Hinweise auf russische Hacker: Facebook löscht Fake-Accounts

Im Kampf gegen Fehlinformationen hat Facebook nach eigenen Angaben eine Reihe von Seiten gelöscht, bei denen es sich offenbar um gefälschte Accounts handelte. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, entfernte es 32 Seiten auf Facebook und Instagram.

Sie sollen verdächtige Aktivitäten an den Tag gelegt haben. «Diese Art von Verhalten ist bei Facebook nicht erlaubt, denn wir wollen weder, dass Menschen noch Organisationen Netzwerke von Nutzerkonten erstellen, um andere darüber zu täuschen, wer sie sind und was sie tun», hieß es in der Mitteilung. Nach Darstellung des Unternehmens handelte es sich um eine koordinierte Aktion.

Facebook unterstrich, dass man noch in einem sehr frühen Stadium der Ermittlungen sei und noch nicht alle Fakten kenne. Dazu gehöre auch, wer hinter den Seiten stecke. Das Unternehmen verglich die verdächtigen Aktivitäten aber mit der mutmaßlich russischen Propaganda zur Beeinflussung der US-Präsidentschaftswahl 2016. Allerdings sei das Vorgehen diesmal wesentlich ausgeklügelter gewesen, hieß es in der Mitteilung.

Man habe Hinweise, dass die gefundenen Seiten einige Verbindungen zu Konten der in Russland ansässigen Internet Research Agency gehabt hätten. Diese gilt seit Jahren als Basis für russische Kampagnen in sozialen Medien. Die Gruppe wird beschuldigt, während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 in großem Stil versucht zu haben, über gefälschte Facebook-Profile soziale Spannungen in den USA zu verschärfen und Stimmung für den schließlich siegreichen Kandidaten Donald Trump zu machen.

Erste Fotos: Sind hier die neuen iPhones zu sehen?

Im September ist es soweit: Apple wird wie üblich zu seinem jährlichen iPhone-Event einladen, auf dem CEO Tim Cook dann die neuesten Modelle vorstellt. Zu den neuen, bisher noch nicht benannten iPhones sind schon eine ganze Reihe Details durchgesickert. Nun gibt es auf Twitter erstmals Fotos.

+++ Sie wollen mehr zu den neuen iPhones von 2018 wissen? Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Gerüchte +++ 

Funktionsfähige iPhones sind aber nicht zu sehen. Leaker Ben Geskin betont in seinem Tweet, dass es sich um Dummys, also Nachbauten, handelt. Woher die stammen, verrät er nicht. Theoretisch könnten sie aus einer Fabrik geschmuggelt worden sein, in der die echten iPhones gebaut werden. Andererseits könnte es sich aber auch um Nachbauten auf Basis der durchgesickerten Informationen handeln, wie sie etwa die Hersteller von Handy-Hüllen anfertigen.Wie viel Apple steckt im iPhone X?_11.30

iPhone 2018: Sparfaktor Kamera

Interessant sind die Bilder trotzdem. Sie zeigen etwa gut die Größenverhältnisse der kommenden Modelle. Bei den beiden Geräten soll es sich um das große Plus-Modell sowie um das Sparmodell handeln. Beide sind laut den Gerüchten größer als das aktuelle iPhone X. Das bringt 5,8 Zoll Bildschirm-Diagonale mit, der Nachfolger soll dieselben Maße haben. Die Plus-Variante soll es gar auf riesige 6,5 Zoll bringen. Das Spar-Modell soll mit 6,1 Zoll dazwischen liegen. Bei allen drei Modellen nimmt das Display den Großteil der Front ein, beim günstigen iPhone soll allerdings der Rand breiter ausfallen, was auf den Bildern auch zu erahnen ist.

Spannend ist auch die Rückseite: Während das Plus-Modell wie das iPhone X eine Doppelkamera mitbringt, hat das Spar-iPhone nur eine einzelne Kamera-Linse. Die fällt allerdings deutlich größer aus als etwa die des iPhone 8. Auch die vertikale Anordnung des Blitzes und des Mikrofons ist neu. Eine Doppelkamera beim Sparmodell war allerdings auch nicht zu erwarten. 

Die Kamera ist nicht die einzige technische Sparmaßnahme gegenüber den teureren Modellen. Während die wie das iPhone X ein OLED-Display besitzen, soll das günstige iPhone als einziges weiter auf LED-Technologie setzen. Weitere Sparmaßnahmen wie ein schwächerer Prozessor oder das Fehlen von Features wie 3D-Touch sind ebenfalls denkbar.iOS 11 versteckte Features_15.20Uhr

Umfrage unter Cyber-Experten: Mitarbeiter sind Schwachpunkt bei IT-Sicherheit

Bei der Abwehr von Cybergefahren achten viele Unternehmen laut einer Umfrage wenig auf die Mitarbeiter. Außerdem hält eine große Mehrheit die klassischen Abwehrmaßnahmen wie Firewalls und Passwörter nicht mehr für ausreichend, um Attacken aus dem Netz abwehren zu können.

Das sind zwei Kernaussagen, die die Münchner Messe vor der im September erstmals stattfindenden IT-Sicherheitsmesse Command Control in den vergangenen Monaten bei 300 Cyberexperten unterschiedlicher Unternehmen abfragen ließ.

Ganz allgemein glauben drei Viertel der befragten Fachleute, dass klassische IT-Sicherheitsmaßnahmen wie Firewalls und die Verwendung von Passwörtern als Schutz vor Angriffen nicht mehr genügen. Firmennetzwerke sind heutzutage weit umfangreicher vernetzt als früher – über die Anbindung an Kundennetzwerke, die Datenverarbeitung auf externen Cloud-Servern und die Einbindung von Produktionsanlagen in die Netzwerke.

Immerhin 61 Prozent sehen außerdem die eigenen Mitarbeiter als möglichen Schwachpunkt. Der Hintergrund: In den vergangenen Jahren hat es mehrfach Fälle gegeben, in denen Mitarbeiter auf Phishing-Attacken hereinfielen, bei denen Cyberkriminelle sich als Vorgesetzte ausgaben und sich hohe Summen aufs eigene Konto überweisen ließen. Zudem werden immer wieder Fälle von Cyberkriminalität bekannt, bei denen aktive oder ehemalige Mitarbeiter Firmengeheimnisse stehlen und verkaufen. «Wenn (…) es im Unternehmen an einer laufenden Kommunikation über digitale Sicherheitsrisiken fehlt, öffnen Mitarbeiter Angreifer mit ihrem Verhalten leicht Tür und Tor», sagte Katharina Keupp, Projektleiterin der Command Control bei der Messe München. Die Messe findet vom 20.-22. September statt.