
Um den Nutzern seines Top-Smartphones unter die Arme zu greifen, hat Apple jetzt eine Video-Reihe mit Tipps und Tricks veröffentlicht.
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News aus der digitalen Welt

Um den Nutzern seines Top-Smartphones unter die Arme zu greifen, hat Apple jetzt eine Video-Reihe mit Tipps und Tricks veröffentlicht.
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Schon wieder gibt es ein angebliches Leak zum iPhone 8. Wird das iPhone 8 wirklich so aussehen?
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Wenn man nur Amazon Prime, Netflix oder Ähnliches streamt, muss man dann trotzdem den Rundfunkbeitrag zahlen?
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Zum Auftakt der Entwicklerkonferenz WWDC wird Apple am 5. Juni 2017 neue Produkte zeigen – neben Software auch ein iPhone?
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Snapchat hat jetzt „limitless Snaps“: Fotos und Videos können jetzt auch länger als zehn Sekunden sichtbar bleiben.
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Zwanzig Jahre ist es heute her, dass „Deep Blue“ Schachgroßmeister Garri Kasparow schlug. Es galt als spektakulärer Sieg der intelligenten Maschinen. Dabei berechnete das Programm nur aus Millionen Möglichkeiten den besten Zug. Das konnte es schneller als Menschen, Intelligenz erfordert es nicht. Heute ist es beinahe andersherum: Wir nutzen wir jeden Tag viel schlauere Programme und merken es nicht einmal. Etwa bei der Spracherkennung von Assistenten wie Siri. Die Technik hat das Potenzial, unsere Welt drastisch zu verändern. Vor dem Terminator müssen wir uns aber wohl erstmal nicht fürchten.
Wie sehr KI schon in unseren Alltag eingedrungen ist, machen sich die meisten Menschen gar nicht bewusst. Jedes iPhone kann etwa nach dem Urlaub sämtliche Fotos zeigen, auf denen Palmen zu sehen sind. Dafür tun muss man nichts – es erkennt sie dank künstlicher Intelligenz selbstständig.
Doch warum ist Künstliche Intelligenz so revolutionär? Der größte Unterschied zwischen herkömmlichen Programmen und Systemen mit Künstlicher Intelligenz ist, dass erstere nur wissen, was wir ihnen zeigen – und letztere selbstständig dazulernen kann. Was zunächst banal klingt, ist ein bedeutender Schritt. Während Computer-Programme schlicht Serien von komplexen Wenn-Dann-Aufgaben herunterrattern, sind KIs unserem Gehirn nachempfunden und bilden sogenannte Neurale Netzwerke.
Der Prozess dazu heißt „Deep Learning“. Statt einem Programm genau zu sagen, was es tun soll, bekommt es eine Aufgabe gestellt, die es selbstständig lösen soll – etwa auf Fotos Hunde zu erkennen. Das versuchen die Programme immer wieder und präsentieren ihre Ergebnisse, die dann als richtig oder falsch markiert werden. Im Laufe der Zeit versteht KI so immer besser, was einen Hund ausmacht und wie er sich etwa von einer Katze unterscheidet. So, wie es Kinder auch lernen.Microsoft Build 2016 Ticker
Die Erkennung von Bild-Inhalten ist tatsächlich, zusammen mit Spracherkennung, einer der weitverbreitetesten Anwendungsfälle für KI. In nächster Zeit werden aber Millionen weitere dazukommen. So können Krankheiten dank künstlicher Intelligenz teilweise zuverlässiger erkannt werden, als es gestandene Ärzte vermögen. Die schlauen Programme denken zwar noch nicht so kreativ und komplex wie Menschen, können dafür aber unfassbar große Datenmengen nahezu in Echtzeit verarbeiten – und dabei Zusammenhänge aufdecken, die vorher verborgen blieben. Ob Gesundheit, Kommunikation, Handel oder Industrie: KI hat das Potential, die gesamte Gesellschaft umzugestalten.
Einen persönlichen Assistenten, der vom Smartphone aus bei der Tagesplanung und Alltagsaufgaben unterstützt, wird dann vermutlich jeder haben. Das autonom fahrende Auto ist auf dem besten Weg in den Handel – gesteuert von Künstlicher Intelligenz. Selbst im Kundenservice werden wir vermehrt mit KI-Programmen zu tun haben, um unsere Anliegen und Probleme loszuwerden.
Dabei geht es nicht um einfache Ja-Nein-Fragen wie bei den Hotline-Robotern der Gegenwart. Stattdessen wird man auch konkrete Anliegen wie einen Adresswechsel, Service-Fälle oder Fragen zu einem Produkt direkt mit der Software besprechen können, per Chat oder am Telefon. Bei Unklarheiten fragt das Programm einfach nach. Und der Nutzer bemerkt vielleicht nicht einmal, dass er mit einer Maschine gesprochen hat.Tay 1100
Auf dem Job-Markt dürfte das deutlich spürbar werden. Je mehr Aufgaben von Maschinen übernommen werden, desto weniger bleiben für Menschen übrig. Im Service-Bereich wie bei Hotlines könnten günstige KI-Lösungen schnell für einen Kahlschlag sorgen, sobald sie zuverlässig genug funktionieren. Wie es etwa auch in der Autobau-Branche durch Roboter geschah. Gerade gering qualifizierte Menschen könnte die Entwicklung hart treffen. Wie tiefgreifend die Veränderungen tatsächlich werden, können wir jetzt wohl noch nicht einschätzen. So, wie die Folgen des Überall-Internets vor zehn Jahren auch nicht vorherzusehen waren.
Mit der riesigen Chance kommt auch eine gewisse Gefahr. Als Microsoft-Chef Satya Nadella gestern auf der Eröffnungs-Präsentation der Entwickler-Messe Build KI für jedermann versprach, ging er auch auf die dunklen Seiten der neuen Technologie ein. Eine dystopische Zukunft wie im Roman „1984“ mit totaler Überwachung durch Maschinen zu verhindern, sei eine Frage des Designs. Kurze Zeit später machte man aber mit einem Programm Werbung, dass per Kameras automatisch den Arbeitsplatz scannt, erkennt, wer sich wo aufhält und welche Werkzeuge dabei benutzt werden. Es soll die Arbeitsplatz-Sicherheit erhöhen, taugt aber auch als Überwachungs-Alptraum. Vom klassischen Horror-Szenario der von Maschinen unterjochten Menschen ist es aber noch weit entfernt.18-Beunruhigend: Russischer Roboter trainiert mit Waffen-5401803879001
Ein Blogger, der in einer Kirche „Pokémon Go“ gespielt hatte, ist von einem russischen Gericht zu dreieinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Mit seiner Aktion habe Ruslan Sokolowski religiöse Gefühle verletzt, begründete das Gericht in der Uralmetropole Jekaterinburg am Donnerstag das Urteil. Die Anklage hatte dreieinhalb Jahre Lagerhaft beantragt. Sokolowski beteuerte seine Unschuld.
Sokolowski hatte im Sommer 2016 einen Video-Clip ins Internet gestellt. Darin ist zu sehen, wie er in einer orthodoxen Kirche das Smartphone-Spiel „Pokémon Go“ spielt. In dem Spiel wird auf echten Straßen und in Gebäuden nach virtuellen Figuren gesucht.
Pokemon-Hass 8.40„Ich finde, das ist fast ein Freispruch“, sagte Sokolowski. „Ich bin froh, dass ich in Freiheit bleibe.“ Der 22-Jährige kündigte an, er werde nun für den Bürgermeister von Jekaterinburg, Jewgeni Rojsman, arbeiten. Rojsman hatte sich in dem Verfahren für Sokolowski eingesetzt. Menschenrechtler kritisierten den Prozess.
Sokolowski hatte sein „Pokémon“-Video in der Blut-Erlöser-Kathedrale, der größten Kirche von Jekaterinburg, gedreht. An dem Ort der heutigen Kirche waren 1918 der letzte russische Zar Nikolaus II. sowie dessen Familie von Bolschewisten ermordet worden.
Bei Apple geht es in die heiße Phase: Am Pfingstmontag (5. Juni) wird das Team um Tim Cook im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC zum ersten Mal in diesem Jahr die große Bühne betreten. Neben einem Blick auf die kommenden Betriebssysteme (iOS 11 für iPhone und iPad, watchOS 4 für Apple Watch, tvOS für Apple TV und macOS 10.13 für Macs) könnte auch komplett neue Hardware vorgestellt werden. Darauf deutet nun ein Leak im Shopsystem des Zubehörherstellers Urban Armor Gear hin.
Einem Bericht des Apple-Portals „9to5Mac“ zufolge tauchte am Mittwoch in dessen System eine Hülle für das iPad Pro im 10,5-Zoll-Format auf, die ab Juni erhältlich sein soll. Ein iPad in dieser Größe gibt es bislang aber gar nicht, das Pro-Modell ist lediglich im 9,7- und 12,9-Zoll-Format zu bekommen.Apple-Fakten 11.44
Eine Vorstellung auf der WWDC wäre nicht überraschend. Bereits für März oder April wurde eine umfassende Erneuerung der iPad-Pro-Reihe erwartet, am Ende stellte Apple nur ein neues iPad-Einsteigermodell mit 9,7-Zoll-Display ein. Ein Upgrade wäre auf jeden Fall nötig: Das iPad Pro 9.7 ist nun knapp ein Jahr, das größere 12,9-Zoll-Modell sogar mehr als anderthalb Jahre alt.
Gerüchten zufolge könnte das völlig neue 10,5-Zoll-iPad einen Bildschirm haben, der von einem Rand zum anderen reicht. Das Gehäuse soll dadurch ähnlich kompakt wie beim bisherigen 9,7-Zoll-iPad bleiben. Ein ähnlich radikaler Schritt wird vom kommenden iPhone 8 erwartet – Apple könnte mit einem ähnlich gestalteten iPad einen Vorgeschmack geben.
Neben dem iPad ist noch ein weiteres Gerät ein heißer Kandidat für die WWDC: Tim Cook könnte einen Siri-Lautsprecher im Stil von Amazon Echo vorstellen – sofern das Gerät überhaupt schon fertig ist. Sprachlautsprecher sind derzeit einer der großen Trends in der Technikszene. Google hat bereits seinen Home-Lautsprecher, Amazon stellte diese Woche die zweite Echo-Version mit Bildschirm vor und auch Microsoft ist mit seinem Cortana-Assistent auf Lautsprechern vertreten.
Anders als in den vergangenen Jahren wird die Apple-Keynote nicht im Moscone Center in San Francisco stattfinden, sondern im McEnery Convention Center in San Jose.
Der stern wird am Pfingstmontag live über die Neuvorstellungen berichten.Amazon Echo für jeden erhältlich – lohnt er sich? 10.45
Im Wohnzimmer ziehen sie schon längst die Blicke auf sich: Die Rede ist von dünnen Riesenfernsehern. Häufig sind sie nur wenige Zentimeter dick, doch der Ton bleibt meist auf der Strecke. Dreht man den Sound voll auf, klingt es mitunter, als würden die Hauptdarsteller in ein Büchsentelefon brüllen.
Abhilfe schaffen Soundbars, die Kino-Atmosphäre in die eigenen vier Wände bringen sollen. Hängt der Fernseher allerdings nicht an der Wand, sondern steht etwa auf einem Sideboard, benötigt der Klangriegel viel Platz vor dem Gerät. Im schlimmsten Fall verdeckt er sogar einen Teil des Bildschirms. Letztlich tauscht man bloß einen Makel gegen den nächsten.
Das erkannte auch das US-Unternehmen Sonos, das zu den Marktführern im Geschäft mit Funklautsprechern zählt. Seit 2013 bietet der Konzern eine Soundbar (Sonos nennt sie Playbar) an, seit wenigen Wochen gibt es die Playbase. Dahinter verbirgt sich ein flaches Sounddeck, auf das man einfach den Fernseher stellt. Wir haben das Gerät getestet.
Was schon beim Auspacken auffällt: Die Playbase von Sonos ist im Vergleich zu Konkurrenzgeräten extrem flach. Sie misst in der Höhe nur knapp sechs Zentimeter, das Sounddeck von Raumfeld ist mit elf Zentimetern fast doppelt so hoch. Das Sonos-Deck besteht komplett aus Kunststoff (wahlweise schwarz oder weiß) und hat stark abgerundete Ecken – damit hebt es sich auffällig vom kantigen Einerlei der Konkurrenz ab. Ob einem das puristische Design gefällt, ist Geschmackssache.Playbase-Vote
Die Playbase wurde als Untersetzer für den TV entwickelt. Doch das Konzept geht nicht immer auf: Bei sehr großen Fernsehern jenseits von 65 Zoll steht der Standfuß mitunter über, was alles andere als elegant aussieht. Und nicht bei jedem Modell kann man die Playbase unter die Füße schieben. Im Zweifelsfall sollten Sie vor dem Kauf nachmessen. Die Maße der Playbase betragen 58 x 720 x 380 Millimeter und das Gerät bringt 8,6 Kilogramm auf die Waage.
Typisch Sonos: Die Einrichtung ist in fünf Minuten erledigt – Stecker rein, App starten und los geht’s. Simpler geht es kaum. Bei den Anschlüssen zeigen sich die Kalifornier aber etwas geizig. An der Rückseite gibt es drei Buchsen – einen Netzstecker, einen Ethernet-Port und einen optischen Eingang (Toslink), an den man etwa den Bluray-Player anschließt. Eine HDMI-Buchse oder einen Cinch-Eingang gibt es nicht.CES TV_17.45
Auch Funktechniken wie Bluetooth oder AirPlay werden nicht unterstützt. Das machen andere Konkurrenten (etwa Yamaha) besser. Sonos begründet die Entscheidung mit der Einfachheit für den Nutzer, erfahrene Hifi-Veteranen hätten sich aber sicherlich noch die eine oder andere Anschlussmöglichkeit gewünscht.
Immerhin: Die Sonos-App funktioniert auf Android und iOS, wird regelmäßig aktualisiert und läuft extrem stabil.
Nun zum Wichtigsten – dem Klang. In dem unscheinbaren Gehäuse steckt jede Menge Technik, insgesamt sind es zehn Lautsprecher samt Digitalverstärker: sechs Mitteltöner, drei Hochtöner und erstmals sogar ein Tieftöner. Damit liefert die Playbase bereits „out of the box“ einen satten Sound, es sind keine separaten Rücklautsprecher wie bei anderen Modellen nötig.
Musik wird dank des eingebauten Subwoofers druckvoller wiedergegeben als mit der Playbar aus eigenem Haus. Einen externen Subwoofer können sich deshalb die meisten sparen, die Nachbarn werden es einem danken. Wem die Höhen zu schrill sind, der kann den Klang in den Einstellungen an den eigenen Geschmack anpassen.FireTV Stick mit Alexa_12.15
Der Stereo-Effekt ist bei Musiktiteln deutlich wahrnehmbar und ausgewogen. Auch bei Filmen punktet die Playbase mit einem für die Größe überzeugenden Surround-Sound. An das Raumgefühl einer echten 5.1-Anlage kommt der Heimkino-Flachmann natürlich nicht heran, das kann man aber auch kaum erwarten.
Mit dem Trueplay-Feature kann man den Sound an schwierige räumliche Bedingungen anpassen. Zum Einmessen startet man auf iPhone und iPad (nicht für Android verfügbar) die entsprechende Funktion, der Lautsprecher gibt dann für rund eine Minute futuristisch anmutende Sonar-Geräusche von sich. Das integrierte Mikrofon im iPhone erkennt, wie der Schall durch Wände, Möbel und den Boden beeinflusst wird. Die App nimmt anschließend automatisch die Feinjustierung vor.
Wer das nötige Kleingeld hat und echten Surround-Sound oder mehr Wumms will, kann die Anlage beinahe nach Belieben aufrüsten: Die verschiedenen Sonos-Lautsprecher sind untereinander kompatibel und können drahtlos miteinander vernetzt werden. So kann man die Playbase um einen externen Subwoofer (799 Euro) und zwei Rücklautsprecher (Play:1) erweitern. Ein Vorteil, den die meisten Soundbars nicht bieten.
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal: Sonos unterstützt nativ alle populären Streamingdienste, egal ob Tidal, Apple Music, Amazon oder Spotify, verschiedene Onlineradios wie TuneIn oder Musik vom eigenes NAS-Laufwerk.Dolby Atmos_15.15
Kurios: Die Playbase unterstützt – wie schon die Playbar aus dem Jahr 2013 – nicht das Mehrkanal-Soundformat DTS. Wer meist via Amazon oder Netflix streamt, kann darüber hinwegsehen. Wer Filme aber häufig von DVD oder Blu-ray abspielt, muss deshalb unter Umständen in Stereo schauen, wenn keine Dolby-Digital-Spur vorhanden ist. Sonos begründet das gegenüber „The Verge“ damit, dass sich das Unternehmen vor allem an Streaming-Kunden richtet.
Die neue Technologie Dolby Atmos ist nicht an Bord: Mit dem 3D-Format wird der Sound nicht nur in der Breite und Tiefe des Raums abgebildet, sondern auch in dessen Höhe. Mit der richtigen Anlage scheint der Helikopter im Film dann förmlich über einem zu schweben. Das kennt man bereits aus einigen Kinos, die ersten Hersteller (etwa Samsung, Philips und Yamaha) verbauen entsprechende Lautsprecher bereits in Soundbars. Nachrüsten kann Sonos die Technik nicht, weil dafür spezielle Deckenlautsprecher benötigt werden.
Vieles hat uns an der Playbase gut gefallen. Die Einrichtung ist kinderleicht, die App läuft stabil und der Sound überzeugt sowohl im Musik- als auch im Filmmodus. Praktisch ist die Integration der zahlreichen Musikstreamingdienste und die Möglichkeit zum Ausbau des Sound-Systems mit anderen Sonos-Lautsprechern.
Das große Aber: Sonos steht für zukunftsgerichtetes Musikhören, und genau das fehlt uns bei der Playbase. Alle Features kennt man im Prinzip schon von der vier Jahre alten Playbar. Vor allem Hifi-Enthusiasten dürfte die Ausstattung zu mickrig sein: Wer sich eine Soundbase für 800 Euro zulegt, kann auch eine DTS-Unterstützung, eine HDMI-Buchse, Bluetooth und AirPlay erwarten. Andere Hersteller bieten das bei ähnlich teuren Produkten ebenfalls.
Für wen lohnt sich also die Playbase? Sie ist ein toller Heimkino-Ersatz für Menschen, die ihren Fernseher nicht an die Wand hängen wollen, aber auch keine Lust auf umständliches Strippenverlegen im Wohnzimmer haben. Wer bereits Sonos-Geräte besitzt und Filme/Serien sowieso meistens streamt, kann über die Schwachstellen hinwegsehen. Wer Wert auf neue Technik wie Dolby Atmos legt, sollte sich besser bei der Konkurrenz umschauen. Galaxy S8 Test_17.10
Microsoft hat am ersten Tag seiner Build-Konferenz in Seattle bekanntgegeben, dass Windows 10 weltweit auf 500 Millionen „monatlich aktiven Geräten“ installiert ist. Das umfasst all jene Geräte, die innerhalb der letzten 28 Tage aktiv waren, dazu gehören nicht nur PCs, Smartphones und Tablets, sondern auch Konsolen wie die Xbox One und Xbox One S und eine geringe Zahl von HoloLens-Brillen und Surface Hubs.
Für Microsoft ist die Marke von 500 Millionen aktiven Geräten ein wichtiger Meilenstein. Denn der Konzern ist darauf angewiesen, dass Entwickler Software für die Universal Windows Platform schreiben, die auf allen Geräten mit Windows-Betriebssystem läuft. Im vergangenen Jahr waren es noch 300 Millionen aktive Nutzer.
Zugleich ist die Zahl aber auch eine Enttäuschung: Auf der Build-Konferenz im Jahr 2015, als Microsoft das damals brandneue Betriebssystem Windows 10 genauer vorstellte, setzte man die Zielmarke von einer Milliarde Geräte bis zum Spätsommer 2018. Stand jetzt hätte Microsoft also noch etwas mehr als ein Jahr, um die Nutzerzahl zu verdoppeln – ein beinahe aussichtsloses Unterfangen. Zumal der Großteil des Wachstums durch kostenlose Upgrades (von Windows 7 und Windows 8.1) ermöglicht wurde.
Schon im vergangenen Jahr bestätigte Myerson deshalb, dass die Erreichung der Zielmarke länger dauern werde als ursprünglich geplant.
Erfreulich ist für Microsoft die Entwicklung der Office-Sparte: 100 Millionen User nutzen monatlich die Office 365 Suite. 140 Millionen nutzen den Sprachassistent Cortana. Der ist standardmäßig auf Windows-10-Geräten installiert. Mit dem Harman Kardon Invoke wurde vor wenigen Tagen der erste Cortana-Lautsprecher vorgestellt, der ähnlich wie Amazons Echo nur via Sprachbefehl gesteuert wird.Windows 10 Lücke_15.30