Länder im Vergleich: Spotify-Index zeigt, wie viel Musikstreaming weltweit kostet

In den 80er Jahren entwickelte die britische Wochenzeitschrift The Economist den Big Mac Index. Der Wirtschaftsindikator misst mithilfe des Burger-Klassikers die Kaufkraft in unterschiedlichen Ländern. Hochwissenschaftlich ist der Indikator sicherlich nicht, für einen Vergleich vor allem des Binnenwertes einer Währung funktioniert er aber erstaunlich gut. Zumal er in den 80ern nah an der Lebensrealität der Menschen lag.

Spotify Tricks Foto-Strecke_9.30Heute, wo die Fastfoodkette an Bedeutung verliert und ein handgecrafteter Hochlandrind-Burger näher an der Lebenswirklichkeit der Menschen liegt als ein Big Mac, könnte es Zeit für einen neuen Index sein. Das dürfte sich auch der Blogger und Programmierer Matias Singers gedacht haben und hat kurzerhand den Spotify International Pricing Index entwickelt. Das Prinzip dahinter ist einfach: Was kostet das gleiche Produkt, also der Spotify Premium Account, rund um die Welt? Zwar ist das musikalische Angebot nicht in jedem Land gleich breit gefächert, der Premium-Zugriff und seine Konditionen aber schon.

Bei einem Vergleich der Spotify-Preise und Umrechnung der Länderwährungen in Euro zeigt sich: Den teuersten Account legen sich mit 11,60 Euro die Briten an. Im Heimatland des Musikstreaming-Dienstes Schweden sind es 99 Kronen, umgerechnet 10,34 Euro. In Deutschland, Italien und Spanien sind es 9,99 Euro. Viele Länder zahlen allerdings deutlich weniger, wie die Grafik von Statista zeigt. In Argentinien kostet der Premium-Account nur 2,13 Euro.

Von Verbraucherschützern: Verbraucherschützer mahnen WhatsApp wegen Datenweitergabe an Facebook ab

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat den Messengerdienst WhatsApp abgemahnt. Die neuen Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen zur Weitergabe von Daten an den Mutterkonzern Facebook seien „zu großen Teilen“ unzulässig, teilten die Verbraucherschützer am Montag mit. Das Unternehmen soll daher bis Mittwoch von mehreren kritisierten Klauseln Abstand nehmen.

WhatsApp hatte Ende August neue Regeln für seine Nutzer veröffentlicht. Unter anderem wird die Handynummer an Facebook weitergegeben – unabhängig davon, ob der jeweilige Nutzer auch in dem sozialen Netzwerk aktiv ist. Als „besonders kritisch“ stufen die Verbraucherschützer ein, dass alle im Telefonbuch des WhatsApp-Nutzers gespeicherten Nummern an den US-Konzern weitergereicht werden. Somit seien von denen neuen Nutzungsbedingungen auch Menschen betroffen, die WhatsApp gar nicht verwenden.

WhatsApp muss Unterlassungserklärung abgeben

Die Experten kritisieren, dass WhatsApp-Kunden den neuen Regeln nicht widersprechen können, wenn sie den Messenger weiter benutzen wollen. Ein Widerspruch sei lediglich dagegen möglich, dass Facebook die weitergereichten Daten für personalisierte Werbung benutzt. Allerdings sei bei diesem Passus ein Häkchen für die Zustimmung bereits voreingestellt. Das sei „rechtswidrig“, erklärte der vzbv. „Was bereits mit einem Häkchen versehen ist, wird oft unbewusst abgenickt.“

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WhatsApp soll nun bis Mittwoch eine Unterlassungserklärung abgeben. Geschieht dies nicht, wollen die Verbraucherschützer eine Klage prüfen. Verbraucher sollten sich die Zustimmung zu den neuen Regeln gut überlegen, rieten die Experten. Es gebe auch Alternativangebote zu WhatsApp.

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Der vzbv kritisierte, dass WhatsApp nach der Übernahme durch Facebook 2014 eigentlich unabhängig bleiben sollte. Außerdem werbe das Unternehmen mit Respekt für die Privatsphäre seiner Nutzer. Davon könne spätestens mit den neuen Nutzungsbedingungen keine Rede mehr sein. Das Vertrauen der Verbraucher sei enttäuscht worden, kritisierte der Verband.

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Protzen mal anders: Sie warten noch auf Ihr iPhone 7? Dieser Hund hat schon acht!

Die Probleme von Wang Sicong hätten wohl die meisten gerne: Der junge Chinese ist genervt, weil alle in sozialen Netzwerken mit ihrem neuen iPhone 7 angeben. Er musste handeln. Und wenn man der Sohn des reichsten Manns des Landes ist, fällt einem wohl vor allem eines ein: Man protzt noch lauter zurück.

+++ Das iPhone 7 bei uns im Test +++

Wie praktisch, dass Wang einen eigenen Weibo-Account für seinen Hund Coco betreibt. Auf dem legt er in Chinas größtem sozialen Netzwerk seinem imposanten Hund der Gattung Alaskan Malamute allerlei Gedanken in den Mund. Zum iPhone 7 fiel Coco nur eines ein: „Ich bin mir nicht sicher, womit die alle in sozialen Medien angeben. Da ist nichts anzugeben. Ich musste handeln.“ Dazu gibt es zwei Bilder von Coco – mit acht iPhone-7-Verpackungen.iphone 7 Test NICHT ÄNDERN

Der Hund protzt mit

Wie auch hierzulande ist das neue Apple-Smartphone auch in China heiß begehrt, die Wartezeiten für manche Modelle können mehrere Wochen betragen. In China soll es zu Hunderte Meter langen Warteschlangen vor Apple Stores gekommen sein. Die waren dieses Jahr hierzulande ausgefallen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Wang mit Cocos Hilfe bei Weibo protzt. Der reiche Vierbeiner dürfte mit einer Apple Watch zwar nicht allzu viel anzufangen wissen. Das hielt Wang aber nicht davon ab, ihm nicht nur eine, sondern gleich zwei umzuschnallen. Und weil man es ja hat, bekam Coco an seinen Vorderbeinen jeweils eine Apple Watch Edition umgebunden, in der mittlerweile eingestellten Goldvariante. Kostenpunkt: ab 11.000 Euro.Tricks iOS 10 17.55h

Wenn man sich’s leisten kann

Wangs Vater ist Wang Jianlin, Vorstand des chinesischen Immobilienriesen Dalian Wanda. Sein Vermögen wird auf gut 3,9 Millarden Euro geschätzt. Da kann man sich also das ein oder andere iPhone leisten – auch, wenn die Preise dieses Mal noch teurer ausfallen als in den letzten Jahren.

Bei den anderen Weibo-Nutzern kam der protzige Hund erwartungsgemäß nicht so richtig super an. „Wang Sicong ist so ekelhaft“, schrieb einer. Andere machen lieber Coco Komplimente: „Sehr schön. Aber du bist viel hübscher als die Smartphones.“Fotostrecke-iphone7Galaxy_10.40

Wasser, Schleudern, Stürze: iPhone 7 und Galaxy Note 7 im Härtetest: Welches Handy hält mehr aus?

Das iPhone 7 ist seit vergangener Woche erhältlich. Und neben der besseren Kamera sorgt bei Fans vor allem ein Feature für Begeisterung: das wasserdichte Gehäuse. Zwar bieten einige Android-Smartphones das bereits seit Jahren, iPhone-Nutzer konnten ihr Smartphone bislang aber nicht in den Pool mitnehmen. Doch wie robust ist das iPhone 7 generell? Der Versicherungsanbieter SquareTrade hat Apples aktuelle Spitzen-Smartphones gegen das Galaxy Note 7 in mehreren Disziplinen antreten lassen.

Note 7 und iPhone 7 wasserdicht

Zunächst mussten die Geräte – iPhone 7, iPhone 7 Plus und Note 7 – ein Wasserbad überstehen. Keine große Herausforderung für die Outdoor-erprobten Handys, alle drei Smartphones überstanden das Geplansche ohne Probleme. Allerdings war bei allen Smartphones anschließend die Audio-Qualität eingeschränkt.

Spannendere Erkenntnisse liefert der Biege-Test: Seit dem „Bendgate“-Skandal des iPhone 6 Plus gehört der zum Pflichtprogramm eines jeden Härtetests. Dabei wird das Smartphone mechanisch eingespannt, in der Mitte wird mit zunehmender Kraft auf das Display gedrückt. Beim Biegsamkeitstest von SquareTrade wurde es für das kleine iPhone 7 ab einem Druck von 77 Kilogramm gefährlich, das große iPhone 7 Plus ist mit einer Belastungsgrenze von 82 Kilogramm sogar etwas robuster. Alles in allem machen die iPhones hier eine gute Figur.

Das Samsung Galaxy Note7 hingegen schnitt deutlich schlechter ab: Bei derselben Stärke (82 Kilogramm) bog es sich nicht nur gefährlich, sondern brach sogar und war danach unbenutzbar. Dafür kassierte Samsung die zweitschlechteste Teilnote.

Wie sieht es bei Stürzen aus?

Als nächstes wartete der „TumbleBot“, eine Art riesige Waschmaschine. Darin wird das Smartphone wild hin- und hergeschleudert. Und auch hier schneiden die Apple-Geräte besser ab: Nach 30 Sekunden im Schleudertest waren die Kanten des iPhone 7 zerkratzt, zudem wies die Kamera Beschädigungen auf – ähnlich schnitt das 6s im vergangenen Jahr ab. Das 7 Plus war leicht beschädigt und schnitt damit besser ab als das 6s Plus aus dem Jahr 2015. Das Note 7 wurde am schwersten beschädigt, es hatte „starke Kratzer an allen Kanten und auch im Display“, schreiben die Experten.

iphone 7 Test NICHT ÄNDERNZum Schluss dann der Alltags-Check, ein Sturz auf den Gehweg. Wenn man sich in U-Bahnen und Bussen umsieht, entdeckt man zahlreiche zersplitterte Geräte. Und auch mit der 7er-Generation bleibt man von der sogenannten „SpiderApp“ (so heißen zersplitterte Displays umgangssprachlich) nicht verschont: Alle Smartphones waren nach dem Sturz auf das Display sichtlich ramponiert. Das iPhone 7 ließ sich nach dem zweiten Sturz nicht mehr einschalten, beim 7 Plus machte der dritte Sturz das Display unbenutzbar.

Und wie sieht es beim Sturz auf die Kante aus? Im dritten Versuch brach das Display des iPhone 7 und riss an der Seite. Das Display des 7 Plus wurde schwer beschädigt und das Note 7 hatte eine zersprungene Rückseite. „Auffällig beim iPhone 7 und 7 Plus: Bei Stürzen scheint das Gehäuse vor allem links unten anfällig zu sein“, heißt es bei SquareTrade. Insgesamt kam das Note 7 bei Stürzen zwar besser davon, auf eine Schutzhülle sollten Nutzen trotzdem besser nicht verzichten.

Gesamtergebnis: iPhone 7 vorne

Am Ende schnitt von den drei getesteten Geräten das iPhone 7 am besten ab, da es  aufgrund der kompakteren Maße griffiger und leichter ist. Das iPhone 7 Plus landete auf dem zweiten und das Note 7 auf dem dritten Platz. Airpods_13.30

Bahn startet Ausstattung der ICE mit neuem WLAN

Die Deutsche Bahn hat mit dem Einbau eines neuen WLAN-Systems in ihre ICE-Flotte begonnen. Die Ausstattung von Zügen mit einem leistungsfähigen Internet soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, wie der Konzern mitteilte.

Die neue Technik greife auf die jeweils schnellsten Standards aller Mobilfunknetze zu und könne bedeutend höhere Datenvolumen verarbeiten. Die letztlich im Zug zur Verfügung stehende Bandbreite sei abhängig von der Leistungsfähigkeit der Mobilfunknetze.

Ab Dezember dieses Jahres soll WLAN dann auch den Fahrgästen in der zweiten Klasse kostenlos zur Verfügung stehen – bis zu einem gewissen Datenvolumen auch besonders schnell. Damit alle Reisenden gerecht und ausgewogen auf das bestmögliche Angebot zugreifen könnten, verteile das System die verfügbaren Bandbreiten der Mobilfunknetze möglichst gleichmäßig unter den Fahrgästen, erklärte Michael Peterson, Marketingvorstand im Konzern-Fernverkehr. Aktuell könnten Kunden die neue Technik in einigen ICE testen.

Neues Betriebssystem macOS Sierra: Das sind die sieben besten Neuerungen für den Mac

Erst waren es Raubkatzen, dann folgten kalifornische Landschaften: Bei der Benennung seiner Mac-Betriebssysteme zeigte sich Apple immer weit verspielter als bei den iPhone-Pendants, die stoisch durchnummeriert werden. An diesem Dienstag erscheint mit Sierra nun die nächste Betriebssystem-Version, sie ist benannt nach der Gebirgskette Sierra Nevada. Die eigentliche Überraschung ist diesmal aber das Kürzel vor dem Namen: Um die Produktlinien zu vereinheitlichen, hat Apple den Namen von OS X auf macOS gewechselt.

Doch was bringt das neue Betriebssystem, dass sich Mac-Nutzer ab Dienstagabend kostenlos herunterladen können und iPhone und Mac noch näher zusammenrücken soll? Wir haben es bereits getestet und stellen die besten Änderungen vor.macos-siri

1. Siri für Mac

iPhone-Nutzer kennen den Sprachassistenten Siri schon seit vielen Jahren. Sein Debüt gab er auf dem iPhone 4s im Jahr 2011, danach kam Siri auch für die Apple Watch und den Apple TV 4. Jetzt gibt es Siri auch für den Mac: Nach dem Update erscheint im Dock oben rechts ein bunter Kreis. Klickt man darauf, startet Siri, alternativ hilft auch die Tastenkombination [CMD] und [Leertaste]. Anschließend kann man etwa einen Wecker stellen oder sich über die nächsten Bundesliga-Spiele informieren. Die Spracherkennung erweist sich vor allem im Datei-Management als praktisch: So kann man etwa nach Pages-Dokumenten suchen, die man in der letzten Woche bearbeitet hat.

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2. Besserer Messenger

Feuerwerk, Animationen, Sticker: Eine der wesentlichen Neuerungen in iOS 10 ist das überarbeitete iMessage. Auch auf dem Mac hat Apple die Nachrichten-App überarbeitet, so gibt es jetzt größere Emoji. Praktisch: Bekommt man jetzt einen Link zugeschickt, sieht man nicht mehr nur die URL, sondern eine Art Mini-Vorschau der Webseite.

3. Universal Clipboard

Wer sowohl iPhone als auch einen Mac besitzt, der kennt das Problem: Wie überträgt man schnell ein Bild oder nur ein paar Textschnipsel von einem Gerät aufs andere? Viele Nutzer behelfen sich mit E-Mails, doch das ist alles andere als intuitiv. Das Universal Clipboard soll Abhilfe schaffen: Ist auf beiden Geräten Wlan und Bluetooth aktiviert, kann man auf einem Gerät Text oder Bilder kopieren und auf dem anderen einfügen. Eine nette Ergänzung zum Dienst AirDrop, der sich auch nach Jahren noch wie eine Baustelle anfühlt. macos-copypaste

4. Neue Fotos-App

Auf dem iPhone wurde die Fotos-App bereits aufgemotzt, nun zieht Apple auch auf dem Mac nach. Das Programm erkennt nun Personen, Orte und Gegenstände und ist in der Lage, automatisch Alben zu erstellen, auf Wunsch sogar eine mit Musik untermalte Slideshow. Apple versichert, dass keine privaten Daten des Nutzers in die Cloud übertragen werden, alles bleibt lokal auf dem Mac oder iPhone. Im Gegensatz zur Konkurrenz verdiene Apple das Geld mit Hard- und Software und nicht mit den Daten der Nutzer, betonte Konzernchef Tim Cook immer wieder.

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5. iCloud Desktop und Dokumente

Die meisten Nutzer speichern ihre Dateien an zwei Orten auf dem Rechner: Entweder im Dokumente-Ordner oder auf dem Schreibtisch. Mit der neuen Funktion „iCloud Desktop und Dokumente“ hat man nun die Möglichkeit, Dateien aus diesen beiden Ordnern in der iCloud abzulegen. So hat man auch von unterwegs Zugriff auf den Desktop. Hat man aber viele große Dateien und braucht mehr Speicherplatz, benötigt man unter Umständen ein kostenpflichtiges Abonnement für die iCloud. Wer die Funktion aus Privatsphäre-Gründen nicht nutzen möchte, kann sie in den Systemeinstellungen einfach deaktivieren.

6. Speicherentlastung

Die tiefere iCloud-Integration bringt auch in anderer Hinsicht Vorteile: Platzt die Festplatte aus allen Nähten, kann macOS Sierra Dateien automatisch in die Cloud auslagern – etwa E-Mail-Anhänge oder lange nicht verwendete Dateien. Wird die Datei doch benötigt, lädt man sie einfach wieder herunter und speichert sie lokal auf der Festplatte – je nach Dateigröße kann das dann aber etwas dauern. Auch diese Funktion kann in den Einstellungen deaktiviert werden.

Doch auch abseits der Cloud gibt es ein paar Verbesserungen: So erinnert macOS den Nutzer nun daran, Installationsdateien nach vollendeter Installation zu löschen, doppelt heruntergeladene Dateien werden nun automatisch von der Festplatte entfernt.macos-watch

7. Entsperren mit der Apple Watch

Macbook aufklappen und sofort loslegen, ohne ein Passwort eintippen zu müssen – das ist jetzt möglich, zumindest für Besitzer einer Apple Watch. Dazu benötigt man nur auf beiden Geräten das aktuellste Betriebssystem.

Sonstige Neuerungen

  • das Dateiformat wurde von HFS+ auf APFS (Apple File System) gewechselt. Dieses bietet eine native Verschlüsselungsfunktion, TimeMachine-Backups könnten in Zukunft außerdem schneller angelegt werden und es gibt mehr Flexibilität beim Speicherplatz von Partitionen.
  • Apple Pay wird auch auf Macs unterstützt. In Deutschland ist der Bezahldienst allerdings noch nicht verfügbar.
  • der Musikdienst Apple Music hat einen Neuanstrich bekommen und wirkt mit den größeren Weißräumen luftiger
  • viele Programme (etwa Pages, Mail, Numbers, Maps oder Keynote)  unterstützen nun eine Tab-Ansicht, wie sie Browser schon seit Jahren bieten. Das macht das Arbeiten mit mehreren Dokumenten übersichtlicher.
  • der Bild-in-Bild-Modus, den man bereits vom iPad Pro kennt, ist nun auch auf dem Mac verfügbar

Diese Macs bekommen macOS Sierra

macOS Sierra erscheint am 20. September und ist kostenlos. Das Betriebssystem ist kompatibel mit folgenden Macs:

  • MacBook (Herbst 2009 oder neuer)
  • MacBook Air (2010 oder neuer)
  • MacBook Pro (2010 oder neuer)
  • iMac (Herbst 2009 oder neuer)
  • Mac mini (2010 oder neuer)
  • Mac Pro (2010 oder neuer)

Tricks iOS 10 17.55h

Nach dem iPhone 7: Apple patentiert sein neues Wunderprodukt: die beste Papiertüte aller Zeiten

Jahr für Jahr warten die Apple-Jünger auf die neuesten Wunderprodukte aus Jonathan Ive’s Designschmiede. Nach den eher unaufregenden Design-Neuerungen des iPhone 7 (hier unser Test) hat Apple nun ein Patent für ein völlig unerwartetes Produkt beantragt. Das hört auf den schlichten Namen „Bag“, also Tasche, – und ist eine Papiertüte.

Aber natürlich nicht irgendeine. Mit blumigen Worten erklärt uns Apple, was eine Tasche eigentlich ist: „Taschen werden häufig genutzt, um darin Gegenstände unterzubringen. Zum Beispiel könnte eine Einkaufstasche Gegenstände enthalten, die in einem Ladengeschäft erworben wurden,“ verkündet der wertvollste Konzern der Welt da. „Die Tasche könnte aus einem Behälter und einem Handgriff geformt sein.“ Da muss man erst mal drauf kommen.

+++ Die Apple Watch Series 2 im Test +++

iphone 7 Test NICHT ÄNDERN

Apples Bag zum unschlagbaren Preis

So absurd die Formulierungen außerhalb eines Patentantrages klingen, für ihren Zweck ergeben sie durchaus Sinn. Denn in den USA werden auch einfache Alltagsgegenstände mit Patenten geschützt. Und in dem Antrag muss eben beschrieben werden, wozu die genutzt werden – und wenn es noch so banal klingt. Neu auf den Markt kommt Apples Wundertüte übrigens nicht. Man bekommt sie weltweit bereits seit April beim Einkauf in einem Apple Store, kostenlos.

Aber warum will der Konzern sich die Tasche überhaupt schützen lassen? Apple wäre nicht Apple, wenn in „Bag“ nicht jede Menge Hirnschmalz geflossen wäre. Die Papiertüte muss ja nicht nur schick, sondern auch besonders stabil sein. Schließlich verkauft Apple nicht nur leichte und dünne iPhones, sondern auch ausgewachsene Computer. Und auch die muss die Tasche stemmen können. Dazu setzt Apple auf besonders verstärkte Ecken und Kanten.Apple Watch Test 15.50h

Gut für die Umwelt

Nötig ist das, weil „Bag“ aus 60 Prozent Recycling-Papier besteht. Je höher der Anteil des wiederverwendeten Papiers, desto instabiler ist es normalerweise, erklärt der Antrag. Will man eine besonders stabile Recycling-Tasche basteln, ist das also durchaus eine Herausforderung. Apple setzte deswegen Top-Designer darauf an. Die entwarfen auch schon Nike-Schuhe und den Magnet-Anschluss am Ladekabel der Apple-Notebooks.7 Tricks ios 10

Schutz der Privatsphäre: Google Street View übereifrig: Kopf von britischem Ochsen unkenntlich gemacht

Er stand in Cambridge am Fluss Cam und graste. Dann kam Google Street View vorbei und schoss ein Foto. Das muss irgendwann im August 2015 gewesen sein, zumindest sagt das die Datumsangabe von Google auf dem Bild eines Ochsen. Der Kopf des Tieres ist verwischt, und das ist ungewöhnlich. In der Regel wird die Technik bei Menschen angewandt, um sie unkenntlich zu machen. Zum Schutz ihrer Privatsphäre. Genau aus diesem Grund veröffentlichte David Shariatmadari, Meinungschef der US-Ausgabe des „Guardian“, das Foto bei Twitter. Es hat Seltenheitswert – und sein Tweet wurde bereits 16.000 Mal geteilt.

Die BBC hat bei Google nachgefragt, warum das Porträt des Tieres durch den Schutzfilter entwürdigt worden sei, und zur Antwort bekommen, dass die Technologie zugeschlagen habe. Ein Sprecher gab folgende Auskunft: „Wir dachten, Sie hätten am Euter gezogen, als wir das Muhen hörten, aber es ist klar, dass unsere automatische Gesichtsverzerrungstechnologie ein wenig übereifrig gewesen ist. Natürlich neiden wir der Kuh nicht ihre fünf Minuten Ruhm.“