
Gefährlicher Spaß. Zum wiederholten Mal ist jetzt eines der Geräte in den USA beim Laden in Flammen geraten.
Foto: Mario Jüngling
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Gefährlicher Spaß. Zum wiederholten Mal ist jetzt eines der Geräte in den USA beim Laden in Flammen geraten.
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Es sollte ein ganz seriöses Interview über die mögliche Amtsenthebung der südkoreanischen Präsidentin werden. Doch dann platzte erst das erste und dann das zweite Kind von Robert E. Kelly in sein Arbeitszimmer – und die Zuschauer der BBC waren live dabei. Der Ausschnitt wurde prompt zum Internet-Hit. Nun haben Kelly und seine Frau Kim Jung-A ein Interview gegeben und erklären, wie es zu der lustigen Unterbrechung kommen konnte.
Das BBC-Interview sei gegen Ende eines langen Interview-Tages entstanden, sagte Kelly, ein Südostasien-Experte, dem Wall Street Journal. „Es war eine Komödie der Fehler“, so Kelly. Er habe ausnahmsweise vergessen, die Tür seines Arbeitszimmers abzuschließen. Seine Frau habe das BBC-Interview mit den Kindern im Wohnzimmer gesehen und – damit er später das Interview habe – mit dem Smartphone vom Bildschirm abgefilmt.
BBC-Interview_15.10Als das Interview begann, sei die vierjährige Marion vor dem Fernseher auf und ab gesprungen, so Kelly zum Wall Street Journal . Vielleicht, weil sie das Arbeitszimmer ihres Vaters erkannt habe, sei sie ihn suchen gegangen. Ihr acht Monate alter Bruder James sei seiner Schwester wie so oft gefolgt. Kellys Frau habe sich darauf konzentriert, den Fernseher abzufilmen – bis plötzlich auch Marion im Bild war. „Sobald sie die Tür geöffnet hatte, sah ich sie auf meinem Display“, sagte Kim der Zeitung.
Wegen einer Geburtstagsfeier im Kindergarten sei die Vierjährige aufgekratzt gewesen. Kellys Versuche, seine Tochter mit der linken Hand aus dem Bild und zu ihrem Spielzeug zu leiten, schlugen fehl. Und dann stand Söhnchen James in der Tür. „Da wusste ich, dass es vorbei ist“, sagte Kelly dem Wall Street Journal.
BBC-Kommentar 20.33Dass Kim erst nach einigen Sekunden auf Socken ins Zimmer geschlittert sei, habe an der Verzögerung des TV-Signals gelegen, berichtet die Zeitung. Daher habe sie die Kinder erst gesehen, als sie schon einen Moment im Arbeitszimmer gewesen seien.
Inzwischen hat das Video auf der Facebook-Seite der BBC mehr als 85 Millionen Abrufe. Die meisten Zuschauer dürften gelacht haben – wie Kelly selbst: „Ich sah das Video wie alle anderen, und fand es auch sehr lustig.“ In einem Videointerview der BBC bekennt Kelly grinsend: „Wir hatten Angst, dass die BBC uns nie wieder anrufen würde.“
Spike Lee und Charles Barkley machen wie jedes Jahr zu den College-Basketballmeisterschaften in den USA Werbung für eine Bank. Dieses Mal bietet Samuel Jacksons Kultfilm „Snakes on a plane“ viel Angriffsfläche – und viele Lacher.
Ach, wie kompliziert sind die „guten“ alten Zeiten gewesen, in denen man als Single noch hart arbeiten musste, um jemanden kennenzulernen. Oder gar die Zeiten, in denen Eltern Dates für einen arrangiert haben, indem sie einen etwa mit einer Tochter ihrer Freunde verkuppeln wollten.
Seitdem es Tinder gibt, ist Dating deutlich einfacher geworden. Man macht die App auf, guckt sich die Bilder von den Personen an und wischt nach links für „gefällt mir nicht“ und nach rechts für „gefällt mir“. Sobald die jeweils andere Person „zurückgelikt“ hat, hat man ein Match und man kann mit der- oder demjenigen schreiben.
Doch gestern Abend hatte die Dating-App massive technische Probleme. Solche große, dass die Nutzer für ein paar Stunden weder matchen noch chatten konnten.
Man könnte meinen, dass das nicht besonders schlimm sei. Doch für die meisten Singles war es das: eine gefühlte Apokalypse. Auf Twitter schrieb ein User: „Mich hat mein Match gerade gefragt, ob ich nicht Lust auf ein Date hätte und dann stürzt Tinder ab. #DasSchicksalDesSingleDaseins“
Aber auch die anderen Reaktionen waren eine Mischung aus Verzweiflung und Selbstironie.
Warum es zum „Down“ kam, ist bislang unklar. Im November hatte es bereits Probleme gegeben, wegen der Tinder für einige Stunden offline war. Mittlerweile aber können Singles wieder matchen und müssen nicht darauf hoffen, dass ihre Eltern Dates für sie arrangieren.
Beschwerdeverfahren, Berichtspflicht und Bußgelder: Im Kampf gegen Hasskommentare und Falschnachrichten im Internet setzt Bundesjustizminister Heiko Maas auf ein striktes Regelwerk für die Betreiber von sozialen Netzwerken. Der SPD-Politiker stellte dazu am Dienstag einen entsprechenden Gesetzentwurf vor. „Für strafbare Hetze und Verleumdung darf auch in den sozialen Netzwerken genauso wenig Platz sein, wie auf der Straße“, sagte er in Berlin.
Dem Entwurf zufolge sollen die Unternehmen etwa verpflichtet werden, offensichtlich strafbare Inhalte wie Verleumdung oder Volksverhetzung innerhalb von 24 Stunden nach Eingang der Beschwerde zu löschen oder zu sperren. Geplant ist zudem eine vierteljährliche Berichtspflicht über den Umgang mit Beschwerden. Vorgesehen sind auch Bußgelder bei Verstößen gegen die Berichtspflicht oder bei mangelhafter Umsetzung des Beschwerdemanagements. Der Referentenwurf soll noch am Dienstag in die Ressortabstimmung gehen.
15-Bundesregierung will Soziale Netzwerke stärker an die Kandare nehmen-5282873497001
Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) hatte sich zuletzt dagegen ausgesprochen, Plattformbetreiber wie Facebook per Gesetz dazu zu bringen, nach Beschwerden innerhalb von 24 Stunden Hetze oder Lügen aus dem Netz zu löschen.
Minister Maas bemängelte, Netzwerke hätten bislang Beschwerden von Nutzern nicht ernst genug genommen. Von den strafbaren Inhalten, die Nutzer meldeten, habe Twitter gerade einmal 1 Prozent und Facebook nur 39 Prozent gelöscht. „Dass es besser geht, das zeigen die Zahlen von Google mit der Plattform YouTube: Hier wurden mittlerweile 90 Prozent aller von den Nutzern gemeldeten strafbaren Inhalte gelöscht.“ Die Zahlen zeigten auch klar: „Wir müssen den Druck auf die sozialen Netzwerke erhöhen, um die Unternehmen bei der Löschung strafbarer Inhalte noch stärker in die Pflicht zu nehmen, und dafür brauchen wir gesetzliche Regelungen.“
Maas will die neuen Regeln mit hohen Bußgeldern durchsetzen. Ein Verstoß gegen die im Entwurf festgeschriebenen Pflichten ist demnach eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße von bis zu fünf Millionen Euro gegen die Verantwortlichen in den Firmen geahndet werden kann. „Gegen das Unternehmen selbst kann die Geldbuße bis zu 50 Millionen Euro betragen.“
Klopfen, streichen, flüstern, matschen: Das alles soll ein wohliges Kribbeln im Kopf auslösen, genannt „ASMR“, kurz für Autonomous Sensory Meridian Response. Aber nicht alle Menschen können diese Kopf-Gänsehaut dabei fühlen.
Understatement ist nicht die Sache von Jewgeni Michailowitsch Bogatschew. Auf Bildern sieht man ihn oberkörperfrei am Steuer einer Luxusyacht oder posend vor dem Kamin, in einem Arm eine brünette Schönheit, am anderen Arm eine goldene Uhr. Ein anderes Foto zeigt ihn mit Sonnenbrille und Leopardenlook-Anzug, wie er eine Katze in die Kamera reckt – in diesem Aufzug könnte er glatt als Bond-Bösewicht durchgehen. Das Motto seines Twitter-Profils (kein verifizierter Account) lautet: „Warum ein König sein, wenn man auch ein Gott sein kann.“
Das laute Auftreten ist insofern bemerkenswert, weil Bogatschew der meistgesuchte Hacker der Welt ist. Drei Millionen US-Dollar hat das FBI auf ihn ausgesetzt, das höchste Kopfgeld überhaupt für einen Cyberkriminellen. Kein Wunder, denn die Liste der Straftaten, die der 33-Jährige begangen haben soll, ist lang. So soll er der Kopf hinter dem Botnetz Gameover ZeuS sein, das weltweit bis zu eine Million Computer infiziert hat. Damit wurden bislang mehr als 100 Millionen Dollar erbeutet. Womöglich hatte er sogar bei der US-Wahl seine Finger im Spiel, im Dezember wurden Sanktionen gegen ihn und fünf andere Personen verhängt.
Die „New York Times“ hat nun ein umfangreiches Porträt über den Hacker veröffentlicht, das sich vor allem auf Angaben von US-Behörden stützt. Demzufolge steht der Russe weltweit im Visier der Polizeibehörden – und wird vielleicht trotzdem nie verhaftet. Denn Bogatschew steht offenbar unter dem Schutz russischer Geheimdienste.
Jagd auf Avalanche 18hIm Gegensatz zu anderen Kriminellen lebt er nicht mit gefälschter Identität im Halbschatten der Gesellschaft, sondern unter seinem echten Namen im Kur- und Badeort Anapa in Südrussland. Seinem Eintrag auf der „Most Wanted“-Liste des FBI zufolge genießt er es, mit seinem Boot an der Küste des Schwarzen Meers entlang zu schippern, außerdem besitzt er ein Grundstück in Krasnodar und womöglich noch ein Apartment in Moskau.
Wie jeder gute Film-Bösewicht hat auch Bogatschew einen Hang zu Luxusautos, am liebsten fährt er mit seinem Jeep Grand Cherokee. Dem Bericht zufolge „parkt eine ganze Flotte von Autos in ganz Europa, sodass er auf Reisen niemals einen Leihwagen nutzen muss“. Insgesamt soll er drei russische Pässe mit verschiedenen Namen besitzen, sodass er unentdeckt reisen kann.
Sein Botnetz machte Bogatschew nicht nur reich, sondern auch mächtig. Er soll Zugriff auf Rechner in der ganzen Welt haben, darunter auch zu Regierungs-Computern. Für Russlands Geheimdienste sei das „eine unwiderstehliche Gelegenheit“, berichtet die „New York Times“. Während der Hacker Millionen Dollar von Bankkonten abzweigte, sollen die Behörden Ausschau nach Dateien und E-Mails gehalten haben. Auf infizierten Rechnern in den USA wurde etwa häufig nach Dokumenten mit dem Vermerk „Top Secret“ oder „Department of Defense“ (Verteidigungsministerium) gesucht. Hackerangriffe 2017_11.20
Obwohl Bogatschew einer der meistgesuchten Verbrecher der Welt ist, liefert Russland ihn nicht aus. Solange er sich keines Verbrechens in Russland schuldig gemacht habe, bestehe kein Grund zur Festnahme, erklärte die russische Regierung. Einige Mitarbeiter von US-Polizeibehörden glauben mittlerweile, dass russische Behörden aktiv jene Kriminelle rekrutieren, die vom FBI verfolgt werden. Das sei jedoch schwer nachzuweisen.
Ansonsten ist wenig über den 33-jährigen Hacker bekannt. Er soll eine Frau und zwei Kinder haben, berichtet ein russischer Hacker, der mehrfach mit Bogatschew zu tun hatte und mittlerweile wegen Bankbetruges in einem Gefängnis in Kentucky sitzt.
„Er war sehr, sehr paranoid“, sagt Keith Mularski, Abteilungsleiter beim FBI in Pittsburgh der „New York Times“. „Er vertraute niemandem.“ Online tarnte er sich mit verschiedenen Decknamen, darunter „slavik“, „lucky12345“ oder „pollingsoon“. Selbst enge Geschäftspartner haben ihn niemals persönlich kennengelernt. Sein Anwalt wollte sich auf Nachfrage der Zeitung nicht äußern.
Die US-Staatsanwaltschaft befand sich dem Bericht zufolge bereits in Gesprächen mit der russischen Regierung, um Bogatschew gemeinsam das Handwerk zu legen. Doch das einzige Mal, dass er mit einem Gericht zu tun hatte, war wegen der Klage einer Immobilienfirma im Jahr 2011, als es um eine Zahlung in Höhe von 75.000 Dollar ging. Und selbst das Problem konnte er lösen. Das FBI bleibt ihm weiter auf den Fersen. Straßenbauvideo wird zum viralen Hit 1115
Seit längerem wird über eine neue iPad-Reihe spekuliert, die mögliche Einführungsveranstaltung der Tablets wurde in diesem Zuge immer wieder auf März datiert.
Die Hinweise darauf, dass es in Cupertino tatsächlich neue Tablets zu sehen gibt, verdichten sich: Fiksu, ein Hersteller von Analyse-Software die auch in vielen iOS-Apps eingesetzt wird, entdeckte nach Informationen des Portals „Tech Crunch“ vier neue iPad-Modelle in seinen Logdaten.
Interessanterweise stammen die Nutzungsdaten mit den Hinweisen auf die Geräte allesamt aus der Bay Area um San Francisco, inklusive Cupertino, dem Stammsitz von Apple. Es seien nur jeweils wenige Geräte Modelle mit bislang unbekannten Modellnamen getrackt worden:
Einem Bericht von „Apple World Today“ zufolge könnte sich die Vorstellung der Geräte je nach Land bis in den April verschieben. Seine These stützt das Portal auf die in Apples Onlinestore angegebenen Lieferfristen für das aktuelle iPad Pro. Demnach wird für Deutschland eine Verfügbarkeit von zwei bis drei Wochen, sprich für Ende März angegeben. In den USA müssten sich Kunden gar bis zum 4. April gedulden, ehe sie ein bestelltes Exemplar im örtlichen Store abholen können. Da eine schlechte Verfügbarkeit häufig ein Indiz dafür ist, dass das Unternehmen aus Cupertino neue Modelle plant, halten es viele für möglich, dass in diesem Zeitraum auch das iPad-Event stattfinden könnte.
+++ Hier finden Sie alle Gerüchte zum iPhone 8 +++
Stiftung Warentest Tablets 1300
Neben den iPads, so glauben Apple-Beobachter, könnte auf dem Event zudem ein neues iPhone SE präsentiert werden. Im Rahmen des Spenden-Projekts „Project Red“ sollen dieses wie auch das aktuelle iPhone 7 und 7 Plus in Knallrot zu kaufen sein.
Auch mehren sich Gerüchte, Apple könnte die Tablets eventuell schon im Steve Jobs Theatre, dem neuen und in den letzten Bauzügen befindlichen Hauptsitz der Firma in Cupertino, abhalten. Ob das fünf Milliarden Dollar teure Gebäude dann jedoch tatasächlich schon fertigstellt ist, ist ebenfalls mehr als fraglich.
Jeder kennt sie, niemand mag sie: Captchas. Dahinter verbirgt sich eine Technik, mit der Internetseiten Menschen von Maschinen unterscheiden, um sich gegen Spammer zur Wehr zu setzen. Doch weil die Bots der Cyberkriminellen immer cleverer wurden, rüsteten auch die Captcha-Anbieter auf – mal muss man unleserliche Wörter entschlüsseln (klappt selten im ersten Anlauf), dann eine Art Memory lösen (häufig Straßenschilder). Wissenschaftler errechneten 2011, dass täglich 200 Millionen Captchas gelöst werden, das entspricht 500.000 Stunden pro Tag. Mittlerweile reicht es häufig, in einer Checkbox zu bestätigen, dass man kein Roboter ist. Doch nun könnte auch dieser letzte Klick abgeschafft werden.
Google hat ein quasi unsichtbares Captcha entwickelt, mit dem Webseiten ohne Zutun des Nutzers erkennen können, ob es sich um einen menschlichen oder maschinellen Zugriff handelt. Möglich sei das durch eine Kombination aus Machine Learning und Risikoanalyse. Wie das genau funktioniert lässt Google offen. Der Konzern will sich nicht in die Karten schauen lassen, um es Spammern möglichst schwer zu machen, die Schutzmaßnahmen zu umgehen. Für die Risikoanalyse werden Daten verwendet, die der Browser im Hintergrund an die entsprechende Webseite übermittelt.
Sollte die Risikobewertung nicht eindeutig ausfallen, muss man jedoch wie bisher auch ein Captcha lösen. Immerhin: Mit jedem Mal leistet man einen kleinen Beitrag, Googles Dienste etwas besser zu machen. Bei Text-Captchas werden nicht erkannte Textstellen von Googles Bucharchiv digitalisiert. Wenn mehrere Nutzer in unterschiedlichen Vorgängen die Sicherheitsabfrage gleich buchstabieren, wird das Wort als korrekt abgespeichert und in Googles Online-Bibliothek übernommen.
Auf diese Weise wurden innerhalb weniger Monate 20 von 130 Jahrgängen der „New York Times“ digital lesbar gemacht. Bei den Memory-Rätseln muss man häufig Straßenschilder oder die darauf befindlichen Straßennamen erkennen. Diese Daten werden zur Verbesserung des Kartendiensts Street View benutzt.