Microsoft: Windows 7 wächst fast doppelt so schnell wie Windows 10

Eigentlich fing alles vielversprechend an: Bei der Vorstellung von Windows 10 jubelten Tech-Presse wie Nutzer. Endlich hatte Microsoft Einsicht gezeigt und die Lehren aus dem ungeliebten Windows 8 gezogen. Statt voll auf die Kacheln zu setzen, ging man einen Schritt zurück. Dazu sollte der Wechsel kostenlos sein. Seitdem ist viel passiert. Und eine neue Studie zeigt: Microsoft hat seine Chance vertan.

Statt begeistert auf Windows 10 umzusteigen, wächst das neue System seit Anfang an langsamer als erwartet. Jetzt hat es Schneckentempo erreicht: Der Marktanteil stieg nach Angaben der Internet-Analysten von „NetMarketshare“ im Oktober gerade mal um 0,06 Prozent. 22,59 Prozent aller Internetnutzer setzen nun auf Windows 10 als Betriebssystem. Zum Vergleich: Auf Windows 7 setzen immer noch 48,38 Prozent der Nutzer – dabei kam das System vor mehr als sieben Jahren auf den Markt.Windows-Event 19.25

Windows 7 wächst und wächst

Der größte Schock für Microsoft dürfte aber sein, dass die Zahl der Windows-7-Nutzer nicht langsam sinkt, wie man es erwarten würde – im Gegenteil. Im letzten Monat hatte die Nutzerzahl sogar um 0,11 Prozent zugelegt. Damit ist Windows 10 nur halb so stark gewachsen wie sein Vorvorgänger. Ein klares Statement der Nutzer, welches Programm sie vorziehen.

Dabei hatte Windows 10 eigentlich ideale Startbedingungen: Windows 8 war unbeliebt, viele Nutzer hofften auf etwas Neues. Zudem versprach man allen Besitzer einer legalen Version der beiden Vorgänger im ersten Jahr ein kostenloses Upgrade. Doch dann macht Microsoft so ziemlich alles falsch. Schon kurz nach Start machten Berichte von schief gelaufenen Updates die Runde, die den Computer komplett unbenutzbar machten. Dann kamen Vorwürfe zu Microsofts allzu großer Neugier auf Nutzerdaten hinzu. Weil nicht genügend Nutzer auf Windows 10 wechselten, begann Microsoft irgendwann sogar, das Update automatisch einzuspielen – sehr zum Ärger der PC-Besitzer.Windows 10 Upgrade_16.15

Ziele kaum noch zu halten

Dass das Tempo nun noch einmal eingebrochen ist, dürfte auch daran liegen, dass Windows 10 seit Juli nur noch kostenpflichtig oder als vorinstalliertes System auf einem neuen Rechner zu bekommen ist. Die selbstvorgegebene Zielmarke von einer Milliarde Nutzer in den ersten drei Jahren dürfte Microsoft in diesem Tempo nicht mehr knacken. Daran werden auch Pläne nichts ändern können, mit einem Update im Januar verstärkt auf dreidimensionale Benutzeroberflächen zu setzen.27-‚Microsoft Surface Studio‘: Der etwas andere iMac-5187444516001

Magnetschwebebahn: 600 Stundenkilometer – Peking baut den schnellsten Zug der Welt

In Deutschland ist der Traum von der Magnetschwebebahn lange ausgeträumt. Ende Oktober hat das Bundesverkehrsministerium den Transrapid der Baureihe 09 versteigert. Fahren durfte er schon seit fünf Jahren nicht mehr. Über die Versuchsstrecke im Emsland ist der Zug nie hinausgekommen, weder folgten Strecken im Inland noch ließ sich die Magnetschwebebahn exportieren.

Ziel ist der Welt-Standard

Wo Deutschland scheiterte, will China nun Erfolg haben. Die China Railway Rolling Stock Corporation (CRRC) hat mit der Entwicklung eines neuen Typs von Magnetschwebebahn begonnen. Er soll mit 600 km/h schneller sein als jeder andere Zug auf der Welt. Neben dem super-schnellen Zug wird gleichzeitig ein Magnetschwebezug für Geschwindigkeiten von 200 km/h entwickelt. Einen langsamen Nahverkehrszug gibt es bereits. China entwickelt also eine komplette Palette von Magnetschwebebahnen für verschiedenen Anwenmdungen. Das Ziel ist nicht nur die Verbesserung des eigenen Schienensystems. Wie in der gesamten Eisenbahntechnologie setzt Peking auf den Export.

Bei der Magnetschwebebahn stehen die Chancen der Chinesen nicht schlecht. Denn es gibt keinen globalen Standard. Und genau der soll aus Peking kommen. Das Ziel sei eine „eigene Technik und eigene Standards für ein Magnetsystem hoher und mittlerer Geschwindigkeiten zu entwickeln, die weltweit angewandt werden können“, sagte Sun Bangcheng, ein Spitzenmanager der Firma, der Nachrichtenagentur Xinhua.

Das erste im Publikumsverkehr genutzte Magnetsystem wurde 2002 in Shanghai in Betrieb genommen und verbindet den Bahnhof mit dem Pudong Flughafen. Auf der 30 Kilometer langen Strecke beschleunigt der Zug auf 430 km/h, die Fahrt dauert nur acht Minuten. In Peking wird derzeit eine weitere Magnetschwebebahn gebaut. Hierbei handelt es sich allerdings um eine Nahverkehrsstrecke mit niedrigen Geschwindigkeiten.

Schwerpunkt Eisenbahn

Die Ankündigung zur Entwicklung einer Technologie für Magnetschwebebahnen folgt, nachdem China mit etwa 20.000 Kilometer Länge das bei weitem größte Hochgeschwindigkeitsnetz für den normalen Eisenbahnbetrieb aufgebaut hat. In vielen Ländern wird das Schienennetz eher stiefmütterlich unterhalten. Anders in China. Einer von Pekings Investitionsschwerpunkten ist die Eisenbahntechnologie in jeder Form. Über 600 Milliarden Euro sollen investiert werden. Es wird erwartet, dass allein das Netz für Hochgeschwindigkeitszüge im Jahr 2020 30.000 Kilometer und im Jahr 2030 sogar 45.000 Kilometer umfassen wird. Aber Züge allein reichen offenbar nicht. Technisch sind höhere Geschwindigkeiten möglich, aber im normalen Betrieb fahren die Züge auf der Strecke Peking – Schanghai zwischen 250 und 300 km/h. Für eine Magnetschwebebahn wäre also noch Luft nach oben.

Eine Magnetschwebebahn erreicht diese hohen Geschwindigkeiten, weil sie nicht auf einem System von Rad und Schiene basiert. Der Zug gleitet reibungsfrei auf einem Luftkissen, das durch ein elektromagnetisches Feld erzeugt wird, welches den Zug auch voran schiebt. Der Nachteil der Technik liegt darin, dass der Bau der Strecke, die das Feld aufbauen muss, sehr viel teurer ist, als der Bau eines Eisenbahngleises aus Schienen und Schotter. Als Vorteil gelten neben der Spitzengeschwindigkeit die sparsamen Betriebskosten und die geringe Lärmentwicklung. Darum ist das System auch für den Nahverkehr interessant. 

Pekings Exportoffensive

Sun kündigte zudem an, dass eine neue Generation von Hochgeschwindigkeitszügen entwickelt werde. Sie sollen nicht nur schneller und sparsamer sein, als die jetzt eingesetzten Züge, sondern sie sollen auch zum grenzübergreifenden Verkehr inklusive Anpassung der Spurweite in der Lage sein. Diese Entwicklung dürfte auf den Export zielen, da diese Art von Zügen kostengünstig auf bestehende Schienensysteme angepasst werden kann. 

Auch in Korea und Japan werden Magnetschwebebahnen entwickelt. Produktreife soll der japanische Hochgeschwindkeitszug allerdings erst im Jahr 2027 erreichen. Zu erwarten ist, dass CRRC schneller Resultate liefern will.Regionalzug Alstom_14.15

Huawei Mate 9 Porsche Edition: Gegen dieses Smartphone ist selbst das iPhone 7 ein Schnäppchen

Der chinesische Hersteller Huawei hat vor einigen Wochen einen wichtigen Meilenstein erreicht: Am 16. Oktober gab der Konzern bekannt, in diesem Jahr 100 Millionen Smartphones ausgeliefert zu haben. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass 100 Millionen Geräte verkauft wurden – es ist dennoch ein beachtlicher Erfolg. Für dieselbe Menge benötigte das Unternehmen 2015 noch das gesamte Jahr. Der chinesische Konzern hat sich mittlerweile als Nummer drei hinter Samsung und Apple in der Weltrangliste etabliert. Und Konzern-Chef Richard Yu macht keinen Hehl daraus, mittelfristig an beiden vorbeiziehen zu wollen.

Gelingen soll das mit dem Mate 9, das heute in München vorgestellt wurde. Mit diesem Phablet fordert Huawei nicht nur das iPhone 7 Plus heraus, sondern versucht, die Lücke zu besetzen, die das kürzlich zurückgerufene Galaxy Note 7 hinterlassen hat. Dafür setzt man erneut auf die Zusammenarbeit mit dem deutschen Kameraexperten Leica – und eine Kooperation mit Porsche Design.

5,9 Zoll: Was für ein Brocken

Das Huawei Mate 9 hat ein 5,9-Zoll-Display. Klar, mit einer Hand lässt es sich kaum bedienen, wenn man nicht gerade Dirk-Nowitzki-Pranken hat. Dafür sehen Bilder und Filme auf großen Smartphones wirklich toll aus. Der Bildschirm löst mit Full-HD (1920 x 1080 Pixel) auf. Das ist für Alltags-Apps wie Whatsapp oder den Browser völlig ausreichend, für Virtual-Reality-Anwendungen vielleicht zu wenig – das Mate 9 ist trotzdem bereit für Googles VR-Headset Daydream View. Wer darauf aber keinen Wert legt, bekommt viel Bild für’s Geld.

Trotz des riesigen Bildschirms sind die Rahmen relativ klein. Das Mate 9 (Maße: 156,9 x 78,9 x 7,9 Millimeter) ist nicht viel größer als das iPhone 7 Plus (158.2 x 77,9 x 7,3 Millimeter), obwohl das Apple-Smartphone nur 5,5 Zoll bietet. Mit 190 Gramm ist es ähnlich schwer wie das 7 Plus (188 Gramm).Mate9-Fotostrecke

Aushängeschild Akkulaufzeit

Das Aushängeschild der Mate-Reihe ist der Akku. Die eingebaute Batterie hat eine Kapazität von 4000 mAh, so viel wie beim Vorgänger Mate 8. Dennoch soll das Smartphone im Schnitt zehn Prozent effektiver sein, bei Games sogar 20 Prozent längere Laufzeiten erreichen. Und schon beim Vorgänger waren locker zwei Tage Nutzung ohne Steckdose drin.

Das Mate 9 soll aber nicht nur lange durchhalten, verspricht Huawei, sondern sich auch schnell aufladen lassen. Dafür nutzt der Konzern die SuperCharge-Technik: Eine vollständige Ladung dauert 90 Minuten, nach 30 Minuten ist der Akku halbvoll. Das kann sich sehen lassen. Damit es nicht zu spontanen Selbstentzündungen wie beim Note 7 kommt, wird laufend die Temperatur im Akku überwacht. Der Hersteller verspricht eine „sehr geringe Hitzeentwicklung“ und mehrere Schutzmechanismen. Geladen wird der Akku via USB-C.huawei-mate9-d

Doppelkamera mit Leica-Knowhow

Die zweite Besonderheit ist die Doppelkamera der zweiten Generation auf der Rückseite. Sie wurde – wie schon beim P9 – in Zusammenarbeit mit dem deutschen Traditionsbetrieb Leica entwickelt. „Hierbei handelt es sich um eine langfristige Kooperation, nicht um einen One-shot“, erklärte der Konzern. Die Doppelkamera besitzt einen 20-Megapixel-Monochromsensor sowie 12-Megapixel-RGB-Sensor. Die erste Kamera knipst also ausnahmslos in Schwarz-Weiß, wodurch detailreichere Bilder gelingen. Das liegt daran, dass die Monochrom-Kamera nuanciertere Lichtinformationen aufnimmt. Vor allem Bild-Bereiche mit schwacher Beleuchtung wirken dadurch plastischer, davon profitieren auch die Farbaufnahmen.

Die Dual-Kamera bietet einen „Hybrid-Zoom“, der quasi einen zweifachen optischen Zoom-Effekt erzielt. Es handelt sich dabei um keinen echten Zoom, vielmehr wird der vergrößerte Bildausschnitt nur interpoliert. Dies soll aber verlustfrei geschehen, verspricht der Hersteller. Zudem sollen bessere Aufnahmen mit Bokeh-Effekt möglich sein, ähnlich dem neuen Portrait-Modus des iPhone 7 Plus. Ob das klappt und wie gut sich die Kamera unter schwierigen Lichtbedingungen schlägt, wird ein Test zeigen. Daneben gibt es die mittlerweile übliche Technik bestehend aus optischem Bildstabilisator sowie Laser- und Phasenverschiebungsfokus, wodurch die Kamera schneller scharfstellt.huawei-mate9-e

Viel Rechenpower, nicht wasserdicht

Technisch muss sich das Mate 9 nicht hinter Samsung und Apple verstecken. Der Kirin-960-Prozessor, eine Eigenentwicklung der Chinesen, ist 20 Prozent schneller, die Grafikleistung ist deutlich höher als beim Vorgänger. Davon profitieren vor allem 3D-Games. Vier Gigabyte RAM und ein Flash-Speicher (64 GB, erweiterbar um bis zu 2 TB) sollen Apps 20 Prozent schneller starten.

Als Betriebssystem ist Android 7.0 Nougat vorinstalliert, damit ist es eines der ersten Smartphones mit dem neuen Google-System. Darüber wurde die von Huawei bekannte EMUI-Oberfläche gelegt, die sich optisch sehr stark an Apples iOS orientiert. Wenn die einem nicht gefällt, kann man über den Play Store auch einfach einen anderen Launcher herunterladen.

Das Mate 9 besitzt Stereo-Speaker, ist aber leider nicht wasserdicht wie das Galaxy S7 oder iPhone 7. Die Hauptplatine wurde aber mit einer Nano-Coating-Schutzschicht überzogen, um grobe Schäden zu verhindern.

Das Mate 9 kostet 699 Euro und erscheint Mitte November.porsche-mate-2

Sonder-Edition von Porsche Design

Neben dem normalen Mate 9 gibt es noch eine Sonderedition, die gemeinsam mit Porsche-Design entwickelt wurde. Sie unterscheidet sich beim Speicher, dem Display und der Größe: Das Display schrumpft von 5,9 auf etwas handlichere 5,5 Zoll und hat eine 2K-Auflösung (2560 x 1440 Pixel). Der Akku ist identisch, deshalb ist von höheren Laufzeiten auszugehen. Die Premium-Variante hat sechs Gigabyte RAM und 256 Gigabyte Speicher. Durch den Home-Button auf der Vorderseite erinnert die Special Edition des Mate 9 frappierend an Samsungs Galaxy-Geräte.

Die Porsche-Design-Edition ist ab Dezember in Porsche Design Stores erhältlich und kostet 1395 Euro.

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Neues Macbook Pro: Apple erklärt, warum man Anschlüsse streicht – und sie bei anderen Geräten behält

Ob beim iPhone 7 oder dem letzte Woche vorgestellten Macbook Pro: Apple macht neben weiterhin toller Technik aktuell vor allem mit einer Entwicklung Schlagzeilen, nämlich dem Streichen von Anschlüssen. Beim iPhone 7 fiel die Klinkenbuchse weg, beim Macbook Pro bleibt sie als einziger Anschluss erhalten, alle anderen wurden durch Thunderbolt ersetzt. Inklusive der Ladebuchse. Jetzt erklärte Apple erstmals, warum auch der beliebte Slot für SD-Karten rausfliegen musste – die Klinke aber bleiben durfte.

+++ Hier finden Sie unseren ausführlichen iPhone 7 Test +++

In einem Interview mit dem britischen „Independent“ äußerte der führende Apple-Manager Phil Schiller sich zu den neuen Macbook Pro. Und hatte einige interessante Einsichten parat. Bei Foto-Fans und Profi-Fotografen sorgte vor allem der Wegfall des SD-Kartenslots für Ärger. Dafür hat Schiller wenig Verständnis. „Es war ein etwas umständlicher Slot. Die Karte ragte halb heraus. Außerdem gibt es tolle USB-Kartenleser. Die können auch CompactFlash-Karten lesen“, erklärte er. Zudem gäbe es immer mehr Kameras mit Wlan-Übertragung. Alle, die regelmäßig ihre SD-Karten ins Notebook steckten, dürfte das wenig versöhnen. Wie beim iPhone will Apple also auf kabellose Übertragung setzen – oder eben auf Adapter.i7plus-Bokeh Apple-Nachdreh_9.30

Die Klinke darf bleiben

Beim Klinkenanschluss ist man da beim Macbook Pro allerdings nicht so konsequent. Bei der Präsentation des iPhone 7 sprach Schiller noch vom „Mut“, den es erfordere, um auf Althergebrachtes zu verzichten. Beim Macbook Pro sieht er die Situation aber ganz anders: „Das sind Profi-Geräte. Ginge es nur um Kopfhörer, müsste der Anschluss nicht mehr da sein. Wir glauben, kabellose Lösungen sind für Kopfhörer hervorragend geeignet. Viele Nutzer der Macbook Pros haben aber ein Set-up mit Studio-Monitoren, Verstärkern und anderer Profi-Soundausstattung. Und für die gibt es keine kabellose Lösung, sondern nur Klinke.“ Fast ein bisschen merkwürdig, dass Apple hier nicht auch Adapter empfiehlt.

Mit der weitreichenden Kritik der potenziellen Kunden hat man laut Schiller wohl nicht gerechnet. „Um ehrlich zu sein, war ich etwas überrascht. Andererseits hätte ich es wohl nicht sein sollen. Ich habe noch nie ein großartiges neues Apple-Produkt erlebt, das nicht am Anfang Kritik und Debatten ausgelöst hat. Und das ist in Ordnung. Unsere Kunden sind so leidenschaftlich, das ist großartig.“ Macbook Interview Ive 16.40

„Es funktioniert einfach“

Ob die Kunden das auch so sehen, steht leider auf einem anderen Blatt. Dass man nicht mal mehr das aktuelle iPhone ohne Adapter mit dem aktuellen Macbook Pro verbinden kann, sorgt im Netz für jede Menge Spott und Ärger. Ein Nutzer fotografierte sein iPhone 7 und das damit über einen Adapter verbundene Macbook. Daneben lag der iPhone-7-Kopfhörer. Das Problem: Während das iPhone am Notebook steckt, kann man die Kopfhörer nicht über den Lightning-Anschluss anstecken, die passende Buchse fehlt aber wiederum dem Macbook. Musikhören und mit dem Rechner verbinden, geht also nicht gleichzeitig – zumindest nicht mit Apples eigener Hardware.

Zu dem frustrierenden Bild schrieb der Nutzer den Satz, den Apple mal als Werbeslogan nutzte, um sich von der überkomplizierten PC-Welt abzusetzen: „It just works“ (Es funktioniert einfach). In diesem Kontext trieft der Satz vor Häme. Mal sehen, ob sich Phil Schiller und Co. mit ihrer Vision noch die Herzen der Nutzer gewinnen können.Apple-Fakten 11.44