US-Präsidentensohn als Meme: Donald Trump Jr. sitzt auf einem Baumstumpf – und das Netz lacht sich kaputt

Er ist der älteste Sohn des US-Präsidenten und Vorstand der Trump Organisation. Über seine Rolle und die Beziehung zu seinem Vater drehte sich die Geschichte, die die „New York Times“ über Donald Trump Jr. veröffentlichte. Doch auf Twitter interessiert die Nutzer nur eins: die seltsame Sitzpose des 39-Jährigen.

Stroboskop-Attacke bei Twitter: Er löste gezielt einen epileptischen Anfall aus – nun wurde er gefasst

Wie die „New York Times“ berichtet, verhaftete das FBI am Freitag den 29-jährigen John Rayne Rivello in seinem Haus in der amerikanischen Kleinstadt Salisbury,Maryland. Ihm wird vorgeworfen, am 15. Dezember per Twitter eine Gif-Datei an den Journalisten Kurt Eichenwald geschickt zu haben und damit bei diesem gezielt einen epileptischen Anfall ausgelöst zu haben.

Unter dem Namen „jew_goldstein“ hatte ein User Eichenwald ein animiertes Bild gesendet, das flackernde stroboskopische Lichter enthielt, die zu einem epileptischen Anfall führen können. Versehen hatte er die Datei mit der Anmerkung: „Du verdienst einen Anfall.“ Tatsächlich brach Eichenwald nach dem Öffnen der Datei zusammen. Nach Angaben seines Anwalts war der Journalist nach der Attacke mehrere Tage lang arbeitsunfähig, hatte das Gefühl in seiner linken Hand verloren und litt einige Wochen lang unter Sprachproblemen.

Twitter Anfall 12.15Racheaktion wegen Kritik an Trump

Eichenwalds Ehefrau Theresa hatte ihren Mann nach dem Anfall gefunden und dem Täter geantwortet: „Dies ist seine Ehefrau, Sie haben einen Anfall ausgelöst. Ich habe Ihre Daten und die Polizei gerufen.“ Das FBI und die Polizei in Dallas hatten anschließend die Ermittlungen aufgenommen. Auch die Twitter-Verantwortlichen hatten sich beteiligt.

Geplant war die Attacke offenbar als Racheakt eines Unterstützers von US-Präsident Donald Trump. Eichenwald, der für die Zeitschriften „Newsweek“ und „Vanity Fair“ tätig ist, hatte zuvor kritisch über Trump berichtet und dadurch den Unmut vieler Nutzer auf sich gezogen.

Bis zu zehn Jahre Haft möglich

Wie genau das FBI dem mutmaßlichen Täter auf die Spur gekommen ist, wollten die Ermittler zunächst nicht mitteilen. Rivello wird nun wegen Cyberstalkings mit der Absicht zu töten oder zu verletzen angeklagt. Ihm drohen im Falle einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Haft.

Diese fünf Twitter-Fehler soll… Sicheres Surfen (2169521)

Airbus A400M: Pannen-Airbus noch teurer – Bundeswehr bleibt auf 13 A400M sitzen

Es gibt kaum etwas, was der Militär-Airbus A400M nicht können sollte: Fliegen über feindlichem Gebiet, Landen auf Behelfspisten, Absetzen von Fallschirmspringern. Ein einzigartiger Jet sollte es werden.

Tatsächlich kann der Airbus wegen eines Triebwerkschadens nicht mal richtig fliegen, denn nach nur wenigen Betriebsstunden muss die Maschine in die Wartung. Das vorerst letzte Malheur in einer schier endlosen Serie von Pannen und Verzögerungen gab es vor einigen Wochen. Anfang Februar sollte die Wunder-Maschine die Bundesverteidigungsministerin ins Baltikum fliegen. Das klappte sogar, aber dort machte der Airbus dann schlapp. Für den Rückflug musste Frau von der Leyen umbuchen. Eine eindrucksvolle Demonstration der deutschen Wehr direkt vor Putins Haustür.

Niemand kauft den Vogel

Einige Wochen später kommt nun die nächste schlechte Nachricht: Die Bundeswehr hatte sich 2011 verpflichtet, 13 Maschinen von Airbus abzunehmen, die sie gar nicht haben will. Zu dem kuriosen Deal kam es, weil ursprünglich 53 Maschinen bestellt wurden, dann wurde der Bedarf der Bundeswehr auf 40 Maschinen zusammengestrichen. Auf eine Stornierung wollte sich Airbus nicht einlassen. Also entschied der Haushaltsausschuss, die Maschinen abzunehmen, redete sich aber ein, die 13 überschüssigen Flieger gemeinsam mit Airbus verkaufen zu können. So hatte man 2011 entschieden und damit das Problem um sechs Jahre verzögert.A400M-Longtail

Aber nun kommt die Stunde der Wahrheit. „Ein Verkauf konnte bis heute nicht realisiert werden“, schrieb Markus Grübel, Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium, an die Haushaltspolitiker. Keine große Überraschung, den Pannenflieger hätte man wohl nur loswerden können, wenn man ihn verschenkt hätte.

In Berlin träumt man von einer idealen Lösung: Man möchte die Maschinen einer multinationalen Einheit unterstellen, dann würden sie mehrere Länder betreiben und unterhalten. Dann hätte man den Wehretat von den Kosten entlastet. A400M

Es ist allerdings unrealistisch, anderen Ländern die Pannenjets unterzujubeln, solange deren Gebrechen nicht abgestellt sind. Ebenso unwahrscheinlich wie die Hoffnung, doch noch einen Käufer zu finden. Die Maschinen einzumotten und weiter einen Käufer zu suchen, sei „äußerst risikohaft“, so Grübel.  Was bleibt, ist die Lösung, die Maschinen dann eben doch der Bundeswehr zuzuteilen.

Weitere Kosten für die Bundeswehr

Auch das ist allerdings ziemlich teuer, weil dann neben den Kosten für die Jets auch Wartungspersonal, Piloten und Hallen für die 13 Airbus bereitgestellt werden müssten. „Eine grobe Abschätzung anfallender Ausgaben für den Anfangsflugbetrieb“ der Maschinen führt zu „einem einmaligen Investitionsbedarf von mindestens 505 Millionen Euro“, zitiert die Tagesschau aus Grübels Schreiben. Mit der halben Milliarde Mehrkosten ist allerdings nicht gewährleistet, dass der A400M dann funktioniert. 

Die günstige Alternative, die Maschinen direkt vom Werk auf den Recyclinghof zu bringen, dürfte politisch schwer zu vermitteln sein. Der Grüne Tobias Lindner, Mitglied im Verteidigungs- und Haushaltsausschuss, machte die Tagesschau auf eine weitere Kostenexplosion aufmerksam. Die Bundesregierung habe Airbus einen 500-Millionen-Kredit gewährt, der nur zurückgezahlt werden müsse, wenn sich Kunden für das Flugzeug finden. Derzeit ist das extrem unwahrscheinlich. „Das Ministerium selbst beziffert das Ausfallrisiko mit etwa 1,2 Milliarden Euro. Das A400M-Programm ist und bleibt ein Sorgenkind“, sagte Lindner.

Ein Woche vor Vorstellung: Preise durchgesickert: Das Samsung Galaxy S8 wird teurer als das iPhone

Als die Konkurrenz Ende Februar auf der Mobile-Messe MWC ihre Smartphone-Highlights präsentierte, hatte Samsung nur ein paar Tablets im Gepäck. Das echte Jahres-Highlight der Koreaner kam nur als Teaser vor: Samsung kündigte die Enthüllung des von vielen sehnsüchtig erwarteten Galaxy S8 für den 29. März an. Zu dem Gerät selbst ist beinahe alles bekannt, hier finden Sie alle aktuellen Gerüchte. Nur was es kosten soll, blieb bisher geheim. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Das S8 wird richtig teuer.

Während Samsung beim Galaxy S7 noch den Preis des ohnehin schon hochpreisigen Vorgängers gehalten hatte, ziehen die Preise dieses Jahr kräftig an. Das behauptet zumindest der notorisch gut informierte Leaker Evan Blass. Nachdem er zunächst mit frisch geleakten Produktbildern und den dazu passenden Farbbezeichnungen („Schwarzer Himmel“, „Orchideen-Grau“ und „Arktis-Silber“) vorlegte, merkte ein Twitter-Nutzer an, dass nun alles außer den Preisen bekannt sei. Das ließ Blass nicht auf sich sitzen – und legte nur eine Stunde später genaue Euro-Preise vor: 799 Euro verlangt Samsung demnach für das S8, 899 Euro werden für das größere S8+ fällig. iPhone 8 Ticker (NICHT ÄNDERN)_13.27

Teurer als das iPhone 7

Das kleinere Modell kostet damit mehr als ein iPhone 7, das größere genauso viel wie ein iPhone 7 Plus. Woher Blass die Preise kennen will, verrät er natürlich nicht. Mit zahlreichen korrekten Leaks zu wichtigen Smartphones hat er sich aber einen Ruf als sehr zuverlässige Quelle erarbeitet.

Dass Samsung die Preise so hoch ansetzt, dürfte vor allem an der verbauten Technik liegen. Das S8 soll wie etwa das LG G6 ein fast die ganze Front bedeckenden Bildschirm erhalten und so ein Riesendisplay im handlich bleibenden Gehäuse unterbringen. Weil Samsung wieder auf AMOLED-Technik setzen wird und diesmal beide Modelle die abgerundeten Kanten des Galaxy S7 Edge bekommen sollen, dürften Komponenten und Fertigung ein ganzes Stück teurer werden. Für das kommende iPhone 8 werden aus denselben Gründen Preise weit jenseits der 1000 Euro erwartet. Diese Marke knackt Samsung aber wohl noch nicht.

Wer das volle Potenzial des S8 ausschöpfen will, muss aber wohl noch einmal tiefer in die Tasche greifen. Für ein Dock, mit dem das S8 zum PC-Ersatz wird („DeX“), wird Samsung nach Blass noch einmal 149 Euro verlangen. Die überarbeitete Version der passenden VR-Brille Gear VR soll 129 Euro kosten. Das aktuelle Modell bekommt man bereits für unter 50 Euro. Allzu lange wird Samsung die hohen Preise erfahrungsgemäß ohnehin nicht halten können. Während Apple sein iPhone erst mit dem Erscheinen des nächsten Modells günstiger anbietet, purzeln die Preise bei Android-Smartphones meist bereits nach wenigen Wochen.

Samsung Fakten_11Uhr

Fernsehen wird teuer: DVB-T2 HD: Der Anfang vom Ende des Free TV

Antenne rein, Sendersuchlauf starten und los geht’s: 3,4 Millionen Haushalte schauen hierzulande Fernsehen via DVB-T. Sie schätzen nicht nur die Einfachheit des Antennenfernsehens, es ist bislang auch der billigste Übertragungsweg. Am 29. März endet aber in weiten Teilen Deutschlands die Ausstrahlung des bisherigen DVB-T-Standards, ersetzt wird er durch die hochauflösende Variante DVB-T2 HD, die zudem noch mehr Sender bietet.

Eigentlich eine tolle Sache, wäre da nicht ein Haken: Die privaten Sender übertragen ihre Programme in dem neuen Standard nur noch verschlüsselt. Einzig die Öffentlich-Rechtlichen wie ARD und ZDF sind dann frei und ohne Zusatzkosten empfangbar (sieht man von der Haushaltsabgabe ab). Sprich: Wer nicht zahlt, schaut bei ProSieben, RTL und Co. in die Röhre. Deren Programm kann nur gegen eine jährliche Zahlung in Höhe von 69 Euro entschlüsselt werden.

Und das ist noch nicht alles: Im Zweifel muss ein neues Empfangsgerät her (diese empfiehlt Stiftung Warentest). Um das Programm der Privaten zu entschlüsseln, benötigt man in den meisten Fällen zudem noch ein Freischaltmodul (etwa 75 Euro) – und zwar eines pro Empfangsgerät. Schaut man auf mehreren Fernsehern im gleichen Haushalt, kann das schnell teuer werden.Senderliste

Das Kabel wird komplett digital

Der Start von DVB-T2 ist der Anfang vom Ende des Free TV, wie wir es kennen. Die alte Aufteilung zwischen Bezahl- und Kostenlosfernsehen weicht immer mehr auf. Dabei bezahlt man nicht für die eigentlichen Inhalte, sondern für deren Bereitstellung, quasi ein Zugangsentgelt. Die Anbieter begründen die gestiegenen Verbreitungskosten mit der höheren Bandbreite, welche die Programme in HD-Qualität im Gegensatz zur herkömmlichen SD-Qualität erfordern.

Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 HD_9UhrAuch die Tage des analogen Fernsehens sind gezählt. Unitymedia will in einigen Bundesländern ab Juni das analoge Kabelfernsehen abknipsen. Betroffen sind mehr als eine halbe Million Haushalte. Andere Kabelnetzbetreiber (etwa Tele Columbus und Vodafone) haben bislang noch keinen konkreten Termin genannt, wann sie ihr analoges TV-Angebot beenden werden. Doch bis Ende 2018 werden vermutlich auch sie den Wechsel vollzogen haben. Danach ist das TV-Kabel komplett digital, was für die Kunden bisher in der Regel mit Extrakosten verbunden ist.

Davon könnten Internetdienste wie Zattoo und Waipu.tv profitieren. Diese kosten zwar ebenfalls eine monatliche Gebühr, allerdings funktionieren die Streamingdienste auch auf Smartphone, Tablet und Co. – so kann man auch unterwegs im Park fernsehen. Zudem locken sie mit Zusatzdiensten wie cloudbasierten Onlinerekordern und zeitversetztem Fernsehen. 

Millionen zahlen für HD

Spätestens 2022 ist endgültig Schluss mit dem Kostenlosfernsehen. Bis dahin haben sich ProSiebenSat.1 und RTL verpflichtet, ihre Programme in Standard-Auflösung (SD) ohne Verschlüsselung auszustrahlen. Wie es danach weitergeht, dazu halten sich die Sender bedeckt. An einer Verlängerung der SD-Ausstrahlung dürften sie aber kaum interessiert sein, denn mit HD verdienen die Sender gutes Geld.

Schon jetzt nutzen drei Millionen Haushalte für 70 Euro pro Jahr HD+ via Satellit. Insgesamt zahlen zehn Millionen Haushalte für HD-Angebote (Satellit und Kabel, bald DVB-T2 HD).DVB-T Vote

Kommt der Umstieg noch schneller?

Womöglich geht der Wechsel sogar noch vor 2022 vonstatten. Um Geld zu sparen, würde die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (KEF) am liebsten schon 2018 das SD-Signal bei ARD und ZDF abschalten und nur noch in HD ausstrahlen. Dann müssten aber auch die Privatsender mitziehen und könnten so vorzeitig aus ihrer Verpflichtung entlassen werden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist das Fernsehen überall scharf. Und jeder wird in irgendeiner Form dafür zahlen.

5 Dinge, die Sie in Hotelzimmern vermeiden sollten 16.31

Technologie-Messe: Merkel eröffnet CeBIT mit Seitenhieb auf Trump

Ab Montag können in Hannover Technologie-Neuigkeiten bestaunt werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die CeBIT am Sonntagabend eröffnet und beginnt den Montagmorgen mit dem traditionellen Messerundgang. Auch der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe ist anwesend.

Merkel appellierte bei der Eröffnungsfeier eindringlich, vom digitalen Wandel verunsicherte Menschen nicht zu ignorieren. Es gehe um „Millionen von Menschen, die zum Teil noch nicht wissen, was sie erwartet“, sagte Merkel auf dem Messegelände von Hannover rund ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl. „Ist das gut für meinen Arbeitsplatz – oder ist das eine Gefahr für meinen Arbeitsplatz? Bin ich in der Lage, dem allem zu folgen – oder wer gibt mir die Bildung dafür? Bin ich ein Datenlieferant und mit meinen Daten wird alles gemacht – oder welchen Schutz habe ich?“, umschrieb Merkel die Sorgen. Die Politik könne es aber nicht allein schaffen, die Menschen in das neue Zeitalter der Digitalisierung mitzunehmen, sagte sie an die Adresse der Industrie.

Sowohl Merkel wie auch Abe sprachen sich kurz nach dem Besuch der Kanzlerin bei US-Präsident Donald Trump für den Freihandel aus. „In Zeiten, wo wir über freien Handel, offene Grenzen, demokratische Werte mit vielen streiten müssen, ist es ein gutes Zeichen, dass Japan und Deutschland darüber nicht streiten, sondern zum Wohle der Menschen die Zukunft gestalten“, sagte Merkel. Einige deuten dies als Seitenhieb auf Trump, obwohl sie ihn nicht namentlich erwähnt.

Merkel sieht Japan als Vorbild

Nintendo Konsole SwitchEuropa sei oft langsam bei der Digitalisierung, räumte Merkel ein. 28 Mitgliedstaaten müssen sich natürlich einbringen“, erklärte sie. Aber wir spüren, dass auf der Welt das Tempo hoch ist und mit Japan haben wir einen Freund, der sich dieses hohe Tempo zu Nutzen macht.“ Europa und Deutschland könnten von Japan lernen, wie man Technologie offen gegenübertrete. „So wie wir uns mit der digitalen Signatur und der elektronischen Gesundheitskarte herumschlagen, da machen wir nicht den Weltrekord.“

Abe betonte, Japan fürchte sich nicht vor Technologien wie die künstliche Intelligenz: „Dass die Maschinen die Menschen ersetzen könnten, eine derartige Angst gibt es in Japan nicht.“

Skepsis vor dem digitalen Wandel

13: CeBITChef Datensicherheit und Drohnen im MesseFokus – 170a33e2c5fbe646Menschen in Deutschland stehen vielen neuen Technologien laut einer Studie aber zum Teil deutlich skeptischer gegenüber als der Durchschnitt der Europäer. So könnten sich nur 17 Prozent vorstellen, zu Gunsten elektronischer Zahlungsmittel komplett auf Bargeld zu verzichten. Im europäischen Durchschnitt sind es 37 Prozent, wie eine Umfrage des Forschungszentrums Readie der Innovationsstiftung Nesta ergab. Und nur 22 Prozent in Deutschland hätten schon einmal ein Taxi per App gerufen und bezahlt gegenüber 38 Prozent im Schnitt der Europäer.

Zugleich sind Deutsche und die anderen Europäer ähnlich vorsichtig, wenn es um Roboter geht. In Deutschland können sich 18 Prozent vorstellen, dass ein Roboter sich um ihre Kinder oder Großeltern kümmern würde, im Europa-Schnitt sind es 21 Prozent. Und 31 Prozent in Deutschland würden einem Roboter eine Operation an ihrem Gehirn anvertrauen gegenüber 36 Prozent europaweit. Zugleich wären 48 bzw. 49 Prozent dafür, Roboter und Drohnen statt Menschen auf dem Schlachtfeld einzusetzen. Roll-Roboter Gita folgt wie ein Hund

Die Bundeskanzlerin sprach sich außerdem gegen eine Zusammenlegung der CeBIT-Messe und der Industriemesse Hannover aus, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Die Technologiemesse biete die Chance, als Motor der digitalen Entwicklung zu fungieren. 

Bei der fünftägigen Veranstaltung mit mehr als 3.000 Ausstellern aus 70 Ländern soll der digitale Wandel für Besucher erlebbar werden. Die einstige Publikumsmesse wurde zuletzt auf Fachbesucher ausgerichtet. 2017 werden rund 200.000 Gäste erwartet, Japan ist das Partnerland der CeBIT.