St. Gallen setzt auf „Smart Parking“ und „Reaktive Beleuchtung“. In Zürich und Bern werden neue Methoden im Bereich der Gesundheitsvorsorge entwickelt.
Kategorie: Allgemein
Galaxy Note 9 – Samsung zeigt aus Versehen sein neues Super-Handy

Samsung hat offenbar versehentlich sein kommendes Galaxy Note 9 geleakt. BILD erklärt, was das Foto jetzt schon über das Handy verrät.
Foto: Samsung
*** BILDplus Inhalt *** Acer Swift 7 (2018) im Test – Was taugt das dünnste Notebook der Welt?

8,98 Millimeter ist das Acer Swift 7 dünn. Doch wie viel Technik passt in so eine Flunder? BILD hat nachgeschaut.
PODCAST: „TECH-FREAKS“, TEIL 45 – So wird Apples nächstes iPad aussehen

Außerdem im aktuellen Podcast: WhatsApp wird Werbung zeigen, Google Glass kommt zurück und Apple ist nur noch Dritter!
Foto: Michael Hübner
*** BILDplus Inhalt *** Bananen-Handy im Test – Nokia bringt das Kult-Telefon 8110 zurück!

1999 war das Nokia 8110 das coolste Handy, das man kaufen konnte. Doch wie schlägt sich die Neuauflage 2018?
Foto: Martin Eisenlauer
Neben dem Auto tanzen – Internet-Challenge mit Lebensgefahr!

Bei der sogenannten „Kiki“-Challenge steigen Autofahrer während der Fahrt aus ihren Autos, um daneben zu tanzen. Das kann böse enden!
Foto: BEST OF FORTNITE/YouTube
Gründer gegangen – Und schon plant WhatsApp Werbung

WhatsApp wird vom kommenden Jahr an in seiner App Werbung schalten. Das kündigte der WhatsApp-Geschäftsführer an.
Foto: X02714 Dado Ruvic
Trotz Billionen-Bewertung: Da wird sogar Apple neidisch: Dieser unbekannte Konzern ist der wertvollste der Welt
Es war eines der spannendsten Rennen der Finanzwelt: Welches Unternehmen knackt als erstes die magische Billionen-Marke? Lange hatten sowohl Apple als auch Amazon gute Chancen, der erste US-Konzern mit einer Dollar-Bewertung mit zwölf Nullen zu werden. Dann legte Apple am Dienstag seine beeindruckenden Quartalszahlen vor – und konnte sich gestern als erster Konzern über die Billionen-Marke schieben. Was im ganzen Hype aber unterging: Der wertvollste Konzern der Welt ist Apple wohl trotzdem nicht.
Wie wertvoll ist Aramco?
Dieser Titel geht vermutlich an ein Unternehmen, von dem die meisten Menschen noch nie gehört haben dürften: Es handelt sich um Saudi Aramco, die staatliche Ölförderungsgesellschaft Saudi Arabiens. Anders als Apple wird Aramco nicht an Börsen gehandelt, sondern ist quasi Privatbesitz der saudischen Königsfamilie. Daher gilt Apple weiter als wertvollster, öffentlich gehandelter Konzern der Welt.Apple Quartalszahlen Huawei 13.10
Wie viel Saudi Aramco genau wert ist, ist nicht bekannt. Weil die Firma nicht an der Börse ist, muss sie ihre Finanzberichte nicht veröffentlichen. Nach eigenen Angaben soll der Wert ganze zwei Billionen Dollar betragen. Nach der Auswertung geleakter Dokumente kam „Bloomberg“ im April aber zum Schluss, dass der Wert eher bei 1,2 Billionen Dollar liegen dürfte. Der könnte aber noch weiter steigen: Laut „Bloomberg“ ist Aramco der profitabelste Konzern der Welt. Seitdem sind die Ölpreise sogar noch gestiegen.
Wie viel er tatsächlich wert ist, könnten wir schon bald erfahren: Der Börsengang von Saudi Aramco ist bereits in Vorbereitung, aktuell wird er für 2019 erwartet. Gut möglich, dass Apple dann ganz offiziell seinen Titel verliert.
Apple ist nicht die erste Billionen-Firma
Apple Pay Ausprobiert_11UhrTatsächlich ist Apple nicht mal der erste börsengehandelte Konzern mit Billionen-Bewertung. Als die staatliche chinesische Ölfirma PetroChina im November 2007 mit kleinen Anteilen an die Börse ging, erreichte der Konzern als erstes die damals unvorstellbare Marke von eine Billionen Dollar. Inflationsbereinigt würde es sich gar um knapp 1,7 Billionen heutige Dollar handeln. Lange hielt der Wert aber nicht an: Mit dem Platzen der US-Immobilienblase kam die weltweite Wirtschaftskrise. Bereits im April 2008 war Petrochina nur noch knapp 400 Milliarden Dollar wert. Exxon Mobil konnte sich den Thron zurückholen.
Geht man noch weiter in der Geschichte zurück, finden sich sogar noch deutlich wertvollere Firmen. Die Niederländische Ostindien-Kompanie konnte sich im im 17. Jahrhundert im Seehandel mit Indien und Asien fast ein Monopol aufbauen. Auf dem Höhepunkt war die Handelsgesellschaft mit Zentrum in Amsterdam ganze 78 Millionen Gulden wert – das entspricht heute laut der „Time“ unglaublichen 8,2 Billionen Dollar. Der britischen South Sea Company gelang beim Handel mit Südamerika ähnliches, sie soll auf dem Höhepunkt vier Billionen heutige Dollar wert gewesen sein. Beide Firmen haben übrigens eines gemeinsam: Sie basierten auf einer Blase – und deren Platzen warf die Weltwirtschaft jeweils ins Chaos.Apple Airpods Fußball WM 1955
Prozess in Limburg: Dramatischer Kindesmissbrauchsfall "Elysium": Die heikle Mission der Fahnder im Darknet
Bevor die Ermittler den Täter ausfindig machen können, vergehen Monate oder auch Jahre. In der Hand habe sie nichts weiter als ein kurzes Video aus dem Internet. Immer wieder müssen sie die selbe Sequenz im Missbrauchsvideo ansehen. Irgendwo in der Aufnahme können Details verborgen sein, die den Täter enttarnen könnten.
Denn die sind in den Videos nie zu sehen. Doch ihre Stimme oder Möbel im Hintergrund können den Ermittlern Hinweise darauf geben, wo sich zumindest der Tatort befand. Die Gesichter der Kinder sind dagegen immer sichtbar. In wenigen Fällen sind aber die Aufnahmen aktuell. Der Missbrauch kann Jahre zurückliegen. Für die Fahnder ist es ein Wettlauf gegen gut organisierte Kinderpornoringe: Sie wollen Täter und Opfer orten. So schnell wie möglich.
111.000 Mitglieder hatten Konten bei der Plattform
Selten gelingt Fahndern des Bundeskriminalamtes ein solcher Schlag gegen Pädophile wie im Juni 2017. Damals ließen sie „Elysium“ hochgehen: einen von Deutschland aus betriebenen Kinderpornografie-Ring im Darknet, bei dem sich mindestens 111.000 Mitglieder unter Tarnnamen seit Ende 2015 registriert hatten. Väter, die ihre eigenen Kinder missbrauchten. Väter, die Filme und Bilder davon hochluden. Väter, die ihre Kinder auch anderen Männern für Vergewaltigungen anboten. Und jede Menge Pornokonsumenten, die sich an den Taten der anderen, am Leiden der Jungen und Mädchen ergötzten.Die Jägerin Heftstück 18.45
In dieser Form soll die Plattform eine der größten ihrer Art im Darknet gewesen sein. Mindestens 29 Opfer wurden identifiziert und aus ihren Martyrien befreit, 14 Verdächtige, ein Großteil von ihnen Väter, festgenommen. Die vier mutmaßlichen Administratoren stehen seit Donnerstag in Limburg vor Gericht. Der Anklage zufolge soll ein 58-Jähriger aus dem Kreis Tübingen die Software für die Server geschrieben haben. Sein jüngerer Komplize aus Limburg hatte Computer in seinem Unternehmen zur Verfügung gestellt. Die anderen sollen den Chat betreut haben.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem die Verbreitung kinderpornografischer Schriften vor, teils auch Kindesmissbrauch. „Das ist die Königsdisziplin“, erklärte ein Referatsleiter des BKA vor einigen Wochen im stern, mit seinen Kollegen klärt er schwere Sexualdelikte auf. „Kinder zu retten, weitere und auch andauernde Missbräuche zu verhindern, die Täter festzusetzen und sie mit ihren Taten zu konfrontieren.“
Die Kollegen aus dem USA halfen
Doch bevor es soweit kam, mussten die Fahnder Bilder und Daten durchforsten – mehrere Gigabyte sammelten sich auf ihren Rechnern in Wiesbaden. Bilder und Aufnahmen zu denen selbst benachbarte Abteilungen keinen Zugang hatten. „In den Bildern und Filmen geht es oft auch darum, dass die Konsumenten dem Opfer in die Augen schauen können. Den Eindruck zu erwecken, das Kind mache freiwillig und gern mit“, erklärt der Referatsleiter. „Bis ein Kind dahin kommt, sich dem zu fügen, hat es viel durchgemacht.“Polizei betreibt Kinderporno-Website 9.40
Die Arbeit der Kriminalkommissare gleicht einer Sisyphos-Arbeit. Jedes noch so kleines Detail könnte den entscheidenden Hinweis geben. Die Fahnder konnten Elysium auch deswegen knacken, weil sie Hilfe aus dem Ausland bekamen. Die Täter bleiben im Darknet völlig unerkannt: Selbst Ihre IP-Adresse bleibt verborgen.
Die Fahnder infiltrierten den Server
Neues verdächtiges Material stellen vor allem US-Behörden ihren Kollegen in Deutschland zu Verfügung. In den USA sind die Unternehmen wie Facebook, Google oder Dropbox dazu verpflichtet, hochgeladene Bilder mit den Missbrauchsdarstellungen in den Datenbanken der Behörden abgleichen zu lassen. Sollte die Software Ähnlichkeiten entdecken, schlägt sie Alarm. Das BKA in Wiesbaden wird das Bildmaterial zugespielt. Nach Recherchen der „Süddeutschen Zeitung“ seien so im Jahr 2017 beim BKA 35.000 Hinweise eingegangen.Australische Ermittler betreiben Kinderpornoseite
Den Fahndern gelang im März 2017 der entscheidende Coup. Sie konnten den Server, auf dem „Elysium“ gehostet war, in Limburg orten. Eine Sicherheitslücke in der Programmierung hatte den Administrator verraten. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, soll die gelagerte Datenmenge mehrere Terrabyte betragen haben. Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnten sie noch drei weitere Betreiber überführen. Sollte das Gericht einen Schuldspruch fällen, droht ihnen zehn Jahre Gefängnis mit anschließender Sicherheitsverwahrung.
Messenger: Also doch: Facebook kündigt Werbung in Whatsapp an
WhatsApp wird vom kommenden Jahr an in seiner App Werbung schalten. Das kündigte WhatsApp-Geschäftsführer (COO) Matt Idema in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur an. Die Anzeigen sollen aber nicht in den privaten WhatsApp-Chats erscheinen, sondern im „Status“-Bereich geschaltet werden. Mit dem Format hatte WhatsApp auf den Erfolg von Snapchat reagiert: Mit „WhatsApp Status“ kann man Texte, Fotos, Videos und animierte GIFs teilen, die nach 24 Stunden wieder verschwinden. Das Feature wird derzeit von rund 450 Millionen Menschen genutzt.
Die Whatsapp-Gründer Jan Koum und Brian Acton hatten in der Vergangenheit immer wieder gegen einen Finanzierung des Dienstes durch Werbung gekämpft. Sie haben aber den Facebook-Konzern verlassen, zu dem WhatsApp gehört. Die WhatsApp-Nutzer sollen selbst einstellen können, ob sie Werbung sehen wollen oder nicht.Whatsapp Video Anrufe, 21.20
Whatsapp soll Geld verdienen
Die geplanten Werbeeinnahmen sollen dazu beitragen, WhatsApp aus der Verlustzone zu bringen. Gleichzeitig kündigte Idema an, mit einer Kooperation mit größeren Unternehmen Einnahmen erzielen zu wollen. WhatsApp wird dazu künftig größeren Firmen ermöglichen, über den Kurzmitteilungsdienst im großen Stil direkt mit Kunden zu kommunizieren.
Zu den ersten Unternehmen, die den neuen Dienst „WhatsApp Business API“ in Anspruch nehmen, gehören die Fluggesellschaften KLM und Singapore Airlines, das Online-Reiseportal Booking.com, die Einkaufsplattform Wish sowie der Fahrdienstleister Uber. Online-Händler können über die Schnittstelle beispielsweise die Kunden in Echtzeit über den Verlauf der Paketzustellung informieren.Whatsapp: So widersprechen Sie der Datenweitergabe an Facebook_17.10Uhr
Firmenkontakte jetzt im normalen Chat
Um mit den Firmen in Kontakt treten zu können, müssten die Anwender der Kommunikation zustimmen, betonte Idema. Damit würden auch die Vorgaben der Europäischen Datenschutzgrundverordnung umgesetzt. Die Kommunikation laufe wie immer verschlüsselt und sicher ab, WhatsApp bekomme die Inhalte nicht zu sehen. „Die Anwender sollten sich allerdings darüber bewusst sein, dass sie nicht mit einer Privatperson chatten, sondern einem Unternehmen Informationen zur Verfügung stellen.“ WhatsApp-Nutzer könnten Firmen, die sie nach vorheriger Einwilligung kontaktieren, jederzeit mit einem Klick blockieren. „Diese Wahl wird selbstverständlich respektiert.“
Im Januar hatte WhatsApp bereits einen Business-Service für kleinere Unternehmen in Form einer eigenen Android-App gestartet. Der neue Service für größere Unternehmen läuft in der herkömmlichen WhatsApp-Anwendung ab. Für die Firmen ist die Einrichtung der Schnittstelle sowie das Chatten mit den Kunden kostenlos. Benachrichtigungen in Echtzeit („Notifications“) müssen allerdings von den Unternehmen nach Stückzahlen bezahlt werden. Zu den genauen Kosten machte das Unternehmen keine Angabe.
„WhatsApp Business API“ ist der erste kostenpflichtige Dienst der Facebook-Tochter seitdem die eigentliche App seit Jahren kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Die Nutzer selbst werden nicht zur Kasse gebeten.Gruppenchat der 5B 19.05