TV, Kamera, Smartphone, Router: Das sind die besten Technik-Schnäppchen der Stiftung Warentest

Gut muss nicht teuer sein: Das beweist das Fachmagazin „Stiftung Warentest“ immer wieder, und das gilt auch für Technik. Wir haben die Preis-Leistungs-Sieger der vergangenen Monate herausgesucht – darunter Waschmaschinen, Toaster, Kopfhörer und Fernseher.

Flugpionierin: Amelia Earhart wollte die ganze Welt umfliegen und starb elend auf einer kleinen Insel

Lange glaubte man, Amelia Earhart sei 1937 beim Absturz ihrer Maschine über dem Pazifik gestorben. Nun wurden ihre Knochen identifiziert. Sie wohl noch wochenlang auf einem Eiland um ihr Leben gekämpft. Am Ende vergebens.

Kopfverletzungen und Schnittwunden: In Apples futuristischer neuer Zentrale laufen Mitarbeiter in Glaswände

Das Kernstück von Apples neuem Hauptquartier in Cupertino, Kalifornien ist ein gewaltiges, ringförmiges Glasgebäude. Fünf Milliarden US-Dollar hat der Bau verschlungen, rund 13.000 Mitarbeiter sollen insgesamt dort arbeiten. Im Januar haben die ersten ihre neuen Büros bezogen – und einige scheinen gewisse Anpassungsschwierigkeiten an das futuristische Arbeitsumfeld zu haben. Wie der „San Francisco Chronicle“ und Bloomberg berichten, sind dort mehrere Mitarbeiter in die gläsernen Wände des Gebäudes gelaufen und haben sich dabei verletzt.

Der „SF Chronicle“ berichtet von mindestens drei Fällen, in denen die Verletzungen so schlimm waren, dass ein Krankenwagen gerufen wurde, und veröffentlicht dazu Abschriften von Notruf-Anrufen durch Apple-Mitarbeiter. Demnach zogen sich die Angestellten teilweise Kopfverletzungen und Schnittwunden zu.

Apple soll von Bauaufsicht gewarnt worden sein

Dem Bericht zufolge dürfte der Konzern auch nicht unbedingt von dem Problem mit den Glaswänden überrascht gewesen sein. Ein Mitarbeiter der örtlichen Bauaufsicht habe bei einer Besichtigung des Gebäudes im vergangenen Jahr davor gewarnt, dass Mitarbeiter in die Wände laufen könnten. Diese seien nicht gut genug von den Türen zu unterscheiden und generell zu durchsichtig. „Wenn sie die Fenster putzen, können sie bei manchen nicht einmal sehen, dass sie überhaupt da sind“, wird er zitiert. Während er einem Bauarbeiter seine Bedenken mitgeteilt habe, sei ein anderer direkt daneben in eine Glaswand gelaufen. „Das half dabei, meinen Standpunkt zu erläutern.“

Der „SF Chronicle“ kontaktierte Apple und das zuständige Architektur-Büro. Beide wollten die Berichte nicht kommentieren.

Mitarbeiter markierten Glastüren mit Klebezetteln

Das ringförmige Apple-Gebäude wird von einer 15-Meter-hohen Glaswand umschlossen, auch im Inneren des Gebäudes wurden sehr viele Glaswände verbaut. Das für Präsentationen und Veranstaltungen erbaute Steve Jobs Theatre auf dem Gelände besteht nahezu vollständig aus Glas.

Wie Bloomberg berichtet, versuchten die Mitarbeiter das Problem zunächst pragmatisch zu lösen und die schwer zu erkennenden Glastüren mit Klebezetteln zu markieren. Diese seien aber wieder entfernt worden, weil sie vom Design des neuen Gebäudes ablenken würden.Christoph bei Apple

Fehlfunktion des Sprachlautsprechers: Hexen-Lache erschreckt die Alexa-User – so reagiert Amazon

„Alexa, mach das Wohnzimmerlicht an“: Mit seinen Echo-Geräten brachte Amazon uns der Zukunft ein großes Stück näher. Man muss nicht mehr auf Knöpfe drücken oder das Smartphone aus der Hosentasche ziehen, um den Radiosender zu wechseln – es reicht ein Zuruf.

Doch die schöne, smarte Welt hat auch ihre Schattenseiten. In den vergangenen Tagen beschwerten sich zahlreiche Besitzer eines Echo-Lautsprechers, dass ihr Gerät plötzlich begann, ein unheimliches Lachen abzuspielen. Zunächst hielt man die Berichte für überzogen, doch mittlerweile gibt es mehrere Videoaufnahmen, die das Phänomen bestätigen. Das Verhalten wird vor allem in den USA beobachtet.

„Es war wirklich gruselig“

07-Jeff Bezos ist reichster Mensch der Welt-5746594342001„Ich liege in meinem Bett und bin kurz vorm Einschlafen, als Alexa auf meinem Echo Dot plötzlich sehr laut und gruselig loslacht“, schreibt ein Nutzer auf Twitter. Und legt nach: „Es besteht eine hohe Chance, dass ich heute Nacht ermordet werde.“

Ein anderer Nutzer schreibt: „Ich sprach in meinem Büro über ziemlich vertrauliche Dinge, als Alexa plötzlich loslachte. […] Es wirkt nicht, als hätten wir sie versehentlich aktiviert. Sie hat einfach gelacht. Es war wirklich gruselig.“ Im Internet sorgte das Thema schnell für Aufsehen, viele fühlten sich an den sadistischen Computer Hal aus Stanley Kubricks Filmklassiker „2001: Odyssee im Weltraum“ erinnert. Andere meinten, das hysterische Lachen klinge wie eine Hexe. 

Amazon behebt den Echo-Fehler

Amazon hat mittlerweile bestätigt, sich des Problems bewusst zu sein, und arbeitet mit Hochdruck an einer Lösung. Das Lachen wird offenbar durch Missverständnisse ausgelöst. Der Sprachlautsprecher erkennt Hintergrundgeräusche oder Gespräche fälschlicherweise als Befehl „Alexa, laugh“ (auf Deutsch „Alexa, lache“). 

Der Konzern wird nun per Update nachbessern und den Befehl in „Alexa, can you laugh“ („Alexa, kannst du lachen“) umändern. Durch den komplexeren Befehl sollen Fehlalarme vermieden werden. Und es wird noch eine weitere Änderung geben: Der Lautsprecher wird nicht mehr einfach so loslachen, sondern zuvor „Klar kann ich lachen“ sagen. Sprachassistenten Dialekte

Gescheiterte Erdumrundung: Verhungert und verdurstet – Rätsel um den Tod von Flugpionierin Amelia Earhart gelöst

Amelia Earhart gehört zu der kleinen Gruppe der Luft-Pionierinnen der Vorkriegszeit. Das Schicksal der Amerikanerin blieb stets geheimnisumwittert. Beim Versuch, die Erde auf Höhe des Äquators zu umrunden, verschwand Earharts Flugzeug im Juli 1937 spurlos. Man vermutete stets, dass sie und ihr Begleiter bei dem Absturz starben.

Nun scheint es, als wäre das Rätsel um ihren Tod gelöst. Offenbar wurden ihre Knochen bereits drei Jahre nach ihrem Verschwinden im Jahre 1940 auf der Nikumaroro-Insel gefunden, nur wurden sie damals als männliche Gebeine identifiziert. Die neue Untersuchung „Amelia Earhart and the Nikumaroro Bones“ von Richard L. Jantz, Professor an der Universität von Tennessee, kommt zu dem Schluss, dass die Knochen mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit von Earhart stammen.

Moderne Forensik

Japan Foto 15.50hDamit erhärtet sich auch die Theorie, dass Amelia Earhart nicht unmittelbar beim Absturz starb, sondern noch einige Zeit als Schiffbrüchige auf dem Eiland überlebte. Die Knochen wurden von einer britischen Expedition entdeckt, damals wurden mehrere andere Knochen gefunden neben den Überresten eines Frauenschuhs. In der Nähe lagen eine Schachtel für einen Brandis Navy Surveying Sextanten, der um 1918 hergestellt worden war, und eine Flasche Kräuterlikör. Damals wurden die 13 Knochen einem Mann zugeordnet- vermutlich wegen der Größe der Person. Die Knochen gingen später verloren.

Im Juni 2017 reiste eine Gruppe mit Suchhunden nach Nikumaroro, um weitere Knochen zu finden. Die Suche blieb jedoch ohne Erfolg. Jantz verglich die erhaltenen Daten der Fundstücke nun mit dem Körperbau von Earhart. Dazu benutzte er das Computerprogramm Fordisc, das weltweit in der Forensik benutzt wird. FS Earhardt

Ihm kamen die zahlreichen Fotos der Pilotin zu Gute, aus diesen Zeugnissen konnten ihre Körpermaße rekonstruiert werden. Er gab Earharts Daten in das Programm ein und verglich die Übereinstimmungswerte mit denen des Datensatzes einer Kontrollgruppe. Es zeigte sich, dass Earharts Knochen „den Nikumaroro-Knochen ähnlicher waren als 99 Prozent der Individuen in einer großen Referenzprobe“.Ekroplan 18.40

Insel-Theorie war bekannt

Treibende Kraft hinter der Earhart-Forschung ist Ric Gillespie, Direktor der International Group for Historic Aircraft Recovery (TIGHAR). Auch sein Team kam bereits 1998 zu dem Schluss, dass die Nikumaroro-Knochen zu einer überdurchschnittlich großen Frau europäischer Abstammung gehörten. Besonderes Merkmal sind die überlangen Unterarme der Pilotin. Es könnte Amelia Earhart sein, aber zwingend war der Beweis damals nicht, da das Programm nicht so leistungsfähig war wie das von Jantz benutzte. 

Auswertung historischer Zeugnisse

Die Mitglieder von TIGHAR glauben zudem, dass Earhart nach dem Absturz zwischen dem zweiten und dem siebten Juli mehr als 100 Rettungsrufe absetzen konnte. Ein Beweis, dass sie die Maschine irgendwie zu Boden gebracht haben musste. „Es gibt Dokumente, die beweisen, dass Airlines diese Hilferufe 1937 empfangen hatten. Auch in den Zeitungen der Zeit glaubte man, dass sie noch lebte. Man hat Rettungsmaschinen zu den Inseln geschickt, von denen die Signale hätten stammen können. Nur als man kein Flugzeugwrack finden konnte, hat man sich auf das offene Meer konzentriert“, sagt Gillespiel. 

Aussichtsloser Kampf 

02-Völlig verkommen: Schmuggel-Flieger wird zur Ruine-5743915701001 20.05Gillespiel vermutet, dass das Wrack am Strand lag und von den Wellen ins Meer gespült wurde. „Sie lebte eine ganz Zeit auf der Insel. Wir haben Aufzeichnungen über Rettungsfeuer. Gemessen an den Knochenfunden von Vögeln und Fischen hat sie Wochen, wenn nicht Monate dort überlebt.“ Earharts Navigator Fred Noonan soll vorher gestorben sein. Schon in den ersten Rettungsrufen hat Earhart ihn als verletzt bezeichnet.

Am Ende muss es ein aussichtsloser, furchtbarer Kampf ums Überleben gewesen sein. Selbst das lebenswichtige Wasser ließ sich auf Nikumaroro nur aus der Vegetation gewinnen, denn es gibt keine Trinkwasserquelle. Auf diese Weise konnte Earharts das Verdursten aber nur herauszögern. Als keine Rettung kam, wird sie an Wassermangel und unzureichender Ernährung zugrunde gegangen sein.

Eahrhardt 22.31

Mit bionischem Penis: Diese männliche Sexpuppe ist "intelligent" und wird per App kontrolliert

Vergangenes Jahr eroberte eine weibliche Sexpuppe mit künstlicher Intelligenz den Erotik-Markt. Dieses Jahr wird wohl ihr männlicher Gegenpart zum Verkaufsschlager werden. Der Körper der Puppe sowie die Persönlichkeit können individuell angepasst werden.