AV-Test: Das ist die beste Antiviren-Software für Windows

Ob Erpressungs-Trojaner oder klassische Computerviren: Die Sicherheit des eigenen Laptops oder Desktop-PCs ist immer noch ein leidiges Thema. Die meisten Nutzer wollen einfach einen Virenschutz installieren – und dann ihre Ruhe haben. Doch welcher soll es sein? Das AV-Test Institut hat es getestet.

Auf dem Prüfstand standen 22 Antiviren-Lösungen für Windows 10. Auch 12 Programme für Windows 8.1 wurden getestet, allerdings handelt es sich nur um Software für den Einsatz in Unternehmen. Alle Programme mussten sich im September und Oktober 2016 gegen eine ganze Reihe von Bedrohungen wehren, dabei durften sie sich stets über das Internet auf den neuesten Stand bringen. Bewertet wurde der Schutz – auch vor bisher unbekannten Bedrohungen -, der Performance-Hunger sowie die Bedienbarkeit der Programme.Dümmster Erpressungs-Trojaner 11 h

Windows 10: Gleich zweimal Gold

Das Ergebnis ist unter Windows 10 denkbar knapp: Gleich zwei Programme schaffen die volle Punktzahl, nämlich die kostenpflichtigen „Avira Antivirus Pro“ und „Kaspersky Lab Internet Security“. Beide konnten in allen Bereichen voll überzeugen. Auch den zweiten Platz teilen sich drei Programme: „Bitdefender Internet Security“, „Quick Heal Total Security“ und „Trend Micro Internet Security“ verpassten die volle Punktzahl mit 17,5 von 18 Punkten nur knapp. Alle drei belasten das System etwas mehr als nötig, schützen aber sehr gut. Auf dem dritten Platz tummeln sich dann gleich fünf Programme, die es jeweils auf 17 Punkte bringen.

Auffällig: Sämtliche Programme auf dem Treppchen kosten Geld. Die beste kostenlose Sicherheitslösung ist mit 15,5 Punkten „Avast Free Antivirus“. Abgeschlagen ist dagegen „Comodo Internet Security Premium“. Mit 12,5 Punkten ist die Freeware sogar hinter dem in Windows 10 mitgelieferten „Windows Defender“, der es immerhin auf 13 Punkte bringt. Die kostenlose Version des Testsiegers Avira wurde nicht getestet.Vor Erpressungs-Trojanern schützen 19.26h

Auch Unternehmenslösungen sind gut

Bei Unternehmen sieht das Testfeld recht ähnlich aus. Auch hier teilt sich Kaspersky mit vollen 18 Punkten für seine „Small Office Security“ den ersten Platz, diesmal aber mit „Bitdefender Endpoint Security“. Avira trat nicht an. Alle Teilnehmer außer dem Microsofts „System Center Endpoint Protection“ schafften zudem 16 Punkte und mehr. Microsoft selbst kam nur auf 14. Auch bei den Firmenlösungen ist die Performance die größte Schwäche der meisten Programme.Windows 10 Anniversary Update 14.05

Amazon Echo 2: Bekommt Alexa neue Echo-Lautsprecher mit Touchscreen?

Im Bereich der Smart-Home-Sprachsteuerung hat Amazon mit seinem Sprachassistent Alexa und den Echo-Lautsprechern in Deutschland den Markt derzeit für sich allein. Noch – denn im kommenden Jahr rechnet die Branche mit der Einführung von Google Home. Als Reaktion auf die Google-Konkurrenz könnte Amazon eine überarbeitete Version von Echo präsentieren. Wie Bloomberg berichtet, sollen Premium-Lautsprecher auf den Markt kommen, die einen besseren Klang haben als die bislang verfügbaren Geräte Echo und Echo-Dot.

Amazon Echo 2: Besserer Zugang zu Diensten

Herausragendstes Feature soll jedoch ein Touchscreen-Display sein, wie Bloomberg mit Berufung auf „zwei Menschen, die mit der Materie vertraut sind“ schreibt. Die Neuerungen sollen den Zugang zu Diensten wie Nachrichten, Wettervorhersagen und und Kalenderterminen erleichtern, heißt es weiter. Amazon selbst habe sich bislang nicht zu den Gerüchten erklärt. 

Amazon Echo Google Apple Datensammler_10.30

Streamingdienst: Endlich! Auf dieses Feature haben Netflix-Nutzer gewartet

Der Streaming-Anbieter Netflix bietet zigtausende Serien, Filme und Dokumentationen jederzeit auf Abruf. Bislang konnte man allerdings nur mit einer aktiven Internetverbindung auf den riesigen Medienkatalog zugreifen. Am Mittwoch hat der Streamingriese nun den lang erwarteten Offline-Modus per Update bereitgestellt. Damit ist es möglich, Inhalte direkt auf Smartphones und Tablets herunterzuladen und später offline anzusehen.Netflix arbeiten Geheimnis 11.45

Offline-Modus für iOS und Android

Die neue Funktion ist zunächst nur auf iOS- und Android-Geräten verfügbar. Im Browser, auf Streamingboxen wie dem Fire TV oder Apple TV oder auf Smart-TVs ist die Funktion noch nicht verfügbar – das dürfte für die meisten Nutzer aber verschmerzbar sein. Weitere Kosten fallen für diesen Dienst nicht an. Um den Service nutzen zu können, benötigt man die aktuellste App, die in Apples App Store und Googles Play Store zum Download bereitstehen.

Kleiner Wermutstropfen: Bislang stehen nicht alle Inhalte zum Download bereit. Eine kurze Stichprobe zeigte aber, dass viele Netflix-Aushängeschilder offline gespeichert werden können, darunter die Mystery-Serie „Stranger Things“, das Knast-Drama „Orange is the New Black“, der Breaking-Bad-Nachfolger „Better Call Saul“ oder „Narcos“, die Serie über das Leben des kolumbianischen Drogenkönigs Pablo Escobar. Die Marvel-Serie „Daredevil“ etwa steht hingegen nicht zum Download bereit.

So funktioniert das Feature

Um den Offline-Modus zu nutzen, müssen sie die aktuelle Version der App für Android oder iOS laden. Sobald Sie die App starten, weist Netflix mit einem Overlay auch schon auf den neuen Modus hin. Sie können nun direkt mit „Titel zum Download finden“ loslegen oder das Fenster mit „OK“ schließen. Die Liste mit downloadbaren Inhalten findet man später ganz einfach in dem Menü wieder, das bei einem Tippen auf das Symbol am oberen linken Rand erscheint.

Hat man sich für einen Download entschieden, ist das Prozedere kinderleicht: Man öffnet lediglich die Informationsseite des Films oder der Serie, dort erscheint dann das Download-Symbol. Bei Filmen gleich oben, bei Serien neben der jeweiligen Episode. Tippt man darauf, wird es der Download-Warteschlange hinzugefügt, die dann abgearbeitet wird. Um sie schnell zu erreichen, blendet die App unten einen blauen Balken an, in dem auch angezeigt wird, wie viele Objekte bereits abgeschlossen wurden.

Um eine Liste mit den bereits geladenen Serien und Filmen zu finden, muss man wieder das Menü öffnen. Dort findet sich nun der Punkt „Meine Downloads“. Dort kann man auch bereits gesehene Inhalte ganz einfach wieder löschen.Netflix tipps und tricks

Nach Telekom-Hack : Ist mein Fritzbox-Router sicher?

Telefon tot, Internet weg: Am Wochenende wurden 900.000 Router der Deutschen Telekom das Ziel einer weltweiten Cyberattacke. Ziel der Kriminellen war es, die Kontrolle über die Geräte zu erlangen und mit den Speedport-Routern ein sogenanntes Botnetz aufzubauen, mit dem Attacken gegen andere Ziele und Webseiten gefahren werden sollten. Das Einfallstor war der Wartungs-Port 7547, mit dem der Hersteller Updates aus der Ferne einspielen kann.

Mit einem Marktanteil von etwa 50 Prozent ist die Fritzbox des deutschen Herstellers AVM der Platzhirsch in deutschen Wohnzimmern. Doch könnten diese auch Opfer einer solchen Attacke werden? Der stern hat beim Hersteller nachgehakt.Telekom rechnet nach Cyber-Attacke mit neuen Angriffen weltweit

Fritzbox-Nutzer sind sicher

Auf den jüngsten Hacker-Vorfall angesprochen, gibt eine AVM-Sprecherin Entwarnung: „Fritzbox-Router sind von den Angriffen nicht betroffen.“ Der Netzwerktechnik-Hersteller setzt auf ein umfangreiches Sicherheitskonzept mit regelmäßigen Tests und hält sich an internationale Standards. „Sicherheit ist für AVM das A und O“, betont die Unternehmenssprecherin. Ein unberechtigter Zugriff auf den Provider-Fernwartungs-Port wie im Fall der Speedport-Router der Telekom würde bei der Fritzbox nicht funktionieren. Die Telekom selbst spricht von einer Schwachstelle.

Telekom Hack: Da kommt noch mehr 20hNachdem die Fritzbox-Router im Jahr 2014 selbst Opfer einer Cyberattacke wurden, hat man die Sicherheitsvorkehrungen noch einmal verschärft. So wurden auf allen Geräten automatische Updates aktiviert, damit die Geräte immer auf dem neuesten Stand bleiben. Um sicherzugehen, dass diese Funktion bei Ihnen aktiviert ist, öffnen Sie zunächst das Menü der Fritzbox, indem Sie im Browser die Adresse „http://fritz.box“ aufrufen. Im Reiter „System“ wählen Sie nun den Punkt „Update“, dort „Auto-Update“. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie alle verfügbaren Aktualisierungen automatisch installieren lassen. Wer will, kann aber auch nur systemrelevante Updates installieren.

Sicheres Passwort ist wichtig

Ebenso wichtig wie regelmäßige Updates sind AVM zufolge aber auch starke Passwörter. Denn häufig erlangen Kriminelle Zugriff auf die Geräte, weil deren Besitzer das standardmäßig eingestellte Passwort nicht ändern. Wie das funktioniert, erklärt AVM auf dieser Seite. Worauf es bei einem sicheren Passwort ankommt, erfahren Sie hierConnect netztest 0.05h