
Der Google Home Max und der Apple HomePod sind die Musik-Giganten unter den intelligenten Lautsprechern. BILD hat sie verglichen.
Foto: Sven Stein
News aus der digitalen Welt

Der Google Home Max und der Apple HomePod sind die Musik-Giganten unter den intelligenten Lautsprechern. BILD hat sie verglichen.
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Seit elf Tagen feiert Google die Olympischen Winterspiele mit Doodles. Heute kommt ein Käfer zu Ehren – wenn auch nicht ganz freiwillig.
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Kaum jemand erinnert sich heute noch daran, gegen welche Techniktücken wir in den 80ern und 90ern zum Alltag zu kämpfen hatten.
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Mit der „Tatorte“-App sehen Sie alle Polizeimeldungen aus Ihrer Region: von schlimmen Verbrechen bis zu eher skurrilen Einsätzen.
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Ein bisschen unfair … Im Google Doodle zu den Olympischen Winterspielen nutzt ein Flughörnchen seine ganze Stärke aus, segelt allen davon!
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Viele Deutsche haben bereits etwas im Internet verkauft. Besonders beliebt sind Portale wie Ebay Kleinanzeigen, Shpock oder der relativ neue Facebook Marketplace. Doch so praktisch die Webseiten auch sind, ab und zu ärgert man sich über seine Mitmenschen. Über unzuverlässige Käufer, die abgesprochene Termine nicht einhalten. Über Nutzer, die härter handeln als auf jedem Basar. Über fehlende Höflichkeit und zahlreiche Rechtschreibfehler. Auf unseren Artikel „Was letzte Preis?: Die irre Welt der Ebay-Kleinanzeigen“ und den darin enthaltenen Aufruf erhielten wir viel Feedback. Einige Erlebnisse der stern-Leser können Sie hier nachlesen. Nun folgt der zweite Teil.
09-Romantische Geste geht viral: Ebay-Autoverkauf mit Stil-0700Sebastian G. inserierte einen nicht mehr fahrbereiten Mercedes-Bus auf Ebay Kleinanzeigen. Für Bastler sei der Fehler vermutlich schnell zu beheben, schrieb er. „Ich bekam daraufhin eine E-Mail, dass jemand bereit ist, den Bus sofort zu nehmen, aber für 800 Euro weniger. Da ich ihn loswerden wollte ging ich auf das Angebot ein.“ Der Käufer rief noch einmal an und versicherte, dass er am nächsten Tag kommen und den Wagen nach Hause fahren würde. „Ich gab nochmals den Hinweis, dass der Wagen nicht fahrbereit ist. Als Antwort bekam ich: ‚Ich hole ab wenn Du hast den in Werkstatt gebracht und er wieder fahrbereit ist.‘ Ich habe daraufhin nett und freundlich abgelehnt.“
Dass die Interessenten die Anzeige nicht immer gründlich lesen, davon kann auch Josephine D. ein Lied singen. Sie wollte selbstgehäkelte Mützen an benachteiligte Kinder verschenken. Dann fand sie jedoch folgende Nachricht in ihrem Posteingang: „Guten Tag, ich habe mir eine neue Hose gekauft. Kürzen Sie auch Hosen?“
Gunnar L. machte folgender Fall fassungslos: „Ein Scherzkeks steht dann vor dem zu verschenkenden Schrank, hat vorher einen Riesenwirbel gemacht, und macht folgende Aussage: ‚Super, ist genau was ich mir vorgestellt habe. Und wie kriege ich das jetzt nach Hause? ‚ Da fällt einem nichts mehr ein …“Zu verschenken_11.30
Wenn es Sachen umsonst gibt, scheinen viele Menschen nicht mehr rational zu denken. Jana B. verschenkte etwa ihren Schmuck. Weil sie nicht jeden Ohrring und jede Kette einzeln verkaufen wollte, bündelte sie den Schmuck in zehn Sets. Daraufhin hat sie „gefühlt 37 Anfragen bekommen“. Zu den dreistesten zählte „will alles und will es dann verkaufen. Sogar benutzte Make-Up-Sachen wurden binnen einer Stunde abgeholt, sobald sie online waren.“
B. hat aber auch noch einen anderen Fall parat: „Es gibt sie wirklich, die Dreckige-Socken-Fetischisten!“ Eigentlich wollte sie nur ein paar Turnschuhe loswerden, doch dann fragte sie jemand, ob die Schuhe mit kurzen weißen Socken oder Füßlingen getragen wurden. Sie wusste nicht genau, worauf die Frage abzielte, deshalb schrieb der Interessent höflich: „Naja ich hoffe du bist mir da nicht böse, aber ich stehe halt auf getragene weiße kurze Socken und Füßlinge sowie getragene Schuhe. Und wollte fragen, ob ich Söckchen oder Füßlinge dazu bekommen könnte, die getragen wurden? Wie gesagt, ist nur eine Frage.“ebay-kleinanzeigen
Einige Menschen spekulieren auf die Gutgläubigkeit ihrer Mitmenschen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Jochen B. löst seit einiger Zeit die Uhrensammlung seines verstorbenen Vaters auf. Eines Tages erhielt er eine „herzzerreißende“ Nachricht eines Azubis: Eine der Uhren erinnere ihn an seinen Großvater, leider habe er kein Geld. Ob B. ihm die Uhr nicht einfach schenken könne? „Kurz vor der Weihnachtszeit war ich natürlich etwas gerührt und habe ihm die Uhr für einen sehr, sehr fairen Preis angeboten. Ich habe ihm erklärt, dass die Uhr mir ebenfalls etwas bedeutet und ich sie deswegen nicht verschenke, ihm aber entgegenkomme. Direkt darauf hat er mich bei der nächsten Uhr genau das gleiche gefragt. Einige Wochen später bekam ich von einem anderen Account die gleiche Frage mit identischem Wortlaut.“
Es war nicht der einzige Zwischenfall mit den Uhren: Ein Interessent wollte sich die Uhren ansehen. Vier Stunden suchte B. alles zusammen und bereitete die Uhren für den Verkauf vor. Doch der Käufer schickte ihm eine Nachricht, es kam leider etwas dazwischen. Die Uhren sollen aber aufgebaut bleiben, er würde sich melden. „Es stand ja auch nur mein komplettes Wohnzimmer voll. Nach 9 Tagen ohne Reaktion habe ich alles wieder aufgeräumt. 6 Stunden umsonst und nicht einmal ein Sorry oder irgendetwas.“Ebay Kleinanzeigen – Leser Teil 1
Für Norddeutsche, die ausnahmsweise mal in Plauderlaune sind, ist Siri nichts. „Siri, wollen wir mal klönen?“ – bei dieser Frage muss die smarte Spracherkennung von Apple passen.
Auch Amazons Alexa reagiert verwirrt. Überhaupt haben es Siri, Alexa und der Google Assistant in Smartphones oder Lautsprechern mit norddeutschen Ausdrücken und Plattdeutsch nicht so.
Fragt man Siri etwa, wo es die nächsten Brötchen gibt, erscheint sofort eine Karte mit den Bäckereien in der Umgebung. Bei der Frage eines Hamburgers nach „Rundstücken“ muss der Sprachassistent dagegen passen. Der Google Assistant im Smartphone verweist da wenigstens auf einige Zeitungsartikel, in denen das Wort vorkommt.
Auch die Frage nach „Plüschmors“ – dem norddeutschen Wort für Hummel – kann Alexa nicht beantworten. Beim „Peterwagen“ ist Alexa dümmer als die Polizei erlaubt, Siri verweist immerhin auf Wikipedia-Einträge zum Polizeiwagen. Das ursprünglich für kleine Kinder verwendete plattdeutsche Kosewort „Schietbüdel“ lässt die Assistenten ratlos zurück. Und auch in vielen anderen Fällen kommen ausweichende Antworten oder manchmal ein: „Das weiß ich leider nicht.“Google zahlt an Apple – und Siri nutzt bing_10.20
Besser klappt das Gespräch mit einem freundlichen „Moin Moin“. Hier kommt bei Siri prompt ein „Hallo“ oder auch mal ein „Hi“ zurück. Alexa antwortet mit „Moin, Moin“. Google merkt bei einem späten „Moin Moin“ an, dass es bereits abends ist und reagiert mit der genauen Uhrzeit.
Auch bei anderen Dialekten gibt es Aussetzer. „Ich arbeite noch an Oachkatzlschwoaf“, antwortet Siri – gefragt, ob sie Dialekt sprechen kann. Ganz flüssig klingt die bairische Vokabel für den „Eichhörnchenschwanz“ tatsächlich noch nicht. Einiges haben die Macher der Spracherkennung bei Apple aber schon programmiert: Aus dem bairischen „Buidl“ etwa wird erfolgreich „Bild“.
Sächsisch versteht Siri recht problemlos. Alexa reagiert passend auf die auf Fränkisch gestellte Frage „Wie spät is es edzerdla?“ (Wie spät ist es gerade?). Auf die in Niederbayern gängige Formulierung „Habe die Ehre“ antwortet Alexa entzückt, sie habe auch die Ehre und freut sich einen Monolog lang, wie höflich man sich ausdrücke.
Ist Dialekt also kaum noch eine Herausforderung für die Technik von heute? Nun ja. „Hinterfotzig“ scheut sich Siri offenbar zu übersetzen – und macht daraus wahlweise „hinter 40“ oder „Vorzüge“. Wer sich fränkisch von Alexa mit „adele“ im Sinne von tschüss verabschiedet, bekommt keinen schönen Tag gewünscht, sondern Songtitel der Sängerin Adele vorgeschlagen.
„Bei lernenden Systemen gibt es einen Toleranzbereich“, sagt Sprachwissenschaftler Lars Bülow von der Universität Passau, der an Tests von Sprach-Dialog-Systemen im Automotive-Bereich mitgewirkt hat. Regional gefärbte Alltagssprache mit rollendem R oder dumpfem A mache der Technik meist keine großen Probleme. Alexa – der Traum der Geheimdienste 21.06
Zu berücksichtigen seien aber lexikalische Varianten – also unterschiedliche Wörter für denselben Begriff – sowie akustische und grammatikalische Variationen, erklärt Bülow. Allein Deutschland lasse sich bei der Unterscheidung von Dialekten in 40 bis 50 kleinräumige Regionen unterteilen. „Die Frage ist, wie sensibel soll programmiert werden?“
Interessant wäre da natürlich ein Blick hinter die Kulissen. Doch Google möchte sich nicht äußern. Amazon antwortet auf mehrfache Nachfrage nicht. Und auch Apple mag sich beim Thema Dialekte/Spracherkennung nicht in die Karten gucken lassen. Ein Sprecher verweist lediglich darauf, dass in den Einstellungen des iPhones Sprachvarianten wie „Deutsch (Österreichisch)“ und „Deutschland (Schweiz)“ ausgewählt werden können.
Klar ist: Den ein oder anderen Scherz haben sich die Programmierer erlaubt: Fragt man Siri, ob sie Dialekt sprechen kann, bekommt man als Antwort: „Mein Dothrakisch ist gar nicht mal so schlecht“, worüber „Game-of-Thrones“-Fans schmunzeln dürften. Der Google Assistant antwortet auf die Frage, ob er Plattdeutsch spricht: „Für Plattdeutsch bin ich noch zu lütt, das muss ich erst noch lernen.“ Amazon Daten Transparenz 19.55
Emoji sind aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Am häufigsten werden Gesichter in den Textnachrichten verwendet: Mit Abstand das meistgenutzte Emoji ist der Smiley, der vor Lachen Freudentränen weint. Aber auch das Gesicht mit Herzen oder Sturzbächen voller Tränen in den Augen oder jenes, das die Augen verdreht, sind sehr populär. Im Laufe der Jahre wuchs das Repertoire beständig um Symbole wie Herzen, Roboter, Torten, Bier, Schuhe und diverse Berufe.
In diesem Jahr kommen satte 157 neue Symbole dazu, wie das zuständige Unicode-Konsortium vor wenigen Tagen bekanntgab. Unter den neuen Emoji befinden sich unter anderem Klopapier, ein Glatzkopf und ein Lama, aber auch ein Set von Wissenschafts-Symbolen wie eine Mikrobe und ein DNA-Strang. Doch genau der sorgt für Diskussionen in Wissenschaftskreisen.
Der Grund: Der Doppelstrang der Desoxyribonukleinsäure (DNA) dreht sich verkehrt herum. Statt einer sich nach rechts windenden Doppelhelix entschieden sich die Grafiker für eine linksdrehende DNA, die in der Natur nur sehr selten vorkommt. Der Ursprung des Lebens entstand jedoch aus der häufiger vorkommenden, sich nach rechts drehenden DNA.
Für viele Wissenschaftler, die häufig sehr akribisch arbeiten, ist diese Entscheidung nicht nachvollziehbar. Auf Twitter machten sie sich mit witzigen Kommentaren Luft.
Doch Besserung ist in Sicht. Die namhaften Hersteller wie Apple, Google, Samsung oder Microsoft beschäftigen eigene Grafiker, welche die Unicode-Vorschläge lediglich als Arbeitsgrundlage verwenden. Unternehmen wie Twitter stellen ihren Nutzern die neuen Emoji in der Regel im Sommer zur Verfügung, Apple und Google warten in der Regel bis September und Oktober.
Liangbing Hu und Teng Li arbeiten an der Universität von Maryland, beide sind Holzspezialisten. Liangbing Hu hat beispielsweise schon durchsichtiges Holz entwickelt. Ihre neueste Entdeckung könnte zur Renaissance natürlicher Baustoffe führen. Aus ihrem Super-Holz könnte man sogar Flugzeuge herstellen. Klimafabrik19.30
„Unsere Art Holz zu behandeln, macht es zwölf Mal stärker und zehn Mal härter als natürliches Holz“, sagte Liangbing Hu zu „Nature“. „Es kann mit Stahl oder sogar Titanlegierungen konkurrieren, weil es stark und langlebig ist. Man kann damit auch Carbonwerkstoffe ersetzen. Unser Material ist allerdings viel billiger.“
Die Besonderheit: „Es ist stark und zäh. Eine Kombination, die normalerweise nicht in der Natur zu finden ist“, erläutert Teng Li. „Es ist so stark wie Stahl, aber sechsmal leichter. Es braucht zehnmal mehr Energie zum Brechen als natürliches Holz. Es kann sogar gebogen und geformt werden.“ Mit Papier Holz zersägen 10.39
Es handelt sich allerdings auch nicht um natürlich gewachsene Bretter. Liangbing Hu und Teng Li nutzen Holz nur als Basis für einen chemischen Prozess. Das neue Super-Holz erhält seine Superkräfte durch ein zweistufiges Verfahren. Zunächst werden Holzproben in einer wässrigen Mischung aus Natronlauge und Natriumsulfit gekocht. Mit ihr werden die Bestandteile Lignin und Hemicellulose aus dem Material entfernt. Danach wird das behandelte Holz bei hohem Druck heiß gepresst. Dadurch brechen die natürlichen Zellwände zusammen und spezielle Nanofasern entstehen aus der Zellulose. Das Endergebnis ist ein sehr verdichtetes Holz, das viel stärker ist als das natürliche Material. Der eigentliche Trick soll die Reduktion des Lignin sein, so werden die mechanisches Leistungsparameter des verdichteten Holzes optimiert.
„Weichhölzer wie Kiefer oder Balsaholz, die schnell wachsen, können langsamer wachsende, aber dichtere Hölzer wie Teakholz in Möbeln oder Gebäuden ersetzen“, so Hu. „Diese Art von Holz könnte in Autos, Flugzeugen und Gebäuden verwendet werden – überall dort wo Stahl verwendet wird.BioBunker

Gerade wurde ein 50 000-Dollar-Rätsel geknackt, das in einem Gemälde versteckt war. BILD zeigt, warum Rätsel zur Krypto-Welt gehören.
Foto: Dado Ruvic / Reuters