Facebook in der Krise: Mark Zuckerberg vor US-Senat – seine sechs wichtigsten Aussagen

Ohne sein typisch graues T-Shirt erscheint Facebook-Chef Mark Zuckerberg im US-Senat. Stattdessen trug er einen dunklen Anzug mit blauer Krawatte – passend zum Anlass seines Erscheinens: einer offiziellen Anhörung, die zu einer fünf stündigen Marathonsitzung wurde.  Auslöser war der Datenskandal um Cambridge Analytica und die Rolle Facebooks bei der möglichen Einmischung Russlands in die US-Wahl.

Spickzettel Mark Zuckerberg

Der 33-jährige Konzernchef versprach einen strikteren Datenschutz. Jeder Nutzer der Onlinenetzwerke seines Konzerns „sollte Kontrolle darüber haben, wie seine Informationen verwendet werden“, sagte Zuckerberg

Die wichtigsten Punkte und Erkenntnisse der mit Spannung erwarteten Befragung:

Mark Zuckerberg räumt Fehler ein – mal wieder

Kritiker werfen Mark Zuckerberg vor, dass er sich zwar seit Bestehen von Facebook für Fehler und Pannen entschuldige, aber dennoch nichts passiere. Auch vor dem US-Senat räumte er erneut ein, dass Facebook das Ausmaß seiner Verantwortung nicht erkannt habe. „Das war ein großer Fehler. Es war mein Fehler. Ich habe Facebook gestartet, ich führe es, und ich trage die Verantwortung dafür, was hier passiert.“

Facebook will Belohnungen für Hinweise auf Datenmissbrauch zahlenFacebook könnte künftig Geld kosten

Zuckerberg hat vor den US-Senatoren signalisiert, dass das weltgrößte Online-Netzwerk nach dem Datenskandal eine Bezahl-Variante ohne Werbung bekommen könnte. „Es wird immer eine kostenlose Version von Facebook geben“, sagte er. Diese Wortwahl jedenfalls ließ durchblicken, dass Alternativen zur jetzigen Facebook-Version geprüft werden.

Zuckerberg verrät nicht, in welchem Hotel er wohnt

Um den Facebook-Chef in Verlegenheit zu bringen, versuchten einige Senatoren, Zuckerberg mit seinen eigenen „Waffen“ zu konfrontieren: Die Frage, ob er den Namen seines Hotels verraten wolle, verneinte Zuckerberg etwas verlegen. Ebenso die Frage, ob er die Leute benennen wolle, mit denen er zuletzt per Messengerdienst kommuniziert habe.

09-Zuckerberg: Dank mehr Sicherheit wird Facebook noch profitabler-5767044537001

Das Netzwerk ist im Visier von US-Sonderermittler Mueller

Facebook-Mitarbeiter seien laut Zuckerberg vom US-Sonderermittler Robert Mueller befragt worden, der eine mögliche russische Einflussnahme im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 untersucht. Der Facebook-Chef selbst aber sei nicht darunter gewesen. Als eines seiner „größten Leidwesen“ nannte Zuckerberg den Umstand, aus Russland betriebene Desinformationskampagnen auf Facebook nicht rechtzeitig auf die Spur gekommen zu sein.

Zuckerberg weiß nicht, wie lange es dauert, ein Facebook-Konto zu löschen

Keine konkrete Antwort konnte Zuckerberg auf die Frage liefern, wie lange es dauert, bis alle Daten eines Nutzers entfernt werden, wenn dieser seinen Facebook-Account löscht. Es sei komplex und Facebook bemühe sich, das in einer vernünftigen Zeit zu erledigen, sagte der Firmenchef.

Facebook bespitzelt seine Nutzer nicht

Klar wies der Facebook-Chef den Verdacht zurück, dass sein Netzwerk Gesprächen der Nutzer zuhöre, um ihnen passende Werbung zu zeigen. „Das machen wir nicht“, sagte er und nannte die seit Jahren andauernden Spekulationen eine „Verschwörungstheorie“.

Facebook-Chef Zuckerberg entschuldigt sich vor US-Kongress

Diebstahl, Missbrauch, Einflussnahme: Belohnungen bis zu 32.000 Euro? Facebook will für Datenmissbrauch-Hinweise zahlen

Facebook wird künftig Belohnungen für konkrete Hinweise auf den Missbrauch von Nutzerdaten zahlen. Wenn jemand einen direkten Beweis dafür liefere, dass mittels auf Facebook heruntergeladenen Apps private Nutzerdaten eingesammelt würden, „um sie zu verkaufen, zu stehlen, für betrügerische Zwecke oder die politische Einflussnahme zu nutzen“, werde er finanziell dafür belohnt, kündigte der Internetkonzern am Dienstag an.

Die Ankündigung erfolgte vor dem Hintergrund des derzeitigen Datenmissbrauchsskandals, der Facebook massiv zusetzt. Über eine App mit einem Persönlichkeitstest war die britische Datenanalysefirma Cambridge Analytica in den Besitz der Daten von bis zu 87 Millionen Facebook-Nutzern gelangt. Die Firma arbeitete für das Wahlkampfteam des heutigen US-Präsidenten Donald Trump. Die Daten sollen für dessen Kampagne ausgeschlachtet worden sein.

Der Skandal wird beiderseits des Atlantiks von Behörden und Parlamenten untersucht. Am Dienstagnachmittag (Ortszeit) sollte im US-Kongress eine zweitägige Befragung von Facebook-Konzernchef Mark Zuckerberg dazu beginnen.

Facebook zieht Vergleich zu „Bug Bunny“-Programmen

Die angekündigte Belohnung für Fingerzeige auf Datenmissbrauch solle in ihrer Höhe der „Bedeutung jeden Hinweises“ entsprechen, teilte Facebook mit. Das Unternehmen zog einen Vergleich zu den im Technologiesektor verbreiteten „Bug Bunny“-Programmen (der Name ist eine Anspielung auf die Cartoonfigur Bugs Bunny). Dabei gibt es Belohnungen für die Hinweis auf „bugs“, also Programmierfehler in Software, die zu Störungen führen können.

Im Rahmen der „Bug Bunny“-Programme seien Belohnungen von bisweilen 40.000 Dollar (32.000 Euro) gezahlt worden, hob Facebook hervor.09-Zuckerberg: Dank mehr Sicherheit wird Facebook noch profitabler-5767044537001

Datenskandal: Zuckerberg entschuldigt sich seit 14 Jahren – jetzt könnte es ihn Facebook kosten

Als sich Mark Zuckerberg vor zwei Wochen das erste Mal für den aktuellen Datenskandal um Facebook entschuldigte, hoffte er wohl, dass er ihn bald wieder hinter sich haben würde. Doch der Skandal wollte einfach nicht abebben. Heute und morgen wird sich Zuckerberg das erste Mal vor dem US-Kongress verantworten müssen. Bisher hat Zuckerberg nur auf seine bewährte Methode gesetzt, sich halbherzig entschuldigt und weiter gemacht. Jahrelang war das genug. Diesmal könnte es zuwenig sein.

Anders als in der Vergangenheit werden immer öfter Rufe nach Zuckerbergs Rücktritt laut. Zuckerbergs Doppelrolle als CEO und Vorstands-Vorsitzender wird zunehmend als Problem wahrgenommen. Neben Journalisten aus dem Silicon Valley fordern auch große Aktienfonds und frühe Facebook-Investoren, dass er mindestens einen der Posten aufgibt – oder gleich ganz geht. 

Entschuldigen – und dann einfach weitermachen

Wie Sie Mark Zuckerberg den Rü… Facebook-Account löschen 13.23Dass Zuckerberg stets auf Entschuldigungen setzte und dann kaum etwas änderte, ist kein Wunder: Es hat bislang funktioniert. Immer wieder musste Facebook zurückrudern, weil mit neuen Features mehr Daten der Nutzer gegen deren Willen freigegeben wurden. Mal musste Zuckerberg Manipulation von Nutzern in psychologischen Experimenten zugeben oder sich dem Vorwurf stellen, Fake-News erst so eine große Bühne gegeben zu haben. Ganz nach dem jahrelangen Firmen-Motto „Move Fast and Break Things“ (Gehe schnell voran und zerstöre Dinge). Immer wieder gaben sich alle damit zufrieden, dass Zuckerberg sein Bedauern ausdrückte. Die Nutzer posteten fleißig weiter, auch die Aktionäre waren stets zufrieden.

Das hat sich in den letzten Wochen geändert. Bei den Nutzern macht sich mehr Unruhe breit als sonst, das Thema um den Datenskandal um Cambridge Analytica schlägt vor allem in den USA gigantische Wellen. Dass Nutzer ihren Account löschen wollen – und es dann meist doch nicht tun – kann Zuckerberg weitgehend kalt lassen. Dass Facebooks Wert wegen des Skandals und der Reaktion darauf um 15 Prozent fällt, dagegen nicht.Facebook: So sehen Sie, welche Apps Zugriff auf Ihre Daten haben_10.40

Mark Zuckerberg auf dem heißen Stuhl

Bei seinem ersten Auftritt vor dem Kongress könnte es für Zuckerberg deshalb um alles gehen. Einige Senatoren freuen sich bereits öffentlich darauf, den Facebook-Chef endlich in die Mangel nehmen zu dürfen. Dem ist die Wichtigkeit bewusst. Zuckerberg bereitet sich seit Tagen für den Auftritt vor, probt Antworten und lässt sich sogar von Sprachtrainern coachen, um nicht zu defensiv zu wirken. 

Egal wie die Anhörungen ausgehen: Gefeuert werden kann Zuckerberg nicht. Obwohl er nicht mehr die Aktienmehrheit besitzt, sichern ihm seine Superaktien dennoch die Entscheidungsmehrheit. Selbst der Vorstand könnte ihn deshalb nicht rauswerfen. Seinen Bogen überspannen kann Zuckerberg trotzdem: Als er letzten Herbst seine Macht noch weiter ausbauen wollte, wurde er per Klage der Investoren davon abgehalten.

Kann Zuckerberg sich halten?

05-Laut Facebook bis zu 87 Mio Betroffene in Datenschutzskandal-5764351707001Versaut er seinen Auftritt, wird der Druck noch weiter wachsen. Schließlich steht im Kongress auch Facebooks gesamtes Geschäftsmodell – das Sammeln und Handeln der Nutzerdaten zu Werbezwecken – auf dem Prüfstand. Am Ende könnte gar eine Regulierung durch staatliche Stellen drohen.

Noch schließt Zuckerberg einen Rücktritt aus. Findet er vor dem Kongress nicht die richtigen Antworten, könnte sich die Lage aber schnell ändern. Dann nämlich, wenn die Anleger ihr Vertrauen verlieren – und der Kurs der Facebook-Aktie in den Keller geht. Dann bliebe Zuckerberg nur noch die Wahl mit dem sinkenden Schiff unterzugehen – oder den Platz am Ruder einem anderen zu überlassen.Facebook-Managerin packt aus 12.25

Product Red: Schicker Hingucker: Das iPhone 8 sieht rot

Früher konnte man mit einem iPhone in der Hand noch echtes Aufsehen erregen. Seit Smartphones sich überall verbreitet haben und dazu noch dezenter wurden, ist das schon schwieriger. Mit dem gerade vorgestellten iPhone-8-Modell sind die Blicke allerdings wieder sicher: Es kommt im extrem knalligen Rot. Und Apple hat dafür gleich mehrere gute Gründe.

Sowohl das iPhone 8 als auch das iPhone 8 Plus werden in dem neuen Rotton erhältlich sein, auch beide Speichervarianten mit 64 GB beziehungweise 256 GB Speicher stehen zu Auswahl. Das iPhone X bekommt allerdings keine rote Version. Technisch unterscheiden sich die beiden iPhones nicht von ihren dezenteren Geschwistern, das Hauptfeature ist tatsächlich die neue Farbe. Bestellbar sind die roten iPhones ab heute, dem 10. April um 14.30 Uhr, die Preise sind dieselben wie bei den bisherigen Modellen.Das iPhone gibt es jetzt in Rot 14.28

iPhone Red: Shoppen für den guten Zweck

Das Rot ist natürlich kein Zufall: Die neuen iPhone-Modelle sind Teil der „(Product) Red“-Serie. Die wurde einst von U2-Frontmann Bono Vox als eine Art Hersteller-übergreifende Spenden-Aktion ins Leben gerufen. Alle Geräte verbindet das auffällig rote Design, zudem wird ein Teil der Verkaufserlöse für die Bekämpfung von Krankheiten wie Malaria gespendet. iPhone8PLUS-PRODUCT-RED_front_041018

Die ersten Apple-Geräte zu der Serie gab es bereits zu iPod-Zeiten, letztes Jahr kam beim iPhone 7 das erste Mal ein rotes iPhone heraus. Mit der diesjährigen Neuauflage geht Apple auch den größten Kritikpunkt des Vorgänger-Modells an: Viele Fans hatten sich über die weiße Front zur roten Rückseite beschwert, diesmal hat Apple sich wohl auch deswegen für eine schwarze Vorderseite entschieden. 

Roter Kaufanreiz

Obwohl sicher der gute Zweck im Vordergrund steht, dürfte Apple bei der Vorstellung des neuen iPhone auch die eigenen Interessen im Auge haben. Mit dem roten Modell bietet man den Kunden ein gutes halbes Jahr noch Verkaufsstart noch einmal einen neuen Kaufanreiz. Wer erst jetzt ein neues Gerät möchte, kann sich so von den frühen Käufern absetzen. Zudem sind die roten Modelle wieder zum vollen Preis im Handel. Der Preis der bisherigen iPhone-8-Modelle war deutlich schneller gefallen, als Apple das von den Vorgängern gewohnt war.iOS Tricks Tipps Fotostrecke 13.45 h

"News Lab Fellowship": Lust auf Datenjournalismus? Google und stern suchen Stipendiaten

Du bist Journalistin oder Datenjournalist aus Leidenschaft? Geschichten mit Texten, bewegten und unbewegten Bildern oder in Grafiken zu erzählen, ist genau Dein Ding? Dann bist Du für uns, das Digitalangebot des stern, wie gemacht!

In Kooperation mit Google sucht unsere in Hamburg ansässige Redaktion im Rahmen des „2018 News Lab Fellowship“-Programms für acht Wochen (Zeitraum: zwischen Mai und September) Verstärkung bei der Umsetzung interaktiver Storytelling-Formate und Datenvisualisierungen.

Was Dich bei stern Digital erwartet

stern Digital gehört zu den reichweitenstärksten journalistischen Angeboten im deutschsprachigen Netz und ist auf allen digitalen Kanälen und Plattformen zu finden. Unsere Themen und Formate sind so abwechslungsreich wie das Leben unserer Leser. Wir informieren sie darüber, was heute wichtig ist und erklären die Hintergründe – mal als Service-Stück, mal als Analyse und dabei immer mit dem Ziel, Komplexes verständlich zu machen und das Leben zu erleichtern.

Wir erzählen bunte und bildgewaltige Geschichten, die sich ganz nah an den Menschen bewegen und scheuen dabei nicht davor zurück, mit neuen Erzählformaten zu experimentieren – genau da kommst Du ins Spiel!

Was wir von Dir erwarten

Wir freuen uns auf einen Google News Fellow, der sich ab dem ersten Tag als Teil unserer Redaktion versteht und uns bei der Umsetzung interaktiver Storytelling-Formate und Datenvisualisierungen unterstützt. Du solltest dafür bereits redaktionelle Erfahrungen gesammelt haben und Kenntnisse mit einschlägigen Tools sowie in HTML, CSS, optional auch JavaScript, mitbringen. Alles, was Du darüber hinaus kannst – z.B. Python oder D3.js – prädestiniert Dich umso mehr.

So kannst Du Dich bewerben – und weitere wichtige Daten

Wir haben Dein Interesse geweckt? Dann hast Du noch bis zum 15. April 2018 Zeit, Dich hier für das Fellowship-Programm zu bewerben.

Ab dem 20. April werden die ersten erfolgreich ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten bekannt gegeben. Du bist darunter? Dann erwartet Dich am 26. April ein ganztägiger News Lab Workshop bei Google, ehe Du uns ab Mai für acht Wochen tatkräftig in der Redaktion unterstützen wirst.

Alle Voraussetzungen für Deine Teilnahme, alle Informationen zum Stipendium sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen findest Du hier.

Die stern-Redaktion wünscht Dir viel Erfolg – vielleicht sehen wir uns schon bald in Hamburg!

Facebook-Chef: "Es war mein Fehler": Zuckerberg übernimmt Verantwortung für Datenskandal

Facebook-Chef Mark Zuckerberg will in seiner mit großer Spannung erwarteten Aussage vor dem US-Kongress die persönliche Verantwortung für den Skandal um den gigantischen Missbrauch von Nutzerdaten übernehmen. Facebook habe seine Verantwortung nicht in angemessener Form wahrgenommen: „Dies war mein Fehler, und es tut mir leid“, erklärte Zuckerberg in einem vorbereiteten Statement für seine Anhörungen, das am Montag von einem Kongressausschuss verbreitet wurde.

Als Gründer und Chef von Facebook „bin ich verantwortlich für das, was hier passiert“, betonte der 33-Jährige. Sein Unternehmen habe nicht genügend gegen einen Missbrauch der von ihm bereitgestellten Instrumente zur Online-Vernetzung getan. Dies gelte für die Verbreitung von Falschnachrichten und Hassrhetorik, ausländische Einmischungen in Wahlen und den Zugriff auf Nutzerdaten.

Zuckerberg gelobte Besserung: „Es wird einige Zeit brauchen, um all die Veränderungen abzuarbeiten, die wir vornehmen müssen, aber ich bin dem Ziel verpflichtet, es hinzubekommen.“ Der Facebook-Chef hatte sich bereits seit Aufkommen des Skandals mehrfach entschuldigt und seine persönliche Verantwortung betont.

Bis zu 87 Millionen Nutzer von Datenskandal betroffen

Der Skandal dreht sich um das Abschöpfen der Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern durch die britische Datenanalysefirma Cambridge Analytica, die dann mutmaßlich für den Wahlkampf des heutigen US-Präsidenten Donald Trump ausgewertet und eingesetzt wurden. Facebook steht wegen des Skandals unter massivem politischen, juristischen und wirtschaftlichen Druck.Zuckerberg räumt Fehler ein

Zudem steht der Onlinegigant in den USA schon seit längerem in der Kritik, weil sein Netzwerk während des Wahlkampfs massiv für die Verbreitung von Falschinformationen genutzt worden war. Ein Großteil dieser manipulativen Inhalte soll in Russland erzeugt worden sein.

Mark Zuckerberg kämpft um Facebook-Reputation

Zuckerberg soll am Dienstag und Mittwoch vor diversen US-Parlamentsausschüssen aussagen. Es ist sein erster derartiger Auftritt vor dem US-Kongress – und zweifellos einer der bislang wichtigsten Auftritte seiner Karriere. Der Facebook-Chef kämpft um nicht weniger als die Reputation und Zukunft seines Konzerns, dessen Geschäftsmodell auf der massiven Sammlung von Daten über seine Nutzer beruht.

Zuckerberg wird zunächst am Dienstag (ab 20.15 Uhr MEZ) in einer gemeinsamen Sitzung der Senatsausschüsse für Justiz und Handel angehört. Am Mittwoch folgt dann seine Befragung durch den Handelsausschuss des Repräsentantenhauses.05-Laut Facebook bis zu 87 Mio Betroffene in Datenschutzskandal-5764351707001