Videostreaming: Krawumm unter dem Tannenbaum: Amazon Prime Video setzt zu Weihnachten auf Action

Zur Weihnachtszeit mögen es viele Menschen beschaulich – und andere lieber spannend. Nicht umsonst ist das Fernsehprogramm am Heiligen Abend neben Weihnachtsfilmen stets gut mit Action- und Horror-Streifen gefüllt. Nun zieht auch Amazon bei seinem Dezember-Line-up für Prime Video nach. Doch es gibt auch Festliches zu sehen.

Für den Weihnachtsabend selbst setzt Amazon jedenfalls auf Action: Der achte Teil der Erfolgsreihe „Fast & Furios“ kommt genau am 24. Dezember kostenlos ins Programm. Die Teile 1-6 darf man dann ab dem zweiten Feiertag nachholen. Zudem gibt es gleich eine ganze Reihe neuer Horror-Filme, etwa die komplette „Hatchet“-Reihe. 

Doch auch wer die Gänsehaut zu Weihnachten lieber aus anderen Gründen hat, kommt auf seine Kosten. Etwa mit der zweiten Staffel von „The Marvelous Mrs. Maisel“, der Neunziger-Schnulze „E-M@il für Dich“ und verschiedenen Weihnachtsfilmen. Da dürfte für jeden etwas dabei sein.

Das Angebot von Netflix zum Fest finden Sie hier.

Neue Serien bei Amazon Prime im Dezember

  • 12 Monkey, Staffel 3 – Ab. 15. Dezember
  • Der Lack ist ab, Staffel 5 – ab 28. Dezember
  • Future Man, Staffel 1 – ab 14. Dezember
  • Shades of Blue, Staffel 2 und 3 – ab 1. Dezember
  • The Marvelous Mrs. Maisel, Staffel 2 – ab 5. Dezember
  • The Missing, Staffel 2 – ab 1. Dezember The Quest, Staffel 4 – ab 31. Dezember
  • Vikings, Staffel 5, Teil 2 – ab 29. November wöchentlich neue Folgen

Neue Filme bei Amazon Prime im Dezember

  • Ballerina – ab 9. Dezember
  • Conor McGregor: Notorious – ab 1. Dezember
  • Das schweigende Klassenzimmer – ab 1. Dezember
  • Die Nacht der Nächte – ab 5. Dezember
  • E-m@il für dich – ab 5. Dezember
  • Fast & Furious 8 – ab 24. Dezember
  • Fast and Furious 1-6 – ab 27. November
  • Hatchet – Victor Crowley (Hatchet 4) – ab 26. Dezember
  • Hatchet 1-3 – ab 26. Dezember
  • Hostile – ab 13. Dezember
  • I, Tonya – ab 22. Dezember
  • Nightmare – Schlaf nicht ein! – ab 4. Dezember
  • Plötzlich Santa – ab 6. Dezember
  • Rubbeldiekatz – ab 15. Dezember
  • Santa & Co. – Wer rettet Weihnachten? – ab 1. Dezember
  • Stolz und Vorurteil & Zombies – ab 1. Dezember
  • The Mercy – ab 29. Dezember
  • Vor uns das Meer – ab 29. Dezember

Neuheiten für Kinder bei Amazon Prime im Dezember

  • Leo Lausemaus, Staffel 3 und 4 – ab 24. Dezember
  • Prinz Charming – ab 26. Dezember
  • Thunderbirds Are Go, Staffel 2- ab 1. Dezember
  • Vampirschwestern 3: Reise nach Transsilvanien – ab 9. Dezember

Neu zum Kaufen und Leihen

  • Bad Spies – Kaufen ab 24. Dezember, Leihen ab 10. Januar
  • Blackkklansman – Kaufen und Leihen ab 21. Dezember
  • Christopher Robin – Kaufen und Leihen ab 13. Dezember
  • Crazy Rich Asians – Kaufen ab 27. Dezember
  • Deine Juliet – Kaufen ab 6. Dezember, Leihen ab 13. Dezember
  • Destination Wedding – Kaufen und Leihen ab 2. Dezember
  • Ein Dorf zieht blank – Kaufen ab 14. Dezember, Leihen ab 20. Dezember
  • Ein Lied in Gottes Ohr – Kaufen und Leihen ab 4. Dezember
  • Kindeswohl – Kaufen ab 28. Dezember, Leihen ab 16. Januar
  • Mary und die Blume der Hexen – Kaufen und Leihen ab 4. Dezember
  • Meg – Kaufen ab 10. Dezember, Leihen ab 13. Dezember
  • Nach dem Urteil – Kaufen und Leihen ab 21. Dezember
  • Once Upon a Time, Staffeln 5 und 6 – Kaufen ab 1. Dezember
  • Scandal, Staffel 6 – Kaufen ab 1. Dezember
  • Slender Man – Kaufen ab 21. Dezember, Leihen ab 27. Dezember
  • The Darkest Minds: Die Überlebenden – Kaufen ab 13. Dezember, Leihen ab 20. Dezember
  • The Equalizer 2 – Kaufen ab 14. Dezember, Leihen ab 17. Dezember
  • Vollblüter – Kaufen ab 7. Dezember, Leihen ab 13. Dezember

Weitere sollen 2019 folgen: Apple Music kommt in den USA auf Amazons Echo-Lautsprecher

Apples Musikstreaming-Dienst wird Mitte Dezember auch auf vernetzten Echo-Lautsprechern des Konkurrenten Amazon verfügbar sein – allerdings zunächst nur in den USA. Weitere Länder sollen im kommenden Jahr folgen, wie Amazon mitteilte.

Dazu, um welche Länder es dabei geht, wurden allerdings keine Angaben gemacht. Die beiden Unternehmen sind Rivalen im Geschäft mit smarten Lautsprechern. Amazons Echo-Geräte mit der Sprachassistentin Alexa sind der Marktführer, während Apple mit dem HomePod und seiner Siri-Software auf Aufholjagd ist. Der Vorstoß auf die populären Echo-Lautsprecher verbessert für Apple die Position im Wettbewerb der Streaming-Dienste: Marktführer Spotify war bereits auf Amazon-Geräten verfügbar. Apple Music ist derzeit die Nummer zwei im Markt mit über 50 Millionen zahlenden Kunden, während Spotify zuletzt auf 87 Millionen Abo-Kunden und 109 Millionen Nutzer der kostenlosen Version kam.

In den USA kommt Apple Music nun in der dritten Dezemberwoche auf die Echo-Geräte. Unklar blieb zunächst, ob dort auch der volle Funktionsumfang der Bedienung per Siri auf dem HomePod verfügbar sein wird.

DAB+ nachrüsten: Endlich vernünftiges Radio im Auto

Einsteigen, losfahren und sich mit dem Daumen am Lenkrad durch die Sender zappen – im Auto hat das Radio für viele seine eigentliche Daseinsberechtigung. Es ist das perfekte Nebenbeimedium für unterwegs. Allerdings kommt die Technik in die Jahre. Einen konkreten Abschalttermin gibt es für die in den Fünfzigern eingeführte Ultrakurzwelle in Deutschland zwar nicht, doch das Digitalradio DAB+ wird ihr mittelfristig den Rang ablaufen. In Norwegen ist UKW bereits in den Ruhestand verabschiedet worden, in der Schweiz steht die Pensionierung des Dampfradios in zwei Jahren an. Auch in Deutschland wird der Ausbau der digitalen Sendestationen vorangetrieben. Entlang der Autobahnen liegt die Abdeckung bereits heute bei fast 100 Prozent, bundesweit bei rund 90 Prozent

Im Auto beginnt die Umstellung wohl schon kommendes Jahr, jedenfalls formell. Das EU-Parlament wird 2019 DAB+ als Pflichtausstattung bei Neuwagen vorschreiben. Zwei Jahre sind als Übergangsfrist vorgesehen. Bis dahin müssen Neuwagenkäufer je nach  Hersteller noch einen Aufpreis für das Digitalradio zahlen. Während Renault oder Skoda bereits heute ohne Aufpreis digitale Empfänger in ihre Kompaktklasse einbauen, steht DAB+ bei so mancher Premiummarke noch auf der Liste der teuren Sonderausstattung.

Die besten DAB+-Geräte für das Auto

Dem Autofahrer bietet die digitale Radiotechnik echte Vorteile: Rauschfreier Empfang in CD-Qualität und mehr Sender. Die Öffentlich-Rechtlichen sind digital bundesweit zu empfangen, darunter auch mit exklusiven Programmen, die es auf UKW nicht gibt, wie zum Beisiel Deutschlandfunk Nova. Zudem haben sich viele kleine Radiosender mit Spartenkanälen etabliert und bieten sortenrein zum Beispiel Rock, Oldies, Schlager oder Sport. Auch größere private Sender wie Energy und BigFM senden digital. Der nervige Sendersuchlauf ist passé, da alle verfügbaren Stationen automatisch erkannt und mit Namen aufgelistet werden. Auch die Favoritenliste bleibt bei bundesweiten Sendern aktuell, weil jeder Sender stets auf seiner für ihn reservierten Welle ausgestrahlt wird. UKW kann das nicht. So oder so: Wer häufig längere Strecken fährt, erspart sich mit DAB+ die nervige manuelle Suche nach einem passenden Radioprogramm.„City Transformer“ könnten das Stadtbild verändern 11.49

Endlich alle Verkehrsmeldungen auf den Punkt

Ein weiterer Segen: Exakte Verkehrsmeldungen. Damit ist nicht die Güte des minutenlangen Lageberichts von der Verkehrsfront im Deutschlandfunk gemeint, sondern die an Navigationsgeräte und Radios gesendeten Verkehrsfunkdaten. Die UKW-Bandbreite ist so knapp, dass bei vielen Verkehrsmeldungen oft nur die wichtigsten durchkommen. Mit der digitalen Radiotechnik lassen sich dagegen schneller größere Datenmengen übertragen und auf der Anzeige des Digitalradios einblenden. Je nach Gerät können sogar Straßenkarten, Umgehungsvorschläge oder Wetterkarten angezeigt werden. Sender wie VERA vom WDR senden 24 Stunden Verkehrsnachrichten in digitaler Form.

So kommt das digitale Radio ins Auto

Während Neuwagen bereits mit DAB+ Radios bestellt werden können, Standard sind sie noch nicht, lassen sich ältere Autos für den digitalen Empfang nachrüsten.

  • Smartphone per Bluetooth oder AUX mit dem Autoradio verbinden: Das ist zwar die einfachste Lösung. Allerdings ist bei dieser „Zwischenlösung“ der Empfang oft nicht so gut.
  • Autoradio austauschen: Allerbeste Karten bei der digitalen Aufrüstung  haben Besitzer älterer Autos, in denen das Radio noch in einem Standardschacht in der Mittelkonsole steckt. Sie können das alte Gerät einfach herausziehen und eines mit DAB+ einschieben. Oft ein Kinderspiel, da alle Stecker genormt sind. Wenn das neue Radio nicht in den Schacht passen sollte, gibt es im Fachhandel Radioblenden, die den Hohlraum verschwinden lassen. Preislich gibt es große Unterschiede: Es gibt Radios für unter 100 Euro und Geräte von Premiumherstellern, die mehrere Hundert Euros kosten.
  • Adapter nutzen: Sollte das Radio fest im Auto verbaut sein, kann ein DAB+ -Adapter eine gute Lösung sein. Wenn auch eine optisch wenig ansprechende. So muss eine Klebeantenne an der Windschutzscheibe befestigt werden, damit das digitale Signal empfangen werden kann. Dieses wird an eine freie UKW-Frequenz des Radios gesandt und so ausgestrahlt. Über ein RDS-Signal werden die Informationen auf das Display-Menü des UKW-Radios übertragen. So kann man digitale Sender suchen und einprogrammieren. Günstige Geräte beginnen bei rund 40 Euro. Markengeräte liegen zwischen 120 und 160 Euro.
  • Einbauen lassen: Nachteil der Adapter: Sie sind mit ihrem Strippen aus Antennen- und Stromkabeln einfach hässlich anzuschauen. Wer es schön ordentlich im Auto mag, kann sich das neue Radio von Profiwerkstätten einbauen lassen. Auf der Seite der Initiative DAB+ gibt es eine Auswahl an Fachwerkstätten aus dem ganzen Bundesgebiet. Die Experten bauen hinter dem Radio einen Adapter an. Je nach Fahrzeugtyp du Baujahr variiert der Preis, rund 500 Euro sollte jedoch für den Umbau einkalkuliert werden. Günstiger wird es, wenn das Fahrzeug bereits einen USB-Anschluss hat, an dem der Adapter angeschlossen werden kann. Der Umbau würde dann rund 150 Euro kosten.

DAB Radios Warentest

Marriott-Tochter Starwood: Hacker stehlen Daten von einer halben Milliarde Hotelgästen

Der Hotelkette Marriott sind Daten von bis zu einer halben Milliarde Gäste der Tochtermarke Starwood gestohlen worden. Im Fall von 327 Millionen Hotelgästen gehe es um Informationen wie Namen, E-Mail-Adressen, Anschriften, Passnummern, Geburtsdatum sowie den Aufenthaltszeitraum.

Bei einigen Gästen seien auch verschlüsselte Kreditkarten-Daten erbeutet worden, teilte das Unternehmen mit. Dabei könne Marriott bisher nicht ausschließen, dass auch die zur Entschlüsselung nötigen Dateien gestohlen worden seien.

Unerlaubten Zugang zur Starwood-Datenbank gab es bereits seit 2014, wie Marriott weiter mitteilte. Zu den Starwood-Häusern gehören unter anderem Westin, Sheraton, Le Méridien, St. Regis und W Hotels. Marriott hatte Starwood 2016 für 13,6 Milliarden Dollar gekauft – und damit offensichtlich auch die Sicherheitslücke gleich mit. Die IT-Systeme von Starwood sollen nun ausgemustert werden.

Erste Hinweise auf einen Angriff auf die Starwood-Datenbank seien Anfang September von einem internen Sicherheitssystem gekommen, erklärte Marriott. Bei der Untersuchung sei festgestellt worden, dass «eine nicht autorisierte Partei Informationen kopiert und verschlüsselt hatte», hieß es weiter. «Am 19. November 2018 konnte Marriott die Informationen entschlüsseln und stellte fest, dass sie aus der Starwood-Datenbank für Gästereservierungen stammen.»

Die Behörden seien eingeschaltet worden und Regulierer würden unterrichtet, hieß es weiter. Seit Freitag würden auch die Betroffenen informiert.

In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Hacker-Attacken mit hunderten Millionen Betroffenen gegeben. Den Rekord hält der Internet-Konzern Yahoo, bei dem sich unbekannte Angreifer 2013 Zugang zu Daten von allen drei Milliarden Nutzer-Accounts verschafften. Dabei ging es um Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern sowie unkenntlich gemachte Passwörter.

Bei Ebay gelangten Hacker bei einer Mai 2014 bekanntgewordenen Attacke an Daten von rund 145 Millionen Kunden, darunter E-Mail- und Wohnadressen sowie Login-Informationen. Ein Hack der Kassensysteme des US-Supermarkt-Betreibers Target machte Kreditkarten-Daten von 110 Millionen Kunden zur Beute. Die Angreifer konnten sich zudem einige Zeit unbemerkt im Netz bewegen. Die Verkäufe von Target sackten nach der Bekanntgabe des Zwischenfalls im Dezember 2013 ab, weil Kunden die Läden mieden.

Neuerung im Onlinedienst: Instagram lässt Nutzer Stories mit wenigen Freunden teilen

Instagram macht es einfacher, Fotos und Videos nur mit ausgewählten Freunden zu teilen. Die Facebook-Plattform stellte eine neue Funktion vor, mit der die sogenannten «Stories» auch nur für einen kleinen Kreis veröffentlicht werden können.

Bei dem «Stories»-Format – das Instagram sich beim Konkurrenten Snapchat abguckte – können Nutzer Fotos und Videos für einen Tag für ihre Freunde posten.

Der Schritt von Instagram bestätigt den Trend, dass Nutzer ihre Beiträge verstärkt nur im kleineren Kreis teilen. Facebooks Gründer und Chef Mark Zuckerberg stellte deswegen bereits ein abgebremstes Umsatzwachstum für die nächste Zeit in Aussicht. Auf der Plattform des Online-Netzwerks ist aktuell der Newsfeed – der bisherige Mittelpunkt der Facebook-Nutzung – der Geldbringer. Bei Anzeigen bei «Stories» und ähnlichen Formaten tastet sich Facebook erst zu einer Anzeigen-Lösung vor.