Musik überall: Bluetooth-Boxen bei Warentest: Guten Sound für unterwegs gibt es schon für 90 Euro

So flexibel war guter Klang noch nie: Mit Bluetooth-Lautsprecher lässt sich Musik fast überall hinnehmen, ob in den Garten, in die Küche oder zum Grillen in den Park. Doch welches Modell lohnt sich wirklich? Stiftung Warentest hat 19 Modelle getestet. Das Ergebnis: Es kommt auf die eigene Nutzung an.

Klang gegen Laufzeit

Einen echten Überflieger gibt es nicht. So konnte der Testsieger Bang & Olufsen Beoplay P6 zwar gemeinsam mit einem anderen Gerät mit dem besten Sound im Test punkten, die Akkuleistung ist aber nur mittelmäßig. Wer den schicken  250-Euro-Lautsprecher nur gelegentlich zwischen Zimmern herum trägt, dürfte mit den gebotenen 17 Stunden bei normaler und fünf Stunden bei voller Lautstärke zwar voll zufrieden sein. Will man ihn aber häufiger unterwegs nutzen, sollte man aber zu einem anderen Modell greifen.

Einen guten Kompromiss aus Klang und Laufzeit bietet etwa der zweitplatzierte Bose Soundlink Revolve Plus. Er hat den viertbesten Klang im Test, hält dabei auf normaler Lautstärke auch noch 36 Stunden durch. Nur voll aufdrehen sollte man unterwegs nicht: Dann ist schon nach vier Stunden der Saft leer. Der Preis: ab 240 Euro.Warentest Bluetooth-Kopfhörer_13.00

Preistipp und Party-Bespaßung

Den Maßstab beim Akku setzt der Preis-Leistungs-Sieger: Der Libratone Too kann nicht nur 40 Stunden bei normaler Lautstärke beschallen, sondern hält sogar 16 Stunden bei maximaler Beaschallung durch. Hier schaffen die meisten Konkurrenten im Test deutlich weniger. Dafür ist der Sound des Libratone aber nur noch „gut“. Ein echtes Plus ist der Preis: Mit 90 Euro ist der Libratone das günstigste Gerät im Test mit „guter“ Gesamtnote (2,1).

Wer die Box gerne für die Party unterwegs benutzt, sollte sich laut Warentest den Sony SRS-XB41 ansehen. Der Sound ist gut, der Akku hält mit 31 Stunden bei normaler und 7 Stunden bei voller Lautstärke sehr lange durch. Für besonderen Party-Spaß sorgen aber die Extrafeatures: Der Lautsprecher untermalt die Musik mit einer Lichtshow, wenn man darauf trommelt, kommen noch Sound-Effekte hinzu.

Insgesamt schnitten die Lautsprecher übrigens erfreulich gut ab. Von 19 hatten 11 einen guten, zwei sogar einen sehr guten Sound. Auch die Stabilität ist durch die Bank weg gut und besser. Bei Bedienbarkeit und Akkulaufzeit haben viele Geräte allerdings noch Raum nach oben. 

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr bei test.de.Stiftung Warentest Preis Leistung_15.25

Dave Limp: Spion im Zuhause? Amazons Echo-Chef verrät, wie viel Alexa mithört – und wie sie Geld verdient

„Alexa, spiele Weihnachtslieder.“ Dieser Befehl wird für jede Menge Streit unter dem Weihnachtsbaum sorgen. Dort werden auch dieses Jahr wieder jede Menge Amazon Echos stehen. Und während die eine Hälfte der Deutschen die Sprachassistentin Alexa als praktische Ergänzung ihres Alltags sehen, die sich sogar von den Kleinsten bedienen lässt, sehen andere in ihr nicht weniger als den großen Lauschangriff. 

Als Amazons Sprachlautsprecher Echo im Sommer 2015 vorgestellt wurde, kannte die Debatte nur ein Thema: Warum sollte man sich einen ständig lauschenden Lautsprecher in sein Zuhause stellen? Vom Kauf abgehalten hat das wenige. „Wir haben in Deutschland Millionen von Kunden, die einen Amazon Echo nutzen“, sagt Dave Limp zum stern. Er ist Amazons Hardware-Chef und weiß als Herr über Alexa genau, wie viel der Echo tatsächlich mitlauscht – und wie Amazon damit Geld verdient.

+++ Wie funktioniert Alexa – und für was benutzt sie Dave Limp selbst? Hier lesen Sie das Interview in voller Länge +++

Amazon Echo Alexa Was fragen die Leute wirklich 14.05

Wie viel lauscht Alexa wirklich?

Wohl aus den Erfahrungen mit Geheimpolizei und Stasi-Spitzelleien reagieren speziell die Deutschen sehr empfindlich auf die Vorstellung, belauscht zu werden – sei es von Firmen oder dem Staat. Der ständig lauschende Echo ist die ideale Projektionsfläche für diese Ängste. Zu Recht? „Uns ist erst mal wichtig zu betonen, dass nur gespeichert wird, was nach dem Wort ‚Alexa‘ folgt. Alles andere kann ohnehin niemand wiederherstellen – weil es nicht existiert. Es wird nichts auf dem Gerät gespeichert und es wird nicht in die Cloud geschickt“, beschwichtigt Limp. Tatsächlich lauscht Amazon Echo immer mit, erst nach dem Aktivierungswort „Alexa“ startet aber eine Übertragung ins Internet. Dort werden dann die Befehle verarbeitet. Dabei werden auch die Audiodaten gespeichert.

+++ Hier erfahren Sie, wie Sie ihre eigenen Aufzeichnungen finden und anhören.+++ 

Trotz Verschlüsselung sind wir aber nicht die einzigen mit Zugriff auf unsere Aufnahmen – auch Amazon kann sie jederzeit anhören. „Es gibt sehr wenige Leute bei Amazon, die an diese Anfragen kommen können. Es geht, aber sehr eingeschränkt, man muss jede Menge Genehmigungen einholen“, sagt Limp. Meist würde das gemeinsam mit dem Kunden bei Service-Anfragen passieren. Aber auch eine staatliche Behörde könnte die gespeicherten Audio-Daten anfordern. „Sollten Daten gespeichert sein und wir erhalten eine gültige richterliche Anordnung, was in den USA häufiger vorkommt, ist bekannt, dass wir uns dagegen wehren. Sollte es aber eine legitime Anfrage sein, müssen wir die Daten freigeben. Wir brechen ja nicht das Gesetz. Aber das ist das letzte Mittel“, erläutert Limp Amazons Umgang mit Behörden-Anfragen. Der iPhone-Hersteller Apple hatte sich im letzten Jahr damit profilieren können, Anfragen des FBI gerichtlich abzuschmettern. Dort war die Situation allerdings eine andere: Anders als Amazon hat Apple keinen Zugang zu den verschlüsselten Daten, der Konzern konnte also die technische Hürde vorschieben.Dinge, die Sie unbedingt über Ihren neuen Amazon Alexa 12-50

Löschen erlaubt

Immerhin gibt es für die Kunden auch bei Amazon einen Weg, einen staatlichen Zugriff zu verhindern: Man kann die Daten schlicht löschen. „Wir haben schon seit Anfang an das Bedürfnis, den Kunden die Kontrolle über ihre Daten zu überlassen“, so Limp. “ Wir haben gerne Zugriff auf die bei uns – sicher verschlüsselt –  gespeicherten Echo-Anfragen, weil es den Service besser macht, das maschinelle Lernen funktioniert dann besser. Aber auch das kann man alles löschen.“ Die Kunden hätten diese Option sowohl für die Shopping-Historie wie für die Audio-Aufzeichnungen. Nach Limps Auskunft sind die Daten dann auch für Amazon nicht mehr wiederherstellbar.

Über eine Nutzung der Aufzeichungs-Daten für Werbung – eine weitere Befürchtung vieler Nutzer –  will der Konzern indes nicht nachdenken. „Wir haben über 10.000 Mitarbeiter, die nur an Alexa arbeiten – und nicht einer von ihnen arbeitet an Werbung.“ Zwar würden Produkt-Anfragen und Käufe über den Echo bei Amazon-Empfehlungen benutzt, die Daten würden aber nie den Konzern verlassen. „Wir haben noch nie – und werden auch nie – diese Daten extern weitergeben. Wir nutzen sie intern, um Features anzubieten, die unseren Kunden helfen, Empfehlungen sind da nur ein Beispiel. Aber wir verkaufen diese Daten nicht.“

So bringt der Echo Amazon Geld ein

Amazon Echo für jeden erhältlich – lohnt er sich? 19.40Ganz unberechtigt ist die Frage nicht. Anders als die Konkurrenten sorgt der Verkauf der Geräte selbst nicht für volle Kassen. „Wir verdienen Geld, wenn die Kunden die Geräte benutzen. Wir verkaufen sie quasi zum Herstellungspreis“, so Limp. Erst unsere Nutzung des Gerätes bringt dem Konzern also Gewinne ein. Doch wie genau? Einerseits soll das durch den Musikdienst Amazon Music funktionieren, der laut Limp in Deutschland von Anfang an sehr erfolgreich war. Auch der Hörbuch-Handel über Audible soll sich lohnen.

„Und dann ist da natürlich Shopping.“  Trotz Berichten, dass kaum ein Kunde die Einkaufs-Funktion des Echos nutzt, will der Konzern zufrieden mit den darüber erfolgten Verkäufen sein. „Es ist wirklich ein guter Start“, widerspricht Limp den Berichten. Und gibt dann doch zu, dass Einkaufen über Sprache noch keine Selbstverständlichkeit ist: „Man kann noch nicht alles gut bestellen. Das ist eine Herausforderung, die Sprache mit sich bringt. Wir haben Hunderte über Hunderte über Hunderte Millionen Produkte. Musik ist einfach. Da gibt es 40 Millionen Lieder, weniger Künstler, noch weniger Alben. Bei Shopping hängt da viel mehr dran. Man muss Größe, Schnitt, Farbe, Marke und viele weitere Metadaten abgleichen. Aber ich bin da sehr positiv eingestellt. Das Shopping, das es bereits gibt, die Nachbestellungen, die Einkaufslisten laufen alle sehr gut.“ Und: Wegen des Echos würden sich viele Kunden mehr smarte Haushaltsgegenstände kaufen – auch bei Amazon.

Ob Amazon diese Zusatzeinnahmen auch in Zukunft ausreichen werden, wird sich zeigen. Den Echo-Verkäufen hat die Lausch-Debatte indes nicht geschadet. In der Vorweihnachtszeit wurden so viele Echos verkauft, dass einzelne Modelle erst ab März lieferbar sind. Im Vergleich zu anderen Ländern kauften die Deutschen besonders gerne den Echo Show der zweiten Generation. Die Besonderheit: Im Gegensatz zu den anderen Echos hat er nicht nur Lautsprecher und lauschende Mikrofone, sondern auch einen Bildschirm – und eine Kamera.Alexa – der Traum der Geheimdienste 21.06

Zweiter Weltkrieg: Wie eine Britin mit ihrer Erfindung die deutschen Jagdflugzeuge ausschaltete

Im letzten Propaganda-Film des Dritten Reiches „Das Leben geht weiter“ fällt ein Silberstreifen vom Himmel. Er trudelt hinunter auf das Liebespaar, die Bibliothekarin Lenore Carius und den Fliegerhauptmann Hoeßlin. Im Film dient der Streifen einer etwas kitschigen Liebesbekundung, dabei lähmten diese Streifen in Wirklichkeit die deutsche Luftverteidigung und bahnten den alliierten Bombern den Weg.

Die Alu-Schnippsel gingen auf die Entdeckung einer Frau zurück. Joan Strothers wuchs in Swansea an der Küste von Wales auf. Nach dem Studiums 1938 ging sie an das renommierte Cavendish Laboratory der Universität, um dort mit einer Promotion in Physik zu beginnen. Dann kam der Krieg. Joan wechselte in die Rüstungsforschung und lernte dort ihren späteren Mann Samuel Curran kennen. Gemeinsam entwickelten sie zunächst Näherungszünder für Luftabwehrwaffen. Die kamen später unter anderem gegen die Raketen zum Einsatz, die die Deutschen auf London abfeuerten.

Dann wechselte das Paar in ein anderes Team: Es sollte eine Methode entwickelt werden, um Flugzeuge vor dem feindlichen Radar zu verbergen. Dabei ging es nicht darum, den Radarschatten einzelner Flugzeuge zu verringern, so wie es Strealth-Jets heute machen. Man wollte das Radar der Deutschen in die Irre führen. Die Alliierten griffen das Deutsche Reich mit riesigen Bomberflotten von bis zu 1000 Maschinen bei Tag und bei Nacht an. Je eher die Deutschen die Bomberpulks entdeckten und deren Kurs und mögliches Ziel identifizieren konnten, umso mehr Abfangjäger konnten sie ihnen entgegenschicken. FS B-17

Einfache Idee 

Schnell kam man auf eine verblüffend einfache Idee: Auch dünne Metallstreifen reflektierten das Radarsignal – in der richtigen Form und in der richtigen Bündelung sollten sie den Schatten eines schweren Bombers simulieren. So einfach und brillant die Idee auch war, so war es keineswegs leicht, das richtige Rezept für die Reflektoren zu finden.Stealth Technik 

Joan Curran arbeitete ein Jahr lang, um den richtigen Reflektor zu finden. 1942 legte sie sich auf Reflektoren fest, die etwa 25 Zentimeter lang und 1,5 Zentimeter breit waren. Es handelte sich um Papierstreifen, die dünn mit Aluminium kaschiert waren. Sie wurden in Paketen von einem halben Kilo zusammengepackt. Wurden sie in regelmäßigen Abständen aus einem Flugzeug abgeworfen, erzeugten die flatternden Streifen einen „Rauchschleier“ für das feindliche Radar. Auch die Deutschen kamen parallel auf die gleiche Idee. Da aber die Zeit der großen Bombenangriffe für die Deutschen bereits vorbei war, blieb die Innovation ohne große Folgen für die deutsche Seite.

In der Nacht besonders wirksam

Für die Briten war die Entdeckung interessanter. Die US-Luftwaffe verfügte über weit bessere und kampfstärkere Bomber als die Royal Air Force, wie die „Fliegende Festung“ B-17. Daher übernahmen die Amerikaner die riskanten Einsätze bei Tage. Die US-Flugzeuge waren am hellen Himmel schon durch ihre Kondensstreifen von weitem zu erkennen. Hier hätte die Täuschung des Radars den Gegner nicht lange verwirren können. Doch die verwundbaren Bomber der Briten wurden nur in der Nacht eingesetzt.  In der Dunkelheit konnten die Bomber ohne Suchscheinwerfer vom Auge nicht entdeckt werden. Die deutschen Nachtjäger wurden von Radaranlagen am Boden zu den Bomberflotten geleitet.

Den ersten Einsatz erlebte die Täuschungstechnik 1943, als die Alliierten Hamburg mit der Operation „Gomorrha“ in einem bis dahin nie dagewesenen Feuersturm verwüsteten. Die britischen Bomber warfen etwa 40 Tonnen Streifen ab. Damit blendete sie die Radargeräte, die die deutsche Flak und die Flakscheinwerfer steuerten.  Bei der Bombardierung setzen die Briten 791 Bomber ein. Im Einsatz verloren sie nur 12 Maschinen. Das waren nur drei Prozent der Flugzeuge, sonst waren es oft mehr als zehn Prozent.Radar

Der „grüne Daumen“ der Wissenschaft

Nicht nur bei den Bombenangriffen, auch bei der Landung in der Normandie spielten die Streifen eine wichtige Rolle. Um die Deutschen zu täuschen, wurden Hunderte von Fallschirmspringer-Püppchen abgeworfen. Am Boden angekommen, sorgte Feuerwerk dafür, dass die wenigen Deutschen in der Gegend, die Puppen für eine kämpfende Truppe hielten. Die Luftflotte, die zu so einer Landung dazu gehörte, wurde von Currans Streifen simuliert.

Nach dieser Erfindung arbeitete Joan Curran weiter in der Rüstungsforschung – auch am Manhattan-Projekt, dem Bau der Atombombe, wirkte sie mit. Ihr Vorgesetzter, der legendäre  Geheimdienstoffizier Reginald Victor Jones, erinnerte sich in seinem Nachruf für Joan Curran, dass ihr Anteil an der Arbeit durchaus größer war, als der ihres weit bekannteren Mannes. Denn das, was man im Garten einen „grünen Daumen“nennt, hätte Joan Curran bei der Forschungsarbeit besessen.

Quellen:

“ The Independent“ – Obituary: Joan Curran

Richard Maddox – The Window Woman

„Smitsonian Magazine“ – The Woman Whose Invention Helped Win a War — and Still Baffles Weathermen

Fighter Jagdflugzeuge Jim 6.30

Stiftung Warentest: Brandwunden und Haarverlust: Glätteisen und Lockenwickler rasseln durch den Test

Man kennt das Dilemma: Wer eine gigantische Lockenmähne hat, wünscht sich nichts sehnlicher als glatte Haare. Und den anderen geht es anders herum. Zum Glück bieten Glätteisen und Lockenstäbe Abhilfe. Doch welche Geräte taugen etwas – und welche sind gar gefährlich? Stiftung Warentest hat sieben Haarglätter und neun Lockenstäbe getestet. Mit erschreckendem Ergebnis.

Eine schockierend hohe Anzahl an Geräten ist gefährlich, urteilen die Tester. Fünfmal gab es bei den Locken-Geräten „Mangelhaft“, zweimal bei den Glätteisen. Alle wurden abgewertet, weil sie bei der Sicherheitsnote durchfielen.Warentest Erkältungsmittel_12.40

Schmerzen und Brandgefahr

Die Gefahren waren unterschiedlicher Art. Zwei der Locken-Dreher, die die Haare mechanisch aufrollen, gaben etwa die Haare nicht mehr frei. Die Testerinnen mussten sie mit Nachdruck und unter Schmerzen herausziehen. Bei den klassischen Lockenstäben droht eine andere Verletzung: Gleich mehrere Probandinnen verbrannten sich an den heißen Stäben, etwa am Hals, an den Ohren und den Fingern. Besonders gefährlich sind allerdings zwei Glätteisen: Weil sie sich nicht selbst abschalten, droht bei Vergessen ein Wohnungsbrand.

Diese Modelle lohnen sich

Besonders ärgern dürfte sich Rossmann: Der Ideenwelt Lockenstab TH 7319 des Drogeriemarkts für nur zehn Euro macht nämlich nach Einschätzung des am Test beteiligten Friseurmeisters die besten Locken. Wegen erheblicher Mängel bei der elektrischen Sicherheit wird er aber abgewertet – und landet statt auf dem ersten auf dem letzten Platz.

Den Testsieg bei den Locken-Geräten sichert sich stattdessen der Philips Style Care Auto Curler BHB876. Der automatische Aufroller hat das zweitbeste Lockenergebnis und ist dabei auch noch sehr sicher. Dafür ist der Preis mit 125 Euro aber auch deutlich höher. Günstiger ist der beste klassische Lockenstab Grundig Curl Sensation Hair Styler HS6430. Er ist ab 26 Euro zu bekommen.

Auch bei den Glätteisen ist das Gerät mit dem besten Frisier-Ergebnis gefährlich: Das von Breuer gebaute und mit Star-Friseur Udo Walz beworbene B9 400 (ab 45 Euro) glättet zwar am besten. Weil es sich aber nicht automatisch abschaltet, wird es wegen Feuergefahr auf „Mangelhaft“ abgewertet. Stattdessen empfiehlt Warentest das Remington Pro-Ion Straight S7710. Es glättet minimal schlechter, ist aber sicher. Zudem bewertet Warentest die Handhabung besser. Der Preis: etwa 28 Euro.

Die vollständigen Tests finden Sie gegen Gebühr hier (Glätteisen) und hier (Lockenstäbe).Stiftung Warentest_Ein Blick ins Labor_11.40