganz streichen, vermutet der Analyst Andy Hargreaves nach Informationen von „Macrumors“.

Stattdessen könnte das iPhone 8 auf eine revolutionäre Technik setzen: Die Frontkamera soll Gesichter in 3D erkennen können – und könnte mit diesem Feature auch das iPhone und die Accounts darauf absichern. Laut Insidern soll das sogar bei schlechtem Licht und aus schlechten Kamera-Winkeln hervorragend funktionieren, geht also weiter als jetzige Systeme zur Gesichtserkennung.iPhone 8 TouchID Umfrage

iPhone 8: Apple vor der Wahl

Doch wie kommt Hargreaves  darauf, dass Apple wirklich vor dieser Wahl steht? Seine Argumentation fußt darauf, dass Apple scheinbar keine optischen Scanner in größeren Mengen geordert hat – was aber nötig wäre, wenn die Produktion demnächst anlaufen sollte. Seiner Ansicht nach müsste der iPhone-Konzern die bestehenden Probleme in den nächsten Wochen beheben, um im Zeitplan bleiben zu können. Sonst blieben nur zwei Optionen: Der Wegfall oder eine Verzögerung. Warum er einen Scanner auf der Rückseite als unwahrscheinlich ansieht, ist nicht bekannt.

Ob der Schritt bei den Kunden gut ankommen würde, steht in den Sternen. Auch TouchID war am Anfang durchaus umstritten, mauserte sich aber bald zum heimlichen Star des iPhone 5s. Alle wichtigen Hersteller zogen nach, mittlerweile lassen sich selbst manche Einsteiger-Smartphones mit dem Fingerabdruck entsperren. Ob sich nun der 3D-Scan des Gesichts durchsetzt oder die Kunden andere Lösungen wie den Iris-Scanner des Galaxy S8 vorziehen, muss sich zeigen. Vielleicht kann Apple ja noch einmal eine Revolution gelingen.Apple-Fakten 11.44

Neues Google Earth: Jetzt kann man die Welt vom Sofa aus auch in 3D erkunden

Seit Google Earth 2005 vorgestellt wurde, kann man nahezu jeden Winkel der Welt auch von zu Hause aus besuchen. Nach zweijährigem Tüfteln hat Google nun die neueste Version des Online-Atlas präsentiert. Erstmals ist das Angebot direkt im Browser aufrufbar – allerdings bislang nur über Chrome und Android, wie der Konzern in einem Blog ausführte. Außerdem bietet es eine Anzahl an neuen Funktionen.

Mit der sogenannten „Voyager“-Funktion können sich die Nutzer nun zusätzlich mit Informationen und Geschichten rund um das Gebirge oder die Stadt versorgen, die sie gerade anschauen. Dafür hatte sich Google mit einer Reihe von Experten und Partnern zusammengetan, darunter BBC Earth und die Nasa. Auch Figuren aus der Sesamstraße erzählen auf einigen geführten Touren Geschichten über den Ort.

„Auf gut Glück“ – virtuelles Globusdrehen mit Google Earth

Die kuriosesten Orte der Welt 13.10Früher gab es ein beliebtes Spiel: Man verband sich die Augen, drehte am Globus und drückte dann mit dem Finger zum Anhalten darauf. Die Stelle, wo der Finger landete, sollte das nächste Urlaubsziel sein – und sei es nur im Traum. Die moderne Variante ist der „Auf gut Glück!“-Knopf: Er bringt den Nutzer per Zufall an irgendeinen Ort der Welt. Google arbeitete für die neue Earth-Version zudem mit künstlicher Intelligenz, die dem Nutzer Vorschläge für weitere Orte macht, die er besuchen kann sowie weitere Informationen anbietet. Der neue 3D-Button erlaubt es darüber hinaus, jeden Ort komplett zu umkreisen. 

„Alles, was Google über die Welt weiß, könnt Ihr nun auch wissen“, erklärte Sean Askay, ein Ingenieur des Unternehmens. Google Earth gibt es seit 2005. Das Programm verbindet Satellitenbilder und Luftaufnahmen, um den Nutzern eine virtuelle Reise in jeden Winkel des Planeten zu ermöglichen.Google-Update Autofahrer 1405

Künstliche Intelligenz: Genosse Terminator: Russen-Roboter feuert mit beiden Händen

Wenn es um die Entwicklung von künstlicher Intelligenz geht, steht nahezu immer eine Befürchtung im Raum: Dass die Maschinen irgendwann smart genug sind, um gewaltsam gegen die Menschen zu rebellieren. Der Terminator lässt grüßen. In Russland brachten nun Forscher ihrem Militär-Roboter Fedor bei, mit beiden Händen gleichzeitig zu schießen. Vize-Ministerpräsident Dmitri Rogosin versuchte jedoch, Ängste vor dem Marsch der Maschinen zu zerstreuen.

„Wir bauen keinen Terminator“, erklärte Rogosin, der als Vize-Ministerpräsident für Militär und Weltraum auch für die militärische Forschung zuständig ist, auf Twitter. Dort hatte er auch die ersten Bilder von Fedor mit Knarren in den Händen gepostet. Dazu schrieb er: „Roboter Fedor hat gezeigt, dass er mit beiden Händen schießen kann. Feinmotorik und Algorithmen zur Entscheidungsfähigkeit werden weiter verbessert.“ Denn der martialisch anmutende Test hat seinen Angaben zufolge eigentlich einen ganz anderen Zweck.

„Bei dem Schießtraining geht es darum, dem Roboter zu zeigen, wie man Prioritäten setzt und wie man spontane Entscheidungen fällt. Wir erstellen eine künstliche Intelligenz, nicht den Terminator“, schob Rogosin nur eine Minute nach seinem ersten Tweet nach. Wobei man dazu auch weniger martialisch anmutetende Methoden hätte wählen können. Dem Politiker sind die Ängste der Menschen wohl bewusst. „Künstliche Intelligenz wird noch sehr relevant werden und in vielerlei Hinsicht eingesetzt werden“, so Rogosin weiter. Dazu fügte er allerdings ein weiteres Bild von Fedor – und einem autonomen Mini-Panzer. Friedlich geht anders.

Bleibt zu hoffen, dass Fedor seine Schießkünste nicht von seinem Chef Rogosin gelernt hat. Der soll sich 2015 beim Training in den Fuß geschossen haben, berichtete eine russische Nachrichtenagentur laut dem britischen „Independent“. Rogosins Sprecher hatte gegenüber einer anderen russischen Nachrichtenagentur eine eigene Version parat: Der Unfall sei beim Handball passiert.

Fedor soll ins All

Der Minister hat für Fedor durchaus schon nichtmilitärische Einsätze geplant: Glühbirneneinschrauben und Autofahren hat er schon früher gelernt, zudem soll er 2021 das erste Mal ins All fliegen, schlug der Minister vor. Allerdings hatte Rogosin auch schon angekündigt, auf dem Mond landen zu wollen – und dann das Budget der russischen Raumbehörde zusammengestrichen. Der Zeitplan dürfte deshalb nicht mehr hinhauen. Frühestens 2023 dürfte der erste unbemannte Flug zur Raumstation ISS nun erfolgen, berichtet „Ars Technica“. Und auch dieser Termin steht auf wackligen Beinen: Der Termin sei „praktisch unmöglich einzuhalten“, sagten anonyme Quellen gegenüber der Raumfahrtseite „Russianspaceweb“. Immerhin hat Fedor dann noch ein bisschen Zeit, etwas anders als Schießen zu lernen. Kleeblatt_10.20

Online-Shopping: Amazon ändert seine Rücknahme-Regeln – das müssen Sie wissen

Fernseher, Schuhe, Bücher, Hundefutter: Beim Online-Portal Amazon kann man beinahe alles kaufen. Und wenn der Shopping-Gigant etwas nicht selbst auf Lager hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Drittanbieter dasselbe Produkt anbietet und über Amazon vertreibt. Der Haken: Bislang konnten einige Händler selbst bestimmen, wie und wann ein Artikel retour geschickt werden muss.

Das ändert sich nun. Das Unternehmen will das Einkaufserlebnis verbessern, in dem die Rückgabebedingungen vereinheitlicht werden. Händler müssen nun zusätzlich zu den gesetzlichen Rechten ein erweitertes Rückgaberecht einräumen, wie das Fachportal „Onlinehändler-News“ berichtet. Das betrifft vor allem jene Verkäufer, die ihre Produkte selbst verschicken und nicht von Amazon versenden lassen (bekannt als FBA, Fulfillment By Amazon). Für die Kunden sind das gute Nachrichten, denn sie müssen nun nicht mehr darauf achten, bei wem sie Artikel gekauft haben.

Faktenstück Amazon 10.40

Das sind die neuen Rücksende-Regeln

Für Kunden wie auch Händler ändert sich mit den neuen Rücknahmebedingungen einiges.

  • Kunden können nun ohne Angabe von Gründen innerhalb von 30 Tagen ein Produkt zurücksenden. Nach der Rückgabe wird der gesamte Kaufpreis erstattet.
  • Hat das Produkt mehr als 40 Euro gekostet und wurde es innerhalb von 14 Tagen zurückgeschickt, werden zusätzlich die Rücksendekosten erstattet.
  • Eine Ausnahme von dieser Regelung sind die Kategorien Schuhe, Kleidung und Handtaschen. Hier bekommen die Kunden die Versandkosten innerhalb von 30 Tagen erstattet, egal wie viel die Artikel gekostet haben.
  • Eine weitere Ausnahme gibt es im Weihnachtsgeschäft: Produkte, die zwischen dem 1. November und 31. Dezember verschickt werden, können bis zum 31. Januar des folgenden Jahres zurückgeschickt werden.

Das Portal „Onlinehändler-News“, das sich vornehmlich an Verkäufer richtet, ordnet die neue Regelung folgendermaßen ein: „Amazon ändert […] offensichtlich nicht die Widerrufsbelehrung selbst, bzw. fügt – soweit bekannt – auch keine eigene vorformulierte Fassung ein, sondern wählt die Form einer eigenständigen und vom Widerrufsrecht unabhängigen Rücknahmegarantie.“ Händler sollten am besten auf der Seite ihres Verkäuferprofils die neuen Richtlinien hinterlegen.

Zur Frage „Darf Amazon das?“ schreibt das Portal: „Diese Frage wird uns bei jeder Änderung gestellt und sie lautet fast immer ‚ja‘.“ Am Ende müssten die Händler selbst entscheiden, „ob sie durch die Änderungen die Gefahr einer Abmahnung in Kauf nehmen oder Sanktionen durch Amazon riskieren.“

Taboo Official Trailer Aktuell kann man also noch auf Händler treffen, welche die neuen Regeln nicht eingeführt haben. Langfristig werde Amazon aber vermutlich keine Drittanbieter dulden, die ihren Kunden nicht die freiwillige Rücknahmegarantie einräumen, so die Einschätzung von „Online-Händler-News“. 

Fake Bewertung Amazon 17.05

Neues Smartphone: Galaxy S8 im Test: Eigentlich spitze, aber …

Man, ist das groß! Das war mein erster Gedanke, als ich das Galaxy S8 zum ersten Mal in der Hand hielt. Und gleichzeitig dachte ich: Mensch, ist das klein! Der riesige Bildschirm in dem vergleichsweise schmalen Gehäuse beeindruckte mich schon bei meinem ersten Hands-on vor wenigen Wochen in London. Seitdem habe ich das Galaxy S8 rund zwei Wochen im Alltag ausprobiert. Vieles hat mir gefallen, einiges nicht, ein Feature war ein Totalausfall. Hier sind meine Erfahrungen mit Samsungs neuer S-Klasse.

Toll: der riesige Bildschirm des Galaxy S8

Der Bildschirm des „kleinen“ Galaxy S8 misst 5,8 Zoll, beim großen Plus-Modell erstreckt er sich sogar über 6,2 Zoll. Das sind beinahe Tablet-Ausmaße. Ich habe relativ kleine Hände, Brocken wie das Nexus 6 sind für mich deshalb kaum bedienbar und passen auch nur mit Mühe und Not in die Hosentasche. Toll finde ich die Riesendisplays trotzdem.

Man muss den Samsung-Entwicklern deshalb hoch anrechnen, dass es ihnen gelungen ist, das Beste aus beiden Welten miteinander zu verbinden. Das Galaxy S8 kann ich mit etwas Gewöhnung und ein paar Software-Tricks (dazu später mehr) einhändig bedienen, trotzdem bietet der Bildschirm jede Menge Platz. Erstmals ist das Display bei beiden Modellen zu den Rändern hin abgerundet, was dem Handy einen edlen Touch verleiht. Blickt man direkt auf den Bildschirm, scheint er sich nahezu über die komplette Front zu erstrecken. Zumindest bis man einen Film bei Netflix und Co. startet: Da die Streifen häufig im 16:9-Format vorliegen, gibt es dicke schwarze Ränder.

Dennoch: War Apple beim Design lange das Maß aller Dinge, zeigt Samsung den Ingenieuren in Cupertino nun endgültig, wo der Hammer hängt. Im direkten Vergleich wirkt das iPhone 7 Plus mit seinem großen Rahmen klobig. Man darf gespannt sein, wie das Team um Tim Cook im Herbst kontern wird.Galaxy S8 Modelle

Weniger toll: der Fingerabdruckscanner

Die Kehrseite des großen Bildschirms: Der Home-Button wurde abgeschafft und durch einen virtuellen Button an der Display-Unterseite ersetzt. Daran gewöhnt man sich schnell, schließlich setzen viele Android-Hersteller auf virtuelle Knöpfe (etwa HTC und Sony). Der Fingerabdruckscanner wanderte von der Vorder- auf die Rückseite, der Sensor ist nun direkt neben der Kamera angebracht. Da diese nicht wie in früheren Generationen weit aus dem Gehäuse herausragt (was gut ist), lande ich mit dem Zeigefinger häufig auf der Linse. Die Platzierung ist eine klare Fehlentscheidung.

Wie es besser geht, zeigen etwa Huawei und Sony: Huawei platziert den Sensor bei den meisten Modellen ein Stück weit unterhalb der Kamera, Sony verbaut ihn im An/Aus-Schalter im seitlichen Gehäuserand. Hoffentlich wählt Samsung beim nächsten Mal eine andere Lösung – oder verbaut den Scanner gleich direkt im Display.

Glücklicherweise hat das Galaxy S8 gleich ein paar Alternativen zum Fingerscanner an Bord. Neben der PIN und dem Wischmuster gibt es auch einen Iris-Scanner und eine Gesichtserkennung. Beide Technologien entsperren das Gerät zuverlässig, einige Tester konnten die Sicherheitsmechanismen aber schon mit einem einfachen Foto umgehen. Mich störte, dass man beim Iris-Scanner das Gerät jedesmal nah und frontal vor das Gesicht halten muss. So schnell wie der Fingerabdruckscanner sind beide Lösungen nicht.S8-FS 2152

Scharf: das Display

Noch einmal zum Bildschirm, dem Herzstück des Galaxy S8. Die Auflösung beträgt bei beiden Modellen 2960 x 1440 Pixel. Das entspricht einer Pixeldichte von 570 ppi. Zum Vergleich: Apples ähnlich großes iPhone 7 Plus löst mit 401 ppi auf. Aber braucht man überhaupt so viele Bildpunkte? Nicht unbedingt. Der Bildschirm des iPhone 7 Plus zählt immer noch zu den besten am Markt. Doch bei der Darstellung von 4K-Filmen und im Einsatz in Virtual-Reality-Filmen (etwa der überarbeiteten Gear VR) macht sich das Mehr an Pixeln bemerkbar. Das Galaxy S8 ist außerdem das erste Samsung-Smartphone, das den Bildstandard HDR (High Dynamic Range) unterstützt. Dieser erweitert das Farbspektrum und sorgt für höhere Kontraste. Trotz der vielen Bildpunkte kommt der extrem schnelle Prozessor nicht ins Stocken.

Gut gefallen hat mir die Always-On-Technik. Ist diese aktiviert, zeigt das Smartphone im Standby-Modus wichtige Informationen wie die Uhrzeit, Datum, Wochentag und Akkustand. Zudem gibt es Hinweis-Symbole für überfällige Updates oder eingegangene Nachrichten. Da die schwarzen Flächen keinen Strom verbrauchen, sondern nur die weiße Schrift, hält sich der zusätzliche Stromverbrauch in Grenzen. Samsung spricht von weniger als einem Prozent pro Stunde. Die 3D-Touch-Technik des iPhone 7, die unterschiedliche Druckstärken erkennt, beherrscht das Galaxy S8 leider nicht.DSC_4217

Vielseitig: das Gehäuse

Mit dem Wegfall der Kopfhörerbuchse erntete das iPhone 7 im vergangenen Jahr viel Kritik, auch wenn sich das am Ende kaum auf die Verkaufszahlen auswirkte. Gespannt wartete die Branche deshalb, ob Samsung auf den Bluetooth-Zug aufspringen und die 3,5-Millimeter-Buchse ebenfalls abschaffen würde. Doch zumindest beim Galaxy S8 können Besitzer von Strippen-Kopfhörern aufatmen: Links neben der Ladebuchse befindet sich wie gewohnt der Klinkenanschluss.

Und noch ein beliebtes Feature ist an Bord: Das Galaxy S8 hat 64 Gigabyte Speicher, dieser kann via microSD-Slot erweitert werden. Das ist auch nach ein paar Monaten nötig, denn ein einzelnes Bild ist in voller Auflösung bis zu zehn Megabyte groß, ein 4K-Video nimmt rund 350 Megabyte pro Minute in Anspruch.

Ein weiterer Pluspunkt: Das Galaxy S8 ist nach IP68-Zertifizierung wasser- und staubdicht. Das Handy kann also auch aus der Hosentasche in die Toilette fallen, ohne dass es ernsthafte Wasserschäden davonträgt.

Solide Weiterentwicklung: die Kamera

Eines der wichtigsten Kaufkriterien ist für viele Nutzer die Kamera. Hier hat Samsung mit dem Galaxy S7 Edge im vergangenen Jahr die Messlatte hoch gelegt, in vielen Situationen macht es exzellente Fotos. Im Galaxy S8 setzt Samsung auf das bewährte Gespann aus 12 Megapixeln und einer lichtstarken f1.7er-Blende. Trotzdem macht das Galaxy S8 bessere Bilder, was an der überarbeiteten Software liegen dürfte.

So gibt es ein neues „Multi-Frame Image Processing“, bei dem das Handy drei Bilder auf einmal knipst, automatisch das Beste auswählt und die übrigen beiden heranzieht, um Details zu verbessern und Unschärfen zu minimieren. Zudem macht der Weißabgleich im neuen Modell im Vergleich zum Vorgänger einen besseren Job.iphone 7 vs galaxy s8

Im direkten Vergleich mit dem iPhone 7 Plus zeigt sich: Bisweilen überdreht das Galaxy S8 die Farben. Vor allem Gelbtöne wirken greller als in der Realität. Auch beim nachträglichen Hineinzoomen macht Apple eine bessere Figur, in guten Lichtsituationen kann die Dualkamera ihre Muskeln spielen lassen. In der Dämmerung und nachts liefert das Galaxy S8 meist kräftigere Kontraste.

Die Frontkamera knipst beim Galaxy S8 nun mit acht statt fünf Megapixeln. Im direkten Vergleich mit dem iPhone 7 Plus punktet Samsung mit einem größeren Aufnahmewinkel.

Insgesamt spielt die Kamera immer noch in der ersten Liga und für die meisten Alltagssituationen ist man bestens gerüstet. Doch das gewisse Extra fehlt. Die Konkurrenz experimentiert längst mit neuen Technologien wie hochauflösenden Schwarz-Weiß-Sensoren (Huawei), Weitwinkelaufnahmen (LG) und speziellen Porträtmodis (Apple).

Unbrauchbar: der Assistent Bixby

Bei der offiziellen Präsentation legte Samsung viel Wert auf den neuen, smarten Assistenten namens Bixby. Der soll nicht nur stumpf Informationen liefern (wie etwa Siri oder Alexa), sondern im Alltag einen echten Mehrwert liefern. Die Betonung liegt hier aber auf soll. Denn bislang ist Bixby nahezu unbrauchbar. Die Software geht ohne ihr wichtigstes Feature an den Start, bis zum Sommer bleibt Bixby überall stumm. Die Sprachunterstützung soll erst im Sommer via Update nachgereicht werden. Die deutsche Sprache wird sogar noch später hinzugefügt, anfangs beherrscht Bixby nur Englisch und Koreanisch. Das allein ist schon enttäuschend.bixby-1

Doch es wird noch peinlicher: Die Objekterkennung der Kamera ist absoluter Schrott. Theoretisch soll die Kamera in der Lage sein, das Motiv zu erkennen, sodass man Objekte direkt online bestellen oder weitere Informationen dazu abrufen kann. In der Praxis scheitert das krachend: Bei einem oberkörperfreien Foto von Matthias Schweighöfer bekamen wir Sixpack-Bilder von fremden Typen angeboten, auf einem offiziellen Werbebild des „You Are Wanted“-Stars erkannte das Telefon den verstorbenen Paul Walker. Einen Milka-Schokohasen erkannte es trotz Schriftzug nicht. Ein iPhone 7 Plus blieb ebenfalls ohne Treffer, ein Modell des Galaxy S8 Plus hielt es für ein Sony Xperia C. Bixby weiß also offenbar nicht einmal, wie sein „Körper“ aussieht.

Wie groß der Stellenwert von Bixby für Samsung ist, zeigt die Tatsache, dass die Software einen eigenen Button am linken Gehäuserand spendiert bekommen hat. Leider kann man den Button nicht umprogrammieren. So dürfte er schnell Spinnenweben ansetzen, da selbst Google Now hilfreicher ist.

Ausreichend: der Akku

Noch ein paar Worte zum Akku. Beim kleinen Modell hat er eine Kapazität von 3000 Milliamperestunden, beim großen sind es 3500. In der Praxis reicht das für ein bis zwei Tage Laufzeit. Das ist nicht herausragend, dürfte für die meisten Nutzer aber ausreichend sein. Eine konkrete Aussage zur Akkulaufzeit ist schwer, da diese von vielen Faktoren abhängt – etwa den gestarteten Apps, der Nutzung im Mobilfunknetz oder im heimischen Wlan oder der gewählten Bildschirmhelligkeit. Dank Quickcharge-Technik ist der Akku aber zumindest ratzfatz via USB-C aufgeladen.

Als Betriebssystem kommt Android 7.0 zum Einsatz, das mit einer eigenen Benutzeroberfläche modifiziert wurde. Diese ist nicht mehr so aufdringlich wie früher und hat ein paar clevere Features parat. In der Kamera-App genügt es etwa, mit dem Finger von oben nach unten zu wischen, um von der Rück- auf die Frontkamera umzuschalten. Die Hautverschönerungs- und Masken-Effekte hätte Samsung sich aber sparen können – hier und da wäre weniger doch mehr.

Ein Stereo-Lautsprecher ist beim Galaxy S8 leider ebenfalls nicht verbaut. Wer gerne Youtube-Videos auf dem Smartphone schaut, muss sich mit dem Mono-Lautsprecher an der Unterseite begnügen.galaxys8-unten

DeX: Vom Smartphone zum PC

Passend zum Galaxy S8 gibt es auch neues Zubehör. Besonders bemerkenswert ist Samsung DeX: Dabei handelt es sich um ein Dock, mit dem das Smartphone quasi zum PC gemacht wird. Dazu muss man das Telefon einfach in den USB-C-Port stecken, einen Monitor via HDMI anschließen – und schon kann man Android-Apps wie ein herkömmliches PC-Programm öffnen. Wir konnten das Feature mangels Dock nicht ausprobieren, bei unserem ersten Hands-on in London sah die Funktion aber vielversprechend aus.

Samsung zufolge müssen die Apps nicht speziell für DeX angepasst werden. In einer kurzen Demo wurden etwa Microsofts Office-Suite, Youtube und der Browser parallel geöffnet. Allerdings kann nicht jede App maximiert dargestellt werden, sie bleiben dann einfach in dem Format des Mobiltelefons.

Fazit: Primus mit Patzern

Das Galaxy S8 ist ohne Frage das derzeit schickste Smartphone. Der neue Bildschirm besticht mit tollen Farben und bietet jede Menge Platz, gleichzeitig ist das Gehäuse kompakt und liegt gut in der Hand. Der Speicher ist erweiterbar, das Gehäuse wasserdicht und einen Kopfhöreranschluss gibt es ebenfalls. Die Akkulaufzeit ist in Ordnung, aber nicht sensationell. Die Kamera macht gute Bilder, auch bei schummrigem Licht. Spektakuläre Features wie einen Porträtmodus oder einen optischen Zoom gibt es aber nicht.

Enttäuschend sind der mies platzierte Fingerabdrucksensor, die fehlenden Stereo-Lautsprecher und die peinliche Integration des gar nicht so smarten Assistenten Bixby. Nach den selbstgeschürten Erwartungen kann man nur sagen: Samsung, da muss dringend nachgebessert werden.

Das Galaxy S8 und das Galaxy S8 Plus erscheinen am 28. April und kosten 799 und 899 Euro. Sie sind in den drei Farben Midnight Black, Orchid Grey und Arctic Silver erhältlich.

Alternativen sind das iPhone 7 Plus, das Huawei P10 oder der Vorgänger Galaxy S7 Edge. Den gibt es bereits ab 450 Euro.

Technische Daten

Smartphone

Galaxy S8

Galaxy S8+

Galaxy S7 (zum Vergleich)

Maße

148,9 x 68,1 x 8,0 mm

159,5 x 73,4 x 8,1 mm

142,4 x 69,6 x 7,9 mm

Gewicht

155 Gramm

173 Gramm

152 Gramm

Display

5,8 Zoll (2960 x 1400 Pixel)

6,2 Zoll (2960 x 1400 Pixel)

 5,1 Zoll (2560 x 1440 Pixel)

Prozessor

2,3 Ghz Quad + 1,7 Ghz Quad

2,3 Ghz Quad + 1,7 Ghz Quad

2,3 Ghz Quad + 1,6 Ghz Quad

Speicher

64 GB (UFS 2.1), erweiterbar

64 GB (UFS 2.1), erweiterbar

32 GB (UFS 2.0), erweiterbar

Konnektivität

USB-C, 3,5mm-Klinke, Bluetooth 5.0, Wlan ac, NFC, LTE.Cat16

USB-C, 3,5mm-Klinke, Bluetooth 5.0, Wlan ac, LTE.Cat16

micro-USB 2.0, 3,5mm-Klinke, Bluetooth 4.2, Wlan ac, NFC, LTE Cat.9

Kameras

Haupt: 12 MP (f/1.7)

Front: 8 MP

Haupt: 12 MP (f/1.7)

Front: 8 MP

Haupt: 12 MP (f/1.7)

Front: 5 MP

Akku

3.000 mAh

3.500 mAh

3.000 mAh (3600 mAh beim S7 Edge)

Wasserschutz

IP68

IP68

IP68

Huawei P10 Test 10.12