
Die Ankündigung machte der Hacker bei Facebook selbst: Sonntag will er live übertragen, wie er in Zuckerbergs Konto eindringt.
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News aus der digitalen Welt

Die Ankündigung machte der Hacker bei Facebook selbst: Sonntag will er live übertragen, wie er in Zuckerbergs Konto eindringt.
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In den vergangenen 25 Jahren hat die Digitalisierung die Welt komplett umgekrempelt. Was könnte in den kommenden 25 Jahren passieren?
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Der LoJax-Virus greift direkt das Bios Ihres Rechners an. BILD sagt, wie gefährlich das ist und was Sie dagegen tun können.
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Wenn ein Computer von Schädlingen befalllen ist und nichts mehr hilft, installiert man einfach das System neu – und ist den Schädling wieder los. Diese einfache Regel gilt in Zeiten immer komplexerer Cyberwaffen nicht mehr. Die Virenjäger von Eset haben nun mit Lojax erstmals einen UEFI-Rootkit in freier Wildbahn gefunden. Diese besonders fiesen Schädling nisten sich so tief im Computer ein, dass nicht mal eine neue Festplatte das Problem behebt.
Dazu greift Lojax einen Teil des Computers an, der schon vor dem Betriebssystem geladen wird: Das sogenannte UEFI, eine moderne Variante des BIOS. Dabei macht es sich eine Schwachstelle des eigentlich zur Diebstahl-Erkennung genutzten UEFI-Programms Lojack zunutze, daher auch der Name Lojax.
Einmal über das UEFi geladen, öffnet der Schädling dann die Tür für weitere Angriffs-Programme. Das berichtet Eset in einem Blogpost. Weil das UEFI schon vor dem Start des Systems geladen wird, kann man Lojax nicht mit Neuinstallationen oder dem Tausch der Festplatte beikommen. Als einzige Variante bleibt der Austausch des Mainboards – oder gleich des ganzen Rechners.
Gehackte Amazon Echo 22.45hDass Geheimdienste wie die NSA oder technisch weit fortgeschrittene Kriminielle solche Werkzeuge im Repertoire haben, war schon länger bekannt. Nun wurde es erstmals in Aktion entdeckt. Und auch diesmal steckt laut Eset mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine staatliche Hacker-Gruppe dahinter. Die auch als Sednit Group oder APT28 bekannte Hacker-Gruppe Fancy Bear wird dem russischen Geheimdienst FSB zugeordnet, sie steckte etwa hinter dem Angriff auf das Netzwerk des Bundestages.
Auch Lojax scheint vor allem gegen staatliche Ziele eingesetzt worden zu sein. Die Sicherheitsforscher geben an, dass Programm auf einer Reihe von Rechnern von Regierungs-Organisationen im Balkan, Zentral- und Osteuropa gefunden zu haben. Da es sich bei allen um gezielte Angriffe zu handeln scheint, dürfte die Gefahr für Normalverbraucher, von Lojax befallen zu werden, nahezu bei Null liegen. Allerdings dauerte es auch bei Angriffswerkzeugen der NSA nur wenige Jahre, bis diese ihren Weg ins Darknet und damit zu herkömmlichen Kriminellen fand. Gut möglich also, dass es auch UEFI-Attacken bald auf Privatrechner schaffen.CCleaner Trojaner neue Gefahr 17.05
Volkswagen setzt bei der Vernetzung seiner künftigen Autos auf Cloud-Dienste von Microsoft. Dafür wurde eine strategische Partnerschaft mit dem Software-Riesen vereinbart, wie Volkswagen mitteilte.
Dies sei ein entscheidender Schritt hin zum Mobilitätsanbieter mit vollvernetzter Fahrzeugflotte. VW-Konzernchef Herbert Diess sprach vom «Turbo für unsere digitale Transformation». Ab 2020 sollten jährlich über fünf Millionen Autos der Marke VW vollvernetzt auf den Markt kommen.
Gemeinsam solle die «Volkswagen Automotive Cloud» entwickelt werden, die alle digitalen Dienste und Mobilitätsangebote des Autobauers umfasse. Damit werde VW künftig in der Lage sein, digitale Dienste auf die gesamte Flotte auszuweiten. Auch gehe es um den sicheren Datenaustausch zwischen Fahrzeug und Cloud. Langfristig sollten die Lösungen auch in den übrigen Konzernmarken wie Audi, Seat oder Skoda eingeführt werden. VW hatte zuletzt Investitionen von 3,5 Milliarden Euro bis 2025 in die Vernetzung und den Ausbau entsprechender Dienstleistungen angekündigt.
Auch andere Autobauer wollen ihr Geschäftsmodell verstärkt vom Verkauf von Fahrzeugen auf das Angebot digitaler Dienste umstellen. Ein zentraler Auslöser ist der Wandel der Branche: Mehr Kunden wollen Fahrzeuge kurzzeitig mieten statt kaufen und in einer Zukunft mit selbstfahrenden Autos dürfte sich dieser Trend noch verstärken.
Im technischen Wettlauf mit Ländern wie China oder den USA bekommt die Europäische Union Supercomputer für rund eine Milliarde Euro. Einen entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission bestätigten die EU-Staaten in Brüssel.
Im November solle ein gemeinsames Zentrum für Hochleistungsrechner in Luxemburg seine Arbeit aufnehmen, teilten EU-Kommission und EU-Staaten mit. Die neuen Supercomputer wären in der Lage, in Echtzeit riesige Datenmengen zu verarbeiten. Neben Deutschland beteiligen sich 24 weitere Länder an dem neuen Zentrum, unter ihnen auch das Nicht-EU-Land Norwegen.
«Daten sind der Rohstoff unserer digitalen Wirtschaft. Wir brauchen Supercomputer, um sie zu verarbeiten, um künstliche Intelligenz zu entwickeln und um Lösungen für komplexe Fragen in Bereichen wie Gesundheit und Sicherheit zu finden», sagte der für den digitalen Binnenmarkt zuständige Vizekommissionspräsident Andrus Ansip. Die meisten Forscher und Unternehmen müssten sich Top-Computer im Moment außerhalb Europas beschaffen. Nach Angaben der EU-Kommission verbraucht die EU-Industrie derzeit mehr als ein Drittel der weltweiten Rechenleistung von Supercomputern – bietet selbst aber nur 5 Prozent.
Finanziert werden soll das neue europäische Supercomputer-System durch 486 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt und durch knapp 400 Millionen Euro aus den nationalen Haushalten der teilnehmenden Staaten. Weitere 400 Millionen Euro kämen aus dem Privatsektor.
Mit dem Geld sollen unter anderem zwei Supercomputer angeschafft werden, die zu den fünf führenden der Welt zählen. Außerdem sollen zwei weitere Rechner finanziert werden, die weltweit unter den 25 besten sind. Die Anlagen sollten mit nationalen Hochleistungsrechnern vernetzt und öffentlichen wie privaten Nutzern in Europa zugänglich gemacht werden. Außerdem soll die Entwicklung europäischer Hochleistungsrechner gefördert werden. Seit Jahren arbeiten die schnellsten Supercomputer der Welt in China oder den USA.
Felix Franke verdient sein Geld im Tourismus. Die Ferienhäuser, die er im schleswig-holsteinischen Schönberg bei Kiel vermietet, werden nur durch den Deich vom acht Kilometer langen, feinen, weißen Sandstrand und der Ostsee getrennt – beste Bedingungen für einen schönen Urlaub. Dem 53-Jährigen ist es wichtig, dass sich seine Gäste bei ihm wohlfühlen. Umso mehr ärgert es ihn, dass er ihnen einen der wichtigsten Wünsche nicht erfüllen kann: „Urlaubsgäste erwarten heutzutage einen Breitbandanschluss“, sagt er. „Bei der Wahl des Urlaubsortes ist das mittlerweile eines der wichtigsten Auswahlkriterien.“
Sein Problem: Das Netz im Zentrum von Schönberg ist zwar bereits recht flott – in den am Meer gelegenen Ortsteilen tröpfeln aber nicht mehr als höchstens rund fünf Megabit pro Sekunde (Mbit/s) durch die alten Telefonkabel. Wenn überhaupt.
Für moderne Internetnutzung reicht das kaum noch aus. Bei Streamingportalen wie Netflix lassen sich mit so einer Datenrate zwar noch so gerade eben Filme oder Serien in HD-Auflösung anschauen. Muss die Leitung aber noch mit anderen Nutzern geteilt werden, sieht es auch dafür schlecht aus. Für einen Film in der ultrascharfen 4k-Auflösung braucht es hingegen 15 Mbit/s oder mehr – ungeteilt, versteht sich. franke-komboAuch andere datenintensive Anwendungen wie Videotelefonie, Online-Spiele oder größere Uploads in die Cloud werden mit einer solch lahmen Leitung problematisch oder gänzlich unmöglich.
Franke, der auch stellvertretender Vorsitzender des örtlichen Gewerbevereins ist, sieht das langsame Internet daher als klaren Standortnachteil für seine Gemeinde an. Zusammen gebe es in den am Strand gelegenen Ortsteilen rund 5000 Gästebetten, sagt er. 25 Prozent der Wertschöpfung in Schönberg komme aus dem Tourismus. Heißt im Klartext: Bleiben die Gäste weg, ist im schlimmsten Fall die Existenz bedroht.
Schönberg ist kein Einzelfall. In städtischen Gebieten gab es nach Angaben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Ende 2017 fast eine Breitbandvollversorgung. Mehr als 92 Prozent der Haushalte hatten Zugriff auf Internetzugänge mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde.
Aber auf dem Land war mit rund 44 Prozent nicht einmal die Hälfte versorgt. Und wenn, dann sind – wie in Schönberg – häufig vor allem die Ortszentren gut angebunden. Wer weiter draußen wohnt – zum Beispiel in Randortsteilen oder Bauernschaften – hat Pech gehabt. Zur Einordnung: Mehr als 20 Millionen Menschen leben laut Bundesamt für Statistik hierzulande in Städten und Gemeinden mit weniger als 50.000 Einwohnern. Hier sitzen auch vermehrt mittelständische Unternehmen. Gemeinsam sind sie der größte Arbeitgeber des Landes.
Wie groß der Unterschied selbst an Stellen ausfallen kann, die nahe beieinander liegen, zeigen Daten des M-Lab. Die Organisation arbeitet unter anderem in Kooperation mit Google Open Source Research und der Princeton University und misst die Internetgeschwindigkeit weltweit. Die Messungen werden durch Internetnutzer mit Tests wie dem oben stehenden vorgenommen. Die Ergebnisse sollen unter anderem Unterschiede zu den offiziellen Daten des BMVI aufzeigen. Die beruhen nämlich größtenteils auf freiwilligen Angaben der Internet-Provider wie zum Beispiel der Telekom oder Vodafone und werden nach Angaben des Ministeriums nur stichprobenartig überprüft.
behrensdorfAuf Anfrage bekam der stern vom M-Lab einen Datensatz zur Verfügung gestellt. Er offenbart die gemessenen Maximalgeschwindigkeiten in der ganzen Bundesrepublik. Aus den Daten lässt sich recht gut ablesen, dass Nutzer außerorts oft noch auf dem digitalen Trampelpfad statt der Datenautobahn unterwegs sind. In Schönberg klafft in den Messdaten ein Loch. Aber in Behrensdorf etwa, ein paar Kilometer östlich von Schönberg gelegen, wurden im Ortszentrum 86 Mbit/s gemessen. Nur 300 Meter Luftlinie entfernt waren es nur noch fünf. Der Geschwindigkeitsrekord lag übrigens mitten in der Bankenmetropole Frankfurt am Main: 1320 Mbit/s wurden dort gemessen.
Die unten stehende Karte zeigt sämtliche 19.200 Messpunkte des M-Lab in ganz Deutschland:
Weil der stockende Breitbandausbau auch bei der Bundestagswahl 2017 ein wichtiges Thema war, hat die Regierung in den neuen Koalitionsvertrag nicht weniger als die Schaffung „einer flächendeckenden digitalen Infrastruktur von Weltklasse“ hineingeschrieben.
Bis in die Weltspitze ist der Weg jedoch noch ziemlich weit. Zuletzt lag Deutschland im internationalen Vergleich nicht einmal in den Top 20, hinter Ländern wie Bulgarien, Thailand oder Rumänien. Die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt dümpelt im gehobenen Mittelfeld herum. Aber, so lautet zumindest der Plan: Die Gigabit-Gesellschaft mit schnellen Glasfaserkabeln bis zu jedem Haus in der Bundesrepublik soll bis spätestens 2025 Realität sein.
Alexander Dobrindt hatte bereits 2013 als Verkehrsminister gesagt: „Deutschland braucht das schnellste und intelligenteste Netz der Welt“, mit der Umsetzung darf sich nun jedoch CSU-Parteifreund und Nachfolger Andreas Scheuer herumschlagen. Und es gibt zwar mit Dorothee Bär, ebenfalls CSU, mittlerweile sogar eine Staatsministerin für Digitalisierung im Kanzleramt – das ungeliebte Thema Glasfaser lässt sie aber gern da wo es ist: „Der Infrastruktur-Ausbau liegt weiter im Verkehrsministerium und das wird Andi Scheuer ganz hervorragend machen“, sagte sie dazu einmal der „Bild“-Zeitung.
Scheuer will in Gebieten, in denen kein marktgetriebener Ausbau vorgenommen wird – sprich: wo es sich für die Unternehmen nicht lohnt – mit großzügigen Förderungen helfen. Das bislang recht schwerfällige und bürokratische Antragsverfahren soll vereinfacht werden. Dafür wurde es Anfang August komplett neu aufgelegt.
Nicht der erste ambitionierte Plan: Ursprünglich sollten einmal bis 2018 in ganz Deutschland Internetzugänge mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde verfügbar sein. Das war noch zu Dobrindt-Zeiten. Dieses Ziel wurde bereits deutlich verfehlt, wie die unten stehenden Grafiken zeigen. Im Idealfall hätten sie keine hellen Flecken – die zeigen nämlich, wo das Netz noch langsam ist.
In der Deutschlandkarte noch weiter unten werden Daten vom BMVI und vom M-Lab gegenübergestellt. Beide Datensätze zeigen die Breitbandlücken, die hierzulande noch klaffen. Und sie machen sichtbar, dass es Unterschiede zwischen den offiziellen und den unabhängig nachgemessenen Daten gibt – zum Beispiel im äußersten Südosten Deutschlands und den neuen Bundesländern. Und während in Ballungsgebieten oft bereits eine gute Versorgung sichergestellt ist, sieht es in der Fläche häufig mau aus:
Nach Auffassung des Branchenverbands Bitkom ist der Breitbandausbau in Deutschland zumindest „besser als sein Ruf“. Aber die Anforderungen an die Netze würden von Tag zu Tag steigen.
„Deswegen“, so ein Sprecher auf stern-Nachfrage, „ist es wichtig, dass der Glasfaserausbau weiter entschlossen vorangetrieben wird.“ Dazu müsse aber zunächst der Dschungel an bürokratischen Vorschriften und behördlichen Genehmigungsverfahren durchsichtiger und einfacher werden. Außerdem „sollte beim Ausbau verstärkt auf alternative Verlegetechniken gesetzt werden können“.
Wie letzteres aussehen kann, haben Landwirte im Münsterland demonstriert. Weil auch Bauern immer mehr Aspekte ihres Jobs online erledigen, fragte Marc Füstmann bei der örtlichen zuständigen Firma an, was die Verlegung einer Glasfaserleitung zu seinem Hof kosten würde. Mit der alten Telefonleitung waren keine großen Sprünge möglich. „Die verlangte von uns 8000 Euro“, sagt Füstmann. „Da stand fest: Das machen wir selbst.“
3erkombo-treckerGemeinsam mit anderen Landwirten kaufte er einen Traktor, schmiedete einen Spezialpflug und gründete in Senden im Kreis Coesfeld das Unternehmen Glasfaserland, einen „Buddelverein“, wie sie es nennen. Die buddelnden Bauern halfen sich selbst und bieten auch anderen die professionelle Verlegung der schnellen Leitungen an. Und so tragen sie in einer Gegend, in der immer noch viele Einwohner hinsichtlich der Datenrate unterversorgt sind, Stück für Stück beziehungsweise Hof für Hof dazu bei, die Gigabit-Vision der Regierung Realität werden zu lassen.
+++ Der stern hat Marc Füstmann beim Buddeln begleitet – die komplette Reportage lesen Sie hier +++
In Schönberg muss Felix Franke dagegen noch Geduld haben, bis er seinen Gästen endlich den Wunsch nach schnellem Internet im Ferienhaus erfüllen kann.
In der Region wurde nun ein Zweckverband für den Breitbandausbau gegründet, erzählt er. Und weiter: „Die Kundenakquise durch das beauftragte Unternehmen läuft.“
Immerhin. Bleibt nur zu hoffen, dass die Regierung ihre Versprechen einer schnellen und unbürokratischen Förderung wahr macht.
Mindestens eine Saison müssen Franke und seine Gäste aber so oder so noch mit den alten Kupferleitungen durchstehen. Die schnellen Glasfaserkabel kommen nämlich frühestens im Herbst 2019.
Bis dahin ist schnelles Surfen am Schönberger Strand nur bei entsprechendem Wind mit einem Brett auf der Ostsee möglich, nicht aber am Computer.
Bis zur Gigabit-Gesellschaft ist es in Deutschland vor allem auf dem Land noch ein weiter Weg.
Veröffentlicht am 28. September 2018
Text, Grafik, Projektbetreuung: Patrick Rösing
Datenrecherche, Datenaufbereitung und Datenvisualisierung: Natalie Sablowski
Bildnachweise: Marcus Simaitis, Felix Franke, DPA, Getty Images, Picture Alliance
Methodik
Im Rahmen der Recherche standen zwei Datensätze zur Verfügung:
1. Measurement Lab Daten: Der Datensatz wurde vom Measurement Lab, kurz M-Lab, erstellt. Die Organisation arbeitet in Partnerschaft mit New American’s Open Technology Institute, Google Open Source Research und dem PlanetLab der Princeton University. Die Organisation setzt sich für Netzneutralität ein.
Nach dem Ping-System wird die Upload- und Download-Geschwindigkeit offener Server weltweit gemessen: Ein Datenpaket wird vom Testrechner zu einem Server gesendet und wieder empfangen. Aus der Dauer dieses Vorgangs wird die Geschwindigkeit ermittelt. Im Gegensatz zu anderen Speedtests verwendet M-Lab zur Messung Server, die sich außerhalb des Netzwerks des eigenen Internet-Providers befinden. Die Datenpakete müssen also nicht nur räumliche Distanz, sondern auch Netzwerkgrenzen überwinden. Das wird als „Off-Net“-Messung bezeichnet. Andere Verfahren messen ausschließlich mit Hilfe von Servern innerhalb des Provider-Netzwerks. Dieses Verfahren wird als „On-Net“ bezeichnet. Off-Net-Messungen bringen in der Regel deutlich niedrigere Ergebnisse hervor als On-Net-Tests. M-Lab setzt auf die Off-Net-Methode, weil es davon ausgeht, dass diese näher an der Nutzerrealität ist.
2. Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI): Dieser Datensatz beruht auf Erhebungen des TÜV Rheinlands und freiwilligen Angaben der Anbieter. Diese sind auch online im offiziellen Breitband-Atlas des BMVI einsehbar.
Beide Datensätze wurden in RStudio gereinigt und aufbereitet.
Die statischen Visualisierungen entstanden mit QGIS. Dabei wurden Punktdaten mit Polygonen zusammengeführt. Die Interaktive OpenStreetMap wurde mit Hilfe von Rstudio mit dem Packet Leaflet visualisiert. Hier fanden nur die maximal Werte des Measurement Lab Daten Eingang.

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