Viele Geräte gestrichen: Whatsapp: Diese Smartphones müssen bald ohne den Messenger auskommen

Ob bei Freunden oder im Job: Am Messenger Whatsapp führt in Deutschland kaum ein Weg vorbei. Vor Jahren als SMS-Alternative gestartet, ersetzt die von Facebook betriebene App heute auch Telefonieren und E-Mails oder wird für den Kundenservice benutzt. Für Besitzer älterer Smartphones gibt es nun aber schlechte Neuigkeiten.

In einer gerade aktualisierten Liste verkündet Whatsapp, welche Geräte und Betriebssysteme demnächst nicht mehr unterstützt werden. Besitzt man eines der betroffenen Geräte, funktioniert Whatsapp dann nicht mehr, es bleibt nur die Nutzung eines anderen Messengers oder eines neueren Smartphones.Schluss mit Whatsapp im Beruf?

Kein Grund zur Panik

Ein Grund zur Panik ist das aber nicht. Zum einen handelt es sich um wirklich alte Systeme, etwa das bereits seit 2014 veraltete iOS 7 und das gar seit 2011 erschienene Android 2.3.7. Damit wird etwa das iPhone 4 nicht mehr unterstützt, das kam allerdings auch bereits 2010 in den Handel. Zum anderen werden selbst diese Uralt-Systeme noch bis zum 1. Februar 2020 weiter mit Whatsapp laufen. Es bleibt also genügend Zeit, sich nach einer Alternative umzuschauen. Wer noch ein altes Nokia-Handy nutzt, muss sich eventuell schneller kümmern: Das System S40 wird bereits ab dem 31. Dezember diesen Jahres nicht mehr unterstützt.WhatsApp_Block_9.40

Auch wenn noch Zeit für den Wechsel bleibt, alle Features müssen nicht mehr zwangsläufig bis zum Ende erhalten bleiben. Weil die genannten Systeme nicht mehr weiterentwickelt werden, können auch vorhandene Features jederzeit aufhören, zu funktionieren, warnt Whatsapp. Zu viel Zeit sollte man sich also lieber nicht lassen. Whatsapp empfiehlt daher, schon jetzt auf ein Smartphone mit iOS 8 oder höher, Android 4 oder höher sowie Windows Phone 8.1 oder neuer zu setzen.

Das einzige ab sofort gestrichene Feature für die betroffenen Geräte: Wer mit einem der Smartphones jetzt das erste Mal Whatsapp startet, kann auf den Systemen keinen neuen Account mehr erstellen.

Langer Support-Zeitraum

Tatsächlich unterstützt Whatsapp Systeme deutlich länger als die Hersteller der Geräte, vermutlich weil man so die Nutzerbasis möglichst groß halten möchte. Das iPhone 4 ist etwa beim Abschalten der letzten Whatsapp-Version bereits 9,5 Jahre im Handel – und erhält bereits seit 2014 keine offiziellen Updates mehr von Apple. Android-Smartphones werden in der Regel noch deutlich schneller obsolet. Viele erhalten gar keine Updates durch die Hersteller.Whatsapp Tricks_ 10.52

Milliarden Euro Umsatz: Berlin und München sind Deutschlands Apps-Hotspots

Apples App Store feiert in diesem Sommer seinen zehnten Jahrestag. Die kleinen Kacheln haben nicht nur unsere Verhaltensweisen verändert – man denke nur an Instagram, Whatsapp, Uber und Airbnb -, sondern auch die Wirtschaft. Längst ist die Entwicklung von Apps für Apple-Geräte und Android ein Milliardengeschäft.

Das zeigt nun ein neuer Bericht von Apple. Insgesamt 1,5 Millionen Jobs sollen in den vergangenen zehn Jahren in Europa in der App Economy geschaffen worden sein, schreibt Apple auf seiner Webseite. Großbritannien ist demnach in Europa das Land mit den meisten Jobs in der App-Wirtschaft (291.000 Jobs), gefolgt von Deutschland (262.000 Jobs) und Frankreich (220.000 Jobs).

Deutschland auf Platz zwei in Europa

Europas App-Hauptstädte sind London, Paris und Amsterdam, in jeder der drei Metropolen arbeiten mindestens 100.000 Menschen im App-Business. Dazu zählen natürlich nicht nur Programmierer, sondern auch Übersetzer, Grafiker, Verkaufsangestellte oder Marketingverantwortliche. In Deutschland sind laut Apple Berlin (71.000) und München (56.000) die einflussreichsten Städte in diesem Bereich. Städte wie Hamburg (20.000 Arbeitsplätze) und Frankfurt (19.000 Jobs) sind international vergleichsweise stark abgeschlagen.Frauen ind er Techbranche

Zwar entstehen die meisten international bekannten Anwendungen in den USA. Doch auch in Deutschland entstanden einige globale Player. Zu den namhaftesten Apps Made in Germany zählen die Sprachlern-App Babbel, die Yoga- und Fitness-App Asana Rebel, die Finanz-Anwendung N26 und die Kochtutorials von Kitchen Stories. Andere bekannte Apps aus Europa sind etwa der Weinscanner Vivino (Dänemark), Deliveroo (Großbritannien) oder Lifesum (Schweden).

Nach Apples Angaben haben europäische iOS-Entwickler seit der Eröffnung des App Store im Jahre 2008 mehr als 20 Milliarden Euro umgesetzt. 92 Prozent des Umsatzes stamme aus dem Ausland, heißt es im Bericht des iPhone-Herstellers.

Mit den genannten Zahlen fokussiert sich Apple vor allem auf das eigene App-Ökosystem. Viele Entwickler bieten ihre Anwendungen aber auch auf Konkurrenzplattformen an, etwa Googles Play Store für Android. Insgesamt wurden weltweit allein im Jahr 2017 175 Milliarden Apps heruntergeladen, schätzt App Annie.

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Merkwürdiger Fehler: Das neue iOS 11.4 saugt beim iPhone den Akku leer

Gerade hat Apple die erste Vorschau auf iOS 12 gezeigt. Neben einigen spannenden neuen Funktionen will Apple sich beim für Herbst erwarteten Update vor allem auf die Performance und das Beheben von Fehlern konzentrieren. Ausgerechnet das letzte geplante Update davor macht nun mächtig Ärger: Das gerade erschienene iOS 11.4 lutscht auf vielen iPhones geradezu den Akku leer.

„Auf meinem iPhone 6 sorgt das Update für massiven Schwund, es geht teils ein Prozent alle zwanzig Sekunden nach unten“, erklärt ein wütender Nutzer in Apples Support-Forum. Über 1500 andere Nutzer haben angegeben, ein ähnliches Problem zu haben: Auch im Ruhezustand leert sich das iPhone rasant, über Nacht gehen gut 60 Prozent Akku flöten. In extremen Fällen soll man regelrecht beim Leerlaufen zuschauen können, einem Nutzer zufolge entlädt sich das Gerät sogar am Ladekabel.

Glaubt man den 190 Posts, scheinen vor allem Besitzer eines iPhone 6s betroffen zu sein, aber auch nahezu alle anderen iPhone- und iPad-Modelle finden sich mit einigen Beiträgen, inklusive der aktuellen Modelle iPhone 8 und iPhone X.iPhone Akku kalibrieren_11.10

Was verursacht den Akku-Schwund?

Die Ursache ist allerdings noch nicht klar. Bei einem Nutzer hat die Audio-Aufnahme der Kamera laut Apples Akku-Anzeige alleine 64 Prozent des Akkus verbraten, bei einem anderen die Nachrichten-App unglaubliche 94 Prozent. Auch die Mail-App und der (nicht benutzte) Mobile Hotspot tauchen als extreme Akkusünder auf. Bei all diesen Beispielen findet sich aber nur ein einzelner Fall.

Die Hauptursache scheint aber die Wlan-Funktion zu sein. Dutzende Nutzer in Apples Forum stellten fest, dass der Akkuverlust aufhört, sobald sie nicht mehr im Funknetz sind. Vor allem das moderne Netz im 5-GHz-Bereich scheint Ärger zu machen. Viele berichten, dass der Wechsel auf das langsamere 2,4-GHz-Band die Probleme behebt.Teurer iPhone-Akku, 19.30

Akkuverlust mit iOS 11.4: Was tun?

Entlädt sich das eigene iPhone seit dem Update schneller als vorher, sollte man zumindest versuchen, ob ein Umschalten des Wlan-Netzes den Fehler behebt. Die Option findet sich bei modernen Routern in den Einstellungen. Besteht diese Möglichkeit nicht, kann es helfen, das iPhone nur mit mobilen Daten zu betreiben. Auch das Zurücksetzen der Netzwerkeinstellungen (unter „Allgemein“, „Zurücksetzen“, Netzwerkeinstellungen“) scheint bei manchen Nutzern geholfen zu haben. Andere hatten die Probleme danach aber wohl weiterhin.

Die einzige sichere Lösung scheint aber leider nicht mehr möglich zu sein: Mit dem Zurücksetzen auf iOS 11.3.1 waren die Probleme wohl immer behoben, berichten die Nutzer übereinstimmend. Das Problem: Apple unterbindet diesen Schritt seit einigen Tagen, eine Routine-Maßnahme, wenn ein Update bereits einige Tage erschienen ist. 

Der Konzern selbst hat sich bislang noch nicht zu dem Problem geäußert, in Apple Stores bekamen die Betroffenen bislang wohl recht hilflose Lösungsvorschläge. Etwa den Akku oder gleich das ganze Gerät zu ersetzen. In den letzten Monaten hatte Apple allerdings kleinere Fehler oft recht schnell mit Notfall-Updates behoben. Dafür muss man allerdings erst einmal das Problem identifizieren.15 simple Akku-Tricks: So hält… Längere Laufzeit_11Uhr

Fieser Schädling: Ein Virus legt Amazons Fire TV lahm – das steckt dahinter

Die Zeiten, in denen sich nur Benutzer eines Windows-PCs wirklich Sorgen um Computer-Viren und Trojaner machen, sind lange vorbei. Auch jede Menge anderer Geräte werden zum Ziel von Schadsoftware. Jüngstes Beispiel: Amazons Fire TV.

Der Befall hat drastische Folgen. Die infizierte Streaming-Box reagiert immer träger, sämtliche Apps und Aktionen dauern deutlich länger, berichtet der Fire-TV-Blog „AFTVNews“. Der Grund: Der ADB.Miner getaufte Schädling ist ein sogenannter Cryptominer – und nutzt sämtliche Ressourcen des Gerätes, um heimlich im Hintergrund Krypto-Währungen wie Bitcoin zu schürfen. Das macht nicht nur das Gerät unbenutzbar, sondern schraubt auch die Stromrechnung nach oben.

+++ Fire TV: Hier erfahren Sie, wie sich das aktuelle Modell im Test schlägt +++Amazon Fire TV Cube_12.20

Fire TV im Schneckenmodus

Entdeckt wurde der Befall im Entwickler-Forum „XDA-Developers“. Dort beklagten sich eine ganze Reihe von Nutzern, dass ihre Fire TVs und Fire TV Sticks immer langsamer wurden. Zudem poppte bei manchen eine Meldung über eine Test-App auf, die aber nie bewusst installiert wurde. Einen gezielten Angriff auf Amazon-Geräte stellt der Virus aber nicht dar. Der ADB.Miner wurde eigentlich für Android-Smartphones und -Tablets entwickelt. Weil Amazon bei seinen Streaming-Boxen auf eine modifizierte Version des Systems setzt, kann er auch sie befallen.

Auf das Gerät kommt ADB.Miner auf einem von zwei Wegen: Die erste Infektion erfolgt, indem man an den Sicherheitsmaßnahmen vorbei eine eigene App installiert, also über das sogenannte „Sideloading“. Welche App der Ursprung des Schädlings ist, ist unbekannt. Im Verdacht stehen Apps, mit denen man raubkopierte Filme streamen kann. Ist das erste Gerät infiziert, kann sich ADB.Miner selbstständig auf weitere Geräte im Netzwerk verbreiten.Bitcoin Crypto Jacking 16.36

So schützen Sie sich

Die meisten Nutzer werden sich allerdings nicht vor einem Befall fürchten müssen. Damit ein Fire TV für den ADB.Miner angreifbar ist, müssen gleich zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Zum einen muss die Installation aus fremden Quellen erlaubt sein, zum anderen ein spezieller Analyse-Modus, das ADB-Debugging, aktiviert sein. Beide Optionen finden sich in den versteckten Entwickler-Optionen – und sind standardmäßig abgeschaltet. 

Sind Fire TV oder Fire TV Stick trotzdem befallen, lässt sich das zum Glück schnell beheben: Setzt man das Gerät auf die Werkseinstellungen zurück, ist die Gefahr gebannt. Betreibt man mehrere Android-Geräte im selben Netzwerk, sollte man allerdings alle auf Befall prüfen.Webseiten Crypto Mining 1100

Immer mehr Geräte werden angegriffen

Das Fire TV ist mit seinem Problem nicht alleine. Nach PC und Smartphone geraten immer mehr Geräte in den Fokus von Hackern und Cyberkriminellen. So tauchten bereits mehrfach Botnetze auf, die über Sicherheitskameras und andere smarte Geräte betrieben wurden. Nachdem eine Weile Erpressungstrojaner die Szene beherrschten und etwa auch auf Fernsehern auftauchten, sind aktuell Kryptominer besonders beliebt.

Die haben für die Betreiber einige entscheidende Vorteile: Anders als Erpressungstrojaner bringen sie ihnen ein regelmäßiges Einkommen, da sie nicht auf eine Reaktion der Betroffenen angewiesen sind. Vor allem auf Smarthome- und Unterhaltungsgeräten kommt hinzu, dass sie praktisch nicht zu entdecken sind – solange sie sich bei der Benutzung der Ressourcen zurückhalten. Schließlich läuft weder auf dem Kühlschrank noch auf der Security-Kamera ein Anti-Viren-Programm. Bei Amazon Pantry kostenlos Lebensmittel bestellen

Katalog der Krankheiten: WHO macht Online-Spielsucht offiziell zur Krankheit

Exzessives Computer- oder Videospielen gilt nach einem neuen Verzeichnis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) demnächst als Krankheit.

Gaming Disorder oder Online-Spielsucht wird in den neuen Katalog der Krankheiten (ICD-11) aufgenommen, wie die WHO beschlossen hat, hinter Glücksspielsucht. Der Katalog erscheint am 18. Juni.

Die Aufnahme ist unter Wissenschaftlern umstritten. Spieler könnten dadurch grundlos als therapiebedürftig stigmatisiert werden, sagen sie. Vladimir Poznyak vom WHO-Programm Suchtmittelmissbrauch widerspricht. Die Abgrenzung zwischen Spielspaß und Sucht sei klar definiert, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Die Aufnahme in den Katalog dürfte weitere Forschung auf dem Gebiet stimulieren.»

Der Katalog dient zum einen Ärzten als Hilfe bei der Diagnose. Zum anderen nutzen Krankenkassen ihn oft als Grundlage für Kostenübernahmen.

Die 11. Auflage des Katalogs, International Classification of Diseases, muss formell noch von der Weltgesundheitsversammlung im kommenden Frühjahr abgesegnet werden. Das gilt als Formalität. Der Katalog enthält tausende Krankheiten. Die 10. Auflage stammte aus dem Jahr 1992, ist aber ständig aktualisiert worden.

SnapKit: Snapchat startet neue Entwickler-Plattform

Der unter Druck geratene Fotodienst Snapchat will durch die Verknüpfung mit anderen Apps nützlicher werden.

Eine Funktion der vorgestellten Entwickler-Plattform SnapKit ist die Möglichkeit, sich bei anderen Apps und Diensten mit dem Snapchat-Login anzumelden. Dabei bekommt der andere Anbieter nur Zugriff auf den Snapchat-Namen und das «Bitmoji»-Cartoon-Profilbild des Nutzers.

Snap strebt mit dem Datenschutz-Argument eine klare Abgrenzung zu ähnlichen Entwickler-Plattformen vor allem von Facebook an. Eine weitere Funktion von SnapKit ist die Möglichkeit für andere Apps, eigene Elemente wie Sticker oder Filter direkt in die Snapchat-Kamera zu integrieren. Damit können auch Beiträge aus der App heraus bei Snapchat veröffentlicht werden. So könnte man zum Beispiel aus einer App für Restaurant-Reservierungen eine Einladung an Freunde über Snapchat schicken.

Außerdem können «Bitmoji»-Sticker nun auch in anderen Apps verwendet werden. Mit dem vierten SnapKit-Baustein können öffentlich gepostete Snapchat-Stories in andere Websites eingebettet werden. Apps werden zudem in der Lage sein, solche Stories unter anderem nach Zeit, Ort und Bildunterschriften zu durchsuchen. Snapchat werde alle Entwickler, die die SnapKit-Plattform nutzen wollen, überprüfen, betonte der zuständige Manager Jacob Andreou.

Snapchat war vor allem für seine Fotos bekanntgeworden, die sich automatisch löschen, nachdem sie angesehen wurden. Das zunächst schnelle Wachstum stockt jedoch, seitdem Facebook die «Stories»-Funktion, bei der Inhalte für einen Tag veröffentlicht werden, bei seinem Fotodienst Instagram kopierte. Das setzt auch die Aktie der Betreiberfirma Snap unter Druck.