
Richtige Fans wollen auch die Geschichten ihrer Helden lesen, die nicht im Kino zu sehen sind. BILD stellt die besten Comic-Apps vor.
Foto: Christian Klotz
News aus der digitalen Welt

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Google hat nach heftigen internen Debatten versprochen, keine künstliche Intelligenz für Waffensysteme zu liefern.
Zugleich werde man in anderen Bereichen weiterhin mit dem Militär und Regierungen zusammenarbeiten, betonte der Internet-Konzern am Donnerstag.
In den vergangenen Monaten hatte es bei dem Unternehmen massive Kritik an der Kooperation mit einem Drohnen-Projekt des US-Verteidigungsministeriums gegeben. Es nutzte «Tensorflow»-Chips von Google für maschinelles Lernen zur Erkennung von Objekten durch Kameras der Fluggeräte.
Eine Reihe vor Google-Mitarbeitern kritisierte das, auch wenn betont wurde, dass es um die Auswertung von Überwachungsbildern und nicht Angriffe gehe. Es gab intern Petitionen, aus dem «Project Maven» auszusteigen, mehrere Beschäftigte reichten laut Medienberichten aus Protest ihre Kündigung ein. Google kündigte inzwischen an, das Projekt werde 2019 auslaufen.
Google veröffentlichte nun Regeln für die Arbeit an künstlicher Intelligenz. Demnach werde Google keine Technologien entwickeln oder einsetzen, die insgesamt Schaden zufügen könnten. Neben Waffen ist auch Überwachung tabu, «die gegen international anerkannte Normen verstößt».
Genauso werde Google keine künstliche Intelligenz entwickeln, die gegen internationales Recht und Menschenrechte verstößt. Der Konzern wolle auch ein besonderes Augenmerk darauf legen, dass die Software keine «unfairen Vorurteile» aufweist oder nach Hautfarbe, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Einkommen diskriminiert. Man werde dafür sorgen, dass die KI-Systeme von Menschen kontrolliert werden.
«Wie künstliche Intelligenz entwickelt und angewendet wird, beeinflusst unsere Gesellschaft über die kommenden Jahre massiv», schrieb Google-Chef Sundar Pichai. Als einer der Vorreiter spüre Google die Verantwortung, es richtig zu machen.
Der Konzern werde zugleich mit Regierungen und dem Militär unter anderem bei Cybersicherheit, Rettungsaktionen und Ausbildung zusammenarbeiten, betonte Pichai. Google wird als einer der Kandidaten für einen milliardenschweren Deal zur Bereitstellung von Cloud-Diensten für das US-Verteidigungsministerium gesehen.
Der Mitfahrdienst BlaBlaCar will sein Geschäft dadurch erweitern, dass Passagiere auch entlang der Fahrtroute mitgenommen werden können.
Der Algorithmus dafür werde seit Januar in Frankreich getestet und solle in drei Wochen auch in Deutschland eingeführt werden, sagte BlaBlaCar-Chef Nicolas Brusson der dpa.
Dem Fahrer werde dabei angezeigt, wie lang der Umweg wäre, um einen potenziellen Passagier mitzunehmen. In Frankreich seien so zuletzt in einem Monat 100 000 Mitfahrer mitgenommen worden. «Wir glauben, dass Deutschland ein sehr guter Markt dafür ist: Es gibt ein dichtes Straßennetz und man fährt an vielen Orten vorbei», sagte Brusson.
Der BlaBlaCar-Chef bestätigte, dass die Abschaffung von Barzahlungen in Deutschland vor gut zwei Jahren das Geschäft gebremst hatte. «Wir wussten, dass es in Deutschland eine große Affinität zum Bargeld gibt, wir haben unterschätzt wie stark sie ist.» Nachdem die Barzahlung im April wieder eingeführt wurde, habe rund die Hälfte der Fahrer sofort wieder von der Möglichkeit Gebrauch gemacht. «Auch Fahrer, die wir durch den Übergang zu Onlinezahlungen verloren haben, kehren zum Teil zurück.»
BlaBlaCar hatte Deutschland 2015 den Konkurrenten Carpooling mit den Websites mitfahrzentrale.de und mitfahrgelegenheit.de übernommen. Die französische Firma hat hierzulande nach Angaben aus dem Frühjahr 5,5 Millionen Mitglieder. Die Zahl aktiver Nutzer nennt BlaBlaCar nicht.
Das Hauptgeschäft von BlaBlaCar ist, Privatleute mit ihren Autos und Mitfahrer zusammenzubringen. In einigen Regionen wie zum Beispiel Lateinamerika will BlaBlaCar aber auch als Vermittler von Sitzen in Linienbussen wachsen. Dafür wurde der separate Bereich BlaBlaCar Pro eingerichtet. Er könne sich vorstellen, dass etwa in Lateinamerika dieser neue Service rund die Hälfte des Geschäfts ausmachen könnte: Der Markt für Busdienste ist stark fragmentiert und die Anbieter haben zu großen Teilen noch kein eigenes Online-Geschäft. Auch in Frankreich habe BlaBlaCar während der jüngsten Bahnstreiks die Busse füllen können. Ob die Firma in Europa generell in das Geschäft einsteigen sollte, müsse aber noch sehen, weil es starke Bus-Dienste mit eigenem Online-Geschäft gebe.
Nächste Woche ist es soweit: Ab dem 14. Juni spielt die Fußball-Welt in Russland um die Meisterschaft und Milliarden Menschen sitzen vor dem Fernseher. Dumm nur, wenn der Nachbar immer einige Sekunden voraus ist und mit seinen Jubel- oder Verzweiflungs-Schreien die Spannung verdirbt. Denn live ist nicht gleich live: Je nach Empfangsmethode gibt es deutliche Verzögerungen. Wir erklären, welche die schnellste ist und welche man sich ganz sparen sollte.
Auch wenn Streaming immer beliebter wird: Bei Live-Events setzen die meisten weiter auf die klassischen TV-Angebote. Doch welches ist am schnellsten? Dieser Frage haben sich die Experten von „c’t“ in der aktuellen Ausgabe gewidmet. Die klare Antwort: Wer vor den Nachbarn jubeln will, braucht Satelliten-Fernsehen. Vor allem in der SD-Variante ist kein Livebild schneller. HD-Fans müssen sich aber nicht ärgern: Der Unterschied zwischen HD- und SD-Satellit betrug bei den Tests der Zeitschrift unter einer Sekunde.
Dann wird es kompliziert. Zwar konnte der Antennen-Empfang per DVB-T2 mit knapp zwei Sekunden Latenz zu Satellit die drittschnellste Übertragung bieten. Das galt aber nur bei Sendungen des ZDF. Lief das Programm der ARD, war Kabel schneller – aber wiederum nur die Analog-Version in SD. Da beide Sender abwechselnd Spiele übertragen, ist vom Spiel abhängig, welche Technik schneller ist.WM Fernseher_10.50
Digitales Kabel war minimal langsamer, wobei es auch hier vom Sender abhängt, ob HD- oder SD-Qualität schneller ankamen. Bei allen lag die Verzögerung allerdings schon bei über fünf Sekunden.
Die über das Entertain-Paket der Telekom oder Vodafone TV geleitete Übertragung kommt in einen ähnlichen Bereich. Sie hat gegenüber klassischem Streaming einen klaren Vorteil: Weil das TV-Signal erst Zuhause vom Receiver in ein Datensignal umgewandelt wird, kann man bei ihnen auch mit dem Computer mit deutlich weniger Verzögerung als bei einer reinen Internetübertragung Live-Inhalte schauen. So schnell wie bei Satellit oder Antenne wird es aber nicht.Warentest TV-Streaming_17.50
Ganz schlecht sieht es bei dem modernsten Angebot, dem Internet-Streaming aus. Auch wenn etwa der Dienst Waipu.TV mit einer reduzierten Verzögerung wirbt: Weniger als 20 Sekunden hängt keines der Angebote hinterher. Ganz gleich, ob das Signal per DSL oder mobilem Internet auf das Gerät kommt. Bei einem Extremspiel wie gegen Brasilien 2014 wäre da schon das nächste Tor gefallen. Allgemein lässt sich sagen: Wer die Spiele per Streaming verfolgt, sollte sich außer Hörweite anderer befinden.
Die Verzögerung zu optimieren, ist so kurz vor der WM natürlich gar nicht so einfach. Eine Satellitenschüssel anzuschrauben, wäre wohl ideal, für die meisten dann aber wohl doch eher schlecht umsetzbar. Die einfachste Lösung dürfte tatsächlich der Kauf einer DVB-T2-Antenne sein. Günstige Modelle gibt es schon für unter 20 Euro. Unterstützt der Fernseher den Standard nicht ab Werk, braucht man noch einen passenden Receiver, auch die gibt es schon zu diesem Preis.
Die schnellste Lösung kommt aber schlicht ohne Bild. Laut „c’t“ beträgt die Verzögerung bei der Bild-Übertragung im Vergleich zum Stadion mindestens 4,5 Sekunden. Schneller ist nur einer: Das gute, alte Radio.Netflix und Amazon prime im Juni_13.00
„Alexa, mach den Fernseher an“ – dieser Befehl wird wohl demnächst häufiger durch deutsche Wohnzimmer schallen. Mit dem Fire TV Cube verbindet Amazon endlich zwei seiner beliebtesten Produkte: Der kantige Würfel ersetzt nicht nur einen Fire TV, sondern lässt sich auch als vollwertiger Echo nutzen. Und er hat noch ein Ass im Ärmel.
Zunächst einmal handelt es sich aber um eine klassische Streaming-Box. Wie der im Herbst vorgestellte, überarbeitete Fire TV – hier von uns getestet – streamt auch der Cube Filme und Serien von Amazon Prime Video, Netflix und Co. auf den Fernseher. Dabei unterstützt die Kiste 4K-Auflösung und HDR. Leider fehlt Support für den modernen DolbyVision-Standard, immerhin ist mit einer passenden Soundbar Dolby Atmos drin.Amazon Fire TV Cube 3 Dinge, die Sie unbedingt über Ihren neuen Amazon Alexa 12-50
Und dann ist da noch Alexa. Als erster Fire TV lässt sich der Cube auch komplett per Sprache steuern, ohne dabei den Button der Fernbedienung drücken zu müssen. Möglich machen das die acht Mikrofone im Innern. Ist der Fernseher aus, lässt sich der Fire TV Cube wie ein ganz normaler Echo benutzen, er steuert Musik und verbundene smarte Hausgegenstände.
Allerdings bringt er noch ein starkes Extra mit: Der Fire TV Cube besitzt eine Infrarot-Schnittstelle – und wird so zur Universal-Fernbedienung. So kann er per Sprachbefehl den Fernseher anschalten, umschalten und sogar die Lautstärke beim Fernsehschauen regulieren. Bei ersten Tests der US-Kollegen scheint das recht gut zu funktionieren, selbst einige Kabel-Receiver lassen sich demnach per Sprachbefehl bedienen. Zum Start werden allerdings nur ausgewählte Geräte unterstützt. Echo Show Test 18.10
Wer nun sofort bestellen möchte, wird allerdings enttäuscht: Zunächst erscheint der Amazon Fire TV Cube nur in den USA. Dort lässt er sich bereits für 120 Dollar vorbestellen. Damit ist er nur knapp 20 Dollar teurer als ein klassischer Amazon Echo, der Aufpreis zum 69 Dollar teuren Fire TV beträgt 50 Dollar. In Deutschland liegen die Preise bei 99 Euro für den Echo und 79 Euro für den Fire TV. Sollte der Cube in Zukunft auch hier auf den Markt kommen, dürfte ein Preis zwischen 120 und 130 Euro realistisch sein.
Ob das irgendwann der Fall sein wird, lässt Amazon aber offen. Die letzten Echo-Modelle, der Echo Show (hier bei uns im Test) und der Echo Spot (ebenfalls von uns getestet), kamen jeweils mit wenigen Monaten Verspätungen nach Deutschland. Ein transportables Modell des Sprachlautsprechers, der Echo Tab, kam hier aber nie in den Handel.Apple TV tvOS12
Herr Drummond, die Panzertruppe der Bundeswehr basiert heute auf dem Leopard 2. Die Panzer wurden modernisiert, aber das Design stammt aus den Siebzigerjahren. Ist der Leopard den Herausforderungen von heute und morgen gewachsen?
Der Kampfpanzer Leopard 2 ist einer der leistungsfähigsten Kampfpanzer der Welt. Mit einer starken 120 mm Glattrohrkanone, einer fortschrittlichen Panzerung und einem leistungsstarken MTU-Dieselmotor balanciert er das „eiserne Dreieck“ aus Feuerkraft, Schutz und Mobilität perfekt aus.
Doch auch die neueste Version geht auf die 1980er Jahre zurück. Trotz diverser Upgrades der Feuerleitanlage und Verbesserungen der Feuerkraft ist die große Zeit des Leopard 2 unwiderruflich vorbei, der Panzer ist an die Grenzen seines Entwicklungspotenzials gestoßen. Oder, wie es ein Rheinmetall-Mitarbeiter sagte: „Man kann sie mit Lippenstift schminken, aber sie ist bleibt immer noch eine alte Dame.“
Die Türkei hat eine ganze Reihe Leopard-2-Panzer in Syrien verloren. Einige Kommentatoren sagten, der Leopard 2 war ein wunderbarer Panzer – bis er nach Syrien kam.
Ja, auch darum muss sich Deutschland vom Leopard 2 verabschieden. Sicher, die türkischen Leopard 2 wurden ohne Infanterie eingesetzt und konnten daher leicht von Panzerabwehrraketen angegriffen werden. Eine Schwäche in der seitlichen Panzerung des vorderen Panzers führt jedoch dazu, dass das Munitionslager neben dem Fahrer sehr verwundbar ist. Beim Durchschlag der Ladung entzündete sich die Munition. Das hat zur vollständigen Zerstörung mehrerer Panzer geführt. Der Leopard 2 hat hier einen gravierenden Konstruktionsfehler. Obwohl neuere Versionen des Leopard 2 einen verbesserten Seitenschutz besitzen, ist es einfach keine gute Idee, die Munition im vorderen Teil eines Panzers zu lagern.
Nach 1989 wurde die Panzertruppe in Deutschland enorm verkleinert und sehr stiefmütterlich behandelt. Schwere Panzer konnten nicht für eine Art Polizeieinsatz im Auftrag der UNO eingesetzt werden. Mein Eindruck ist, dass die Tanks eine Menge Staub und Rost ansetzten.
Nach der Auflösung der Sowjetunion im Jahr 1990 erlaubte die „Friedensdividende“ allen NATO-Mitgliedern, die Verteidigungsausgaben in andere Haushaltsbereiche umzuleiten. Ein großer Teil der Ausrüstung, die wir hatten, wurde eingelagert. Oft ohne regelmäßige Wartung. Die US Armee hat 4000 M1 Abrams Panzer in der kalifornischen Wüste geparkt. Das Vereinigte Königreich hat seine Tankflotte auf 398 reduziert. Deutschland und Frankreich taten dasselbe. kurzbio drummond
Die Aufstandsbekämpfung im Irak und in Afghanistan hat den Schwerpunkt der Planung von einer konventionellen Kriegsführung der hochintensiven Bewegungsschlachten weg bewegt. Bis 2014 dachten viele Strategen, schwere Panzerungen wären überflüssig. Dann hat Russland die Krim annektiert und militärische Kräfte aus Russland sind in der Ost-Ukraine aufgetaucht – jetzt reden alle vom ‚Kalten Krieg 2‘.
Die Entscheidung vieler NATO-Armeen, ihre Panzerflotten verkümmern zu lassen, erscheint heute auch aus einem anderen Grund kurzsichtig. Obwohl Panzer für die Bekämpfung von Aufständischen nicht relevant waren, forderte auch dort der Schutz vor Minen und Sprengsätzen eine ganz neue Klasse von gepanzerten Fahrzeugen.
Nachdem sich die Beziehungen zu Russland rapide verschlechterten und der T-14 Armata vorgestellt wurde, gingen die Lichter in dem vergessenen Lagerhaus, in dem unsere Panzer vor sich hin rosteten, plötzlich an und die Öffentlichkeit sah, wie schlecht es um die Panzertruppen stand. Wie hoch ist der Zeitdruck heute?
Der T-14 ist ein gewaltiger Schritt vorwärts im Tankdesign. Basierend auf den Spezifikationen, die veröffentlicht wurden, wird der T-14 wahrscheinlich alle alten NATO-Panzer, einschließlich Leopard 2, M1A2 Abrams und Challenger 2, übertreffen. Ein T-14 wiegt 30 Prozent weniger als unsere Tanks und ist viel besser einsetzbar. Da die Entwicklung von Kampfpanzern seit 30 Jahren stagniert, befinden wir uns jetzt in der Position, sehr schnell aufholen zu müssen.Wichtige Panzer
Es dauert aber 10 Jahre, bis ein neues gepanzertes Fahrzeugdesign entwickelt und optimiert ist. Der Schützenpanzer Puma der Bundeswehr und der Ajax CRV der britischen Armee haben jeweils ein Jahrzehnt gebraucht. Also muss man sofort mit der Entwicklung eines Ersatzes beginnen.
Moskau hat im Moment ungefähr 100 T-14 Panzer bestellt, es wird noch Jahre dauern, bis der T-14 in großen Stückzahlen verfügbar ist. Doch Moskau modernisiert parallel die alten Modelle im schnellen Tempo.T-80_13Uhr
Das machte es nur noch dringender, jetzt zu handeln. Sehen Sie sich den russischen T-90 an. Er basiert auf dem T-72, wird zurzeit in großer Zahl modernisiert. Russland hat außerdem etwa 10.000 T-72 zur Verfügung. Diese alten Panzer sind den westlichen Kampfpanzer unterlegen, aber wie es Stalin formuliert: „Quantität besitzt eine ganz eigene Qualität“.
Lesen Sie hierzu: „Putin lässt 3000 Panzer aus dem Depot modernisieren“
Nicht erst seit dem Krieg in Syrien bezweifeln viele den Sinn von Panzereinheiten. Moderne Panzerabwehrraketen machten es möglich, Kampfpanzer aus großer Entfernung zu bekämpfen. Sind Panzerbrigaden heute noch so wichtig wie früher?
Kampfflugzeuge und Kampfhubschrauber zerstören Bodenziele. Sie brauchen sich nur die Aufnahmen der Irak-Kriege anzusehen, um zu sehen, wie effektiv Langstrecken-Panzerabwehrraketen sein können. Sie können Panzer aus Entfernungen zerstören, die weit über die Reichweite der Panzer hinausgehen. Aber: Flugzeuge können zerstören, aber sie können den Boden nicht besetzen oder halten. Dazu braucht man Panzer und gepanzerte Infanterie. Aus dem Konflikt in der Ukraine haben wir auch gelernt, dass die Infanterie heute ein hohes Maß an Schutz benötigt. Etwa vor Artillerie.
Und beim Einsatz von Artillerie ist Russland im Vorteil. Wenn Sie keine gepanzerten Fahrzeuge haben, werden Ihre Soldaten nicht lange überleben. Daher bleiben gepanzerte Einheiten weiterhin relevant für die heutige Kriegsführung.
Der wichtigste Grund für Panzer-Brigaden sind die gegnerischen Panzer. Nach verschiedenen Schätzungen sind weltweit rund 100.000 Tanks in Betrieb oder eingemottet. Solange diese eine potenzielle Bedrohung bleiben, müssen wir Mittel besitzen, um ihnen entgegenzutreten.Das sind die modernisierten russischen Panzer_6.50
Es wird Jahre dauern, bis ein Nachfolger des Leopard 2 im Einsatz ist. Was kann man heute tun, um diese Zeit zu überbrücken?
Alle NATO-Armeen müssen in neue Panzer und Schützenpanzer investieren. Die deutsch-französische Partnerschaft von Nexter und Krauss Maffei hat bereits mit der Konstruktion eines Tanks der nächsten Generation begonnen. Bisher wurden vier Konzepte entwickelt, die viele Designmerkmale der russischen T-14 beinhalten. Innerhalb von 2-3 Jahren können wir mit ersten Prototypen rechnen und die ersten Serienmodelle könnten um 2030 bereitstehen.
Auch die USA arbeiten an einem neuen Bodenkampffahrzeug, um den Abrams M1A2 zu ersetzen. Ich erwarte, dass der Nachfolger etwa zur gleichen Zeit wie der Leopard 3 fertig wird.
Sollte sich die geopolitische Lage unerwartet verschlechtern, könnte Deutschland weitere Leopard 2 Panzer nach dem neuesten Stand der Technik produzieren. Da die Produktionslinie existiert, sollte das kein allzu großes Problem darstellen.
Deutschland könnte dann auch einen stark verbesserten Leopard 2 für den Übergang entwickeln. Das Modell könnte mit der neuen 130-mm-Kanone von Rheinmetall, die die vorhandene 120-mm-L/55-Kanone ersetzt, einem automatischen Lader und einem erhöhten Schutz der bekannten Schwachstellen ausgestattet werden.
Lesen Sie hierzu: „Hauptwaffe für Leopard 3 -Diese Drei-Tonnen-Kanone soll Putins Panzer knacken“

Von romantischen Spielen bis zum genialen Taschenrechner. Das sind die zehn Programme, die Sie nicht verpassen sollten.
Foto: Hersteller

Mit der Ankündigung des nächsten WatchOS hat Apple auch das Support-Ende für eine ganze Reihe an Modellen offenbart.
Foto: Apple

Diagnose: Stark ausbaufähig! Das Urteil einer neuen Messung britischer Mobilfunkexperten zum LTE-Netz in Deutschland fällt schlecht aus.
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Sie haben vielleicht noch nie von Dr. Apgar gehört – aber es ist gut möglich, dass sie bereits kurz nach Ihrer eigenen Geburt in Ihr Leben trat.
Foto: Archive Photos/Getty Images