
Der HomePod versucht gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Sprachsteuerung und Multiraum. BILD hat’s ausprobiert.
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News aus der digitalen Welt

Der HomePod versucht gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Sprachsteuerung und Multiraum. BILD hat’s ausprobiert.
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Während unsere Kicker in Russland um den WM-Titel kämpfen, laufen Roboter in Kanada zu ihrem internationalen Wettbewerb auf.
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Der Handelsriese Rewe ist einer der Vorreiter im Online-Handel mit Lebensmitteln in Deutschland. Rechnen tut sich das für die Supermarkkette jedoch bislang nicht.
«Wir verdienen zurzeit noch kein Geld mit dem Online-Lebensmittelhandel. Das ist eine Investition in die Zukunft», sagte Rewe-Chef Lionel Souque der Deutschen Presse-Agentur.
In 75 Städten liefert die Supermarktkette auf Wunsch nach einer Bestellung im Internet frisches Fleisch, Obst und Gemüse bis zur Haustür. Zum Vergleich: Amazon Fresh beliefert bislang nur Kunden in drei Großstädten, der zum Edeka gehörende Lieferdienst Bringmeister ist sogar nur in zwei Metropolen am Start.
Doch seit einiger Zeit tritt auch Rewe beim weiteren Ausrollen seines Online-Angebots auf die Bremse. «Seit zwei, drei Jahren haben wir die Zahl der Städte, in denen wir Lebensmittel online anbieten, nicht mehr vergrößert. Wir konzentrieren uns erst einmal darauf, die Qualität in den 75 Städten zu verbessern, wo wir schon präsent sind», sagt Souque.
Die Zurückhaltung beim weiteren Ausbau des Liefernetzes hat aber möglicherweise auch noch einen anderen Grund. Denn nach wie vor spielt der Online-Handel bei Lebensmitteln eine untergeordnete Rolle in Deutschland. Nach dem «Online-Monitor 2018» des Handelsverbandes Deutschland (HDE) lag der E-Commerce-Anteil am Umsatz im vergangenen Jahr gerade einmal bei 1,1 Prozent.
Inzwischen wachsen deshalb bei einigen Branchenkennern die Zweifel, ob der Online-Handel im Lebensmittelbereich tatsächlich einen ähnlichen Siegeszug antreten wird wie in anderen Branchen. «Trotz aller Bemühungen des Handels scheint der Boden steiniger als erwartet», schrieb etwa kürzlich die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in einer Studie.
Auch der E-Commerce-Experte Kai Hudetz vom Kölner Institut für Handelsforschung (IFH) ist unsicher, ob sich der Online-Lebensmittelhandel noch zum Massenmarkt entwickeln wird. Möglicherweise sei das Angebot doch nur für spezielle Zielgruppen interessant.
«Kein Mensch weiß, wie sich der Online-Handel mit Lebensmitteln in den nächsten Jahren entwickelt. Alle zwei Jahren werden alle Prognosen dazu wieder über den Haufen geworfen», räumt Souque ein. Sicher sei aber, der Online-Handel mit Lebensmitteln werde nicht so klein bleiben, wie er heute sei. «Er wird wachsen, aber wie schnell und wie stark, das kann keiner sagen.»
Viele Branchenkenner hatten damit gerechnet, dass der US-Internetgigant Amazon mit dem Start seines Lieferdienstes Amazon Fresh vor einem Jahr die Art und Weise drastisch verändern würde, wie in Deutschland Lebensmittel gekauft werden. Doch die Revolution blieb erst einmal aus. Für Rewe-Chef Souque ist das allerdings kein Grund zur Entwarnung. «Amazon ist technologisch und finanziell sehr stark. Das ist eine richtige Kraftmaschine. Wer sie unterschätzt, macht einen Fehler», meint er.
Nach einer Umfrage der Unternehmensberatung Oliver Wyman bremsen vor allem drei Faktoren die Bereitschaft der deutschen Verbraucher, frische Lebensmittel wie Fleisch, Obst oder Gemüse online einzukaufen: Zweifel an der Produktqualität der gelieferten Waren, die langen Lieferzeiten und die oft höheren Preise im Vergleich zum Einkauf im Supermarkt.
Es gibt wohl keine Frucht, die gerade so trendy ist wie die Avocado. Ob im Salat, mit Frischkäse – oder auf dem berühmt-berüchtigten Avocado-Toast. Nur wenige Menschen lieben die Avocado aber wohl so sehr wie Camilo Briceňo. Der hat nun sogar sein Smartphone damit bezahlt.
Die Avocado ist Briceňos Leben. Der Chilene verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Handel der begehrten Frucht, bei Instagram nennt er sich „el weon de las palta“, der Avocado-Typ. Kein Wunder, dass ihn eine Werbeaktion der lokalen Handelskette Ripley direkt ins Auge sprang. Zum Cyberday hatte die Kette sich einen Scherz einfallen lassen – und sämtliche Preise in Avocado umgerechnet. Nur dass jemand das Angebot auch annehmen würde, hatte man wohl nicht erwartet. Ladenkasse 13.00
Genau das hatte Briceňo aber vor. Mit einem Instagram-Video fragte er bei Ripley an, wo genau er denn seine Avocados abgeben sollte. Er wollte sich mit seinen Vorräten das recht neue Motorola Moto X4 zulegen. Ob seine Anfrage von Anfang an ernst genommen wurde, ist nicht bekannt. In einem Kommentar der Kette bekam er aber einen Laden in der Nähe genannt, in denen er den Preis von 58 Kilo Avocado abliefern sollte.Twitter Avocados
Und Briceňo lieferte. Wie vereinbart trug er um Punkt 12 Uhr des verabredeten Tages mehrere Netze voller Avocado in das Geschäft und bekam tatsächlich das Smartphone seiner Wahl ausgehändigt. Bei Twitter postete jemand ein Bild aus dem Shop, im Hintergrund ist der Avocado-Berg zu sehen. In Deutschland hätte sich der Deal wohl nicht gelohnt. Das Smartphone kostet hier um die 240 Euro. Bei einem Durchschnittsgewicht von 160 Gramm dürfte Briceňo knapp 360 Avocados gezahlt haben – die hier nur im allerseltensten Fall unter einem Euro kosten.
In sozialen Medien wie Reddit wurde sich eifrig über die Geschichte amüsiert. „Ah, die Währung der Wahl für Millenials. Platz da, Bitcoin“, postete ein Nutzer. „Wieviel Toast braucht man dazu?“ ein anderer. Die meisten bewerten die Aktion aber als das, was sie wohl ist: Ein gelungener Marketing-Gag für beide Seiten.Diese Avocado-Schoko-Mousse ist zum Schwachwerden

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Mit der „Tatorte“-App sehen Sie alle Polizeimeldungen aus Ihrer Region: von schlimmen Verbrechen bis zu eher skurrilen Einsätzen.
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Gemeinsam macht Fußball schauen am meisten Spaß. Nachdem mit dem Sommermärchen 2006 das Public Viewing zum Massenphänomen wurde, zieht es die Fans in den letzten Jahren wieder nach Hause. Neben günstigem Bier und selbstgegrillter Verpflegung hat das vor allem einen Vorteil: Man kann selbst für das beste Bild sorgen. Wir verraten, worauf man dabei achten muss.
Bei wichtigste Frage: Schaue ich überhaupt in HD? Damit auch wirklich einzelne Grashalme zu sehen sind, müssen sowohl bei ARD als auch bei ZDF die HD-Varianten im Fernseher oder Receiver eingespeichert sein. Die erkennt man unschwer am „HD“-Symbol neben dem Senderlogo. Ist das nicht vorhanden, sollte man erst mal den richtigen Sender heraussuchen und eventuell einen Sendersuchlauf starten. Voraussetzung ist ein HD-fähiger Fernseher sowie gegebenenfalls der passende Receiver.
Doch auch bei HD gibt es Unterschiede. Die beste Bildqualität bei den Öffentlich-Rechtlichen kommt über den digitalen Antennen-Standard DVB-T2. Hier wird das Bild in FullHD mit 1920 x 1080 Bildpunkten gesendet. Über Kabel und Satellit kommen nur 1280 x 720 Pixel an. Das mit Abstand beste Bild gibt es bei Sky: Der Bezahlsender darf 28 Spiele senden – auch für Kunden, die sonst kein Fußball-Paket gebucht haben. Dabei setzt Sky bei einigen Spielen auf die ultrahohe 4K-Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten. Schärfer geht es aktuell nicht.WM Fernseher_10.50
Natürlich ist Schärfe nicht alles. Auch Farben und Brillanz müssen stimmen. Was vielen Zuschauern nicht bewusst ist: Der bei vielen Geräten voreingestellte Film- oder Kinomodus ist für Sport-Übertragungen kaum geeignet. Das Bild ist dann viel dunkler als nötig – weil es für den Filmgenuss in dunklen Räumen optimiert ist. Auch wer standardmäßig HDR eingeschaltet hat, macht sein Bild beim Fußball unnötig dunkel: Bisher sendet in Deutschland kein Sender Fußball mit dem neuen Standard.
Vor allem bei den Spielen am hellichten Nachmittag und besonders im Garten ist das natürlich ein Problem. Zum Glück bieten die meisten Fernseher einen Tageslicht- oder Brillanz-Modus, der deutlich heller ausfällt. Der Sportmodus ist allerdings meist nur Marketing. Gefällt das Bild, kann man ihn aber natürlich trotzdem nutzen. Alternativ kann man in den Einstellungen herumspielen. Farbsättigung und Kontrast können die Wirkung etwa drastisch verändern.
Allgemein ist es sinnvoll, die Helligkeit zu erhöhen, sowie direkten Lichteinfall auf das Gerät zu vermeiden. Wer draußen schaut, sollte den Fernseher oder Beamer am besten unter einer Markisse oder ähnlichem aufbauen und gegebenenfalls mit Bettlaken für mehr Schatten sorgen.WM TV Angebote 12.00
Vor allem bei älteren Modellen kann es dazu kommen, dass der Ball über den Schirm ruckelt oder ganz verschwindet. Das liegt daran, dass die Geräte die Bildfolge zu langsam aufbauen – und lässt sich leider nicht beheben. Besitzt man einen modernen Premium-Fernseher, bietet der oft eine erhöhte Bildwiederholrate bis zu 100 Hertz. Dann kann man meist entscheiden, ob das Bild lieber schärfer dargestellt oder in schneller Folge gezeigt werden soll. Da in der Regel auch die Berechnung schneller erfolgt, leiden diese Modelle aber ohnehin selten unter den ruckeligen Bildern.WM 2018 So jubeln Sie vor dem Nachbarn_11.40
Auch das beste Bild hilft nicht, wenn der Nachbar immer vorher jubelt. Die Verzögerungen entstehen, weil die Sendetechnologien unterschiedlich schnell ankommen. Ein ausführlicher Test von „c’t“ hatte ergeben: Am flottesten ist Satellit, dann folgt der Antennen-Empfang über DVB-T2 – aber nur, wenn das Spiel beim ZDF läuft. Sonst ist doch Kabel schneller. Eine ausführliche Auflistung finden Sie hier.
Die Macher der Cebit in Hannover haben eine durchweg positive Bilanz für ihr neues Konzept gezogen. Erstmals war die einst weltgrößte Computershow nach Jahren rückläufiger Zahlen in runderneuertem Gewand mit Festival-Charakter an den Start gegangen.
«Wir wurden für unseren Mut und für unsere große Entschlossenheit belohnt», sagte Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG. «Alle von uns gesteckten Ziele wurden erreicht.»
Insgesamt lockte die Cebit in neuem Gewand seit Montag laut Frese 120.000 Menschen auf das Messegelände – und damit noch einmal deutlich weniger als 2017 (mit 200.000 Besuchern). Zu Hochzeiten um die Jahrtausendwende hatte die Messe einst bis zu 800.000 Besucher gezählt, dann ging die Kurve kontinuierlich nach unten.
Trotz der Konzentration auf weniger Hallen war der Rückgang teilweise deutlich spürbar. Die alte und neue Cebit seien aber nicht zu vergleichen, betonte Frese. Aussteller und Partner seien allesamt zufrieden gewesen.
Erstmals fand die Cebit im Sommermonat Juni statt im Schneeregen des März statt. Eine Freifläche in der Größe von zehn Fußballfeldern sollte neben den traditionellen Hallen die Transformation in ein Technologie-Festival ermöglichen.
An der Seite von Streetfood-Ständen stellte Intel dort zum Beispiel mit einer Stehenden Surf-Welle das Potenzial künstlicher Intelligenz aus, Roboter und autonome Fahrzeuge wurden präsentiert und der Software-Konzern SAP steuerte mit einem Riesenrad zur lockeren Atmosphäre bei und spendierte der Messe ein neues Wahrzeichen. Abgerundet wurde das Festival-Programm mit Konzerten etwa von Jan Delay und Mando Diao.
«Wir wollen die Leitveranstaltung für die digitale Transformation sein und auch jüngere Zielgruppen anziehen», sagte Frese. Das Durchschnittsalter der Besucher lag laut Frese bei 35 Jahren. Merkbar war auch ein deutlich größer Anteil an weiblichen Besuchern. Die Cebit habe zugleich aber auch viel Raum gelassen, um in entspannter Atmosphäre Geschäftskontakte zu knüpfen.
Große Messe-Kunden wie Hewlett Packard Enterprise, Vodafone und Salesforce unterstützten das neue Messe-Konzept. «Unsere Besucher waren durchweg begeistert, und wir glauben an die neue Cebit», sagte Alexander Saul, Firmenkunden-Chef von Vodafone Deutschland. Die Kombination von Business und Festival vertrage sich gut, urteilt Heiko Meyer, Chef von Hewlett Packard Enterprise Deutschland. Salesforce-Deutschland-Chef Joachim Schreiner sieht eine große Verantwortung darin, mit der Cebit den Digital-Standort zu bewahren. «Wir wollen zeigen, dass es funktioniert.» Microsoft hatte in diesem Jahr auf eine Cebit-Präsenz verzichtet, Vertreter des Unternehmens behielten jedoch die Entwicklung vor Ort im Auge.
Aus Sicht des Bitkom, der auch im Beirat der Messe sitzt, wurden die Erwartungen sogar übertroffen. Der Digitalverband habe seine kleinen und großen Mitgliedsunternehmen befragt, die «durch die Bank sehr zufrieden» seien, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Die Transformation in eine völlig neue Messe sei ein mutiger, aber auch notwendiger Schritt gewesen, sagte Anfang der Woche Bitkom-Präsident Achim Berg. Ob das Konzept aufgehe, könne aber erst in den nächsten zwei drei Jahren realistisch beantwortet werden.