Ungewöhnliche Beziehung: Diese Katze hat ’nen Vogel

Erst sind sie die süßesten und zahmsten Lebewesen der Welt und im nächsten Moment werden sie zu bösen Bestien: Katzen. Nein, werden jetzt die meisten Katzenbesitzer sagen: „Meine Tinker Bell ist so niedlich. Die tut niemandem was.“ Nicht umsonst ist die Katze das beliebteste Haustier Deutschlands. Laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) besitzt jeder dritte Deutsche eine Katze.

Vogel reitet auf Katze

Wenn man sich ein Video ansieht, das derzeit auf Facebook viral geht, weiß man auch, warum. Eine weiß-grau gefleckte Katze überquert eine Straße und trägt dabei einen kleinen Vogel auf dem Rücken. Ganz anders als in den Zeichentrickfilmen mit „Sylvester und Tweety“ macht die Katze aber nicht Jagd auf den Vogel. Sie spaziert mit ihm völlig entspannt über die Straße. 

Über 30.000 Mal wurde das Video bisher aufgerufen. Und es werden sicherlich noch einige Views hinzukommen. Und doch fragt man sich: Bemerkt die Katze den Vogel vielleicht gar nicht? Wieso fliegt der Vogel nicht einfach davon? Vielleicht haben die beiden eine ganz besondere Beziehung. Ihr Verhältnis klärt der Clip leider nicht auf.

Katzen sind eine Gefahr für Vögel

Trotzdem ist die Beziehung der beiden außergewöhnlich. Denn laut einer US-Studie der Zeitschrift „Nature Communications“ töten Hauskatzen weltweit zwischen 1,3 bis 3,7 Milliarden Vögel im Jahr. Auch in Deutschland sterben jährlich zigtausend Vögel, weil Hauskatzen ihrem Jagdtrieb nachgehen und dabei alles töten, was kleiner ist als sie. Deswegen empfiehlt der Naturschutzbund Deutschland Katzenbesitzern, ihrem Tier ein Halsband mit einem Glöckchen umzubinden. Dieser Katze sind aber sowohl die Statistiken gleichgültig sowie die Tatsache, dass ein Vogel auf ihrem Rücken sitzt. Sonst hätte der Ritt für den Piepmatz der letzte Ausflug werden können.

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BGH: Filesharing-Urteil: Vater darf schweigen, muss aber zahlen

Eltern müssen nicht verraten, welches ihrer Kinder illegale Filesharing-Börsen für Musik oder Videos im Internet genutzt hat. Allerdings müssen die Eltern dann dennoch Schadenersatz zahlen. Das hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden. In solchen Fällen wiege das Eigentums- und Urheberrecht schwerer als der Schutz der Familie, so die Karlsruher Richter.

Im konkreten Fall hatte das Oberlandesgericht München die Eltern dreier volljähriger Kinder zu mehr als 3500 Euro Schadenersatz und Abmahnkosten verurteilt. Eines der Kinder hatte über den Internetanschluss der Familie das Album „Loud“ der Sängerin Rihanna im Internet zum sogenannten Filesharing bereit gestellt.

Filesharing kostet die Familie mehr als 3500 Euro

Der ganz normale Abmahnwahnsin… Was einem Mädchen in Finnland … (1931111)Welches Kind dafür verantwortlich war, fanden die Eltern zwar heraus, wollten es aber mit Blick auf den grundgesetzlich garantierten Schutz der Familie nicht verraten. Zu Unrecht, wie der BGH nun entschied. Habe der Vater als Anschlussinhaber den Namen des betreffenden Familienmitglieds erfahren, müsse er ihn auch offenbaren, wenn er eine eigene Verurteilung abwenden wolle.

Die Richter verwiesen darauf, das in Fällen von illegalem Filesharing der Anschlussinhaber der Familie „im Rahmen des Zumutbaren“ nachforschen muss, wer für den Rechtsverstoß verantwortlich ist. Erfährt er den Namen des Täters, muss er ihn auch offenbaren.

Es ging um ein Rihanna-Album

Erfährt der Anschlussinhaber ihn nicht, ist er aber nicht verpflichtet, über seine allgemeinen Nachforschungen hinaus etwa auch die Internetnutzung eines Ehegatten oder anderer Familienmitglieder zu dokumentieren und deren Computer auf die Existenz von Filesharingsoftware zu untersuchen. Solch weitreichende Nachforschungen können die Inhaber der Urheberrechte wegen des im Grundgesetz und in der EU-Grundrechtecharta geregelten Schutzes der Familie nicht einfordern.

Papagei singt besser als ein Weltstar

Neues Samsung-Smartphone: Das ist das Killer-Feature des Galaxy S8 – und es kommt nicht nach Deutschland

Seit Steve Jobs vor über 10 Jahren das erste iPhone zeigte, haben sich Smartphones mächtig weiterentwickelt. Die große Konkurrenz zwischen den Herstellern bescherte den Kunden einen ständigen Strom neuer, noch besserer Features. 2011 kam mit Siri der erste sprachgesteuerte Assistent dazu, damals eine bahnbrechende Innovation, die sämtliche Konkurrenten in Zugzwang brachte. Jetzt will Samsung beim Galaxy S8 noch einmal eine ähnliche Revolution schaffen.

Gelingen soll das mit dem digitalen Assistenten Bixby. Der hat den Anspruch das grundlegendste Problem moderner Smartphone-Betriebssysteme wie Android und iOS zu lösen, erklärte Samsungs Entwicklungs-Chef InJong Rhee in einer Presse-Mitteilung: Sie seien mittlerweile durch die immer weiter wachsende Anzahl an Features schlicht zu kompliziert geworden. Die digitalen Assistenten Google Now und Siri ändern daran seiner Meinung nach nichts. Sie sind im Wesentlichen eine zusätzliche Eingabemethode zum Touchscreen. Bixby will mehr sein.

Bixby hat einen eigenen Button

Galaxy S8 Hands-on Dazu setzt Samsung schon bei der Hardware an: Während Siri und Google Now nur in einem festgelegten, eigenen Interface funktionieren, ist Bixby auf dem Galaxy S8 jederzeit über einen dedizierten Button an der Seite aufrufbar. Einmal eingeschaltet, soll Samsungs Assistent dann sofort erkennen, was der Nutzer gerade tut und mit den gerade aktiven Inhalten interagieren können. Google Now bietet seit knapp zwei Jahren eine ähnliche Kontexterkennung und zeigt etwa Aktionen zum Inhalt eines geöffneten Chat-Verlaufs an. Bixby soll aber noch weitergehen.

Samsung verspricht, dass Bixby sämtliche mit Touch steuerbaren Aktionen auch per Sprache übernehmen kann, es soll ein nahtloses Hin- und Herwechseln zwischen Touch- und Sprachsteuerung möglich sein. Ganz so, wie es dem Nutzer gerade besser passt. Die Aussetzer, die bei der Konkurrenz viel zu oft dafür sorgen, dass man von vorne beginnen muss, sollen der Vergangenheit angehören. Das hört sich zunächst gut an. Dass es wirklich umsetzbar ist, muss Samsung aber erst einmal beweisen. In einem ersten Test funktionierte Bixby zwar ordentlich, eine Revolution war aber noch nicht zu bemerken.Galaxy S8 (1) 

Anspruch und Wirklichkeit

Zum Start des S8 kann man erst einmal nur ausgewählte Apps über Bixby steuern. Bis alle darüber laufen, dürfte es aber noch eine Weile dauern: Samsung kündigt die allgemeine Freigabe für Apps von Drittanbietern ohne festen Termin für „später“ an. Bis dahin müssen sich Nutzer mit Apps herumplagen, die einfach gar nicht auf Bixby reagieren. Wie das mit der Beschwerde über die inkonsistente Sprachsteuerung bei der Konkurrenz zusammenpassen soll, weiß nur Samsung. Am Anfang bleibt den Galaxy-S8-Besitzern wohl nur: ausprobieren.

Ganz nebenbei will Samsung übrigens eine der nervigsten Macken von sprachgesteuerter Software in den Griff bekommen haben: Festgelegte Befehlsphrasen sollen bei Bixby nicht nötig sein, man soll mit ihm ganz normal sprechen können. Fehlen Informationen, fragt Bixby nach Samsungs Angaben einfach nach. Klingt gut, macht aber skeptisch. Ein ähnliches Verhalten hatten andere Hersteller auch schon versprochen, vollständig überzeugen konnte bisher keiner der Versuche.

Noch scheitert es ohnehin an der Sprachbarriere. Bisher ist Bixby nur auf Englisch und Koreanisch angekündigt. Die Nutzer hierzulande könnten durchaus noch eine Weile warten müssen: Bis Amazons Alexa offiziell in Deutschland in den Handel ging, dauerte es noch einmal zweieinhalb Jahre, die öffentliche Testphase dauerte alleine ein halbes Jahr. Und Siri ist selbst nach mehr als fünf Jahren noch alles andere als perfekt.Für wen lohnt sich das Galaxy S8

Stellt sich Google quer?

Auf ein ganz grundlegendes Problem von Bixby weist Analyst Richard Windsor gegenüber „Forbes“ hin: Weil Samsung immer noch auf Android als Betriebssystem setzt, kann man Bixby nicht ganz so tief im System verankern, wie es idealerweise der Fall wäre. Zudem haben Google und Samsung in Verträgen vereinbart, sich gegenseitig in bestimmten Bereichen keine Konkurrenz zu machen. Seiner Einschätzung nach hat Samsung deswegen auch auf einen Bixby-Button gesetzt – während Googles Assistant weiter den prominenteren Platz auf dem, nun virtuellen, Homebutton behält. Den Button also, den viele Android-Nutzer seit Jahren routiniert für die Sprachsuche nutzen.

Sollte Bixby Samsungs vollmundigen Versprechen im Alltag halten, wäre der Assistent der Konkurrenz Meilen voraus. Das Know-How dafür hat Samsung: Hinter Bixby stecken einige Siri-Erfinder, deren zweites Unternehmen Viv die Koreaner letztes Jahr aufgekauft haben. Als Hemmschuh könnte sich aber der Mangel an Datenmaterial erweisen: Google sammelt jeden Tag Millionen von Sprachsuchen und anderen, miteinander verknüpften Kundendaten. Apple verknüpft die Daten zwar weniger, kann aber immer noch auf eine Unmenge von anonymisierten Sprachbefehlen zurückgreifen, um aus ihnen zu lernen. Diese Basis muss sich Samsung erst einmal aufbauen.

Das Galaxy S8 ist nur der Anfang

Bixbys erster Auftritt im Galaxy S8 dürfte genau dazu dienen, den Sprachassistenten alltagstauglich zu machen. In Zukunft haben die Koreaner nämlich noch deutlich größere Pläne für ihren digitalen Butler: Vom Fernseher über den Kühlschrank bis zur Klima-Anlage will Samsung sämtliche Produkte mit Bixby ausstatten – „ein Interface für das Leben“, wie Rhee es nennt. Jedenfalls solange das Leben aus Samsung-Produkten besteht.

Stiftung Warentest: Akku-Rasenmäher im Test – praktisch, aber kraftlos in hohem Gras

Jeder Rasen will gemäht werden. Benzin-Rasenmäher sind laut und stinken – außerdem muss man einen Reservekanister unterbringen. Der Vorteil: Motormäher sind kräftig und zuverlässig. Leiser und sauberer sind stromgetrieben Mäher. Das Problem bei ihnen: Sie benötigen immer eine Stromleitung.

Defizite bei der Leistung

Für kleinere Gärten empfehlen sich daher Akku-Mäher, wenn man nicht zum muskelbetriebenen Handmäher greifen will. Die Geräte funktionieren genauso wie ein Mäher mit Elektromotor, man muss beim Mähen allerdings nicht auf das Kabel achten. Bedingt durch den Akkubetrieb haben sie mit dem nächsten Problem zu kämpfen: Um Strom zu sparen, wird die Leistung gekappt. Die Akku-Geräte sind wesentlich schwächer als ein Mäher mit Stromstecker – von einem kräftigen Benzinmäher gar nicht zu reden. 

Auf dieses Manko stießen auch die Warentester schnell, bei hohem oder auch nur nassen Gras kamen viele Geräte nicht weiter. Und hohes Gras bedeutet: Hier wurde nur einmal nicht gemäht. Den Versuch eine wadenhoch gewachsene Wiese zu mähen, wurde gar nicht unternommen.Vater mäht Computerspiele des … Drastische Maßnahme (2133884)

Teures Vergnügen

Eine Akkuladung soll für 260 bis 370 Quadratmeter Rasen ausreichen. Testsieger wurde der Viking MA 339 C. Er ist leise, der Beste in Sachen Gesundheit und Umwelt. Außerdem mäht er auch hohes Gras. Der ergonomische Griff mit nur einem Holm macht den Viking außerdem sehr beweglich. Allerdings ist er sehr teuer: 700 Euro soll das Gerät kosten. Der zweitplatzierte Bosch Rotak 37 Li kostet dagegen nur 450 Euro. Im Handling ist er nicht so überzeugend wie der Viking, aber er lieferte die besten Mähresultate – auch bei hohem oder feuchtem Gras. Das Gerät von Bosch dürfte der Preis-Leistungs-Sieger sein. Etwas günstiger und immer noch mit Gut bewertet ist der Ryobi RLM18X40H240 für 390 Euro. Die Geräte von Greenworls Tools und Wolf-Garten erhielten wegen der Schadstoffbelastung die Note „Mangelhaft“.Böse, böse Mähmaschine Honda Mean Mower (2102895)

Die akkubetriebenen Mäher sind merklich teurer, als die Verwandten mit Kabel. Den Bosch DIY Rasenmäher ARM 37 gibt es für 150 Euro, das getestete Gerät mit Akku ist 300 Euro teurer.

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Lange Lebensdauer

Beim eigentlichen Mähen muss der Gärtner zwar weder mit Benzin hantieren, noch muss er das Stromkabel immer nachführen, aber ganz sorglos funktionieren die Akku-Mäher auch nicht. Denn hier muss der Akku gepflegt werden. Es ist häufig nicht möglich, den Akku im eingebauten Zustand aufzuladen. Manche Geräte haben zwei Akkus, werden aber mit nur einem Ladegerät verkauft. Muss man die Arbeit unterbrechen, dauert es also doppelt so lang, bis das Gerät wieder bei Kräften ist. Im Winter darf der Akku nicht im ungeheizten Schuppen verbleiben, sondern muss im Warmen aufbewahrt werden. Vergessen darf man den Akku auch nicht, ihm bekommt eine Tiefentladung nicht. Doch die Warentester haben auch eine gute Nachricht: Auch nach 300 Ladezyklen hatten die meisten noch in etwa ihre ursprüngliche Kapazität – das sollte für zehn Jahre Lebensdauer ausreichen.

Clever ist es, einen Mäher mit einem oder zwei System-Akkus auszuwählen. Dann können die teuren Stromspeicher auch in anderen Geräten des Herstellers eingesetzt werden. So spart man Akku-Kosten und hält den Gerätepark in Grenzen. Nachteil ist allerdings, dass man auf die Geräte eines Herstellers angewiesen ist, damit der Akku kompatibel ist.

 

Den gesamten Test der Stiftung Warentest bekommen Sie gegen Gebühr unter www.test.de.

Wütende Fans stürmen den Rasen Fußballspiel in Österreich (2022245)

Überraschendes Ergebnis: Stiftung Warentest prüft Laptops – und klassische Notebooks schmieren ab

Verwirrende Typenbezeichnungen, unübersichtliche Feature-Listen, technische Überdosis: Wohl kaum ein Technik-Produkt ist für Normalkunden so schwer zu vergleichen wie Notebooks. Stiftung Warentest hat sich des Problems angenommen und 18 Geräte unterschiedlicher Klassen gegeneinander antreten lassen – mit spannendem Ergebnis.

Im Testfeld fanden sich klassische Notebooks, Ultrabooks, die Laufwerke und Anschlüsse einem leichten Gehäuse opfern, sowie sogenannte Convertibles, die sich durch Umklappen des Displays zum Tablet umwandeln. Bis auf zwei Apple-Geräte liefen alle Notebooks mit Windows 10. Das Ergebnis lässt die klassischen Notebooks ziemlich alt aussehen: Während alle anderen Laptops „gut“ wegkamen, schaffte das nur eines von fünf klassischen Notebooks – trotz formal besserer Ausstattung.

Nicht benotet wurden Verarbeitung und Design, bei denen vor allem die teureren Geräte punkten können.

Erster Platz für den Super-Akku

Der klare Testsieger ist ein Ultrabook. Das HP Envy 13 bringt gerade mal 1,3 Kilo auf die Waage, kann aber technisch trotzdem voll überzeugen. Es ist leistungsstark, wenn auch nicht das schnellste Notebook im Test. Auch bei der Handhabung und der Vielseitig erreicht es gute Noten. Der stärkste Punkt ist aber der Akku: Satte 11,5 Stunden konnten die Tester auf dem Envy Videos schauen. Der zweitbeste Wert im Test. Wenn es mit zwei Stunden nicht relativ lange laden würde, hätte HP wohl die perfekte Note geschafft. In der Gesamtwertung reicht das tolle Paket für eine „gute“ Wertung (1,8). Und das beim günstigen Preis ab 840 Euro.Apple-Nachdreh_9.30

Das Macbook auf dem Treppchen

Mit seinem Macbook Pro in 15 Zoll landet Apple auf dem zweiten Platz. Das liegt vor allem an der Handhabung, die Warentest wegen der fehlenden Betriebsanleitung als mäßig bewertet. In allen anderen Hinsichten kann das Mabook Pro aber überzeugen: Vor allem die mit über 10 Stunden extrem lange Akkulaufzeit brachte Punkte. Weil es zudem in nur 1,5 Stunden voll geladen ist, hat es hier sogar eine bessere Note als der länger laufende Testsieger. Die Gesamtnote ist „gut“ (1,9). Mit seiner berührungsempfindlichen Steuerungsleiste „Touch Bar“ hat das Macbook Pro zudem ein starkes Alleinstellungsmerkmal, das keinen Einfluss auf die Note hatte. Der Preis allerdings happig: Ab 2300 Euro ist das getestete Modell zu bekommen. 

Nur ein „gutes“ Notebook

Das HP ProBook 450 G4 schaffte als einziges Notebook eine „gute“ Wertung von 2,0 – und das nur wegen seines Akkus. Während alle Notebooks in Bezug auf die Leistung vorpreschten, ging den Konkurrenten deutlich schneller die Puste aus, obwohl die Gehäuse dicker sind als bei den Ultrabooks. Das HP schaffte wie die leichten Ultrabooks knappe 8 Stunden, zudem lädt es mit 1,5 Stunden recht flott. Einziges Manko ist das nur durchschnittliche Display. Der Preis: ab 840 Euro.Akkumäher 12.27

Medion punktet beim Preis

Das günstigste Gerät im Test muss sich vor der Konkurrenz nicht verstecken: Mit dem Akoya S3409 landet Medion zwar auf dem siebten Platz, kann mit seiner „guten“ Gesamtnote aber sogar Apples Macbook Pro mit 13 Zoll abhängen – und das zu einem Preis von gerade mal 600 Euro. In nahezu allen Bereichen kann es gut abschneiden, die Akkuleistung ist mit 6 Stunden zwar geringer als beim Testsieger, aber immer noch in Ordnung. Nur bei der mitgelieferten Software-Ausstattung schwächelt Medion. Ein klarer Preis-Leistungssieger.Stiftung Warentest Waschmaschine Kunden 15.32

Klappbar und trotzdem flott

Bei den als separate Kategorie geführten Convertibles liegt das Asus ZenBook Flip ganz vorne. Wie die anderen Rechner dieser Gruppe lässt es sich vom Notebook-Modus durch Umklappen des Display auch zum Tablet umbauen. Trotzdem ist das Zenbook sehr schnell. Handhabung und Display überzeugen genauso wie die Nutzung als Tablet. Besonders gut ist auch hier die mit 8,5 Stunden recht lange Akkulaufzeit. Für ein Tablet ist es mit 1,3 Kilo allerdings recht schwer. Die Gesamtwertung ist trotzdem „gut“ (1,8). Der Preis: ab 830 Euro.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr unter https://www.test.de/notebooks.

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Neues Samsung-Smartphone: Für wen lohnt sich das Galaxy S8 – und wer kann sich das Geld lieber sparen?

Es ist mit Sicherheit eines der besten Smartphones 2017: Mit dem Galaxy S8 hat Samsung wieder einmal gezeigt, warum die Koreaner einer der wichtigsten Handy-Hersteller der Welt sind. Mit seinem gigantischen Display auf kleinstem Raum, schickem Design und toller Technik kann das Galaxy S8 auf nahezu jeder Linie überzeugen. Doch für wen lohnt sich der Kauf? Wir klären die wichtigsten Fragen.Galaxy S8 Hands-on

Riesendisplay auf kleinem Raum

Das wichtigste Feature ist sicher der „Infinity Display“ getaufte, nahezu randlose Riesenbildschirm. Der bringt ein gigantisches Display in moderat große Gehäuse. Das Galaxy S8 bietet 5,8 Zoll Display-Diagonale, das Gehäuse ist dabei nur minimal größer als das des Galaxy S7 – obwohl das nur ein 5,1-Zoll-Display mitbrachte. Das große Galaxy S8+ kommt mit 6,2 Zoll gar in die Region kleiner Tablets.

Beim ersten Ausprobieren ließ sich das S8 auch mit kleineren Händen durchaus mit einer Hand bedienen. Wer also viel Display auf kleinem Raum sucht, ist beim Galaxy S8 genau richtig.S8-FS

Wie gut ist die Kamera?

Während Apple, Huawei und andere auf Dual-Kameras mit tollen Extras wie einem optischen Zoom setzen, sind die Kameras des S8 etwas konservativer. Die Auflösung liegt bei 12 MP bei der Haupt- und 8 MP bei der Selfie-Kamera. Der Sprung in der Bildqualität von der ohnehin schon hervorragenden Hauptkamera des Galaxy S7 fällt moderat aus, die Bilder des S8 sind etwas besser, revolutionär sind sie nicht. Nur wegen der Kamera muss man nicht zum S8 greifen, sondern kann durchaus das günstigere S7 erwägen. Selfie-Fans sind mit dem S8 besser bedient, es bietet eine höhere Auflösung und kleinere Verbesserungen.

Bei der übrigen Technik hat Samsung überall noch eine Schippe drauf gelegt. Der Prozessor ist schneller, der Speicher wurde von 32GB auf 64 GB angehoben. Wer mehr braucht, kann eine microSD-Karte einsetzen. Natürlich ist das S8 wie der Vorgänger wasser- und staubdicht. Und Samsung setzt nun auf den modernen USB-C-Anschluss. Alles ist also State of the Art.Samsung Galaxy S8 Bixby

Weitere Alleinstellungsmerkmale

Mit Bixby hat Samsung seinen eigenen Siri-Konkurrenten an den Start gebracht. Für deutsche Kunden dürfte der aber kaum eine Rolle spielen: Er versteht aktuell nur Koreanisch und Englisch. Im Gegensatz zum iPhone 7 kann das Galaxy S8 weiter mit einem Klinkenanschluss punkten. Das dürfte viele Hifi-Fans freuen. 

Was kostet das Galaxy S8?

Bei den Preisen langt Samsung kräftig zu: Das Galaxy S8 kostet in Deutschland satte 799 Euro, für das S8+ verlangt man gar 899 Euro. Damit ist das kleine Modell teurer als das iPhone 7. Zum Vergleich: Der tolle Vorgänger Galaxy S7 ist mittlerweile für knapp 429 Euro zu haben – kostet also nur knapp die Hälfte. 

Sollte ich mir das Galaxy S8 kaufen?

Die Frage, ob das Galaxy S8 den hohen Preis wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Das riesige Display mit dem schlanken Gehäuse dürfte für viele als Kaufgrund ausreichen, zumal das S8 außer dem hohen Preis – zumindest auf dem Papier – keine gravierenden Schwächen hat. Als einzige Alternative mit ähnlich großem Display ist in Deutschland demnächst das LG G6 erhältlich, das mit einem Preis von 749 Euro nur unwesentlich günstiger ist.

Sucht man nur eine gute Kamera, ist man auch mit dem Galaxy S7 bestens bedient und kann sich den saftigen Aufpreis sparen. Wer jetzt schon ein S7 hat, sollte ohnehin nur wechseln, wenn er glaubt, ohne das neue Display nicht leben zu können.

Wegen Bixby sollte keiner zugreifen. Ob der Assistent von Samsung vollmundige Versprechen halten kann und ob er jemals auf Deutsch zur Verfügung steht, steht aktuell noch in den Sternen.

iPhone-Nutzer, die nun neidisch auf das Infinity-Display schielen, sollten darüber nachdenken, den Kauf bis zum Herbst aufzuschieben. Apple scheint mit dem iPhone 8 ähnliche Pläne zu haben. Auch für Sparsame ist Warten eine gute Idee: Wie andere Android-Smartphones fallen auch die von Samsung meist relativ schnell im Preis. Und auch das S8 dürfte in wenigen Monaten deutlich günstiger zu bekommen sein.Galaxy S8 (1)

Neuer Sende-Standard: DVB-T2: Warum der Umstieg jetzt so schnell gehen musste

Für viele Anhänger des alten Antennen-Fernsehens ist es ein ärgerlicher Schritt: Ab der Nacht zum 29. März wird der bisherige Standard DVB-T in vielen Teilen Deutschlands abgeschaltet, die Zuschauer müssen entweder für den neuen Standard DVB-T2 umrüsten oder sich nach Alternativen umsehen. Sonst bleibt der Bildschirm schwarz. Doch musste der Umstieg wirklich in einem so drastischen Schritt erfolgen?

Eigentlich hat der Wechsel für Betreiber und Zuschauer zahlreiche Vorteile: Der neue Standard erlaubt eine Komprimierung der Inhalte, damit lassen sich hochauflösende Bilder mit weniger Bandbreitennutzung senden und empfangen. So sind deutlich schickere Fernsehbilder bis zur FullHD-Auflösung 1080p möglich. Zudem werden die bisher durch den alten Standard blockierten Frequenzen frei, sie sind für den flächendeckenden LTE-Ausbau eingeplant. Leider gibt es aber auch Nachteile – und die treffen vor allem für die Zuschauer.Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 HD_9Uhr

Die müssen sich meist mit neuer, kompatibler Hardware ausstatten, sei es ein neuer Receiver oder gleich ein neues TV-Gerät. Zudem sind die Privatsender nun nur noch verschlüsselt zu empfangen. Wer sie weiter schauen will, muss 69 Euro pro Jahr bezahlen. Dafür bekommt man aber auch ein besseres Bild und mehr über Antenne empfangbare Sender als vorher. Oder man sieht sich nach einer Alternative wie Kabel, Satellit und TV-Streaming um. Doch die sind auch nicht kostenlos.

DVB-T2 macht alle verrückt – und betrifft viele nicht

Umso mehr verärgert es viele Zuschauer, dass jetzt alles so schnell gehen muss. Ganz so einfach ist die Situation aber eigentlich gar nicht. Zum einen wurde DVB-T2 in einem knappen Viertel Deutschlands nicht erst vor wenigen Tagen eingeschaltet, sondern ist schon seit letztem Mai empfangbar. Der Schritt ist in diesen Regionen als deutlich weniger plötzlich erfolgt, als es den Anschein macht. Zum anderen sorgt das vermeintlich klare Datum aber für mächtig Verwirrung: Den neuen Standard gibt es noch gar nicht überall – die meisten Regionen werden erst im Laufe der nächsten beiden Jahre umgestellt. Die Zuschauer müssen dort also zunächst gar nichts ändern. Wie die Umstellung erfolgen soll, verrät diese Karte.

Eine Variante, der Ungewissheit und dem Umstellungsdruck entgegenzuwirken, wäre ein Parallelbetrieb der beiden Standards gewesen. So hätten die Kunden mehr Zeit gehabt, ihr Zuhause auf den Umstieg vorzubereiten. Leider hätte es auch dadurch mehrere klare Nachteile gehabt – vor allem finanzielle. Zunächst wäre der Doppelbetrieb schlicht merkbar teurer. Wegen der Unkosten hätte auch der Parallelbetrieb irgendwann ein Ende haben müssen, er hätte den Schlussstrich letztlich also nur hinausgezögert.DVB-T2 HD Ende 1324

Es geht um’s Geld

Ein Parallelbetrieb hätte den Umstieg zudem vermutlich drastisch verlangsamt. Warum sollte man sich schließlich neue Hardware und ein kostenpflichtiges Privatfernsehen ins Haus holen, wenn der alte Standard problemlos weiterläuft? Hier dürften auch die Privatsender mächtig Druck gemacht haben: Je mehr Zuschauer wechseln müssen, desto mehr zahlen schließlich für die entschlüsselten Privaten. Aber auch der deutsche Staat wollte den Umstieg so schnell wie möglich voranbringen. Die frei gemachten Frequenzen lassen sich schließlich wertvoll versteigern.

Die Zuschauer können dem ganzen Treiben nur tatenlos zusehen. Ihnen bringt der schnelle Umstieg eigentlich nur Nachteile. Ein Teil von ihnen muss nun so schnell wie möglich neue Hardware besorgen, ein anderer wird völlig nutzlos verrückt gemacht – weil der Wechsel in ihrer Region erst viel später erfolgt. Immerhin ist dann irgendwann das Bild schärfer. Das hätten sie mit Kabel oder Streaming aber auch schon vorher haben können.Nicky-Wlan-Klo_14.40