
Wer bislang bei seinen Ego-Fotos auf Armverlängerungen per Stick setzte, kann mit dem AirSelfie jetzt hoch hinaus.
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News aus der digitalen Welt

Wer bislang bei seinen Ego-Fotos auf Armverlängerungen per Stick setzte, kann mit dem AirSelfie jetzt hoch hinaus.
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Facebook möchte gerne Geld mit seinem beliebten Messenger verdienen. Müssen Nutzer daher die große Werbeoffensive im Chat fürchten?
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Facebook hat seinem Messenger um eine neue Funktion erweitert. BILD erklärt, was sich hinter „Day“ verbirgt.
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Am 15. März schließt Microsoft sein soziales Netzwerk So.cl – und (fast) niemand merkt’s.
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Jeder nutzt Whatsapp. Und trotzdem schlummern in dem beliebten Messenger tolle Features, die kaum einer kennt. Wir verraten, wie Sie mehr aus Whatsapp holen.
Wer auf der Suche nach der großen Liebe oder der schnellen Nummer ist, brauchte heute Tinder. Ohne die Dating-App läuft eigentlich nichts mehr. Weltweit nutzen rund 50 Millionen Menschen die Flirt-Anwendung. Doch nur die wenigsten von ihnen wissen, dass es neben dem Tinder, wie es die normalen User kennen, noch ein geheimes Tinder gibt. Eine Deluxe-Variante der App, die nur für ganz besondere Menschen gedacht ist.
Tinder Select – so der Name des ominösen Zusatzangebotes – ist nur für Reiche, Firmenbosse, Promis und Models gemacht, berichtet „TechCrunch„. Wer hier landet, ist in dem elitärsten Kreis überhaupt bei Tinder unterwegs. Wie lange es diese geheime Ecke schon bei der Dating-App gibt, ist nicht ganz klar. Laut „TechCrunch“ muss es das Select-Angebot aber mindestens seit Monaten bestehen. Bereits im vergangenen Jahr fragte ein User auf Reddit nach einem „S“, das er im Hauptmenü der App entdeckt hatte. Helfen konnte ihm damals niemand, denn da wusste kaum ein Nutzer von dem VIP-Bereich. Nun ist klar, dass das „S“ für Tinder Select steht.
Die drängendste Frage: Wie wird man Mitglied in diesem elitären Zirkel? Die eine Möglichkeit, so die Tech-Seite, ist, dass Tinder eine Einladung ausspricht. Tinder-LiebesgeschichtenMöglicherweise ist die Grundlage für eine Einladung der „Elo-Score“, ein Algorithmus, der die Beliebtheit jedes Tinder-Users ermittelt. Je mehr User bei einer Person nach rechts wischen, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Tinder eine Einladung ausspricht. Eine weitere Möglichkeit dabei zu sein: Man wird von einem autorisierten Nutzer eingeladen. Allerdings kann nicht jeder Select-User Tinder-Nutzer einladen. Tinder selbst wollte sich zu dem Select-Angebot bislang nicht äußern.
Tinder-AlternativenEs ist nicht das erste Mal, dass eine Dating-App auf Reiche und Schöne abzielt. Raya, so berichtet „TechCrunch“ flog rund zwei Jahre unter dem Radar der Öffentlichkeit. Dort konnten nur Menschen mitmachen, die sehr viele Instagram-Follower haben und einem „coolen oder kreativen Job“ nachgehen. Barcroft Sugarbaby 20.53
Ausrutscher, Versprecher oder Garderobenfehler: Live-Übertragungen im Fernsehen haben so ihre Tücken. Selbst ein renommierter Sender wie die BBC ist nicht gegen kleine Peinlichkeiten gefeit. Das wurde auch am Freitagmorgen offensichtlich.
Der Moderator der Nachrichtensendung „BBC World News“ führte ein Interview mit Professor Robert E. Kelly, einem Südkorea-Experten. Die Amtsenthebung der südkoreanischen Präsidentin Park Geun Hye war nur wenige Stunden zuvor bekannt geworden. Während der Moderator im Studio in London saß, musste Kelly in Busan von zu Hause aus das Gespräch via Skype führen und die Lage in Südkorea einschätzen.
Dass ihr Vater so einen wichtigen Termin hatte, interessierte seine Kinder aber nicht. Während Kelly in der Live-Sendung gerade Rede und Antwort steht, stürmt zuerst seine Tochter das Büro. Das kleine Mädchen führt einen kleinen Tanz auf und blickt schließlich neugierig in die Kamera.
Als Kelly sie gerade noch so zurückhalten kann, kommt ein Kleinkind in seinem Baby-Lauflernwagen ins Zimmer getappt. Und als ob das noch nicht genug ist, sprintet eine erschrockene Frau den Kindern hinterher und versucht, sie möglichst unauffällig wieder aus dem Büro und aus dem Bild zu kriegen. Doch unauffällig passiert in dieser Szene gar nichts. Die drei im Hintergrund sind natürlich die wahren Stars der Szene.
Und Kelly? Der Professor bleibt die Gelassenheit in Person. Mit einem Schmunzeln im Gesicht wartet er ab, bis der größte Radau vorbei ist, und führt seine Ausführungen zur südkoreanischen Politik souverän fort.
In sozialen Netzwerken stößt die unfreiwillige komödiantische Einlage auf Begeisterung und Lachanfälle. „Ich werde wahrscheinlich nie mehr aufhören zu lachen“, schreibt etwa eine Nutzerin auf Twitter. „Alle Nachrichten könnten so etwas gebrauchen.“
„Ich muss sagen, dass ich ein wenig von dir enttäuscht bin, Kelly“, twitterte Steve Lai, ein Journalist aus Singapur. „So was ist dir bei uns nie passiert. Du hast eine wundervolle Familie.“
Derzeit wird Deutschland von einer regelrechten Abmahnwelle überzogen. Die Empfänger erhalten eine Mail, die angeblich von der Münchener Rechtsanwaltskanzlei Waldorf Frommer stammen soll. Der Vorwurf in dem Schreiben: Die User sollen über eine Tauschbörse illegal das urheberrechtlich geschützte Werk „Photoshop CS 6″ von Adobe Systems heruntergeladen haben. In dem Schreiben wird man aufgefordert eine Unterlassungserklärung abzugeben und 4000 Euro zu zahlen. In einer angehängten Datei sollen sich weitere Unterlagen zu dem Fall befinden – doch tatsächlich versteckt sich im Anhang ein Trojaner.
Solche Mails sind längst keine Seltenheit. In diesem Fall wirkt die Mail aber täuschend echt. „Die Macher der E-Mail hatten offenbar eine echte Abmahnung als Vorlage, anders lassen sich die rechtlich einwandfreien Ausführungen nicht erklären“, so die Berliner Rechtsanwaltskanzlei Werdermann von Rüden, die das Portal Abmahnhelfer.de betreibt. In dem Schreiben würden richtige Paragrafen und soweit ersichtlich auch sachgerechte Urteile genannt. Das verunsichert Verbraucher.Diese Porno-Abmahnung sollten … Youporn-Streaming (2147622)
Auch Stephan Dirks, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, gibt Entwarnung. Es sei zwar nicht vollkommen ausgeschlossen, dass Abmahnungen per Mail verschickt würden. „Auch die Tatsache, dass Angaben zur Überprüfung des Vorwurfs und auch eine Personalisierung fehlen und sich weitere Informationen in einer „.RAR“-Datei verstecken sollen, sollte alle Alarmglocken schrillen lassen“, schreibt Dirks in seinem Blog. Als „Gag“ bezeichnet er die Idee der Urheber, sich ausgerechnet Photoshop als Abmahngrund ausgesucht zu haben – schließlich sei die Abmahnung selbst höchst wahrscheinlich mit eben diesem Programm gefälscht worden.Großer Streit um kleine Facebo… 1100-Euro-Abmahnung wegen Vors… (2182213)
„Adobe hat Waldorf Frommer nicht mit der Geltendmachung der Ansprüche beauftragt“, sagt Rechtsanwalt Johannes von Rüden, der Rücksprache mit seinen Münchener Kollegen gehalten hat. Seit Tagen würden in München die Telefone nicht mehr still stehen. Von Rüden bittet Betroffene darum, die Email zu löschen und keine Links aus der E-Mail zu öffnen.Hobbit Anwalt KameraOne 6.31
Haben Sie noch alte Handys in der Elektro-Ramschkiste zu Hause liegen? Wenn ja, schauen Sie einmal genau nach, welche Geräte da vor sich hin schlummern. Mit den richtigen Klassikern lassen sich bei Ebay recht hübsche Sümmchen einfahren. Beispiel: Derzeit wird ein iPhone 2G von 2007 mit 8 Gigabyte Speicher für 3.390 Euro angeboten. Immerhin 63 Nutzer beobachteten zum Zeitpunkt der Abfrage das Angebot.
Derselbe Händler bietet für ein paar hundert Euro weniger ein weiteres iPhone 2G mit 4 Gigabyte Speicher an. Der Clou bei diesem Gerät: Die Produktionsnummer 939. Damit sei es eines der ersten Tausend produzierten Geräte, heißt es in der Artikelbeschreibung. Beide Geräte werden als neuwertig angeboten. Aber auch, wer noch ein gebrauchtes iPhone 2G daheim hat, kann ein bisschen Geld damit verdienen: Die Geräte werden regelmäßig für mehrere hundert Euro versteigert.
iPod 18.30Etwas weniger Geld, aber im Verhältnis immer noch eine hübsche Summe können alte Motorola- oder Nokia-Modelle einbringen. Zum Beispiel Nokias 3310, das gerade mit einer Neuauflage ein Revival erlebt: Zuletzt wurden alte Modelle für um die 50 Euro versteigert.
Mit dem Old-School-Klapphandy Motorola Razr V3 lassen sich ähnliche Summen erzielen.
Ebenfalls bei Sammlern im Kurs: Der Nokia Communicator 9000, der seinerzeit die Smartphone-Ära einläutete.
Richtig absahnen kann, wer noch Relikte aus den Anfängen der Mobilfunk-Ära hat. Zum Beispiel den Nokia Mobira Talkman. Der fünfeinhalb Kilogramm schwere Kasten mit Telefonhörer drauf war eines der ersten tragbaren Telefone.
Oder das Motorola DynaTAC, Spitzname „Ziegel“, das erste kommerzielle Mobiltelefon der Welt von 1983. Einführungspreis: Rund 4.000 Dollar. Bringt auf Ebay immer noch bis zu 3.000 Dollar ein.Das iPhone im stern.de-Test Video (605767)
Marcel H. aus Herne hat mit ziemlicher Sicherheit seinen neunjährigen Nachbarn getötet. Der 19-Jährige prahlte vor einem Bekannten via Whatsapp mit der Tat, schickte Bilder, auf denen er grinsend mit seinem blutüberströmten Opfer posiert. Die Unterhaltung samt der grausigen Bilder wurde – vermutlich von seinem Chat-Partner – auf der Forum-Webseite 4Chan veröffentlicht. Darunter jubelten Nutzer unter dem Deckmantel der Anonymität dem Kindermörder zu, gaben ihm Tipps, wie er am besten der Polizei entkommt und riefen ihn zu weiteren Morden auf.
Der Fall wirft ein Schlaglicht auf 4Chan, die dunkle Seite des Internets. Immer wieder werden dort grauenvolle Bilder geteilt, es wird zu Straftaten aufgerufen oder illegal erworbenes Material gepostet. Spontan drängt sich die Frage auf, warum so eine Webseite überhaupt im Netz bestehen darf. Können deutsche Behörden 4Chan verbieten?
„Es ist für die Strafverfolgungsbehörden weiterhin sehr schwierig eine solche Seite zu verbieten“, sagt Klaus Lodigkeit, Fachanwalt für IT-Recht aus Hamburg. Das liegt laut Lodigkeit unter anderem daran, dass viele Webseitenbetreiber verschleiern können, wer tatsächlich hinter einer Webseite steckt. Anders als bei der Endung „.de“, reiche es für Registrierungen bei vielen anderen Endungen aus, eine Agentur als Inhaber einzutragen. „Bei einer .to-Domain oder auch bei einer .com-Domain wird es schwierig“, sagt Lodigkeit. Im Fall von 4Chan.org war jahrelang nicht klar, wer hinter dem 2003 gegründeten Portal steht, ehe das „Wall Street Journal“ 2008 aufdeckte, dass diese von einem mittlerweile 20-jährigen US-Amerikaner ins Leben gerufen worden war.
Herne NewsEin weiteres Problem laut Lodigkeit ist, dass es „Beleidigungen und Persönlichkeitsrechtsverletzungen wie die Opferbildverbreitung im Fall Herne“ sogenannte Antragsdelikte seien. Die Behörden können also erst aktiv werden, wenn bei ihnen eine Anzeige eingeht. Aber auch bei schwereren Vergehen sind sie auf die Zusammenarbeit mit dem Land angewiesen, in dem der Server steht. Um gegen eine Webseite aus einem anderen Land vorzugehen, bedarf es eines zwischenstaatlichen Abkommens. „Eine Rechtsdurchsetzung gestaltet sich in der Praxis nicht einfach, ist vor allem in der Regel langwierig“, sagt Hajo Rauschhofer, Fachanwalt für IT-Recht aus Wiesbaden. Außerdem: „Rechtlich lässt sich eine Webseite nur dann verbieten, wenn am Standort des Servers das Verhalten auch rechtswidrig ist“, so Rauschhofer. 4Chan wurde in den USA gegründet. Dort sind die Grenzen der Meinungsfreiheit deutlich größer als etwa in Deutschland.
Rauschhofer_midDie Sperrung eines ganzen Portals ist ohnehin schwierig, denn laut Rauschhofer sind Portalbetreiber, die eine Plattform nur bereitstellen, erst dann für die von Nutzern eingestellten rechtswidrige Inhalte verantwortlich, wenn sie darauf hingewiesen werden. Selbst auf 4Chan wird moderiert und gelöscht, wenn gewisse Grenzen überschritten werden, vor allem bei Kinderpornografie oder im Fall der illegal gewonnenen Nacktfotos von Prominenten, die dort verbreitet wurden.
Eine andere Methode, die in einigen Fällen in Deutschland bereits mehrfach versucht wurde, ist die Sperrung einer zu beanstandenden Webseite durch gewisse deutsche Internetbetreiber. Diese scheiterten in der Regel jedoch vor Gericht und waren ohnehin mit einfachsten Mitteln zu umgehen. Manche Seiten werden auch von Google aus den Suchergebnissen herausgefiltert. Dies ist bei 4Chan nicht der Fall.
Um eine Webseite also generell zu verbieten, gibt es viele rechtliche Hürden, insbesondere im Bereich von international agierenden Portalen. Und selbst bei einem Verbot kann eine Webseite samt Community auch einfach auf eine neue Adresse umziehen. Bestes Beispiel dafür ist Kino.to, das seit Abschaltung der in Deutschland gelagerten Server nun als Kinox.to aus dem Ausland betrieben wird. Experte Rauschhofer fasst zusammen: „Letztlich ist es immer das Prinzip von ‚Hase und Igel‘ und eine Frage der technischen Finesse sowie des Aufwands. Wenn eine CIA es nicht schafft, WikiLeaks abzuschalten, verdeutlicht dies, wie schwierig ein solches Unterfangen sein kann.“