Curved ist tot: Diese fünf Fernseher-Trends erwarten uns 2017

Halb so groß wie eine Schrankwand, ultrascharf und am besten krumm: So sieht derzeit ein topmoderner Fernseher aus. In der kommenden Woche stellt die Technikbranche auf der Hightech-Messe CES („Consumer Electronics Show“) im Spielerparadies Las Vegas ihre coolsten Gadgets vor – und die neusten Fernseher werden wieder einmal alle Blicke auf sich ziehen. Was Samsung, LG und Co. genau zeigen werden, ist bislang noch ein gut gehütetes Geheimnis. Doch ein paar Trends zeichnen sich ab. Wir sagen, was im kommenden Jahr in deutschen Wohnzimmern stehen wird.

4K für alle: Es wird scharf

Lange war Full-HD (1080p) das Maß aller Dinge, seit ein paar Jahren werden nun viermal so viele Pixel auf einen Bildschirm gequetscht. 4K (auch als Ultra-HD bekannt) ist der aktuelle Bildstandard. Zwar werden Full-HD-Fernseher nicht gänzlich von der Bildfläche verschwinden, doch spätestens in der Mittelklasse mit Preisen ab 400 Euro aufwärts wird man sie mit der Lupe suchen müssen. Dafür gibt es mehrere Gründe: UHD-Fernseher sind in der Fertigung nicht viel teurer, und immer mehr Filme und Serien werden in der ultrahohen Auflösung angeboten. Im kommenden Jahr wird der neue TV-Standard definitiv salonfähig.Warentest Fernseher 18.15

HDR: Mehr Licht

Wenn beinahe alle Fernseher UHD-Auflösung haben, benötigen die Hersteller etwas Neues, um ihre Premiumgeräte an den Mann zu kriegen. Die größte Hoffnung liegt auf dem Bildstandard HDR: Die Abkürzung steht für High Dynamic Range. Vereinfacht ausgedrückt stellen Fernseher durch die Technologie einen überdurchschnittlich hohen Kontrast und ein breiteres Farbspektrum dar. Dadurch wirken Filme natürlicher und in besonders dunklen oder hellen Bereichen sind mehr Details sichtbar. Das große Aber: Derzeit ist die Auswahl an entsprechenden Filmen und Serien noch überschaubar, doch das Angebot wächst rasant.

OLED und QLED: Frontalangriff auf LG

Die OLED-Bildtechnologie hat in den vergangenen Jahren enorme Sprünge gemacht. Im Vergleich zu herkömmlichen Fernsehern benötigen OLEDs keine Hintergrundbeleuchtung. Die Geräte können deshalb dünner und leichter gebaut werden, außerdem erzeugen sie ein tiefes, satteres Schwarz. Vorangetrieben wird die Technik von LG, aber auch Sony und Philips setzen mittlerweile auf OLED.

Marktführer Samsung muss sich deshalb etwas einfallen lassen – und könnte mit sogenannten QLED-Fernsehern kontern. Das steht für „Quantum Dot Light Emitting Diodes“ und ist quasi eine Weiterentwicklung von OLED. Die Technik soll bei besserem Bild stromsparender, die Displays zudem günstiger zu fertigen sein. Wie sich die Technik am Ende gegen die bereits bestehenden OLEDs schlägt, wird sich zeigen.Fernseher China Fotostrecke 14.29

3D ist tot – folgt nun die Kurve?

Trotz aller Bemühungen seitens der Industrie setzt sich 3D abseits des Kinos nicht durch. Samsung und LG haben die Technik aus ihren Flaggschiff-Geräten gestrichen, auch andere Hersteller legen kaum noch Wert darauf. Doch wie sieht es eigentlich bei Curved-TVs aus, also Fernsehern mit gekrümmten Bildschirmen? Vor allem Samsung bewirbt diese exzessiv, auch wenn ein konkreter Nutzen fraglich ist.

Das US-Technikportal „Cnet“ fragt sich deshalb: Wird die Kurve noch ein weiteres Jahr überstehen? Denn außer Samsung scheinen nahezu alle Hersteller das Experiment eingestellt zu haben. Wir meinen: 2017 wird es definitiv noch Curved-Fernseher geben, immerhin zeigte Samsung erst vor wenigen Tagen einen neuen gekrümmten UHD-Blu-ray-Player. Doch 2018 ist vermutlich schon der nächste Trend da – etwa ein Fernseher zum Zusammenrollen.

Die China-Fernseher kommen

„Made in China“, das stand früher für Ramsch von Billig-Klitschen aus Fernost. Dieses Image hat sich längst gewandelt: Der chinesische Hersteller Huawei beweist seit Jahren, dass auch außerhalb des Silicon Valleys und Südkoreas beeindruckende Smartphones entwickelt werden. Nun wollen Unternehmen wie Hisense, LeEco und TCL im TV-Segment zeigen, dass High-Tech auch für den schmalen Geldbeutel möglich ist. Ob sie am Ende wirklich mit den Großen der Branche mithalten können, wird sich zeigen – zumindest im günstigeren Einsteigersegment dürften sie Marktanteile erkämpfen.  iPhone 8 Ticker (NICHT ÄNDERN) 1958

Nach iPhone-Exklusivität: Super Mario hüpft bald auch auf Android-Smartphones

Er ist eine der berühmtesten Videospielfiguren der Welt: Super Mario, der unermüdlich im Blaumann und mit roter Mütze seine Herzensdame Prinzessin Peach aus den Fängen der bösen Riesenschildkröte Bowser rettet. Seit drei Jahrzehnten bestritt der schnauzbärtige Klempner, der weniger Italienisch als der Durchschnittsdeutsche spricht, seine Abenteuer exklusiv auf Nintendos Konsolen. Das änderte sich am 15. Dezember, als der Knubbel-Klempner seine Premiere auf Apples iPhone feierte (hier erfahren Sie mehr über die Entstehungsgeschichte).

„Super Mario Run“ kommt für Android

„Super Mario Run“ wurde ein riesiger Hit: Innerhalb von zwei Wochen wurde es mehr als 50 Millionen Mal heruntergeladen. Demnächst scheint die iPhone-Exklusivität vorbei zu sein: Nintendo hat in Googles Play Store die Möglichkeit eingerichtet, sich für den Start von „Super Mario Run“ vorab zu registrieren. Dadurch wird man benachrichtigt, sobald das Spiel heruntergeladen werden kann. Wann genau das Spiel für Android-Smartphones und -Tablets erscheint, ist bislang nicht bekannt – vermutlich wird es noch einige Wochen dauern.Snes Mini

Viel Kritik von den Fans

Der Hype um „Super Mario Run“ war groß, allerdings kam das Spiel nur bei wenigen Kunden gut an. Im Schnitt gibt es im App Store bei mehr als 3000 Bewertungen nur 2,5 von fünf möglichen Sternen.

Der Grund: Vielen Spielern ist die kostenlose Demo zu kurz, nach drei Welten muss man zahlen. Der Preis ist mit 10 Euro für die vergleichsweise kurze Spielzeit sehr hoch, zumal Nintendo bereits bestätigt hat, dass keine größeren Erweiterungen geplant sind. Außerdem kritisierten viele Nutzer, dass „Super Mario Run“ nur mit einigermaßen guter Internetverbindung funktioniert, offline lässt sich das Spiel nicht zocken. Nintendo hat sich bislang nicht zu den Kritikpunkten der Fans geäußert. Womöglich wird man im Zuge der Android-Veröffentlichung neue Features bereitstellen.Mario auf dem iphone_15Uhr

Video aufgetaucht: Gibt’s das iPhone 7 bald in Diamantweiß?

Als Apple das iPhone 3G vorstellte, flippten die Fans aus: Neben dem Modell mit schwarzer Plastikrückseite gab es erstmals ein vollständig weißes Smartphone. Damals waren weiße Geräte noch Apples Markenzeichen. Als weißes Modell konnte man aber nur die teurere iPhone-Version mit 16 GB Speicher kaufen. Ein echter Hingucker und für viele wohl auch Statussymbol. Nun könnte das erste Mal seit dem iPhone 4s wieder ein weißes iPhone anstehen – als Variante des iPhone 7.

+++ Alle iPhone 8 Gerüchte finden Sie hier +++

Darüber spekuliert hatten Apple-Blogs schon seit einigen Wochen, vor allem wegen der hohen Popularität des iPhone 7 im glänzenden Diamantschwarz – zu englisch „Jet Black“. Die weißen Modelle werden daher entsprechend als „Jet White“ gehandelt, das deutsche Äquivalent würde dann Diamantweiß lauten. Nun ist ein Video aufgetaucht, das jeweils ein iPhone 7 und ein iPhone 7 Plus in glänzendem Jet White zeigen soll. AirPods 16.19

iPhone 7 und 7 Plus im weißen Gewand

Der kurze Clip stammt vom Twitter-Kanal von Sonny Dickson. Der Australier hat den Ruf, notorisch gut über geheime Apple-Geräte informiert zu sein. Auch Prototypen noch nicht angekündigter iPhones konnte Dickson in den vergangenen Jahren bereits häufiger in die Kamera halten.

Ob die beiden iPhone 7 echt sind, ist natürlich trotzdem nicht sicher. Dagegen spricht etwa, dass auf der Rückseite des regulären Modells kein Apple-Logo zu sehen ist. Beim Apfel-Logo des Plus-Modells scheint es sich zudem um einen silbernen Einsatz zu handeln. Beim offiziellen iPhone 7 in Jet Black ist das Logo dagegen einfach ein Stück weit ins Gehäuse hineingefräst und kommt so ohne den glänzenden Einsatz aus. Das weiße Plastik der beiden iPhones im Video ist außerdem deutlich matter als das hochglänzende des diamantschwarzen iPhone 7.

Ist das weiße iPhone 7 echt?

Eventuell könnte es sich also einfach um eines der vielen farbigen Plastikgehäuse handeln, die bei chinesischen Onlinehändlern wie Alibaba für das iPhone 7 gehandelt werden. Das Unternehmen Colorware bietet zudem modifizierte Geräte an, bei denen Gehäusematerial und -farben möglich sind, die vom Hersteller nicht angeboten werden. Und auch ein weißes iPhone ist im Programm.

Für das wohl 2017 geplante iPhone 8 scheint Apple ohnehin ein komplett neues Design geplant zu haben. Ob dann auch ein weißes Modell angeboten wird?

iPhone Tricks neu 20.00