
Ein Apple-Patent zeigt, wie die Home-Taste in künftigen iPhones einfach im Bildschirm integriert werden könnte.
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News aus der digitalen Welt

Ein Apple-Patent zeigt, wie die Home-Taste in künftigen iPhones einfach im Bildschirm integriert werden könnte.
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In der kalten Jahreszeit schnappen sich Frauen gern den Kapuzenpullover ihres Partners. Denn was ist gemütlicher, als sich in ein weites Sweatshirt zu kuscheln? Doch jetzt wehren sich die Männer – mit der witzigen Twitter-Aktion #TakeHerHoodie.
Als Apple im Herbst 2011 das iPhone 4s vorstellte, war der Star nicht das Telefon, sondern der darauf installierte Sprachassistent Siri. Erstmals konnte man mit seinem Handy eine Konversation führen, wenn auch ziemlich eingeschränkt. Heutzutage ist die Technik viel weiter, wie Googles jüngst vorgestellter Assistant beweist: Die neue Software ist nahezu allwissend und beherrscht viele Funktionen, von der Taxibestellung bis zur Smart-Home-Steuerung. Quasi eine Art Siri auf Steroiden.
Nun steht die Wohnzimmer-Revolution bevor: Am 26. Oktober erscheint hierzulande Amazon Echo, der Sprachlautsprecher des Online-Kaufhauses. Im Frühjahr 2017 soll Google Home, quasi der Hardware-gewordene Assistant, nach Deutschland kommen. Und Gerüchten zufolge werkelt Apple bereits an einem Siri-Lautsprecher, der womöglich ebenfalls im kommenden Jahr vorgestellt wird. Nur einer ist bislang außen vor: Samsung. Doch das könnte sich bald ändern, denn die Südkoreaner haben den Spracherkennungs-Assistenten Viv, gekauft, der von niemand Geringerem als den Köpfen hinter Apples Siri entwickelt wurde.
Was viele Menschen nicht wissen: Siri wurde nicht vollständig in Apples Geheimlaboren entwickelt, stattdessen kaufte der iPhone-Hersteller den Dienst im Jahr 2010, im Herbst 2011 begann zunächst exklusiv auf dem iPhone 4s der Betatest. Mittlerweile ist Siri auf allen Apple-Produkten verfügbar.
Doch die Entwickler hinter Siri machten auf eigene Faust weiter: Im Mai 2016 zeigten sie im Rahmen der „Disrupt“-Konferenz ihren Assistenten Viv – und sorgten für staunende Gesichter. Denn Viv war in der Lage, ziemlich komplexe Fragen zu beantworten und konnte auch mehrere Pizza- und Blumenbestellungen mühelos verarbeiten. Viv ist als Universal-Assistent mit künstlicher Intelligenz konzipiert, wird also schlauer, je mehr Daten er erhält und je häufiger er benutzt wird.
Mit der Übernahme eröffnen sich für Samsung zahlreiche Möglichkeiten. Zum einen könnte der Assistent das Alleinstellungsmerkmal für kommende Galaxy-Smartphones sein. Zum anderen kann Samsung den Sprachassistenten in all seinen Geräten nutzen – vom Kühlschrank über den Fernseher bis zum Lautsprecher. Denn Viv bietet auf allen Geräten ein einheitliches Interface und dieselbe Künstliche Intelligenz. Vor allem bei den Haushaltsgeräten könnte Samsung so interessante Synergieeffekte mit dem Smartphone erzielen.
Mit Sony-Smartphones ist das so eine Sache, auch mit dem neuen Xperia XZ. Regelmäßig bringen die Japaner neue Geräte auf den Markt, die meisten gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Das freut die Fans, potenzielle Käufer können die Geräte aber kaum noch auseinanderhalten. Nun will Sony beim Xperia XZ vor allem mit der hervorragenden Kamera begeistern. Aber kann die wirklich überzeugen? Wir haben das Xperia XZ getestet.
Beim Design gibt es keine Überraschungen – wie immer. Das XZ sieht aus wie eine etwas kantigere Version der Vorgänger. Die Seiten bleiben abgerundet, nur oben und unten wird etwas schärfer angeschnitten. Sonst bleibt Sony aber dem typischen Xperia-Look treu. Das wird einige Fans sicher freuen, wir finden es aber nicht erst seit diesen beiden Modellen etwas langweilig. Als Farben stehen diesmal Schwarz, Silber und ein edles Dunkelblau zur Wahl.iphone 7 Test NICHT ÄNDERN
Die Verarbeitung lässt an sich wenig zu wünschen übrig, ein Detail nervt aber doch: Die edle Metallrückseite ist in einen Rahmen eingesetzt. Dazwischen befindet sich ein winziger Spalt. Und der ist schon nach einer Woche Herumtragen in der Hosentasche mit allerlei Fusseln verdreckt. Die sieht man zwar nur bei genauerem Hinsehen, ärgerlich sind sie aber allemal. Da ist man heute von Konkurrenten wie Apple, Samsung und Huawei einfach mehr gewohnt.
Technisch braucht sich das XZ nicht vor der Konkurrenz verstecken. Das 5,2 Zoll große Display sieht toll aus, das Smartphone kommt auch bei intensiverer Nutzung nicht ins Schwitzen. Als Betriebssystem ist Android 6.0.1 installiert, ein Update auf das neue Android 7 könnte noch dieses Jahr kommen. Die Akkulaufzeit geht völlig in Ordnung, das XZ schafft es locker über einen ganzen Tag, manchmal ist auch mehr drin. Sony kann damit das hohe Niveau der Highend-Konkurrenz halten, besonders hervorstechen kann das XZ im Bezug auf technische Performance aber nicht.
Das wollte Sony vor allem mit der Kamera ausgleichen. Die soll mit extrem schnellem Autofokus, hoher Farbtreue und besonders guten Aufnahmen bei schlechtem Licht punkten. Leider klappt das aber nur bedingt.Galaxy S7 Test_17.45
Das liegt vor allem am Automatikmodus, in dem die meisten Smartphone-Besitzer knipsen dürften. Den nennt Sony sogar „Überlegene Automatik“ – und könnte kaum falscher liegen. Der voreingestellte Modus bearbeitet Bilder im Nachhinein so stark, dass von natürlichen Farben und kleinen Details manchmal kaum noch etwas zu sehen ist.
Meistens sind die Bilder zwar in Ordnung, wenn sie auch nicht mit dem Spitzenkameras aus iPhone 7 oder Samsung Galaxy S7 mithalten können. Im schlimmsten Fall sieht aber alles ein bisschen so aus, als wäre es zuerst durch einen Wasserfarbenkasten gezogen und dann noch mal kräftig gephotoshopped worden. Bei schlechtem Licht werden die Aufnahmen zudem schnell verrauscht.Sony Xperia XZ im Test
Schade ist das deswegen, weil im manuellen Modus tatsächlich tolle Fotos mit starker Farbechte und vielen Details gelingen. Wer sich also mit der Technik auskennt, kann Spitzenbilder schießen. Dann kann es das XZ auch mit den besten Smartphone-Kameras aufnehmen.
Auf eines der wichtigsten neuen Features muss man dann aber verzichten: Der sogenannte präventive Autofokus verfolgt das markierte Motiv selbst dann, wenn es sich bewegt. Ein Antippen des Motivs genügt. So sollen auch spielende Kinder oder fahrende Autos scharf bleiben. Das funktioniert im Automatikmodus recht ordentlich, im manuellen Modus fehlt das Feature aber ganz.
So ist die Kamera des XZ gleichzeitig sehr gut und nur durchschnittlich, je nach benutzter Einstellung. Eine gute Nachricht gibt es immerhin: Weil die Kamera-Hardware ja durchaus gelungen ist, könnte Sony mit einem Software-Update den Automatik-Modus verbessern und auf das Level des manuellen Modus heben. Ob es Pläne dafür gibt, konnte der Konzern auf Anfrage aber nicht beantworten.
Wie schon die letzten Male ist Sonys aktuelles Premium-Smartphone ein gelungenes, aber recht langweiliges Gerät geworden. Die Technik ist auf dem aktuellen Stand, das Design geht wie immer in Ordnung. Überraschungen oder herausragende Features fehlen aber. Und damit auch das Kauf-Argument, vor allem zum stolzen Preis von 699 Euro, den Sony in Deutschland verlangt. Das ist fast soviel wie für das iPhone 7 – nur, dass das technisch spannender ist und auch einen gewissen Coolness-Faktor vorweisen kann.
Besonders schade ist das enttäuschende Abschneiden diesmal, weil die Kamera wirklich das Potenzial hat, eine der besten auf dem Markt zu sein. Aber eben nur, wenn man alles selbst einstellt. Genau das möchten aber nur die wenigsten Kunden tun. Und greifen damit vermutlich lieber wieder zum mittlerweile deutlich günstigeren Samsung Galaxy S7 oder dem cooleren iPhone 7.
Das Sony Xperia XZ ist ab Freitag den 7. Oktober 2016 im Handel.08-Apple präsentiert neues iPhone-5116474080001
House of Cards, Luke Cage, Stranger Things: Netflix ist für seine exklusiven, hochkarätigen Produktionen bekannt und hat das Serien-Business nachhaltig verändert. In Hollywood hat der Streamingdienst längst Fuß gefasst, immer mehr Kinostars stellen sich für Netflix vor die Kamera. Das wiederum treibt die Abonnentenzahlen in die Höhe, mittlerweile hat der Streamingdienst 83 Millionen zahlende Kunden. Eine Erfolgsgeschichte, die nicht nur Neider auf den Plan ruft, sondern auch Spekulationen um eine Übernahme anheizt.
Und derzeit brodelt die Gerüchteküche besonders gewaltig: Wie mehrere Medien berichten, hat angeblich Disney den Streamingdienst ins Visier genommen. Das ist zunächst einmal wenig verwunderlich, Disney ist längst mehr als Mickey Maus und schreckt auch vor milliardenschweren Investitionen nicht zurück. So kaufte der Medienkonzern etwa die Comic-Marke Marvel und Lucasfilm mitsamt der „Star Wars“-Lizenzen für jeweils vier Milliarden Dollar.
Kino-Flops 11.00Der Wert von Netflix dagegen wird derzeit mit 40 bis 45 Milliarden Dollar taxiert, und bei einer Übernahme würden noch einige Aufschläge warten. Das ist selbst für einen Mega-Konzern wie Disney kein Pappenstiel und würde ein enormes Risiko darstellen. Bislang hatte Disney-Chef Robert Iger mit seinen Entscheidungen ein glückliches Händchen, doch der Netflix-Deal wäre in einer ganz eigenen Liga.
Dennoch würden beide Seiten von einer Übernahme profitieren: Disney würde nicht nur auf einen Schlag 80 Millionen Abonnenten aus der ganzen Welt gewinnen, sondern sich auch jede Menge Know-how einverleiben. Der Netflix-Algorithmus, der jedem Nutzer eine individuelle Startseite baut, gilt als einer der ausgefeiltesten der Welt. Außerdem betreibt Disney auch den Sportkanal ESPN, dessen junge Zuschauer zunehmend Richtung Streamingdienst abwandern – hier könnte man Synergien bilden.
Netflix Neuerungen 20.00Netflix wiederum würde von Disneys riesigem Budget profitieren: Allein in diesem Jahr investierte der Konzern mehr als sechs Milliarden US-Dollar in neue Shows, Serien, Filme und Dokumentationen. Exklusiv-Inhalte werden in Zukunft noch wichtiger, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Und viele Investoren fragen sich, wie lange Netflix noch solche Summen investieren kann, ohne die Abogebühren zu erhöhen. Was wiederum langjährige Kunden verprellen könnte.
Ob eine Übernahme seitens Disney stattfindet, dürfte von einigen Faktoren abhängen: dem Preis, den Mitbewerbern und natürlich davon, ob Netflix-Chef Reed Hastings am Ende überhaupt verkaufen will. Übernächste Woche wird Netflix neue Quartalszahlen verkünden – und vielleicht hat Hastings gleich noch eine Neuigkeit mit dabei.Netflix-Algorithmus
Gut einen Monat nach Samsungs weltweitem Rückruf des Vorzeige-Smartphones Galaxy Note 7 wegen Brandgefahr hat US-Medien zufolge erneut ein solches Gerät Feuer gefangen. Wegen des Unfalls habe am Mittwoch ein Flugzeug auf der Strecke von Louisville nach Baltimore vor Abflug evakuiert werden müssen, berichteten „USA today“ und „The Verge“. Besonders unangenehm für Samsung: Bei dem Gerät, das in Flammen aufging, soll es sich dem Besitzer zufolge um ein neues Smartphone handeln, das er im Zuge der Pannenserie durch Überhitzung vom Hersteller erhalten habe.
Eine Samsung-Sprecherin erklärte auf Nachfrage, dazu noch keine Angaben machen zu können, weil das Gerät noch nicht geborgen sei. Man arbeite mit der Airline und den Behörden zusammen, um das Smartphone untersuchen zu können.
Anfang September hatte Samsung nach zahlreichen Zwischenfällen die Brandgefahr infolge von Akku-Problemen bei dem Phablet – einer Mischung aus Smartphone und Tablet-Computer – eingeräumt und eine weltweite Austausch-Aktion angekündigt. Erst vor wenigen Tagen brachte der Konzern das Modell in Südkorea wieder auf den Markt. In Europa soll der Verkauf am 28. Oktober starten.