
Wissen Sie nicht, was Sie schenken sollen – auch wenn Geld keine Rolle spielt? BILD hat ein paar Tipps für garantiert luxuriöse Geschenke.
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News aus der digitalen Welt

Wissen Sie nicht, was Sie schenken sollen – auch wenn Geld keine Rolle spielt? BILD hat ein paar Tipps für garantiert luxuriöse Geschenke.
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US-Medien haben einen Codenamen aufgetan, unter dem das iPhone 8 mit neuester Technologie entwickelt wird: „Ferrari“.
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Die ersten Smartwatches mit Android Wear 2.0 kommen Anfang 2017 in den Handel. Auch viele ältere Modelle sollen ein Update erhalten.
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Ob als Foto oder als Video – BILD erklärt, wie Sie die schönsten Weihnachtsmomente mit Digitalkamera oder Smartphone festhalten.
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Eine neue Studie enthüllt die übelsten Akku-Killer, Handybremser und Speicherfresser unter den am häufigsten genutzten Apps.
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Gerade zu dieser Jahreszeit häufen sich die Aktivitäten Krimineller im Netz. BILD zeigt, wie Sie sich schützen.
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Als noch der träge Internet Explorer das Netz beherrschte, war Mozillas Firefox wie ein Befreiungsschlag. Über Jahre eroberte der freie Browser aus der Open-Source-Gemeinde immer größere Marktanteile, wurde gar zum beliebtesten Browser weltweit. Dann kam Google Chrome und krallte sich den Thron. Bei Mozilla arbeitet man fieberhaft daran, den Firefox wieder auf ein Niveau mit der Konkurrenz zu bringen. Den Plan, ihn ganz neu zu erfinden, hat man aber wieder verworfen.
Seine einstigen Vorteile hat der Firefox längst eingebüßt. Früher war er schneller als die Konkurrenz, zudem ließ er sich mit Plug-ins immer weiter an den eigenen Geschmack anpassen. Das einst so schlichte Design wirkt im Vergleich zu Googles Chrome oder dem Windows-10-Browser Edge mittlerweile ziemlich überladen. Und in einigen Bereichen hinkt der Firefox den Konkurrenten einfach unerträglich hinterher.Google Chrome 2015 13.30
Während Chrome und auch der Edge-Vorgänger Internet Explorer schon seit 2009 eigene Prozesse für einzelne Tabs nutzen, hat Mozilla das Feature immer noch nicht für alle Nutzer ausgerollt. Dabei hat das spürbare Vorteile: Während beim Firefox ein einzelner abgestürzter Tab den ganzen Browser abschießen kann, reicht es in Chrome, diesen einzelnen Tab zu schließen. Alle anderen funktionieren normal weiter.
Im Firefox wurde diese Funktion das erste Mal im August dieses Jahres mit Version 48 eingeführt – aber nur für die Hälfte der Nutzer. Das ist besonders schade, weil durch Unterstützung mehrerer Firefox-Prozesse nach Angaben von Mozilla auch die Surf-Geschwindigkeit dramatisch gesteigert wird. Mittlerweile ist man bei Version 50 und hat das Feature immer noch nicht für alle Nutzer freigegeben. Schuld sind mögliche Probleme mit Erweiterungen, erklärt Mozilla in einem Blogpost zu kommenden Updates. Auch Version 51 soll nur weitere, aber immer noch nicht alle Nutzer ins Boot holen.
Auch in Bezug auf Sicherheit will Mozilla aus der Umstellung Kapital schlagen. Durch die Aufteilung auf mehrere Prozesse soll der Firefox in Zukunft auch „Sandboxing“ lernen. Dabei wird der in einem Prozess ausgeführte Programm-Code auf diesen Prozess beschränkt, mögliche Angreifer können nicht auf andere Systemteile zugreifen. Bei anderen Programmen ist das Standard. Eine erste, rudimentäre Version hat Mozilla jetzt in der aktuellen Version integriert, man will darauf weiter aufbauen. Ein längst überfälliger Schritt.Firefox mit Chromium-Basis 18.25h
Der Plan, den Browser komplett neu zu erfinden, wurde indes wieder gekippt. Unter dem Namen „Tofino“ hatte Mozilla ab April damit experimentiert, das Interface und die Benutzerführung seines Browsers von Grund auf neu zu erfinden und an die geänderten Bedürfnisse eines immer mehr von Bildern und Videos dominierten Internet anzupassen. Das Ergebnis war etwas ernüchternd, berichtet der Projektleiter in einem abschließenden Blog-Post. Die Nutzer waren mit den vielen Neuerungen schlicht überfordert – und wollten das alte Interface zurück. Daraus gelernt hat man aber trotzdem, die Gruppe arbeitet aktuell daran, zumindest einige der Änderungen in den klassischen Firefox zu übertragen.
Damit wählt man die sichere Variante, der komplette Neustart fällt aus. Ob er den Firefox tatsächlich wieder auf den ersten Platz gebracht hätte, sei einmal dahingestellt. Sicher ist aber: Jahre später mit längst überfälligen Features nachzuziehen, mag etwas Boden gutmachen, die Herzen der Nutzer gewinnt man so nicht zurück. Ein bisschen mehr Mut könnte dem Firefox gut tun.Google Chrome Flash 21.45
Ob Netflix, Amazon Prime Video oder Maxdome: Stiftung Warentest will keinem der großen Streaming-Anbieter eine „gute“ Leistung bescheinigen. Die neun aktuell getesteten Dienste waren allesamt höchstens „befriedigend“, bei dreien reichte es sogar nur für ein „ausreichendes“ Ergebnis. Die Kunden sollte das aber trotzdem nicht abschrecken – solange sie die richtigen Erwartungen haben.
Denn Warentest hat strenge Kriterien angelegt. Die Film- und Serienauswahl sollte aktuell sein, aber auch Klassiker bieten. Dazu mussten Bild- und Ton-Qualität überzeugen. Die Dienste sollten auf einer Vielzahl von Plattformen laufen und dort gut bedienbar sein, Untertitel, O-Ton und idealerweise einen Offline-Modus bieten. Und zu guter Letzt mussten die Verträge und der Umgang mit den Nutzerdaten stimmen – ein Bereich, in dem keiner der Dienste gut abschnitt.
+++ Welche Streaming-Box die beste ist, erfahren Sie in diesem Artikel +++
Um das verfügbare Video-Angebot zu testen, legte Warentest einen Katalog aus 40 Serien und 160 nach Kategorien sortierten Filmen an und prüfte, ob und in welcher Form die Streaming-Dienste diese im Repertoire hatten. Dabei wurde unterschieden, ob die Videos Teil eines Abo-Angebotes waren oder einzeln geliehen werden konnten.
Im Test unterschied Warentest reine Abodienste wie Netflix (zwei Dienste) von reinen Leih-Diensten wie iTunes (fünf Dienste). Außerdem traten mit Maxdome und Amazon Prime Video zwei Dienste an, die sowohl Leih-Videos als auch eine Flatrate mit Abo im Programm haben. Wurden Videos nur zum Kauf angeboten, wurden sie nicht gezählt.Warentest Streaming-Boxen
Das beste Gesamtpaket bietet laut Stiftung Warentest Maxdome. Besonders bei Bild und Ton konnte der Anbieter überzeugen, die Auswahl ist immerhin die zweitbeste im Test. Die Bedienung am Tablet und Smart TV findet Warentest unterdurchschnittlich, nur am PC ließ sich Maxdome gut nutzen. Das reicht trotzdem mit einer Gesamtnote „befriedigend“ (2,8) für den Testsieg. Monatlicher Preis: ab 7,99 Euro.
Eigentlich wäre Amazon Prime Video der beste Dienst im Test gewesen, wegen „deutlichen“ Mängeln in der AGB entschied sich Warentest aber für eine Abwertung. Dabei hatte Prime Video die beste Auswahl im Test, mehr Flatrate-Filme und Serien bot keiner. Auch bei den Leihfilmen war Amazon ganz vorne. Zudem konnte der Dienst auch bei Bild und Ton punkten und lief auf allen getesteten Plattformen zumindest ordentlich. Die Gesamtnote nach Abwertung: „Befriedigend“ (3,0). Im Test nicht berücksichtigt: Amazon Prime umfasst mit Liefervorteilen und einem Musik-Abo deutlich mehr als den reinen Videodienst. Der Preis für das Jahresabo liegt bei 49 Euro, was 4,08 Euro im Monat entspricht.
Wer keine Flatrate braucht, sondern nur ab und zu leiht, bekommt bei Videoload das beste Angebot, bescheinigt Warentest. Aber nur, wenn man ausschließlich Filme schauen möchte oder bereit ist, Serien zu kaufen. Zum Leihen gab es keine der gesuchten Serien, eine Flatrate gibt es nicht. Damit war das Repertoire eher mäßig. Bild und Ton waren nur ordentlich, die Vielseitigkeit ebenfalls. Die Gesamtnote: „Befriedigend“ (3,2). Weil es sich um ein reines Leih-Angebot handelt, entfallen beim zur Telekom gehörenden Videoload die monatlichen Gebühren. Einen Film zu leihen, kostet zwischen 1,99 Euro und 4,99 Euro.Warentest Fernseher November 15.30
Bei den reinen Abo-Diensten schnitt Netflix am besten ab. Der Streaming-Dienst hatte mit 24 von 40 Serien auch das beste Serien-Angebot im Test. Bei den Filmen sah es allerdings recht düster aus: Aktuelle Filme gab es fast gar nicht, bei den Klassikern war nicht mal ein Drittel vorhanden. Bild- und Tonqualität kamen gut an, auch die Nutzung auf Smart-TV und Tablet war gut, auf dem PC immerhin in Ordnung. Zudem hatte Netflix gemeinsam mit Maxdome das beste Angebot an O-Ton und Untertiteln und kann seit Kurzem mit einem Offline-Modus auffahren. Das reichte für eine „befriedigende“ Wertung von 3,2 – trotz des miesen Film-Repertoires. Der Preis: ab 7,99 Euro im Monat.
Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr unter https://www.test.de/online-videotheken.
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg stellt seinen neuen digitalen Haus-Assistenten namens „Jarvis“ vor. Dabei veräppeln viele User Zuckerbergs schauspielerische Fähigkeiten.
Wenn man von Online-Abzocke spricht, geht es meist um gefälschte Webseiten, Identitätsdiebstahl und geplünderte Konten von Internetnutzern. Viele Online-Kriminelle sind durch solche Klein-Betrügereien reich geworden. Eine Sicherheitsfirma hat nun eine Betrugsmasche entdeckt, die deutlich lukrativer sein dürfte.
Zwischen drei und fünf Millionen Euro soll „Methbot“ seinen russischen Betreibern einbringen, hat die Firma „White Ops“ herausgefunden. Das Geld stammt aber nicht wie in den meisten Fällen von über den Tisch gezogenen Internet-Nutzern, sondern wird Werbekunden abgeknöpft. Die buchen Videowerbung auf Internetseiten und zahlen für jeden Aufruf ihrer Werbeclips. Ein ganz normaler Vorgang im Internet-Geschäft. Eigentlich. Das Problem in diesem Fall: Weder die Webseiten noch die Aufrufe sind echt.Amazon Kindle Abzocke 10.04
Die Werbung wird auf etwa 250.000 gefälschten Webseiten geschaltet, die von den Betrügern eigens zu diesem Zweck erstellt wurden. Knapp 300 Millionen Abrufe am Tag kommen so für die Bande hinter Methbot zusammen. Inhalte brauchen die Seiten eigentlich nicht, die Kunden interessieren in der Regel nur Klick-Zahlen. Die kommen normalerweise von Webseiten-Besuchern, die sich für die Inhalte interessieren. In diesem Fall können die Methbot-Betreiber aber auf echte Besucher verzichten – sie generieren einfach ihre eigenen Abrufe.
Die Methbot-Betreiber rufen die Seiten vollautomatisch über ein Botnetz aus knapp 1000 Servern auf. Dabei gehen sie geschickt vor. Damit die Werbekunden nicht bemerken, dass ihre Werbung immer wieder von denselben Servern abgerufen wird, haben die Betrüger fast 600.000 falsche IP-Adressen eingerichtet. Die Server wechseln bei jedem Aufruf die Adresse. Auch der gemeldete Browser, das Betriebssystem und der Verlauf werden gefälscht, um jeden Aufruf als neuen Nutzer erscheinen zu lassen. Sogar Mausbewegungen werden vorgetäuscht. Um nicht als russische Unternehmung aufzufliegen, stehen die Server in den USA und den Niederlanden. So umgehen sie alle gängigen Alarmsignale von Botaufrufen.Porno Abmahn-Anwälte 16.45
Die Methode zum Generieren von Werbeklicks ist an sich nicht neu, das Ausmaß allerdings schon. Das bisher größte Werbe-Botnetz „ZeroAccess“ nahm weniger als eine Millionen Euro am Tag ein. Auch Methbot arbeitet erst seit Kurzem auf diesem extrem hohen Niveau. Das Netzwerk wurde bereits im letzten Jahr entdeckt, hat aber seit Anfang Oktober seine Aktivitäten kräftig nach oben gefahren. Ein Ende ist bisher nicht in Sicht.Virentest AVtest 13.53