Deaktivierung: Apple will Knacken von iPhones erschweren

Apple will das Knacken seiner iPhones noch weiter erschweren und riskiert damit eine neue Konfrontation mit Sicherheitsbehörden.

Der Konzern entwickelte eine Funktion, bei der sich der «Lightning»-Anschluss des Geräts eine Stunde nach der letzten Benutzung für Datenverbindungen deaktiviert. Die Akkus können dabei weiterhin über den Anschluss geladen werden, wie das Unternehmen am Donnerstag erklärte.

Die iPhones sind grundsätzlich verschlüsselt und lassen sich nur per Eingabe eines Passcodes sowie mit Fingerabdruck oder Gesichts-Scan des Nutzers entsperren. Zugleich gibt es aktuell mindestens zwei Anbieter, die eine öffentlich, nicht näher bekannte Schwachstelle ausnutzen, um die Telefone über eine Kabelverbindung zum «Lightning»-Anschluss zu entsperren.

Mit der Deaktivierung der Buchse würde Apple den Zeitraum, in dem das überhaupt möglich ist, drastisch verkürzen. Dem «Wall Street Journal» zufolge ist noch offen, ob die Funktion bereits in dem für diesen Herbst angekündigten nächsten iPhone-Betriebssystem iOS 12 eingeführt werden könnte.

Apple betonte, dem Konzern gehe es darum, seine Geräte besser gegen Angriffe von Hackern und Identitätsdieben sowie gegen das Abgreifen persönlicher Daten zu schützen. «Wir haben den größten Respekt vor Sicherheitsbehörden und entwickeln unsere Sicherheitsverbesserungen nicht, um ihre Arbeit zu erschweren.

Sicherheitsbehörden kritisieren schon länger die Verschlüsselung von iPhones und Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android, weil sie die Geräte für sie unzugänglich mache und Ermittlungen behindere. In den USA wurde Apple Anfang 2016 vom US-Justizministerium verklagt, mit der Forderung, das Entsperren des iPhones eines toten Attentäters zu ermöglichen. Der Konzern weigerte sich und warnte, eine Software dafür zu schreiben, würde am Ende die Sicherheit für alle verschlechtern. Am Ende zogen die US-Behörden ihre Klage zurück, nachdem sie nach eigenen Angaben mit Hilfe eines externen Dienstleisters an die Daten im iPhone kamen.

Aktuell bietet die israelische Firma Cellebrite Sicherheitsbehörden an, iPhones von Verdächtigen zu entsperren. In den USA gibt es das Unternehmen GrayShift, das Ermittlern eine Box ab einem Preis von 15 000 Dollar verkauft, mit der sie die Telefone selbst knacken können. Dieser Ansatz wird von einigen Experten kritisiert, wegen der Sorge, die Geräte könnten in die Hand von Kriminellen geraten. Apple stellt Sicherheitsbehörden auf richterlichen Beschluss unverschlüsselte Informationen von Nutzern zur Verfügung.

SnapKit: Snapchat startet neue Entwickler-Plattform

Der unter Druck geratene Fotodienst Snapchat will durch die Verknüpfung mit anderen Apps nützlicher werden.

Eine Funktion der vorgestellten Entwickler-Plattform SnapKit ist die Möglichkeit, sich bei anderen Apps und Diensten mit dem Snapchat-Login anzumelden. Dabei bekommt der andere Anbieter nur Zugriff auf den Snapchat-Namen und das «Bitmoji»-Cartoon-Profilbild des Nutzers.

Snap strebt mit dem Datenschutz-Argument eine klare Abgrenzung zu ähnlichen Entwickler-Plattformen vor allem von Facebook an. Eine weitere Funktion von SnapKit ist die Möglichkeit für andere Apps, eigene Elemente wie Sticker oder Filter direkt in die Snapchat-Kamera zu integrieren. Damit können auch Beiträge aus der App heraus bei Snapchat veröffentlicht werden. So könnte man zum Beispiel aus einer App für Restaurant-Reservierungen eine Einladung an Freunde über Snapchat schicken.

Außerdem können «Bitmoji»-Sticker nun auch in anderen Apps verwendet werden. Mit dem vierten SnapKit-Baustein können öffentlich gepostete Snapchat-Stories in andere Websites eingebettet werden. Apps werden zudem in der Lage sein, solche Stories unter anderem nach Zeit, Ort und Bildunterschriften zu durchsuchen. Snapchat werde alle Entwickler, die die SnapKit-Plattform nutzen wollen, überprüfen, betonte der zuständige Manager Jacob Andreou.

Snapchat war vor allem für seine Fotos bekanntgeworden, die sich automatisch löschen, nachdem sie angesehen wurden. Das zunächst schnelle Wachstum stockt jedoch, seitdem Facebook die «Stories»-Funktion, bei der Inhalte für einen Tag veröffentlicht werden, bei seinem Fotodienst Instagram kopierte. Das setzt auch die Aktie der Betreiberfirma Snap unter Druck.

Katalog der Krankheiten: WHO macht Online-Spielsucht offiziell zur Krankheit

Exzessives Computer- oder Videospielen gilt nach einem neuen Verzeichnis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) demnächst als Krankheit.

Gaming Disorder oder Online-Spielsucht wird in den neuen Katalog der Krankheiten (ICD-11) aufgenommen, wie die WHO beschlossen hat, hinter Glücksspielsucht. Der Katalog erscheint am 18. Juni.

Die Aufnahme ist unter Wissenschaftlern umstritten. Spieler könnten dadurch grundlos als therapiebedürftig stigmatisiert werden, sagen sie. Vladimir Poznyak vom WHO-Programm Suchtmittelmissbrauch widerspricht. Die Abgrenzung zwischen Spielspaß und Sucht sei klar definiert, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Die Aufnahme in den Katalog dürfte weitere Forschung auf dem Gebiet stimulieren.»

Der Katalog dient zum einen Ärzten als Hilfe bei der Diagnose. Zum anderen nutzen Krankenkassen ihn oft als Grundlage für Kostenübernahmen.

Die 11. Auflage des Katalogs, International Classification of Diseases, muss formell noch von der Weltgesundheitsversammlung im kommenden Frühjahr abgesegnet werden. Das gilt als Formalität. Der Katalog enthält tausende Krankheiten. Die 10. Auflage stammte aus dem Jahr 1992, ist aber ständig aktualisiert worden.

Neue Strategie: Samsung will auf erneuerbare Energien umsteigen

Samsung will seine Werke und Bürogebäude in den USA, Europa und China bis 2020 komplett auf erneuerbare Energien umstellen.

Das teilte der südkoreanische Elektronikkonzern in Seoul mit. Mittel- bis langfristig werde Samsung auch weltweit den Umstieg forcieren. Greenpeace begrüßte die Pläne am Donnerstag.

Die Umweltorganisation hatte Samsung in der Vergangenheit massiv kritisiert. Die jüngste Entscheidung zeige aber, «dass sich moderne Elektronikkonzerne nicht länger gegen den Wunsch der Menschen nach sauber produzierten Waren stellen können», sagte Greenpeace-Energieexperte Niklas Schinerl.

Als Teil der Energie-Strategie will Samsung auch seine Zulieferer beim Umstieg auf erneuerbare Energien unterstützen. Das Unternehmen werde zunächst hundert seiner Partner dabei unterstützen, damit sie ihre Ziele erreichen. «Wie unser erweitertes Engagement zeigt, konzentrieren wir uns auf den Schutz unseres Planeten und leisten unseren Beitrag als globaler Umweltverwalter», sagte Samsung-Manager Won Kyong Kim.

Damit sich Samsung endgültig von seiner «schmutzigen Vergangenheit» verabschiede, müsse der Konzern jedoch rasch einen Plan für alle seine Werke und Zulieferer vorlegen, fordert Greenpeace. «Auch beim Recycling muss Samsung nachbessern», sagte Schinerl. Bislang seien kaum wertvolle Rohstoffe durch den Konzern wiederverwertet worden. Samsung-Konkurrent Apple fing bereits vor Jahren damit an, auf erneuerbare Energien umzustellen und gab im April bekannt, dass alle Büros, Rechenzentren, Einkaufsläden und eigene Fabriken weltweit komplett damit betrieben werden. Auch 23 Zulieferer hätten sich dazu verpflichtet.

Bitkom-Studie: Sorge um Sicherheit hält viele Firmen von Cloud-Nutzung ab

Das Cloud-Computing hat sich bei Unternehmen in Deutschland durchgesetzt, doch die Sorge um die Datensicherheit hält einer aktuellen Studie zufolge viele Firmen noch immer davon ab, auf öffentliche Cloud-Angebote setzen.

Fast zwei Drittel der Nichtnutzer von Public-Cloud-Lösungen fürchteten einen unberechtigten Zugriff auf sensible Unternehmensdaten, berichtete der Digitalverband auf der Cebit in Hannover. Wie die Umfrage ergab, haben 56 Prozent dieser Unternehmen die Sorge, dass Daten verloren gehen könnten, 50 Prozent beklagen eine unklare Rechtslage.

Auf lange Sicht werde jedoch kaum ein Unternehmen auf die Nutzung von Cloud-Angeboten verzichten können, sagte Axel Pols von Bitkom Research. «Die Cloud ist die Basis für viele Innovationen.» Die geäußerten Bedenken seien vermutlich häufig auch ein Vorwand, die Migration aufzuschieben. Anbieter müssten aber in jedem Fall mehr Überzeugungsarbeit leisten.

In den vergangenen 12 Monaten habe es der Umfrage zufolge mehr Sicherheitsvorfälle in der internen IT in Unternehmen gegeben als in der Public Cloud, sagte Peter Heitkamp von der Beratungsgesellschaft KPMG. Ein Viertel der Nutzer von Public-Cloud-Angeboten hat demnach Sicherheitsvorfälle beklagt, 30 Prozent registrierten sie in der internen Infrastruktur.

Insgesamt ist die Nutzung von Cloud-Angeboten im vergangenen Jahr weiter leicht gestiegen, auch die Datensicherheit werde zunehmend positiv bewertet, sagte Pols. Das wachsende Vertrauen zeige sich daran, dass immer mehr Unternehmen auch kritische Informationen in die Cloud auslagerten, sagte Heitkamp. 75 Prozent der Unternehmen gaben in der Umfrage an, dass Public-Cloud-Angebote den ortsunabhängigen Zugriff auf ihre IT verbessert hätten. Und 50 Prozent der Nutzer sehen demnach die Sicherheit ihrer Daten verbessert. Jedes fünfte Unternehmen gab an, dass der Verwaltungsaufwand gesenkt werden konnte.

Für die Ergebnisse der repräsentativen Studie, die Bitkom Research im Auftrag der Beratungsgesellschaft KPMG im November 2017 durchgeführt hat, wurden 557 Unternehmen aller Branchen ab 20 Mitarbeitern in Deutschland befragt. Cloud-Computing gehört auch zu den Schwerpunktthemen auf der diesjährigen Cebit.

Cebit-Rede: Altmaier: Roboter soll eigene Pressekonferenz erhalten

Die Pressekonferenz in Berlin ist Roboter Cimon sicher. Der künftige Assistent von «Astro-Alex» Alexander Gerst hat die Einladung am Montag von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier persönlich erhalten.

«Lieber Cimon, Du bist ein netter Kerl, hast aber ein Problem: dass Dich viel zu wenig Leute kennen», meint der CDU-Politiker am Dienstag beim Rundgang durch die Hallen der IT-Messe CeBIT in Hannover.

Bevor der All-taugliche kugelförmige Helfer von Astronaut Gerst am 28. Juni zur Internationalen Raumstation (ISS) startet, soll er mal selbst zeigen dürfen, was er drauf hat.

Künstliche Intelligenz «Made in Germany» – das ist Altmaiers Credo bei der Cebit, die er am Vortag als Vertreter von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit einer ebenso eloquenten wie leidenschaftlichen Rede eröffnete. Selbstironisch, und mit viel augenzwinkerndem Wortwitz macht er unmissverständlich klar, dass sich Deutschland und Europa beim Wettlauf um die hellsten Köpfe besser positionieren müsste. «Wir müssen gut sein, und wir müssen auch drüber reden», sagt er.

Auch mit Hinweis auf die sich verändernde Weltpolitik fordert er dabei bessere Förderbedingungen für die Ansiedlung ausländischer Tüftler wie auch für heimische kreative Jung-Unternehmer.

Es gehe ihm darum, Arbeitsplätze wieder nach Deutschland zu holen, sagt er – aber auch darum, die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz als neuer Basistechnologie nicht zu verschlafen. Dann sagte er Sätze wie: «Wir nehmen den Kampf auf um die klügsten Maschinen, aber auch die humanste Arbeitswelt.» Die Cebit müsse als selbstständige Messe und «Flaggschiff deutscher Exzellenz» auch künftig erhalten bleiben.

Altmaier kultiviert einen anderen Stil als Merkel, die bei ihren Messe-Rundgängen gerne ihr Interesse zur Schau stellt. Der Minister zückt zwischendurch auch schon mal sein Handy, um eingehende Nachrichten zu prüfen. Dazwischen ein routiniertes Lächeln oder ein hochgereckter Daumen für den Tross der Fotografen und Kameraleute, der im Vergleich zu Merkels Rundgängen eher überschaubar ist. Leidenschaft blitzt jedoch auf, wenn er – etwa bei jungen Unternehmensgründern – aufmunternde Schulterklopfer verteilt. Er hoffe, dass unter ihnen einer sei, der mit seinen Ideen die Welt verändere, sagt er – und dankt den anderen für ihren Mut.

Sein lässiger Ton passt zur neu ausgerichteten Digitalmesse, die sich gerade als eine Art digitales Volksfest neu zu erfinden versucht. Ob es klappt, werden die Organisatoren frühestens zum Cebit-Ende am Freitag wissen. Nach dem Konferenztag zum Messe-Auftakt füllen sich die Hallen am Dienstag – dem ersten echten Besuchertag – zunächst noch schleppend. Viele der Besucher reagierten jedoch positiv auf die neue Cebit mit ihren Erlebnis-Angeboten.

Im Fokus stehen diesmal Trends rund um künstliche Intelligenz, humanoide Roboter und autonomes Fahren, das auch Altmaier mit einem Testwagen erprobte. Seit 1986 fand die Cebit jährlich im Frühjahr vier Wochen vor der Hannover Messe statt – wegen des erhofften sommerlichen Campus-Ambientes wurde sie nun in den Juni verlegt.

Schon mal Maß nahm auch Digitalministerin Dorothee Bär (CSU), die nach ihrer Ernennung die Idee der Flugtaxis ins Spiel brachte und damit zahlreiche Reaktionen und Lästereien in den sozialen Medien auslöste. Die Technik sei bisher unterschätzt worden, sagt sie. Demonstrativ setzt sie sich am Dienstag in ein Modell der deutschen Firma Volocopter – bleibt aber erst einmal am Boden.

LTE-Unterstützung: Apple Watch: Vodafone beendet das Telekom-Monopol

Im vergangenen September brachte Apple die Apple Watch Series 3 auf den Markt. Es ist das erste Modell mit LTE-Unterstützung, sodass sie unterwegs auch ohne gekoppeltes iPhone Daten empfangen (Musikstreams) und senden (Nachrichten) kann. Der Haken: Hierzulande wurde zum Start nur die Deutsche Telekom unterstützt. 

Nun kommt Vodafone als zweiter Anbieter hinzu: Das Unternehmen kündigte im Rahmen der Cebit die LTE-Unterstützung für Apples smarte Uhr an. Der Schritt ist wenig überraschend, Apple platzierte schon vor Tagen einen entsprechenden Hinweis mit der gemeinsamen Kooperation auf der eigenen Homepage.

Kunden können die neue Red+ MultiSIM – so der offizielle Name – zu jedem Red- und Young-Tarif sowie dem Red+ Allnet- und Red+ Kids-Tarif ab 2016 oder neuer dazu buchen. Pro Tarif können Kunden zwei Red+ MultiSIMs verwenden, die Rufnummer kann also auf bis zu drei Geräten gleichzeitig genutzt werden. Aktiviert wird die eSIM auf der Apple Watch mit Hilfe einer sechsstelligen PIN, die man vom Mobilfunkanbieter zugeschickt bekommt.

Vodafone etwas teurer als Telekom

Preislich ist Vodafone teurer als die Telekom: Die Freischaltung der SIM zu einem bestehenden Vertrag kostet 5 Euro pro Monat (Telekom: 4,95 Euro), außerdem gibt es eine einmalige Anschlussgebühr in Höhe von 39,95 Euro (Telekom 0 Euro). Außerdem sind bei Vodafone nur die ersten drei Monate umsonst, die Telekom bietet sechs Monate. Bei einem Vodafone Red XL-Tarif mit unbegrenztem Datenvolumen erhöhen sich die Kosten der Apple-Watch-SIM auf zehn Euro pro Monat.Apple Watch watchOS 5_11.10Uhr

Die MultiSIM kann bei Vodafone jederzeit gekündigt werden. Endet die reguläre Vertragslaufzeit des Mobilfunktarifs, endet auch die Multi-SIM. Ob die eSIM Roaming, also das Surfen im Ausland, unterstützt, ist bislang noch unklar.

Apple Watch mit neuen Funktionen

Auf der Entwicklerkonferenz WWDC hat Apple vor wenigen Tagen das neue Betriebssystem watchOS 5 vorgestellt. Im Herbst erhält die Uhr unter anderem die Unterstützung für zwei neue Workouts (Wandern und Yoga), eine automatische Workout-Erkennung und eine neue Wettbewerbsfunktion, mit der man Freunde herausfordern kann. Zudem gibt es eine Walkie-Talkie-Funktion, die NFC-Schnittstelle wird ein Stück weit geöffnet und Siri lässt sich nun bequemer am Handgelenk nutzen.

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Studie: Unsicherheit der Menschen in der digitalen Welt steigt

Mit der zunehmenden Digitalisierung wächst laut einer Studie auch die Verunsicherung der Verbraucher im Cyberraum.

Doch trotz wachsender Unsicherheit ist die Zahl der wahrgenommenen Sicherheitsfälle, beispielsweise durch Phishing-Attacken, Betrug beim Online-Einkauf oder Cybermobbing nahezu konstant geblieben.

Das ist ein Ergebnis des neuen Sicherheitsindex, den der Verein Deutschland sicher im Netz (DsiN) am Dienstag in Berlin vorgestellt hat.

Der Index, der seit 2014 vom DsiN gemeinsam mit dem Bundesverbraucherschutzministerium für Justiz in Auftrag gegeben wird, bildet die digitale Sicherheitslage der Bevölkerung in einer Kennzahl ab. Die Gesamtziffer verschlechterte sich in diesem Jahr minimal auf 60,9 Punkte (2017: 61,1 Punkte).

Die repräsentative Studie zeigt auch, dass das Wissen um IT-Sicherheit gestiegen ist. «Die Verbraucher waren noch nie so fit wie heute», erklärte der DsiN-Chef Thomas Kremer. Dennoch sei die Unsicherheit gewachsen und auch der Wunsch nach Unterstützung, Aufklärung und Orientierungshilfe nehme deutlich zu.