
Welches Handy lohnt sich wirklich und wo gibt man zu viel Geld aus? BILD stellt die besten Modelle für jedes Budget vor.
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Welches Handy lohnt sich wirklich und wo gibt man zu viel Geld aus? BILD stellt die besten Modelle für jedes Budget vor.
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Soll man das Smartphone vom Mobilfunker subventionieren lassen oder lieber selbst kaufen? BILD hat für drei Top-Modelle nachgerechnet.
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Die Stiftung Warentest hat sich Klimageräte zum „Nachrüsten“ angesehen. Gemeint sind Geräte, mit denen man ein schon bestehendes Haus oder eine Wohnung abkühlen kann und die nicht schon beim Bau integriert werden. Die gute Nachricht: Das funktioniert durchaus.
Eins vorweg: Wer schnelle Abhilfe sucht, ist auf die mobilen Monoblöcke angewiesen – auch wenn sie unter technischen Gesichtspunkten die schlechtere Wahl sind. Doch mitten in der Hitzewelle wird man keinen Installateur finden, der spontan Termine frei hat.
Zentrales Problem ist die Verfügbarkeit: Im stationären Handel gibt es häufig nicht einmal Ventilatoren. Wer im Netz bestellt, sollte vor der Bestellung in Erfahrung bringen, ob das Gerät auch wirklich im Lager steht.
Beim Thema „Kühlung“ gibt es mehrere große „Aber“. Das erste „Aber“ bei den Warentestern ist der Klimaschutz. Dem setzten die Kühlgeräte gleich doppelt zu. Sie verbrauchen Strom. Wer den Sommer in einer glutheißen Wohnung aussitzt und lüftet, tut mehr für das Weltklima, als jemand der sich seine Wohnstätte behaglich runterkühlt.
Obendrein benutzen manche Klimageräte das klimaschädliche Kühlmittel R 410 A. Solange es in der Anlage bleibt, schadet es zwar nicht, sollte es aber entweichen, ist es ein echter Klimakiller.
In dem Test weisen die Warentester darum gleich mehrfach auf alternative Methoden zur Kühlung hin, mit denen Mieter allerdings gar nichts anfangen können und die auch für Eigentümer nicht leicht umzusetzen sind. In Kürze: Besser als eine Klimaanlage wäre eine super-gedämmte Wohnung, deren Fensterflächen verdeckt werden können und die am besten noch von großen Bäumen beschattet wird. Das ist richtig, aber wer es in der nächsten Woche kühl haben möchte, wird kaum einen Baum für den Schatten pflanzen können.
Statista: Wärmste Städte Europas 18.41Bleiben also doch nur die Klimageräte. Sie zerfallen in zwei Gruppen: Splitgeräte und Monoblöcke. Ein Monoblock sieht aus wie ein kleiner Kühlschrank. Ihn kann man im Elektrohandel oder Baumarkt kaufen. Er benötigt keine Installation. Das Gerät wird in der Steckdose angeschlossen und gut. Dafür arbeiten Monoblöcke schlechter und verbrauchen deutlich mehr Strom.
Die technisch bessere Lösung ist ein Split-Gerät. Hier befindet sich ein Bauteil in der Wohnung und ein zweites ist außerhalb angebracht. Für die Installation benötigt man die Einwilligung des Eigentümers und einen Handwerker. Der ist wegen des Kältemittels vorgeschrieben.
Dafür sind die Split-Geräte ungleich leistungsfähiger als die Monoblöcke. Den Raum von Warentest kühlten sie in zehn bis 16 Minuten um zehn Grad ab. Monogeräte benötigten für die gleiche Aufgabe zwischen 45 und 105 Minuten. Der Testraum ist mit 14 qm relativ klein, überschlägt man das Ergebnis auf einen Raum von 30 qm wird klar: Ein Splitgerät dürfte ihn bei Bedarf noch ausreichend schnell runterkühlen (30 Minuten), ein Monoblock müsste hingegen schon Stunden zuvor angeschaltet sein. Dafür kosten die Splitgeräte mit guter Kühlleistung im Test auch zwischen 2300 und 2500 Euro. Eine Menge Geld.
Unsere Meinung: Wegen des deutlich geringeren Stromverbrauchs sind Split-Geräte dennoch zu empfehlen. Vor allem wenn mehrere Zimmer dauerhaft gekühlt werden sollen. Auch wenn nur das Schlafzimmer zum Einschlafen runtergekühlt werden soll, haben sie deutliche Vorteile. Das Gerät läuft 15 Minuten und sobald man sich zur Ruhe legt, könnte man es wieder ausschalten.
Das beste Split-Gerät im Test stammt von Panasonic (CS-Z25TKEW) und kostet 2500 Euro. Es ist besonders energieeffizient und leistet sich dafür Schwächen beim Heizen. Der Gebrauch einer Klimaanlage zum Heizen ist in Südländern üblich, in Deutschland ist dieses Feature häufig unwichtig.
Teurere Produkte – wie uns alle Dürre und Ernteausfälle betreffen 15.49Deutlich einfacher und billiger sind die Monoblöcke. Wie erwähnt kühlen sie wesentlich langsamer und verbrauchen sehr viel mehr Strom. Dazu haben sie einen weiteren Nachteil: Klimaanlagen dieser Art produzieren kalte Luft, die sie mit einem Ventilator im Raum verteilen. Doch bei diesem Prozess entsteht Abwärme. Beim Split-Gerät außerhalb der Wohnung, beim Monoblock im Zimmer. Diese Abwärme muss mit einem Schlauch nach außen abgeleitet werden. Wenn man kein fünf Zentimeter breites Loch in die Wand bohren will, muss dafür das Fenster geöffnet bleiben. Durch den offenen Spalt dringt vor allem am Tage warme Luft in das gekühlte Zimmer.
Mit speziellen Sets kann man versuchen, das geöffnete Fenster abzudichten. Das geht bei vertikalen Schiebefenstern sehr einfach. Für die in Deutschland gebräuchlichen Drehkippfenster sind die beigelegten Sets unbrauchbar. Für etwa 20 bis 30 Euro kann man entsprechende Stoffabdichtungen für Drehkippfenster erwerben. Schlauch und Stoffverkleidung sind aber sehr auffällig. Wenn man das Fenster öffnen will, muss die Verkleidung wieder entfernt werden. Dazu muss die Stoffverkleidung entlang eines Klettbandes abgenommen werden. Auch an der oberen Kante des Fensters, für Senioren eine unlösbare Aufgabe.
Kurzum: Auch der Monoblock hat ein Installationsproblem.
Ist das Abluftproblem gelöst, kühlen auch die Monoblöcke – allerdings zu hohen Stromkosten. Das beste Gerät im Test mit der Note 2,8 stammt von D’Longhi (PAC EX 100 Silent). Es kostet allerdings auch stolze 825 Euro. Da sollte man sich den zweitplatzierten Monoblock von Comfee (Eco Friendly) ansehen, er kostet nur 350 Euro und erreicht immerhin die Note 2,9.
Die Preise der Split-Geräte sind sehr hoch, aber Vorsicht, wenn Sie eines dieser Geräte irgendwo billiger bekommen. Split-Geräte werden über Installateure vertrieben. Daher haben die Warentester Preise angegeben, die eine einfache Installation umfassen. Wenn Sie ein Split-Gerät im Internet billig bestellen, kommen die Kosten für die Installation noch zum Kaufpreis hinzu. Wenn Sie überhaupt einen Klimatechniker finden, der das Fremdgerät einbaut.
Ein leistungsfähiges Split-Gerät von Comfee (MSR23-18HRDN1-QE) für bis zu 60 qm große Räume kann man mit Connector-Kit für 733 Euro erwerben. Allerdings ohne die Installation durch den Fachmann, den die EU-Verordnung eigentlich vorsieht. Unabhängig von EU-Regelungen kann nur ein versierter Heimwerker so ein Gerät auch anschließen.
Natürlich gibt es auch jede Menge Tricks, um eine Wohnung kühl zu halten. Aber denken Sie daran: Nur ein Klimagerät produziert unproblematische Kälte. Feuchte Tücher führen zu dem Effekt der Verdunstungskühle, bringen bei regelmäßigem Gebrauch aber sehr viel Feuchtigkeit in die Wohnung. Und Ventilatoren setzen nur die warme Luft in Bewegung.
Den kompletten Test können Sie gegen Gebühr hier einsehen.27-Hitzewelle: Was hohe Temperaturen mit unserem Körper machen-14.50
Nutzer von Facebook und Instagram können in Zukunft besser kontrollieren, wie viel Zeit sie in den Netzwerken verbringen. So wird ihnen über die Menüfunktion sowohl die durchschnittliche Nutzungsdauer der vergangenen Woche, als auch die tägliche Zeit pro Gerät angezeigt, wie die beiden Plattformen am Mittwoch mitteilten. Darüber hinaus können User angeben, wie lange sie täglich aktiv sein wollen. Wird diese selbstgesetzte Grenze erreicht, werden sie beispielsweise per Nachricht informiert.
Das neue Feature werde in den kommenden Wochen für jeden verfügbar sein, hieß es bei einem gemeinsamen Pressegespräch der beiden Plattformen. „Unser Ziel mit diesen Tools ist, die Leute dazu zu befähigen, achtsam und bewusste Entscheidungen darüber zu fällen, wie viel Zeit sie auf Instagram und Facebook verbringen“, sagte Instagram-Manager Ameet Ranadive. Gibt es denn Befürchtungen, dass die Nutzungsdauer durch die neue Kontrollfunktion zurückgeht? Es gehe vielmehr darum, dass die User ihre Zeit bei den Netzwerken sinnvoll gestalteten, hieß es.
Instagram Account für Ed Sheerans KatzenDer Facebook-Konzern reagiert mit den neuen Tools auf eine Debatte in den USA und anderen Ländern, in der die Folgen einer übermäßigen Nutzung von Sozialen Medien und Smartphones thematisiert wird. Google und Apple, die Anbieter der beiden führenden Smartphone-Plattformen Android und iOS, hatten im Frühsommer bereits ähnliche Funktionen vorgestellt.
Auf Facebook hatte sich schon Ende des vergangenen Jahres die durchschnittliche Nutzungszeit reduziert, nachdem dort durch einen Algorithmus-Wechsel weniger viral verbreitete Videos gezeigt worden waren. Zum Strategiewechsel des Konzerns gehört auch, dass die User weniger Nachrichten und Inhalte von Facebook-Seiten zu sehen bekommen und stattdessen mehr Beiträge von Freunden und Verwandten. „Den Menschen dabei zu helfen, sich zu vernetzen, ist wichtiger, als die Nutzungszeit zu verlängern“, sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg damals. Das sei auf lange Sicht auch gut für das Unternehmen. Das weltgrößte Online-Netzwerk Facebook hat aktuell 2,2 Milliarden Nutzer. Allerdings setzte in diesem Jahr der Datenskandal um Cambridge Analytica dem Unternehmen schwer zu. Zudem ging aufgrund der neue EU-Datenschutzverordnung die Zahl der täglich und monatlich aktiven Nutzer in Europa zurück. Der Fotodienst Instagram, den Facebook 2012 übernommen hat, zählt derzeit mehr als eine Milliarde User.
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Die Einkäufe im Supermarkt, der Kaffee an der Ecke oder die Rechnung im Restaurant: Künftig werden immer mehr Menschen in Deutschland die Möglichkeit haben, in solchen Alltagssituationen per Smartphone zu zahlen.
Ist die Geldbörse auf dem Handy hierzulande bisher nur eine Nische, könnte der Markt nun in Fahrt kommen. Nach dem Start von Google Pay Ende Juni hat mit Apple der nächste US-Technologieriese angekündigt, seinen Zahldienst nach Deutschland zu bringen. Er trifft auf Gegenwehr heimischer Banken, die die bargeldverliebten Deutschen mit eigenen Angeboten umwerben. Für das Projekt hat Apple prominente Partner engagiert.
Apple-Chef Tim Cook hatte am Dienstag angekündigt, den Zahldienst Apple Pay bis Jahresende hierzulande einzuführen. Als Partner ist unterem die Deutsche Bank im Boot. «Später in diesem Jahr wird die Deutsche Bank Apple Pay auf den Markt bringen», sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch in Frankfurt. Auch die Münchner Hypovereinsbank wird den Dienst bis Jahresende ihren Kunden zur Verfügung stellen, wie sie auf Anfrage erklärte.
Daneben sind prominente Technologiefirmen dabei: Der Zahldienstleister Wirecard werde Apple Pay im Jahresverlauf über seine App «boon» einführen, bestätigte eine Sprecherin. Auch die Berliner Direktbank N26 erklärte, den Zahldienst in Kürze anzubieten. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.
Bei Apple Pay können ein iPhone oder eine Computer-Uhr von Apple die EC- oder Kreditkarte ersetzen. Zum Bezahlen hält man die Geräte im Geschäft an das Terminal. Die Kassentechnik muss dafür kontaktloses Bezahlen per NFC-Funk unterstützen – ein großer Teil der Terminals in Deutschland wurde bereits umgerüstet. Zudem kann man mit Apple Pay auch bei Online-Käufen sowie in Apps bezahlen.
Auf dem iPhone kann bisher nur Apple Pay auf den NFC-Chip des Geräts zugreifen, der für das kontaktlose Bezahlen benötigt wird. Damit müssen sich die Banken bei ihren eigenen Angeboten auf Geräte mit dem Google-System Android beschränken oder für iPhone-Nutzer auf weniger bequeme Lösungen wie Strichcodes auf dem Bildschirm ausweichen.
Über den Start von Apple Pay in Deutschland wurde lange spekuliert, der Dienst ist in Frankreich oder Spanien bereits verbreitet. Damit kommt der Markt hierzulande in Bewegung. Denn heimische Banken wollen dem Angriff der US-Techriesen nicht tatenlos zusehen. Sie fürchten, Zahlungsströme und Kunden an die Amerikaner zu verlieren.
So haben die Sparkassen am Montag ihr eigenes Smartphone-Zahlsystem über mehr als 300 regionale Häuser eingeführt. Bis Jahresende sollen alle rund 390 Institute der Gruppe dabei sein. Kundendaten blieben bei der Sparkasse und würden nicht an Dritte weitergegeben, betonte Sparkassenverband DSGV. Und ab Mitte August wollen rund 85 Prozent der Volks- und Raiffeisenbanken ihren Kunden das mobile Bezahlen per Smartphone ermöglichen. Die übrigen Institute sollen bis 2019 folgen, erklärte der Genossenschaftsverband BVR.
Jedoch tun sich die Deutschen mit dem Zahlen per Smartphone schwer. In einer Bundesbank-Umfrage gaben im vergangenen Jahr nur sieben Prozent der Verbraucher an, schon einmal mit dem Handy bezahlt zu haben. Demnach sehen sie keinen Bedarf dafür und haben Sicherheitsbedenken.
Beliebtestes Zahlungsmittel der Verbraucher bleibt demnach Bargeld, auch wenn die Menschen immer öfter mit der Girocard (EC-Karte) zahlen. Gemessen am Umsatz sank der Anteil der Barzahlungen im deutschen Handel mit 48 Prozent erstmals unter die 50-Prozent-Marke.
Eine schnelle Ausbreitung des Zahlens per Handy hält die Beratungsfirma Oliver Wyman hierzulande für unwahrscheinlich. Selbst junge Menschen hätten wenig Vertrauen und legten Wert auf Datenschutz. «Solange, wie der Kunde mit dem Bezahlen mit Bargeld zufrieden ist, wird er nicht so schnell auf mobile Payment umsteigen», meint Oliver-Wyman-Experte Gökhan Öztürk. Ähnlich sieht das der Bankenverband: «Wir gehen davon aus, dass das mobile Bezahlen zunächst eine Ergänzung zur klassischen Plastikkarte darstellen wird», erklärte er.
Für Apple ist Apple Pay ein Instrument für die Expansion ins vielversprechende Geschäft mit dem Zahlen unterwegs und im Netz. Apple Pay sei schon in 24 Märkten verfügbar, sagte Cook. Im vergangenen Quartal seien darüber eine Milliarde Transaktionen abgewickelt worden – mehr als drei Mal so viele wie ein Jahr zuvor.
Am Geld, um den Zahldienst in den deutschen Markt zu drücken, mangelt es Apple ohnehin nicht. Das teure IPhone X verkaufte sich jüngst gut und bescherte dem Konzern kräftige Einnahmen. Im vergangenen Quartal steigerte Apple den Umsatz im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 53,3 Milliarden Dollar (gut 45,6 Mrd Euro). Der Quartalsgewinn stieg um 32 Prozent auf gut 11,5 Milliarden Dollar. Damit ist Apple kurz davor, die Marke von einer Billion Dollar Börsenwert zu knacken.
Apple hat es wieder geschafft. Seit Jahren gibt es Abgesänge, die ein Ende des iPhone-Hypes beschwören, seit Jahren kann Apple immer wieder neue Rekorde setzen. Und auch gestern war es wieder soweit: Der Bericht zum dritten Quartal 2018 weist die besten Ergebnisse aus, die Apple je in diesem Zeitraum erreichen konnte. 53,3 Milliarden Dollar konnte Apple einnehmen, ein Zuwachs um 17 Prozent. Der Gewinn liegt bei 11,5 Milliarden Dollar. Starke Zahlen. Völlig unbeschwert kann CEO Tim Cook die Rekorde aber wohl nicht feiern.
Dabei hätte er an sich allen Grund dazu. Vor allem das lange schwächelnde iPhone ist dieses Jahr wieder so stark wie lange nicht. Zwar ging die Zahl der verkauften iPhones mit 41,3 Millionen Geräten nur ein knappes Prozent nach oben. Das konnte Apple aber mit einem deutlich gestiegenen durchschnittlichen Verkaufspreis wieder wett machen. Gaben die Kunden im Schnitt letztes Jahr zwischen April und Juni noch 600 Dollar für ihr iPhone aus, waren es dieses Jahr satte 724 Dollar – ein Zuwachs um gute 20 Prozent.iPhone Leaks erste Fotos, 18.30 Uhr
Zu verdanken hat Apple das wohl vor allem dem iPhone X. Trotz lauter Kritik wegen seines hohen Preises ist das Spitzenmodell ein echter Verkaufsschlager. Genaue Zahlen nennt Apple zwar nicht, Cook betonte aber, das iPhone X sei konstant das beliebteste der fünf aktuell angebotenen Modelle gewesen. Neben den aktuellen iPhone X, iPhone 8 und iPhone 8 Plus bietet Apple auch weiter die älteren Modelle iPhone 7 und iPhone SE an.
Die guten Nachrichten werden allerdings von einem anderen Bericht getrübt: Apple ist trotz seines leichten Wachstums nicht mehr die Nummer 2 auf dem Smartphone-Markt. Nach einer Studie der Marktanalysten von IDC zieht Huawei mit 54,2 Millionen verkauften Geräten erstmals über einen Dreimonatszeitraum an Apple vorbei. Besonders dürfte Cook und Co. die Wachstumsgeschwindigkeit schockieren: Huawei verkaufte unglaubliche 40 Prozent mehr Smartphones als im Vorjahreszeitraum. Und das, obwohl die Chinesen den wichtigen US-Markt überhaupt nicht bedienen.Huawei Zahlen_17.05
Gemessen am Gewinn ist Huawei natürlich weiter weit von Apple entfernt. Im gerade verkündeten Halbjahresbericht nahm der Konzern mit 49,05 Milliarden Dollar in den ersten sechs Monaten weniger ein, als Apple in einem Quartal. Der durchschnittliche Verkaufspreis pro Smartphone liegt also weiter deutlich unter Apples Marke. Der Druck auf dem Smartphone-Markt wächst aber trotzdem konstant, auch am höheren Ende dürfte Apple das immer weiter zu spüren bekommen.
Doch der Konzern ist darauf immer besser vorbereitet. Mit einem Fokus auf die Service-Sparte und zusätzliche Geräte wie die Apple Watch und Kopfhörer wie Beats oder Airpods, bei Apple unter „Andere Produkte“ geführt, will sich Apple von der Abhängigkeit vom iPhone befreien. Das scheint zu funktionieren: Die Services, zu denen etwa Apple Music, der App Store oder iCloud zählen, legten um 30 Prozent zu. Sie tragen mittlerweile 9,5 Milliarden zu den Einnahmen bei.
Und auch die „Anderen Produkte“ wachsen. Steuerten Apple Watch und Co. letztes Jahr noch 2,7 Milliarden Dollar bei, sind es dieses Jahr schon ganze 3,7 Milliarden. Damit kompensieren sie locker die leichten Einbrüche bei iPad und den Mac-Rechnern, die zusammen im letzten Jahr knapp 500 Millionen Dollar mehr in die Kasse gebracht hatten.Apple Herbst 1930
Die Abhängigkeit vom iPhone wird also kleiner, auch wenn es weiter deutlich mehr als die Hälfte der Einnahmen bringt. Wie lange das so bleibt, wird sich zeigen müssen. Der Smartphone-Markt schrumpft in letzter Zeit leicht, die Kunden ersetzen ihre Geräte seltener als noch vor wenigen Jahren. Zudem wächst der Preisdruck. Bis jetzt konnte Apple die daraus entstehenden Einbrüche erfolgreich vermeiden. Auf lange Sicht wird sich der Konzern für eine Fortsetzung des Erfolges aber wohl etwas Neues ausdenken müssen. Gerüchte sehen etwa eine Datenbrille als möglichen iPhone-Nachfolger. Bis dahin dürften aber noch ein paar Jahre ins Land gehen.Apple Airpods Fußball WM 1955
Mit einer milliardenschweren Förderung soll der Ausbau der Internetversorgung in Deutschland deutlich beschleunigt werden.
Das Bundeskabinett billigte einen Gesetzentwurf zur Schaffung eines Sondervermögens «Digitale Infrastruktur» mit einem Startvolumen von zunächst 2,4 Milliarden Euro.
Damit soll neben dem Breitbandausbau besonders die Digitalisierung tausender Schulen verstärkt werden. «Damit schaffen wir eine Voraussetzung dafür, dass eine leistungsfähige digitale Infrastruktur in Schulen, Wohnzimmern und Unternehmen Realität wird», betont das Bundesfinanzministerium.
Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte wegen weit höherer Steuereinnahmen als erwartet im Mai angekündigt, dass der Bund als Startvolumen 2,4 Milliarden Euro zur Verfügung stellen kann. Insgesamt werden in diesem Jahr Staatseinnahmen von 772,1 Milliarden Euro erwartet, das sind 7,8 Milliarden Euro mehr als bei der letzten Schätzung angenommen. Bis 2022 sollen die Staatseinnahmen dann bis auf insgesamt 905,9 Milliarden Euro steigen (plus 16,3 Milliarden).
Der Koalitionsvertrag sieht bis 2021 Ausgaben von zehn bis zwölf Milliarden Euro allein für den Breitbandausbau in Deutschland vor, damit auch ländliche Gebiete endlich schnelleres Internet bekommen – Gigabitnetze sollen überall zur Regel werden. Oft wurden Bürger bereits selbst tätig, weil neue Glasfaserleitungen fehlen.
Daher soll mit dem neuen Digitalfonds nun die Digitalisierung der Schulen und der Breitbandausbau in Deutschland beschleunigt werden. Zur weiteren Finanzierung sollen dann Einnahmen aus der Versteigerung neuer Mobilfunklizenzen (5G-Technologie) verwendet werden.
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) begrüßte den Beschluss: «Damit ist klar: Ab 2019 kann die Digitalisierung der Schulen in Deutschland in großen Schritten vorankommen.» Nach einer Änderung des Grundgesetz-Artikels 104c als rechtlicher Basis für eine stärkere Beteiligung des Bundes unternimmt werden mit der Startfinanzierung der zweiten Schritt für den «Digitalpakt Schule» geschaffen. Der dritte Schritt seien die laufenden Verhandlungen mit den Ländern über die Details der Förderung. Ab 2019 sollen dann die Förderanträge bei den Ländern eingereicht werden können, betonte Karliczek.
Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Sören Bartol teilte mit, der Digitalfonds stelle sicher, dass die Einnahmen aus der Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen künftig zweckgebunden in den Ausbau des flächendeckenden schnellen Internets fließen, «statt im Bundeshaushalt zu versickern». Damit bis zum Eingang der Erlöse keine finanzielle Lücke entstehe, würden bereits jetzt 2,4 Milliarden Euro aus Steuereinnahmen für die Förderung bereit. «Wir brauchen in Deutschland flächendeckend schnelles Internet für alle», so Bartol.
Facebook hat nach eigenen Angaben eine Reihe von offenbar gefälschten Accounts gelöscht, um den Kampf gegen Fehlinformationen weiter voranzutreiben. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, entfernte es 32 Seiten auf Facebook und Instagram. Sie sollen verdächtige Aktivitäten an den Tag gelegt haben.
„Diese Art von Verhalten ist bei Facebook nicht erlaubt, denn wir wollen weder, dass Menschen noch Organisationen Netzwerke von Nutzerkonten erstellen, um andere darüber zu täuschen, wer sie sind und was sie tun“, hieß es in der Mitteilung. Nach Darstellung des Unternehmens handelte es sich um eine koordinierte Aktion.
26: Die aktiven Nutzer werden weniger – spoton_article_702763Facebook unterstrich, dass man noch in einem sehr frühen Stadium der Ermittlungen sei und noch nicht alle Fakten kenne. Dazu gehöre auch, wer hinter den Seiten stecke. Das Unternehmen verglich die verdächtigen Aktivitäten aber mit der mutmaßlich russischen Propaganda zur Beeinflussung der US-Präsidentschaftswahl 2016. Allerdings sei das Vorgehen diesmal wesentlich ausgeklügelter gewesen, hieß es in der Mitteilung.
Man habe Hinweise, dass die gefundenen Seiten einige Verbindungen zu Konten der in Russland ansässigen Internet Research Agency gehabt hätten. Diese gilt seit Jahren als Basis für russische Kampagnen in sozialen Medien. Die Gruppe wird beschuldigt, während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 in großem Stil versucht zu haben, über gefälschte Facebook-Profile soziale Spannungen in den USA zu verschärfen und Stimmung für den schließlich siegreichen Kandidaten Donald Trump zu machen.
Im Herbst finden in den USA die als „Midterms“ bezeichneten Halbzeitwahlen statt, in denen unter anderem das Repräsentantenhaus des Kongressen neu gewählt wird. Dort soll eine Einmischung oder Manipulation um jeden Preis verhindert werden.
01-Facebook sperrt verdächtige Konten-5816448763001
Der chinesische Konzern Huawei hat nach Berechnungen von Marktforschern im vergangenen Quartal Apple als zweitgrößten Smartphone-Anbieter abgelöst.
Huawei habe nach einem Absatzsprung von 41 Prozent im Jahresvergleich 54,2 Millionen Computerhandys verkauft, berichtete die Analysefirma IDC am Dienstag. Apple kam auf 41,3 Millionen iPhones.
Samsung war IDC zufolge weiterhin die Nummer eins mit 71,5 Millionen verkauften Smartphones – gut zehn Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Während Apple eigene Zahlen zum Smartphone-Absatz veröffentlicht, gibt es zu den Samsung-Stückzahlen nur Schätzungen.
Huawei hatte schon länger das Ziel ausgegeben, zur Nummer zwei im Smartphone-Markt zu werden. Der Konzern ist auch ein großer Netzwerk-Ausrüster und hat viele bekannte Mobilfunk-Anbieter als Kunden. Zugleich kämpft Huawei als chinesisches Unternehmen mit politischem Gegenwind im wichtigen US-Markt.
Apple kommt nun nach IDC-Berechnungen auf einen Marktanteil von 12,1 Prozent beim Smartphone-Absatz. Da der Konzern aber keine günstigen Modelle im Angebot hat und sich das hochpreisige iPhone X gut verkauft, kann sich Apple Experten zufolge den Großteil der Gewinne im Smartphone-Markt sichern. Für viele Anbieter von Smartphones mit dem Google-System Android mit geringen Marktanteilen ist es hingegen ein Verlustgeschäft.
Ein ehemaliger Tesla-Mitarbeiter, dem Firmenchef Elon Musk öffentlich Sabotage vorwarf, verklagt den Elektroauto-Hersteller auf mindestens eine Million Dollar Entschädigung.
Der Mann wirft Tesla unter anderem Verleumdung vor. Er habe lediglich auf Missstände wie den Einbau schadhafter Batterien aufmerksam machen wollen, bekräftigte er in einer am Dienstag eingereichten Gegenklage im Bundesstaat Nevada. Tesla hatte den Ex-Mitarbeiter zuvor wegen der angeblichen Weitergabe von Daten und Eingriffen in Software der Firma verklagt.
Der Fall war öffentlich geworden, nachdem Musk im Juni die Tesla-Mitarbeiter in einer Rundmail über einen angeblichen Feind in den eigenen Reihen informiert hatte. Ein Mitarbeiter habe «umfassende und schädliche Sabotage» begangen, hieß es damals.
Er habe Teslas Produktionssystem gehackt und mehrere Gigabyte an internen Daten an Dritte weitergegeben. Der Beschuldigte bezeichnete sich kurz darauf als Whistleblower, dem es darum gegangen sei, Missstände von öffentlichem Interesse zu enthüllen. Nach Angaben eines Anwalt reichte er auch bereits eine entsprechende Beschwerde bei der Börsenaufsicht SEC ein.