Digitales Antennenfernsehen: Was sich mit der Umstellung auf DVB-T2 Ende März ändert

Die Werbetrommel wird schon kräftig gerührt, die großen Sender riefen bereits zu bundesweiten Aktionstagen auf und so mancher Nutzer bekam bereits eine Warnmeldung. Denn im kommenden Jahr könnten Fernsehzuschauer, die ihr TV-Signal über Antenne empfangen, vor einem schwarzen Bildschirm sitzen. In der Nacht zum 29. März 2017 wird das Signal von DVB-T auf den neuen Standard DVB-T2 HD umgestellt. Wer dafür nicht vorsorgt und sich etwa eine zusätzliche Settop-Box besorgt, wird dann über das digitale Antennenfernsehen keinen Empfang mehr haben. Die Übertragungswege über Kabel oder Satellit sind von der Umstellung nicht betroffen.

Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift „TV-Spielfilm“ wussten 60 Prozent der Fernsehzuschauer noch im August nichts von der Umstellung. „Was wir vermeiden wollen, ist, dass es in den Elektronik-Shops zu Engpässen und Gedränge kommt“, sagt Stefan Schinzel vom Serviceprovider Media Broadcast, der den Umstieg für die TV-Sender organisiert. Insgesamt seien in Deutschland von der Umstellung 7,4 Millionen Haushalte betroffen. Vielfach dürften Antennen-Fernseher jedoch auch als Zweit- oder Drittgerät genutzt werden.

Sechs Programme in DVB-T2 HD seit Mai im Testbetrieb

DVB-T2 Empfang 6.50hMit der Umstellung wird es erstmals möglich sein, Fernsehen über Antenne in HD-Qualität zu empfangen. Und das, obwohl die für terrestrisches Fernsehen verfügbaren Frequenzen knapper werden. Denn ein Teil wurde über die sogenannte Digitale Dividende für mobiles Breitband-Internet umgewidmet. „Das alte Frequenzband ist bereits an Mobilfunkunternehmen versteigert worden“, sagte Schinzel. Mit dem neuen Standard werden die Frequenzen nun deutlich effizienter genutzt. Ergebnis: Bis zu 40 Programme können in verbesserter Qualität ausgestrahlt werden.

In ersten Ballungsgebieten sind sechs Programme in DVB-T2 HD bereits seit Mai im Testbetrieb verfügbar. Wer das Signal empfangen will, benötigt eine entsprechende Settop-Box, die auch die neue, datensparsamere Videocodierung HEVC unterstützt. Insgesamt bieten derzeit 24 Hersteller solche Geräte an, die auch das alte Signal noch empfangen. Manche neuen Fernseher-Modelle können DVB-T2 auch direkt ohne Zusatzbox empfangen. Ein grünes Logo der Industrie mit dem Schriftzug DVB-T2 HD soll alle kompatibelen Geräte auszeichnen. Nach Angaben der gfu (Gesellschaft für Unterhaltungselektronik) unterstützen bereits 900 Geräte wie Fernseher, Settop-Boxen und Antennen den neuen Standard.

Fernseher-Trends 2017 12.28

Einige Privatsender lassen sich HD-Empfang bezahlen

Warentest Fernseher November 15.30Die Privatsender ProSieben, Sat.1 und RTL lassen sich den Empfang jedoch ab 2017 bezahlen. Vom 1. Juli 2017 an sind dafür über die TV-Plattform Freenet TV 69 Euro pro Jahr fällig, also 5,75 Euro im Monat. In einer Übergangsphase von drei Monaten sollen die privaten Sender noch kostenlos empfangbar sein, dann müssen die Nutzer einen Voucher erwerben und die Sender freischalten. Die öffentlich-rechtlichen Programme strahlen weiterhin kostenlos aus.

Für einen störungsfreien Empfang über Anntenne müssen die Fernsehzuschauer also selbst aktiv werden. So mancher Streaming-Anbieter reibt sich deshalb bereits die Hände. Dies könnte für viele Zuschauer Anlass sein, über einen Wechsel der Empfangsart nachzudenken, schätzen etwa die Anbieter des Streaming-Dienstes TV Spielfilm. 

„Wir erwarten einen signifikanten Anteil von Leuten, denen der Kauf einer neuen Box und dazu noch eines Rubbelloses zu viel Aufwand ist“, sagt Jörg Meyer vom Streaming-Anbieter Zattoo. Allein in Berlin würden 21 Prozent der Haushalte als DVB-T-Haushalte gelten. „Ein nicht unerheblicher Teil der Zuschauer wird zum TV-Streaming wechseln“, ist sich Meyer sicher.

Warentest Fernseher 18.15

Streaming-Anbieter gewinnen an Bedeutung

So lange vor Fernseher_9.30Die technische Erreichbarkeit für Streaming-Anbieter steige deutlich an mit neuen internetfähigen Fernsehern sowie mit Geräten wie Amazons Fire TV oder Apple TV. Die großen Trends des zeitversetzten und geräteunabhängigen Fernsehens könnten von klassischen Verbreitungswegen ohnehin nicht erfüllt werden, sagte Meyer.

Zuletzt ermittelte auch der Digitalverband Bitkom, dass Streaming dem klassischen Fernsehen langsam zwar, aber stetig die Bedeutung entzieht. Vor allem bei den jüngeren Nutzern steht demnach das lineare Fernsehen immer weniger hoch im Kurs. Und wer Streaming einmal ausprobiert hat, könne eher auf das klassische Fernsehen verzichten. In einer Umfrage gaben 35 Prozent der Streamer an, das lineare Fernsehen komplett gegen Video-Streaming eingetauscht zu haben.

Auch Anbieter wie MagineTV, Waipu.tv, TV-Spielfilm oder Elgatos EyeTV dürften sich einiges von der möglichen Verunsicherung der Verbraucher versprechen. Durch die Umstellung auf DVB-T2 werde die ohnehin gesteigerte Nachfrage 2017 weiter befeuert, schätzt Michael Decker, Geschäftsführer von Geniatech Europe. Die Tochter des chinesischen Konzerns aus Shenzhen hatte den EyeTV-Hersteller Elgato Anfang des Jahres übernommen. Die Streaming-Anbieter setzen zudem auf den Vorteil, dass über die IP-Leitung das Fernsehsignal auch auf mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet verfügbar ist.

DVB-T2-Angebot als Ergänzung zeitversetzter Dienste

SmartTV in DeutschlandAb Ende März will Freenet TV jedoch mit „Freenet TV Connect“ jedoch ebenfalls auf das Internet setzen. Das Angebot soll die über DVB-T2 verfügbaren Kanäle mit weiteren Programmen über das Internet ergänzen. „Wer heute Dienste wie Netflix nutzt, nutzt auch überproportional Antennenfernsehen“, sagte Schinzel. Das DVB-T2-Angebot verstehe sich als Ergänzung für Nutzer, die heute schon interaktive und zeitversetzte Dienste nutzen.

Photoshop-Battle: Nur ein langweiliges Foto? Von wegen!

Ein Mann, der auf ein Supermarktregal starrt. Klingt wie ein neuerlicher schlechter Filmtitel, ist aber nur die ganz nüchterne Beschreibung eines Fotos, das genauso langweilig aussieht, wie es der Satz verheißt – und das trotzdem gerade auf Reddit viele Fans findet. Stolz betrachtet der Angestellte eines Supermarkts sein prall befülltes Gemüseregal. Da weiß jemand, was er geschafft hat. Aber die wirkliche Geschichte des Bildes beginnt erst im Internet.

Dort nämlich lud der User „rynansmith“ das Foto auf die Plattform Reddit hoch. Und prompt stürzten sich die Nutzer darauf – das Bild ist der perfekte Spielplatz für kreative Photoshopper. Die schicken wahlweise den kleinen unbekannten Angestellten ins Abenteuer oder Promis wie Barack Obama in den Supermarkt.

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Warnung vor "Ute Lehr": Whatsapp: Was steckt hinter dem aktuellen Kettenbrief mit Hackerwarnung?

Kettenbriefe sind bei Messengern wie Whatsapp nach wie vor extrem beliebt. Mal sind es nette Rührgeschichten, mal sollen sie zur Inspiration dienen. Aber natürlich versuchen auch Betrüger ihr Glück und verschicken Pseudo-Gewinnspiele und Abzockfallen – wie etwa in diesem aktuellen Fall. Der jüngste Kettenbrief schürt Panik vor einem vermeintlichen Hacker-Angriff. Aber muss man sich davor fürchten?

Der Kettenbrief warnt davor, einen Kontakt namens „Ute Lehr“ anzunehmen. Dadurch würde die Festplatte ausgelesen und zerstört. Zudem soll sich der vermeintliche Virus durch die Kontaktliste „fressen“ und alle infizieren. Desweiteren wird vor Anrufen von einer konkreten Telefonnummer gewarnt, die das Smartphone hacken sollen. In Panik verfallen muss man deswegen aber nicht.

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Whatsapp-Virus

iOS Tricks Fotostrecke 8.34hWhatsapp: Kettenbriefe reloaded

Denn die Warnung per Whatsapp ist weder aktuell noch neu. Ein nahezu identischer Kettenbrief macht schon seit Jahren die Runde, der gefährliche Kontakt hieß bereits Ute Christoff, Marcel Hohmann, Christian Wick und Domenik Beuting. Wir berichteten bereits darüber. Der Text bleibt stets weitgehend der gleiche, auch die selbe Telefonnummer gab es bereits in früheren Nachrichten. Wer sie anruft, erreicht aber keine Hacker, sondern nur den Hinweis, dass sie nicht vergeben ist.Whatsapp Kettenbrief V02

Auch, dass sich ein Virus über die Kontaktliste verbreitet, ist auf Smartphones noch nicht passiert. Den Smartphone-Speicher kann er ohnehin nicht zerstören. Ein Handy per Anruf zu knacken, ist bisher auch noch nicht gelungen.

iPhone 8 Ticker (NICHT ÄNDERN) 16.03 hAngriff per Messenger-Kontakt

Lediglich eine Gefahr ist in letzter Zeit tatsächlich aufgetreten, wenn auch in stark abgewandelter Form: Mit einer defekten Kontakt-Datei war es einem Sicherheits-Experten gelungen, die Messenger-App auf dem iPhone abzuschießen. Sie ließ sich dann erst nach dem Abrufen eines bestimmten Rettungs-Links wieder öffnen. Laut einiger Nutzer soll der „Angriff“ auch bei Android-Smartphones funktioniert haben. Mit einem Virus hat das aber nichts zu tun – und mit Whatsapp sowieso nicht.160901_WhatsApp_alternativen

Internetbedrohungen 2017: Erpressungstrojaner waren erst der Anfang

Aus Sicherheitssicht war das Jahr 2016 ein Alptraum. Mehr als eine Milliarde Yahoo-Accounts wurden geknackt, Millionen Nutzer wurden Opfer von sogenannten Lösegeldtrojanern und ein massenhafter Ausfall von Telekom-Routern sorgte für einen Blackout in der halben Bundesrepublik. Doch so viel kann man mit Sicherheit sagen: 2017 wird es nicht viel besser.

1. Bewaffnete Drohnen

Drohnen, damit verband man lange Zeit Luftschläge mit chirurgischer Präzision seitens des Militärs. Mittlerweile bekommt man harmlose Miniaturversionen in jedem besser sortierten Elektronikfachhandel. Es ist deshalb nur eine Frage der Zeit, bis auch Terroristen Gebrauch von den immer leistungsfähiger und günstiger werdenden Quadrocoptern machen und diese mit Sprengstoff bestücken. Davor warnte im Oktober auch die renommierte „New York Times“. Die US-Army rüstet sich bereits mit Abwehrmaßnahmen, doch wie in jedem Bereich dürfte es auf ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Angreifern und Verteidigern hinauslaufen.

2. Gefährlichere Erpressungstrojaner

Ein falscher Klick, schon ist der Computer unbrauchbar und kann nur noch gegen Bezahlung entschlüsselt werden: 2016 war definitiv das Jahr der Erpressungstrojaner (Ransomware). Zigtausende PCs wurden im Frühjahr von dem Locky-Trojaner befallen, darunter Rechner des Fraunhofer-Instituts. Die Sicherheitsexperten von Avast erwarten für dieses Jahr noch einmal einen deutlichen Anstieg, da mittlerweile auch technisch unversierte Kriminelle sich dank entsprechender Baukästen mit wenigen Mausklicks individuelle Schadsoftware zusammenbasteln können.

Virenjaeger 10.08Außerdem werden nicht mehr nur PCs ins Visier genommen, sondern auch Smartphones und andere Geräte mit Android-Betriebssystem – im Sommer wurde der erste Fall eines infizierten Smart TVs bekannt. Ein weiterer Trend: Laut Avast fordern immer mehr Kriminelle ihre Opfer auf, die Ransomware zu verbreiten, statt die geforderte Lösegeldsumme zu zahlen. Das ist vor allem bei Firmennetzwerken besonders profitabel.

3. Zunahme von Doxing

Smartphones sind längt nicht mehr nur Telefone mit Internetanbindung, sondern das wohl persönlichste Gerät, das wir besitzen. Auf jedem Telefon liegen Hunderte Nachrichten, Bilder und Dokumente – viele davon werden auch in der Cloud gesichert. Experten beobachten schon seit längerem, dass Hacker die Daten erbeuten und ihren Opfern drohen, diese im großen Stil zu veröffentlichen (Doxing), wenn sie nicht eine geforderte Summe bezahlen. Vor allem bei sensiblen Daten – etwa Nacktfotos oder Nachrichten mit der Affäre – lassen sich die Opfer schnell auf die Erpressung ein. Die Bedrohung wird 2017 im Zuge von Ransomware-Attacken weiter zunehmen.Vote Hacker

4. Wahlmanipulationen durch staatliche Hacker

Ob Datenspionage oder Computermanipulation: Konflikte werden längst in der virtuellen Welt ausgefochten. Für 2017 erwartet das US-Magazin „Wired“, dass Attacken staatlicher Hacker weiter zunehmen werden, vor allen aus dem russischen Raum. Schon bei der US-Wahl standen ausländische Hacker im Verdacht, die Ergebnisse in ihrem Interesse manipuliert zu haben. Ähnliches wird für die in diesem Jahr anstehenden Wahlen in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich erwartet.

5. Das Haus wird zur Waffe

Die Waschmaschine spricht mit dem Smartphone, mit dem man wiederum den Fernseher steuert, der seine Daten direkt aus dem Internet bezieht – willkommen in der schönen neuen Welt. Ob smartes Babyfon, Wlan-Überwachungskamera oder Thermostate, die sich mit Sprachlautsprechern steuern lassen, das Internet der Dinge ist in den Wohnzimmern angekommen.

Was viele Besitzer nicht wissen: Ändert man die Passwörter der Gadgets nicht, werden sie schnell zur Waffe von Kriminellen. Der Vorteil: Sie sind leicht übernehmen, die Besitzer ahnen in der Regel nicht, dass ihre Geräte Teil eines Bot-Netzes wurden. Im vergangenen Jahr wurden zahlreiche Attacken von solchen Bot-Netzwerken registriert, bei denen Geräte ohne Wissen des Besitzers zusammengeschaltet werden (DDoS-Angriffe). Denn einzeln würden die Geräte nicht viel ausrichten, durch die Bündelung können Kriminelle aber extrem viele Anfragen auf ein einzelnes Ziel richten und so Webseiten zum Abstürzen bringen. Ende Oktober wurden auf diese Weise populäre Portale wie Twitter, Netflix oder Paypal stundenlang lahmgelegt. Auf solche Attacken werden wir uns in den kommenden Jahren weiter einstellen müssen.Amman – Putins Hackertruppen 16.45

Billiger ist er auch noch: Amazon, aufgepasst: Lenovo baut den schickeren Echo-Lautsprecher

Sie gelten als das nächste große Ding im Wohnzimmer: Sprachlautsprecher wie Google Home oder Amazon Echo. Sie reagieren auf Sprachbefehle wie „Alexa, spiele meine Wacken-Playlist auf Spotify“, beantworten Fragen nach dem Wetter und sind in der Lage den Wecker zu stellen. Auch bei Eltern erfreuen sich die Bluetooth-Speaker großer Beliebtheit, denn Kinder können sich damit selbstständig Hörspiele anhören.

Der Wermutstropfen: Wer mit einem Echo liebäugelt, muss sich noch etwas gedulden. Zwar ist Amazons Bluetooth-Speaker hierzulande bereits erhältlich, allerdings nur auf Einladung – in stark limitierter Stückzahl. Derzeit wartet man in der Regel mehrere Wochen oder gar Monate.

Doch Amazon sollte sich besser beeilen: Lenovo hat im Rahmen der Technikmesse CES (Consumer Electronics Show) einen smarten Lautsprecher vorgestellt, der ebenfalls auf Amazons cloudbasierten Alexa-Assistenten basiert, aber schicker aussieht, besser klingen soll – und auch noch weniger kostet.

Lenovo kooperiert mit Harman Kardon

Lenovos schlicht „Smart Assistant“ getaufter Lautsprecher ist ebenfalls röhrenförmig aufgebaut und wurde in Zusammenarbeit mit Amazon entwickelt. Wie auch das Original verfügt er über keinen eingebauten Akku, er muss also zwingend an einer Steckdose betrieben werden.

Amazon Echo ausprobiert 17.35hDer Bluetooth-Lautsprecher hat einen 5-Watt-Hochtöner und einen 10-Watt-Subwoofer. Sprachbefehle erkennt er mit Hilfe der acht eingebauten Mikrofone. Lenovo betont, dass der Smart Assistant vollständig kompatibel ist mit den Alexa-Skills, die auch Amazons Lautsprecher unterstützt.

Wer satteren Klang will, kann zur Harman-Kardon-Edition greifen. Die unterscheidet sich nicht nur optisch (schwarzes statt weißes Gehäuse), sondern hat auch einen größeren Resonanzraum.

Kompatibel zum Smart Home

Der Smart Assistant wurde so entwickelt, dass er sowohl Lenovo-Geräte für das Smart Home als auch bestehende Produkte von Drittanbietern steuern kann, verspricht der Hersteller. Wie gut das funktioniert, müssen Tests zeigen.

Wann der Lautsprecher hierzulande erhältlich ist und was die beiden Editionen kosten werden, ist bislang nicht bekannt. In den USA kostet die Standardvariante 129 US-Dollar, das Harman-Kardon-Modell ist 50 US-Dollar teurer. Zum Vergleich: Amazon Echo kostet in Deutschland regulär 179 Euro.Amazon Echo Google Apple Datensammler_10.30

"Falschmeldung!": Polizei Rosenheim brandmarkt Fake-News im Netz

Im Kampf gegen gefälschte Meldungen im Internet geht die Polizei in Rosenheim mit deutlichen Mitteln in die Offensive. Das Präsidium Oberbayern Süd veröffentlichte auf seiner Facebookseite und bei Twitter einen Facebook-Eintrag über eine angebliche Vergewaltigung – versehen mit einem breiten leuchtend-roten Banner samt der Aufschrift „Falschmeldung!“. Darunter war auf einem dunklen Feld zu lesen: „Bitte TEILEN! Helft mit im Kampf gegen HOAX“. Der Begriff Hoax steht für einen Schwindel oder eine falsche Meldung, die etwa im Netz verbreitet wird.

„Immer wieder tauchen – vor allem in den sozialen Medien – Meldungen über angebliche Straftaten auf“, teilten die Beamten dazu mit. Facebook werde über Inhalte und die verantwortlichen Personen informiert. „Wir prüfen die strafrechtliche Relevanz solcher Postings insbesondere hinsichtlich des bewussten Vortäuschens von Straftaten sowie etwaige Aufwandsansprüche“, hieß es weiter. Auf das Vortäuschen einer Straftat kann laut einem Sprecher eine Geld- oder Haftstrafe stehen.

„Wir wollen die Verbreiter aus der Anonymität holen“ 

Die Polizei rief alle Internetnutzer dazu auf, derartige Posts umgehend zu melden und nicht wahllos zu verbreiten. Und sie betont: „Wir berichten sachlich und offensiv bei tatsächlichen Vorfällen.“ Der öffentliche Hinweis auf Falschmeldungen ist für die Rosenheimer nicht neu. „Sowas machen wir immer mal wieder“, sagte der Sprecher. „Wir wollen die Verbreiter aus der Anonymität holen.“ 

Wegen Fake-News – Pakistan droht Israel mit Atomschlag 12.42

Smartphone-Gerüchte: Mit diesem Trick soll das Galaxy S8 einen PC ersetzen

Alle Hoffnung liegt bei Samsung aktuell auf dem Galaxy S8. Das Galaxy Note 7 sollte Samsungs Smartphone-Highlight des Jahres werden, mittlerweile hat sich dieser Traum wortwörtlich in Rauch aufgelöst. Zum Glück haben die Koreaner für das nächste Jahr wohl ein echtes Ass im Ärmel. Wir fassen für Sie zusammen, warum das Galaxy S8 Hit-Potenzial hat.

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Galaxy S8: Mut beim Design

Nach dem tollen Galaxy S6 und seiner schicken Edge-Variante war Samsung dieses Jahr auf Nummer sicher gegangen: Sowohl das Galaxy S7 (hier bei uns im Test), als auch das Note 7 waren in erster Linie aufgebohrte Varianten der sehr guten Vorgänger. Beim S8 wird Samsung wohl wieder etwas mutiger.

Das fängt schon bei der Optik an. Dem Bericht einer südkoreanischen Zeitung zufolge wird das S8 deutlich anders aussehen als seine Vorgänger – zumindest auf der Vorderseite. Das Display soll demnach bis zum unteren Rand des Gerätes reichen, der Fingerabdruck-Sensor direkt im Display verbaut werden. So soll mehr Platz für Bilder und Videos entstehen. Zudem soll wie beim iPhone 7 der Klinkenstecker vesrchwinden.

Galaxy S8: 4K und Edge für alle

Damit die noch besser aussehen, könnte Samsung auf ein 4K-Display zu setzen. Die extrem hohe Auflösung mag auf den ersten Blick überdimensioniert wirken, für Virtual Reality bietet es aber einen echten Mehrwert. Mit der Gear VR hat Samsung eine eigene Brille im Angebot, in die nur das Smartphone eingeschoben wird. Aktuelle Gerüchte deuten trotzdem auf ein 2K-Display hin.

Ein eigenes Edge-Modell soll es beim S8 nicht mehr geben: Die markante, abgerundete Display-Kante wird zum Standard, gestrichen wird das Modell mit klassisch flachen Display. Zwei Varianten will Samsung zwar weiter anbieten, die sollen sich aber nur in der Bildschirm-Diagonale unterscheiden.

Zum übrigen Design ist bisher wenig bekannt. Samsung könnte weiter auf die Kombination aus Metallrahmen und Glasrückseite setzen, vielleicht werden aber auch andere Materialien verbaut. Im letzten Jahr hatte Samsung sich ein klappbares Smartphone-Display patentieren lassen, das dürfte aber wohl eher nicht zum Einsatz kommen. Samsung wird nicht bei seinem wichtigsten Zugpferd auf solch abgefahrene Experimente setzen.Fotostrecke-iphone7Galaxy_10.40

Galaxy S8: Mächtig Power und doppelte Knipse

Unter der Haube soll Samsung wieder auf zwei unterschiedliche Prozessoren setzen, einen selbstentwickelten Exynos-Chip und den noch nicht vorgestellten Snapdragon 835 von Qualcomm. In Benchmarks sind zuletzt extrem schnelle, nicht identifizierte Smartphones aufgetaucht. Gut möglich, dass es sich bei einem schon um das S8 handelt.

Und Samsung könnte endlich mit der Konkurrenz gleichziehen – und eine Doppelkamera verbauen. Erste Teile dafür soll der Konzern schon geordert haben. Was die doppelte Knipse genau kann, weiß man aber noch nicht. Bisher brachten Dual-Kameras höchst unterschiedliche Features: LG hatte auf Weitwinkel-Bilder gesetzt, Huawei beim P9 auf eine zusätzliche Schwarz-Weiß-Kamera. Erst Apple holte mit dem optischen Zoom beim iPhone 7 Plus aber wirklich etwas aus dem Potenzial der Doppel-Linsen. Einziges weiteres gemunkeltes Detail zur Kamera: Samsung soll auf einen geradezu riesigen Bild-Sensor setzen, das S8 könnte also besonders gute Fotos bei schlechtem Licht schießen.

Weitere Features

Wie das Note 7 soll nun auch das Galaxy S8 auf den aktuellen USB-C-Standard wechseln. Ob auch die Schnelllade-Funktion Quick-Charge an Bord ist, wird spannend. Ebenfalls aus dem Note 7 soll der Iris-Scanner den Sprung aufs S8 schaffen. Mit ihm kann man das Smartphone einfach mit dem Auge freischalten.