Risiko Cyberattacke: Dieses U-Boot trägt britische Nuklearwaffen – und läuft noch mit Windows XP

Wer seinen PC immer noch mit Windows XP betreibt, läuft Gefahr, sich jederzeit einen Virus oder Trojaner einfangen zu können. Selbst, wenn der Rechner nicht am Internet hängt. Trotzdem werden auch deutlich sicherheitsrelevantere Systeme nach wie vor mit dem Uralt-System betrieben. Etwa Geldautomaten – oder Atom-U-Boote.

Davor warnt Lord Des Browne, von 2006 bis 2008 britischer Verteidigungsminister unter Tony Blair. Gegenüber dem Magazin „The New Yorker“ äußerte Browne nun ernsthafte Bedenken bezüglich der Sicherheit der britischen Nuklearwaffen. Statt eine Software selbst zu entwickeln, hatte man nämlich 2008 für die vier britischen Atom-U-Boote der Vanguard-Klasse mit ihren insgesamt 40 Nuklearsprengköpfen auf Windows XP gesetzt – aus Kostengründen. „Es ist schockierend, dass mein Computer daheim eine neuere Windows-Version nutzt als die Militär-U-Boote Großbritanniens“, so Browne.T-80_13Uhr

Windows XP ist ein echtes Risiko

Der Ex-Minister ist mittlerweile als stellvertretender Vorsitzender für die „Nuclear Threat Initiative“ (NTI) aktiv, eine Organisation, die die weltweite Gefahr durch Nuklearwaffen reduzieren will. Er leitet dort eine Arbeitsgruppe zum Risiko von Cyberattacken auf Nuklearsysteme. Eine Gefahr, die seiner Meinung nach von vielen Menschen in Machtpositionen unterschätzt wird. Auch eine Malware-Infektion der britischen Nuklear-U-Boote sieht er als echtes Risiko.

Das Problem: Windows XP wird schon seit letztem Jahr offiziell nicht mehr unterstützt, Sicherheitsupdates gibt es nur für Spezialversionen. Ob auch die U-Boote diese Systeme nutzen, ist nicht bekannt. Microsoft selbst gibt an, man solle XP nicht als sicheres System betrachten – und eine moderne Version einsetzen.Zumvalt 15.54

Auch, dass die Computer in den U-Booten nicht am Internet hängen, bietet keinen ausreichenden Schutz. Der Stuxnet-Angriff auf iranische Atomanlagen konnte von Geheimdiensten über infizierte USB-Sticks abgewickelt werden. Der Trojaner wickelte auch ohne Steuerung von außen sein Programm ab. In Bezug auf Nukearwaffen eine unheimliche, allerdings wegen der fehlenden Kontrolle der Infektion eher unwahrscheinliche Variante.

Uralt-Technik mit Vernichtungspotenzial

Dass Militärtechnik auf uralten Systemen beruht, ist indes keine Ausnahme. Die Abschussanlagen der US-Interkontinentalrakete „Minuteman III“ setzt etwa nach wie vor auf 8-Zoll Floppy-Disketten. Die Datenträger fassten in der größten Version ganze 1,2 Megabyte und wurden bereits in den 70ern durch kleinere Nachfolger ersetzt. Besonders skurril: Disketten wird in der Regel eine Lebensdauer von zehn bis 30 Jahren nachgesagt, für das US-Nuklearprogramm müssen also weiterhin die völlig veralteten Disketten nachproduziert werden.FS USS Zumwalt_9Uhr

Amazon Echo: Polizei will Amazons Siri-Lautsprecher befragen – als Zeuge in einem Mord

Amazons Sprachassistentin „Alexa“ ist möglicherweise Zeugin eines Mordes im US-Bundesstaat Arkansas geworden. Ihre Befragung durch die Ermittler gestaltet sich allerdings schwierig, denn „Alexa“ ist nur die digitale Stimme des sprachgesteuerten Lautsprecher Amazon Echo, der am Ort des Verbrechens installiert war. Der Zugriff auf die Daten sei unbedingt notwendig, schrieb der Staatsanwalt von Benton County, Nathan Smith, in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur AFP.

Die Ermittler erhoffen sich Aufschluss über den Mord an dem 47-jährigen Victor Collins. Er war im November 2015 tot in der Badewanne von James Bates in Bentonville gefunden worden, an seiner Leiche fanden sich Spuren von Schlägen. Bates wird des Mordes verdächtigt.

Während der Ermittlungen fand ein Polizist in dessen Haus die Amazon-Echo-Anlage. Sie besteht aus mehreren der Lautsprecher, die mit dem Wort „Alexa“ aktiviert werden, um wie Apples Siri Rechercheanfragen und ähnliche Befehle entgegenzunehmen.Amazon Echo Google Apple Datensammler_10.30

Amazon gibt die Daten nicht heraus

Bislang hat Amazon keine Daten von Bates‘ digitalem Assistenten herausgegeben, wie Bates‘ Verteidigerin Kimberly Weber mitteilte. Auch wenn mögliche Aufnahmen des digitalen Assistenten ihren Mandanten wahrscheinlich entlasten würden, begrüße sie „die Bemühungen von Amazon, die Privatangelegenheiten meines Mandanten zu schützen“. Amazon wollte sich auf Anfrage von AFP nicht zu dem Fall äußern.

Nach offiziellen Angaben speichert Echo nur dann Sprachaufnahmen, wenn das Aktivierungswort „Alexa“ gesagt wurde. Vorher lauscht Echo nur in den Raum, um den Aktivierungsbefehl bemerken zu können. Sollten Täter oder Opfer also nicht zufällig während des Mordes „Alexa“ gerufen haben, sollt Amazon also eigentlich keine Aufzeichnungen der Tat besitzen.Amazon Echo ausprobiert 17.35h

Amazon Echo ist ein Verkaufsschlager

Diese Woche hatte der Konzern mitgeteilt, er habe im diesjährigen Weihnachtsgeschäft „Millionen“ der Anlagen verkauft. Nach Schätzungen von Analysten waren seit der Markteinführung von Amazon Echo bis zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft rund fünf Millionen der Geräte verkauft worden. Der Fall in Arkansas wirft erneut die Frage auf, wie angesichts der zunehmenden Nutzung digitaler Geräte der Datenschutz und die Interessen von Sicherheitsbehörden in Einklang zu bringen sind. Nach einem islamistischen Anschlag in San Bernardino, bei dem im Dezember vergangenen Jahres 14 Menschen erschossen worden waren, hatte das US-Justizministerium versucht, Apple zur Entschlüsselung des iPhones des Täters zu zwingen.

Apple begründete seine Weigerung damit, dass kein Präzedenzfall für eine Missachtung der Bürgerrechte geschaffen werden dürfe. Das FBI knackte das Smartphone des Attentäters schließlich ohne Hilfe des Technologiekonzerns.

Faktenstück Amazon 10.40

Rätsel auf Reddit: Was stimmt nicht mit diesem Bild?

Wieder einmal zerbrechen sich viele Menschen in den sozialen Netzwerken den Kopf über ein scheinbar triviales Rätsel. Diesmal geht es um ein Bild, das ein User mit Namen „jr0d7771“ vor einigen Tagen auf Reddit gepostet hat und das sich seitdem in Windeseile über die Kanäle verbreitet.

Auf den ersten Blick handelt es sich um ein ganz gewöhnliches Foto von sechs jungen Frauen, die auf einem Sofa sitzen. Das Bild wurde allem Anschein nach in einer Football-Fankneipe aufgenommen. Erst wenn man die Aufgabe, die der Autor des Posts stellt, liest, kommt man ins Grübeln: „Finde die Beine des Mädchens in der Mitte.“

Das ist nämlich gar nicht so einfach, wie es zunächst klingt. Können Sie die Beine auf Anhieb zuordnen? Auch die Reddit-User hatten zunächst ihre Schwierigkeiten.

Doch hier kommt die Lösung: Eigentlich geht es gar nicht um die Beine des Mädchens in der Mitte. Die Fragestellung führt also bereits in die Irre – eine beliebte Technik bei optischen Täuschungen. Der Trick ist vielmehr, auf die Beinpaare auf der linken Seite zu achten. Dort nämlich ist bei genauem Hinsehen zu erkennen, dass das aufgerissene Hosenbein gar nicht zu dem Mädchen ganz links gehört, sondern zu der Freundin neben ihr. In Wirklichkeit sind es also die Beine des zweiten Mädchens, die nicht oder nur sehr schwer zu erkennen sind. 

Sobald das klar ist, lässt sich die optische Täuschung ganz leicht auflösen, wie ein anderer findiger User gezeigt hat:

Beine Auflösung

Also eigentlich alles ganz einfach. Für viele Internetnutzer war das an Heiligabend gepostete Bilderrätsel aber dennoch ein willkommener Zeitvertreib über die Feiertage und zwischen den Jahren. In Foren und Kommentarspalten wurde ausgiebig diskutiert. Der Originalpost auf Reddit, der so viel Verwirrung stiftete, bekam von den anderen Usern des Netzwerks mehr als 6000 Upvotes.

Huawei Mate 9 im Test: Akkugigant mit Doppelknipse

Mehr ist mehr – das ist seit jeher das Motto der Technikwelt. In den vergangenen Jahren wurden die Smartphones größer und schneller, bekamen mehr Megapixel und Prozessoren spendiert. Doch mittlerweile scheint die Grenze des Sinnvollen erreicht, zumindest was die Bildschirmgröße betrifft – das Durchschnitts-Smartphone rangiert zwischen 5 und 6 Zoll.

Mit seiner Mate-Reihe besetzt der chinesische Hersteller Huawei traditionell das obere Ende der Größen-Skala, der Screen des diesjährigen Modells – das Mate 9 – misst satte 5,9 Zoll. Ein echter Brocken, vollgestopft mit Technik. Wir haben das Smartphone ein paar Wochen ausprobiert und sagen, welche Dinge uns begeistert haben – und welche nicht.

Das hat uns gefallen

1. Zeitloses Design

Optisch erfindet Huawei das Rad nicht neu, das Gerät sieht in vielerlei Hinsicht aus wie das Mate 8. Der einzige Unterschied: Die Kamera auf der Rückseite hat nicht eine, sondern zwei Linsen. Das Design wirkt mit seinem glatten, schnörkellosen Aluminiumrücken zeitlos elegant. Die Ränder neben dem Display sind sehr schlank, sodass das Smartphone trotz des XXL-Bildschirms vergleichsweise kompakt wirkt. Wie enorm die Platzersparnis ist, zeigt ein Vergleich mit dem aktuellen iPhone 7 Plus, das trotz kleinerem Screen (5,5 Zoll) fast genauso groß und schwer ist.Huawei-Mate9-e

2. Großer Akku mit QuickCharge-Technik

Das Besondere an der Mate-Reihe war stets der überdurchschnittlich große Akku. Und auch das Mate 9 ist ein Dauerläufer: Der Akku hat eine Kapazität von 4000 Milliamperestunden und hält bei durchschnittlicher Nutzung zwei Tage durch. Selbst Power-User kommen locker über einen Tag, ohne nachzuladen. Rechenintensive Apps wie 3D-Spiele verkürzen die Laufzeit natürlich drastisch. Immerhin: Dank QuickCharge-Technik ist der Akku innerhalb einer Stunde zu etwa 80 Prozent aufgeladen. Das passende Schnellladenetzteil (USB-C) ist bereits im Lieferumfang enthalten und muss nicht wie bei einigen anderen Herstellern zusätzlich gekauft werden

3. Gute Ausstattung

Auch die technischen Daten begeistern. Der Achtkern-Prozessor vom Typ Kirin 960 und vier Gigabyte Arbeitsspeicher liefern genug Rechenpower für jede App. In Benchmarks landet das Huawei Mate 9 auf Augenhöhe mit Galaxy S7 und Google Pixel. Interessant für Gamer: Die von Google mit Android 7.0 eingeführte neue Grafik-Engine Vulkan, die für butterweiche Animationen sorgt, wird unterstützt. Selbstverständlich werden auch Wlan-ac, Bluetooth 4.2 sowie LTE Cat12 unterstützt, das Datenraten bis zu 600 Mbit/s ermöglicht – davon kann man im deutschen Mobilfunknetz noch träumen.Huawei-Mate9-a

4. Schnelle Kamera

Bei der Kamera handelt es sich um die zweite Generation der gemeinsam mit Leica entwickelten Dual-Optik. Beide Sensoren haben unterschiedliche Auflösungen: Der Farbsensor knipst mit 12, der Schwarz-Weiß-Sensor (Monochrom) mit 20 Megapixeln. Dadurch ist es möglich, zu zoomen, ohne allzu viele Bildinformationen zu verlieren. Mit einem echten optischen Zoom ist das Ergebnis aber nicht zu vergleichen, wenn möglich sollte man näher an das Foto-Objekt herangehen. Mit dem Monochrom-Sensor entstehen großartige, detailreiche Schwarz-Weiß-Bilder – siehe Fotostrecke unten.

Der Farbsensor wird von einem optischen Bildstabilisator unterstützt, der nervige Verwackler in Videos minimiert. Gut gefallen hat uns die schnelle Auslösegeschwindigkeit. Der in die Kamera-App integrierte Profi-Modus bietet viele zusätzliche Funktionen wie unterschiedliche Belichtungszeiten und ISO-Anpassungen, dort kann man auch Bilder als RAW speichern. Vollends überzeugen konnte uns die Kamera aber nicht, dazu unten mehr.

5. MicroSD-Slot

Der interne Speicherplatz ist mit 64 Gigabyte üppig, reicht es trotzdem nicht, kann man via microSD aufrüsten. Alternativ kann lässt sich der Slot auch mit einer zweiten SIM-Karte bestücken, dadurch kann man etwa Dienst- und Privatnummer trennen.Huawei-Mate9-d

6. Android 7 vorinstalliert

Das Mate 9 ist eines der ersten Smartphones mit dem aktuellen Android 7 Nougat. Die neue Betriebssystem-Version bringt weitere Emojis, einen Multi-Window-Modus (zeigt zwei Apps parallel an), ein überarbeitetes Benachrichtigungsmenü und App-Shortcuts. Auf dem Mate 9 läuft aber kein pures Android, stattdessen wurde das hauseigene EMUI 5.0 übergestülpt, das in vielen Punkten verbessert wurde. Wem das nicht gefällt, der kann einen anderen Launcher (etwa Nova) darüber installieren.

Das hat uns nicht so gut gefallen

1. Bildschirm nur Full-HD

Eigentlich macht der Bildschirm des Mate 9 in puncto Kontraste und Helligkeit eine gute Figur. Der große Wermutstropfen: Huawei setzt erneut auf Full-HD (1920 x 1080) und nicht auf die höhere WQHD-Auflösung (2560 x 1440). Wer mit dem Smartphone lediglich surft, dürfte sich daran nicht stören. Für VR-Brillen (etwa Googles Daydream VR) ist die Full-HD-Auflösung aber zu niedrig, die virtuellen Welten werden pixelig dargestellt. Wem das wichtig ist und wer tiefer ins Portemonnaie greifen kann, sollte einen Blick auf die 1400 Euro teure Porsche-Edition des Mate 9 werfen. Dieses misst 5,5 Zoll und hat eine WQHD-Auflösung.

Ab Werk ist übrigens auch beim normalen Mate 9 eine Schutzfolie angebracht, die das Display schützt, Fingerabdrücke aber geradezu magisch anzieht. Wem diese nicht gefällt, der kann sie selbstverständlich entfernen.Mate9FS

2. Bokeh-Modus und Verschönerungs-Effekt

Bei Tageslicht oder in hellen Räumen macht die Kamera lebendige, detailreiche Bilder. Die Farben sind satt, aber nicht zu grell. Durchwachsener ist das Ergebnis bei schlechten Lichtbedingungen: Im Dunkeln sind die Bilder nicht so scharf wie bei der Konkurrenz, auch der Bokeh-Modus arbeitet nicht so sauber wie erhofft. Immer wieder entdeckt man sichtbare Unschärfen und Fehler – das ist vor allem bei Porträts ärgerlich (siehe Fotostrecke). Hier sollte Huawei noch per Software-Update nachjustieren. Und über den Verschönerungs-Effekt, der quasi das Make-up ersetzen soll, wollen wir lieber nicht zu viele Worte verlieren – glücklicherweise kann man diesen deaktivieren.

3. Kein wasserdichtes Gehäuse

Das Gehäuse ist schick, im Gegensatz zum Galaxy S7 oder iPhone 7 Plus aber leider nicht wasserdicht. Bei der nächsten Poolparty sollte man das Mate 9 also lieber im Haus lassen.

Fazit: Sehr gut, aber kein Schnäppchen

Wenn man auf der Suche nach einem schicken, großen Smartphone mit guter Akkulaufzeit und aktuellem Betriebssystem ist, ist das Mate 9 eines der besten Android-Smartphones, das man derzeit kaufen kann. Mit 64 Gigabyte (der via microSD erweitert werden kann) hat man genügend Speicher. Wer will, kann diesen via microSD erweitern. Und Gamer kommen dank des pfeilschnellen Prozessors voll auf ihre Kosten. Die Kamera ermöglicht großartige Schwarz-Weiß-Fotos und tolle Farbaufnahmen bei Tageslicht. Wird es schummrig, machen Konkurrenten wie das Galaxy S7 bessere Bilder. Verbesserungsbedarf gibt es beim Bokeh-Modus. 

Mit 700 Euro ist das Huawei Mate 9 allerdings kein Schnäppchen. Gelegentlich konnte man das Telefon bereits für unter 600 Euro ergattern, dieser Preis ist angemessen und auf Augenhöhe mit dem etwas kleineren Galaxy S7 Edge (5,5 Zoll).

"Game of Thrones" und Co.: Auf diese Serien waren Raubkopierer dieses Jahr am schärfsten

Früher gab es kaum eine Alternative: Wer eine US-Serie nicht erst Jahre später im Fernsehen oder auf DVD schauen wollte, musste sie illegal aus dem Netz laden. Mit Streaming-Diensten wie Netflix gibt es heute eine tolle, legale Möglichkeit, die neuesten Serien auf Abruf zu schauen. Trotzdem werden viele Serien weiter illegal heruntergeladen. Das Portal „Torrentfreak“ hat ausgewertet, welche Serien 2016 am häufigsten aus dem Netz gezogen wurden.

Diese Serien luden Raubkopierer am häufigsten

  1. Game of Thrones
  2. The Walkind Dead
  3. Westworld
  4. The Flash
  5. Arrow
  6. The Big Bang Theory
  7. Vikings
  8. Lucifer
  9. Suits
  10. The Grand Tour

Wie schon im letzten Jahr erobert die Fantasy-Saga „Game of Thrones“ auch 2016 den Download-Thron. Kein Wunder: In den USA bekommen sie nur die Abonnenten des PayTV-Sender HBO zu sehen, in Deutschland muss man Sky-Kunde sein, um Jon Snow und Co. beim Kämpfen zusehen zu dürfen. Auch „The Walking Dead“ und „Westworld“ stehen in den USA nur über PayTV zur Verfügung. Spannend: Mit „Lucifer“ und „The Grand Tour“ sind erstmals Exklusiv-Serien von Amazon Prime Video auf der Liste.Westworld_20.40

Drei neue Serien in den Top Ten

Die meisten der Serien sind schon seit mehreren Jahren unter den Top Ten, wenn auch auf wechselnden Positionen. „Game of Thrones“ und „Walking Dead“ halten 2016 ihre Plätze, die Nerd-Comedy „The Big Bang Theory“ war letztes Jahr etwa noch auf Platz 3. Neu hinzugekommen sind die als „Game of Thrones“-Nachfolger gehypte Science-Fiction-Serie „Westworld“, „Lucifer“, in dem sich der Teufel aus Langeweile als Nachtclub-Besitzer versucht, sowie „The Grand Tour“, Amazons Neuauflage des britischen Auto-Hits „Top Gear“. Die drei Serien feierten jeweils 2016 Premiere.

Um die Beliebtheit auszuwerten verließ sich „Torrentfreak“ auf die Downloads über die sogenannte Torrent-Technologie. Über die laden die Nutzer nur eine Start-Datei herunter. Die weiß dann, welcher andere Nutzer welchen Teil der gesuchten Datei zum Download anbietet und verknüpft die Nutzer untereinander. So laden alle Nutzer die Dateien voneinander herunter, ein zentraler Server ist nicht nötig. Dadurch lassen sich die Raubkopien schwer aus dem Netz entfernen, die einzelnen herunterladenden Nutzer können von Behörden und Abmahnanwälten aber relativ gut identifiziert werden.Porno Abmahn-Anwälte 16.45

Aktuelle Studie: Diese Apps saugen auf Ihrem Smartphone Akku und Datenvolumen leer

Wenn man Menschen fragt, was sie an ihrem Smartphone am meisten nervt, dürften zwei Antworten ganz vorne dabei sein: Der Akku hält nicht lange genug durch – und das Datenvolumen ist in der Regel viel zu schnell futsch. An beidem sind in der Regel Apps schuld, die mehr Ressourcen schlucken als nötig. Eine aktuelle Studie zeigt nun, welche Apps auf Android-Smartphones am meisten Ärger machen.

Darum sollte man die Facebook-App löschen 11-30++ Alle Gerüchte zum Samsung Galaxy S8 ++

Die Virenexperten von Avast haben dazu die anonymisierten Daten von drei Millionen Android-Smartphones, auf denen ihre Antiviren-Software läuft, für den Zeitraum zwischen Juli und September 2016 ausgewertet. Sie suchten nach denjenigen Apps, die am meisten die Performance beeinträchtigten sowie das Datenvolumen und den Akku belasteten. An die Daten kommt Avast, weil die Antiviren-App die Verhaltensweise der installierten Apps auf Auffälligkeiten untersucht – um so Viren und Trojaner aufzuspüren.

Life Hacks Handy schneller laden 19.15

Um wirklich relevante Daten zu sammeln, wurden für die Studie nur Apps berücksichtigt, die über Googles Playstore auf mehr als 50.000 Smartphones installiert wurden. Dabei wurde unterschieden, ob der hohe Verbrauch von der App selbst – und damit auch im Hintergrund – oder durch die intensive Nutzung verursacht wurde.

Und natürlich waren auch die üblichen Verdächtigen dabei.

Diese Apps belasten Akku, Performance und Datenvolumen am meisten (Hintergrund):

  1. Facebook (Soziales Netzwerk)
  2. musical.ly (Video-Karaoke)
  3. Google Maps (Navigation)
  4. Whatscall (Telefonie-App)
  5. Daily Mail Online (Nachrichten)
  6. Instagram (Soziales Netzwerk)
  7. ynet (Nachrichten)
  8. Blackberry Messenger (Messenger)
  9. Facebook Pages Manager (Verwaltungstool)
  10. Facebook Messenger (Messenger)

Auffällig: Inklusive Instagram stammen vier der hungrigsten Hintergrund-Apps von Facebook. Eine weitere App des Unternehmens – Whatsapp – hat es diesmal nicht unter die Top 10 geschafft, war in früheren Tests aber regelmäßig vertreten.

Diese Apps belasten Akku, Performance und Datenvolumen am meisten (Vordergrund):

  1. Snapchat (Soziales Netzwerk/Messenger)
  2. Spotify Music (Musik-Streaming)
  3. Wattpad (Soziales Netzwerk/Schreibtool)
  4. Line (Messenger)
  5. Amazon Shopping (Online Shopping)
  6. Tinder (Dating-App)
  7. SmartNews (Nachrichten)
  8. Clean Master (Reinigungstool)
  9. Google Sheets (Tabellenkalkulation)
  10. The Guardian (Nachrichten)

Nicht auf die Liste schaffte es überraschend Pokémon Go. Die Trend-App des Sommers landete immerhin auf Platz 13. Sie konnte den Akku im Schnitt in 2 Stunden und 40 Minuten von 100 Prozent leerbekommen.

01-Schluss mit Akku-Stress20h

Die beiden Listen berücksichtigen allerdings nur Apps, die in der Summe aller Unterrubriken die schlimmsten Auswirkungen hatten, in den einzelnen Bereichen sah das Ergebnis durchaus anders aus. Bei den reinen Batterie-Fressern nehmen etwa drei Samsung-Apps die ersten drei Plätze ein, sie sollen die Datenübertragung erleichtern und für mehr Sicherheit sorgen. Facebook schafft es hier nicht in die Top 10. Skurril: Auch zwei Energiespar-Apps („Power Battery Saver“ und „Power Battery Optimum Cleaner“) finden sich unter den fiesesten Akku-Sündern.Smartphones unter 300 Euro 6.30h

Support wird eingestellt: Für diese Windows-Versionen gibt es den Firefox-Browser bald nicht mehr

Noch vor wenigen Jahren war Firefox der beliebteste Browser der Welt, in Deutschland schwören immer noch Unmengen von Nutzern auf den flinken Fuchs. Ab nächstem Jahr sollten viele davon lieber darauf verzichten: Der Support für Windows XP und Vista für den Firefox läuft 2017 aus. Vor allem für Nutzer von XP ist das eine extrem schlechte Nachricht.

Einige Monate bleiben aber noch: Ab März werden alle Firefox-Nutzer der beiden alten Windows-Versionen automatisch auf die sogenannte „Extended Support Release“-Version des Browsers umgestellt. Die ist eigentlich für Unternehmen gedacht. Den für diesen Zeitraum geplanten Firefox 52 dürften Nutzer von Windows XP und Windows Vista damit nicht mehr erhalten. Immerhin soll es noch bis zum September 2017 Sicherheits-Updates geben, kündigte Mozilla in einem Blog-Post an. Dann ist offiziell Schluss. Zukunft des Firefox 13.45

Kein sicherer Browser für XP

Für XP-Nutzer ist das besonders bitter: Firefox ist der letzte große Browser, der auf dem veralteten System überhaupt noch unterstützt wird. Chrome hatte bereits im April seine letzte sichere Version für XP veröffentlicht. Microsoft strich dem beliebten Windows XP schon vor zwei Jahren offiziell den Support, durch Tricks kann man sich aber zumindest bis 2019 noch mit Sicherheitsupdates versorgen. Auf einen sicheren Browser muss man aber ab September 2017 verzichten.

Auch Nutzern von Vista streicht Microsoft ab dem 11. April 2017 den Support. Das dürfte aber deutlich weniger Nutzer treffen. Während Windows XP weltweit immer noch einen Marktanteil von mehr als 8 Prozent hat, dümpelt Vista schon eine ganze Weile unter einem Prozent herum.Google Chrome 2015 13.30

Auch Mozilla empfiehlt ein sicheres Windows

Die Konsequenzen sollten für Nutzer beider Systeme aber klar sein: Sie sollten möglichst schnell auf eine sichere Version des Betriebssystems wechseln. Das empfiehlt auch Mozilla. Selbst dem mittlerweile sieben Jahre alten Windows 7 wird erst 2020 der Stecker gezogen, das aktuelle Windows 10 wird von Microsoft gar noch bis 2025 mit Sicherheitsupdates versorgt.