Server-Ausfall: Riesen-Ärger bei Aldi Talk: Plötzlich ist die Flatrate weg

Flexibel und günstig telefonieren und ins Internet gehen: Damit werben moderne Prepaid-Tarife. Selbst das Nachbuchen klappt mittlerweile automatisch, der nervige Anruf von früher ist schon lange Geschichte. Keine echten Nachteile gegenüber einem klassischen Vertrag also. Zumindest, solange alles funktioniert. Denn beim beliebten Mobilfunk-Discounter Aldi Talk kostete der tagelange Ausfall der Buchungs-Funktion die Kunden mächtig Nerven – und Geld.

Pech hatten wohl vor allem die Kunden, deren Flatrates am Wochenende für die Verlängerung fällig waren. Statt automatischer Verlängerung gab es nur Fehlermeldungen, es wurde nicht ausreichend Guthaben gemeldet – obwohl genügend Geld eingezahlt auf dem Aldi-Konto lag. Die Flat war weg. Das führte zu Problemen: Die Smartphones vieler Kunden griffen natürlich trotzdem weiter auf das Internet zu und verbrauchten so das Guthaben der Kunden.Connect netztest 0.05h

Die Kunden sind sauer

„Ich habe heute morgen ausreichendes Guthaben geladen, ein Buchen des üblichen Paketes war da aber nicht möglich und das Guthaben ist jetzt verbraucht“, berichtete uns der betroffene stern-Leser Stefan Habermann. Er geht von einem Schaden zwischen 20 und 50 Euro aus. Mittlerweile scheint das Problem behoben worden zu sein. Aldi Talk hat sich bei Herrn Habermann mit einer Gutschrift entschuldigt. Ob auch andere Kunden entschädigt wurden, ist genau sowenig bekannt, wie der Grund für die Ausfälle. Aldi Talk hat auf eine Anfrage bislang nicht reagiert.

Der Ausfall zeigt ein ganz grundsätzliches Problem von Prepaid-Tarifen. Während bei Laufzeitverträgen stets von einer automatischen Verlängerung ausgegangen wird, muss beim Prepaid-Tarif immer wieder neu gebucht werden. Nur deshalb konnte der Ausfall überhaupt zum Problem werden. Wer sich nun weder mit einer langen Vertragslaufzeit noch mit der immer neuen Buchung herumschlagen will, kann seit einer Weile eine weitere Alternative wählen: Immer mehr Verträge haben eine Laufzeit von nur einem Monat oder sind gar sofort kündbar. Ganz ohne Nachteil ist das natürlich nicht: Die Tarife sind in der Regel einige Euro teurer.Life Hacks Handy schneller laden 19.15

Peinliche Panne: Ups, erwischt: Samsung nutzt für Galaxy S8 Werbung ein geklautes Bild

Vergangenen Mittwoch hat Samsung in New York das brandneue Galaxy S8 vorgestellt. Wir konnten das Smartphone bereits ausprobieren, hier finden Sie unseren ausführlichen Erfahrungsbericht. Neben dem größeren, beinahe randlosen Bildschirm und dem Siri-Herausforderer Bixby stellt Samsung vor allem ein Software-Feature in den Mittelpunkt – DeX.

Die Abkürzung steht für Desktop Experience. Mittels eines separat erhältlichen Docks kann man dank dieser Technik aus dem Galaxy S8 ein klassisches Desktop-System machen. Schließt man Monitor, Maus und Tastatur an das Dock an, kann der Nutzer quasi wie an einem PC arbeiten. Der Clou: Mit einer Remote-Desktop-Software (etwa Citrix, VMware oder Amazon WorkSpaces) können sogar Windows-Programme gestartet werden.Galaxy S8 Hands-on 17.00

„Ayy, Samsung hat mein Bild geklaut“

Dieses Feature bewirbt Samsung auf der offiziellen Webseite des Galaxy S8 mit einem großformatigen Foto. Doch statt offizielles Bildmaterial von Microsoft zu nutzen oder selbst einen Screenshot anzufertigen – was angesichts der großen Bandbreite an Windows-kompatiblen Samsung-Geräten eigentlich kein Problem gewesen sein dürfte -, hat ein Mitarbeiter einfach ein Bild ohne nachzufragen aus dem Netz genommen.

Dementsprechend dauerte es auch nicht lange, bis Mehedi Hassan, einer der Betreiber des Windows-Blogs „MSPoweruser“, diesen peinlichen Fauxpas entdeckte. „Ayy, Samsung hat meinen Screenshot für Werbezwecke des Galaxy S8 gestohlen“, schrieb Hassan auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Dahinter setzte er ein Emoji, das Tränen lacht – er ist den Südkoreanern offenbar nicht wirklich böse. Der verwendete Screenshot stammt seiner Aussage nach aus dem Jahr 2015.

Auf der offiziellen Samsung-Seite ist das Bild weiterhin online. Der Hersteller hat sich bislang weder dazu geäußert, wie es zu dem Vorfall kam, noch ob sich beide Seiten über eine Lösung einig werden.S8-FS 2152

30-Neues Samsung Top-Smartphone: Galaxy S8-5378762597001

Australien: Ein Schnappschuss mit beinahe tödlichen Folgen

Der australische Bundesstaat Victoria ist mit seinen 5,8 Millionen Einwohnern eine der wichtigsten Wirtschaftsregionen des Landes. Fast ein Viertel der Arbeitnehmer ist hier im Dienstleistungssektor tätig. Und doch wird mehr als die Hälfte der Landfläche als Agrarland benutzt.

Weil das so ist, leben viele Familien auf Farmen. Eine davon sind die Dickinsons. Ihr Grundstück in der Nähe der Kleinstadt Kaniva ist riesig. Allein die Auffahrt ist mehr als einen Kilometer lang. Darüber freuen sich vor allem die vier Kinder der Familie: Molly, 2, Harry, 4, Mitch, 9, und Imogen, 13. Sie spielen und toben auf dem Bauernhof. Mutter Bianca hält das gern mit ihrer Kamera fest und postet die Bilder dann auf ihrem Instagram-Account.

Ein Schnappschuss unter Lebensgefahr

Auf den Fotos sind die Kinder von ihrer Mutter aber oftmals auch perfekt in Szene gesetzt und top durchgestylt. Am vergangenen Mittwoch knipst Bianca wieder mal eines dieser Bilder. Ihre kleinste Tochter Molly steht vor einem Zaun. Sie trägt graue Kniestrümpfe, beigefarbene Schuhe, ein hellblauen Rock, eine weiße Bluse und eine hellblaue Schleife im Haar. Es ist das perfekte Foto – zumindest wirkt es. Denn zu dem Zeitpunkt, als das Bild gemacht worden ist, schwebt die Zweijährige in Lebensgefahr.

„Ich habe nicht geschlafen, seitdem das passiert ist. Jedes Mal, wenn ich meine Augen schließe, habe ich dieses Bild vor Augen“, sagt die Mutter im Interview mit „News.com.au“. Wenn man das Foto etwas genauer betrachtet, sieht man nämlich eine Schlange, die nur gut 30 Zentimeter von Molly entfernt ist. Und zwar nicht irgendeine Schlange, sondern eine östliche Braunschlange.

Die östliche Braunschlange: eine der giftigsten Schlangen der Welt

Die über 1,20 Meter lange Giftnatter ist die zweitgiftigste Landschlange der Welt. Ohne ärztliche Hilfe ist ihr Biss tödlich. Sie ist vor allem im Südosten Australiens verbreitet und lebt in trockenen Wäldern, Savannen oder Sträuchern. Insofern hätte Bianca vielleicht klar sein müssen, dass es gar nicht so unwahrscheinlich ist, dass man einer östlichen Braunschlange in den Feldern vor ihrem Haus begegnen kann.

Doch die Mutter ist zu diesem Zeitpunkt zu sehr mit Fotografieren beschäftigt: „Ich guckte nur durch das Objektiv meiner Kamera. Es war wirklich windig und dann sah ich diesen Blitz und dachte, dass es ein Ast war. Als ich wieder aufblickte, war die Gefahr schon vorüber. Ich konnte nur noch den Schwanz der Schlange zwischen Mollys Beinen sehen“, erzählte Bianca.

Zum Glück biss die Schlange Molly nicht und das Mädchen scheint den Vorfall gut verarbeitet zu haben: „Sie schläft glücklich und hat keine Ahnung, was passiert ist“, sagt Bianca in dem Interview. Sie werde aber in der nächsten Zeit keine Fotos mehr von ihren Kindern machen.

Die tödlichsten Tiere_15.20

14 Millionen Dollar gegen Fake News: Facebook sammelt Geld für Medienkompetenz-Initiative

Facebook und der Firefox-Entwickler Mozilla sind unter den Geldgebern einer neuen Initiative, die für mehr Medienkompetenz sorgen soll. Die News Integrity Initiative sammelte zum Start insgesamt 14 Millionen Dollar ein. Unter den weiteren Geldgebern sind mehrere Stiftungen wie die Ford Foundation und die des Gründers der Anzeigen-Website „Craigslist“, Craig Newmark. Ziel sei, den Menschen dabei zu helfen, die Nachrichten, die sie lesen und online teilen, besser einschätzen zu können. Das solle auch das Vertrauen in den Journalismus stärken, hieß es am Montag.

Angesiedelt ist die Initiative bei der City University of New York, deutsche Teilnehmer sind das Hans-Bredow-Institut und die Hamburg Media School.

Facebook will Fake News eindämmen

Insbesondere im vergangenen US-Präsidentschaftswahlkampf hatten sich bei Online-Netzwerken wie Facebook massenhaft gefälschte Nachrichten ausgebreitet, meist mit einem Einschlag pro Donald Trump. Facebook ergriff seitdem Maßnahmen, um die sogenannten Fake News einzudämmen. Zusätzlicher Druck, härter dagegen vorzugehen, kommt aus der Politik in Europa.

Warum man auf Fakes so leicht reinfällt 0713

Photoshop-Battle auf Reddit: Heiratsantrag auf Metal-Konzert – aber alle interessiert etwas Anderes

Zugegeben, Metal-Konzerte sind selten der Platz für romantische Stunden im klassischen Sinne. Statt Kerzenschein und sanfter Musik gibt es dröhnende Gitarren, schreiende Sänger und die Texte drehen sich meist eher um Tod und Verzweiflung als um einfühlsame Liebeserklärungen. Trotzdem wählte ein Mann genau dieses Umfeld für den großen Moment: Auf dem „So What?“-Festival in Dallas machte er seiner Freundin während des Auftritts der amerikanischen Crossover-Band Power Trip einen Heiratsantrag. Und zwar mitten im Moshpit, also dem Kreis vor der Bühne, in dem die Fans wild durcheinander tanzen.

Die Freundin sagte „Ja“ – und Fotografin Samantha Waldon drückte im entscheidenden Moment auf den Auslöser. Damit fing sie aber nicht nur das glückliche Paar ein, sondern auch einen Metalhead, der ekstatisch durchs Bild tanzte, ganz ohne den großen Anlass neben ihm zu würdigen. Ganz offensichtlich gibt es in diesem Augenblick nur ihn und die Musik. Ein spektakulärer Schnappschuss, den Waldon auf Facebook postete. Und der bald die Aufmerksamkeit einiger User auf Reddit auf sich zog.

Neuer InhaltDie Photoshop-Community des Netzwerks adoptierte den leidenschaftlichen Tänzer kurzerhand und schickte ihn virtuell auf weite Reise. Schon bald interessierte sich kaum noch jemand für den ungewöhnlichen Heiratsantrag, „Moshpit Dancer“ stahl allen die Show. Mit dem Bildbearbeitungsprogramm hatten die kreativen Nutzer offenbar mindestens genauso viel Spaß wie der Tänzer auf dem Konzert. „So muss Photoshop benutzt werden“, schreibt einer. Wer die Personen auf dem Bild sind, ist nicht bekannt – ein wenig Internetruhm haben sie dennoch bekommen. So kann eine Ehe doch beginnen. 

Übrigens: Kommt Ihnen die Pose des Tänzers auch die ganze Zeit so bekannt vor und sie wissen einfach nicht, woher? Wahrscheinlich ist das der Grund: 

Playstation Plus im April: Diese Playstation-Spiele gibt es ab heute kostenlos

Wer auf der Playstation im Online-Mehrspieler zocken will, kommt um Sonys kostenpflichtiges Abo Playstation Plus nicht herum. Als kleinen Bonus und Anreiz für die Singleplayer-Fans legt Sony jeden Monat noch einige kostenpflichtige Spiele drauf. Ein echter Verkaufs-Hit ist im April nicht dabei, trotzdem dürfte bei der bunten Mischung fast jeder auf seine Kosten kommen. 

Harte Gewalt und Liebe im Weltraum

Auf den ersten Blick sieht „Drawn to Death“ wie eine hingekritzelte Zeichnung aus, für Kinder ist der Shooter aber nicht geeignet – denn das Blut spritzt hier in Strömen. Der Multiplayer-Shooter mit dem markanten Look lebt von verrückten Ideen, bösem Humor und ganz viel Gewalt. Mit absurden Kreationen, vom spielbaren Hai-Ninja bis zu verrückten Waffen, wie einem Kot werfenden Affen auf der Schulter, setzt sich die Playstation-Neuerscheinung erfrischend vom Shooter-Einerlei ab. Das Spiel erscheint morgen exklusiv für die PS4 – und ist gleich zum Start in Playstation Plus enthalten.Nintendo Switch 14.20

Auch im zweiten PS4-Spiel wird geschossen – aber auf völlig andere Art. In „Lovers in a Dangerous Spacetime“ bemannt man mit bis zu vier Spielern am selben Bildschirm die Kanonen eines kugelrunden Raumschiffs, das sich im knallbunten Weltraum gegen Angriffe von allen Seiten verteidigen muss. Will man die Schussrichtung wechseln, muss man seine Spielfigur erst über Leitern durchs Raumschiff lotsen.

Alle April-Spiele für Playstation Plus in der Übersicht:

  • Drawn to Death (PS4)
  • Lovers in a Dangerous Spacetime (PS4)
  • Invizimals: Das verlorene Königreich (PS3)
  • Alien Rage (PS3)
  • 10 Second Ninja (PS Vita)
  • Curses ’n Chaos (PS Vita)

Für Playstation 4, Playstation 3 und PS Vita gibt es also jeweils zwei kostenlose Spiele, die beiden für PS Vita lassen sich auch auf der PS4 spielen. Wie immer sind die Games solange spielbar, bis das Playstation-Plus-Abo ausläuft.Ferngesteuerte 360°-Kanone 1854