Aktuelle Studie: Neue iPhone-Modelle stürzen häufiger ab als Android-Smartphones

Eigentlich ist es eine einleuchtende Argumentation: Weil Apple sein Betriebssystem iOS nur für das iPhone optimieren muss, sollte das System stabiler laufen als das über viele Hersteller fragmentierte Android. Eine aktuelle Studie zeigt nun: Bei neueren iPhones ist diese These falsch. Auf iPhones kommt es aktuell deutlich häufiger zu Abstürzen.

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Die Experten der Blancco-Gruppe werten jedes Quartal die Absturz-Häufigkeit der beiden System aus. Nun haben sie eine Studie für das dritte Quartal 2016 vorgelegt: Knapp zwei Drittel der iPhone-Nutzer sind von Abstürzen betroffen, ganze 62 Prozent. Bei Android sieht es klar besser aus. Hier klagten nur 47 Prozent über Abstürze.iOS Tricks Fotostrecke 8.34h

Das iPhone stürzt öfter ab als früher

Besonders ärgerlich für Apple ist der Vergleich über die Zeit. Noch im ersten Quartal lag die Absturzquote bei nur 25 Prozent, stieg dann aber im zweiten Quartal auf 58 Prozent an. Der nun erneute Anstieg könnte mit dem Start von Pokémon Go zusammenhängen. Laut Blancco ist die App auf iOS für besonders viele Crashs verantwortlich.

Die anderen Gründe sind zu hohe Betriebstemperaturen (17 Prozent), abgestürzte Apps (15 Prozent) sowie der angeschlossene Kopfhörer (11 Prozent). Bei den Apps werden vor allem Pokémon Go sowie Snapchat und Instagram als Verursacher genannt. In Europa sind plötzliche Performance-Einbrüche mit 24 Prozent der iPhone-Besitzer das häufigste Problem, 10 Prozent der Nutzer haben zudem Probleme mit einem ausfallenden Stummschalt-Knopf.Über 90 Prozent der Smartphone-Gewinne gehen an Apple

Vor allem neue Geräte betroffen

Auffällig ist, dass vor allem die neueren Geräte Probleme machen. Anteilig an den 65 Prozent ist das iPhone 6 mit 13 Prozent der Ausfälle ganz vorne, dann folgen iPhone 5s und iPhone 6s mit jeweils 9 Prozent. Als einziges älteres iPhone hat es das iPhone 4s unter die Top 10 geschafft. Ein denkbarer Grund ist, dass die älteren Geräte schlicht nicht mehr so oft im Einsatz sind. Das iPhone 7 kam erst am Ende des Quartals auf den Markt.

Bei Android führt als Hersteller Samsung mit 11 Prozent der gecrashten Geräte das Feld an, dann folgt Xiaomi mit 4 Prozent und Lenovo und Sony mit jeweils 3 Prozent. Bei den einzelnen Geräten ist das chinesische LeEco Le 2 das absturzfreudigste (13 Prozent), dann kommen die Xiami-Smartphones Redmi 3s und Redmi Note 3 mit jeweils 9 Prozent. Auf Platz vier landet das Samsung Galaxy S7 Edge mit 5 Prozent.Apple-Fakten 11.44

Schiffsfriedhof in der Javasee: Niederländer suchen ihre verschwundenen Kriegsschiffwracks

Die Niederlande und Indonesien wollen gemeinsam nach im Jahr 2002 entdeckten aber inzwischen verschwundenen Schiffswracks aus dem Zweiten Weltkrieg suchen. Das vereinbarte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte am Mittwoch mit dem indonesischen Präsidenten Joko Widodo in Jakarta. Die Schiffe waren 1942 bei einer Schlacht in der Java-See gesunken. Sie lagen in 70 Metern Tiefe. Die Niederlande waren damals Kolonialherren in Indonesien. Ermittler gehen davon aus, dass Schatzsucher die Wracks geplündert haben.

Taucher aus den Niederlanden hatten vor kurzem empört festgestellt, dass zwei Wracks komplett verschwunden waren. Von einem dritten wurden nur noch Überbleibsel entdeckt. Die Niederlande wollten zum 75. Jahrestag der Schlacht Gedenktafeln an den Wracks anbringen. Sie betrachten sie als Kriegsgräber. 1200 Seeleute waren am 27. Februar 1942 umgekommen. Die niederländische Marine teilte vergangene Woche mit, es habe keine Vereinbarung mit den Niederlanden gegeben, insofern sei sie auch nicht verantwortlich für den Schutz der Wracks gewesen.

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Gefährlicher Clip im Umlauf: Achtung: Dieses Whatsapp-Video kann Ihr iPhone beschädigen!

Beim PC ist man die Warnung gewohnt: Anhänge aus unbekannten Quellen sind gefährlich. Wer Whatsapp für iPhone nutzt, muss nun sogar noch ein bisschen besser aufpassen – vor allem, wenn man Freunde hat, die gern Schabernack treiben. Bei Videos sollten Whatsapp-Nutzer aktuell lieber zwei Mal überlegen, ob sie sie wirklich öffnen sollten. Ein häufig geteilter Clip kann nämlich das iPhone lahmlegen.

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Der nur vier Sekunden lange Clip zeigt im Vorschau-Bild eine Person im schwarzen T-Shirt, die vor einer hellbraunen Schrankwand steht. Sobald man das Video auf einem iPhone startet, stürzt Whatsapp ab. Das Fatale: Auch das Beenden der App per Homebutton ist nicht mehr möglich, das iPhone muss per Halten von Home- und Powerbutton neu gestartet werden.Whatsapp Update November 20:31

Fast alle iPhones betroffen

Wie die Schweizer Nachrichtenseite „Watson“ berichtet, scheint das Problem auf einer ganzen Reihe von iPhones reproduzierbar zu sein. Nur ein iPhone 6s mit der aktuellen Firmware 10.1.1 hätte den Clip ohne ernsthafte Probleme abgespielt. Android-Geräte waren sowohl bei Watson als auch in einem Test von Computerbild nicht betroffen.

Da man das iPhone abschalten kann, könnte man meinen, das Verschicken des Videos wäre ein weitgehend harmloser Scherz. Leider ist das nicht der Fall: Während iPhone und Whatsapp in Endlosschleife herumrödeln, heizt sich der Akku extrem auf, berichten beide Medien übereinstimmend. Das scheint bei einigen Nutzern tatsächlich spürbare Folgen zu haben: Eine betroffene Watson-Mitarbeiterin klagte über eine merkbar kürzere Laufzeit.iPhone Akku kalibrieren 7.41h

Ist der Akku noch zu retten?

Ob die alte Laufzeit nach einer Neukalibrierung des Akkus wiederhergestellt ist, ist aktuell noch nicht bekannt. Durch die Hitze kann es durchaus zu physischen Schäden am Akku kommen. Einen Versuch ist es aber wohl wert: In diesem Artikel erklären wir Ihnen den einfachen Trick, mit dem Sie einen zickenden iPhone-Akku häufig wieder in den Griff bekommen.iOS Tricks Fotostrecke 8.34h

USS Zumwalt: Neue Panne beim US-Superzerstörer – Zumwalt bleibt im Panamakanal liegen

Die USS Zumwalt sollte der Stolz der US Marine werden. Vom Radar nicht zu erfassen, mit extrem weitreichenden und super-zielgenauen Kanonen sollte die Zumwalt-Klasse die Meere beherrschen. Aber es kam anders, die Königin der See wird zum hilflosen Pannenschiff. Erneut wurde die Zumwalt von einem Defekt heimgesucht. Ausgerechnet im Panamakanal fiel die Maschine aus. Aus eigener Kraft kam die Zumwalt nicht weiter, das hilflose Schiff musste abgeschleppt werden.

Ursache könnte ein Fehler in den Wärmeaustauschern des bordeigenen Kraftwerks sein. Hier wird der Strom für das gesamte Schiff produziert. Was bedeuten würde, dass die Zumwalt zu diesem Zeitpunkt nicht nur manövrierunfähig war, sondern darüber hinaus komplett wehrlos, weil auch Radar und Waffensystem ohne Strom ausfallen würden. Ähnliche Probleme plagen die T 45-Zerstörer der Briten.

Zusammengestrichenes Programm

Ryan Perry, Sprecher der Dritten Flotte, gab per Pressemitteilung bekannt, dass die USS Zumwalt in Panama beim Marinestützpunkt Rodman bleiben wird. Es gibt keinen festen Zeitplan, wann das Schiff weiter erprobt oder zum Heimathafen San Diego zurückkehren soll. Für ein Schiff, das fast fünf Milliarden Dollar gekostet hat, ist die neueste Panne ziemlich ernüchternd. Und nur eine weiterer Punkt in einer unerfreulichen Reihe von Ereignissen. Kostensteigerungen und Verzögerungen führten dazu, dass das Zumwalt-Programm extrem zusammengestrichen wurde. Von ursprünglich 32 geplanten Schiffen werden nur drei gebaut.

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Ein Schuß sollte 800.000 Dollar kosten

Zumvalt 15.54Vor wenigen Wochen kam heraus, dass die Hauptbewaffnung der Zumwalt aus Kostengründen entfällt. Der Zerstörer sollte mit Lenkwaffen-Granaten für seine weitreichenden Kanonen ausgerüstet werden. Leider war ein einziger Schuss so teuer wie eine komplette Cruise Missile – aber weit weniger wirkungsvoll. Bis ein kostengünstiger Ersatz gefunden wird, hat die Zumwalt praktisch keine Kampfkraft. Außerdem wird erwartet, dass die billigeren Geschosse nicht die Leistungsdaten erreichen, die ursprünglich vorgesehen waren.

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Spötter im Netz sehen in der USS Zumwalt bereits das moderne Gegenstück zum russischen Flugzeugträger Admiral Kuznetsov. Sein Bau fiel in den Zusammenbruch der UDSSR und es dauerte Jahrzehnte, den Träger einsatzfähig zu bekommen. Beim jetzigen Einsatz in Syrien qualmte der fast 40 Jahre alte Träger gewaltig, was vermutlich am Brennstoff lag, konnte seinen Einsatz aber bisher fortsetzen.

Stiftung Warentest: Sechs Skihelme sind sicher – einer ist giftig

Vor der Skisaison haben die Warentester aktuelle Skihelme in den Hintertuxer Alpen getestet. Damit nicht alle Helme mit Bravour bestehen, haben die Tester die Kriterien verschärft. Geprüft wurde nach den Maßgaben für Rennhelme (Klasse A) und nicht nach denen für Freizeitsportler (Klasse B). Helme für Profis müssen bei Geschwindigkeiten von über 100 km/h mehr aushalten und schützen immer auch die Ohren.

Mangelhaft wegen Giftstoffen

Der POC Formix für 160 Euro wird wegen krebserregender Stoffe im Kinnriemen mit der Note „Mangelhaft“ aussortiert. Die Sicherheitsprüfung für Freizeitsportler schaffen alle anderen Helme, die für Profis nicht jeder, aber immerhin sechs Helme.

Testsieger ist der Casco SP-6 Airwolf – er kostet beachtliche 235 Euro. Ebenfalls mit „Gut“ schneiden der komfortable Uvex p1us (100 Euro) und der K2 Phase Pro für 90 Euro ab. Damit der Helm auch zur Kopfform passt und sich der Schutz mit der Skibrille verträgt, raten die Tester deutlich vom Online-Einkauf ab, Anprobieren sei Pflicht.

Es sei aber darauf hingewiesen, dass man den Uvex p1us und den K2 Phase Pro im Versand deutlich billiger bekommt. Im Vergleich zu den von den Warentestern angegebenen Preisen lässt sich ein Drittel sparen. Helme im Low-Cost-Bereich wurden ohnehin nicht getestet. Modischere oder extravagante Modelle auch nicht. Spätestens nach fünf Jahren sollten die Helme übrigens ausgetauscht werden. Selbst bei Nichtbenutzung verlieren die Kunststoffe langsam ihre Eigenschaften. Tipp: Beim Kauf die Etiketten nach dem Produktionsdatum durchforsten. Nicht, dass das teure Stück die Hälfte seiner Lebenszeit schon im Lager verbracht hat.

Freizeitvergnügen oder Profisport?

Mehr Schutz ist immer gut – wenn man auf diesem Standpunkt steht, macht man mit dem Testsieger von Casco sicher nichts verkehrt. Ein massiver, schwerer Rennhelm, der für eine rasante Abfahrt bestimmt die richtige Wahl ist. Ob ein Sicherheitskonzept für Profi-Sportler das richtige Modell für ein angestrebtes Freizeitvergnügen ist, kann man sicher diskutieren. Letztlich schützt der Helm einen entscheidenden Körperteil, aber eben nur einen. Ein hoher Widerstand gegen Durchstiche ist sinnvoll, aber man darf einen Punkt dabei nicht vergessen: Trifft das Objekt mit der Kraft wie im Test nur ein paar Zentimeter tiefer, schneidet es ungebremst durch Gesicht oder Hals.

Den vollständigen Test finden sie gegen Gebühr unter https://www.test.de/skihelme

Ladekabel ade: Sekunden laden, tagelang nutzen: Neuer Akku soll Smartphones revolutionieren

Man hat sich daran gewöhnt: Nach einem Tag muss das Smartphone an die Steckdose. Manche stecken es abends zuhause ein, andere mittags im Büro. Und die Hardcore-Nutzer trauen sich ohne Powerbank gar nicht mehr vor die Haustür. Eine Forschergruppe will nun die Lösung für unser alle Akkuprobleme gefunden haben – und versprechen Akkulaufzeit wie beim alten Nokia-Knochen.

Der musste bekanntlich höchstens einmal in der Woche ans Netz, ein Zustand, von dem man wohl nun wieder träumen kann. Denn was sich die Wissenschaftler der University of Central Florida (UCF) ausgedacht haben, klingt extrem vielversprechend: Ihr Superkondensator soll sich in kürzester Zeit mit jeder Menge Energie betanken lassen. Alleine das würde eine Revolution der Entwicklung von Smartphones bedeuten.iPhone Akku kalibrieren 7.41h

Superkondensator statt Ionen-Batterie

„Wenn wir den Akku mit diesen Superkondensatoren ersetzten, könnten Sie ihr Mobiltelefon in nur wenigen Sekunden aufladen und müssten es dann erst mehr als eine Woche später wieder laden“, erklärt der das Projekt begleitende Postdoktorand Nitin Choudhary in einem Statement der Universität. Auch für Elektroautos wäre die schnelle Ladezeit ein enormer Fortschritt.

Die schnelle Ladung und die lange Laufzeit sind nicht die einzigen Vorteile des Superkondensators: Er ist dank seiner Bauweise auch noch flexibel, könnte also auch in bieg- und faltbaren Geräten Einsatz finden. Zudem soll die Akkuleistung auch nach mehr als 30.000 Ladezyklen nicht nachlassen. Bei herkömmlichen Smartphone-Akkus ist oft spätestens nach zwei Jahren eine deutliche Verschlechterung der Kapazität spürbar.15 simple Akku-Tricks: So hält… Längere Laufzeit 15.07Warentest Powerbanks 18.30

Zweidimensionale Materialien

Doch wie genau funktioniert die neue Technologie? Während herkömmliche Batterien auf chemische Reaktionen setzen, um elektrische Energie zu speichern, laden Kondensatoren die Energie statisch in einem elektrischen Feld. Bisherige Ansätze für die Nutzung in mobilen Geräten hatten das Problem, dass die nötigen Kondensatoren um ein vielfaches größer sein mussten als klassische Lithium-Ionen-Akkus. Das ist bei dem neuen Ansatz der UCF anders.

Sie setzen auf eine Technologie, bei der die Elektronen auf einem wenige Atome dicken, sogenannten zweidimensionalen Material gespeichert werden. Das UCF-Team umging bisherige Probleme der Technologie durch eine eigens entwickelte chemische Synthesemethode. Sie ermöglicht es, auf einfache Art und Weise Superkondensatoren aus Millionen von nanometerdicken Drähten herzustellen, die mit zweidimensionalem Material ummandelt sind. Ein stark leitender Kern sorgt dafür, dass die Batterie sich so rasant aufladen lässt.

Zukunft ungewiss

Ob es die neue Superbatterie je in ein Smartphone schaffen wird, steht aktuell in den Sternen. Noch steckt der Superkondensator in den Kinderschuhen, die Forscher arbeiten gerade daran, ihre Technologie patentieren zu lassen. Schon seit Jahren versprechen Akku-Forscher immer wieder den nächsten Durchbruch, im Massenmarkt ist er bisher aber ausgeblieben. Vielversprechend erscheint die Technik der UCF aber allemal.

Stiftung Warentest: Tablets bei Warentest: Der Testsieger kostet 250 Euro – und schlägt das iPad

Gute Tablets müssen nicht teuer sein. Das ist schon seit einer Weile bekannt. Ein neuer Test der Stiftung Warentest belegt das so eindrücklich wie nie zuvor: Elf Tablets in zwei Display-Größen traten gegeneinander an. Und obwohl alle dem Einsteiger- und Mittelklasse-Segment zuzuordnen sind, waren sämtliche Test-Teilnehmer mindestens befriedigend. Die Sensation gelang aber dem Testsieger: Er war sogar besser als das aktuelle iPad.

Im Test traten sieben Tablets mit knapp 10 Zoll Displaydiagonale an, vier hatten Displays in einer Größe zwischen 7 und 8 Zoll. Dass es kein Highend-Gerät in den aktuellen Test geschafft hat, hat einen einfachen Grund: Als Warentest das Testfeld zusammenstellte, war seit dem letzten Test vor drei Monaten schlicht kein relevantes Premium-Gerät erschienen. Welche Tablets sollte man sich nun also kaufen?

Der Testsieger: Samsung Galaxy Tab A6 LTE

Dieses Tablet ist seinen Preis mehr als wert. Obwohl Samsung das 10 Zoll große Galaxy Tab A6 als Mittelklasse-Tablet einordnet, kann es glatt bei den ganz Großen mitspielen. Zum Preis von gerade einmal 250 Euro in der LTE-Variante schafft das Tab A6 eine „gute“ Gesamtnote von 1,8 – und liegt damit vor dem mehr als doppelt so teuren 9,7-Zoll-Modell des iPad Pro (Note 1,9). Das verdankt das Tab A6 vor allem der „sehr guten“ (1,3) Akkuleistung. Satte 15 Stunden hielt das Gerät im Test durch. Das schaffte vorher noch kein Tablet.iphone 7 Test NICHT ÄNDERN

Bei der Geschwindigkeit und dem Display kommt das Tab A6 auf „gute“ Werte, für 3D-Spiele ist es aber nur bedingt geeignet. Eine Schwachstelle sind die 16 GB Speicher, allerdings kann der mit einer microSD-Karte erweitert werden.

Das Gesamtpaket ist zu diesem Preis allerdings unschlagbar: Stiftung Warentest kürt das Tab A6 zum Preis-Leistungs-Sieger bei den großen Tablets. Die Jahres-Vergleichstabelle zeigt zudem: Kein anderes Tablet bietet dieses Jahr mehr Leistung fürs Geld.

Günstige Alternative für Zocker: Medion Lifetab

Wer lieber unter 200 Euro bleiben will oder gerne zockt, kann sich alternativ auch das Medion Lifetab P10505 ansehen. Der Drittplatzierte bei den Großen hat ebenfalls eine „gute“ Gesamtnote (2,4), kann aber nicht im selben Maß beim Akku punkten. Der hält mit 8-9 Stunden aber immer noch ordentlich lange durch. Bei 3D-Spielen schlägt sich das Lifetab im Gegensatz zum Testsieger hervorragend. Mit einem Preis von knapp unter 200 Euro ist es zudem noch einmal gute 20 Prozent günstiger.Warentest Mail-Dienste 20.45

Das beste Kleine: Asus Zenpad C 8.0

Bei den kleinen Tablets gibt es nur eines mit „guter“ (2,4) Gesamtnote: das ASUS ZenPad 8.0 Z380. Mit einer Displaydiagonale von 8 Zoll ist es eines der größeren Kompakten. Geschwindigkeit, Display und Akku sind „gut“, allerdings hat das Zenpad Schwächen bei 3D-Spielen – trotz der recht niedrigen Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten. Dafür schlägt sich der Akku mit 7,5-9 Stunden für die kleine Größe wacker, er ist der einzige „gute“ Akku bei den kompakten Tablets. Der Preis: ab 160 Euro. Damit ist auch bei den Kleinen der Testsieger gleichzeitig der Preis-Leistungs-Sieger.

Geld sparen mit dem Acer Iconia One 8

Wer trotzdem noch einmal 30 Euro sparen möchte, kann das zweitplatzierte Kompakt-Tablet erwägen. Das Acer Iconia One 8 macht im Vergleich zum Testsieger überall kleine Abstriche. Es ist minimal langsamer als das Asus-Gerät, auch der Akku hält mit 7-8 Stunden nicht ganz so lange. Das Display ist ebenfalls minimal schlechter. Dafür gibt es eine knapp „befriedigende“ Gesamtnote von 2,6. Der Preis: ab 130 Euro.

Den vollständigen Test finden sie gegen Gebühr unter https://www.test.de/tablets.Warentest Tablets 13.04

Neuer Kettenbrief: Whatsapp-Nachricht verspricht kostenlose Flugtickets – und dann kommt die Abofalle

Neuer Ärger um einen Whatsapp-Kettenbrief: Erst gestern berichteten wir über eine Nachricht, die versprach, Videotelefonie freizuschalten. Stattdessen gab’s für die Nutzer von Android-Smartphones einen Virus. Vom neuen, jetzt aufgetauchten Kettenbrief sind auch iPhone-Besitzer betroffen. Denn die versprochenen Flugtickets sollen unbedarfte Nutzer in eine Abofalle locken.

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Der Sicherheits-Bog „Welivesecurity“ berichtete zuerst über den neuen Kettenbrief. Die bekannte Airline Emirates feiere den 25. Geburtstag, behauptet die Nachricht auf Englisch, deshalb verschenke sie Flugtickets. Kostenloses Fliegen klingt natürlich verlockend – vor allem bei einer Qualitäts-Airline wie Emirates. Im angezeigten Link steht auch etwas von emirates.com. Und schon haben unvorsichtige Nutzer auf den Link getippt.Vorsicht vor dieser Whatsapp-Falle 18.08

Abofalle statt Flugticket

Dabei haben sich die Abzocker beim Link nur eines cleveren Tricks bedient: Die vollständige Adresse lautet „http://emirates.com-gratis.co“. Die dann besuchte Adresse ist aber nicht – wie manche wohl vermuten würden – „emirates.com“ – sondern eine „Emirates“ getaufte Unterseite von „com-gratis.co“. So können die Abzocker ihre Seite schnell an neue Einsatzzwecke anpassen.

Einmal auf der Emirates-Unterseite angekommen, sollen die Nutzer zunächst eine Pseudo-Umfrage ausfüllen. Die liegt in Spanisch, Portugiesisch, Englisch und Deutsch vor – je nachdem, wo der Nutzer sich gerade befindet. Sind alle Fragen beantwortet, fehlt nur noch ein Schritt zu den vermeintlichen Gratistickets: Man muss die Nachricht mit 10 Freunden teilen oder sie in drei Gruppen verbreiten. So landet der Kettenbrief bei immer neuen Opfern. Am Ende soll man noch seine Kontaktdaten eingeben. Und hier lauert die eigentliche Falle.

Denn statt kostenloser Flugtickets bucht man hier einen teuren PremiumSMS-Dienst. Die böse Überraschung erfolgt dann mit der nächsten Telefonrechnung. Als krönenden Abschluss erhält man am Ende noch den Status des Gewinnspiels: Überraschenderweise hat man doch keine Flugtickets gewonnen. Dafür bekommt man aber gleich die nächsten beiden „Gewinnspiele“ angeboten.Whatsapp Video Crash 15.32

Wie kann man sich vor dem Whatsapp-Kettenbrief schützen?

Der beste Schutz ist natürlich, gar nicht erst an solchen Pseudo-Gewinnspielen teilzunehmen. Zudem sollte man bei seinem Handy-Provider PremiumSMS- und so genannte Drittanbieter-Dienste sperren. Erhält man eine Einladung durch einen Freund oder Bekannten, sollte man denjenigen zudem augenblicklich vor der SMS-Falle warnen. iOS Tricks Fotostrecke 8.34h